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Mali

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Hunde: Joy, DSH, *2004 / Zazou, KP, *2009 / Iras, DSH, *2011

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Dienstag, 20. November 2012, 16:24

KNPV

Was ist K.N.P.V?

Die K.N.P.V. (Königlich Niederländische Polizeihundevereinigung ) wurde offiziell am 1. November 1907 gegründet und steht heute unter der Schirmherrschaft von Herrn Pieter van der Brugge, dem Ehemann der niederländischen Prinzessin Margeret.

Seit über ein Jahrhundert existiert fast unverändert dieser harte Hundesport. Nur sehr triebbeständige, harte und schnelle Hunde können in diesem Sport bestehen. Das Erlangen des Polizeihundezertifikats gilt in den Niederlanden gleichzeitig auch als Körung. Durch die harte und konsequente Auslese der fast ausschliesslich verwendeten "Mechelaar", "X-Mechelaar" und "Hollandse Herder" sind diese in der ganzen Welt als Schutz- und Spezialhunde sehr begehrt.

Bei Prüfungen der KNPV sind alle Gebrauchshunderassen und deren Kreuzungen untereinander erlaubt. Kampfhunderassen sowie deren Kreuzungen dürfen in Prüfungen nicht teilnehmen. Die Hunde dürfen nicht größer als 70cm und nicht kleiner als 55cm sein. Ist der Hund kleiner oder größer muß eine Genehmigung bei der KNPV für den Hund eingeholt werden. Ansonsten darf er nicht teilnehmen.

Es gibt drei Prüfungsstufen. PH1, PH2 und die Objektbewachung. Die Prüfungsordnung der K.N.P.V. beinhaltet nur für die Praxis taugliche Elemente. Sie wird aufgeteilt in Unterordnung, Wasserarbeit und Schutzdienst. Am Ende jeder bestandenen Prüfung gibt es ein Zertifikat, in dem die erreichten Punkte, der Namen des Hundes und des Hundeführers sowie ein Bild vom Hund und der Stempel der K.N.P.V steht.


KNPV-PO
Quelle
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Mali

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Dienstag, 20. November 2012, 16:26

PH1

Abteilung 1:

Übung A: ANGELEINT FOLGEN
Der Hundeführer läuft mit angeleintem Hund einen vorgegebenen Parcours ab. Der Hund soll aufmerksam (Umgebung und Hundeführer beachten) und dicht am Hundeführer nebenher laufen. Der Hund muss den Hundeführer nicht!(Wie bei IPO) dabei anschauen.

Übung B: UNANGELEINT FOLGEN
Der Hundeführer läuft wie bei Übung A mit unangeleintem Hund den selben Parcours ab.
In dieser Übung gibt es 2 Seitenwechsel für den Hund. Der Hund muss auf Kommando von der linken Fuss-Seite zur rechten Fuss-Seite des Hundeführers wechseln und umgekehrt.

Übung C: FOLGEN AM FAHRRAD
Der vorgegebene Parcours aus der Übung A wird hier mit dem Fahrrad gefahren, wobei der Hund auf der rechten Seite vom Fahrad folgen muss. Der Hund darf dabei nicht zu weit vor oder hinter dem Rad laufen.

Übung D: ABLIEGEN
Der Hundeführer legt seinen Hund ab und geht ausser Sichtweite des Hundes. Der Hund muss min. 3 Minuten liegen bleiben und darf das vor Ihm liegende Futter selbstverständlich nicht! anrühren oder aufnehmen.

Übung E: FUTTER VERWEIGERN
Bei "Futter verweigern" muss der Hundeführer seinen Hund auf die Ihm zugewiesene Stelle ablegen und ausser Sichtweite gehen. Danach kommt der Figurant (Pakwerker) und bietet dem Hund 3 Stück Futter an. Wenn der Hund daran leckt, gibt es Punktabzug.

Übung F: VERWEIGERN VON GEFUNDENEM FUTTER
Beim "Abliegen" und den 3 Sprungübungen liegt Futter verteilt auf dem Boden. Der Hund darf das Futter nicht! aufnehmen.

Übung G: STILL SEIN
Der Hundeführer geht mit seinem Hund auf eine Ihm zugewiesene Stelle. In einem Abstand von ca. 20 Meter stellt eine Personengruppe ein Wortgefecht nach, worauf ein Schuss folgt. Der Hund darf dabei seine Gegenwart durch keinerlei Geräusche verraten. Sobald der Richter, der sich auch ca. 20 Meter weit vom Hundeführer aufhält, etwas hört, wird die Übung mit 0 Punkten bewertet.

Übung H: FREIER SPRUNG ÜBER EIN HINDERNIS
Der Hund muß über eine 1m hohe Hürde hin- und zurückspringen, ohne diese zu berühren. Hund und Hundeführer müssen einen Abstand von ca. 1m zum Hindernis einhalten.

Übung I: KLETTERSPRUNG
Der Hund muss aus 1 Meter Abstand eine 1,75 Meter hohe Palisade überwinden. Auf der Rückseite der Palisade befindet sich ein schräger Ablauf, so das nur ein Hinsprung möglich ist. Der Hund wird danach vom Hundeführer abgeholt.

Übung J: WEITSPRUNG ÜBER EINEN GRABEN
Der Hund muss aus 1 Meter Abstand über einen 3 Meter langen Graben hin und zurück springen.

Übung K: SUCHEN & APPORTIEREN VON KLEINEN GEGENSTÄNDEN
Der Hund hat 7 Minuten zeit, auf einem 14x14 Meter grossen Suchfeld, 3 kleine Gegenstände zu finden und sie zu seinem Hundeführer zu bringen. Einer dieser 3 Gegenstände muss eine 9mm Patronenhülse sein. Die volle Punktzahl erreicht der Hund aber nur, wenn er diese Übung innerhalb von 3 minuten absoviert korrekt hat. Braucht er länger als 7 Minuten, dann wird die Übung vom Körmeister abgebrochen.

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Dienstag, 20. November 2012, 16:27

Abteilung 2:

Übung A: ÜBERSCHWIMMEN
Der Hund muss auf Kommando über einen mindestens 15 Meter breiten Wassergraben schwimmen. Auf der anderen Seite des Wassergrabens angekommen, muss der Hund auf Kommando dort verbleiben, bis der Richter dem Hundeführer das Zeichen gibt, seinen Hund zurückzurufen. Dieser muss auf direktem Weg, also wieder durch den Wassergraben, zurück zum Hundeführer kommen.

Übung B: APPORTIEREN EINES GROSSEN GEGENSTANDES AUS DEM WASSER
Hund und Hundeführer sind ausser Sichtweite. Ein Gegenstand wird mindestens 7 Meter weit vom Ufer ins Wasser geworfen. Der Hundeführer kommt mit seinem Hund. Auf Kommando muss der Hund den Gegenstand aus dem Wasser apportieren.


Abteilung 3:

Übung A: GEGENSTANDSBEWACHEN
Der Hundeführer geht mit seinem Hund auf einen vom Richter zugewiesenen Platz. Der Hund wird abgelegt. Der Hundeführer legt nun einen eigenen Gegenstand, welcher zB. eine Jacke oder Tasche sein kann, vor den Hund. Der Hundeführer geht ausser Sichtweite. Der Hund muss ab jetzt 3 Minuten lang liegen bleiben, bis sich der Pakwerker dem Hund nähert, und im Abstand von 2 Metern auf gerader Linie am Hund vorbeigeht. Nach 10 Metern dreht sich der Pakwerker wieder um und geht direkt auf den Hund zu. Hat er die Distanz von 2 Metern zum Hund unterschritten, muss der Hund angreifen. Hat der Hund seinen Griff gesetzt, geht der Pakwerker zwei bis drei Schritte zurück und der Hund muss selbstständig wieder ablassen und zum gegenstand zurückkehren.

