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Pixel-Paws

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 08:36

Windhundebahn in 8-Form

Mir geistert seit längerem eine Frage im Kopf rum.

Und zwar haben wir in der Meldung von Silvies Rücktritt aus dem WRK kurz das Thema angeschnitten, dass es eigentlich total unnatürlich ist, dass Windhunde 2x eine Linskurve rennen. In der Natur täten sie nach einer Linkskurve immer eine Rechtskurve laufen.

Da habe ich mich gefragt: Warum baut man die Bahn nicht in Form einer 8? So könnten die Hunde eine Links- und eine Rechtskurve laufen.

Oder wäre das zu gefährlich? Was spräche dagegen? Erst dachte ich, dass ginge nicht wegen der Maschine. Aber die Schiene, in der diese läuft, könnte man ja auch einfach genug hoch anbringen, sodass die Hunde unten durchrennen können. Auch schwierig wären einige schlaue Hunde, die einfach warten, bis der Hase wieder vorbei kommt. Würden die Hunde das tun? Oder sind sie zu sehr im Trieb, um das zu verstehen?

Mich täte die Meinung vom Profi interessieren. ;)

LG

Nora

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 09:07

Meinung vom Nicht-Profi: Die Kurve ist das eigentlich Belastende für den Hund - und bei einer Acht wäre die Kurve länger und damit noch mehr Belastung auf den Gelenken. Um das zu lösen, ginge ein S - man braucht nur doppelt so viel Platz. :D

Silvie

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 09:15

Und zwar haben wir in der Meldung von Silvies Rücktritt aus dem WRK kurz das Thema angeschnitten, dass es eigentlich total unnatürlich ist, dass Windhunde 2x eine Linskurve rennen. In der Natur täten sie nach einer Linkskurve immer eine Rechtskurve laufen.

Da habe ich mich gefragt: Warum baut man die Bahn nicht in Form einer 8? So könnten die Hunde eine Links- und eine Rechtskurve laufen.

Grundsätzlich ist deine Überlegung nicht verkehrt- das Problem sind die Kollisionen in den "Schnittstellen" ausserdem müsste die 8 sehr lang gezogen sein, damit die Fliehkräfte ausgeglichen werden können- denn auch eine 8 würden die Hunde bei der Jagt nicht rennen. Sie würden abbremsen und dann den Richtungswechsel vollziehen- das wäre auch bei dieser Form nicht gegeben und so müssten sie beim rennen in die gegengesetzte Kurve enorm Kraft aufwenden um dies auszugleichen... vergleichbar, wenn du mit einem Rennauto auf einer 8- förmigen Rennstrecke fährst.

Dann kommt noch der Kostenfaktor- so eine Bahn zu bauen wäre sehr aufwendig und teuer...

...eigentlich wäre es am "ungefährlichsten" die Hunde einfach geradeaus rennen zu lassen (wird in Amerika so gemacht- die berühmten 200 Yard rennen, wie in England früher) - ist aber auch am "langweiligsten".

Was ICH jedoch sehr gut fände ist, wenn man ab und an die Richtung wechseln würde- also mal gegen und mal IM Uhrzeigersinn, damit man die einseitige Belastung vermeidet. Viele Windhunde die ausschliesslich auf der Bahn laufen ohne entsprechenden Ausgleich im Freilauf, haben ein "Track-leg"

Durch die einseitige Belastung verkrümmt sich die Wirbelsäule leicht, wodurch beim Rennen der Ellenbogen und das Knie aneinander Schlagen und es zu Hämatomen etc. kommt.

Ein Verein wollte das mal im Training anbieten, aber die Teilnehmer waren strickt dagegen- warum kann ich mir aber auch nicht erklären... ich fände es toll ?(

Mich täte die Meinung vom Profi interessieren. ;)

LG


Ich vermute du meinst "mich"- ich bin leider auch kein "Profi" und musste mir die Informationen mühsam zusammen suchen und mir dadurch eine Meinung bilden.

Wer sich etwas für das Thema allgemein interessiert- dem empfehle ich mal hier rein zu lesen

http://www.sportsvet.com/greyhound/GHKinem.htm

Nora

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 09:17

Was ICH jedoch sehr gut fände ist, wenn man ab und an die Richtung wechseln würde- also mal gegen und mal IM Uhrzeigersinn, damit man die einseitige Belastung vermeidet

Manchmal ist die Lösung ja echt einfach... Warum wird das nicht gemacht?

Pixel-Paws

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 09:20

Danke für deine Ausführung, klar, dass macht ja total Sinn. Genau, warum wir des nicht einfach so vorgeschrieben? Wäre ja am einfachsten und logisten. Man könnte ja flexible Boxen einbauen, die man drehen kann. Oder halt in jeder Ecke eine.

Silvie

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Mittwoch, 10. Juli 2013, 10:52

Was ICH jedoch sehr gut fände ist, wenn man ab und an die Richtung wechseln würde- also mal gegen und mal IM Uhrzeigersinn, damit man die einseitige Belastung vermeidet

Manchmal ist die Lösung ja echt einfach... Warum wird das nicht gemacht?
Tja, gute Frage- ich weiss nur das der WRV Oberhausen das mal bei einem Training anbieten wollte, und die Mehrheit der Mitglieder strikt dagegen war- ich frag die Rennleiterin, von der dieser Vorschlag kam, mal nach der genauen Begründung.

Ich fürchte es ist wie mit der "Bahnbeschaffenheit" - die Engstirnigkeit der überwiegend "älteren" Besitzer die leider nicht offen für Neuerungen und Ideen sind. :grumpy: