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Crispy

Trainer

Beiträge: 2 304

Hunde: Crispy Aussie * 2006 & Breeze Aussie *2010

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41

Sonntag, 2. Dezember 2012, 16:31

Zu meinem 2. Geburtstag bekam ich meinen ersten Hund geschenkt von meinem Opa (einem Diensthundeführer). Ein Schäferhundjunghund wurde ausgemustert und sollte wie damals üblich eingeschläfert werden. So zog Bronko ein und begleitete mich 12 Jahre lang. Bronko war ein Altdeutscher Schäferhund und war trotz seinem Rückenleiden immer voll dabei. Nun ja da war er wie ich. Ich musste als Kind 3 Jahre ein Korsett tragen und war vom Kinn bis an den Po quasi eingebunden in eckelhaftes hartes Plastik. Das hat mich natürlich nicht davon abgehalten, von Bäumen zu fallen oder auch BMX zu fahren. Und so sind Bronko und ich halt zusammen durch die Gegend gehumpelt :-)

Nach Bronko hatte ich jahrelang keinen eigenen Hund mehr. Der Verlust war einfach sehr gross. Aber meine Eltern und auch meine Grosseltern hatten immer Hunde und so war ich dann auch mehr auf dem Hundeplatz als auf einem Spielplatz. Meine Eltern hatten dann auch eine eigene Hundeschule und so war ich eigentlich nie wirklich hundelos und hatte auch immer genug Auswahl.

Als dann klar war, das ich auswandern werde habe ich mich auf die Suche gemacht. Es gab in meinem neuen zu Hause inzwischen schon einen ausgemusterten Hofhund, der nun endlich auch drinnen leben durfte. Aber Laika war nicht wirklich willig zu arbeiten und ich wollte unbedingt auch in der Schweiz etwas mit einem Hund machen.
Es war eigentlich klar, das es ein Hütehund werden sollte und das dieser an den Rindern helfen soll. Für mich schieden dann schnell viele Hütehundrassen aus und es blieben noch BC und Aussie. Die damaligen BC Züchter haben mich einfach nicht überzeugt und vor 9 Jahren gab es sooooviele hyperige BC, das wollte ich mir nicht antun.
Nun ja und so wurde es dann Crispy :-).

Crispy habe ich mit 8 Wochen beim Züchter abgeholt und dann haben wir noch 1 Woche bei meinen Eltern gelebt (meine Wohnung war schon geräumt). Praktisch denn die 2 dortigen Hunde haben so von Anfang an Crispy akzeptiert.
Mit 9 Wochen haben Crispy und ich dann den Flieger in Richtung neues Leben genommen und seitdem sind wir unzertrennlich :-)
Nach dem Tod von Laika war klar das ein 2. Hund einziehen wird und es sollte diesmal ein Aussie aus einer reinen Arbeitslinie werden und dann mit FCI Papieren. Und so zog Breeze ein.

Einmal Hütehunde- immer Hütehund? Ich kann es nicht genau sagen, aber ich glaube schon. Obwohl es nicht immer ein Aussie sein muss. Wer weiss...


Gruss Wendy

ahkuna

Profi

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Hunde: Danjo, D. Schäfer x Border Collie

Verein: DRK RHS Säckingen, KGW (SKG)

Hundesport: Rettungshund / BH3

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42

Donnerstag, 6. Dezember 2012, 14:51

Hmmmm, ehrlich gesagt, hab ich mich absolut 0 über Hunderassen informiert, bevor ich auf die Suche ging :blush:

Als ich ein kleines Kind war, Primalschule, wohnte neben dem Schulhaus ein Polizist mit einem Schäferrüden der wunderschön war, glaub der hat mein Idealbild von einem Hund geprägt. Für mich war klar, wenn ich gross bin, will ich auch einen Schäferhund und der soll "Falk" heissen, wie dieser Polizeihund!

Mit der Zeit lernte ich viele Hunderassen kennen auch viele Mischlinge, da wir gleich nebenan, wo ich aufwuchs, ein Tierheim hatten, wo ich fast täglich mit einem der vielen Hunde spazieren ging. Selber einen halten durfte ich nie.

