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Nora

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Beiträge: 2 721

Hunde: Anti, SWH x DSH, *2010 & Ixy, Mal, *2011

Verein: SC OG Winterthur

Hundesport: BH, Trickseln

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1

Samstag, 24. November 2012, 10:45

Woran macht man die Eignung für Sport & Co. fest?

Ich habe dieses Forum erstellt, weil ich glaube, dass es Beschäftigungen, Sportarten und Berufe gibt, die nicht für jeden Hund geeignet sind. Und ich möchte, dass einer, der sich neu mit dem Thema im Allgemeinen befasst, sich nicht nur überlegt, was ihm gefallen könnte (auch wenn das sicher wichtig ist) - sondern auch, was sein Hund gerne und gut leisten kann.

Ich hätte gerne, dass wir hier mal sammeln, welche Kriterien das sein könnten, woran ihr eine Eignung fest macht - sowohl für euch als auch für euren Hund... Auch Ausschlusskriterien finde ich da wichtig. Natürlich gibt es offensichtliche Sachen, die nicht erwähnt werden müssen: Ein Dackel wird nie Mondio machen und ein blinder Hund nie Schafe hüten - aber gerade wenn es um charakterliche Eigenschaften geht, um rassebedingte Wesenszüge, dann gibt es sicher Beschäftigungen, die mehr oder weniger gut geeignet sind.

Also: Was sind eure Erfahrungen und Einschätzungen? Ich würde das später dann - sofern möglich - zu einem Text verwursteln. :)

Hetty

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Hunde: Malinois

Verein: DKBS, VfH Weilheim/Teck

Hundesport: Obedience

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2

Samstag, 24. November 2012, 11:09

ich nehme da mal den Malinois als vielseitig einsetzbaren Gebrauchshund als Beispiel:
In den Beneluxstaten, Frankreich geschieht die Zuchtausleise hauptsächlich über den Ringsport, (Holland z.B. über KNPV) und weniger über Ausstellungen und spezielle Körprüfungen. Meine junge Hündin Hera (Hetty van het Merlebosch) kommt aus einer reinen KNPV-Linie. Sie hat einen sehr guten festen Griff, aber genauso funktioniert hat bei ihr von Anfang an das Kommando "Aus". Sie ist sehr klar im Kopf, umgänglich und leicht zu führen. Kommt aber auch schnell in eine hohe Trieblage. Bei einer Ausstellung würde sie - nach den festgesetzten Standards - kaum Aussicht haben, dass sie als Zuchthündin zugelassen würde. Wenn aber Charakter und Arbeitsbereitschaft als Kriterien genommen würden, so wäre sie sicher erste Wahl. :)
Für mich ist klar, ich werde nie züchten und somit zählten für mich die o.g. Kriterien, als ich nach einem Welpen Ausschau hielt.
aus dem Malinoisforum:
Der Malinois ist die kurzhaarige Variante des belgischen
Schäferhundes. Ursprünglich als Hüte- und Treibhund gezüchtet, hat er
sich schnell als Dienst- und Sporthund etabliert. Besonders in seinen
Ursprungsländern Belgien, Holland und Frankreich wurde er schon immer
auf seine „inneren" Eigenschaften selektiert und die äußere Erscheinung
war zweitrangig. Er ist deutlich kleiner als der deutsche Schäferhund
und dadurch auch schneller, wendiger und reaktionsschneller. Gerade
diese inneren Werte haben ihn so populär und bekannt macht. Seine Lern-
und Arbeitsfreude gepaart mit Härte und gleichzeitiger Sensibilität
machen ihn nicht gerade zum idealen Anfängerhund. Er hat den unbändigen
Willen zur Arbeit und Bewegung, kann er diese Triebe nicht ausleben, so
kann sich die Energie auch an der Wohnungseinrichtung entladen.
Charakterlich findet man Hunde innerhalb einer weiten Skala von „sehr
ängstlich und scheu" über „gut sozialisiert und menschenfreundlich" bis
zu „aggressiv und mit Vorsicht zu behandeln".


Seine ursprünglichen Gene des Hütehundes bescheren den meisten Malinois
auch eine gehörige Portion Beschützerinstikt. Sie sind bereit Herrn und
Hof mit allen Mitteln zu verteidigen.
Griessli
Ulla und die Malinetten

Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein ein Mensch, der lügt.
(Henry de Montherlant)



Ina

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Hunde: Ina, Mali, *2011

Verein: Private Trainingsgruppe, DRK, KV Embrach

Hundesport: BH, Rettungshund

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3

Samstag, 24. November 2012, 11:12

Spannendes Thema....Also in erster Linie ist für mich ausschlaggeben: Ist der Hund gesund? Das finde ich ein ganz wichtiger Punkt. Ansonsten fallen da schon viele Sportarten weg und man hätte vielleicht gerne mit seinem Hund Agi, Dog Dancing oder sonst was gemacht.

Dann was sind seine Stärken im Wesen, für was ist er schnell zu begeistern? Welche Linien sind vorhanden wenn man einen Rassehund möchte? Auch finde ich es unheimlich wichtig das man sich den entsprechenden Hund kauft, wenn man im vornherein weiss welchen Sport gerne ausgeübt werden will. Ich kenne ein Beispiel einer Kollegin. Die kauft sich einen Saarlos Wolfshund und machte vorher mit einem Border Agi. Sie liebt ihren Hund ganz sicher aber wenn wir ehrlich sind wird sie mit dem Hund nie glücklich werden.

Ich hätte mit Ina sehr gerne Mondio gemacht aber durch ihr Wesen würde sie in der Sportart nicht glücklich werden. Sie ist viel zu weich und nervlich nicht gerade sehr belastbar. Das wäre nur ein gewurstel geworden. Nun machen wir IPO + BH und sind bis jetzt beide zufrieden.

Wenn man jetzt nicht prüfungsmässig Sport machen möchte, denke ich findet man schneller einen passenden Hund.

Ina ist bös gesagt nicht der Hund den ich Leistungsmässig wollte und bei einem Leistungshundesportler wäre die sehr schnell wieder verkauft worden. Aber für mich ist sie trotzdem die Beste und das wichtigste ist, sie ist alltagstauglich.

ylaika

Fortgeschrittener

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Hunde: Sacha, Yakutian Laika, *09

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4

Samstag, 24. November 2012, 11:19

Jetzt so ganz spontan, unüberlegt ist es für mich zu einem sehr großen Teil die Rasse und deren ursprüngliche Verwendung . Diesen Aspekt verstärkt/abgeschwächt durch Tendenz der Zucht.

Du schreibst im Titel "...für Sport & Co."
Da kommt mir sofort ein Beispiel in den Sinn. Eine Bekannte von mir arbeitet mit Collies und ist mit diesen auch im Therapiehundebereich sehr aktiv tätig. Sie hat mir erzählt, dass dort alte Menschen oft zuerst wenig freundlich auf die Hunde reagieren und austesten, ob sie die Hunde verarschen können und ihnen zum Beispiel das mitgebrachte Futter "klauen". Die Besitzerin der Collies schilderte das Verhalten ihrer Hunde so, dass sie einfach abwarten und sich maximal etwas wundern. Mit Sacha wäre so eine Arbeit undenkbar. Natürlich kann ich ihr beibringen, nicht gleich nach vorn zu gehen aber das ist einfach nicht der Typ Hund. Jo eher. Jo hat, wurde er bedrängt oder irritiert, mit Abwarten und/oder Meiden reagiert. Diese Eigenschaft ist im Bereich Therapiehund natürlich löblich, für den Sport oft weniger, weil der Hund von sich aus eher mit Passivität reagiert.

Was für mich ein interessanter Punkt ist, ist das individuelle Distanzbedürfnis eines Hundes. Für viele Hunde ist es nicht angenehm, so am HF zu kleben wie es heute eigentlich üblich ist in der UO.
Auch maßgeblich für die Auswahl des Hundetyps für die gängigen Sportarten ist für mich die Kooperations- und Konzentrationsfähigkeit. Die wird natürlich beim Junghund gefördert aber ist, so denke ich, zu einem großen Anteil auch von der Rasse und Linie her bestimmt.
Das ist auch der primäre Grund, warum ich vom Husky abkam, so sehr ich diese Hunde liebe. Auch hier denke ich einfach daran, wofür die Rasse gemacht wurde, der Husky in dem Fall dafür, lange Strecken zu laufen, wenig devotes Veralten nach hinten zu zeigen und sich im Wesentlichen auf diese eine Beschäftigung zu konzentrieren.
Diese Gegebenheiten machen für mich den Husky eigentlich nicht zum idealen Agility-Unterordnungs-Fährtenhund. Natürlich geht es aber ich frage mich, wie sinnvoll das wäre.

