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Pixel-Paws

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Hunde: Kimena, Border Collie Mix, 07 | June, Flatcoated Retriever, 11

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1

Freitag, 28. März 2014, 22:49

Junes Obedience-Thread. Oder: Das "aktiviert-das-Erbsenhirn"-Projekt ;)

So.
Nachdem ich mich definitiv vom Mantrailing verabschiedet habe, wollte ich etwas anderes finden, was ich mit June machen könnte. Und als meine Obediencetrainerin noch eine 2. Gruppe ins Leben gerufen hat, habe ich beschlossen, June so weit wies geht zu Hause aufzubauen und zur gegebenen Zeit mit ihr in die andere Gruppe einzusteigen. Platz ist schon reserviert, zirka Mai/Juni darf sie dann mit. Bis dahin möchte ich einen halbwegs passablen Stand mit ihr haben.

Ich übe ab und an mal was mit ihr, "Patschplatz" zum Beispiel klappt schon ganz super, "Häschensitz" auch, Platz aus der Bewegung klappt mit Spielzeug super, das Futtertreiben klappt auch total gut (baue die Hilfen immer mehr ab), und Apportieren ist auch kein Thema.

Gestern also, ich komme grad vom tollen Training mit Kim heim, beschliesse ich, mit June etwas Apportel in die Hand geben zu trainieren (was im Alltag nicht immer klappt).

Den Rest kopier ich mal von FB, mags jetzt nicht extra noch ein 2. mal schreiben, man verzeihe mir. ;)

Apportel in die Hand geben klappt auf Anhieb super. Also Schwierigkeitsgrad erhöhen, Apportel wegrollen. Klappt super. Also Apportel auslegen.

Hund ins Fuss, Kommando "warten", weggehen. Hund kommt mit. Schritt zurück, "warten", weggehen. Hund kommt mit. Schritt zurück, "WARTEN!", weggehen, Hund kommt mit.

Ok. Vergessen wir das Apportel, üben wir halt "warten". Hund ins Fuss, Kommando "WARTEN!", ein winziges Schrittchen weggehen, Hund kommt mit. Zurück, "W-A-R-T-E-N-!", Schrittchen zur Seite, Hund folgt mit Vorderpfoten.

Ok, vergessen wir das mit dem Warten, üben wir "sitz, und beweg deine Pfoten nicht". Kommando "sitz", Hund rutscht mit tänzelnden Pfoten ins "Babysitz", ich korrigiere mit "sitz", Hund legt sich hin.

- Der Punkt an dem man merkt, dass der Hund Kommando Sitz, obwohl tausendmal gebraucht, definitiv NICHT verstanden hat. :lama: OMG! -

Vergessen wir also das mit den blöden Pfoten, und sagen 50 mal "sitz", "sitz", "sitz", "sitz", bis Hund nur sitzt, sich nicht hinlegt, nicht die Pfoten bewegt und nicht ins "Babysitz" rutscht. 45 Minuten (und nein, es gab wirklich, wirklich keinen Punkt zuvor, wo ich mit einem kleinen Erfolgserlebnis hätte aufhören können!) später... sie sitzt nur da und bewegt sich nicht! Yeeeha!

Es gibt Tage, da frage ich mich, wie im alles in der Welt ich auf die absurde Idee kam, mir einen Retriever mit der Hirnleistung einer Erbse anzutun! -.-

Aber ich liebe sie trotzdem. Kein anderer Hund würde es schaffen, mir so deutlich zu zeigen, was für ein unglaubliches Geschenk Borderverschnittchens Einsteingrips ist. :grumpy: :D

Aaaber diesmal lass ich mich nicht so schnell entmutigen! Ich gucke einfach jeden Tag etwas anderes an, und vielleicht, wenn es sich länger setzen konnte, klappt dann einfach plötzlich (gabs bei ihr schon oft). ;)

Was bei ihr im Vergleich zu Kim aber definitiv ein riesen Vorteil ist im Training mit mir... sie bricht nicht gleich zusammen, wenn ich mal etwas ungeduldig werde. Das ist wirklich super, sonst könnten wir die Übung echt vergessen! (Und ja, ich muss echt an meiner Geduld arbeiten...)

Was jetzt halt für mich das grösste Umdenken ist, ist die Tatsache, dass ich June wirklich alles beibringen muss, und sie mir kaum was schenkt. Also jede Übung muss in kleinste Stücke zerlegt werden, damit alles sauber klappt und sie es versteht.

Bin selber gespannt, ob ich das durchbeisse oder doch aufgebe. ;) Ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Mein Ziel wäre es, im Herbst mit ihr eine Beginners zu laufen. Mal schauen. :whistling:

LG

Betti86

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2

Freitag, 28. März 2014, 22:55

Mantrailen machst du nicht mehr mit june?
Darf ich fragen warum?

Obi find ich auch sehr interessant ;-)
Ich überleg ja mit meiner june ev. Anzufangen... Oder eben doch lieber SanH?
Das ist auch toll...
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Strizi

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Samstag, 29. März 2014, 11:06

Ich kann mir vorstellen, dass es noch ziemlich anspruchsvoll ist mit zwei so verschiedenen Hunden wie June und Kim das gleiche zu trainieren . Muss man sich doch bei jedem Training wieder auf den jeweiligen Hund einstellen. Finde es toll, dass du June eine Chance gibst im Obe.

Ich hab auch ein solches "Erbsenhirn" zuhause. Manchmal bringt er mich wirklich fast zum verzweifeln. Und doch kann ich sagen, dass "ich" sehrviel von ihm lernen kann. In erster Linie wäre das Geduld und Ausdauer. Und wenn er dann mal eine Übung begriffen hat ist dann die Freude um so grösser, denn wie du schreibst, schenken tut er mir im Training nichts... :)
Leben das heisst:
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Luna

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Samstag, 29. März 2014, 16:58

Ist jetzt nicht nett, was ich sage aber: nach meiner Erfahrung sind aller aller meistens nicht die Hunde das "Erbsenhirn".... :whistling:

Pixel-Paws

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Samstag, 29. März 2014, 17:24

@Betti
Ich habe mich hauptsächlich gegen MT entschieden, weil ich nicht von einer Trainerin, derer Meinung und Technik abhängig sein will. 1x in der Woche trainieren ist mir zudem echt zu wenig, ich will selber etwas dazu beisteuern können und zu Hause üben können, was beim MT fast komplet wegfällt.

@Strizi
Ja, dass stimmt total! Grade wenn auch mal etwas klappt (selbst wenn es sowas angezüchtetes wie das Apportieren ist), ist die Freude riesig! ^^ Zum Glück bringt sie mich aber oft auch zum Lachen, wenn sie mal wieder total auf dem Schlauch steht. ^^

@Luna
Da du weder mich noch meine Hunde je gesehen hast, geschweige denn kennst, behalt deine dummen Sprüche doch einfach für dich. ;)

Betti86

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Samstag, 29. März 2014, 20:22

haha Pixel

das verstehe ich total :)
das finde ich am trailen auch ein wenig doof... man kann es nicht alleine trainieren.
aber ich mach es trotzdem noch ab und zu (1-2mal im monat) meiner kleinen macht es spass und ich finde es
halt trotz dem eine interessante sache ;)
mit Obi habe ich mich bis jetzt noch nicht so auseinander gesetzt.
mit meiner june hätte ich mega probleme ihr das anständige apportieren beizubringen
:rolleyes:
überlege schon die ganze zeit wie ich das aufbauen soll...
apportholz habe ich ja.

june knallt einem halt (ganz borderlike) alles zuerst vor die füsse :lama:
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Pixel-Paws

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Samstag, 29. März 2014, 23:49

Kann sie dir das Apportel nicht in die Hand geben? Ich hab Kim von Welpe an beigebracht, dass sie mir nichts vor die Füsse werfen soll, sondern mir etwas in die Hand geben. Oder immerhin, es so lange zu halten, bis ich "aus" sage. Dazu mache ich immer noch sehr oft Zerrspiele, wenn sie es mir in die Hand gibt und lasse sie gewinnen. So hat sie gelernt, dass es sich lohnt, etwas zu halten.

Betti86

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Sonntag, 30. März 2014, 22:24

sie bring es und knallt es hin... da sag ich NEEIN, sie nimmt es auf und gibts mir dann ich die hand.
aber ich denke ich muss das ganz neu aufbauen.
so mit apportel erst mal einfach halten und nur auf kommando auslassen... dann steigern. :lama:
bis jetzt hatt ich den nerv noch nicht... :blush:

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Pixel-Paws

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Sonntag, 30. März 2014, 22:31

Ja, das klingt nach anerzogener Korrektur. ^^ Wenn sie ankommt, lauf sonst ein paar Schritte rückwärts, bevor sie es dir vor die Füsse wirft, streck ihr die Hände hin und nimm ihr das Apportel im Gehen ab. So hats meine recht gut geschnallt, und dabei war sie auch nicht so arg unsicher (rüberbeugen und so fand sie immer ganz schlimm).

Danish

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Montag, 31. März 2014, 01:54

.... oder gib ihr das "nein" bevor sie es hinknallt.... :)

Betti86

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Dienstag, 1. April 2014, 05:27

Rüberbeugen findet june auch schlimm.
Jedes auf sie zu gehen.
Ist aber auch langsam besser.
Rückwärtsgehen klappt nicht immer so.
Muss wirklich versuchen es neu aufzubauen ;-)
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ambady

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Samstag, 12. April 2014, 09:51

hab still mitgelesen und wollte mal fragen wie's so läuft ?

Pixel-Paws

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Samstag, 12. April 2014, 10:25

Danke fürs Nachfragen. =)
Nicht schlecht. Momentan konzentrier ich mich wegen der Prüfung halt mehr auf Kimena.

Bei June übe ich aktuell sehr viel die UO und die Grundposition, weil es mir wichtig ist, dass sie das beherrscht wenn wir in die Gruppe einsteigen. Wir sind leider noch recht weit davon entfernt, von was ich mir wünsche, aber es kommt.

Das Problem ist: Wir kommen so schlecht vom Futtertreiben weg.Die GP nimmt sie recht zuverlässig ein mit wenig Hilfe, was ich super finde. Und dann klebt sie auch toll! Auch das Futtertreiben klappt genial, sie klebt richtig super am Bein und schwingt die Pfötchen. Aber sobald die Hand nicht mehr vor der Schnauze ist, schaut sie nicht mehr gerade nach oben sondern von der Seite her, macht einen halben Meter Distanz zum Bein und läuft schräg. :S Weiss jemand, was ich da machen muss? Wie kriegt man die Hand von der Hundeschnauze weg?

LG

Luna

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Samstag, 12. April 2014, 15:15

Wir haben das immer an einem Hägli geübt, damit der Hund nicht schräg werden kann. Dann zuerst nur ein Schritt, dann immer weiter ausbauen

Danish

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Samstag, 12. April 2014, 15:32

Zuerst kommt die Futterhand nur in der GP weg - und erst, wenn das funktioniert, wird sie auch beim Laufen weg genommen. Bisher musste sie sich ja in die Hand arbeiten - und nun soll sie plötzlich nicht mehr.

Also GP. Futterhand vor der Schnauze - Futterhand weg - Hund guckt zuerst der Futterhand nach - sobald der Hund dich anguckt Futterhand zurück und mit Futtertreiben los gehen. Wenn das zuverlässig klappt, kann man während dem Fuss gehen ganz kurz die Futterhand wegnehmen (zuerst nur einen Schritt und dann sofort zurück).

Die Futterhand wird bei uns, bis es wirklich total sitzt, ausgestreckt über dem Kopf vom Hund gehalten, so dass das Futter vom Hund aus gesehen links schräg über dem Kopf ist. Und so muss er dann trotzdem zu dir schauen.

Tagtraum

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Samstag, 12. April 2014, 16:02

Ok, vergessen wir das mit dem Warten, üben wir "sitz, und beweg deine Pfoten nicht". Kommando "sitz", Hund rutscht mit tänzelnden Pfoten ins "Babysitz", ich korrigiere mit "sitz", Hund legt sich hin.

- Der Punkt an dem man merkt, dass der Hund Kommando Sitz, obwohl tausendmal gebraucht, definitiv NICHT verstanden hat. :lama: OMG! -

Vergessen wir also das mit den blöden Pfoten, und sagen 50 mal "sitz", "sitz", "sitz", "sitz", bis Hund nur sitzt, sich nicht hinlegt, nicht die Pfoten bewegt und nicht ins "Babysitz" rutscht. 45 Minuten (und nein, es gab wirklich, wirklich keinen Punkt zuvor, wo ich mit einem kleinen Erfolgserlebnis hätte aufhören können!) später... sie sitzt nur da und bewegt sich nicht! Yeeeha!


Ich würde da ganz klar sagen, dass du an dir und dem Training arbeiten musst. Mir passiert das auch. Wenn es beim letzten Mal super funktioniert hat und dann plötzlich nicht mehr, wird man frustriert. Den Frust kriegt der Hund zu spüren, und arbeitet noch schlechter. Ein Teufelskreis. Was in solchen Situationen am Besten hilft. Abbrechen, kurz was andres machen (z.B. ein Glas Wasser trinken gehen) und nochmal anfangen. Dann vorher überlegen, was will ich genau üben und wie mach ich das genau. Wivielmal will ichs wiederholen (idealerweise 3-4x, dann klappen so repetitive Sachen wieder schlechter) und wie belohnen.

Ich baue Futter beim Fusslaufen ab, indem ich im ersten Schritt die Hand mit Futter noch hinhalte, aber nicht mehr daraus Futter gebe / belohne, im zweiten Schritt halte ich die Hand ohne Futter hin, und baue es dann schlussendlich ganz ab. Das muss aber nicht so stur schrittweise sein, sondern in einer Trainingseinheit mache ichs oft am Anfang einfach, dann erhöhe ich die Schwierigkeit und am Schluss wieder einfach.

Pixel-Paws

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Samstag, 12. April 2014, 17:28

Danke für die Antworten!

@Luna
Leider habe ich hier nirgens Hägli, nur am Donnerstag in der Huschu. Ich hab auch daran gedacht, als sie so schräg gegangen ist.

@Danish
Also die GP klappt super auch ohne Hand. Ich baue grad aus, dass sie mich länger anguckt, klappt aber eigentlich sehr gut. Ich nehme sie immer noch mit Handhilfe in die GP, aber wenn sie sitzt, sitzt sie wie ich finde toll. Wärend dem Gehen die Hand wegnehmen habe ich ein paarmal versucht, hier konnt dann das Thema mit dem Erbsenhirn wieder zum Tragen. :lama: Auch wenn ich die Hand blitzschnell wegnehme, sie folgt dieser genauso blitzschnell. Ich bin schon fast umgefallen, weil sie so eine Verrenkung meiner Hand nach gemacht hat. :D Sie kommt im Moment gar nicht auf die Idee, dass noch etwas anderes wichtig sein könnte, ausser in die Hand zu sabbern. :D

Das mit der Beschreibung kapier ich glaub nur Teils... also dreht der Hund den Kopf leicht nach links, also weg vom Bein, sehe ich das richtig? Ich gucke, dass June möglichst mit Beinkontakt gerade geht. Dazu kann ich meinen Ellbogen relativ gut an meiner Körperseite fixieren und die Hand so fix halten, damit June immer die gleiche Höhe hat. Ihr Kopf ist relativ gerade, aber ob sie mich angucken kann... ich glaube,dazu ist der Kopf zu wenig gerade nach oben. Muss mich mal genau drauf achten.

Ein Video wäre sicher hilfreich. Ich frag morgen mal meine Kollegin, ob sie eins macht.

@Tagtraum
Dass war unser 1. wirklich auf etwas ausgerichtetes Training, ansonsten habe ich mit June nur Tricks geübt oder geshapt. Und da habe ich es immer hingekriegt, sie innert 10 Minuten mit einem Erfolg zu entlassen. Also das, was ich da geübt habe, hat noch nie super funktioniert, weil ich es zum 1. Mal mit ihr geübt habe. ;)

Das mit der Hand habe ich kurz mal gemacht und es hat sogar nicht schlecht geklappt. Wieso habe ich das nochmals sein lassen? ?( Keine Ahnung, aber es ist auf jeden Fall eine gute Idee, vielleicht wäre das einfach Junes Weg, vom Futtertreiben weg zu kommen.

Tagtraum

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Samstag, 12. April 2014, 17:45

Noch eine Idee fürs Obedience-Training. Vielleicht hilft euch ein Trainingstagebuch, wo du die Übungen, Wiederholungen, Länge des Trainings, Belohnungsart, Erfolge/Misserfolge einträgst, damit du siehst, was den Erfolg/Misserfolg beeinträchtigt. Finde die da noch gut, so als Idee wie man das machen kann: http://www.easy-dogs.net/angebot/buecher…gstraining.html (siehe auch Links unten dran "Wie man ...")

Pixel-Paws

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Samstag, 12. April 2014, 20:27

@Danish
Ich habes jetzt mal genau beobachtet. Jap stimmt, wenn sie so an der Hand geht, müsste sie theoretisch nur den Blick auf mich richten, dann würde sie mich anschauen. Sie versucht jetzt natürlich die Hand anzugucken, aber ihre Richtung wäre nicht schlecht.

@Tagtraum
Danke für den Tip. Wäre eine Überlegung wert, aber ich bin bei solchen Sachen immer irre nachlässig. :rolleyes: Ich machs dann 2x und dann "vergess" ichs und dann mach ichs gar nicht mehr. :grumpy:

Das mit der "nackten" Hand hab ich auch nochmals probiert und weiss wieder, warum ichs nicht weiter gemacht habe. Es klappt einen Schritt lang, so viel Zeit braucht sie, um zu merken, dass ich kein Futter in der Hand halte. Dann passiert wieder genau das, was ich beschrieben habe... also sie geht einen halben Meter zur Seite und geht schräg. :S

Pixel-Paws

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20

Mittwoch, 30. April 2014, 19:50

Wärend ich mit Kim trainiert habe, habe ich ab und an danach auch kurz mit June was gemacht. Hier gibts also News.

Die Apportier-Übungen machen mir keine Sorgen. Nur das mit dem Sprung müssen wir üben, dies ist allerdingsetwas schwierig, weil ich mir mit meiner Wohnung etwas einfallen lassen muss. Das war etwas von den Sachen, die ich Kim 2x gezeigt habe und sie hats nie mehr falsch gemacht, aber June müsste das richtig lernen. Habs im Garten bei meinen Eltern mal Versucht, war ein echtes Ding, bis sie endlich das Apportel über den Sprung gebracht hat.
Aber in der Wohnung kann ich schlecht das Apportel rumwerfen. ^^ Ich versuche jetzt, aus einfach Materialien einen Sprung zu bauen, den ich aufstellen könnte. Und dann mach ich das halt mit Auslegen. Und bald steige ich mit June ja auch in die Obediencegruppe ein, da haben wir dann auch einen richtigen Sprung.

Das Hölzi apportiert sie brav auf Kommando. Ich verstecke es jeweils irgendwo. Klappt genial! :thumbsup: Ohne Knautschen, ohne Zögern, brav gesucht mit der Nase. Bald bastle ich mir mein Hölzlibrett mit den Verlockungen.

Die Positionen aus der Bewegungen baue ich über das Spielzeug auf. Also ich tobe mit ihr wild, lasse sie am Spieli zerren und es in meiner Hand jagen, dann kommt das Kommando, und sobald sie es ausgeführt hat, kriegt sie das "OK" und das Spiel geht weiter. Klappt super.

Positionen mit Abrufen habe ich noch nicht angeschaut. Einzig das Abrufen in die GP, was nicht schlecht klappt.

Distanzkontrolle übe ich auch sehr sehr oft. Die Übung zeigt mir wahnsinnig stark den Unterschied zwischen meinen zwei Hunden. June lernt so langsam und denkt unglaublich schlecht mit... selbst wenn ich 10x nacheinander NUR das "Häschensitz" belohne, stämmt sie beim 11x doch wieder hoch. Es ist echt zum Verzweifeln, aber ich bleibe dran, in der Hoffnung, dass es bald mal endlich "Klick" macht im Erbsenhirn. :lama: Dann kann ich langsam Distanz einbauen. Das "Patschplatz" klappt dafür genial. :thumbup:

Ja, das Hauptproblem ist nach wie vor die Unterordnung. Sie kapiert dieses Futtertreiben einfach kein Stück. :S Sie läuft so super neben mir, aber sobald die Hand nicht mehr da ist wo sie sonst ist oder kein Futter mehr drin ist, ist fertig mit schön gehen. Wenn ich nur wüsste, woran es liegt... Ich übe es aktuell fast jeden Tag.

Wenn das nicht klappt, wenn wir in die Gruppe einsteigen, habe ich ein Problem. Damit steht und fällt ja fast jede Übung... :S