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sun

Profi

Beiträge: 756

Hunde: Leif, DSH x Labi *2010

Verein: SC-OG Winterthur

Hundesport: BH, Tricksen

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21

Mittwoch, 28. November 2012, 21:32

Hmmmm, wir sind die Rassenwahl so angegangen dass wir uns überlegt haben was wir von unsrem zukünftigen Hund erwarten: soll ein sportlicher Familienhund sein, vielleicht mitkommen zum reiten, plauschmässig Hunde`sport` machen, mittelgross sein, gerne mit dem Mensch arbeiten, überall hin mitkommen, alle Menschen und Hunde lieben, kleine Prüfungen starten und Militarys laufen...

Früher hatten wir Zuhause immer Mischlinge, habe 2 Kollegen mit einem DSH bzw. DSH-Mix und das sind einfach die genialsten Hunde, darum liebäugelten wir mit den verschiedenen Schäferrassen. Wir haben Inserate angeschaut, hatten mit einigen `Züchter` kontakt bis wir das Inserat gesehen hatte: DSHxLabi Welpen mit Kindern und Katzen aufgewachsen zu verkaufen`. Ja und so kamen wir zu unsrem Hund, mit dem Gedanke das dieser Hund nur die besten Eigenschaften seiner Eltern geerbt hat :blush:

Ziemlich blauäugig von uns, denn er hat eher die negativen Eigenschaften von seinen Eltern geerbt. Viel Arbeit liegt hinter uns und auch noch vor uns, nach bald 2.5Jahren haben wir uns langsam gefunden und in langsamen Schritten kann ich immer mehr Punkte von unsren Erwartungen an unsren Hund hinzufügen. Aber ich muss mein Hund auch loben, durch ihn hätte ich wahrscheindlich nie so viel über Hunde gelernt, er ist der beste Familienhund mit unsren Kindern und er würde für mich und seine Familie alles machen!

Was es für eine Rasse geben soll als nächster Hund? Keine Ahnung, was aber ganz sicher ist: es wird ein Hund aus einer guter Zucht geben!!!
*Leif is life*

22

Mittwoch, 28. November 2012, 21:47

So.. Jetzt dürft ihr eine absolute "Oh Gott, wie naiv"-Geschichte von einer Ersthundehalterfamilie lesen:

Zappa, ein Chinese Crested Dog Powderpuff Rüde mit Stammbaum kam sehr spontan zu uns. Eine Bekannte der Familie meldete uns, dass eine ihrer Kundinnen ihren Hund nicht mehr behalten könne und ein neues Zuhause suche; wir haben uns damals nach unserem ersten Hund umgeschaut, Mama wollte damals etwas in Richtung Schäferhund, mit welchem ich meine Liebe zu Hunden und deren Beschäftigung ausleben könnte. Wir trafen uns also mit dieser Kundin und Zappa - und ja, was soll man sagen ? Zwei Frauen, bzw eine Frau und ein kleines Mädchen, die beide einen Hund wollten.
Eine Woche später war Zappa dann unser erster eigener Familienhund. Durch seine lange Krankengeschichte war mein Wunsch nach intensivem Hundesport leider nicht zu verwirklichen und so hatte ich über Jahre meinen Pflege-Border Djambo, mit welchem ich in den Erziehungskurs und ins Agility ging, allerdings auch da ohne Wettkämpfe, da war ich noch keine 13.
Schlussendlich kam in mir der Wunsch nach einem eigenen Hund auf, mit welchem ich den Hundesport ausüben kann, welchen ich aber auch immer bei mir haben darf und nicht nach jeder Kurslektion zu seiner Besitzerin zurück bringen muss. Also bekam ich auf den 13. Geburtstag die Erlaubnis zum eigenen Hund und wir machten uns auf Tierheimreise; Vorgaben: sportlich, agil, mittelgross. Vorgaben von Mama: Kein Welpe, kein "SoKa" (aufgrund Vorurteile Aussenstehender), kein Schäfer, kein BorderCollie.
Knapp zwei Monate später zog Luna bei mir ein, eine (wahrscheinlich) Mischung aus Appenzeller/BorderCollie/Kelpie mit Energie für drei - wir besuchten Hundeschulen, gingen ins Agility und in den Mehrkampf. Leider, leider hat uns ihre Ängstlichkeit und Schussangst einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, weshalb die letzten Jahre zwar auch mit Hundesport bestückt waren, wir uns aber hauptsächlich auf ihre Ängste konzentrierten. Ich würde sie aber immer und immer wieder aus diesem Tierheim holen und mit ihr an ihren Ängsten arbeiten, weil sies einfach auf ihre Weise zurück gibt und unersetzbar ist!

Ich hab das Gefühl, dass mir Luna gelehrt hat, Hunde etwas anders zu sehen. Mittlerweile wünsch ich mir einfach einen Hund, der sich total auf mich einlässt, mir vertraut und sein Leben mit mir verbringen will - auf den Rest lass ich mich gerne ein, ich werde sehen, welches Tierchen mein Herz erobert und welche Macken es mit sich bringt.
Von daher wird es sehrwahrscheinlich wieder ein Hund aus dem Tierheim; ich wäre auch bereit, für meinen Hund den Kanton zu wechseln, wäre es ein 'SoKa', welche total in mein Beuteschema passen. Aber da Luna noch hier ist und es hoffentlich auch noch lange bleibt, ist das kein Gedanke wert, da es zu ihr garantiert keinen Zweithund gibt.

