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Ina

Profi

Beiträge: 1 193

Hunde: Ina, Mali, *2011

Verein: Private Trainingsgruppe, DRK, KV Embrach

Hundesport: BH, Rettungshund

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81

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 13:10

Ja sie machen auch noch Mantrailing und sind ab und an in diversen anderen Kursen.

Cleopatra

Fortgeschrittener

Beiträge: 440

Hunde: Cleo, Labrador x BGS, *2010

Hundesport: Dummytraining

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82

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 13:12

Ich sehe ständig beide Extreme, da ist die Familie mit 2 hyperaktiven Kleinkindern, die sich nun einen Border und einen Schäfer ins Haus geholt hat. Der Opa darf nun auf die Hunde schauen, weil alle berufstätig sind. Bin gespannt wie sich die zwei Hunde in einem Jahr benehmen. Dann kenne ich den kleinen JR-Rüden, der mit 12 Wochen wie ein Grosser spielt, aus der Welpengruppe geflogen ist und dessen Besitzer auch nach 20 Minuten Spiel mit meinem Hund keine Anstalten machten, dem Kleinen mal etwas Ruhe zu gönnen (Cleo war bereits der zweite Hund mit dem gespielt wurde, an dem gleichen Tag war der kleine auch noch das erste Mal beim TA und ich habe das Spiel dann beendet und bin gegangen). Ich kenne aber auch die JR-Rüde-Besitzerin, die sich darüber beschwert, dass ihr Hund auf dem Spaziergang hunderte Meter hinter ihr läuft - auf den Rat vielleicht mal etwas auf dem Spaziergang mit dem Hund zu machen, meinte sie nur "Dazu habe ich keine Lust".
Jeder muss für sich und für seinen Hund das richtige Mass finden. Ich trainiere normalerweise mind. 2x die Woche Dummy (mal alleine, mal mit Trainingspartner, Trainer usw), habe aber immer einen Futterbeutel am Spaziergang dabei, zudem bewegen wir uns gute 3 Stunden am Tag, bauen die Umgebung in Übungen ein, arbeiten Leckeri-Fährten, etwas UO usw. Zudem sind wir nun immer Montags in einer Plauschgruppe. Dann gibt es noch Spaziergänge mit Hundefreunden, dabei gibt es keine zusätzliche Bespassung, finde das, zumindest für meinen Hund, nicht nötig. Cleo ist sehr genügsam und hat keine Erwartungshaltung. Sobald ich aber einen Dummy auspacke, sieht das schon ganz anders aus, dann will sie arbeiten. Spannend ist auch, dass mein Kollege ihr früher auf der Wiese immer Ball geworfen hat (hab es ihm nun untersagt), wenn er mit ihr unterwegs ist, springt sie ständig an ihm hoch und wartet völlig unentspannt darauf, dass er ihr etwas wirft. War ganz erstaunt als ich sie so das erste Mal erlebt habe.

Ich mache mir aber auch meine Gedanken dazu, wie und in welchem Ausmass ein Hund, v.a. ein Junghund beschäftigt werden sollte. Irgendwann wird ja ein Labrador aus Leistungszucht einziehen und ich kenne da schon einige erschreckende Beispiele. Davor habe ich durchaus Respekt, denn ich will immernoch einen Labbi an meiner Seite haben und keinen Hibbelhund, der 24-Stunden-Beschäftigung fordert. Den perfekten Hund hat eine Freundin von mir. Sie ist völlig entspannt draussen, spielt, geniesst es auch sich selbst zu beschäftigen. Bei der Dummyarbeit ist sie voller Arbeitsfreude und powert was das Zeug hält. Zu Hause ist sie auch easy zu nehmen, kommt gut zur Ruhe usw. Mal sehen, ob wir das auch so gut hinbekommen.

Zur Alltagstauglichkeit - das unterstütze ich voll und ganz und auch mir war das sehr wichtig. Ich bin schon früh mit Cleo in allen Öffis durch die Gegend gefahren, habe ich sie überall hin mitgeschleppt, denn mein Hund ist nunmal auch mein Begleiter im Alltag (kommt auch mti ins Büro) und sie macht es genial. Vorgestern hatten wir eine Veranstaltung. Ich habe sie auf ein Sofa in meinen Mantel eingepackt und so hat sie zwischen all den Leuten in Ruhe geschlafen. Wenn mal einer vorbeikam und sie streichelte, freute sie sich umso mehr. Das wäre sicher nicht mit jedem Hund möglich, aber sie geniesst es und ist einfach glücklich, wenn sie bei mir ist.