Erwachsen und in der eigenen Wohnung konnte ich mein Traum endlich erfüllen und ich kam in der Zwischenzeit etwas ab von reinrassigen Schäferhunden. Sie gefallen mir nach wie vor, aber sie waren mir zu gross (kannte keine graue, die ja etwas kleiner sind)

Als ich mich auf die Suche machte, hatte ich absolut kein Bild vor mir, was ich suche. Ich hab Tierheim für Tierheim abgeklappert und nach Welpen gefragt. Es wurde mir in einem TH das totale Gegenteil von meinem jetzigen gezeigt: Ein helles Labbi-Mädchen (schlappohren, kurzes Fell, weibchen... wirklich total das Gegenteil von Danjo) Es hatte aber noch einen Interessenten vor mir, der sich erst entscheiden musste und wenn er sie nicht wolle, könne ich sie haben.

Ich suchte weiter, mit dem Wissen, dass das Mädchen eh nicht zu mir gepasst hätte, es stimmte einfach nicht.

Also rief ich in einem TH an und fragte dort nach Welpen. Die Gegenfrage war:
-"Was suchen sie denn so in der Grösse?"
-"Na, so was zwischen Schäfer und Border Collie sollte es sein"
-"Ja, wir haben da grad einen Wurf Border Collie Schäfer Mischlingswelpen bei uns, ganze 6 Stück, da können sie gerne mal vorbei kommen"

Fuhr natürlich sofort vorbei und lernte dort Danjo und seine Geschwister kennen, wobei auch dort noch etwa 3 Tage vergingen, bis ich mich entschieden hab.

So kam ich zu meinem Mix und hab aber gleichzeitig auch mein Ideal an einem Hund wieder gefunden! Langhaar, Stehohren, wache, aufmerksame Augen (keine Hängelieder), normal lange Schnauze, keine Hängelefzen, nicht zu gross, aber auch nicht zu klein und Arbeitswille.

Interessieren als nächster Hund? Ganz klar, der Chodenhund :herz:
Gefallen würen mir aber auch noch 10000 andere Rassen

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Hunde: Ayla, Kauk. Owtscharka/ Cheyenne, Maremma-Mix,/ Fagi, Epagneul Breton

Verein: GHV Weil am Rhein / KAH Schweiz

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43

Montag, 10. Dezember 2012, 11:08

mindestens ein herdi nothund wird wohl immer hier leben. der darf auch ruhig seine macken haben..
von diesen hunden werde ich wohl nicht mehr los kommen.
dann garantiert immer ein zweithund und da bin ich offen. wichtig ist mir dass dieser hund freilauf geniessen kann, was bei einem herdi eben meist nicht gegeben ist.
mal abwarten...noch sind wir mit dreien und dem von mir betreuten nachbars goldie + dortigen katzen + 1 ninchen "gut ausgelastet".

Izzy

Anfänger

Beiträge: 1

Hunde: Izzy, Border Collie Mix, *2007

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44

Sonntag, 16. Dezember 2012, 20:25

Obwohl wir selber nie einen Hund in der Familie hatten, war ich von klein auf ein Hundnarr. Mit 11 Jahren begann ich den Goldie Rüden der Nachbarn auszuführen. Leider verstarb er sehr jung durch einen Unfall. Kurz darauf zog eine Border-Appi-Mix Hündin bei den Nachbarn ein - Trixie - natürlich durfte ich auch sie regelmässig ausführen und hüten.

In der zwischen Zeit war ins Haus neben an eine nette Familie gezogen welche Zwerg- und Kanindackel züchtete. Es war natürlich jedesmal ein Highlight wenn sie Welpen hatten.

Neben Trixie gab es noch etliche andere Sitting- und Ferienhunde die ich hütete und ausführte und mir so nebenbei mein Taschengeld etwas aufbesserte. Darunter war auch ein reinrassiger Border Collie durch welchen ich endgültig meine Liebe zur Rasse entdeckte. Er war einfach :herz: ,auch wenn er ein armer unterbeschäftigter Kerl war der nur als Spielzeug für die kleine Tochter angeschaft wurde.

Als ich 17 war fand meine damals 16-jährige Schwester eine Lehrstelle und durfte sich etwas "grösseres" wünschen. Sie wünschte sich einen eigenen Hund. Die Familie sass also zusammen und beriet sich. Meine Mutter, mein Bruder und meine Schwester waren dafür, meinem Vater war es egal und ich war absolut dagegen. Ich hatte ja durch meine Ferienhunde (nein ich hatte nie Hilfe durch meine Eltern) eine gewisse Vorstellung wie anspruchsvoll Hundehaltung ist. Ausserdem war ich mitten in der Ausbildung, meine Schwester sollte ihre Ausbildung bald anfangen, mein kleiner Bruder war noch in der Schule und meine Eltern beide voll berufstätig. Also nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen Hund. Ich war damals echt sauer über den Entschluss einen Hund in die Familie zu holen. Jahrelang hatte ich meine Eltern zu bearbeiten versucht, war täglich mit den Nachbarshunden Gassie gegangen und hatte mit meinen Ferienhunden Verantwortung bewiesen und jedes Mal war ich mit meinem Wunsch abgeblitzt. Kaum äusserte meine Schwester, welche nie irgendetwas mit Hunden zu tun haben wollte, diesen Wunsch wurde er gewährt :donner: .

Wir haben also besprochen was wir für Vorstellungen von unserem zukünftigen Hund haben. Kein "Kampfhund" (meine Eltern hatten damals ziemliche Vorurteile), klein bis mittelgross (ca. 40cm), kurzhaarig, nicht bellfreudig und unbedingt ein Weibchen (war die Bedingung meiner Mutter) da Rüden überall markieren und eher unverträglich sind - is klar :rolleyes: .

Meine Schwester und ich haben dann etliche Inserate durchforstet und uns ca. 1 Jahr lang über diverse Rassen informiert, zumindest oberflächlich. Irgendwie hat nichts so richtig gepasst.

Im Sommer 2007 meinte dann eine Kollegin meiner Mutter wir sollen doch mal bei der Familie schauen von welcher wir unseren Kater haben. Sie hatte sich zeitgleich wie wir damals unseren Kater holten eine Hündin dort geholt. Joy - Izzys Halbschwester - ist eine geniale Hündin, also bin ich mit einer Kollegin meiner Mutter dorthin um mir die Welpen anzuschauen. Es hatte nur noch 2 Welpen 1 Hündin und 1 Rüde, somit fiel die Auswahl schon mal weg. Wir waren 1h dort und haben mit der Bäuerin geredet. Sie hat uns viel von den den Arbeits- und Sporterfolgen der Elterntiere erzählt und gezeigt. Hatte Bilder des Rüden und Gesundheitszeugnisse beider Hunde. Das und natürlich Izzy selber haben mich damals überzeugt. Wir hatten wärend dem Gespräch abgemacht, dass wir Izzy 2 Wochen später abholen würden, damit meine Schwester mit dabei sein konnte (sie war damals im Spital), da sie ja das letzte Wort haben sollte. Als wir ins Auto einsteigen wollten sprang Izzy auf den Beifahrersitz und ich konnte nicht anders, ich nahm sie noch an dem Tag mit :herz: .

Meine Schwester war zuerst stinksauer als ich sie im Spital angerufen hab. Als Friedensangebot hab ich ihr angeboten einen Namen auszusuchen, Izzy hiess damals noch Sissi :wshudder: . Kaum war meine Schwester aus dem Spital fuhr sie mit meinen Eltern in Urlaub. Ich blieb mit dem Welpen zu Hause. Als meine Schwester zurück war, war Izzy 4,5 Monate alt und die beiden besuchten das erste Mal den Junghundekurs. Nach einer desasströsen 1 Lektion drückte mir meine Schwester die Leine in die Hand und sagte: "Schau was du machst, es ist jetzt dein Hund".

Tja, so kam ich zu meinem Hund und obwohl wir etliche Tiefs hatten hab ichs nie bereut :wLove: . Ich denke es wird auch in Zukunkft wieder ein Hütehund bei mir einziehen :wLovestruck:
Tanja mit Izzy :wcrazy:

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Hunde: Ayla, Kauk. Owtscharka/ Cheyenne, Maremma-Mix,/ Fagi, Epagneul Breton

Verein: GHV Weil am Rhein / KAH Schweiz

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45

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 13:04

Diese Hunde fordern ihre Besitzer wie keine andere Rasse die ich kenne.