Sowieso, anatomische Gegebenheiten. Das Vorspannen eines fast jeden Hundetyps vor den Sacco-Wagen sehe ich nicht so gern. Es gibt einfach Rassen, die sind ihrer Anatomie nach nicht die idealen Zughunde. Die russischen Jagdlaiki sind sehr quadratisch, extrem sprungkräftig und agil aber gerade deswegen nicht dazu geeignet, schwere Lasten zu ziehen. Bei vielen Rassen wurde über Jahrzehnte hinweg kein Augenmerk darauf gelegt, ob sie die körperlichen Voraussetzungen mitbringen, Lasten zu ziehen und jetzt auf einmal soll es für "jeden" Hund die ideale Beschäftigung sein? Glaube ich weniger.
Genauso wenig sehe ich einen typischen Lasten- und Zughund als Agilityhund. Sie sind oft nicht sonderlich wendig und nicht für Sprints gemacht.

Mein hauptsächliches Bedenken bei der "Zweckentfremdung" eines Hundetyps ist der pure Egoismus und diesesI ch will aber-Denken vieler Menschen.
Es wird das gewünschte Tier nach primär äußerlichen Aspekten ausgewählt und dann einfach im gewünschten Bereich eingesetzt. Und das traurige... man kann damit auch jedes Scheitern rechtfertigen. Ja, eh, klar, ich geh mit 72 Punkte vom Platz, aber hey, is'n Husky, ihr mit euren Malis habt gut reden. Schafft mal mit 'nem Husky 72 Punkte, dann reden wir weiter..."


Ich muss noch ein weniger weiter darüber nachdenken. Verzeiht das wenig ausformulierte Wirrwarr.

Joker

Trainer

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Hunde: Joker, It. Windspiel-Mix, *2006 & DiNozzo, Mittelpudel, *2011

Verein: Pudelclub Zürich, HS Reusstal

Hundesport: Obedience, Rally Obedience, Longieren

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5

Samstag, 24. November 2012, 11:25

Ich finde das ein supersuper interessantes Thema.

Ich habe feststellen müssen, dass einem der eigene Hund sehr deutlich sagen kann, was ihm gefällt und was nicht.
Joker und DiNozzo könnten von dem her nicht unterschiedlicher sein.
Ich fand und finde Agility und Obedience ja sehr spannend und interessant. Mit Joker habe ich während einem Jahr versucht Obedience zu machen und die Nerven meiner Trainerin wirklich sehr strapaziert. Im einen Training war Joker voll bei der Sache und hat freudig mitgemacht und im nächsten hat er mir gezeigt, dass er nicht will. Es war immer ein Auf und Ab der Gefühle bei ihm. Zu Hause üben? Denkste. Der Herr war sich dafür zu gut und trottete mir einfach währenddessen davon. Also haben wir uns von dieser Karriere schweren Herzens verabschiedet.
Im Agility war es ein bisschen einfacher, aber plötzlich machte er die Zonengeräte nicht mehr. Bis wir herausfanden, dass er gewisse Farben nicht sah und sie deshalb nicht machte. Also ist auch dies nichts für Joker, obwohl er die Sprünge und den Tunnel liebt.
Mittlerweile gehen wir einmal die Woche ins Spass und Sport und da macht er zuverlässig mit. Er muss zu Hause nicht trainieren oder nur selten, was ihm auch gefällt. Und so sind wir beide zufrieden.

Mit DiNozzo ist es eine Freude zu arbeiten. Sei es nun Agility oder Obedience, er macht supertoll mit und fordert mich auch immer wieder auf, Neues zu lernen.
Ich bin manchmal von seinem Lerneifer wie erschlagen, zu Hause würde er gerne stundenweise am Stück üben... :blush:

Auf jeden Fall geniesse ich meine unterschiedlichen Buben und fördere sie nach meinen und ihren Möglichkeiten.
Liebs Grüessli

Katja und die Krümelonis
www.kueblers-onlineshop.ch

catba

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Hunde: Ghiro (Lagotto) April 2006 / Dixie (Mudi) November 2011

Verein: Agility Club ATN Jolly Tatz / Lagotto Club Schweiz

Hundesport: Agility, Trüffeln, Fährten, Dummy, Trickseln

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6

Samstag, 24. November 2012, 11:28

der Lagotto gehört zu den Wasserhunden und ist bekannt für seine sehr gute Nase...ganz früher wurde er gebraucht, um die abgeschossenen Enten etc. aus dem Wasser zu holen...ich mache im Sommer dehalb auch viel Wasseraction...Schwimmen, Appotieren aus dem Wasser und sogar das Revieren (etwas abgeändert) habe ich im Wasser aufgebaut...die Nasenarbeit ist auch ein heileit für den Lagotto, ganz speziell das Trüffel suchen (für das er auch bekannt ist...deshalb mache ich auch viele Sachen mit der Nase...Trüffeln, Fährten, Dummy und allg. Leckerli such Uebungen (Baumstamm mit Leckerli auskleiden, Knobelspiele)...das Agility habe ich ausgewählt, weil Ghiro ein Konditionbündel ist und er da Geschicklichkeit, Tempo und auch noch das Denken super miteinander verbinden kann. :)

Mali

Fortgeschrittener

Beiträge: 255

Hunde: Joy, DSH, *2004 / Zazou, KP, *2009 / Iras, DSH, *2011

Verein: SC-OG Rothrist, Dog4you, SMF

Hundesport: VPG, DH, Clickertricks, Frisbee

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7

Samstag, 24. November 2012, 16:48

Ups! Thema missverstanden!
Wenn dich das Leben zu Boden haut, steh wieder auf und sag:"Du schlägst wie ein Mädchen!!"

Magi

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8

Montag, 26. November 2012, 01:39

Hab mir heute viele Gedanken darüber gemacht, bin ja noch auf Findungssuche was das Sportliche Hobby von uns Betrifft.

Bin der Meinung ein Beagle kann alles lernen, ja auch Mondio wenn man es möchte. Das Problem liegt nicht in seinem Körperbau oder sonstigem. Sondern rein an der Motivation und Art und Weise wie man mit seinem Hund arbeitet. Es braucht also enorm viel Überzeugungskraft einem Beagle klar zu machen warum der nun bitte sehr Fuss laufen soll, es kann ihm aber Spass machen wenn er genügend Erfolgserlebnisse hatte und dies dann mit Spass assoziiert.

Weil ich es einfach nicht Rassenabhängig finde etwas zu tun, wenn dann ist es Charaktersache. Ist ja nicht mal jeder Mali Mondio geeignet, nicht jeder Bluthund zum Mantrailen oder jeder Border Collie fürs Agility.

Mir persönlich liegt es nicht Zelda Dinge in winzig kleinen Schritten nahe zu legen, ich kann dies nur bei Notwendigem wie Lift fahren, offene Treppen steigen oder Auto fahren. Das sind Dinge die wir klitzeklein Schritt für Schritt üben mussten weil sie so eine Meme ist, das tat ich ihr und mir zu liebe weil wir immer mal wieder in solche Situationen geraten werden. Für Dinge, die keinen höheren Sinn haben also umgehbar, brauche ich einfach schnelle Erfolge für mich, einfach schnell ein Gefühl "ja das kann ICH und ja das kann SIE". Es liegt also an mir, dass ich Auslastungen Suche die ihre Nase Betreffen weil sie da viel Instinkt und eigen Motivation mitbringt. Ansonsten glaube ich vollkommen daran, dass aus ihr ein Agi oder BH Hund hätte werden können, in anderen Händen. Für mich ist aber Agi einfach nichts und BH erst recht nicht.

Sehe es also bisschen anders als Ylaika. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich jeweils immer Hunde hielt als Familiehund und erst jetzt am Sportlichen Bereich Interesse habe und gehen möchte. Es liegt nicht in meinem Naturell an Prüfungen zu gehen und mich mit anderen zu Messen. Es freut mich immer wieder wenn ich Sätze höre "für einen Beagle ist sie aber in ____ sehr gut" oder "für einen Beagle hast du (oder sie sich selbst) sie in dieser ____ Situation gut im Griff" Es gibt aber auch Situationen da weiss ich das wir es noch nicht 100% im Griff haben wegen ihrer Rasse und das ist kein schön reden oder ausreden, ich arbeite ja trotzdem daran. Sondern nur ein Fakt. Sprich wenn ich nun doch Agi anfangen würde mit meinem eher unkonzentrierten Hund, der Sprünge lieber umrundet als darüber zu springen, käme ich sehr wohl klar letzte zu sein und das vielleicht wegen ihrer Rasse. Wichtiger ist für mich nicht der Faktor wie super es läuft, sondern der Faktor wie viel Spass es uns macht.

Wer also auf Prüfungen und gute Ergebnisse aus ist, sollte sich für den gewählten Sport durchaus die richtige Rasse wählen um mit sich selbst und dem Hund Glücklich zu sein. Für mich die es eher als reine Auslastung und ein Ehrgeiz einer Blubberblase hat, finde ich es nicht wichtig ob Rasse und Sport Zusammenpassen. Wichtig ist dabei nur, dass die Gesundheit beachtet wird. Agility mit HD und ED oder am Saccowagen eine viel zu Junge Deutsche Dogge geht natürlich nicht.

Somit besteht die Eignung für mich mehr als aus Genetik des Hundes, da spielen für mich Charakter von Hund und Halter viel die grössere Rolle.

So nach x-maligem Querlesen und kürzen hoffe ich es auf den Punkt bringen zu können und mich nicht mehr Mehrmals wiederholt zu haben :whistling:

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Bones

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Hundesport: Agility

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9

Montag, 26. November 2012, 09:01

Ok, ich denke, der erste Hund, sofern man mit ihm in den Sport gehen will, wird bei den meisten wohl nicht grad DER Hund für diese eine Sportart sein. Da muss man erstmal selbt wissen was man möchte.

Danach, wenn man es gefunden hat, wird man dann wohl schon eher nach Rassen suchen, die in dieser Sportart häufiger vertreten ist.

Beispiel Agility:
Da sieht man Border, Border, Border, Border, Border, Shelties, Shelties, Aussies, Aussies, Aussies, mal nen Pudel, mal nen Mali, ein paar Papillons und etliche Mischlinge. Mudis und Berger des Pyrenees sind auch im kommen

Die mit den Mischlingen, sind meist die, die ihren ersten Hund im Agi führen (logisch gibts ausnahmen) später haben die meisten davon dann schon eher den Hund, der "agitauglicher" ist. Die meisten sieht man dann irgendwann mit nem Borderwelpli rumlaufen.

Border deswegen, weil die einfach an der Weltspitze mithalten können. Malis und Holländer wären zwar auch ziemlich stark, das Problem ist aber bei denen dass die meist ihren Trieb zu wenig im Griff haben (besser gesagt, die Besitzer haben sich mit dem Thema Trieb zu wneig auseinandergesetzt). Die rennen dann entweder irgendwo im Parcour rum, oder stängelen wie blöd. Logisch und zum Glück gibts ausnahmen :D

Gibt aber natürlich auch Border, die einfach zu langsam sind, oder keinen Bock haben. Ich kenn gerade mal einen.

Zu den Rassen die ich nicht für Agitauglich halte, das sind die, mit einem langen Rücken, wie z.B. Dackel. Klar können die rennen und hüpfen aber anhand des Körperbaus kann es schneller zu Bandscheibenproblemen kommen. Hab bisher ein Dackel gesehen. Der ging ab wie Sau aber eben, körperlich ists bestimmt nicht DER Agihund.

Ansonsten kanns eigentlich jeder Hund. Nur hald wenn man was erreichen möchte, sollte man sich an den typischen Agihunderassen orientieren. Ganz deutlich zeigens da die Startlisten der WM's http://www.agility2012.cz/en/teams/
Hundeschule und Fleecetaue

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Hunde: Cougar Mali 07, Sidney Boxer x DS 07

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10

Montag, 26. November 2012, 09:50

Ich schliesse mich hier der Meinung einiger an.
Ich bin auch z.B. auch der Meinung das nicht jeder Mali Mondio geeignet ist.
Ich finde gerade das mit dem Mondio hat Ina super erklärt und ich finde es super das sie jetzt IPO trainiert weil sie sieht das dies besser für Ina passt.
Ich habe ja mit Sidney eine Zeit lange auch IPO trainiert, sie hatte riesen Spass dabei, für das Mondio wäre sie aber definitiv nicht geeignet gewesen und ich hätte sie nie gezwungen mit ihr Mondio zu trainieren nur weil ich es will.
Cougar habe ich ja vom Militär übernommen, mit seinem Vorbesitzer ist er Franz. Ring Prüfungen gelaufen. Da ich bis dorthin das Mondio nicht kannte ging ich nach der RS mit ihm zu meinem früheren IPO Trainer, nach einer weile merkte ich ihm einfach das dies nicht die Sportart ist für ihn. Ich schaute mich daher nach einer Mondio Trainingsmöglichkeit um, zum Glück wurden wir fündig und es ist definitiv das Passende für ihn.
Auch habe ich mich wieder nach etwas anderem für Sidney umschauen müssen, als es ihr Gesundheitlich schlechter ging und haben jetzt mit dem Mantrailing das gefunden wo sie absolut genial findet und total geeignet ist. Meine Lieblingssportart ist es nicht, aber wen ich sehe wie viel Freude es ihr bereitet mach ich dies gerne mit ihr.


Daher denke ich nicht jeder Hund ist für jede Sportart geeignet und man sollte seine Eigenen Bedürfnisse etwas dem Hund anpassen und darauf Achten für was sein Hund von der Körperlichen Anatomie und auch vom Wesen her geeignet ist.
Lebe deinen Traum 8)

Duffy

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11

Montag, 26. November 2012, 10:42

Ich denke es kommt nebst den Rassetypischen Merkmalen auch sicher viel auf den Charakter des einzelnen Hundes an.