Aber spannend, wie hier jeder zu seiner/seinen Rasse/n gekommen ist! :)

Pixel-Paws

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Hunde: Kimena, Border Collie Mix, 07 | June, Flatcoated Retriever, 11

Hundesport: Obedience, Trickdog

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23

Mittwoch, 28. November 2012, 22:06

ich kriegte meine 1. hündin mit 11, bewusst einen hund angeschafft oder überlegungen habe ich mir damals keine gemacht, natürlich. ^^ ich habe nur jeden abend, seit zirka dem 8. lebensjahr, gebetet: lieber gott, bitte gib mir einen golden retriever, einen husky, einen collie, einen bernhardiner, einen wolfshund, oder am liebsten einen border collie! xD ich fand grundsätzlich jeden hund toll, der in einem film zu sehen war.

allerdings gab es eine spezialausnahme: seit dem film: ein schweinchen namens babe, war ich völlig border fanatisch! das war echt krass und ich habe bereits da infos und bilder zu massen gesammt! mit zirka 16 hatte ich auf meinen PC eine bildersammlung von über 1000 bilder nur von border collies beisammen. irgendwann beschloss ich: nein, ein border ist too much für dich.

und dann starb molly (mit der ich die hundewelt entdeckt habe) und meine eltern haben sich den borderverschnitt geholt. und ich muss echt sagen: ich kann mir kein hund vorstellen, der besser zu mir passt wie kimena! kim ist perfekt, einfach alles an ihr! sie ist wunderhübsch, sie ist so intelligent, sie ist sehr sensiebel aber einfach ultraleichtführig und einfach genial... das erste jahr war zwar wirklich harzig mit ihrem menschenproblem und dem jagen, aber jeder tag hat sich gelohnt mit ihr!

wenn kim stirbt, zieht garantiert wieder ein border ein. je nachdem ein notborder oder dann von einem züchter. der border collie kommt meinem bild vom perfekten hund (für mich) extrem nahe!

june ist ein ausnahmefall. ;) ich werde garantiert nie wieder einen flat haben, was ich ja auch vorher nie wollte. aber june ist ja auch nicht sehr typisch für einen flat. abgesehen davon muss noch etwas zeit vergehen um ein feedback darüber zu geben. unsere bindung braucht noch ein weilchen um richtig stark zu sein. =)

als dritthund wünsche ich mir etwas kleineres. seit ich den puderl einer kollegin clickern durfte, find ich die tiere eifnach nur der oberhammer! allerdings wechselt das bei mir alle paar monate. ;) mal ein pudel, mal ein berger, dann doch ein spitz... schlussendlich wirds eh wieder so was unerwartetes wie meine juni, und das passt auch. =) zudem dürfen dafür noch gut und gerne einige jahre vergehen.

Beiträge: 932

Hunde: Meite, Mix *2004 ~ Kira, Mix *2009 ~ Mim, BC *2012

Verein: SKG Glarnerland

Hundesport: Agility, Herding

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24

Mittwoch, 28. November 2012, 22:30

Wirklich spannend zu lesen, wer hier wie zu welcher Rasse gekommen ist :)

Bei uns lief das Ganze früher immer relativ unspektakulär ab. Mein Vater hatte seit seiner Kindheit schon immer Hunde. Der erste Familienhund, an den ich mich erinnern kann, war Jeff. Ein wunderschöner, schwarzer, langhaariger Irish-Setter x sonstwas-Setter Rüde, den mein Vater von einer Bekannten, die damals einen Wurf hatte, geholt hatte. Als uns Jeff mit 15 Jahren verliess, war klar, dass wieder ein Hund in die Familie kommt. Ein Bekannter meines Vaters erzählte dann plötzlich, dass es auf einem Bauernhof im Nebendorf einen Welpen hätte, von dem wir zufällig den Vater kannten, da der einer Bekannten gehörte... Besagter Rüde, ein reinrassiger Bobtail, hatte sich eines Nachts davon geschlichen und hatte die Appenzellerhündin des Bauernhofes gedeckt. Ein paar Wochen später zog "Sämi", eigentlich ein Mädel, bei uns ein. Sämi wechselte damals für 50.-- den Besitzer... ziemlich naiv, hmmmm und ja, genau so sollte man sich doch eben keinen Hund kaufen. Das ist nun ungefähr 18 Jahre her und Sämi nahm ihren Weg über die Regenbogenbrücke mit ebenfalls 15 Jahren unter die Pfoten...
In der Zeit, als Sämi damals älter wurde, hatte ich irgendwann den Wunsch nach einem eigenen Hund, der nur mir gehören sollte und mit dem ich Hundesport betreiben wollte. Ich hatte mich zwar mit verschiedenen Rassen auseinander gesetzt und hatte so meine Vorstellungen, aber irgendwie befasste ich mich doch zu wenig mit dem Thema, mir tatsächlich einen Hund vom Züchter zu holen. So stöberte ich im Internet auf verschiedenen Tierschutzseiten und da entdeckte ich irgendwann "Meite". Wir fuhren mehrmals in dieses Zürcher Kaff, wo das Tierheim war, bis ich dann meine Meite wirklich mit nach Hause nehmen durfte.

