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Beiträge: 932

Hunde: Meite, Mix *2004 ~ Kira, Mix *2009 ~ Mim, BC *2012

Verein: SKG Glarnerland

Hundesport: Agility, Herding

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21

Mittwoch, 23. Januar 2013, 08:14

Wirklich ein schwieriges Thema und ich handhabe es, wie offenbar einige hier, meist sage ich nix. Für die Zukunft gewöhne ich mir an, solchen Situationen wenn möglich aus dem Weg zu gehen. Gerade jetzt, wo klar ist, dass ein Welpe einziehen wird. Dem möchte ich nämlich möglichst nur "gute" Hundekontakte verschaffen und deshalb weiche ich künftigen Risikosituationen aus. Dazu bewogen haben mich zwei Erlebnisse, die mir kürzlich passiert sind:

Erlebnis 1: Älterer Herr mit jungem, kräftigem Labbi namens "Orion". Orion verfügt offenbar über zu viel Kraft für den älteren Herren, weswegen Orion auch nicht an der Leine geführt wird (denn gehalten werden könnte er eh nicht). Orion mit Herrchen laufen uns also entgegen und ich nehme Kira an die Leine, da diese bei so direkten Hundebegegnungen nicht immer friedlich gesinnt ist, weil halt eben unsicher... Ich rufe dem Herrn zu: "Können sie bitte ihren Hund anleinen?" da rufts: "Oooorion, hiiiieeeer, Orion, hier! Ooooorion!" Aber Orion hat nur Augen und Ohren für uns und rast auf uns zu. Wohl in friedlicher Absicht, wie zu erkennen ist, aber trotzdem... als Herrli merkt, dass da nix zu machen ist, ruft er noch ein: "Ach, er tut ja nix!" hinterher. Da entgegne ich: "Aber meiner hats nicht so mit fremden Hunden!" Herrlis Antwort? "Ach, der muss das auch lernen!" Ja, genau. Vielen Dank auch.

Erlebnis 2: Mittelalterliches Päärchen hier im Ort mit Mops und kleinem Schnauzermix. Herrli hat die Hunde nie an der Leine, Frauchen nur ab und zu. Meine erste Begegnung mit dem Mensch-/Hunderudel verlief so, dass sie uns entgegen kamen als ich plötzlich sah, wie die beiden kleinen Hunde losstürmten, während meine Meite Fuss lief. Ich hab gesehen, dass Herrli & Frauli ein paar Meter weiter hinten liefen und dachte, jetzt rufen sie sie dann schon zurück! Tja, denkste... Mops kam kläffend auf uns zu, während der kleine Schnauzermix ganz fröhlich an mir hochgesprungen ist. Als Herrli & Frauli auf meiner Höhe waren, dachte ich, jetzt kommt eine Entschuldigung oder irgendwas... tja, falsch gedacht. Für Herrli & Frauli wars offenbar ganz normal, dass die Hunde so auf andere losstürmen. Ich völlig perplex, hab gar kein Wort rausgebracht... wir hatten dann noch zwei, drei solcher Begegnungen, wo ich die kleinen Hunde dann einfach weggejagt habe, weil ich beim zweiten Mal ja schon wusste, was mich erwartet. Aber etwas sagen? Nein, ich habs bisher noch nicht geschafft...

Bin jetzt etwas abgeschweift, sorry. Meine Erfahrung ist leider mehrheitlich die, dass "etwas sagen" nicht fruchtet und das hat mich eben dazu gebracht, dass ich nix mehr sage. Ich weiche nun gewissen Situationen einfach aus, damit ich mich a) nicht ärgern muss und b) mich nicht auf Diskussionen einlassen muss, die eh nix bringen. Nicht immer gelingt das Ausweichen und noch immer, wenn auch selten, kommen so Situationen wie oben beschrieben, vor. Dann laufe ich jeweils weiter und denke mir: "Hätte ich doch was gesagt! Wieso hab ich nix gesagt? Boah, nächstes Mal sag ich was!" Ich glaube, wenn ich irgendwann mal in der "richtigen" Stimmung bin, sag ich wirklich was. Aber eigentlich halte ich mich raus denn, wie formulierte es Danish so treffend: "Ich kann nicht alle retten.....!"
"Über den Hund rede nicht mit anderen Hirten. Die sehen das nicht
objektiv; jeder denkt, sein eigener Hund sei der beste. Lass sie denken.
Der beste Hund ist dein Hund. Das wisst ihr beide, dein Hund und du."


