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Nora

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  • »Nora« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 20. November 2012, 09:16

Mondioring

Ich habe gerade entgeistert festgestellt, dass es für's Mondio keinen Wiki-Eintrag gibt. 8| Also gut... dann schreibe ich selbst und richte mich nach der PO und meinen wenigen Erfahrungen - wer mich verbessern kann, ist herzlich willkommen, das zu tun.

Allgemein
Im Vorwort der Prüfungsordnung steht als erstes dieser Abschnitt:

Zitat

Das MONDIORING-Programm wurde von mehreren Delegierten aus Europa und Amerika ausgearbeitet, in der Hoffnung, die bestehenden, nationalen Prüfungsordnungen miteinander zu verbinden und so eine Bereicherung für alle Hundesportler darzustellen, egal ob Anfänger oder Routinierte. Seine Zielsetzung ist,
· für die Zuschauer eine Unterhaltung,
· den Teilnehmer ein Spiel mit progressiven Schwierigkeiten,
· den passionierte Kynologen ein sportlicher Wettkampf


Die Realität sieht anders aus: Mondio gilt als die Königsklasse der Ringsportarten und ist fast ausschliesslich den Malinois sowie ihren Besitzern, von denen erwartet wird, schon hinreichend Erfahrung im Hundesport (i.e. IPO / VPG) gesammelt zu haben, vorbehalten. Leider.

Drei Disziplinen gehören zum Mondio und davon gibt es drei Schwierigkeitsgrade:
1. Unterordnung
2. Sprünge
3. Schutzdienst

Klar ist, dass ein Hund, der im Mondiosport geführt wird, sportlich sein muss, nervenstark und schussfest.

1. Unterordnung
Dieser Abschnitt besteht aus den Komponenten: Folgen frei Fuss, Abwesenheit des Führers mit Ablenkung, Voraussenden (mit Abweichungsbeschränkung), Sitz-Platz-Steh aus der Distanz, Futterverweigerung, Apport eines Gegenstandes (z.B. Gummistiefel, Kuscheltier etc.), Revieren nach Gegenstand mit Geruchsidentifikation und Apport (nicht in Mondio1).

2. Sprünge
Die Steilwand / Pallisade ist einer der drei zu meisternden Sprünge. In Mondio1 müssen 1.80m bewältigt werden, in den beiden oberen Stufen können Punkte gemacht werden, wenn der Hund höhere Hindernisse schafft (Mondio2: bis 2.10m, Mondio3: bis 2.30m). Der Weitsprung beginnt bei 3m, während in 2 & 3 bis zu 4m bewältigt werden können. Als dritter Sprung muss eine Hürde von 1m (bzw. bis zu 1.20m) überwunden werden (Hin- und Rücksprung), wobei die Hürde nicht berührt oder gar gerissen werden darf.

Spätestens hier fallen dann einige Hunderassen aus, die keine derartige Sprungkraft haben.

3. Schutzdienst
a) Angriff von vorne mit Stock (mit Hindernissen)
b) Angriff mit Gegenständen, wobei die Gegenstände so gewählt werden, dass sie den Hund beeindrucken könnten. Z.B. lärmverursachendes.

Oder auch Wasser:


c) Angriff in der Flucht, gebissen
In der Flucht schiesst der Helfer zwei Male während er gebissen wird, um das Beissverhalten des Hundes auf die Probe zu stellen.

Helfer mit Waffe und Mali am Hintern:


d) Angriff in der Flucht, abgebrochen
Die Reihenfolge von c) und d) wird während dem Lauf durch eine Fahne, so dass weder Hundeführer noch Hund vorher wissen, was als erstes verlangt wird. Der Helfer verhält sich in beiden Abschnitten gleich, schiesst allerdings nicht (weil der Hund nicht beisst) und flüchtet auch nach dem Abbruchsignal weiter.

e) Revieren nach dem Helfer und Transport
Auf Befehl durchsucht der Hund selbstständig den Platz. Im Idealfall findet er den versteckten Helfer und verbellt. Mit einem weiteren Befehl begleitet der Hund den Helfer zum Hundeführer, wobei der Helfer drei Male selbstständig versucht zu fliehen und davon vom Hund so schnell wie möglich abgehalten werden muss.

Dabei werden auch Hindernisse genutzt, um dem Hund den Transport zu erschweren:


Es gibt verschiedene Transport-Taktiken:

(In diesem Fall war es übrigens so, dass der Hund den Helfer auf dem Platz nicht fand, ihn deswegen per Sprung verliess und sich den zweiten Helfer, der eigentlich gerade Pause hatte, aus dem Helferraum einsammelte. Der Helfer reagierte super, zog sich, während er vom Hund auf den Platz transportiert wurde, dezent seine Schutzjacke an und zog das anstehende Programm mit dem Hund durch. :D )

f) Führerverteidigung (ein selten doofes Wort)
Eine sehr spannende und oft mit viel Aufwand dargestellte Szene, in der sich Helfer und Hundeführer unterhalten (oder auch nicht), die Hand schütteln, der Helfer mit einer Drittperson streitet oder diese gar angreift usw. Der Angriff auf den HF erfolgt immer mit zwei Händen und soll aus einer realitätsnahen Situation heraus geschehen. Der Hund hat 2 Sekunden, um darauf zu reagieren.

Mondio-Turnier in Orpund (2012) - Während der HF genötigt wird, eine Leiche in einen Sarg zu packen, muss der Hund entscheiden, ob eine Gefahr von dem Helfer ausgeht:


Dabei wird viel Lärm gemacht, gelacht, auf Schultern geklopft - um den Hund von dem Angriff des zweiten Helfers abzulenken (hat in diesem Fall nicht funktioniert):


Der Schwierigkeitsgrad ist an die Mondiostufe angepasst.

g) Bewachen eines Gegenstandes
Eine für das Publikum spannende und für den Hund sehr anstrengende Aufgabe: Er muss einen Gegenstand bewachen und verteidigen, wobei ein bis zwei Helfer nacheinander insgesamt drei Versuche haben, um dem Hund den Gegenstand zu klauen. Die Aufgabe ist auch für den Helfer recht komplex. In den Versuchen dürfen verschiedene Varianten des Klauens versucht werden, so auch die Ablenkung mit einem Gegenstand.

Aufmerksamer Hund:


Die unauffällige Methode:


Bei einem anderen Hund gelang die Ablenkung durch den 'Geist': Der Hund starrte fasziniert das Gespenst an, während der Helfer ihm seinen Gegenstand stahl...


Ich finde sogar die Prüfungsordnung des Mondios lesenswert - und wenn man das einmal getan hat und danach einen Wettkampf besucht, macht es um so mehr Freude. Wegen seiner Vielseitigkeit und Komplexität finde ich persönlich diesen Sport genial - und da ich ihn schon nicht mit meinen Hunden betreiben kann, werde ich sicher immer wieder begeisterter Zuschauer sein.

Quelle:
http://www.belgierhund.info/downloads/mondioring.pdf

Alle Fotos habe ich am Internationalen Mondio-Turnier in Orpund CH diesen Jahres gemacht. Hier sind auch noch ein paar mehr:
http://www.aquatick.net/foto/internat-mondio-turnier-2012/

Ina

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2

Dienstag, 20. November 2012, 11:40

Danke Nora :thumbsup: Irgendwann machen du und ich Mondioring...irgendwann glaube mir :D Ich bin absolut fasziniert von dieser Sportart aber IPO macht auch Spass (obwohl ich das Fährten hasse)

Silvie

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3

Dienstag, 20. November 2012, 12:44

Ich hab schon sehr sehr viel negatives über Mondio gehört-da, ich aber selber nie dabei war oder auch nur zugeschaut habe, möchte ich von euch "Experten" wissen, wie das in Wahrheit aussieht... wird da in manchen Vereinen mit "Strom" oder anderen eigentlich verbotenen Tierschutzwidrigen Methoden gearbeitet, oder ist es nur wieder so ein Gerücht das sich einfach hartnäckig hält?

Kiss

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4

Dienstag, 20. November 2012, 12:47

Ich gehe davon aus, dass man in JEDER Sparte Leute finden würde, welche mit verbotenen Mitteln arbeiten.

Duffy

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5

Dienstag, 20. November 2012, 12:48

@Silvie,

ich denke gerade im Schutzhundesport, gibt es leider noch immer sehr viele Hündeler die mit den "alten" Methoden arbeiten. Dass die Hunde dort extrem hoch im Trieb stehen und deshalb je nachdem ne starke Hand brauchen, spielt diesen Leuten natürlich in die Karten.