Meite ist nun seit 8 Jahren meine treue Weggefährtin und hat mich so Einiges gelernt. Allerdings wurde mir auch immer mehr klar, dass der nächste Hund vom Züchter kommt, ohne wenn und aber. Meite ist wunderbar und ich bin so froh, dass ich sie zu mir geholt habe, mein "once in a lifetime dog". Aber ihre Ängstlichkeit am Anfang war alles andere als einfach... zudem ist da die Sache mit der Gesundheit und ich möchte beim nächsten Hund einfach sicher sein, dass ich zumindest von den Elterntieren her ausschliessen kann, dass da irgendwelche Krankheiten mit im Spiel sind.

So habe ich mich also die letzten Jahre wieder intensiv mit der Rassenwahl auseinander gesetzt, weil ich mir gewünscht habe, dass irgendwann ein Zweithund einziehen soll. Grundsätzlich bin ich offen für verschiedene Hunderassen und ich könnte mir einen Basenji genau so gut vorstellen, wie einen Podenco oder einen Kurzhaarcollie. Und ja, mir ist natürlich vollkommen bewusst, dass das drei Hunde mit total unterschiedlichen Wesen & Ansprüchen sind :) ich kann mich halt einfach so schlecht festlegen und es geht mir wie Nora, ich müsste so an die 200 Jahre alt werden, um mir alle Wunschrassen einmal erfüllen zu können.

Nun gut, so habe ich versucht, meine Wahl etwas einzugrenzen und habe mich gefragt, was ich mit meinem Hund machen möchte und was ich ungefähr von ihm erwarte. Grundsätzlich möchte ich einen eher kompakten Hund, allerdings darf er nicht zu klein sein. Wenn wir schon bei den Äusserlichkeiten sind dann möglichst kurzhaarig und stehohrig aber das ist natürlich eher sekundär... Mein Hund soll sportlich sein, ich möchte ihn mit auf Wandertouren nehmen können, möchte mit ihm aber auch, wenn es denn die Gesundheit zulässt und der Hund Spass daran findet, gerne weiterhin Agility machen. Ich möchte einen Hund der gerne mit mir arbeitet, der also von sich aus schon einen gewissen "will to please" mitbringt und den ich nicht vor jeder Übung zuerst motivieren muss. Zudem wollte ich einen "gesunden" und nicht zu überzüchteten Hund. Tja und so bin ich irgendwann beim Bordercollie gelandet. Natürlich liegen dazwischen noch viele weitere Erlebnisse wie z.B. endlos lange Gespräche mit Borderhaltern, mit Züchtern, mit Freunden & Bekannten. Aber auch klein Kira, die Border-Mischlings-Hündin meiner Eltern, hat ihren Teil dazu beigetragen. Kira, die ebenfalls aus dem Tierheim kommt und die ihren Platz nach Sämi eingenommen hat... seit Kira bei meinen Eltern lebt (und irgendwie ja auch bei mir ) bin ich vom Wesen des Borders hin und weg.
Zu all diesen Faktoren kommt hinzu, dass ich seit einiger Zeit "die Liebe" & das Interesse fürs Schaf entdeckt habe und da ich künftig die Möglichkeit hätte, regelmässig an Schafen zu trainieren, hat sich der Wunsch nach einem Border natürlich noch gefestigt.
Auch der Aussie hat mich eine Zeit lang interessiert, allerdings gibt es sehr, sehr wenige Aussies, die mir optisch gefallen und ja, natürlich ist mir bewusst, dass dies wieder total oberflächlich ist :)
Da war dann auch noch der Mudi, mit dem ich eine Zeit lang "geliebäugelt" hatte, allerdings nie ernsthaft genug und der einzige Wurf Mudis, der mich wirklich begeistert hat, kam zu einem "ungünstigen" Zeitpunkt zur Welt, als es mir nicht möglich war, einen Zweithund dazu zu holen und ja, nun sind wir auch schon da angelangt, wo ich heute bin...

...nach langem Warten, Überlegen, vielen Gesprächen, Fragen und Antworten wird, wenn alles klappt, im Frühling 2013 tatsächlich ein Borderwelpe bei uns einziehen und mich und Meite, aber natürlich auch Kira, auf Trab halten.

(und während ich da so in die Tasten haue, kommen mir noch mindestens 10 weitere Rassen in den Sinn, die ich faszinierend finde und für die ich mich begeistern könnte...)
"Über den Hund rede nicht mit anderen Hirten. Die sehen das nicht
objektiv; jeder denkt, sein eigener Hund sei der beste. Lass sie denken.
Der beste Hund ist dein Hund. Das wisst ihr beide, dein Hund und du."


(L. Tuor - Über das Schafhüten aus "Neues Handbuch Alp")

Nym'hya

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Hunde: Atlanta - American Bulldog, Hiven & Boomer - Malinois

Hundesport: BH, IPO, Canincross-Hundebiathlon

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25

Mittwoch, 28. November 2012, 22:39

Ich musste jahrelang warten bis ich meinen Wunsch von einem Hund erfüllen durfte.
Als der Zeitpunkt kam war für mich schon klar, dass es einen Tierheimhund sein sollte. Ich schaute also im Internet und fand zwei wunderschöne Hunde, welche mir von Anfang an sehr gefallen haben, einen DSH und einen Rotti.

Danach ging ich ins Tierheim aber keine von diesen zwei Hunde war für mich geeignet, da ich unerfahren war.
Im Tierheim wurde mich dann Atlanta (American Bulldog) vorgestellt und ich habe mich einfach in diese Maus verliebt! Ich kannte die Rasse bisher nur von Zeitschriften aber fühlte mich von dieser Rasse nie wirklich angesprochen.
Tja manchmal kann man die Sachen nicht planen :) heute bin ich total in sie verliebt :herz: ihre Art und Charakter sind einfach Klasse :D

Mit der Zeit wünschte ich mir einen zweiten Hund und da stand klar: es muss einen Mali aus dem Tierheim werden.
Diese Rasse gefällt mich sehr optisch aber vorallem gefallen mir ihre Charaktereigenschaften.

Mein nächster Hund wird wieder einen Malinois sein :herz: , jedoch aus einer Zuchtstätte.
I'll never walk alone...

sonic

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Hunde: Lin, BC *2014 Zera, Mali *2010 "Patenhund"

Hundesport: Obedience, tricksen

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26

Mittwoch, 28. November 2012, 22:40

Spannend wie ihr alle zu euren Hunden gekommen seid.

Jason

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Beiträge: 935

Hunde: Jason, Aussie, 2008

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27

Mittwoch, 28. November 2012, 22:55

So tolle Geschichten, wie hier alle zu ihren Hunden und Rassen gefunden haben.

Moni

Kiss

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Beiträge: 721

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28

Mittwoch, 28. November 2012, 23:12

Ich habe meine Rasse nicht gesucht, sie hat mich gefunden dank dieser Rüdin (ein ca. 40 Kg schweres Mädchen, welches seinen Lebtag nie daran glaubte, dass sie eines sei) :herz: Da ist aber schon viiiiiiiele Jahre her. *hüstel ;) .


Jason

Trainer

Beiträge: 935

Hunde: Jason, Aussie, 2008

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29

Mittwoch, 28. November 2012, 23:14

Wow, ein Bild wo Kiss drauf ist :)

Desi

Fortgeschrittener

Beiträge: 315

Hunde: Lisa, Border Collie, *2004 & Pallina, Spitzmix, *2005

Hundesport: Bike- Jöring (Obedience, BH)

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30

Mittwoch, 28. November 2012, 23:23

Wow, ein Bild wo Kiss drauf ist :)
Das hab ich jetzt auch gedacht :D

Kiss

Profi

Beiträge: 721

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31

Mittwoch, 28. November 2012, 23:25

:lol: Dieses Foto ist fast 50 Jahre alt, das kann ich ja locker zeigen :halo:

arikea

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Beiträge: 369

Hunde: Blaze, Malinois, *2010; Maira, Malinois, *2013

Verein: SKG Davos

Hundesport: SanH

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Mittwoch, 28. November 2012, 23:35

Ich bin mit Jagdhunden aufgewachsen.
Mein erster langersehnter eigener Hund war Kea. Ich kannte ihre Mutter und wollte unbedingt, falls diese mal Welpen bekommen sollte, eins von denen.
Sie gefiel mir von der Grösse, Farbe, Art. ca. Appenzeller-gross, grau-schwarz-gefleckt, zu allen Mensch freundlich.
Sie suchte sich dann einen Goldie-Irish-Setter-Mischlings-Rüden aus. Mir kam nie in den Sinn, dass die Welpen ihm gleichen könnten. Und so schob ich meinen Hundewunsch-Lieblings-Spruch weit von mir: Mir ist egal was für einen Hund, einfach kein Goldie. (ich hatte nichts gegen Goldies, ich wollte einfach keinen Hund, den man hier auf der Strasse nicht von den andern unterscheiden konnte)
Da kams, wies kommen musste. Kea sah bei ihrer Geburt schon wie ein Goldie aus. :lol: Mit der Zeit dunkelte sie etwas nach und war nicht ganz so gross. Aber den Goldie konnte ich nicht verneinen, wenn jemand danach fragte.
Noch bevor Kea bei mir einzog, lernte ich meinen Mann kennen, der zur gleichen Zeit auf sein Mali-Mädchen wartete. Ariane.
Ari und Kea waren ein Dream-Team. Ich kannte Malis schon von früher und durch Ari lernte ich die Rasse noch besser kennen. Ich erfand einen neuen Hundewunsch-Lieblings-Spruch: Egal, was für ein Hund, einfach kein Mali.
Wohlverstanden, ich liebte Ari genauso, wie meine Kea, die während der Jahre zum Schlappohr-Langhaar-Mali mutierte. Als Kea älter wurde, suchte ich nach einer Rasse, die meinen Wünschen entsprach...... Egal, was für ein Hund, einfach kein Mali....
Ich machte mir Listen, was der Hund von der Rasse her alles mit sich bringen sollte, was er nicht haben sollte... Nein, ich kauf mir sicher keinen Mali....
Nur schon, um meinen Mann zu ärgern. ... nein, ich kauf keinen Mali...
Als es Kea immer schlechter ging, fing ich an, die Listen mit den Plus und Negativpunkten wieder neu zu schreiben... Und beim x-ten mal durchsehen, musste ich mir eingestehen, ich will keinen Mali.... aber einen Hund, der genau so sein soll, wie Mali's beschrieben werden und wie ich Ari und Pseudo-maline Kea kenne.

Tja, und nun ist Blaze hier.

Ich kann nicht sagen, ob ich nach Blaze vielleicht auch eine andere Rasse möchte. Mich intressieren Terrier sehr, in allen Varianten. Oder die DSH.
Wer weiss. Jetzt geniesse ich meine Maline und bald noch einen Vertreter dieser Rasse. Und nachher sehen wir weiter.
As liabs Grüassli Arikea

Joker

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Hunde: Joker, It. Windspiel-Mix, *2006 & DiNozzo, Mittelpudel, *2011

Verein: Pudelclub Zürich, HS Reusstal

Hundesport: Obedience, Rally Obedience, Longieren

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33

Donnerstag, 29. November 2012, 07:54

Bei mir war es einfach. Joker war ein Überraschungsei aus dem Internet, in den ich mich wegen des Bildes verliebte. Da er aber nicht der Arbeitshund ist und ich möchte doch arbeiten können mit meinem Doggie begann ich irgendwann zu überlegen, ob ich mir nicht doch noch einen zweiten Hund ins Haus holen sollte. Nach intensiver Suche in Büchern und im Internet kam ich auf den Pudel. Ich fand ihn charakterlich spannend und auch, dass man mit ihm alles machen kann.

Und so kam DiNozzo ins Haus...
Liebs Grüessli

Katja und die Krümelonis
www.kueblers-onlineshop.ch

Bones

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Hunde: Jade Appi-Mix '07, Bones Malinois '12, Nikita Mix '05, Mäx Mix '12

Verein: SKBS

Hundesport: Agility

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34

Donnerstag, 29. November 2012, 08:49

Jade:
Schlag mich bitte nicht :lol: ich suchte völlig naiv in Gratis-Inserate und sah süsse Welpen. Angeschrieben waren sie mit Appenzeller-Labrador Mischlinge. Ich schnell die Rassen gegoogelt, beschriebung gelesen und gedacht: "ok passt" :ugly: vorwerfen dass ich icht nicht informiert hätte kann man mir hald nicht :lol: Mutti sah dann eher aus wie ein Bordermischling, obwohl mir die Frau am Telefon sagte sie sähe aus wie ein reinrassiger Labbi jajajaja :D als wir die Welpen dann sahen kam dann eben raus dass Mutti ne Labbi-Border Hündin war und der Vater Appi-Berner Senn. Dachte noch immer "ok passt". Fragte dann noch ob die wohl das für Agi wäre, Bäuerin stimmmte dem zu und meinte, es gäbe schon einen aus nem vorigen Wurf der im Agi sei. Ok, bezahlt und mitgenommen :ugly:

Zu Bones komm ich später, das ist etwas länger
Hundeschule und Fleecetaue

Pixel-Paws

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Hunde: Kimena, Border Collie Mix, 07 | June, Flatcoated Retriever, 11

Hundesport: Obedience, Trickdog

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35

Donnerstag, 29. November 2012, 10:08

wow kiss, ich bin beeindruckt. ^^ du warst auch mal jung?! gnihihihi... *fiesgrins*

@fabienne
so ähnlich liefs bei kim, nur das meine eltern NUR fanden "wie putzig". ^^ achja, und als wir da waren, war die mutterhündin ganz nett. das war für mama indiz genug, dass wir einen super hund gefunden haben. xD

naja. ^^

Bones

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Hunde: Jade Appi-Mix '07, Bones Malinois '12, Nikita Mix '05, Mäx Mix '12

Verein: SKBS

Hundesport: Agility

Danksagungen: 101 / 13

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36

Donnerstag, 29. November 2012, 10:35

Bones:
Eigentlich fand ich Malis noch vor ein paar Jahren ein No-Go-Hund für mich. kA warum, aber sie sagten mir nix. Hübsch fand ich sie aber das wars dann schon :D

Irgendwie begann ich mich dann doch für diese Rasse sehr zu intressieren und so schlich sich dann nach und nach die faszination für den Mali ein, ohne dass ich mich irgednwie dagegen wehren konnte.