(L. Tuor - Über das Schafhüten aus "Neues Handbuch Alp")

Magi

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22

Freitag, 25. Januar 2013, 01:09

Finde es schade ist die Allgemeine Meinung, lieber nichts sagen. Sicher gibt es die unbelehrbaren und diejenigen die es nicht interessiert. Meist merkt man dies aber doch recht schnell beim ersten Satzwechsel wie der Gegenüber gesinnt ist. Gerade bei anderen Jagdhunden schweife ich dann gerne ab und rede meist von erst eigenen belangen um dann darauf abzuschweifen das ihrer zum Beispiel Laila bedrängt und es besser wäre den Hund nicht an andere hin zu lassen ohne vorherige Absprache. Ob es angenommen wird, keine Ahnung, aber ich bin sowieso eine die immer zu allem ihren Senf dazu geben muss :D

Und kann ja eben auch anders kommen, obwohl ich ganz viele Ratschläge doof fand die ich bekam, so haben mir einige doch auch geholfen. Teilweise haben dann auch wildfremde sich als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt um Kreuzungen nochmals zu provozieren und das fixieren von Zelda besser in Griff zu kriegen. Einmal konnte ich auch Zelda mit dem fremden Hund mitlaufen lassen und mich Verstecken, damit sie lernt zurück zu schauen, all diese Situationen wären nicht entstanden wenn die anderen HH nicht mit mir Gesprochen hätten und auch auf mein offensichtliches Problem, hingedeutet wäre falsch gesagt, aufmerksam wurden passt eher.

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23

Freitag, 25. Januar 2013, 07:24

Magi genau so denke ich auch, :thumbsup:
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Bones

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24

Freitag, 25. Januar 2013, 10:32

Wie reagiert ihr eigentlich auf Besserwisser, die meinen sie müssen euren Hund korrigieren?

Grad heute wieder. Ich will Jade in den Bus laden, da steht ein seltsamer Mann auf der anderen Strassenseite und starrt uns an. Jade kläfft ihn an (was mir in solchen Situationen wirklich egal ist). Ich mach nix dagegen sondern mach einfach meinen Kram und lade sie ein. Da fing der Typ an Jade kommandos zu geben das sie ruhig sein soll und machte zusätzlich so *pssscht* Geräusche. Es ist ja nicht so dass es morgens um 5 war sondern 8 Uhr 15. Da ich um die Uhrzeit noch im Halbschlaf bin, setzte ich einfach meinen "ich töte dich Blick" auf. Der sehr wohl funktionierte :lol:
Hundeschule und Fleecetaue

Magi

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25

Freitag, 25. Januar 2013, 13:09

Worten sind Zelda so etwas von total egal. Da würde ich höchstens darüber lachen wenn sich da jemand abmüht :lol: bei Laila hatte ich das noch nie aber auch sie hört nicht wirklich auf andere.

Mehr mühe hätte ich mit körperlichen Massregeln von aussen stehenden sofern das vorher nicht abgesprochen wurde. Kam aber noch nie vor und hoffe wird auch nie vorkommen.

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Bones

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Freitag, 25. Januar 2013, 13:47

Meine lassen sich auch nix sagen und bei Männern (lustigerweise hat noch nie ne Frau was an meinem Hund rumbefohlen) bewirkt jegliches gelaber das pure Gegenteil. Ich hab (hier mal) zum Glueck Hunde, die viele Leute mit Vorsicht geniessen. Gibt selten Leute die ungefragt an meine Hunde gehen
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ahkuna

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27

Freitag, 25. Januar 2013, 14:34

Also wenn ich was seh, was ich als dringend empfinde was zu sagen, dann sag ich das auch.