Das halte ich persönlich ja ehrlich gesagt für Quatsch. :D Das ist ein anderes Thema, aber das sind für mich (!) diese Floskeln, die den Mali zu etwas gemacht haben, was er nicht ist. Ein Mali ist ein Hund wie jeder andere - zumindest sollte er so behandelt werden. ^^

also unser mali war der (bis auf tara) einfachste hund überhaupt. immer und jederzeit arbeitswillig, mit kleinsten mitteln belohn und motivierbar usw...usw...
hört sich jetzt zwar böse an, ist jedoch meine meinung.
der mali...hm...eigentlich für mich ein ziemlich langweiliger hund...
da ich aber inzwischen (ehrlich gesagt) nach 30 jahren hundesport die nase ein wenig voll habe widme ich mich jetzt lieber den wirklichen "knackwürsten" unter den hunden mein leben.
extrem eigensinnig, selbständig denkend und handelnd, nicht wirklich auf uns angewiesen und sehr wehrhafte, unbestechliche und mit fast nix zu motivierende, oft gar riesige und reine beschützer.
hach ja..das sind meine lieblinge.
wie ich dazu kam kann nur daher kommen, dass ich mit einem kangal aufwuchs und dieser mein gesamtes leben geprägt hat. da waren schon damals die diensthunde meines grossi seeeehr langweilig dagegen.
ich vergesse eines niemals.. ein einbruch damals bei uns und wer war in einem zimmer eingeperrt und mit irgendwelchen tricks dazu gebracht worden? die 2 dsh meines grossi..denen beissüwrste geworfen wurden und die türe danach verrieglt.
wer sass im keller verbarrikadiert? der idiot von einbrecher..und wer davor? unser damaliger kangal. nix und niemand hätte ihn dort weg gebracht und der typ hat gestanden dass er sich nicht vor den dsh "retten" musste, sondern vor dem riesen kalb, dass auch das stück fleisch nicht mal angesehen hat, als es der typ ihm vor die nase warf.
als kind bleibt einem das schon haften und es war glasklar dass eines tages "sowas" auch bei mir wohnt.
haha...nun gut es sind ein paar mehr als ein "sowas"..so what.
...jeder gut ausgebildete mali/dsh oder sonst. lässt sich von seinem "feind" abrufen..
naja...

Ina

Profi

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Hunde: Ina, Mali, *2011

Verein: Private Trainingsgruppe, DRK, KV Embrach

Hundesport: BH, Rettungshund

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46

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 14:56

Ja, es gibt sie die einfachen Malis.Nur gehört Ina definitv nicht in die Mali machen alles Schublade. Ich hatte noch nie einen so sturen,harten und gleichzeitig hypersensiblen Hund und sie ist nicht extrem Beutelastig sondern ein ernster linksgelagerter Mali, gepaart mit gewissen Unsicherheiten,keine einfache Mischung und für mich nicht langweillig. Auch hat sie bis vor kurzen auch nicht den ausgeprägten Will to please.Aber ich weiss nicht, für jemanden anders mit mehr Erfahrung wäre Ina vielleicht ein Klacks.

47

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 16:45

Ich weiss jetzt nicht, ob meine Hundelaufbahn interessiert. Ich habe bei meiner langen Tätigkeit mit Hunden so viele liebenswete Hunderassen kennen gelernt, dass es mir immer schwer fiel mich für eine zu entscheiden. Aber dass vielleicht mein letzter Hund ein Pudel sein wird, das wusste ich immer. Schaut den Link, das erklärt alles. http://wertlishome.ch/Allemeinehunde.html

Nora

Administrator

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Hunde: Anti, SWH x DSH, *2010 & Ixy, Mal, *2011

Verein: SC OG Winterthur

Hundesport: BH, Trickseln

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48

Freitag, 28. Dezember 2012, 10:36

Links- und Rechtslastigkeit

Ich habe das Thema 'Links- und Rechtslastigkeit' mal hier rausgenommen und zu einem eigenen Thread gemacht. :)

Kiss

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49

Sonntag, 20. Januar 2013, 12:46

Rassenwahl

Warum habt ihr eure Rasse oder euren Mix ausgewählt?

Es gibt Spezialisten für ALLES, aber der hier kann fast ALLES, darum liebe ich ihn so!


cindyzh

Trainer

Beiträge: 210

Hunde: Cockerspaniel

Verein: SKG Dübendorf

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50

Sonntag, 20. Januar 2013, 12:57

So toll :thumbsup:
Es Grüssli vo de Cindyzh
Meine Foto Homepage

Troll

Fortgeschrittener

Beiträge: 327

Hunde: Der Schotte, Collie x Border Collie '04 Pöttitli Cotonmix '97

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51

Sonntag, 20. Januar 2013, 13:46

Tja, ich hatte ja noch nie einen Papierlihund, nur echte Mixe ^^ Nr 1 kam in einer Zeit zu uns, als ich auf Hundesuche war. Die Mutter einer Bekannten hatte eine Hündin mit 7 Welpen auf ihrem Ponyhof aufgenommen, weil die Besi dann doch mit dem Ganzen überfordert waren :rolleyes: Ideal war das sicher nicht, weder für die eher dünnhäutige Hündin im hormonellen Ausnahmezustand, noch für die Welpen. Alle waren reserviert und dann ist jemand im letzten Moment abgesprungen und wir fielen der Bekannten ein. Gingen den ungewollten "Restposten" anschauen und fanden ok, nehmen wir. Würde ich heute nicht mehr so machen aus verschiedenen Gründen, aber war ein Herzensentscheid.

Nr2 war ein kleiner ungarischer Mix, den wir bei guten Freundinnen in Deutschland im TH trafen, respektive unsere damals ca 7 jährige Tochter und er fanden sich. Wir hatten unseren Grossen dabei - es passte zwischen den beiden, Tochter war schwer verliebt, Mann und mir gefiel er auch und da uns gut 600 Km trennten war nix mit Heimfahren und einige Male besuchen fahren. Herzensentscheid zum 2. glücklicherweise war die Hundeerfahrung und das Wissen seit Hund 1 recht gewachsen, denn so ganz ohne war der Kampfhamster nicht - aber wir haben mit ihm enorm viel erreicht und er war ein lässiges Kerlchen, nur aussenrum klein, innerlich war er riesig.

Als mein geliebter Nr1 starb lebte Nr 2 über ein Jahr als Singlehund bei uns. Und ich vermisste ganz schrecklich *meinen* Hund, einen grösseren. Kriterium: es muss zu uns aber auch vorallem zu unserem nur bedingt sozialverträglichen Kampfhamster passen. Welpen und Junghunde ausgeschlossen weil er mit denen ein echter Arsch war und ich nicht wollte, dass ein Junghund von ihm verzogen und versiebt wird. Also suche erwachsenen passenden Hund der von privat vermittelt wird, aus erster Hand. Katzenfreundlich, verträglich mit anderen Hunden, gut mit Menschen, keine extremen Baustellen. War lange Suche - gefunden hat dann eine gute Bekannte Hund Nr 3, den Schotten:-) Sie kam mit zur Besichtigung, da sehr hundeerfahren und weil sie uns und unseren Kampfhamster sehr gut kannte und 4 Augen mehr als 2 sehen und wir gemeinsam die Hunde *lesen* und analysieren konnten. Hat gepasst wie Arsch auf Eimer in allen Belangen, der knapp 5 jährige Collie x Border, wo der erstere mehr durchschlägt vom Temperament her (sonst hätte es nicht gepasst weil ich keinen Workaholic brauchen kann im jetztigen Lebensabschnitt). Von Wesen und Charakter her würde ich mir einen Klon von diesem Hund wünschen, er ist Gold wert. Chassis dann bitte ein anderes, er hat hypermobile Gelenke und ist in der Hinterhand kaum gewinkelt. An seine Optik mit der längeren Nase hab ich mich dann doch rasch gewöhnt - auf den ersten Blick hat er mir nicht sooooo gefallen. Versteh ich heute nicht...

Nr 4 kam im Juni '12 zu uns, 1½ Jahre nach dem Tod vom Kampfhamster. Zufällig auf einer Tierheimseite entdeckt, zwischen Lachen, Weinen und Mitleid geschwankt, 3 Wochen täglich angeschaut, eigentlich nicht mein Beuteschema, ey, ich wollte eigentlich einen Zughundpartner für den Grossen und ein Hund der kleiner ist als unsere Katzen kommt nicht in die Tüte. Und Fusslige auch nicht. Aber kann ja nicht sein, dass ein so altes Tierchen, dass all die Jahre der Augenstern ihrer jetzt verstorbenen Besitzerin war, jetzt im TH sitzen muss. Also .... was soll ich sagen - ausser - ich bereue diesen Herzensentscheid keine Sekunde, trotz vielen verschlissenen Nerven und viel Kummer, die wir mit unserer mittlerweilen 15 Jahre und 4 Monate alten tauben kleinen Hündin hatten. Sie ist etwas ganz Besonderes (wie jeder Hund) und ich liebe sie sehr. Herzensentscheid Nr 4

Tja, also eigentlich viel Herzensentscheide, aber nie ohne Kopf denn es gibt Hunderassen die ich nicht haben möchte weil nicht passend zu uns, Lebenssituation und Wohnlage, ich würde nie einen Hund direkt aus dem Ausland unbesehen kommen lassen, ich möchte für uns keinen Wanderpokal mit absolut nicht nachvollziehbaren Hintergrund.

Irgendwann hätte ich gern wieder einen Welpen von einer guten Zucht mit optimalen Startbedinungen, wo ich die Fehler mal selber machen statt ausbaden kann. Aber wer weiss, was mir die Wogen des Lebens bis dann wieder vor die Füsse spühlt?

Duffy

Meister

  • »Duffy« ist der Autor dieses Themas

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Hunde: Bibu, Russel, Duffy, Conti, Jazz, DP

Verein: HSV Ettenheim, Merlindogs Altdorf

Hundesport: Mantrail, Tricksen, UO

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52

Sonntag, 20. Januar 2013, 21:14

@Kiss, danke für das tolle Video :thumbsup:
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Beiträge: 539

Hunde: Cougar Mali 07, Sidney Boxer x DS 07

Verein: Private Trainingsgruppe

Hundesport: Mantrailing, div.

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53

Montag, 21. Januar 2013, 08:09

Super tolles Video und eine Hunderasse dich ich sehr interessant finde :thumbsup:
Lebe deinen Traum 8)

Beiträge: 684

Hunde: Ayla, Kauk. Owtscharka/ Cheyenne, Maremma-Mix,/ Fagi, Epagneul Breton

Verein: GHV Weil am Rhein / KAH Schweiz

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54

Montag, 21. Januar 2013, 11:32

geniales video..
ich liebe auch spezialisten. der dsh ist in meinen augen bereits deutlich vom mali in allen sparten überholt und dennoch sind dsh (wenn gesund) tolle hunde.
der dsh ist garantiert einer der wenigen allrounder.
meine hunde sind das nicht und nur auf eines spezialisiert. diese spezifizierung ist absolut vererbt und genetisch angelegt.
:D ich glaube jedoch aus genau diesem grund sind sie die "weltmeister" auf ihrem spezialgebiet.

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Hunde: Chadie, Husky, 2004; Joe, Husky, 2005; Yuki, Husky-Mix 2006

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55

Montag, 21. Januar 2013, 11:55

Ja, warum Nordische?
Ich fand Nordische schon immer faszinierend, vom Optischen her eh, ausserdem sollte der Hund sportlich sein, winterfest und die Idee der Eigenwilligkeit gefiel mir auch. Zum Zeitpunkt des Ersthundes verstarb unsere Familienkatze, ich brachte damals die Sachen ins Tierheim und stellte fest, dass es dort so viele arme Tiere gab (jo, etwas naiv eh). Also surfte ich dann auf diversen Nordischen in Not Seiten.
Dort entdeckten wir Chadie als absoluten Nothund, völlig abgemagert, total gestresst im frz. Tierheim, aber richtiges Alter und französisch konnten wir eh, also fuhren wir hin. Chadie ist mein Seelenhund, vielleicht weil die Anfangszeit mehr als kompliziert war aufgrund seiner Vorgeschichte und damit verbundenem Verhalten. Eigentlich auch ein Hund, der nie an Anfänger hätte vermittelt werden dürfen. Dafür haben wir zwangsläufig über Hunde, Kommunikation und Führung sehr viel gelernt, zwangsläufig.
Chadie ist huskyuntypisch eher arbeitsgeil und er will meistens auch gefallen, er sucht unsere Nähe, ist sehr verschmust, ist für vieles zu begeistern. Mir kam damals gar nicht, dass das nicht wirklich huskytypisch ist :P .

Mein Lebensgefährte wollte dann einen Zweithund, daraufhin zog Joe ein. Joe ist typisch Husky, sehr selbständig, eher ignorant, hündische Bespassung ist IMMER toller als Mensch und Kopfarbeit sollte doch bitte nicht übertrieben werden, Katzen-TV im Garten ist eh anstrengend genug. Dafür ein absolut liebenswerter, gutmütiger Hund.

Yuki sollte eigentlich nur als Pflegi einziehen, er war drei Jahre im frz. Tierheim, sollte wegen Platzmangel eingeschläfert werden, angeblich rüdenunverträglich und dominant (ich liebe dieses Wort :ugly: ). Irgendwie hat er so gut gepasst, dass wir uns nicht trennen konnten.

Nochmal Nordische?
Keine Ahnung, vermutlich eher nicht, da ich eher einen Einzelhund halten würde und Nordische eher hündische Gesellschaft brauchen, denke ich zumindest. Möglicherweise auch eine Rasse, die etwas einfacher vom Jagen abzubringen ist. Ganz sicher werde ich aber erstmal eine Hundepause machen, hat für mich etwas mit Pietätsgründen und Enzigartigartigkeit zu tun.
In unserer jetzigen Lebenssituation passen die drei Nordischen aber prima und ich könnte mir ein Leben ohne sie auch nur schwer vorstellen :) .

Turbokäthy

Fortgeschrittener

Beiträge: 172

Hunde: Mora, Mali×Podenco, *2008

Verein: Dog4You

Hundesport: Mantrailing, Longieren

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56

Montag, 21. Januar 2013, 20:18

Interessieren als nächster Hund? Ganz klar, der Chodenhund :herz:
Jetzt musste ich doch zuerst Tante Google fragen, was das für eine Rasse ist. Das sind ja alles Danjos :D .

In meinem Leben war eigentlich gar kein Hund geplant...bis ich eines Tages mit einer Freundin, ihrem jungen Berner Senn und dem Mischling ihrer Kollegin spazieren ging...Nur so aus Gwunder riskierte ich mal einen Blick in den Petfinder...und erblickte meinen Seelenhund. Klingt jetzt sicher total bescheuert, aber ich sah diesen Hund und hatte das Gefühl, ihn schon mein ganzes Leben lang zu kennen. Erst bei den Informationen las ich dann, dass diese Hündin noch in Spanien in einem privaten Tierheim war. Wenig begeistert, dass er aus dem Ausland kam, war es aber für mich kein Thema, mich über die Überführung zu informieren, und mein bisheriges Leben hundetauglich zu gestalten. Das Schicksal meinte es nicht gut mit mir und dieser Hündin, denn sie hatte massiv Leishmaniose und konnte nicht mehr vermittelt werden. Da ich mich zu diesem Zeitpunkt bereits darauf eingestellt hatte, einen Hund von Spanien zu adoptieren, trat dann Mora in mein Leben.
Als Ersthund und mit wenig Wissen über die Rassen, hatte ich keine Ahnung, dass sich da ein Malimix in mein Leben schlich :whistling:. So kam ich zu meinem ersten papierlosen Hund.

Mein nächster Hund?...hmmm: DSH, Altdeutscher Schäfer (einziger langhaariger Hund, der mir gefällt), Mali oder doch wieder eine arme Seele aus einem Tierheim? ich hoffe einmal, dass Nora nicht sauer ist, wenn ich sie zitiere:
Insgesamt habe ich eine ganz, ganz klare Affinität zu grossen, stehohrigen, normalfelligen, geradrutigen, langschnäuzigen Hunden. Mehr noch - für mich sind herbeigezüchtete Varianten wie eine kurze Schnauze, langes Fell, Kringelruten, Schlappohren, Ridges, Kurzbeinigkeit etc., die den Hund in meinen Augen behindern, ein ziemlich deutlicher Ausschlussfaktor. Ausnahmen machen da der Kurzhaarcollie. Das gleiche gilt für einen reinrassigen Wolfhund, Holländischen Schäferhund und einen reinrassigen DSH.

Ich habe vor ein paar Wochen das erste mal einen Kurzhaarcollie gesehen :herz: :herz: ....
Liebe Grüsse von Sandra und Mora:wgreywolftail:

nourach

Fortgeschrittener

Beiträge: 268

Hunde: Chuck, Appiborder *2010

Hundesport: Agility, Trickseln

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57

Montag, 21. Januar 2013, 20:38

Als ich 4 Jahre alt wurde, holten meine Eltern einen Familienhund ins Haus. Was genau sie für Überlegungen gemacht haben, weiss ich nicht. Vermutlich wollten sie einfach einen Familienhund und sind so auf die bekannten Retriever gestossen, was aber natürlich meinem Vater nicht speziell genug war also musste es ein Toller sein.
Eigentlich war das der perfekte Hund. Etwas verzogen, da wohl 3 Kinder bei der Hundeerziehung nicht wirklich hilfreich sind, aber ein liebenswerter und wunderschöner Hund.
Mit 16 Jahren musste er dann leider von uns gehen. Danach wollten wir alle keinen Hund mehr, besonders mein Vater und Bruder waren total dagegen.

Bis meine Mutter dann im Tierheim den Korb spenden wollte und dort auf die Föteli der zu vermittelnden Hunden aufmerksam wurde und dort den kleinen Nando sah. Nando ist der Bruder von Chuck und sah aus wie ein typischer Appenzellerwelpe - zum knutschen!
Sie kam dann nach Hause und erzählte mir davon. Zu der Zeit war mein Vater grad im Spital und wir besuchten ihn, erzählten ihm vom Welpi und dass wir nur mal gucken gehen. Der war natürlich nicht begeistert :halo:

3 Tage später gingen wir dann Welpischauen und erfuhren, dass es Appenzeller-Border Collie Mixe sind. Ich wollte ja nie, wirklich nie in meinem Leben einen Appenzeller. Kringelruten finde ich total hässlich, zudem sind die meisten Appenzeller viiiiiiel zu dick und diese ewige Kläfferei - nein danke.
Aber die Welpis waren sooooo süss :herz: (Ich find Appenzeller Welpen so ziemlich die süssesten Welpen überhaupt. Da sieht man nämlich die Kringelrute noch nicht :ugly: )
Die nächste Woche ging ich dann zusammen mit meiner Mutter noch in die Welpenspielgruppe schauen, wie sich die Kleinen so verhalten. Bis zu dem Zeitpunkt wollten wir immernoch Nando. Aber dann wurde relativ schnell klar, dass der ein nervöser, never ending Kläffer war. Der sass nicht eine Minute still, sprang ständig in die Leine und irgendwie passte es einfach nicht. Ich fühlte einfach nichts. Aber bei Chuck, jaa der Chuck. Wenns dem zu bunt wurde oder sonst etwas nicht passte, setzte er sich einfach zwischen meine Beine. Auch sonst beobachtete er gerne alles sitzend aus einiger Distanz. Ich war verliebt und wollte ihn sofort mit nach Hause nehmen. Am darauffolgenden Samstag war es soweit.

Als ich etwa 14 Jahre alt war, wollte ich immer einen Border Collie. Ich fand das so interessant wie intelligent sie doch sind und sooo schön. Für einen Red Tri Rüden hätte ich alles gegeben!
Als Chuck dann kam, war ich ziemlich froh mal nur mit dem Border Mischling zu beginnen, da ich bis dahin etwas älter war, etwas weniger naiv war und wusste was ein richtiger Border an Beschäftigung braucht. Chuck braucht aber mindestens genau so viel :ugly:
Nach Chuck wird es sicher wieder einen Hund geben aber wohl keinen Bordermix mehr. Eher etwas "gemütlicheres". Aber das wird hoffenltich noch viele viele Jahre dauern :)
Menschen sind manchmal wie Hunde. Zum Glück sind Hunde nie wie Menschen.

ahkuna

Profi

Beiträge: 1 173

Hunde: Danjo, D. Schäfer x Border Collie

Verein: DRK RHS Säckingen, KGW (SKG)

Hundesport: Rettungshund / BH3

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Montag, 21. Januar 2013, 21:16

Interessieren als nächster Hund? Ganz klar, der Chodenhund :herz:
Jetzt musste ich doch zuerst Tante Google fragen, was das für eine Rasse ist. Das sind ja alles Danjos :D .

Ja fast :lol: :herz:

Anouk (von Userin Panouk von hier) ist ein Chodi :herz: :herz: :herz:

Turbokäthy

Fortgeschrittener

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Hunde: Mora, Mali×Podenco, *2008

Verein: Dog4You

Hundesport: Mantrailing, Longieren

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59

Montag, 21. Januar 2013, 21:40

Interessieren als nächster Hund? Ganz klar, der Chodenhund :herz:
Jetzt musste ich doch zuerst Tante Google fragen, was das für eine Rasse ist. Das sind ja alles Danjos :D .

Ja fast :lol: :herz:

Anouk (von Userin Panouk von hier) ist ein Chodi :herz: :herz: :herz:

Wie sind die denn so vom Wesen her?
Liebe Grüsse von Sandra und Mora:wgreywolftail: