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Ina

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Freitag, 16. November 2012, 14:30

IPO = Internationale Prüfungsordnung

Da ich absolut angefressen bin muss ich etwas über diese tolle Sportart erzählen.

Was ist IPO?


Im IPO Sport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem absolut sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen völlig gehorsamen Begleiter zu trainieren.Heute bildet man die Tiere immer mehr ausschließlich über Motivation und Spiel ohne wesentlichen Druck aus. Der Hund im Sport lernt nicht, wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beissen, sondern kann seinen Beutetrieb artgerecht ausleben. Im Sport werden die Hunde ausschliesslich auf den Ärmel des Helfers fixiert; ausserhalb des Hundeplatzes und ohne den Ärmel wird ein ausgebildeter Sportschutzhund keinen Menschen angreifen - im Gegenteil. Er reagiert laut Statistiken wesentlich nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen
Diese Disziplin setzt sich aus 3 Arbeitsteilen zusammen: Nasenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst. Je nach Leistungsklasse 1-3 werden unterschiedlich hohe Anforderung gestellt.

Einerseits geht es um Gehormsamstraining, anderseits um triebliche Beutespiele, welche kontrolliert gearbeitet werden. Leider hat der Schutzhundesport einen schlechten Namen durch schlechte Informationen über den Sport aber auch durch falsche Ausbildung und Umgang mit dem Hund. Es ist deshalb besonders wichtig einen kundigen Schutzdiensthelfer zu haben dem man auch vertrauen kann.

Welche Voraussetzungen sollte ein IPO-Hund mitbringen?

Selbstbewusstes, sicheres Wesen, Nervenfestigkeit, Belastbarkeit und Unerschrockenheit. Hunde mit unerwünschter Schärfe, Selbstverteidigungstrieb dürfen keinenfalls in diesen "gefährlichen" Trieben gefördert werden. Ein weicher Hund soll in seiner Selbstsicherheit gefördert werden, ängstliche,hektische,nervöse oder sehr reizempfindliche Hunden müssen besonders vorsichtig angegangen werden und gegebenfalls vom Training ausgeschlossen werden. Durch gezielte Arbeit kann z.B. ein nervöses, hektisches Tier lernen ruhiger zu werden. Das Training muss also unbedingt induviduell gestaltet sein, ein Hetzen nach Prüfungsschema ist abgestumpft und der Hund lernt nichts dabei.

Schutzhunde müssen gesund sein, Belastungen z.B. im Bewegunsapparat können verstärkt werden. Bei einem kranken Bewegunsappart schadet dies dem Hund und kann sogar Meideverhalten oder aber auch unerwünschte Aggressionen.

IPO Hunde müssen Schussfest sein.Triebliche, reaktionsstarke und wendige Hunde sind erwünscht.

Es ist eine absolute tolle und vielseitige Sportart die dem Mensch und Hund viel Spass bereiten kann, wenn ein seriöser Aufbau gemacht wird.

Quellen: www.pataviento.ch und meine Wenigkeit

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ina« (16. November 2012, 17:15)


Nora

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Freitag, 16. November 2012, 17:01

Ja, prima... Auch wenn ich glaube, dass es da noch viel zu diskutieren und ergänzen gibt.

Übrigens: Wenn die Texte nicht von euch sind, sollte eine Quellenangabe dazu... :)

Ist angepinnt!

Ina

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Freitag, 16. November 2012, 17:13

Ja denke auch. Ist nur eine kurze Zusammenfassung :D Ich könnte ja ewigs über das Thema fachsimpeln :rolleyes:

Uh. sorry, mache ich noch wegen den Quellen :whistling: