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BjarneKoda

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Samstag, 11. Oktober 2014, 20:45

Ablage Aufbau

Hallo zusammen,

ich suche Infos zum Aufbau der Ablage. Und zwar einen bestimmten Aufbau. Ich hatte vor kurzem ein Seminar, bei dem der Aufbau mittels einer Futterbos erklärt wurde. Der Hund hat also immer eine Box vor sich stehen aus der er auch gefüttert wird. Irgendwann kommt die Box weg, das Ritual bleibt aber. Soll zur besseren Konzentration vom Hund dienen.
Ist jetzt nur grob umrissen, da ich ja noch Infos suche. Versteht jemand, was ich für einen Aufbau meine und hat vielleicht auch noch mehr Infos dazu für mich? Wäre traumhaft!

LG
Viele Grüße
Tine und Koda

Crispy

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Dienstag, 14. Oktober 2014, 14:10

Ich habs schon gesehen, hab aber keine Infos dazu.

Ich kenne Jemanden der das mit einer "Futtermaschine" macht und per Fernbedienung kommt dann ein Leckerchen raus. Allerdings wird das "nur" für die BH Ablage genutzt.

Wie die Box die Konzentration fördern soll, ist mir nicht schlüssig irgentwie.

Gruss Wendy

BjarneKoda

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Dienstag, 14. Oktober 2014, 16:03

Ich hatte es so verstanden, dass der Hund quasi lernt sich auf den Punkt vor sich, wo die Box steht und von wo immer (Auch wenn die Box nicht da ist) das Futter kommt, zu konzentrieren, statt rum zu schauen und vielleicht spannende Dinge zu finden und sich ablenken zu lassen. :whistling:
Viele Grüße
Tine und Koda

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Dienstag, 14. Oktober 2014, 23:56

naja..solange der hund nicht aufsteht darf er sich meiner meinung nach auch umschauen...und vor allem nach seinem hf.
immerhin gibt der hf auch die nächsten anweisungen und nicht i.eine futterbox...

Whyona

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Mittwoch, 15. Oktober 2014, 07:58

Hmm von so einem Aufbau hab ich noch nie was gehört, da kann ich leider nicht helfen ... Ich hab bisher beide Hunde auf die herkömmliche Weise die Ablage trainiert.
So ne Box, kenn ich bisher nur für das trainieren der stellungen sitz, platz, steh ...

Beim Obedience gibt es meines wissens nach abzüge in der Ablage wenn der Hund sich umkuckt.?
Bei anderen Sparten wie BH, IPO nicht
Lg Nathalie


BjarneKoda

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Montag, 20. Oktober 2014, 16:42

Mh, ob es Abzug für´s Umgucken gibt, glaub ich nicht mal. Solange Hund ruhig liegt, darf der gucken wo er will, oder?
Aber auf lange Sicht gedacht funktioniert im Obe die Konzentration nur auf den HF nicht, da der ja in den höheren Klassen außer Sicht geht. Und ein guckiger Hund hat mit diesem Aufbau (So hab ich es verstanden) auch wenn der HF als Orientierung weg ist einen Orientierungspunkt, statt (übertrieben gesagt) wild durch die Gegend zu glotzen.

Sollte ich noch mehr Infos dazu finden, kann ich sie gern hier posten...
Viele Grüße
Tine und Koda

Crispy

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Mittwoch, 22. Oktober 2014, 15:55

Ich habe lieber einen Hund, der entspannt liegt (ohne Rumzuglotzen) und sich nicht fest auf etwas konzentrieren muss. Die nachfolgenden Übungen sind meiner Meinung nach noch anspruchsvoll genug. Jede gesparte Energie kann da nur helfen hihi.
Und das entspannt liegen und warten kann man ja gut auf herkömmliche Weise üben.

Aber ich bin gespannt auf weitere Infos, vorallem den Aufbau und Abbau der Hilfe.

ambady

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Mittwoch, 22. Oktober 2014, 20:48

Na toll unser Thema :(

Leider hat ja Merlin nachdem er die Übung sehr gut konnte, damit Probleme bekommen.
Er hat angefangen, sobald ich ausser Sicht bin aufzustehen und mitzukommen. Nicht jedes Mal, aber doch immer mal wieder. Manchmal sind es Geräusche, die ihn dazu veranlassen, manchmal ein Hund, der ihn anschaut oder keine Ahnung ?(

Da Beute vor dem Hund, Beute hinter dem Hund nichts gebracht haben, wird Merlin nun mit einer Leine gesichert. Er bleibt so irgendwie relaxter liegen, scheint nicht mehr so viel Stress zu haben wie ohne Leine.
Wir üben das jetzt mal so weiter.

Falls jemand noch eine Idee hat, nur her damit.

Ach ja und zu viel Bewegung wird im Obe tatsächlich mit Punktabzug gestraft.

Pumba

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Donnerstag, 23. Oktober 2014, 14:19

Im Obedience gibt es Abzug wenn der Hund rumguckt und den Kopf dreht - auch wenn HF ausser Sicht ...

Ich habe noch nie was von diesem Aufbau gehört, finde es aber grad für Obedience sehr interessant.

BjarneKoda

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Donnerstag, 23. Oktober 2014, 20:38

Okay, ich versuch es einfach doch nochmal etwas genauer zu erklären. So wie ich es eben verstanden habe.

Crispy, so wie ich es verstanden habe, soll dieser eine Orientierungspunkt, wo eben anfangs die Dose steht, dem Hund eben helfen entspannt zu liegen und nicht rum zu glotzen. Er muss sich nicht fest auf den Punkt konzentrieren, er ist lediglich eine Orientierung.

So wie ich es verstanden und in Erinnerung habe, läuft das ganze folgendermaßen:
Der Hund hat im Aufbau in der Bleibübung immer eine (geschlossene) Box mit Futter vor sich stehen. Immer wenn er belohnt wird, geschieht das aus dieser Box raus. Also Box auf, Futter raus, in entsprechender Position belohnen. Dazu wird das aufstellen der Box als Ritual aufgebaut. Also die Box wird immer bewusst vor den Hund gestellt. Dieses Ritual sollte man möglichst so gestalten, dass man es auch in einer Prüfung nutzen kann. (Ich überlege grade wie da der genaue Plan war. Das Seminar war aus dem Englischen Obedience, da sind viel mehr Setups erlaubt als im FCI Obedience). Hat der Hund das "System" verstanden, wird irgendwann die Box einfach mal weg gelassen. Trotzdem erfolgt vor der Übung das "Abstellritual" und der Hund wird wenn er belohnt wird weiterhin immer aus der imaginären Box belohnt. Also man greift wenn man den Hund belohnen möchte dahin wo die Box stehen würde und füttert den Hund dann. Zwischendrin steht die Box auch immer wieder wirklich dort. So hatte ich das ganze mal verstanden, bin aber wie gesagt auf der Suche nach weiteren Infos.

Zusätzlich findet wie für alle Positionen immer wieder Ablenkungs-/Absicherungstraining statt. Für uns inzwischen ein sehr spaßiges Spiel, auch wenn Koda nicht guckig oder reaktiv ist...

Alternativ: Wie baut ihr die Ablage denn bei sehr... reaktiven, guckigen Hunden auf? Was habt ihr da für Tricks und Kniffe?
Viele Grüße
Tine und Koda

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Freitag, 24. Oktober 2014, 09:07

Also ich hab ja mit den Schäfis Hunde die schnell auf Reize anspringen.

Ich bau es sehr kleinschrittrig auf, also erst kurze Zeit, kurze Distanz , keine Ablenkung. Dann langsam die Anforderungen erhöhen, mehr Distanz, länger liegen, Ablenkungen reinbringen.

Ausserdem kennen meine Hunde, wenn es dann wirklich schwieriger wird, schon ein Abruchsignal, welches ich gebrauche wenn sie aufstehen wollen.

Der krux bei der sache ist allerdings bei Hunden die einfach Aufmerksamkeit von ihrem Besitzer wollen, denen ist diese auch in Form von einem Abbruchsignal willkommen ...

Whyona hatte eine sichere Ablage solange sie mich sehen konnte. Ausser Sicht war bei ihr nur begrenzt möglich, sie fühlt sich leider auf fremden Gelände nicht sicher ohne mich und hält es grade mal ne Minute aus. Ich hab es dann, auch weil sie nimmer die jüngste war, sein gelassen, da das purer Stress für sie war.

Ich denk beim nächsten Welpen werde ich das element schon früh mit einbauen, damit es einfach normal wird...

Was sicher auch hilft bei Hunden die schnell auf Reize anspringen, dass man mit diesen unabhängig von der Ablage an einer guten Impulskontrolle arbeitet.
Lg Nathalie


BjarneKoda

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Freitag, 24. Oktober 2014, 14:07

Also "ganz klassischer Aufbau". So hat es meiner im Prinzip auch gelernt, ist aber wie gesagt recht easy. Trotz allem hab ich mit ihm im Frühjahr mit viel Absicherung angefangen. Bei ihm, um ihm das grade liegen ohne kippen mehr bewusst zu machen.

Bei der Frage hatte ich natürlich einen Hund aus meinem Training im Hinterkopf...
Ganz ganz tolle nette Hündin, hat ihren Mensch aber ziemlich im Griff und recht pfiffig ist. Hat viel Power im Hintern, kann aber im Alltag leider nur wenig ohne Leine laufen und das mal los werden. Im Training weiß sie leider genau wann ne Leine zur Absicherung drauf ist und wann eben nicht. Wenn nicht, macht es irgendwann wuuuuuusch und weg ist sie. Ich seh es idR bevor sie los zischt, aber dann ist es trotzdem oft schon zu spät zum reagieren.
Aufgebaut werden sollte es auch sehr kleinschrittig, in wie weit das zuhause und auf dem anderen Platz auf dem er ist funktioniert, keine Ahnung.
Zusätzlich hab ich ihm jetzt Ablenkungs-/Absicherungstraining vorgeschlagen. Das haben sie auch angefangen, auch wenn er oft zu langsam ist.

Naja und jetzt überlege ich was ich ihm noch an Hilfe an die Hand geben kann. Impulskontrolle wird auch dran gearbeitet, auch im Rahmen der Ablage. Aber da ist ihr völlig klar, das ist ne Übung und da hab ich sowieso keinen Erfolg wenn ich aufstehe. Außer zu Rennen wie eine irre...

Also wenn ihr noch andere Ideen als die Dose habt, gerne :)
Viele Grüße
Tine und Koda