Ich selbst kenne aber auch Leute die im SD / Mondio mit positiven Verstärkern z. B. dem Clicker arbeiten. Wie immer, schwarze Schafe gibt es überall. Wenn jemand bei uns im Verein das Tele draufhätte, hätte er dort zum letzten mal trainiert. Aber ich weiss auch dass es nicht überall so aussieht.3

EDIT: Ich hoffe übrigens auch mit meinem nächsten Hund wieder im Schutz arbeiten zu dürfen, weil es für mich mit dem richtigen Hund, einer der genialsten Sportarten für den Hund ist.
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6

Dienstag, 20. November 2012, 12:52

Ich gehe davon aus, dass man in JEDER Sparte Leute finden würde, welche mit verbotenen Mitteln arbeiten.
*unterschreib
Lg Nicole

Kiss

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7

Dienstag, 20. November 2012, 12:53

Und Silvie... in Deutschland ist ein Stachelhalsband nicht verboten. ;)

Silvie

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8

Dienstag, 20. November 2012, 12:54

Ich stelle es mir halt sehr schwierig vor, einen Hund der so hoch im Trieb ist in letzter Sekunde noch eine "Entscheidung" abzuverlangen... und darum geht es doch in diesen Sportarten, oder nicht? ?(


Ich sehe halt den "Sinn" nicht wirklich einen Hund in einer Sportart auszubilden, wenn dieser gar nie aktiv im Dienst arbeiten wird. Wo kommt das dann zum Einsatz?

Silvie

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9

Dienstag, 20. November 2012, 12:55

Und Silvie... in Deutschland ist ein Stachelhalsband nicht verboten. ;)
Tierquälerei ist es Trotzdem! :thumbdown:

Und für eine "Sportart" einen Hund so zu führen ist für mich pervers - sorry!

Duffy

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10

Dienstag, 20. November 2012, 12:57

Aber genau diese Entscheidung ist doch das spannende. Ein gut ausgebildeter Hund, weiss genau wann er nur zu transportieren, verbellen oder zu beissen hat. Genau das macht für mich nen richtig guten Hund aus.

Warum man dies macht? mmmh, ich kenne natürlich hauptsächlich die Arbeit mit Polizeihunden und bei uns auf dem Hupla mit den "alten" Hündelern. Warum lässt du Nacho rennen, er soll ja draussen auch keine Hasen jagen.?... Aber es liegt ihm im Blut. Genau wie ein Schäfer den Schutztrieb in sich verankert hat.

Für mich macht es auch noch einen unterschied wie der Hund aufgebaut wird.
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Kiss

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11

Dienstag, 20. November 2012, 12:58

Ich sehe halt den "Sinn" nicht wirklich einen Hund in einer Sportart auszubilden, wenn dieser gar nie aktiv im Dienst arbeiten wird. Wo kommt das dann zum Einsatz?

Die Ausbildung der Diensthunde hat u.A. ganz andere Komponenten.

Beute stellen und fangen ist ein natürlicher Trieb der Gebrauchshunde, den sie damit ausleben DUERFEN, genauso wie deine Windhunde auf der Rennbahn auch nur ihren natürlichen Trieb ausleben dürfen und ich davon ausgehe, dass du sie in Wirklichkeit nicht jagen lässt.

Ina

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Dienstag, 20. November 2012, 12:59

Ich denke es gibt in jeder Sportart schwarze Schafe. Wenn man es nicht öffentlich macht dann halt im Versteckten....Leider ist es schon so das es in Deutschland üblich ist den Hund mit Stachelhalsband und Strom auszubilden. In der Schweiz ist das verboten aber dann macht mans versteckt und ich behaupte, das nicht nur im bösen Schutzhundesport so gearbeitet wird.

Das man den Hund in hohen Trieblagen nicht immer mit Samthandschuhe anfassen kann (nicht rohe Gewalt!) sollte einem schon bewusst sein.

Ich könnte mir so eine Ausbildungsart mit Strom und Stachel nicht vorstellen und es gibt genügend Vorbilder die zeigen das es ohne solche Hilfsmittel geht.

Silvie

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13

Dienstag, 20. November 2012, 13:07

@Kiss: natürlich- man sollte den Hund den Anlagen entsprechend fördern, da gehe ich völlig mit dir.
Aber wenn dazu solche Massnahmen erforderlich sind wie Strom oder Stachelhalsband, dann hat das für mich rein gar nichts mehr mit der Förderung seiner Anlagen zu tun, dann ist das für mich "Brechen".

Natürlich wird auch in anderen Hundesportarten nicht immer mit Samthandschuhen gearbeitet- aber im Schutzdienst scheint es besonders "gerne" vorzukommen.

Das soll übrigens überhaupt kein Angriff gegen die Verfechter dieser Sportart sein- ich will nur mal von Insidern hören das meine "Befürchtungen" eben NICHT stimmen, und das es auch wirklich positiv aufgebaut werden kann.

P.S: Ich muss meinem Windhund übrigens kein Stachelhalsband anziehen damit er der Hasenmaschine hinterher rennt- das ist für mich ein sehr bedeutender Unterschied, daher kann ich das bei mir im Kopf nicht so recht vergleichen- sorry ;)

Duffy

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14

Dienstag, 20. November 2012, 13:10

@Silvie,
also ich kann dir 110% bestätigen, dass man auch anders im SD arbeiten kann und es durchaus ohne Gewalt geht!
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Kiss

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15

Dienstag, 20. November 2012, 13:12

P.S: Ich muss meinem Windhund übrigens kein Stachelhalsband anziehen damit er der Hasenmaschine hinterher rennt- das ist für mich ein sehr bedeutender Unterschied, daher kann ich das bei mir im Kopf nicht so recht vergleichen- sorry ;)

Du musst deine Windhunde auch nicht mitten aus dem Lauf abrufen, DAS ist die Kunst. Nur Beissen wäre keine.

Was wiederum nicht heissen soll, dass ich tierschutzrelevante Methoden gutheisse.

Ich klinke mich hier aus, meine Erfahrungen aus solchen Diskussionen waren alle nicht "positiv bestärkt"

Ina

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16

Dienstag, 20. November 2012, 13:13

Also bei Ina und mir ist alles positiv aufgebaut und geht nur über den Beutetrieb.Es ist einfach schön zu sehen das sie solchen Spass hat ihre Bedürfnisse auszuleben. Wenn ich mir eine Rasse aussuche die auf etwas spezialisiert wurde dann will ich diese auch Rassegerecht auslasten!

Edit: wird sie frech, dulde ich das natürlich nicht aber in welcher Sportart wird nur positiv ausgebildet?

perrolina

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17

Dienstag, 20. November 2012, 13:19

Ich klinke mich hier aus, meine Erfahrungen aus solchen Diskussionen waren alle nicht "positiv bestärkt"
Verstehe dich gerade sehr gut Kiss aber ich bedauere das voll! Klink dich doch bitte nicht aus!

Gerade Leute, die so viel und fundierte Kenntnisse haben in dem Bereich, wie du sollten eben weiter argumentieren. Weil sonst können die teilweise abstrusen Vorstellungen von vielen nie korrigiert werden.
Lg Nicole

Silvie

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18

Dienstag, 20. November 2012, 13:25

Du musst deine Windhunde auch nicht mitten aus dem Lauf abrufen, DAS ist die Kunst. Nur Beissen wäre keine.

Natürlich nicht, dass wäre aber auch nicht entsprechend seiner Anlagen- er wurde schliesslich zum selbstständigen jagen UND erlegen seiner Beute gezüchtet.
Wichtig ist für mich das ich ihn ohne Kampf vom Hasen holen kann- und das geht bei Nacho prima, das Abbruchsignal habe ich ihm schon als Welpe beigebracht und positiv bestärkt.
Ich muss nicht mal was sagen, er lässt den Hasen los sobald ich ihn anfasse...

Ich weiss nicht, wieweit man gehen muss damit man den Hund soweit hat das er einen Menschen stellt, aber nicht grad beisst (oder eben doch, je nach Kommando)... wobei ich genügend Hunde kenne die das machen ohne speziell dafür ausgebildet worden zu sein ?(
Ist vermutlich auch ne Charakterfrage. Ich sehe halt auch ein bisschen die Gefahr, dass man mittels falscher Ausbildungsmethoden einen Hund zu einer tickenden Zeitbombe erzieht.

Hier Dorf hat es eine Schäferhündin die total gestört ist, weil man sie "unsachgemäss" scharf gemacht hat- der Besitzer ist für seinen "Schäferhundeverschleiss" bekannt. Das ist jetzt wohl der dritte innert 6 Jahren. Irgendwann bekommen sie alle einen Knacks und er muss sie dann einschläfern :huh:

Silvie

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Dienstag, 20. November 2012, 13:29

Ich klinke mich hier aus, meine Erfahrungen aus solchen Diskussionen waren alle nicht "positiv bestärkt"
Schade, ich glaube nicht das jemand (bzw. Ich) sich hier irgendwie im Ton vergriffen hätte.

Du hast vorhin einfach in den Raum geworfen:

"Stachelhalsbänder sind in Deutschland nicht verboten" - ohne das du selber dazu Stellung bezogen hättest- entschuldige vielmals, wenn ich daraus dann falsche Schlüsse gezogen habe. ?(

Ina

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Dienstag, 20. November 2012, 13:33

Ich sage es nochmal: Es gibt überall schwarze Schafe und mein Hund ist sauber obwohl sie im Schutzbereich ausgebldet wird. Klar ein Schosshund ist es nicht, nur zuhause auf dem Sofa. ABER ich verlange von meinem Mali nicht das er jedermanns Liebling ist. Es ist und bleibt ein Gebrauchshund der richtig aufgebaut im Schutz ausgeglichener ist und sicher nicht zur vermehrter Aggression neigt.