Ich nehme jetzt einfach mal meine Duffy als Beispiel. Sie ist eine der wenigen Bulldoggen, die ich kenne, die so richtig Spass an der Arbeit haben. Sie gibt gerne Vollgas und hätte ich Sie früher übernommen, hätte ich Sie ganz sicher im Sport aufgebaut. Allein nur um zu beweisen, dass es geht. Ich bin mir ziemlich sicher, sie würde einigen Border, Schäfer und co. in nichts nachstehen.

Da Sie aber Arthrose hat und einige andere psychische Defizite, stand dies nie zur Depatte. Aaaaber ich bin mir sicher sie hätte es gekonnt.

Ich weiss aber auch, dass die unterordnung bei Ihr nie so aussieht, wie Sie das bei einen Mali tut. Was ja aber auch okay ist. Ich persönlich würde mir beim nächsten Hund anschauen, was für eine Rasse, für was ist er evtl. geeignet und was macht dem Hund spass.

Das ist für mich das wichtigste. Da ich mit dem nächsten Hund sicher viel mehr Sport machen will, gibts entweder nen kleinen zähen Terrier oder was schäferiges. Da weiss ich natürlich die Eignungen sind da. Auch eine Bullli würde mich wieder interessieren, aber so eine wie meine findet man unter 100 wohl sehr selten.
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Anne

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12

Montag, 26. November 2012, 15:15

Ich finde noch spannend, wie nah die Fragen zusammenliegen. Wie wähle ich den Sport für den Hund? Wie wähle ich den Hund für den Sport?

Klar, wenn jemand weiss, in welchen HuSpo er will, dann wird er eine Rasse aussuchen, die tendenziell dafür geeignet ist. Ob es das eigene Tier dann wirklich ist, ist ja doch wieder individuell vom Charakter abhängig. Aber Tendenzen gibts ja schon.

Spannender finde ich eigentlich die Frage: Welcher Sport für meinen Hund?

Klar steht für mich die Gesundheit und die körperliche Eignung im an erster Stelle, die ja eigentlich alle schon erwähnt haben. Ich finde es auch ein wenig bedenklich, was Ylaika geschrieben hat, dass mittlerweile bei jedem Sport kommt: Das kann jeder Hund. Weil es oft einfach nicht wahr ist. Und wenn ich dann Berner Sennenhunde im Agility sehe.. Brr. Klar, gibt auch welche, wos kein Problem ist (BH, Obedience, Spasssport - grundsätzlich eher weniger körperlich belastende Sportarten).

Ist sichergestellt, dass der Hund gesund ist und für den Sport nicht völlig ungeeignet, hat man ja meistens immer noch verschiedene zur Auswahl. Und da kommts dann meiner Meinung nach auf zwei Sachen an: Hund und Mensch.

Beim Hund würde ich auf mal auf die genetische Veranlagung schauen. Wobei man daher ja dann nicht unbedingt drauf kommen muss, dass der Border ins Agility gehört ;) Aber zum Beispiel einen Retriever mit Dummy auszulasten find ich sehr sinnvoll. Die Hütehunde sind halt von der Veranlagung her schon sehr vielseitige Hunde, die ja eigentlich für jeden Sport zu haben sind, weil sie einfach sehr kooperationsbereit und arbeitsverrückt sind.

Neben der Veranlagung würde ich schauen, woran der Hund Freude hat, was also für ihn einen grossen Selbstbelohnungswert hat. Das kann Nasenarbeit sein, Bewegung, Tempo, enge Zusammenarbeit mit dem Menschen.. Denn je grösser der Selbstbelohnungswert der Beschäftigung für den Hund ist, umso weniger muss man ihn über Spiel/Futter motivieren, die Übung gern zu machen. Natürlich gehört das letztlich dann auch dazu, aber wenn es für den Hund schon selbstbelohnend ist, Sprünge zu absolvieren, umso besser!

Einfacher als zu ehen, was der Hund will, ist es wohl, zu sehen, was ihn völlig ankackt. Mit mir war eine Zeit lang eine in einer Agilitygruppe, die ihren Hund mit LeParfait durch den Parcour locken musste, dass er überhaupt ein Hindernis absolviert hat.. :rolleyes: Sowas forcieren würde ich nicht.

Für die Auswahl finde ich es wichtig, dass der Mensch in dem Sport einen Sinn sieht und Freude hat dran. Wenn ich einen Labi habe, aber selber Dummytraining das Doofste überhaupt finde, dann soll ich auch kein Dummy machen. Oder meine Schwester: Ihr Mudi spinnt auf die Frisbeescheibe, Tempo und Spielzeug, hüpfen, mit dem Menschen zusammenarbeiten, sie liebt es. Meine Schwester spielt aber selber nicht gern - also tut sie es nicht. Und für den Mudi gibts noch genug andere Dinge, die ihm ebenfalls Spass machen.

Hundesport soll ja eine Zusammenarbeit sein, und beiden Spass machen. Denn wenn der Mensch nicht motiviert dabei ist, kann es auch der Hund nicht sein. Blöd sind unsere Viecher ja nicht ;)

Fazit: Körperliche Gesundheit und Eignung, Motivation für die Grundpfeiler des Sports bei Hund und Mensch, Dinge, die der Hund offensichtlich verweigert sofort sein lassen, nichts Forcieren.

GoldieR

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Verein: RCS, IG ATW

Hundesport: Agility, Dummytraining

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Montag, 26. November 2012, 19:40

Das Wichtigste ist sicher, dass der Hund gesund ist (vor allem für körperlich belastendere Sportarten wie Agility).
Meinen ersten Hund hatte ich ja einfach, weil mir die Rasse vom Aussehen her gefiel (da war ich 14). Nun bin ich nach und nach in den Hundesport hineingewachsen und habe mir meinen zweiten Hund (Dana, von Adria schreib ich nachher was) gezielter ausgesucht. Ich wusste, dass wenn ihre Gelenke gesund sind, sie sich gut eignet fürs Agility.
Einem Golden aus Arbeitslinie ist es "egal", was er tun kann, hauptsache irgendwas mit dem Menschen zusammenarbeiten. Natürlich eignet er sich nicht gerade für IPO oder ähnliches, aber sonst kann man ihn für vieles begeistern, sei es nun Agility, Obedience, Rettungshunde, BH,...
Wenn man dann aber sieht, wie ein solcher Hund im Dummy (oder sogar mit Wild) arbeitet, erkennt man, dass dies wirklich die Arbeit ist, für die er geboren ist. (Ist wahrscheinlich das gleiche wie ein Border an den Schafen).
Nun noch was zu Adria, ein Mischling aus zweiter Hand. Da ich selber gerne Agi mache, wollte ich es mit ihr auch ausprobieren und zum Glück hat sich herausgestellt, dass es ihr auch gefällt. BH wäre jetzt, denk ich, weniger etwas für sie. Auch apportieren findet sie nach 1-2mal doof, warum sollte ich mit ihr also Dummytraining versuchen... Vielleicht würde es sogar klappen, aber nie mit der Freude, mit der Dana apportiert.

und mit Gretel und bald Hänsel :D

Tabasco

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14

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 10:31

Wenn man eine Hundesportart ausüben möchte, denke ich auch, dass man sich schon überlegen muss, welche Rasse dafür geeignet wäre. Wobei es dann auch immer noch auf das Individuum ankommt.

Bei uns beispielsweise: Bereits bei der Rassewahl war es mein Wunsch, SanH zu machen. Nach dem Junghunde- und einem Familienbegleithundekurs wurden wir dann in der Sani-Gruppe aufgenommen. Tabasco als lauffreudiger und menschenliebender Hund, den kein Dornengestrüpp abhielt, zeigte in unserem halben Jahr Training, dass dies sein Ding wäre. Voller Freude rannte er in den Wald und voller Freude wieder zurück.
Nun war aber noch das UO-Trainung. Und dort versagte er total. Zwar machte er zu Hause oder auf dem Spaziergang auch eifrig mit, aber durch sein nicht vorhandenes Nervenkostüm (und auch falscher Prägung in der Junghundegruppe) war er schlicht nicht fähig, in der Gruppe zu trainieren. Es ging einfach nicht. Ausserdem waren die UO-Trainings abends, wo er noch weniger belastbar war. Später haben wir dann herausgefunden, dass viel wohl mit der Schilddrüsenunterfunktion zusammen hing, aber da hatten wir uns schon längst vom Sanelen verabschiedet.

Man sieht also, dass es auch Hunde gibt, die bei einer Sportart voller Freude mitmachen, und sowohl rassetechnisch wie anatomisch geeignet wären, es aber dann aus irgendeinem Grund trotzdem nicht klappt.

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Hunde: Ayla, Kauk. Owtscharka/ Cheyenne, Maremma-Mix,/ Fagi, Epagneul Breton

Verein: GHV Weil am Rhein / KAH Schweiz

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15

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 19:18


Hundesport soll ja eine Zusammenarbeit sein, und beiden Spass machen. Denn wenn der Mensch nicht motiviert dabei ist, kann es auch der Hund nicht sein. Blöd sind unsere Viecher ja nicht ;)



haha.. ja ich kann hoch motviert sein und der herdi zeigt mir den stinkefinger.
hundesport = zusammenarbeit. absolut. nur diese hunde brauchen keinen menschen zur zusamenarbeit und wurden extra darauf selektiert eigentändig ohne anleitung, oder "rücksprache" zu handeln.
dennoch gibt es solche hunde ab und zu im hundesport. naja..in ihrem tempo eben, oder mal auch mit schlechter laune in keinem tempo.
dessen muss man sich bewusst sein und die auslastung solcher hunde findet sicher auf keinem hundeplatz statt, denn eher an einer soweit als möglich ihrem naturell entsprechenden haltungsbedingungen, in denen sie ihren wachtrieb auch in gewissem mass ausleben dürfen.

nourach

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Hundesport: Agility, Trickseln

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16

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 20:07

Ich war lange auf der Suche nach dem passenden Sport und hab ihn noch immer nicht gefunden.
Für mich spielen die Charaktereigenschaften und der Körper des Hundes eine Rolle. Ich hätte zum Beispiel total gerne eine Lawinenhundausbildung gemacht aber mein Hund mag keine fremden Menschen und hat auch überhaupt kein Interesse daran, die zu finden. Davon abgesehen, hat er auch nicht die passenden körperlichen Eigenschaften - zu kleine Pfoten und allgemein etwas "zierlich" gebaut, sind nicht gerade Top Vorraussetzungen für tiefen Schnee.
Dann hätt ich gerne Zughundesport gemacht - weder Körper noch Charakter stimmen. In den 2 Jahren in den ich mein Hundi jetzt hab, hat er vielleicht gradmal 2 mal an der Leine gezogen und läuft eigentlich lieber hinter mir. Ich will ja schlussendlich, dass es mir und meinem Hund Spass macht. Wenn mein Hund mir schon von Anfang an zeigt "Ziehen liegt mir nicht" dann versuch ichs auch nicht auf Teufel komm raus ihn dazu zu motivieren.
Menschen sind manchmal wie Hunde. Zum Glück sind Hunde nie wie Menschen.

Pixel-Paws

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Hunde: Kimena, Border Collie Mix, 07 | June, Flatcoated Retriever, 11

Hundesport: Obedience, Trickdog

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17

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 20:14

das mit dem ziehen kenne ich von june, ich werde sie aber trotzdem probieren, dazu zu "überreden". wenn ichs schaffe und wir beide spass dran haben... warum nicht? ein versuch ists wert, finde ich zumindest in unserem fall. aber grundsätzlich gebe ich dir schon recht.

Nora

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18

Freitag, 28. Dezember 2012, 10:49

Es gibt sicher anatomische und ganz grundsätzliche charakterliche Eigenschaften, die die Eignung für einen Sport verhindern... Aber es gibt auch Aspekte, die meines Erachtens eine Sache des Trainings sind. Dazu kann auch "Fremde nicht mögen" gehören, meine ich. Ixy müsste Fremde nicht bedingungslos lieben, um sie gut zu finden - es ist eine Frage, mit welcher Wichtigkeit man das Such'objekt' belegt, oder? Etwas Ähnliches dürfte für das Ziehen gelten, solange es keine gesundheitlichen Gründe gibt. So ein Hund wird dann vielleicht nicht Zughunde-Weltmeister, aber mit der Vermittlung einer guten Motivation sollte sich da doch einiges machen lassen... das wäre jetzt so meine Erfahrung mit Anti. :)

Pixel-Paws

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19

Freitag, 28. Dezember 2012, 11:52

genau. grade beim suchen wird der hund ja nicht mit kuscheln und co belohnt, sondern mit futter! also zumindest die 2x, bei denen ich "opfer" war (nur für eine kurze übung) war ICH dem hund schnurzegal. der kläffte mich an im sinne von "alte, rück mal das futter raus!". :D

Jason

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20

Freitag, 28. Dezember 2012, 12:20

haha.. ja ich kann hoch motviert sein und der herdi zeigt mir den stinkefinger.
hundesport = zusammenarbeit. absolut. nur diese hunde brauchen keinen menschen zur zusamenarbeit und wurden extra darauf selektiert eigentändig ohne anleitung, oder "rücksprache" zu handeln.
dennoch gibt es solche hunde ab und zu im hundesport. naja..in ihrem tempo eben, oder mal auch mit schlechter laune in keinem tempo.

Andi hier der Beweis :)

Auch wenn die Frauchen und Herrchen selbst vermutlich am meisten Freude daran hatten, die Hunde liessen sich immerhin motivieren, mitzumachen:

Herdenschutzhunde-Zwingertreffen

Auch kannte ich selbst einen Slovenský Cuvac, der mit dem Clicker aufgebaut Spass an Plauschparcours hatte. Diese Bilder habe ich damals von der Besitzerin bekommen:





Moni