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Shiba08

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Sonntag, 11. August 2013, 15:25

Preydummy Aufbau?

Mir war gestern mal wieder langweilig, also beschloss ich mich nach x Monaten mal wieder den Preydummy vorzukramen.
Shiva und Bagira kennen es und sind voller Eifer dabei und haben ihren Spass daran.
Aragorn fährt voll darauf ab und das bringen in der Küche auf kurze Distanz funktioniert auch schon ganz gut. Endlich hab ich was gefunden was meinem Buben Spass macht, hoffe es bleibt noch lange so.

Nun aber zu meinem "Hauptproblem" Tina (Berner Sennenhündin, 3 Jährig) findet den Preydummy zwar eigentlich toll, weil es Futter gibt, haut aber immer wieder damit ab und will ihn schreddern.
Mein Problem ist dass sie Apportieren nicht kennt. Sie spielt zwar mit Ball und co. trägt es dann aber einfach mit anstatt zu bringen.

Nun meine Frage: Wie baue ich das am besten von Grund auf, auf bei ihr? :blush:


Und hat mir jemand nen guten Tipp für einen "strapazierfähigen" Preydummy?


Danke Euch für Eure Tipps :thumbsup:

ps. Falls es am falschen Ort ist, gerne verschieben! Danke
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Sonntag, 11. August 2013, 15:36

Ich habe es so aufgebaut, dass der Hund zunächst an der Leine/Schleppi blieb, bis das Prinzip vom Apportieren klar war. So kannst du auch verhindern, dass Hund abhaut und den Preydummy schreddert.

Shiba08

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Sonntag, 11. August 2013, 15:45

Ich habe es so aufgebaut, dass der Hund zunächst an der Leine/Schleppi blieb, bis das Prinzip vom Apportieren klar war. So kannst du auch verhindern, dass Hund abhaut und den Preydummy schreddert.
Leine, respektive kurze Schleppi wird mein nächster Schritt sein.
Ev. stell ich mich einfach auch zu doof an, weil ich bis jetzt nur Apportier- freudige Hunde hatte. :rolleyes: :lama:
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nourach

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Sonntag, 11. August 2013, 15:48

Ich habs auch mit Schleppi aufgebaut und hab mich zusätzlich noch auf seinen Platz gesetzt, da er mit dem Preydummy immer darauf ging.

Bei uns hat ers relativ schnell geklappt :)
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Tagtraum

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Sonntag, 11. August 2013, 16:27

Ich würde auch grundsätzlich den Dummy und/oder den Hund mit einer Schleppleine sichern. Dann rennst du immer, wenn der Hund den Dummy aufnimmt vom Hund weg und motivierst den Hund mitzurennen, das animiert in eher, dir hinterher zu kommen. Sobald der Hund mitrennt, loben und belohnen.
Wenn das klappt, kannst du langsam immer näher bei dir belohnen. Achte darauf, dass du dich nicht frontal zum Hund stellst, so fällt es dem Hund leichter.

Ich habe es so meiner apportierunlustigen Hündin auch beibringen können. Die hat das Ding am Anfang nicht mal ins Maul genommen.

Cleopatra

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Dienstag, 20. August 2013, 10:59

Ich hab kürzlich auch gelesen, dass man den dummy zwischen sich und den hund legen soll, da fällt es ihm leichter, weil er schon in die Richtung zu dir läuft. Obs funktioniert, weiss ich leider nicht. Bin gespannt auf eure Fortschritte
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Dienstag, 20. August 2013, 22:01

Also ich hab nen Fell Futterdummy von Mystique und finde auch die normalen sehen sehr robust aus.

Ich würd aber entweder dummy oder hund an ne leine hängen und es sauber aufbauen... damit der Hund wirklich lernt das es positiv ist wenn er ihn bringt.

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Shiba08

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Mittwoch, 21. August 2013, 09:08

Aragorn hat riesen Freude an dem Teil. Kaum nehm ich es in die Hand hab ich einen Top motivierten Hund neben mir.
Nun wurde mir aber von diversen Bekannten davon abgeraten mit ihm solche Sachen zu machen da ich damit den Jagd und Beutetrieb fördern würde?! Bin gerade etwas verunsichert desswegen. :/
Tina nehm ich mittlerweile an die Leine wenn wir mit dem Dummy arbeiten. In 2 von 3 fällen bringt sie ihn mir bereits ohne grosse aufforderung durch die Leine.


Für Schreibfehler haftet das Apfelphone ;)
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Mittwoch, 21. August 2013, 10:03

Nun wurde mir aber von diversen Bekannten davon abgeraten mit ihm solche Sachen zu machen da ich damit den Jagd und Beutetrieb fördern würde?! Bin gerade etwas verunsichert desswegen. :/
Hmmm... hab ich auch schon gehört, kann ich aber definitiv nicht bestätigen. Bällchenspiel, Reizangeltraining etc. enthält genauso Elemente aus der Jagd. Ganz ehrlich? Ich sehe dieser ganzen "Ersatzjagd" skeptisch gegenüber. Es ist kein Lebewesen, kein selbstbewegendes Objekt... selbst wenn es Jagdelemente enthält - ich konnte am Futterbeutel noch nichts nachteiliges entdecken. Nicht mal bei Kyra, welche nun wirklich ein ganz grobes Jagdproblem aufweist. Ich kann den Futterbeutel super für Apportier- und Impulskontrollübungen brauchen und es motiviert viele Hunde ungemein (ist schliesslich auch mit Futtergefüllt) Gino der nun wirklich nicht Jagd, hat auch trotz Futterbeutel nicht begonnen. Und Kyra die leidenschaftlich gerne Jagd, lässt sich mit dem Futterbeutel wunderbar im Wald ablenken. Ich hab so meine Mühe mit ND, aber den Futterbeutel finde ich eine wirklich gute Sache. Schlussendlich kommt es immer darauf an, wie man ihn einsetzt. Lässt man nur nachhetzten, ohne Kontrolle und Vorsicht, dann kann dies (wie beim Ballspiel, Reizangel etc. auch) zu einem Problem werden. Wirft man ihn aber und lässt denn Hund warten, baut Kommandos ein, etc. dann sehe ich absolut kein Problem - im Gegenteil.
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Cleopatra

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Mittwoch, 21. August 2013, 10:17

Ja genauso sehe ich das auch. Es geht ja nicht darum den Hund sinnlos hinter etwas herhetzen zu lassen, sondern ihn kontrolliert arbeiten zu lassen, die Nase einsetzen usw. Gut fomuliert steht es auf http://www.working-gundogs.de/artikel/dummyarbeit: "Es fordert die natürlichen Anlagen des Hundes: er muss seine Nase benutzen, kreative Lösungen finden, er darf Beute machen und er teilt die Beute mit dem Hundeführer. Hund und Führer müssen zusammenarbeiten um zum Erfolg zu kommen. Außerdem lernt der Hund, dass er nur durch Gehorsam zum Erfolg kommt und lernt dementsprechend Freude am Gehorchen. Dies stärkt die Bindung zwischen Hund und Führer ungemein - und es macht beiden riesigen Spass! Die Dummyarbeit in all ihren Facetten eignet sich für den jagdlich geführten als auch für den nichtjagdlich geführten Jagdhund."
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