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Duffy

Meister

  • »Duffy« ist der Autor dieses Themas

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Hunde: Bibu, Russel, Duffy, Conti, Jazz, DP

Verein: HSV Ettenheim, Merlindogs Altdorf

Hundesport: Mantrail, Tricksen, UO

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1

Mittwoch, 28. November 2012, 14:04

Rassewahl

Ich möchte hier mal einen Thread dazu aufmachen, wie Ihr auf eure Hunderasse gekommen seid. Waren es rein, die veranlagungen wie Schutztrieb, Jagdtrieb, etc. Oder haben für euch auch äusserliche Faktoren eine Rolle gespielt? Bei Leuten mit 2 oder 3 Hund, habt Ihr die Rassewahl auch vom ersten Hund abhängiggemacht?

Manche Leute halten ja ein Leben lang nur eine Rasse, habt Ihr "eure" Rasse gefunden oder möchtet Ihr evtl. noch eine andere oder mehrere andere Rassen "ausprobieren.

Ich selber stehe ja immer noch vor einem Rätsel, was der nächste Hund genau für eine Rasse werden soll. Ich weiss relativ genau was ich mit dem Hund mal machen will, dass wars dann aber auch schon :D

Das es kein Eurasier mehr wird, stand nach meiner Hündin definitiv schon fest, Bibu habe ich lange vorher gekannt und für mich war klar, bevor Sie die Todesspritze bekommt, zieht Sie bei mir ein. Duffy sollte wie Ihre Vorgängerinnen nur auf Pflege und "Resozialisation" zu mir. Die Vorgänger waren Pitti/Amstaffs, was für mich eigentlich die perfekte Rasse ist. Für Bulldoggen konnte ich mich nie wirklich begeistern. Ja es kommt immer anders als man denkt und so wohnt jetzt halt meine Contimaus fest bei mir.

Würde mich wirklich interessieren, nach welchen Kriterien Ihr eure Hunde ausgewählt habt oder zukünftig auswählt.
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

sonic

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Hunde: Lin, BC *2014 Zera, Mali *2010 "Patenhund"

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2

Mittwoch, 28. November 2012, 14:19

Der erste Border von dem ich vieles lernen durfte, war nicht meiner, aber da habe ich die Rasse kennen und lieben gelernt, durch ihn habe ich mich auch intensiver mit der Rasse beschäftigt. Mit ihren Vor- und Nachteilen.
So zog dann auch bei mir ein Border ein, der mich darin bestätigte das es total passt.

Für mich waren neben dem das ich einem Border Schafe bieten kann wenn er Hüteanlagen zeigt, auch seine Art die wo mich total überzeugt, ich mag es wie er arbeitet und wie er sich bindet.
Neben der Art finde ich Grösse/Gewicht auch einfach sehr nett beim durchschnittlichen Border.
Der Charakter ist natürlich auch überwiegend das was mir gefällt, ausser vielleicht das extrem weiche was bei manchen Bordern sehr durch kommt, so wie bei meinem auch.
Ansonsten mag ich das sie u.a. immer alles geben.

mal schauen was das nächste wird :) im Moment interessieren mich ja auch englische Cocker Spaniel aber da gibt es sooooo krasse Unterschiede wo ich erstmal noch ganz ganz viel Infos brauche.

Reizt mich schon auch mal eine andere Rasse zu haben, aber dafür hat es noch laaaange Zeit.

Mayrah

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3

Mittwoch, 28. November 2012, 14:26

Tja, wie bin ich zum Kelpie gekommen...
Ich war auf der Suche nach einer Hunderasse, die viel Power hat, Vorgabe war so etwas wie der Border. Border sind mir aber zum Tiel schon zu gross und ich mag die geduckte Haltung nicht so... Ausserdem hatte mein Freund ein Mitspracherecht und er war gegen lange Haare, ebenfalls sollte er nicht zu gross sein... Ich fand viele Rassen toll, wichtig war mir, dass die Rasse verträglich mit anderen Hunden ist, die Rasse geeignet ist für Sport (ich hatte Agi und BH im Kopf) und alsFamilienhund. Im Internet fand ich dann den Kelpie, und da es endlich eine Rasse war, die mir und meinem Freund zugesagt hat, habe ich mich dann weiter mit der Rasse beschäftigt und durfte dann noch Gwizdo kennen lernen (dass er kein richtiger Kelpie ist, wurde mir damals nicht gesagt ;) )...
Es hat dann alles gepasst, bald gabs einen Wurf, die Warteliste war klein und zum Glück wollte sonst niemand eine Hündin, so dass Mayrah mein Hund wurde :hurra: :herz:
Ob der Kelpie "meine" Rasse ist, kann ich noch nicht wirklich beantworten... Alles was im Rassestandard bezüglich Charakter steht, ist genau das, was ich mir wünsche und auch optisch ist sie einfach nur toll :D ABER sie ist halt einfach ein bisschen :ugly:
Ich finde Mayrah entwickelt sich sehr gut und ich liebe sie ganz dolle, aber wenn ich mir jetzt vorstelle, nochmals ein Kelpiewelpe zu Hause zu haben, nein Danke :D
Mal schauen was die Zukunft bringt ^^

Nora

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Hunde: Anti, SWH x DSH, *2010 & Ixy, Mal, *2011

Verein: SC OG Winterthur

Hundesport: BH, Trickseln

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4

Mittwoch, 28. November 2012, 14:30

Da drücke ich noch den Knopf 'Schnellantwort' und denke im gleichen Moment: Haha... :ugly:

Meine 'Rasse'wahl ist ähnlich geradlinig wie mein Leben. :D Bei Anti galt mein Interesse dem Wolfhund, den ich schon seit weit über einer Dekade total faszinierend finde - wegen seines Aussehens, aber vor allem wegen seiner Eigenschaften. Meine Idee vom Zusammenleben mit Hunden ist auch, dass der Hund mich durch einen Teil meines Lebens begleitet. Weil Anti mein erster 'eigener' Hund war, entschied ich mich dennoch bewusst für einen Mix aus SWH und DSH, in der Hoffnung, dass der DSH in ihm einigen Eigenschaften der Wolfhunde entgegenwirkt, die mir hinsichtlich meiner Lebensweise etwas Sorge bereiteten.