Übung B: REVIEREN NACH EINEM GROSSEN GEGENSTAND(Kiste 45 x 30 x 15 cm)
Der Hund hat 7 Minuten zeit, auf eienm 150x75 Meter grossen Gelände, eine Kiste(mit menschlichem Geruch) zu finden, und so lange anhaltend zu verbellen, bis der Hundeführer mit dem Körmeister dort angekommen ist. Der Hund erhält aber nur dann die volle Punktzahl, wenn er innerhalb von 3 Minuten die Kiste gefunden und durch anhaltendes Verbellen angezeigt hat.

Übung C: REVIEREN NACH EINER PERSON
Der Hund hat 7 Minuten zeit, auf eienm 150x75 Meter grossen Gelände, den Pakwerker zu finden und anhaltend zu verbellen. Der Hund erhält aber nur dann die volle Punktzahl, wenn er innerhalb von 3 Minuten den Pakwerker gefunden und durch anhaltendes Verbellen angezeigt hat. Der Pakwerker versucht den Hund durch Kommandos zu vertreiben, wodurch sich der Hund nicht beeindrucken lassen darf.

Übung D: TRANSPORT EINES ARRESTANTEN
Der Transport hat eine Länge von ca. 70 Meter. Nachdem ca. 20 Meter gelaufen sind, läßt der Arrestant einen Schlüsselbund fallen. Der Hund muß den Schlüssel ohne Kommando aufnehmen, auf der linken Seite vom Pakwerker vorbeilaufen und so seinem Hundeführer anzeigen, daß er etwas gefunden hat. Daraufhin beordert der Hundeführer den Pakwerker zum Stehenbleiben und steckt den gefundenen Gegenstand des Hundes ein. Danach geht der Transport ca. 20 Meter auf die gleiche Art weiter, bis der Helfer einen Betrunkenen nachahmt. Nun folgt noch einmal ein Transport in normaler Gangart auf einer Länge von ca. 10 Meter, bis der Körmeister dem Hundeführer ein Zeichen zum Anhalten gibt. Der Hund darf bei den Transporten immer nur auf der linken Seite vom Pakwerker laufen. Kommt er zu weit nach rechts in Richtung Hundeführer gibt es Punktabzug.

Übung E: DAS ZUM STEHEN BRINGEN EINES VERDÄCHTIGEN MIT STOCKANGRIFF
Der Hund soll hier einen angreifenden und mit einem Stock bewaffneten Mann zum Stehen bringen.
Nachdem sich der Hundeführer beim Körmeister gemeldet hat, gibt der Körmeister dem Pakwerker am Ende der Laan ein Zeichen, dass er sich zeigen soll. Der Pakwerker hebt kurz den Stock und läuft fluchtartig aufs offene Feld. Der Richter gibt dem Hundeführer ein Zeichen und dieser ruft "HALT POLITIE!! - HALT POLITIE". Auf ein zweites Zeichen des Richters darf der Hundeführer den Hund jetzt schicken (Stellen). Der Hund rennt auf ca. 100 Meter dem Pakwerker hinterher. Nach ca. 25 Metern wird ein Schuss mit einer 9mm Pistole abgegeben, welcher den Hund in keinster Weise ablenken darf. Der Pakwerker rennt einen Bogen, so daß ihn der Hund in der Laan nicht mehr sehen kann. In dem Moment, wo dann der Hund aus der Laan auftaucht und sich auf ca. 25 Meter dem Pakwerker genähert hat, dreht der sich um, läuft frontal gegen den Hund, versucht diesen ebenfalls mit sehr lautem Gebrüll zu vertreiben und gibt ihm kurz vor dem Anbiß einen Stockschlag auf den Rücken. Der Hund darf sich in keinster Weise davon beeindruckt zeigen und den Pakwerker in den linken Oberarm bzw. in das linke Bein beissen. Der Hund darf den Griff nicht mehr wechseln, sonst gibt es Punktabzug. Nach dem der Hund eingebissen hat, dreht sich der Pakwerker wieder, geht noch ca. 10 Meter und stellt dann ein.
Bei allen Stellübungen werden die Hunde aus der sogenannten "Stelllaan" geschickt. Dieser in gerader Linie am Übungsgelände angrenzender, 3-4 Meter breite und 100 Meter lange Weg, ist bei jeder Stellübung zu bewältigen, bevor der Hund bei einer Angriffs- oder Fluchtvereitelung aufs offene Übungsgelände kommt.

Übung F: VERWEIGERN VON KOMMANDOS FREMDER PERSONEN
Bei dieser Übung gibt der Hundeführer ein Kommando und der Hund geht in die Bewachung. Der Helfer läßt den Stock fallen und versucht, dem Hund
Kommandos zu erteilen. Der Hund darf weder eines der Kommandos annehmen bzw. ausführen, noch darf er sich in irgendeiner Form beeindruckt zeigen.

Übung G: TRANSPORT EINES ARRESTANTEN MIT FLUCHTVEREITELUNG
Der Hundeführer geht zum Hund und dem Arrestanten. Der Transport beginnt. Nach 25 Meter wersucht der Helfer zu fliehen, was der Hund selbsständig vereiteln muss.

Übung H: EINEN AUF DEM FAHRRAD FLÜCHTENDEN HELFER ZUM STEHEN BRINGEN
Ziel dieser Übung ist es, den auf dem Fahrrad flüchtenden Helfer zum stehenbleiben zu bringen.
Nach der Anmeldung beim Richter kommt der Verdächtige Helfer mit einem Fahrrad aus dem Versteck gelaufen. Jetzt kommt das Kommando "HALT POLITIE". Der Helfer schwingt sich auf das Rad und fährt los. Nun kommt das zweite Kommando zum Anhalten. Auf Zeichen des Richters schickt der Hundeführer den Hund. Nachdem der Hund kräftig im Bein des Helfers eingebissen hat, fährt der Helfer noch einige Meter weiter und steigt dan vom Fahrrad ab. Der Hundeführer gibt jetz das Kommando "Los" und der Hund sollte in die Bewachung übergehen. Nach den heutigen Regeln sollte der Hund bei dieser Übung in das Bein des Helfers beissen und nicht mehr wie früher auch in den Arm. Sollte der Hund doch mal in den Arm beissen, so gibt es nach heutigem Reglement Punktabzug.

Übung I: EINEN FLÜCHTENDEN VERDÄCHTIGEN ZUM STEHEN BRINGEN
Auf das Zeichen des Richters flüchtet der Pakwerker entgegen den Hundeführer. Hat ihn der Hund gestellt, stellt er ein und der Hund muß wieder los kommandiert werden. Nachdem dieser wieder seine Stellung hinter dem Helfer eingenommen hat darf er abgeholt werden.

Übung J: EINEN SCHIESSENDEN VERDÄCHTIGEN ZUM STEHEN BRINGEN
Der Pakwerker kommt zum Vorschein, nachdem der Hundeführer mit seinem Hund in der Laan in Stellung gegangen ist. Er schiesst mit einem 9mm Revolver einmal in Richtung des Hundeführers und flüchtet. Der Hundeführer fordert mit "HALT POLITIE" den Flüchtigen auf, stehen zu bleiben. Nachdem der Richter sein Zeichen zur Freigabe des Hundes gegeben hat, flüchtet der Pakwerker wieder in eienm Bogen und gelangt somit aus dem Sichtfeld des Hundes. Ist der Hund ca. 25 Meter hinter dem Helfer, schiesst der Helfer abermals gegen den Hund. Der Hund muss die Flucht durch einen sauberen Biss in den Arm oder in das Bein vereiteln, wonach der Helfer noch ca. 10 Schritt läuft, um zusehen, ob der Griff gut gehalten wird. Danach stellt der Helfer ein. Nach erfolgreicher Vereitelung der Flucht eilt der Hundeführer herbei und lässt den Hund aus mindestens 30 Meter Entfernung mit einem Kommando trennen.

Übung K: DIE "WERPFESTHEIT"
Auf Zeichen des Richters bückt sich nun der Helfer und der Hund muss sofort einbeissen. Der Helfer hebt 3 Schlauchstücke nacheinander vom Boden auf und wirft diese während der Beissphase auf den Rücken des Hundes. Nach dem Einstellen des Helfers gibt der Hundeführer das Kommando zum Ablassen und geht zu seinem Hund.

Übung L: TRANSPORT EINES ARRESTANTEN & VERTEIDIGUNG EINES ANGRIFFS AUF DEN HUNDEFÜHRER
Der Helfer greift nach ca. 25 Metern Transport den Hundeführer an. Dies muss der Hund durch schnelles Zubeissen vereiteln.

Übung M: ZURÜCKRUFEN
Sobald sich der Pakwerker zeigt, ruft der Hundeführer aus ca. 100 Metern Entfernung zwei Mal "Halt Politie". Auf Zeichen des Körmeisters wird der Hund freigegeben. Der Pakwerker bleibt in dieser Übung in Sichtweite des Hundes. Nach ca. 60 Meter Entfernung vom Hundeführer wird der Hund zurückgerufen oder auch zurückgepfiffen. Der Hundeführer selber hat ca. 10 Meter, die er dem Hund nachgehen kann, um Ihn zurückzurufen.

Übung N: SCHEINANGRIFF
Sobald sich der Pakwerker zeigt, ruft der Hundeführer wieder zwei Mal "Halt Politie". Auf Zeichen des Körmeisters wird der Hund freigegeben. Nachdem sich der Hund ca. 25 Meter vom Startpunkt entfernt hat, flieht der Pakwerker aus dem Sichtfeld des Hundes. Hat sich der Hund bis auf ca. 40 Meter dem Pakhelfer genähert, dreht sich dieser um, lässt seinen Stock fallen und bleibt still stehen. Der Hund darf hier nur ins Bewachen gehen und nicht in den Griff. Sollte der Hund hier in den Griff gehen, gibt es für die Übung 0 Punkte. Der Hundeführer nimmt dann seinen Hund auf ungefähr 2 Meter Abstand zum Pakwerker mit und es folgt ein Transport.

Video PH1 Vorführung

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Nora

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Dienstag, 20. November 2012, 21:19

Das ist ja ein riesiges Programm! 8| Wird da alles nacheinander absolviert oder gibt es Pausen für den Hund? Oder sind das alles separate Abschnitte? Weisst du das?

Aja, und: Superdankeschön! :dieter:

arikea

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Dienstag, 20. November 2012, 21:36

Danke vielmals für die tolle Zusammenfassung.

Das ist genial. Da sieht man, dass im Schutzdienst nichts ist mit sinnlosem "Gebeisse". Da brauchts Vertrauen, Mut, Gehorsam...

Wahnsinn, was da alles gezeigt werden muss.
As liabs Grüassli Arikea

Mali

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Dienstag, 20. November 2012, 21:55

Gern geschehen, aber dank nicht mir sondern den Leuten von ring-sport.net, die hatten die Arbeit. Ich konnte nur noch alles raussuchen. ;)

@ nora
So wie ich das verstanden habe, ist der Unterordnungsteil am Vormittag und die Arbeit am Helfer ist in der zweiten Tageshälfte.

@ari
Gell, ist genial. Schade gibt es diese Sportart bei uns nicht. Würde das gerne mal life erleben.
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Magi

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Mittwoch, 21. November 2012, 13:58

Oha, das braucht sicher noch grösseres Training als andere Sportarten, der Hund scheint sehr oft auf sich alleine gestellt zu sein in seinen Entscheidungen.

Gibts davon vielleicht auch ein gutes Video mit allen Aufgaben?

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Mali

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Mittwoch, 21. November 2012, 14:24

Zitat

Oha, das braucht sicher noch grösseres Training als andere Sportarten, der Hund scheint sehr oft auf sich alleine gestellt zu sein in seinen Entscheidungen.

Gibts davon vielleicht auch ein gutes Video mit allen Aufgaben?


Jede Menge, aber da jede Abteilung in einmal durgezogen wird, ist es als Laie sehr schwer zu erkennen, was was ist.
Gib in Youtube mal K.N.P.V ein und da bekommst ne Menge an Material!
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