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Anne

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Wednesday, September 17th 2014, 3:30pm

Die Länge der Aufgangszone

Findet ihr, dass die Länge der Aufgangszone des Stegs eventuell angepasst werden müsste?

Gab extrem viele Aufgangsfehler an der WM, wie ich fand. Nicht zuletzt ein saublöder von Silvan Zumthurm mit Fleece aus dem Schweizer Team, der sonst einen Hammerlauf hatte, mit dem er aufs Treppchen gekommen wär.

Ich meine, grundsätzlich ist es klar so, dass die Zone auch in der Verantwortung des Hundeführers liegt, und man den Hund halt je nachdem auch mal anbremsen muss vor dem Steg. ABER: Bei vielen Hunden an der WM fand ich, dass die nicht übertrieben aufgesprungen sind auf den Steg (Wippe und Wand war weniger ein Problem), sondern dass sie schlicht und einfach zu lang gebaut sind, und so mit einem Schritt bereits über der Zone drüber waren, obwohl sie schön grade auf das Gerät raufliefen. Also sprich: Wenn der Hund im Rennen mit den Hinterpfoten direkt unten am Aufgang aufkommt und dann seinen Galoppschritt macht, stehen die Vorderpfoten halt knapp über der Zone, weil eben: Langer Hund.

Ich denke, ursprünglich wurde die Zone ja eingeführt, damit der Hund nicht was weiss ich wo abspringt und in der Hälfte des Aufgangs dann landet. Das haben diese Hunde ja aber auch nicht gemacht, sie kamen schön von unten auf. Ist das möglicherweise ein Problem, das mit dem zunehmenden Tempo im Agility mehr zum Thema wurde?

Und heisst die Lösung eher: Tempo rausnehmen, oder: Zone anpassen?

Bones

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Wednesday, September 17th 2014, 6:33pm

Nikky war mit ihren 65cm wohl eine der grössten Hunde, die an agimeetings mitmachte. Ein noch grösserer, mir bekannter Hund ist ein Beauceron, der mittlerweile auch in Pension ist. Nikky hatte selten nen Fehler beim Aufgang, obwohl sie anhand ihrer Grösse ein recht langer Hund ist. Ich finde also nicht, dass da was angepasst werden muss. Eher sollte ein Umdenken bei den Leuten stattfinden. Aufgänge sollten auch trainiert sein, nicht nur die Abgänge aber das wird oft vergessen. Dass mal was passiert ok, damit kann man leben. Aber das meiste bringt man schon raus, wenn der Mensch nicht Wienerin geistesgestörter nach vorn hechtet, sondern einfach beim Hund bleibt. Gerade bei schrägen Aufgängen ist es ein Unding seinen Hund da allein zu lassen. Einfach wegen der Verletzungsgefahr. Wenn, dann sollte man den Steg ein müü breiter machen. Aber bestimmt nicht die Zonen verlängern. Gibt einige Methoden wie man die Aufgänge sauber hinbekommt.

Ein noch grösseres Problem seh ich bei der Wand. Da gibts teils Hunde, die ohne Rücksicht auf Verluste da volle Kanne reindonnern. Bones war auch so eine aber dieses Thema ging ich schlagartig an.

Dass es an der wm so viele aufgangszonen gab, find ich sogar gut. Jetzt wird jeder wie ein Irrer die Aufgänge trainieren. So gibts dann hoffentlich weniger Unfälle und beinah-Unfälle

Ps: nach der wm wird immer an irgendwas gemeckert. Gibt ja sogar schon ne Petition, dass man den Tisch komplett aus dem FCI Reglement streichen soll :lol:


Für seltsame wortkreationen oder sonstige seltsame Sachen ist die autokorrektur meines iphones schuld! :lama:
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Ashy

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Wednesday, September 17th 2014, 10:30pm

Ich bin stark dafür, dass die Aufgangszone nicht mehr gerichtet ist. Den sinn dahinter finde ich nicht. Ich würde wohl hie und da den Fehler in Kauf nehmen, anstatt meinen Hund dort noch auszubremsen und dann den Seg (oder noch schlimmer) die Wand hochzukraxeln.

Bones

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Thursday, September 18th 2014, 1:17pm

Fändest du es also besser, wenn Large-Hunde volle Kannemit dem Vorderläufen in die Wand preschen?
Hundeschule und Fleecetaue

Anne

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Thursday, September 18th 2014, 1:32pm

Den sinn dahinter finde ich nicht.


Also der Sinn dahinter ist ja einfach: Es geht eben genau darum, dass die Hunde nicht einfach einen Riesensatz machen und dann irgendwo in der Hälfte des Aufgangs landen, weil das einfach gefährlich ist (grad bei Steg und Wippe) und auch in die Gelenke geht (vor allem bei der Wand). Und das finde ich grad so schlimm wie wenn die Hunde angebremst werden und dann hochkraxeln müssen. Was natürlich auch Mist ist.

Interessanterweise gabs bei der Wand aber an WM sehr wenige Aufgangsfehler, ebenso bei der Wippe. Die allermeisten Fehler sind da beim Steg passiert. Liegt halt logischerweise auch an der Distanz zwischen dem letzten Hindernis vor dem Hochgerät und dem Aufgang - wenn das halt dummerweise zwischen Landepunkt und Aufgang eine gerade Anzahl Galoppschritte sind, übertritt der Hund halt die Zone, weil er genau unten am Aufang aufkommt und dann eben zu lang ist. Wieviel hat das wirklich mit der Führtechnik zu tun? Gehört es dazu, dass der Hundeführer so etwas im Voraus sieht und dann entsprechend die Galoppschritte des Hundes verkürzt (was ja zum Beispiel im Springreiten ganz klar eine der grössten Herausforderungen ist, Distanzen abschätzen und das Tempo entsprechend anpassen)? Oder ist das dann einfach Pech und man nimmt halt den Fehler in Kauf?

Persönlich renne ich Mairin bei den Aufgängen nie davon, aber natürlich hat sie ein GAHANZ anderes Tempo als die Hunde an der Spitze, würde eine Zone eh nicht übertreten können von ihrer Länge her, und die Parcours die wir laufen sind auch nie und nimmer von der gleichen Komplexität - manchmal gehts halt einfach nicht anders, als dass man hintendrein ist oder weit voraus und das auch sein muss.

Bones

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Friday, September 19th 2014, 12:20pm

Nun, man muss den Hund aber auch nicht komplett ausbremsen. Bones hatte jedenfalls nie Probleme hochzukommen.

Wie gesagt, jeder kann seinem Hund die aufgangszonen vernünftig antrainieren und zwar ohne das Tempo komplett rauszunehmen


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Monday, September 22nd 2014, 9:07pm

Fändest du es also besser, wenn Large-Hunde volle Kannemit dem Vorderläufen in die Wand preschen?


Habe ich nicht gesagt. Nur malganz ehrlich: wie viele der Largehundeführer bringen ihren Hunden bei die Aufgangszone zu treffen? Egal ob Wand oder Steg? Es ist doch eher "good luck". Und ja, es krachen auch Hunde auf die Wand, obwohl sie in der Zone sind! Von daher…

Das wird sich meiner Meinung nach nie durchsetzen und es gibt ja auch ein einige Richter, die die Aufgangszone schon gar nicht mehr anschauen und sich lieber auf die Abgangszone konzentrieren (was eher den Steg betrifft). Und klar, Bones hatte vielleicht nie Probleme, aber stelle dir da mal einen kleinen Hund vor: DER hat Probleme!

Ihr müsst mal die Hunde anschauen, die auf den Steg landen. Viele tun sich von selber korrigieren und nehmen eine Schrittlänge raus/rein etc. Auch fand ich sah das bei Silvan und Fleece ganz und gar nicht "aua-mässig" aus, sondern dummerweise einfach ein nicht so toller Galoppsprung. Daher:

Quoted

Interessanterweise gabs bei der Wand aber an WM sehr wenige Aufgangsfehler, ebenso bei der Wippe. Die allermeisten Fehler sind da beim Steg passiert. Liegt halt logischerweise auch an der Distanz zwischen dem letzten Hindernis vor dem Hochgerät und dem Aufgang - wenn das halt dummerweise zwischen Landepunkt und Aufgang eine gerade Anzahl Galoppschritte sind, übertritt der Hund halt die Zone, weil er genau unten am Aufang aufkommt und dann eben zu lang ist. Wieviel hat das wirklich mit der Führtechnik zu tun? Gehört es dazu, dass der Hundeführer so etwas im Voraus sieht und dann entsprechend die Galoppschritte des Hundes verkürzt (was ja zum Beispiel im Springreiten ganz klar eine der grössten Herausforderungen ist, Distanzen abschätzen und das Tempo entsprechend anpassen)? Oder ist das dann einfach Pech und man nimmt halt den Fehler in Kauf?


So sehe ich das auch! Aber: beim Springreiten kann man da Pferd viel mehr/besser beeinflussen (wobei mir das Gereisse in den Mäulern auch weh tut hie und da), als einen Hund im Vollem Tempo.

Was halt dümmer ist, ist wenn der Hund schief auf den Steg aufkommt. Aber das "trainiere" (ich nehme da Stangen als Begrenzung) ich persönlich schon, denn ich will meinen Hund nicht verletzten, weil er einfach zu steil auf den Steg kommt und dann abrutscht.

Crispy

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Tuesday, September 23rd 2014, 11:54am

Irgentwann haben wir nur noch Sprünge in Medium im Parcours, weil es immer Jemanden geben wird der Gerät A Gerätekombi B etc gefährlich findet :D

Und es gab an der WM etliche Teams die "saublöde" Fehler hatten und daher nicht auf dem Treppchen waren. Ob der Hund nicht eng genug über den Sprung kam und man zehntelsek verlor oder oder oder.
Irgentwoher muss es doch auch noch etwas Schwierigkeiten geben. Und lieber nen Stegaufgangsfehler, als einen Hund der sich komplett verwürgt und verdreht, weil er in engster Kurve um einen Sprung will und es aber nicht schafft.

In Meetings sieht man ja Aufgangsfehler eher selten oder? Abgänge da hagelts doch die Fehler...Soll man die Abgänge dann auch verlängern?

Gruss Wendy

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Thursday, September 25th 2014, 8:57pm

Laufsteg- Aufgang gehört abgeschafft ! Und durch 2 Pylonen ersetzt, welche zu durchlaufen sind beim Aufgang - so sehe ich das ....

Leute mit grossen Hunden (Belgier!) sind da def. seit Jahren benachteiligt - denn ich bin mir ziemlich sicher, dass Prozentual genauso viele Border den Aufgang nicht treffen, aber sie sind Kleiner und laufen geduckt, man sieht es kaum! Und an der WM und den Qualis dann grosses Staunen, wenn da ein Aufgang Richter steht, der ganz genau hinsieht ................ Ich spreche nur vom Laufsteg!
Wenn heutzutags jemand den Hund am Aufgang bremsen muss - dann ist er in nem grossen Startfeld - WEG VOM FENSTER !