Bei Ixy war die Entscheidung relativ einfach: Die letzten Jahre habe ich mit Malis zusammengelebt und ich wusste daher, was ihre Vor- und Nachteile sind. Gleichzeitig halte ich den Mali für einen guten Begleiter und fühlte mich der Aufgabe gewachsen, einen alleine zu erziehen. Und auch wenn das dem einen oder der anderen nicht passen wird: Ich bin davon ausgegangen, dass mir Ixy eine Verbindung zu Anti bringt, die ich alleine nur bedingt hinbekomme. Diese Rechnung ist aufgegangen - und ich glaube nicht, dass ich da nur Glück hatte. ;)

Insgesamt habe ich eine ganz, ganz klare Affinität zu grossen, stehohrigen, normalfelligen, geradrutigen, langschnäuzigen Hunden. Mehr noch - für mich sind herbeigezüchtete Varianten wie eine kurze Schnauze, langes Fell, Kringelruten, Schlappohren, Ridges, Kurzbeinigkeit etc., die den Hund in meinen Augen behindern, ein ziemlich deutlicher Ausschlussfaktor. Ausnahmen machen da der Dobermann und der Kurzhaarcollie, beides Rassen, die ich gerne mal halten würde. Das gleiche gilt für einen reinrassigen Wolfhund, Holländischen Schäferhund und einen reinrassigen DSH. :dumdi: Merkt man's? Ich muss mindestens 200 werden, damit das alles realisierbar ist. :D

Was mir vermutlich in den kommenden Dekaden nicht mehr passiert, ist die Einzelhundehaltung. Die Rassen, die ich mag, sollten mich relativ flexibel in der Beschäftigungswahl machen - Agi war nie meins und wird es auch nie werden, aber darüber hinaus geht da sicher was. Und der Wolfhund? Tja... ich meine ja, dass man ganz tolle Sachen mit einem Wolfhund machen könnte, wenn man sich nicht so sehr darauf versteifen würde, dass da Anno Dazumal ein Wolf eingekreuzt wurde. ;)

Ina

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Hunde: Ina, Mali, *2011

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5

Mittwoch, 28. November 2012, 14:33

Wir hatten zuhause immer Mischlinge aus dem Tierheim. Mich hat der Mali einfach schon lange fasziniert und viele tolle Vetreter dieser Rasse gekannt. Ich hatte aber immer Respekt davor ob ich einem Mali gerecht werde und die Lebensumstände haben lange nicht gepasst. Ich wusste das ich mit meinem Hund gerne Hundesport machen will und war auch immer begeistert vom SD. Somit war dann klar, das ein Mali bei mir einzieht obwohl mir alle den Vogel zeigten.

Was soll ich sagen? Ich war noch nie so begeistert von einem Hund wie Ina, ich mag ihr Temperament, ich mag ihre Verrücktheit und ihre abgöttische bedingungslose Liebe zu mir :herz: Für mich wird es wieder ein Mali werden ausser ich verliebe mich mal spontan in einen anderen Hund. Die Malis geben immer 1000% auch bei unerwünschte Sachen. Diese Aussage trifft die Rasse sehr treffend:

Diese Hunde fordern ihre Besitzer wie keine andere Rasse die ich kenne. Sie geben dir alles und manche nehmen dir alles....wenn du über einen abartigen Idealismus verfügst, selbst ne hohe Schmerzgrenze hast und gewillt bist immer wieder an dir zu arbeiten...dann ist ein Malinois der beste Hund den man haben kann.

Nora

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6

Mittwoch, 28. November 2012, 14:37

Diese Hunde fordern ihre Besitzer wie keine andere Rasse die ich kenne.

Das halte ich persönlich ja ehrlich gesagt für Quatsch. :D Das ist ein anderes Thema, aber das sind für mich (!) diese Floskeln, die den Mali zu etwas gemacht haben, was er nicht ist. Ein Mali ist ein Hund wie jeder andere - zumindest sollte er so behandelt werden. ^^

Ina

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7

Mittwoch, 28. November 2012, 14:43

Ja sicher, jede Hunderasse fordert und für mich ist Ina auch nur ein Hund. Jedoch zeigt die Realität das viele am Mali scheitern weil sie sich zuwenig mit der Rasse auseinander gesetzt haben. Darum hat der Mali auch einen solchen Ruf bekommen. Auch kenne ich sehr unschöne Beispiele von Leuten die mit ihrem Hund bereits überfordert waren, da war der Hund 6 Monate alt. Ich finde auch ein Anfänger kann diese Rasse führen wenn er ein gutes Hundeverständnis besitzt und gewillt ist an sich zu arbeiten und auch Hilfe in Anspruch nimmt.

Kelpie

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8

Mittwoch, 28. November 2012, 16:07

nach dem Unfall mit meinem vorherigen Hund wollten mein damaliger Partner und ich keinen Molosser mehr, obwohl ich ja heute noch ein riesen Fan, dieser tollen Hunde bin.

Wir suchten nach etwas sportlichem, etwas vielseitigem, kurzhaarig sollte er sein, nicht zu gross, aber auch nicht zu klein, am liebsten mit Stehohren.
Charakterlich; freundlich und offen, lern- und arbeitsfreudig, auch sollte er eine gewisse selbstständigkeit mit bringen.
Kurz gesagt, ich wollte einen sportlichen, familientauglichen Hund, der mich fordert.

Nach gefühlten 1000 Rassen, die uns gefallen hätten, kamen 3 in die engere Auswahl, der Kelpie, der Cattle und der Holländer.
Holländer viel raus, da ja er auch noch Mitspracherecht hatte, Cattle traute ich mir aus diversen Gründen nicht zu, daher blieb nur noch der Kelpie.

Joa, ich habe diese Entscheidung nie bereut, er ist ein super geiler Hund, vereint in sich all das was ich mir vorgestellt hatte!! :herz:


Da ich irgendwann noch zu Gwizdo einen 2ten Hund haben möchte, lasse ich hier die Rassewahl mal offen.
Im "Moment" weiss ich nur, das zu ihm kein 2ter Kelpie kommen wird (ausser er ist Charakterlich gleich wie er). Obwohl es ja schon super passen würde. hihi
"Kelpie's sind wie Maseratis, schön und schnell, sie müssen jedoch mit Gefühl, Vorsicht und Präzision gelenkt werden."

Magi

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9

Mittwoch, 28. November 2012, 16:51

Als Bella starb, hatte meine Mutter eine andere Methode darüber hinweg zu kommen als der Rest der Familie. Sie fand schon nach 2 Tagen ein Inserat von Neufundländer Welpen die ihr Totel gefielen. Kommt auch nicht von irgendwoher, früher wo wir noch auf dem Bauernhof wohnten, legten wir uns als erst Hund einen Bernhardiner zu. Für meinen Vater und mich, kam aber so eine grosse Rasse nicht mehr in Frage. Er wäre nicht so komplett integriert wie Bella, wegen den vielen Treppen im Haus und Hundesabber überall, ist auch nicht gerade toll. Der andere Grund, je nach Temprament wäre mein Vater der einzige der mit dem grossen Hund sicher schlag käme und bei Bella war es ein schöner Luxus dass jeder mal in die Ferien konnte und Bella bei den daheim gebliebenen blieb.

Bei der Familien Diskusion, wenn einen Hund, was denn sonst für eine Rasse?
Mir schoss fast spontan der Beagle durch den Kopf, aber eher wegen der Grösse. Meine Bedingung war also; in etwa Beaglegrösse.
Meine Eltern kannten die Rasse gar nicht, und ich nur flüchtig weil mein Ex immer sagte, sein Lebensziel sei nicht nur eine Familie sondern ein Beagle + Bentley. Ich kam dann immer mit; aber das sind Jagdhunde! dafür bist du viel zu inkonsiquent! und verfressen! stur! und überhaupt.... nee.. geht gar nicht!

Naja, bei dem zeigen meiner Eltern was Beagle sind, welche grösse sie haben landeten wir auf einer Schweizer Züchter Seite mit dem FCI Rassenbeschrieb. Dumm nur hatte sie gerade Welpen.. 3 Hündinnen waren noch frei (egal welche Rasse, Hündin sollte es so oder so werden). Zora, Zoe und Zelda. Zora sieht/sah ganz witzig aus, sehr spezielle Zeichnung, Zoe unregelmässig gefleckt und Zelda totaler Standart. Wir waren uns alle einig, die Standart tricolor wären schon die hübschesten und so perfekt gezeichnet wie Zelda sind sie erst recht hübsch. :herz:
Während wir im Familiengespräch uns einigten; Kein Beagle aber Beaglegrösse.
Suchte ich heimlich weitere Infos über Beagle, Jagdeigenschaft und lass immer mehr (selektives sehen? :blush: ) wie Familientauglich, freundlich, ruhig, nervenstark usw. diese Hunde doch sind.
Wenige Tage später beichtete ich meinem Vater diese Aktion und er gestand mir genau das selbe getan zu haben. Kurz darauf standen wir bei Zeldas Züchterin, und ehrlich, ich schwöre!! nur zum reden!! :D
Aber macht das mal, wenn (glaub) 16 Welpen um einen rumwuseln und Zelda, die erste am Tor ist und danach diejenige die an einem interesse zeigt. Jaja, am selben Tag haben wir sie provisorisch reserviert und wenige Wochen später, da sie schon über 6 Wochen alt waren bei unserem ersten Besuch, hatten wir einen Beagle.
Der nicht ruhig ist nicht nervenstark, extrem Jagdtrieb hat, freundlich kann man sich darüber streiten :lol: Aber ich liebe sie!

Noch einen Beagle wird es nicht geben, später vielleicht, wenn das Thema Familie abgehackt ist. Ob eine gegründet oder eben einfach der Zug vorbei, und kein anderer Hund vorhanden ist. Dann ja. Ansonsten wird irgendwann wenn, Zeit, nerven, Geld und Platz es zulassen ein zweiter Hund, aber andere Rasse einziehen.
Bei meinen Eltern (achja, nur nach 2 Monaten war klar, es ist mein Hund) ist ja nun Laila eingezogen, die einfach uns total zusagte anhand von Beschrieb + Foto. Sie ist Bella im Wesen sehr ähnlich und auch in der Erziehungsart und deswegen passt sie sowohl zu meinem Vater super, aber auch meine Mutter kommt alleine mit ihr klar wenn es sein muss.

Roman Ende :lol:

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Frau F.

Fortgeschrittener

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Hunde: Dwigth FRASER of Tribal Opus x-Pert - pure bred American Staffordshire Terrier

Verein: REDOG / VTHS

Hundesport: Mantrailing / Tiergestützte Therapie

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10

Mittwoch, 28. November 2012, 16:58

.........Die Vorgänger waren Pitti/Amstaffs, was für mich eigentlich die perfekte Rasse ist.........
Würde mich wirklich interessieren, nach welchen Kriterien Ihr eure Hunde ausgewählt habt oder zukünftig auswählt.
Hmm, also ich bin mir nicht so sicher, ob Ihr das lesen wollt, wie wir auf unsere Rasse kamen:

Da ich Asthma habe, war klar, dass es ein Hund ohne Unterwolle sein sollte, er sollte mittelgroß sein, so dass man ihn auch mal heben kann, er muss nervlich stark sein und im Aktivitätslevel unter meinem liegen, da ich null Interesse habe 3h im Tag draußen zu sein.

Mit diesem Kriterienkatalog bewaffnet flogen wir für drei Tage an die World Dog in Budapest. Zuhause hatten wir neben Amstaff, Staff auch noch den Magyar Viszla, den Weimaraner, den Boxer, den RR und den Erdöli Kopo.

Gespräche mit den Züchtern obiger Rassen ergaben, dass der RR nciht in Frage kommt wegen dem täglichen Auslauf, der Viszla und der Weimaraner wegen den Nerven und Jagdt und der Erdöli Kopo wegen Jagdt.

So und da blieben nur noch Amstaff und Staff und beim Staff mag ich das Hecheln nicht so besonders. Et voila, so endete der Top-Down Approach beim Amstaff...
--------------------------------------------------------------------------------------------
mit Grüßen von Frau F.

--- deren hier geäußerten Gedanken alleinig ihren Blickwinkel wiedergeben ---


Jason

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Hunde: Jason, Aussie, 2008

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11

Mittwoch, 28. November 2012, 17:20

Gute Frage. Dass ich auf den Aussie kam war eigentlich purer Zufall.

Per Zufall lernte ich im Netz eine Aussiehalterin kennen. Die Hunde auf ihrer Homepage gefielen mir aber bis auf einen Black tri überhaupt nicht :(

Und für mich stellte sich auch nie die Frage nach einem eigenen Hund, da mein Mann keinen wollte. Als aber die Kinder grösser wurden, fiel mir Zuhause so langsam die Decke auf den Kopf. Und da ich schon als Jugendliche regelmässig Hunde ausgeführt hatte, meldete ich mich als Gassigänger im Tierheim. Und wie sollte es anders sein...eines Tages verliebte ich mich in einen viel zu kleinen und viel zu dicken Hund dort und wusste, der gehört zu mir.

Und nach einiger Überzeugungsarbeit zog dann auch tatsächlich Sandro, vermutlich ein Mix aus Appenzeller und Collie, bei uns ein - und er war vom ersten Tag an mein Seelenhund.

Mit ihm wurde ich öfters darauf angesprochen, ob er ein Aussie sei. Da wollte ich nun mehr über diese Rasse erfahren und habe mich deshalb in einem Aussieforum angemeldet, über das ich viele andere Aussiehalter hier in der Region kennengelernt habe. Bei unseren regelmässigen Treffen, gefiel mir die Art und des Wesen des Aussies immer mehr, auch wenn er so gar nicht meiner Vorstellung eines grossen Hundes mit Stehohren entsprach. Und auch bezüglich Farbe blieb ich wählerisch. Wenn dann nur ein Black tri Aussie, na ja vielleicht noch ein Red tri. Aber ein Red Merle geht gar nicht und ein Blue Merle wirklich nur, wenn er ganz, ganz dunkel ist und auf keinen Fall darf er blaue Augen haben...

Wer Jason kennt oder im Fotothread gesehen hat, weiss wie treu ich meiner Überzeugung geblieben bin :D

Und so zog dann nach gut drei Jahren Jason bei uns ein, der mit mir durch dick und dünn geht.

Ob ich noch einmal einen Aussie möchte. Ich weiss es nicht. Heute würde ich eher sagen nein, denn die ersten 2-3 Jahre waren bezüglich Erziehung doch recht anstrengend und auch heute fordert er mich diesbezüglich immer noch heraus - was ich auch liebe und schätze.

Aber ob ich das mit über 60 immer noch haben möchte und ob ich in dem Alter einem so reaktionsschnellen und intellegenten Hund noch Paroli bieten kann...keine Ahnung. Wobei ich auch weiss, dass es durchaus auch etwas einfachere Aussies als Jason gibt.

Deshalb lass ich den Gedanken an die nächste Rasse erst einmal ruhen ... und ausserdem, was aus meinen Vorsätzen wird, hat man ja bereits oben gelesen. Von dem her, lasse ich mich überraschen und geniesse nun erst einmal die Jahre mit Jason. Vielleicht wird's ja wieder ein Hund aus dem Tierheim wie damals Sandro.

Moni

catba

Profi

Beiträge: 780

Hunde: Ghiro (Lagotto) April 2006 / Dixie (Mudi) November 2011

Verein: Agility Club ATN Jolly Tatz / Lagotto Club Schweiz

Hundesport: Agility, Trüffeln, Fährten, Dummy, Trickseln

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12

Mittwoch, 28. November 2012, 17:33

ich wollte schon immer gerne ein Hund, aber das lies sich nicht schnell organisieren mit meiner langjährigen Krankheit und vorallem mit der dazugehörender Putzsucht :( ...seit einigen Jahren bin ich auf dem aufwärts Trend und konnte mir vor 6 Jahren den Wunsch nach einem Hund erfüllen...blos was für eine Rasse? Damals sah ich die Fernsehsendung "Quer" , wo sie den Lagotto vorgestellt haben...ich habe mich sofort verliebt...so kam es, dass wir uns den Lagotto in einer Zucht näher anschauten und alles über die Rasse erfahren haben...jetzt stand es fest, dass es der richtige Hund ist und ich habe es bis heute nicht bereut...für mich der ideale Hund :herz:

Udi

Schüler

Beiträge: 93

Hunde: 1 Deutsche Dogge, 1 Parson Russell Terrier, 2 Continental Bulldogs

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13

Mittwoch, 28. November 2012, 17:38

Mein Herz gehört den Molossern. Schon ziemlich früh (6Jahre alt) hatte ich meinen ersten Kontakt zu einem Deutschen Doggenrüden. Er gehörte dem damaligen Arbeitgeber meiner Mutter und ich durfte ihn regelmässig ausführen. Ja, damals war das noch möglich. :D

Aufgewachsen bin ich mit Schäferhunden, einem Dobermann und einer Schnauzermischlingshündin. Aber ich wusste, dass ich irgendwann mal eine Deutsche Dogge besitzen würde. Ihr einmaliges Wesen, ihre Sensibilität, ihre ganz spezielle intensive Bindung zu ihrem Mensch haben mich schon immer fasziniert. Zuerst jedoch hatte ich eine Bernersennenmischlingshündin und eine Alpenländische Dachsbrackenmischung, die alt werden durften bei mir. Auch sie waren ganz tolle Hunde.

Zum Parson Russell Terrier bin ich gekommen, weil ich zu der zweiten Dogge einen kleinen robusten Hund wollte. Heute muss ich allerdings sagen, dass ich eigentlich keinen Russell mehr möchte, obwohl mir damals bewusst war, was ich mir ins Haus holte. :ugly:

Wir sind seit über 5 Jahren absolute Bulldogfans. Die zwei Continental Bulldoghündinnen sind einfach nur klasse. Die jüngste CB ist Fly und sozusagen der "Border Collie" unter den CB's. Ihr Arbeitswille und ihre Power ist absolut untypisch und kommt mir für's Flyball und Obedience sehr entgegen. Mit ihr macht es total Spass. Man kann auch mit Molossern hundesporttechnisch was machen. Es ist halt einfach etwas anders als mit einem arbeitsfreudigen Hund. Schenken tun sie einem nichts und das ist auch das, was mir an ihnen gefällt.Sie haben halt ihren, eigenen Charakter. Komm ich heut nicht,komm ich morgen und es muss genauestens überlegt sein, ob meine Aufforderungen jetzt Sinn machen oder nicht. :D

Für mich wird es sehr wahrscheinlich immer Deutsche Doggen und Bulldoggen geben. Einen Hund mit einem enormen Arbeitswillen ist eher nichts für mich. Ich habe Hunde eigentlich nicht für den Sport, sie sollten hauptsächlich in unseren Alltag passen. Ausserdem habe ich nicht Lust immer meinen Hund auslasten zu müssen, und ich geniesse es mit meinen auch mal "nur" spazieren zu gehen um sich anschliessend auf dem Sofa rumzulümmeln. :blush:
"Immer schön locker durch die Hose atmen" :whistling:

Whyona

Trainer

Beiträge: 1 044

Hunde: Whyona, Tervueren Juni 2002 / Indira DSH Mai 2011

Verein: Hundesport Uster / Privatgruppe

Hundesport: BH, IPO, Longieren

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14

Mittwoch, 28. November 2012, 17:54

Tja für mich stand schon früh fest dass es ein Schäferhund werden sollte .....

Nur schon vom äusserlichen her ...."normaler" Körperbau,"normale" Schnauze, Stehohren, lange Rute ....

Und all die Schäferhunde die ich kannte fand ich toll ... die Schäferhündin meines Stiefbruders hat mir die letzte "Angst" vor Hunden genommen... ich wurde als Kind gebissen und trotz bleibender Faszination für die Hunde, begleitete mich seit dem ein unterschwelliges Gefühl von unsicherheit oder Angst....

Aber Odessa nahm mir die schnell, so ein tolles Mädel war das.... Nur ihr abfallender Rücken gefiel mir nicht ... damals kannte ich keine Leistungslinien ...

Ich beschäftigte mich dann mit den Schäferhunden, allen voran den DSH, den belgiern und den holländern ... wobei ich sehr schnell am Belgier hängengeblieben bin ...

Damals wollte ich einen sportlichen Hund und interessierte mich fürs Agility ...

Warum es genau ein Langhaar Belgier geworden ist weiss ich nicht mal mehr genau, ist es doch schon soo lange her .... Der Malinois faszinierte mich auch sehr, aber da von allen Sieten als ersthund davon abgeraten wurde, liess ich es bleiben ... und irgendwie kam ein Gröni nie in frage ...
Ich weiss nur, ich ging eine Tervueren Züchterin ankucken, sah die Trächtige Hündin und wusste dass ich ein Welpe von ihr wollte .... :ugly: total gagga ... sagt man doch man sollte einige Züchter ankucken gehen, andere Besitzer treffen etc etc ....

Ich war einfach total fasziniert und verliebt ..... der Belgier war und ist meins :herz: und ich wusste das Herz meines Hundes schlägt im Bauch dieser Hündin ... eigentlich faszinierend, weil wenn ich heute einfach vom optischen entscheiden würde, würde ich keinen Welpen dieser Hündin nehmen, weil sie mir eigentlich nicht gefällt ... länge dünne schnauze, wenig Maske, hellrotes Fell ..... Aber Whyona schlug nach ihrem Vater (grau, braun, kräftig kurze breite schnauze)...

und nachdem ich Whyona hatte stand für mich eigentlich fest, dass es immer ein Belgier sein wird .... tja und dann kam Indira .... Ich konnte mir nicht vorstellen einen DSH zu haben, und es war ja eigentlich nur als Ausbildungshund geplant .... aber eben .... wer weiss was unsere Zukunft bringt ..

was soll ich sagen, sie ist toll .... und die ergänzung zu Whyona find ich super .... zwei Belgier auf einmal , hmm ich glaub das wär zuviel .... zumindest in meiner jetzigen Lebenslage ... Ich finde es grade perfekt so ...

Aber eins steht fest, als nächster Hund wird ein Malinois oder ein Fusselmali (Arbeitstervueren) einziehen ....... irgendwann ......
Lg Nathalie


Duffy

Meister

  • »Duffy« ist der Autor dieses Themas

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Hunde: Bibu, Russel, Duffy, Conti, Jazz, DP

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Hundesport: Mantrail, Tricksen, UO

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15

Mittwoch, 28. November 2012, 18:46

Super wie Ihr alle berichtet....DANKESCHÖN!!!!


:hurra:
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Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Anne

Moderator

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Hunde: Mairin, Aussie, *2008

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Mittwoch, 28. November 2012, 18:47

Ich binper Foto über Mairin gestolpert und wusste, dass sie mein Hund ist, basta. Dafür händeln wir uns nicht schlecht durch den Alltag, oder? :D

Ganz ehrlich, wenn ich mir völlig objektiv anschaue, wie ich, oder besser meine Familie, zum Aussie gekommen ist, kann ich nur den Kopf schütteln. Erstaunlich, dass das gut gegangen ist - aber vielleicht auch Tribut an eine flexible, offene Familie, die bereit ist, die Dinge genau so zu nehmen, wie sie kommen.

Der erste Aussie hier war ja der "Familienhund" Freeby. Meine Eltern willigten nach 19 Jahren ein, dass bei uns ein Hund einziehen dürfe. Ursprünglich gedacht für meinen kleinen Bruder ( :ugly: ), schnappte sich den ganz schnell meine Schwester weg, besuchte mit ihm Hundeschulen, bezeichnete ihn ziemlich bald als "ihren" Hund ( :ugly: ). Sie hatte auch die Rasse ausgesucht, wollte einen Hund, den sie als Reitbegleithund haben konnte, möglichst ohne Jagdtrieb. Damals waren das noch die Gerüchte, die über den Aussie verbreitet wurden ;) -- oder einfach die Dinge, die meine Schwester selektiv gelesen hat (genau wie bei Magi ;) ). Zu dem Zeitpunkt wawr ich übrigens fest davon überzeugt, Katzenmensch zu sein :D

Tja. Freeby also eingezogen und irgendwie hab ich dann auch angefangen, mich mehr und mehr mit der Rasse zu beschäftigen - besonders, weil Freeby uns auch vor einige Herausforderungen stellte, insbesondere mit dem Jagdtrieb. Mich hat das Hundefieber also mehr und mehr gepackt, und ich war mehr und mehr frustriert darüber, wie meine Schwester sich den Hund einfach unter den Nagel riss und es gar nicht zur Diskussion stand, dass ICH mal etwas mit ihm machen könnte (altes Leid der mittleren Schwester :rolleyes: ).

Dann suchte eine (schon sehr hunde-erfahrene) befreundete Familie einen Hund, meine Schwester kannte sie aus dem Verein und die kamen über Freeby auf den Aussie. Natürlich Fotos gezeigt von ihrem Welpen. Und dann war da Mairin, die niemand haben wollte, weil sie taub ist auf einem Ohr. Und ich hab meine Meinung gesagt und den Hund gekriegt. Und von dem Moment her hat mich die ganze Hundethematik einfach nicht mehr losgelassen :) Ich sag ja -- völlig falsch rum, wie die Hunde zu uns gekommen sind! Aber jetzt hat meine Schwester zwei und ist in Ausbildung zur Hundetrainerin, und ich hab einen und bin als Praktikantin in einer Hundeschule tätig und in zu vielen Hundeforen unterwegs ;) Manchmal funktioniert es doch, das Pferd hintenrum aufzuzäumen.

Die Chance, dass ich dem Aussie treu bleib, ist sehr gross. Ich bin durch Mairin doch ziemlich zum Hundesport gekommen, finde die Vielfältigkeit des Aussies genial, finde, sie haben eine gute Grösse, sehen aus wie Hunde, binden sich toll an den Menschen, haben aber Charakter und sind irgendwie kernig. Geniale Kumpelhunde, wenn sie richtig beschäftigt sind :) Wenn wieder Aussie, dann aber eher aus einer Arbeitslinie. Als Ersthund ist Mairin top und wir passen absolut super zusammen, dafür, dass mein Leben von ihr viel Flexibilität und auch mal faule Tage verlangt. Aber der nächste, der eh erst einziehen würde, wenn mein Leben für den Hund perfekt passt, dürfte eine Spur mehr Pfeffer im Arsch haben.

Es gibt aber auch andere Rassen, die mich sehr interessieren. Fast am meisten interessiert bin ich an den (nicht anerkannten) Mischlingen, die als "Alpenhütehunde" verkauft werden. Dann finde ich auch die Kurzhaar Berger de Pyrenees richtig cool, glaube aber, dass sie mir zu hibbelig wären. Und die bereits erwähnten Kurzhaarcollies könnte ich mir auch gut vorstellen :) Das sind so die "realistischen" Rassen.

Unrealistischerweise (für meine Bedürfnisse) gefallen mir auch noch diverse Jagdhunde (Kleiner Münsterländer!!), der Dalmatiner, Berner Sennenhunde, Arbeitslabradore.. eigentlich fast alle Rassen :)

Jason

Trainer

Beiträge: 935

Hunde: Jason, Aussie, 2008

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17

Mittwoch, 28. November 2012, 19:02

Und von dem Moment her hat mich die ganze Hundethematik einfach nicht mehr losgelassen :) Ich sag ja -- völlig falsch rum, wie die Hunde zu uns gekommen sind! Aber jetzt hat meine Schwester zwei und ist in Ausbildung zur Hundetrainerin, und ich hab einen und bin als Praktikantin in einer Hundeschule tätig und in zu vielen Hundeforen unterwegs ;) Manchmal funktioniert es doch, das Pferd hintenrum aufzuzäumen.



War bei mir auch in dieser Reihenfolge :)

Bevor Sandro zu uns kam, wusste ich nicht mehr über Hunde, als dass man mit ihnen spazieren gehen und dabei Fun haben kann.

Erst mit Sandro begann die Faszination "Hund" und allem was damit zusammenhängt. Denn um ihm zu helfen, galt es erst einmal die notwendigen Informationen zusammen zu tragen,,,was bis heute nicht aufgehört hat.

Moni

GoldieR

Profi

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Hunde: Adria, Mix, *2009, Dana, Golden, *2011

Verein: RCS, IG ATW

Hundesport: Agility, Dummytraining

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18

Mittwoch, 28. November 2012, 19:30

Meinen ersten Golden habe ich wohl hauptsächlich wegen dem Aussehen ausgewählt. Da war ich 14 :) Wenns nach mir gegangen wäre, so wäre es ein Border Collie geworden, die gefielen mir einfach noch besser. Heute muss ich sagen, bin ich sehr froh, dass meine Eltern damals ihr Veto eingelegt haben. Denn wie ich gemerkt habe, sind sie nicht so meins. Ich find sie zwar toll, möchte sie aber nicht den ganzen Tag um mich haben.
Und ja, einmal Golden, immer Golden. Nur ist mein zweiter einer aus Arbeitslinie geworden. Ursprünglich auch wegen dem Aussehen (ich habe Dana's Verwandtschaft vor x Jahren mal an einem Agility-Turnier gesehen), als ich mich dann aber genauer mit dem Charakter (bzw. dem Arbeitswillen) und der Retrieverarbeit befasst habe, faszinierte mich das immer mehr. Und so mache ich mit Dana unter anderem heute auch Dummyarbeit.
Und Adria ist halt einfach Adria :) Die hat sich ohne uns zu fragen einfach in unser Herz geschlichen...

Was mein nächster Hund sein wird, lass ich mal offen, denn das wird bestimmt noch einige Jahre dauern. Im Moment wäre es wieder ein Golden, aber ich schliess nicht aus, dass es auch ein anderer Retriever sein könnte (Chessies find ich z.B. sehr faszinierend). Oder was ganz anderes? Wer weiss...

und mit Gretel und bald Hänsel :D

Desi

Fortgeschrittener

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Hunde: Lisa, Border Collie, *2004 & Pallina, Spitzmix, *2005

Hundesport: Bike- Jöring (Obedience, BH)

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19

Mittwoch, 28. November 2012, 19:51

Wir hatten im Dorf einen Bauern mit Schafen und 2 Border Collies. Ich durfte ihm oft zuschauen und war so fasziniert wie die Hunde da arbeiten. Mit der Hündin durfte ich ab und zu spielen. Und dann hatte sie auch noch Welpen, da war ich etwa 10 :herz:
Dann bekamen wir eine neue Nachbarin, mit einem Border Collierüden. Eine alte Frau und der Hund war auch schon 14,5 Jahre alt. Nach einem Unfall konnte die Frau nicht mehr mit Bootch spazieren gehen, also widmete ich mich dem Rüden und ging mit ihm spazieren. Er war kein Einfacher, hatte enorm Mühe mit fremden Menschen, mich liebte er aber.
Eines Tages sagte die Nachbarin zu mir, als ich Bootch vom spazieren zurück brachte das ich mich für immer von ihm verabschieden. Sie wollte Bootch einschläfern lassen, weil sie ihm niemandem hätte geben können und in einem TH wäre er auch nicht glücklich gewesen. So kam Bootch in unsere Familie, wenn auch nur für 4 Monate, danach schlief Bootch im Alter von 17 Jahren friedlich ein.
Danach wusste ich ich will wieder einen Border Collie.
Zuerst kam dann eine 12 jährige Appi x Rotti x DK Hündin zu mir für ein Jahr, bis ich sie erlösen musste. Ich würde jederzeit wieder einem Senioren ein Zuhause geben, ich lernte so viel von den beiden.
Ein halbes Jahr später kam Lisa- ich sah den Hund und wusste, das ist meiner. Eine dreijährige total verstörte Border Colliehündin. Nach mehreren Umwegen und einer versuchten Platzierung wollte man Lisa einschläfern- ich brach das nicht übers Herz und versuchte es mit ihr. Ich habe durch sie so vieles gelernt. Ich bin dann wohl als Hardcore- Ersthundehalter mit 18 eingestiegen, da nur ich mich Lisa annehmen konnte.

Und dann wollte ich einen zweiten Hunde, einfach irgendeine arme Seele die zu uns passt- und da kam Pallina und machte uns komplett :herz:

Was als nächstes kommt: ein Border Collie. Ich hab mir zwar gesagt ich will einen Welpen vom Züchter aus Arbeitlinie um mir ihm an Schafen zu arbeiten aber irgendwie lauf ich bestimmt wieder an ein gestörtes Seelchen das im TH sitzt und nicht vermittelt werden kann :rolleyes:

ylaika

Fortgeschrittener

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Hunde: Sacha, Yakutian Laika, *09

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20

Mittwoch, 28. November 2012, 19:53

Interessantes Thema!

Ich habe ja jetzt den zweiten Hund eines nordischen, sehr ursprünglichen Hundetypes.

Was jetzt die idealen Voraussetzungen sind, sich eine Rasse auszusuchen, vielleicht später mehr dazu.
Zuerst zu meinen Überlegungen über mich und meine Hunde.

Jo war ja im Tierheim, als wir Interesse an einem Hund hatten. Zuerst wäre der eigentliche Favorit ein kurzhaariger Bordercollie gewesen. Dieser wurde aber dann schnell vermittelt und zu diesem Zeitpunkt kam dann Jo ins Tierheim. Um ehrlich zu sein war als erstes einmal sein Äußeres beeindruckend. Ich bin ein visueller Mensch. Es ist mir sehr wichtig wie etwas, irgendwer oder auch ich selber aussehe. Dies mag egoistisch klingen aber das ist nunmal so. Jedoch würde ich mich niemals nach diesem Aspekt entscheiden. Ginge es nur nach Aussehen hätte ich ziemlich sicher einen Grönlandhund oder Canadian Eskimo Dog.
Jedenfalls faszinierte mich aber dann zunehmend das Wesen dieses Hundes. Eigenständig, souverän und nicht unterwürfig. Genau dieser Hund sollte es sein.

Diese Präferenz für sehr starke, wenig devote Hunde blieb und ich machte mich später auf die Suche nach einem zweiten Hund. Ein Husky aus Showlinie schloss ich aus qualitativen Gründen aus, einen Husky aus Arbeitslinie aus dem einfachen Grund, dass es für mich paradox wäre, einen, seit Generationen rein auf Laufleistung gezüchteten Hochleistungshund zu nehmen in dem Wissen, ihn nicht dahingehend voll auszulasten. Ich wollte einen Hund, der mich begleitet, der sich an mir orientiert ohne hündisch, kriecherisch zu sein, einen Hund mit mehr Trieb als der Husky es hat, einen Hund, der etwas griffiger als ein Husky ist. So kam ich auf die nordischen Jagdhunderassen die aber sehr schwer zu bekommen sind.
Ich sah mich auch nach Samojeden um, die optisch auch absolut mein Fall sind und auch deren Wesen fasziniert mich. Jedoch, muss ich gestehen, wollte ich nichts so extrem langhaariges mehr und rückblickend finde ich Sacha's gelegentliche, vermutlich dank mir bestehenden Misanthropie ganz, ganz toll. Samojeden und Huskies zeigen oft wenig Distanz gegenüber jeglichen (!) Menschen.

Für mich wird der nächste Hund wieder, insofern möglich, eine jakutische Laika oder ein sonstiger nordischer Jäger sein.
Dies hat die oben erwähnten Gründe, etwas mehr Schärfe, etwas mehr Trieb, etwas mehr Führigkeit, etwas weniger Hippiecharakter.

Die sportliche Eignung ist für mich auch wichtig, nicht, weil es mein höchstes Ziel ist, jegliche Preise mit meinem Hund zu gewinnen sondern einfach dass mein Hund anatomisch wie psychisch in der Lage ist, die sportlichen Anforderungen, die an ihn durch mich gestellt werden zu erfüllen. Ich will einen Hund, der eine Halbmarathonstrecke locken neben mir herlaufen kann, den ich mit auf Skitouren nehmen kann, mit dem ich Skijoering und auch in der UO trainieren kann.
Natürlich hat das auch mit der Grundkondition eines Hundes zu tun aber auch mit der Qualität der Zucht und der Rasse.
Sowieso, Qualität ist mir bei der Hundeauswahl immens wichtig. Es hört sich schrecklich an aber so ist es.

Und ja, Aussehen auch. Hört sich noch schrecklicher an (Oui, ich bin eine schreckliche Person) aber ich habe nun mal einen extrem ausgeprägten Sinn für das Schöne (Oui, schreckliche, hedonistische Person) und ich finde es auch gerechtfertigt, sich einen Hund zu kaufen, dessen Äußeres einen auch anspricht.
Und was Aussehen betrifft mag ich am liebsten möglichst typvolle, wenig hochgezüchtete Hunde mit guter Aufrichtung ohne körperliche Anomalien wie kupierte Ohren, Ruten, Schlappohren, kurze Nase, extreme Größen, extrem kräftig, extrem dürr, extrem fellig oä.
Die Präferenz für einen bestimmten Hundetyp sehe ich ganz nüchtern zum Teil als Inszenierungsstrategie. Insofern so etwas in einem normalem, dem Hundewohl entsprechenden Rahmen passiert, sehe ich das auch nicht als negativ.