Irgendwann, als Blaze von ein Welpe war, traf ich mich mit Marianne. Ari war auch dabei. Irgendwo an diesem Tag hats dann entgültig klick gemacht. Blaze war (und ist :D ) einfach ein lustiges Hundchen mir viel Witz und Wahnsinn und Ari hat mich dreist beklaut :lol:

Tjo, danach begann ich mich noch intensiver mit dieser Thematik zu beschäftigen, fing an nach Züchtern zu suchen und irgendwann wurde ich dann fündig und bekam die Zusage für eine Hündin. Danach wurde der Kontakt ziemlich harzig, ich musste ihr jede Info aus der Nase zehen und als die Welpen dann da waren, bekam ich auf Facebook ne Privatnachricht, dies Welpen seien da, leider nur 2 Hündinnen. Ich könne ansonsten auf den nächsten Wurf warten, da hätte ich dann Anspruch auf die 3. Hündin. Erstmal war ich verwirrt, es hiess doch, dass ich die 2. Wahl bei den Hündinnen haben werde. Hab dann mal nachgefragt, keine Antwort.

Sehr enttäuscht fing ich an weitere Züchter zu suchen und so kam Bones ins Spiel. Wir fuhren ziemlich spontan nach Deutschland um uns einen 6 Wochenalter Welpen anzuschauen. 6 Rüden, 8 Hündinnen. 2 Mädels waren noch frei. u.A. Bones, die kleinste im Wurf. Wir sassen dann also da, umzingelt von Maliwelpen. Logisch wurde man da erstmal überrant. Bones kam damals hallo sagen, wurstelte dann an nem Spielzeug rum und schlief danach auf den Beinen vom Züchter ein, der inmitten der Welpen auf nem Liegestuhl rumlag :lol: wir blieben relativ lange da und während die Welpen schliefen, hatten wir mit dem Züchter und seiner Freundin lustige Gespräche über Malis, Hunde allgemein und Hundesport.

Tags darauf schrieb ich der anderen Züchterin meine Meinung zu ihrem Verhalten und sagte ab. Keine Stunde später, ne SMS dieser Züchterin. Jaaa sie hätte doch keine Zeit, im gegensatz zu anderen Züchtern sei sie lieber bei den Hunden als im Internet usw. - Naja meine Meinung, wenn man schon so seltsame Nachrichten verschickt, sollte man doch auch schnellstmöglich Antwort geben.

Ich denk im Nachhinein, das es so kommen musste, ich könnte mir keinen tolleren Mali vorstellen wie mein Zwerg, auch wenn sie eher ein Mali in Handtaschenformat ist :D Für nix in der Welt würde ich diese schräge Tante wieder hergeben :herz:
Hundeschule und Fleecetaue

Hetty

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Hunde: Malinois

Verein: DKBS, VfH Weilheim/Teck

Hundesport: Obedience

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37

Donnerstag, 29. November 2012, 10:45

ich bin mit Schäferhunden aufgewachsen. Damals vor fast 50 Jahren sahen die DSH staturmässig sehr ähnlich, waren vielseitig einsetzbar als Wachhund, Viehhtreiber - ich wuchs auf dem Bauernhof auf - aber auch liebe Familienhunde, zu Fremden distanziert. Es dauerte dann - beruflich bedingt - sehr, sehr lange, bis ich mir den Wunsch nach einem eigenen Hund erfüllen konnte. Aber als es dann zeitlich machbar war, einem Hund auch ein hundegerechtes Leben anzubieten, war da noch mein Mann, der ganz klar sagte, ein Schäferhund kommt nicht ins Haus und überhaupt ein Hund ;( .
I984 bei unseren Freunden in Griechenland war ein ganz, ganz kleiner Beaglewelpe eingezogen, von einem Nachbar (Vermehrer) teuer gekauft und sichtbar krank. Aufgedunsener Bauch (Würmer), kahle Flecken (Mykosis) kurz u. gut, der Welpe wäre wohl kaum über die nächsten Monate gekommen, zudem war die Schwiegertochter meiner Freundin schwanger u. hatte (berechtigte) Angst, dass sie sich infizieren könnte (Mykosis). Also nahm ich das Kerlchen am andern Tag kurzentschlossen mit auf die Reise nach Deutschland - über die Grenzen haben wir das "Bonsai-Beagleche" so nannte es meine TÄ in der Handtasche geschmuggelt. Als der Steward an die Türe klopfte zum saubermachen - ja das war damals auf den Fähren noch üblich - steckte das Hündchen bei meinem Mann unter der Decke u. ich sagte dem Steward, dass sich mein Mann nicht wohl fühlte :D und gab ihm nur die Papierkörbe zum leeren :) Mit Tyros kam ich dann auch - lacht nicht - zum Hundesport. Im Verein schafften wir die BH und auch einige Teamtests erfolgreich zu bestehen, ansonsten war Tyros ein verkehrsunsicherer Entgleithund und leidenschaftlicher Jäger ;) Der Beagle wurde allerdings - bedingt damals durch die Verwurmung nur etwas über 6 Jahre alt, bekam Bauchspeicheldrüsenkrebs, von dem wir ihn dann erlösten.
Niki haben wir 1/2 Jahr, bevor wir Tyros gehen lassen mussten, am Strassenrand gefunden. Sie pendelte noch mit ihrem Kopf und suchte nach ihrer Mamma aber die war weit u. breit nicht zu finden. Also nahmen wir das Häufchen Hund mit ins Häuschen und päppelten es auf. Tyros war dabei der so wichtige Kontakt, damit sie auch "hündisch" lernte. Sie begleitete uns fast 14 Jahre lang und mit ihr waren wir in manchen FH-Prüfungen erfolgreich, ja schafften sogar mehrmals ein V :) Auf dem Hupla lernte ich dann auch die Rasse Malinois näher kennen und war einfach nur begeistert. Allerdings habe ich dann fast 5 Jahre gewartet, mir den Wunsch zu erfüllen, weil es - auch wieder berufsbedingt - nicht möglich gewesen wäre, einen Mali so zu fördern und fordern, dass er ausgelastet gewesen wäre. Mein Mann hat inzwischen auch immer mehr sich für die Belgier begeistert :) Im März 2004 war es dann soweit, Kleoni zog bei uns ein. Sie war 5 Monate alt, total verängstigt und vor allem hatte sie fast panische Angst vor Halsband und Leine. Mit der Zeit lernte ich sie so lesen, dass ich mir auch so meine Gedanken über ihre Vorgeschichte zusammenreimen konnte. Angefangen haben wir mit Rettungshundearbeit, doch damit war ich zwar voll und ganz ausgelastet nach dem Training, nicht aber Kleoni. VPG-Sport kam - nachdem ich mit verschiedenen erfahrenen Malileuten gesprochen habe - nicht in Frage. Also haben wir uns für Obedience entschieden. Es ist bis jetzt unser gemeinsamer Sport, sie arbeitet auch mit jetzt 9 Jahren noch freudig mit und man sieht, dass sie Spass an der Arbeit hat. Leider gibt sie in der FA immer mehr oder weniger deutlich ihren Kommentar ab, was uns leider immer wieder unnötig Punkte kostet.
Einmal Mali immer wieder Mali :) und so ist der Wunsch nach einem Maliwelpen aufzuziehen und auszubilden immer grösser wurde. Meine Freunde hatten vor kurzem einen Maliwelpen aus Holland geholt und ich konnte ihn ein ganzes Jahr beobachten, wie er sich entwickelte. Er war vom Charakter her einfach nur ein Traumhund :) , ein Halbbruder meiner Hera. Und so kam es, dass ich mich beim Züchter für ein Malimädchen interessierte. Letztes Jahr im August wurde Hera, als einzige Hündin bei 6 Rüden geboren und ich freute mich über alle Massen, als mir der Züchter anrief, dass sie mir gehören würde. Inzwischen ist Hera nun bald 16 Monate alt, hat die BH bestanden und ihre erste Obedienceprüfung mit ein paar - ihrem jugendlichen Übermut zuzuordnenden Ausrutschern - mit einem hohen gut bestanden :) Hera ist meine Traummalinette, freundlich zu Menschen und andern Hunden, ausgeglichen mit ausgeprägtem Spiel- und Beutetrieb. Für mich auch super, dass sich Kleoni und Hera so gut verstehen und es vom 1. Tag an kein Gezicke gab. Beide sind auch auf Reisen, sei es im Auto oder auf der Fähre, absolut problemlos :)
Griessli
Ulla und die Malinetten

Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein ein Mensch, der lügt.
(Henry de Montherlant)



Tabasco

Profi

Beiträge: 1 039

Danksagungen: 29 / 25

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38

Donnerstag, 29. November 2012, 16:19

Tabasco ist der dritte Hund in meinem Leben.

Den ersten gab es, als wir von der Stadt aufs Land zogen. Nur dass damals mein Vater die Rasse bestimmte. Er schaute nur aufs Äussere und holte einen Irish Red Setter. Für einen Irish war Chicco ein toller Hund mit einem guten Nervenkostüm und einer nicht zu schlimmen Jagdleidenschaft.

Den zweiten Hund holten wir aus dem Tierheim. Die Kriterien waren einfach: Mittelgross, nicht zu jung, nicht langhaarig und Autoerfahren. Aussehen war zweitrangig. Wir haben uns gar nicht angesehen, welche Tiere zu vermitteln wären. Wir bekamen einen Appenzellermix zuerst zum Spazieren gehen, dann für einen Angewöhnungstag, und fertig war die Hundesuche. Wir verbrachten 11 glückliche und unbeschwerte Jahre zusammen.

Der dritte Hund sollte ein Welpe sein. Die Aussies kannten wir von einer Freundin, die schon lange züchtet. Dadurch war für uns schnell klar, dass es ein Aussie sein sollte. Ich wollte mit ihm auch Hundesport betreiben, genauer gesagt Sanelen (was wir dann auch eine Zeit lang taten).

Meine optischen Anforderungen an einen Hund: Keine kurze Schnauze, keine langen Schlappohren, nicht zu gross oder zu klein (irgendwo zw. 7kg und 30kg), kein NBT.
Sonstige Anforderungen: Muss zu meinem Lebensstil passen.

Ob's noch mal einen Aussie geben wird, weiss ich nicht.

Filou

Fortgeschrittener

Beiträge: 221

Hunde: Filou, DSH x Border, *2008

Verein: HSP Uster und Umgebung

Hundesport: BH, SpassSport, Agility

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Donnerstag, 29. November 2012, 18:53

So, dann erzähle ich mal meine naive ich will einen Hund Story ;)

Schon seit jungen Jahren, wollte ich immer einen Border collie am liebsten einen Blue merle...

Meine Mutter wollte mir dan Ferien schenken und ich sagte, ne brauch ich nicht lieber Geld für einen Hund, sie hat dem zugestimmt.

Ich wollte ganz sicher keinen Welpen, jährig musste er sicher sein und nicht älter als 4.
Also ab ins Tierheim, dort einen Hund gesehen BorderXKelpie gefiel mir unglaublich gut, bin dan mit ihr spazieren gegangen etc. Nur leider bekam ich sie nicht, weil zu jung und weil sie der Meinung waren, ich werde nicht arbeiten mit dem Hund etc, also bin ich ziemlich entäuscht nach Hause gefahren, hab die Tierwelt durcheguckt, sah ein Inserat mit folgendem Inhalt: Bordercollie Mischling 1 1/2 jährig,sehr klug,freundlich mit Menschen und Tieren, sehr zutraulich.
Hab dann dort angerufen und bin noch am gleichen Tag mit meinem Smart ins Emmental gefahren.
Angekommen, Hund sprang gleich ins Auto, bin dan mit der Besitzerin noch ins Haus rein, Kaffee getrunken und sie hat mir erzählt, dass er unterfordert sei auf dem Bauernhof, er habe kein Problem mit anderen Hunden oder Katzen etc.
Hab der Frau Fr. 100.- gegeben und Filou ins Auto gepackt ;)

Auf dem Heimweh musste ich dann meiner Mutter noch erklären, dass er sehr hübsch sein und ähm ja ich hab ihn schon dabei :halo: Hehe

Als nächster Hund oder 2t Hund wünsch/hätt ich gern einen Border in Red-tri einfach weil sie für mich am meisten dem Typ Hund ensprechen, den ich gern an meiner Seite hätte :)

Nela

Schüler

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Hunde: Nela, Appi-Bordermix *2009

Verein: SKG & Frantic Flying Dogs

Hundesport: Frisbee, BH

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Sonntag, 2. Dezember 2012, 14:00

Meine erste Hündin war eine schware Labi Dame. Nach ihr gab es eine Pause, ich wollte nicht wieder den Stress und die hohen Kosten eines Tagesplatzes.
Also war zuerst mal meine berufliche Neuorientierung dran. Ebenso wollte ich warten bis meine Mutter pensioniert ist, damit sie den Hund hüten kann falls ich ihn nicht zur Arbeit mitnehmen kann.
Die Pensionierung war in Sicht, ich hatte genug Zeit um mich intensiv mit einem Hund zu beschäftigen und zu erziehen und dann drängte noch meine Mutter da ihre Appimix Hündin verstorben war. Ich wollte einen Hund mit etwas mehr "Charakter" als mein Labi (nichts gegen die Labis), mehr Ecken und Kanten. Lessa, die verstorbene Hündin meiner Mutter, war so ein Goldschatz, super Wesen, leichtführig und halt was man sich wünscht. Da habe ich mich entschieden es soll eine Appimix Hündin werden.
Habe mich dann auf die Suche gemacht und das Inserat von Nela gefunden, sie war damals 8 Monate alt. Kurzerhand bin ich mit meiner Mutter auf den Bauernhof Nela anschauen gegangen. Es war liebe auf den ersten Blick :herz: Ich fragte den Bauer was den sonst noch drin ist. Er sagte der Vater sei ein Border. Oh gott ein Border! Ich sagte mir immer, ein Border wird es nie geben, denen bin ich nicht gewachsen! Nela hatte schon einen Besitzer, der ist jedoch nach 4 Wochen verstorben und sie konnte zurück auf den Bauernhof zu ihrer Mutter.
Eigentlich wollte ich noch eine Nacht drüber schlafen. Aber meine Mutter hat mich dann "überredet" sie gleich mitzunehmen. Naja ich war auch schnell überredet :lol:
Ich habe dann sehr intensiv mit Nela gearbeitet, sie kannte so ziemlich nichts... Ich kam oft an meine Grenzen, vorallem das mit der Ruhe war eine echte Herrausforderung!!
Sie hat riesen Fortschritte gemacht und wir sind zu einem echten Team zusammengewachsen.
Heute würde ich sie nie in meinem Leben hergeben, sie ist mein Seelenhund :herz: Aber vom Charakter her hat sie absolut NULL von Lessa :huh: Aber ich habe es noch keine Sekunde bereut :) Tja, das ist unsere Geschichte :)