Ich habe das Wochenende ganz vergessen... da sind wir auch sehr oft an Seminaren - Nasenarbeit, Dummyarbeit, Antijagd usw. Sonst gehen wir wandern, da ist Cleo auch einfach Hund (nur Abruf muss klappen) und zukünftig will ich auch mehr im jagdlichen mit ihr arbeiten, bzw. das was wir bei Sabine gelernt haben, weiterführen (Schleppen und Tropffährten).
Unser Hundeblog - www.stadtwoelfe.ch

Danish

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Hunde: Jasko, Malinois, *2003, Magic, Malinois, *2013

Hundesport: Diensthund, VPG, IPO

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83

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 15:01

@Danish
Du bist ja verrückt hihi Wann schläfst Du und wann arbeitest Du bloss? 8o Mir Jasko hast Du ja sicher ein ähnliches Pensum...Da soll noch jemand sagen 2x die Woche Hundesport ist zuviel :lol:


Ich habe jetzt einfach mal eine Reaktion rausgepickt! :D

Mit Jasko muss ich nicht mehr das gleiche Pensum machen. Darum habe ich auch eher lange zugewartet, bis ich mir einen Nachwuchs ins Haus holte. ich wusste, dass ich auf Grund der Ansprüche, die ich an mich, das Training und auch an den Hund stelle, niemals zwei Energiebolzen gerecht werden könnte.

So kam es, dass ich erst als Jasko 10 Jahre alt wurde den Kleinen zu uns holte. Jasko braucht immer noch Beschäftigung. Aber nicht mehr in dem Ausmass wie noch vor ein paar Jahren.

Ich schlafe und arbeite unregelmässig - und die Hunde lernen sehr schnell, sich auf meinen Rhythmus einzlassen. Wenn ich schlafe, schlafen sie auch, wenn ich wach bin, sind sie es auch. Und während der Arbeit sitzen sie ja im Dienstzwinger (ich kann zum Glück problemlos 2-3x raus mit ihnen während der Arbeit), so dass sie nicht völlig gestaut sind nach Arbeitsende.

Ist mir schon klar, dass nicht jeder so verrückt ist, wie ich. Aber ich leibe das Training mit meinen Hunden. Und bislang zeigen sie mir auch, dass sie es auch lieben! :herz:

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Hunde: Chadie, Husky, 2004; Joe, Husky, 2005; Yuki, Husky-Mix 2006

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84

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 15:17

Das mit Alltagstauglichkeit, auch im Sinne von überall abrufbarem Grundgehorsam sehe ich schon auch so, denn sonst habe ich mir einen "Platzidioten" herangezogen :S . Und nein, ich habe gar nichts gegen Hundesport, aber Hunde, die nur auf dem Platz funktionieren und sonst kein bisschen, wären für mich unbefriedigend. Was nun wieder Alltagstauglichkeit ist, muss wohl jede(r) für sich selbst definieren, bei mir gehören Bergbahnen, Restaurants und Hotelbesuche + dort alleine bleiben ebenso wie Menschenmengen durchaus dazu.

Meine Hunde würden wiederum über rein kopfmässige Arbeit nicht ausgelastet sein; Yuki braucht Zugsport in höherem Tempo, die anderen Zwei brauchen einfach so viel Bewegung, muss nicht unbedingt ziehender Weise sein. Beschäftigung während dem Spaziergang finden sie aber auch schon mal ganz gut, d.h. ich baue immer mal Übungen, Fährten, Gegenstände suchen, apportieren ein aber nicht im Dauermodus, so begeisterungsfähig sind sie dann auch nicht :P . Meine sind aber im Haus oder auch an fremden Orten bei Nicht-Aktivität meist am Pennen/ Dösen, sobald es Action gibt, sind sie dabei. Alles andere würde mich auch nerven, da ich viel von daheim aus arbeite.

agathe

Fortgeschrittener

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Hunde: Agathe, ZP, 2011

Verein: NPC Hundesport, Zürich

Hundesport: Dogdance, Obedience, JET

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85

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 15:22

@Ina

Ja das glaube ich dir gerne. Machen die noch anderen Hundesport oder "nur" BH?
Das ist ja das was ich sage 1HUNDESPORTART RICHTIG AUFBAUEN PLUS ALTAGSTRAING!!!!!
Irgendwie habe ich das Gefühl IHR wollt mich nicht verstehen.
Auch wenn Du raus bist, muss ich doch nich was dazu schreiben :D

Wir machen Dogdance (das sind im Prinzip schon zwei Hundesportarten für sich, das eine ist der Grundaufbau von Tricks und Fussarbeit und der andere ist die Arbeit zur Musik) und Obedience. Beides bilde ich mir ein, bauen wir "richtig" auf. Ein wenig Agility machen wir, weil der Parcours immer frei ist, wenn ich übe und es eine gute Generalisierung der Tragearbeit ist, wenn Agathe das Apoortierholz nicht nur über den Sprung bringt und bei Richtungapport, sondern auch über einen Parcours und bei Tricks trägt( der arme Hunde macht Slalom, Rundumlaufen und z.T. Auch Twists mit dem Teil im Maul ;) und hat extrem Spass dran).
Das machen wir Mi/Do/Fr schwerpunktmässig. Sa/So sind entweder Wettkämpfe oder Seminare oder wir gehen spazieren und üben... Mo/Di sind die Tage an denen wenig bis nix passiert...

So "nebenbei" haben wir noch unsere Jagdliche Orientierung, an der ich auch immer wieder arbeite. Ich kann dabei das "normale" Alltagstraining nicht von meinem Hundesport trennen... FürsDogdance ist es wichtig, dass der Hund z.B. Auch Trickst, wenn gerade ein Bus an ihm vorbeifährt, in der Fussgängerzone oder Bahnhof.... Oder einfach im Wald. gestern habe die den Futterdummy in Wildwechseln ausgelegt.... Das war ultraschwer, zumal nich Dämmerung war und Agathe hatte es echt schwer, sich auf diese Suche und nciht das Ausarbeiten von Spuren zu konzentrieren.

Agathe ist zufrieden damit das ist für mich der wichtige Teil...

Nym'hya

Fortgeschrittener

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Hunde: Atlanta - American Bulldog, Hiven & Boomer - Malinois

Hundesport: BH, IPO, Canincross-Hundebiathlon

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86

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 15:59

Ich denke Überbeschäftigung ist vom Hundetyp sehr stark unterschiedlich. Was für manche Überbeschäftigung ist ist für andere normalen Alltag. Der Hundehalter kennt seinen Hund am besten und sollte die Grenzen erkennen können.


Was noch wichtig ist, sind die Ruhephasen zwischen den verschiedenen Aktivitäten. Der Hund muss alle Eindrücke in Ruhe noch bearbeiten können.

Ich mache sehr viel mit meinen Hunde aber überbeschäftigt sind sie nicht. Wenn sie ihre Arbeit erledigt haben sind sie zufrieden und ausgelastet.
Ich selber bin einen sehr aktive Person und dementsprechend habe ich mich aktive Hunde ausgesucht.
I'll never walk alone...

Danish

Profi

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Hunde: Jasko, Malinois, *2003, Magic, Malinois, *2013

Hundesport: Diensthund, VPG, IPO

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87

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 21:11

Ich überlege mir die ganze Zeit, was mir meine beiden sagen würden, wenn ich ihnen nebst dem Alltag "nur" 1 x Huspo pro Woche bieten würde...... Ich glaube, die würden mir die Wohnung zerlegen. Und das definitiv nicht aus Überbeschäftigung.

Was mir noch eingefallen ist..... Wegen dem Titelzusatz "wie viel Entertainment braucht der Hund?"....

Mein Hund bekommt kein Entertainment. Der muss/darf arbeiten. Ich bespasse meine Hunde nur selten. Die sind von sich aus aktiv und brauchen da nur wenig Entertainment dazu.....

Ich habe es mal ausgerechnet. Ich komme auf ca. 30 - 45 Minuten "Arbeit" oder "Sport" pro Tag und Hund, wobei es bei Jasko auch öfters mal weniger ist. Zusätzlich dann noch eine grössere und eine kleinere Gassirunde.

Auch wenn ich jeden Tag mit meinen Hunden arbeite.... Da kann mir keiner sagen, dass sie "zu viel" hätten......!

sighthound

Fortgeschrittener

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Hunde: zwei barsois und ein whippet, alle weiblich

Verein: private huschu, whippet-windspiel-club schweiz, schweiz.barsoiclub, pate bei el galgo senior

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88

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 21:41

ich glaube kaum, dass man eine regel aufstellen kann à la 1 mal pro woche hundesport ist ok, mehr ist zuviel oder so ähnlich. jeder hund (und jede rasse auch) ist anders. mit meinen kann ich gar nicht zuviel machen, wenn die nicht mehr wollen, hören sie einfach auf, da kann ich mich auf den kopf stellen. das andere extrem seh ich zb. bei manchen bordern. ich traf mal die homeless borders, da hatten sie grad einen junghund reinbekommen. der trug permanent ein blatt im maul herum und hütete damit alles, wirklich alles was sich einigermassen schnell genug bewegte. nein, dieser hund wurde nicht überfordert, das gegenteil war der fall. er lebte in einer art stall und seine einzige beschäftigunsmöglichkeiten waren blätter, die der wind da rein- und herumwehte. also hütete oder jagte er halt blätter und er trug monatelang dauernd ein blatt mit sich rum. dieser hund war wie "autistisch", ganz, ganz extrem.
überbeschäftigung ist für mich nicht bällchen werfen ohne ende, das ist eher falschbeschäftigung. ich glaube, die wenigsten hunde sind wirklich überbeschäftigt, eher "übergespusht" mit sinnbefreitem balliwerfen oder nur körperlich "aulasten" was bei vielen zu noch mehr hochpushen führt. einer, der nach der arbeit, zwischen der arbeit und vor der arbeit ruhiges verhalten zeigt, ist für mich nicht überbeschäftigt und dass es den wenigsten arbeitshunden genügt, einmal die woche ein stündchen sitz und platz zu üben, dürfte ja wohl allen klar sein. insgesamt aber hab ich den eindruck, die leute beschäftigen sich heute mehr mit dem hund, machen eher hundesport. als ich in den 90ern anfing, da waren es wir schäferhalter und einige retrieverhalter, die man unterwegs so traf und die hundesport machten. die meisten hörten nach dem erziehungskurs auf, ist ja bloss ein familiehund... heute hab ich schon das gefühl, dass man sich vermehrt beschäftigt. es gibt ja auch viel mehr möglichkeiten als früher wo vor allem nach PO oder IPO gearbeitet wurde und dann so langsam das agi aufkam bei uns.

was der alltag mit dem hundesport zu tun haben soll, ist mir allerdings schleierhaft. ob ich einmal oder 4 mal auf dem hupla stehe, wenn ich daneben auch noch alltagssituationen übe, ist doch alles paletti. wenn ich den hund vor allem für den hundesport gekauft habe (was mir persönlich ja eh sauer aufstösst), dann wäre es immerhin besser, ich mache 4 mal sport als nur 1 mal... alltagssituationen werd ich vermutlich dann ja sowieso nicht üben, wozu auch...
herzliche grüsse von conny mit sighties, cats, chins and bunnies

http://snowhite-symphony.de.tl

Betti86

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Hunde: Kira, Border Labi Mix, 2003 & June, Border Collie, 2012

Verein: KVN

Hundesport: Plausch Agi, Longieren, SanH, Maintraillen, Hüten ;-)

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89

Freitag, 11. Oktober 2013, 13:47

Ich denke auch, dass es wirklich auf den hund ankommt.
kira war zum beispiel von welpe an ein sehr ruhiger hund. June das pure gegenteil, sie rannte schon als welpe ständig herum und wollte alles und jeden begrüssen, war/ist ein mega hibbel!
bei ihr ist es wirklich wichtig, dass ich ruhig mit ihr arbeite.
ich mache zwar auch 3 sachen mit ihr : Hüteausbildung, Mantrailen, und Agi.
sie liebt dies alles...
hüten und Trailen ist super, im Agi muss ich immer sehr darauf achten, dass sie nicht überdreht :)
Sie ist immer mit vollem eifer dabei, egal was man mit ihr machen möchte.


Alltags tauglich ist sie aber leider nur bedingt... (kommt aber sicher noch)
sie mag fremde menschen die auf uns zu kommen je nach dem nicht wirklich 8|
Aber dies sehe ich persönlich nicht mer so eng, es gibt super tage und es gibt eben auch tage da verträgt sies nicht.
tja...



,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

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Hunde: Meite, Mix *2004 ~ Kira, Mix *2009 ~ Mim, BC *2012

Verein: SKG Glarnerland

Hundesport: Agility, Herding

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90

Freitag, 11. Oktober 2013, 15:03

ich mache zwar auch 3 sachen mit ihr : Hüteausbildung, Mantrailen, und Agi.
sie liebt dies alles...
hüten und Trailen ist super, im Agi muss ich immer sehr darauf achten, dass sie nicht überdreht

Sorry, OT aber... Ihr macht Agi? Hab gedacht, du hättest dem Agi den Rücken gekehrt...? Wo trainierst du denn? Gerne auch per PN :)
"Über den Hund rede nicht mit anderen Hirten. Die sehen das nicht
objektiv; jeder denkt, sein eigener Hund sei der beste. Lass sie denken.
Der beste Hund ist dein Hund. Das wisst ihr beide, dein Hund und du."


(L. Tuor - Über das Schafhüten aus "Neues Handbuch Alp")

MircoPohl

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Hunde: DSH und Golden Retriever

Hundesport: Nö

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91

Mittwoch, 13. November 2013, 09:40

Für wen ist zuviel Training denn gut? Eigentlich doch nur für den Mensch der dann denken kann seinem Hund was gutes zu tun. Der Hund selber ist nach Aggi, Obidience etc nicht mehr ausgelasteter als ohne. man sollte eben nur bedenken das erstens der Hund viel Ruhe braucht und zweitens was ist wenn man mal das programm nicht durchziehen kann? Ein leistungssportler muss trainieren.... ob er will oder nicht. Und will das jeder hund wirklich?

Pixel-Paws

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Hunde: Kimena, Border Collie Mix, 07 | June, Flatcoated Retriever, 11

Hundesport: Obedience, Trickdog

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92

Mittwoch, 13. November 2013, 10:05

Also meine Hunde sind mit Obedience besser ausgelastet wie ohne.

1. Gibt es einen Abend, an dem sie meine ungeteilte Aufmerksamkeit haben, was in einer Mehrhundehaltung recht bereichernd sein kann

2. Brauchen sie im Training zu Hause ihr Hirn.

Im Mantrailing fehlt mir das leider, aber dennoch finde ich, dass es meiner Hündin viel bringt. Jedenfalls ist sie am folgenden Tag immer deutlich ruhiger und müde, was sie nach einem andersweitig aktionreichen Tag (zum Beispiel nach einer Wanderung oder Treffen mit anderen Hunden) nicht in diesem Masse ist.

perrolina

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Hunde: Amiga, Perro de Agua Español, März *2008

Verein: Private Trainingsgruppe und Perro-Club CH

Hundesport: ZOS, Tricksen

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93

Mittwoch, 13. November 2013, 10:06

...zweitens was ist wenn man mal das programm nicht durchziehen kann? Ein leistungssportler muss trainieren.... ob er will oder nicht.
Wieso MUSS denn ein Leistungssportler trainieren? Um seine Konditionen auf gutem Niveau zu halten. Dass das dem Hund piepegal ist, ist ja klar.
Man hört und liest immer, dass wenn man häufig mit dem Hund 3-4 Stunden spazieren geht, brauche der Hund das dann immer. Ich mache mit meinem Hund diese Erfahrung überhaupt nicht. Die nimmt was sie kriegt, macht mit, was ich vorhabe und wenn es mal weniger ist, ist sie auch zufrieden. Sie steht nicht mit Leine vor der Tür und fordert ihren 3-Stünder ein :D
Lg Nicole

gerd leder

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Hunde: Dingo, TWH/SWH - Harzer Fuchsmix, *2004, Cleo, Strobel *2010

Hundesport: Ich hüte Schafe, bezeichne dies aber nicht als Sport

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94

Freitag, 3. Januar 2014, 15:51

meine hunde sind zwar ausgebildete hütehunde, aber beschäftigt werden sie von mir nicht. sie sind zwar immer dabei, wenn ich zu meinen schafen fahre, aber da brauch ich sie nur selten. meist gehorchen die schafe ohne hundeeinsatz. ich sehe das sehr kritisch, schafe zur bespassung und beschäftigung von hunden zu benutzen. sie haben an diesem hundesport keinen spass. mit hüten hat das meist auch nichts zu tun, es ist mehr ein hin und hertreiben. die schafe kommen dabei nicht zum fressen, was ja eigentlich der ursprüngliche sinn des hütens war. meine hunde bekommen viel bewegung, ohne leine, mindestens 8km täglich, oft auch das dreifache. das muss reichen.sie machen zumindest einen sehr entspannten, ausgeglichenen eindruck

BlueHeeler

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Hunde: Cole, Australian Cattle Dog, *2007 / Shiva, Hütehund-Mischling *1999

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95

Freitag, 3. Januar 2014, 16:30

Also ich kann nur für mich sprechen bzw. meinen Hund... er findet irgendwie alles - pardon - doof :lama:
Bisher habe ich keinen Sport gefunden bei dem er länger als nur ein paar Minuten mit Begeisterung dabei ist. Er läuft sehr gerne. Seit einiger Zeit begleitet er meinen Bruder beim Joggen. 1x die Woche etwa laufen sie 15km durch die Weinberge und das macht ihm wirklich Freude. Ich könnte ihn gar nicht zwingen Agility zu machen oder wie wir es Sommer versucht haben zu ZOSeln... höre aber von manchen Hündelern, dass ich das müsste, weil er ja eben ein "Arbeitshund" ist und die MÜSSEN beschäftigt werden. Alles in allem kann man es nicht pauschalisieren glaube ich - auch nicht nach Rasse. Ich denke einfach man sollte den Sport oder die Aufgabe finden bei der, der Hund wirklich motiviert mitarbeitet und diese dann üben. Aber auch hier in einem gesunden Maß, was heißen soll nicht zu viele verschiedene Dinge auf einmal. Für uns Menschen selbst ist das ja oft auch ein bisschen zu viel Input oder nicht? ;)

Ps: die Suche nach einem Hobby für ihn geht aber weiter. Irgendwas muss ihm doch liegen, dem Langweiler :lol:
Hug a Heeler - you will love it! :herz:

gerd leder

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Freitag, 3. Januar 2014, 17:15

na, ihr habt es doch schon gefunden. joggen mit dem bruder. ist doch ok

Magi

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97

Freitag, 3. Januar 2014, 19:00

und Duffy bespassen zählt sicher auch als Hobby :D

möchtest du denn etwas für euch finden damit er etwas tut oder weil du gern etwas tun möchtest?
Ist er denn auch nicht so der Intelligenzspielzeugtyp? Oder der Trickser? Jagdtrieb hat er ja glaub keinen oder? So von wegen Frisbee, Flyball, Reizangel..

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

BlueHeeler

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Freitag, 3. Januar 2014, 20:58

Er ist mehr der Bibu Fan :D
Ich geh jetzt aber nicht mehr ins Detail denn das gehört nicht in diesen Thread - jedenfalls würde ich gerne etwas finden womit ich ihn auch Indoor beschäftigen kann. Gerade bei Schlechtwetter oder jetzt wo ich krank im Bett liege


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Danish

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Freitag, 3. Januar 2014, 21:11

Die Frage ist: Findest du, er BRAUCHT mehr Beschäftigung? Ist er unglücklich, so wie es ist? Wenn ja - woran merkst du das? Wenn nein - warum dann etwas ändern?

BlueHeeler

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100

Freitag, 3. Januar 2014, 22:22

Nicht mehr, sondern etwas anderes

(Gründe hab ich schon genannt. plus, ich habe die Hoffnung ihn vielleicht mit ins Büro nehmen zu dürfen, hier müsste ich ihm jedoch was als Beschäftigung bieten, kann ja nicht alle 2h mal eben mit ihm zum Laufen oder Radeln verschwinden. Da wär ich ja schnell arbeitslos^^) - aber das soll jetzt bitte nicht Gegenstand dieses Threads sein.


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