Grad Heute im FN, da kaufte ein Ehepaar mit Border Terrier Welpe ne Maulschlaufe (das Nylonding) für als Maulkorb für nach Italien. Meinte dann zum Mann, ob sie nicht besser nen Maulkorb nehmen möchten, wo der Hund hecheln kann? Er antwortete nur so lapidar, dass sie den eh nicht lange auf haben wird und blabla. Die Verkäuferin war mit der Frau grad hinten um ne Nummer Grösser zu suchen. Als sie nach vorn kamen (ich bin duzis mit der Verkäuferin) sagte ich zu ihr, dass das Nylonband evt in Italien nicht als Maulkorb zugelassen ist, dass sie das bedenken soll. Sie gab mir recht und verwies auf den Maulkorb und plötzlich meint der Mann zur Frau: "Ja und sie (zeigt auf mich) meint auch wegen dem hecheln, was auch besser wäre mit Maulkorb" :D

Bei Freunden muss ich aufpassen, wie ich was sag, da ich ziemlich direkt bin und meine Freunde (die vorher ohne Hund waren, also Ersthundehalter) mich sowieso als extrem abgestempelt haben, weil mein Leben sich vor allem um den Hund dreht und er nicht nur "hald bei mir lebt". Aber sie sehens laaaangsam ein und holen sich auch Tipps, ansonsten quatsch ich nur vorsichtig rein, so mit Tipp geben und so ;)

Wenn Fremde meinen Hund korrigieren wollen, kommts drauf an, wer es ist und wie ers macht. Kommandos kann jeder geben (so sitz, platz und so harmlose sachen) das ist mir egal, Danjo findets lustig und wenn von der Person keine Guddis kommen, belohn ich ihn hald.
Wenn er gemassregelt wird, fahr ich dazwischen, das gibts nicht, das ist alleine meine Aufgabe. Weder verbal noch körperlich hat da Jemanden mein Hund zu korrigieren, wenn der keine Ahnung hat, wie mein Hund erzogen ist.

Körperlich gemassregelt wurde er genau 1x von einer fremden Trainerin und bei der ist mir fast die Hand ausgerutscht. Hatte dann auch ziemlich Streit und ich wür die niemandem empfehlen, denn die geht mit ihren und allgemein Kundenhunden so um (Kopfnuss, Tritt in die Lenden, Zwack in die Seite...) läuft aber hoch oben mit :donner:

Kenn auch noch ne andere Trainerin, die massregelt auch gerne fremde Hunde, stimmlich und körperlich (und dann gar nicht zimperlich) die kommt Danjo nicht zu nahe, da guck ich gut drauf.

Tbear

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Hunde: Do-khyi

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28

Freitag, 25. Januar 2013, 16:47

Mein Onkel oder andere Famillienmitglieder geben mir immer mal wieder Tips: - lass thombhu einfach frei, dann können das die Hunde untereinander regeln.
- gib ihm Blut zu trinken, dann wird er richtig böse!
- lass ihn doch bellen er ist ein Hund
- Thombhu muss lernen alleine vor der Migros zu warten

Traurigerweise werden dann gewisse Sachen ausprobiert wenn ich nicht da bin. z.b. vor der Migros anbinden und das Halsband nicht richtig zu machen. Schön rannte dann Thombhu vor dem Migros rum und hat sich einen kleinen Terrier als Spielball ausgesucht. Das hat mich dann gekostet. Keine Angst der Kleine lebt noch.
Ich versuche bei "besserwisser" einfach zu ignorieren und mich nicht auf diskussionen einzulassen. Aber wenn sich jemand mit Hunden auskennt, dann bin ich manchmal noch froh über den Austausch und andere Ansichtspunkte.

Wenn ich Thombhu manchmal Kommandos gebe, quakt mein Onkel einfach mit rein. Er ignoriert das aber hauptsächli. Braver Thombhu. Nur ich werde extrem sauer.
you say goodbye and i say hello