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Nora

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Dienstag, 25. Juni 2013, 09:04

Hundekot auf Kuhwiesen?

"Hundekot macht Kühe tot

Ein weiteres immer größer werdendes Problem betrifft den Hundekot. Häufchen im Gras werden durch die Messer von Mähwerken und Futtermischwagen in kleinste Teile zerhackt und gelangen in den Magen der Tiere, die damit gefüttert werden. Entzündungen und Magenstörungen sind die Folge, oft auch der Tod. Hundekot kontaminiert Gras, Heu und Silage und Hundebandwürmer infizieren die Weidetiere. Parasiten, die durch Hundekot übertragen werden, führen bei Rindern zu Fehlgeburten. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch den Kot von Fleischfressern wie Hunden.
Die Vierbeiner gehören bei Spaziergängen an die Leine, damit sie nur an Wegesrändern ihr Geschäft machen und ihre Halter mit Hundekotbeuteln für die Beseitigung und hygienische Zustände in der freien Natur sorgen können. Dies sollte uns allen eine gesunde Umwelt wert sein!"
Quelle

8| Ist Kacke wirklich so schlimm? Nur weil es Kacke ist oder ist das übertrieben und es geht eher um die Übertragung von Parasiten? Was ist dann mit Katzen, Füchsen und all den Mardern?

Vielleicht wäre es doch sinnvoller, die Kühe das Gras direkt abweiden zu lassen, damit sie selbst entscheiden können, welchen Büschel sie fressen und welchen nicht. :whistling:

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Dienstag, 25. Juni 2013, 09:13

Ich dachte das Problem ist eher, dass wenn ein Silageballen "verkackt" ist, die Kühe das nicht mehr fressen, der dann also entsorgt werden muss?
Inwiefern das jetzt ein Parasitenproblem ist, keine Ahnung. Und klar gehört Hundekot nicht in Kuhmägen. Aber bei Hundehaltern kommt der Satz "Hundekot tötet Kühe" wohl eher an als "Kühe ekeln sich vor Hundekot" ^^ .

Bones

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3

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:15

Zitat

Vielleicht wäre es doch sinnvoller, die Kühe das Gras direkt abweiden zu lassen, damit sie selbst entscheiden können, welchen Büschel sie fressen und welchen nicht. :whistling:


Leider ist das im Winter schlecht machbar :)

Mein Ex war ja ein Bauer und ich hatte auch mal so meine Fragen. Das Problem sei schlichtweg, dass Kühe den Kot nicht fressen und so das Heu nicht fressen wollen. Demnach müssen sie das verschmutzte Heu entsorgen, was einfach unnötige Mehrarbeit ist und Bauern haben ja wirklich nicht viel (Frei-)Zeit. Er selbst hielt es für völligen blödsinn, dass ne Kuh wegen Hundekot verendet.

Was Kühen definitiv schadet, ist der Strassenabfall (Tüten, Dosen, Flaschen), der ins Heu oder in die Weide gerät.
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Dienstag, 25. Juni 2013, 09:35

Vorallem ist Heu zum Teil noch teuer!!! Also ich weiss z.B. das der Filter von Zigaretten angeblich auch Pferde und Kühe tötet. Ob es stimmt?
http://www.hundesitter-ortenau.de/

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Dienstag, 25. Juni 2013, 09:46

Wir hatten in der Hundeferienwoche dieses Thema mal. Da war eine Tierärztin aus dem Wallis dabei (nicht Romaine) und die hat exakt dasselbe gesagt wie Bones.
Das Problem sei schlichtweg, dass Kühe den Kot nicht fressen und so das Heu nicht fressen wollen. Demnach müssen sie das verschmutzte Heu entsorgen, was einfach unnötige Mehrarbeit ist und Bauern haben ja wirklich nicht viel (Frei-)Zeit. Er selbst hielt es für völligen blödsinn, dass ne Kuh wegen Hundekot verendet.
Was Kühen definitiv schadet, ist der Strassenabfall (Tüten, Dosen, Flaschen), der ins Heu oder in die Weide gerät.

Ich verstehe aber auch jeden Bauer, der sich nervt wegen dem Hundekot in den Wiesen. Natürlich koten die Wildtiere auch wo sie grad lustig sind aber das ist nun mal die Natur aber ein Marderhäufchen ist ja von der Menge her auch nicht zu vergleichen mit einem Hundekothaufen (und ja... bei den Freigängerkatzen fehlen mir grad die Argumente.... :whistling: ) - ausserdem ist die Wiese nun mal Eigentum des Bauern.
Lg Nicole

Panouk

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6

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:47

Hunde gehören meiner Ansicht nach nicht in Futterwiesen oder in Äcker die genutzt werden wärend der Vegetationsperiode.

Ich Frage mich auch wie sieht es aus mit Vogel-und Wildkot?


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Nora

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Dienstag, 25. Juni 2013, 09:55

Ja, natürlich gehören Hunde da nicht drauf und klar sammelt man den Kot ein... Ich frage mich eher, ob 'Hundekot tötet Kühe' nicht ein wenig... übertrieben ist - eben weil es so viele andere Tiere gibt, die nicht unter der Kontrolle des Menschen stehen und sich sicher einen Dreck darum kehren, ob sie gerade auf eine Kuhwiese machen oder nicht.

Ich verstehe ja noch, dass möglicherweise falsche Darmbakterien Durchfall auslösen können - aber dafür braucht es auch keine Hunde... und auch die Kuh sollte doch so widerstandsfähig sein, dann nicht gleich aus den Hufen zu kippen.

Dass Kühe Heu etc., das mit Kot verunreinigt ist, nicht fressen, glaube ich gerne - würden Kühe es denn auch registrieren, wenn der Kot (wie im Link beschrieben) durch Maschinen so zerkleinert wird, dass er sich nicht mehr nur auf einen Punkt konzentriert?

Tabasco

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8

Dienstag, 25. Juni 2013, 10:04

Zitat

Was ist dann mit Katzen, Füchsen und all den Mardern?
Katzen verscharren ihren Kot meistens. Füchse und Marder benutzen ihren Kot meistens zum markieren, so dass er selten einfach im Gras liegt. Eher mitten auf Wegen, auf Steinen, auf toten Tieren (ok, das wäre dann ev. in der Wiese:)), an Feld- und Strassenrändern. Ich weiss das, weil ich öfters einen Hund hütete, der jeden solchen Kot fand... und frass...

BlueHeeler

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Dienstag, 25. Juni 2013, 10:06

Hm das Gras wird ja geschnitten und der Kot dadurch vielleicht zerteilt aber eher nicht pulverisiert.
Das Krankheitsübertragung möglich ist, ist ja sicher. Das Argument Hundekot tötet Kühe soll sicher hauptsächlich abschreckend wirken.
Allerdings ist klar, es kann zum Tod führen, wenn bestimmte Krankheiten übertragen werden.
Mäusekot und -pipi im Kraftfutter von Pferden stellt auch ein großes Problem dar und führt zu Organschädigungen, die tötlich enden können.
Also bei Kühen kenne ich mich jetzt nicht so aus und denke, vielleicht sind sie durch ihre vielen Mägen gar nicht so empfindlich wie Pferde??
Jedenfalls sind Pferde Magen-Darm-technisch super empfindlich und zu oft wird eine Kolik nicht überlebt. Nach meiner langjährigen Heuballenerfahrung ( :D ) war für uns Pferdehalter immer der Straßenmüll das größte Problem. Insbesondere Stücke von Dosen und Plastik sind für Pferd und Kuh der Tod. :(
Hug a Heeler - you will love it! :herz:

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Dienstag, 25. Juni 2013, 10:09

Übrigens ist es gerade jetzt, wo das Heu eh schon knapp ist, wegen der langen Kälte doppelt ärgerlich. Viele Bauern müssen Heu extra zukaufen...

Ich denke Katzenkot ist weniger das Problem. Zumindest die hier koten lieber ins Unterholz und verscharrens dann. Jade-sei-dank weiss ich das :lama:

@Wildtiere: Wer Rehköttel schonmal gesehen hat weiss dass die winzig klein sind. ich vermute, dass die von den Maschinen gar nicht aufgenommen werden können und wenn, dann ists so ne geringe Menge, das wird beim fressen kaum registiert. - Denk ich jetzt einfach mal. Und man weiss ja auch, dass sich der Kotgeruch zw. Pflanzenfresser und Fleichfresser sehr unterscheidet. Evtl. machts den Kühen also gar nix aus wenn die mal Rehköttel fressen ?! Genau so denke ich, ist es bei Hasenköttel oder Vogelkot. Ist aber reine Theorie, die ich mir grad selbst zusammenbastel :)

@Panouk
Ist auch richtig so, da gehören sie nicht hin. Mal nen Abstecher in ne Wiese kann passieren und ist jedem von uns sicher auch schon passiert, wichtig ist einfach, dass es nicht zur Regel wird und als "ist hald so" hingenommen wird.
Hundeschule und Fleecetaue

Magi

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Dienstag, 25. Juni 2013, 10:09

Ein Marder macht in der Regel nicht direkt in die schöne Wiese sondern platziert seinen Kot sehr präzise um sein Revier zu markieren. Deswegen sieht man den auch so Häufig. Dazu kommt sicher noch, dass Klein-Raubtier-Kot tiefer liegt und vielleicht gar nicht in Schnitt kommt?

Was ich aber am wahrscheinlichsten finde. Im Birrfeld zum Beispiel wo täglich x-Hundehalter durchlaufen und einige Heuwiesen sind, sind es dann mehr als 1 Hundekot pro Hektare wenn man nicht zusammen nimmt. So ist auch die Wahrscheinlichkeit das Kot in der Silage ist grösser weil die Kotdichte grösser ist und so hat der Bauer eben mehr Probleme.

Ich denke, der Spruch soll auch mehr ziehen und ist extra übertrieben. Was aber wirklich eine Gefahr ist, sind Bierflaschendeckel. Deswegen werden zum Beispiel Wiesen wie vom Wacken Open Air ganz Jährig gepachtet, weil es unmöglich ist diese wieder so aufzuräumen das man Kühe unbedenklich darauf Weiden lassen kann oder garantieren das kein Kronkorken im Heu landet.

@Duffy, Zigarettenstummel sind sicher auch ungesund ab einer gewissen Menge, aber 1! haut auch ein Pferd nicht aus der Socke. Ausser es war schon krank.

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Lilith88

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12

Dienstag, 25. Juni 2013, 10:59

Wo machen eigentlich freilaufende Hofhunde ihren Kot hin?Grad wenn meine Nachbarshündin läufig ist steht da der ein oder andere Hofhund ums Grundstück und kotet irgendwo rum.Genau so laufen sie durch Wiesen und koten dann einfach irgendwo mitten drin.

Betreff Fuchs und Co. würds mich auch interessieren.Klar machen die kleine Haufen aber ein kleiner Hund macht ja auch kleine Haufen.Stört dann dieser nicht auch?

Mich nervts halt tierisch wenn jemand den Kot liegen lässt.Da willst du den Kot deines Hundes aufnehmen passt nicht grad auf und stehst doch genau in nen Haufen eines anderen :cursing:

Noch schlimmer finde ich dass hier nach wie vor eine sogenannte Hundepsychologin und ihr Mann in der Ortspresse mitteilen dass man ausserhalt der Vegetationsperiode den Kot nicht aufnehmen braucht egal wo er liegt.Wenn man dann jemanden darauf anspricht dass er bitte den Kot aufnehme kommt genau diese Antwort.Lustigerweise wirds auch nicht währed der Vegetationsperiode zusammengenommen.Wenn man was sagt laufen die einfach mit tauben Ohren weiter.Irgenwann werf ich denen die Haufen noch nach :waffe: .


Vielleicht stirbt in seltenen Fällen eine Kuh wirklich an Parasiten die sie über Kotreste aufgenommen hat.Denke dieser Slogan ist schon sehr übertrieben einfach um sich Gehör zu verschaffen.
Liebe Grüsse

Steffi & Pepi

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13

Dienstag, 25. Juni 2013, 11:01

Hallo Zusammen!

Dieses Thema dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit diesem Parasiten hier zugesprochen werden:

Neospora caninum
Einzelliger Parasit
Abort-Erreger beim Rind

Die Parasiten durchlaufen meist mehrere Entwicklungsstadien in unterschiedlichen Wirten. In vielen Fällen wie auch hier sind Fleischfresser die Endwirte (und in diesem einen Fall ist der Hund der einzige bekannte Endwirt), in denen die geschlechtliche Vermehrung stattfindet und sozusagen Larvenpakete über den Kot ausgeschieden werden. (Ich verzichte auf die fachliche Terminologie, ist einfacher)

Diese Larvenpakete werden von Pflanzenfressern aufgenommen und dort entwickeln sich die Larven weiter, vermehren sich nochmal ungeschlechtlich und setzen sich in verschiedenen Gewebsarten (je nach Parasit) fest. Dort warten sie theoretisch darauf, vom Fleischfresser verzehrt zu werden, was bei den Rindern inzwischen nicht mehr funktioniert.

Bei diesem Neospora Caninum ist es nun so, dass diese Einzeller die Plazentaschranke überschreiten können und dann den Embryo schädigen. Dadurch kommt es zu Aborten.



Damit der Hund so einen Parasiten über den Kot weitergeben kann, muss er aber überhaupt erst mal rohes und infiziertes Fleisch essen. Das beliebteste Argument der Tierärzte, gegen BARF, denn da wird ja Rohfleisch verfüttert, in dem solche Zysten enthalten sein können. Nur, das Rohfleisch kommt ja aus der Lebensmittelindustrie und wird in der Regel sehr gut untersucht. Ich halte die Wahrscheinlichkeit für sehr gering, dass die Hunde sich hierdurch infizieren.

Durchaus plausibel ist diese Infektion allerdings, wenn Hunde Mäuse fressen. Nur auch hier sind die meisten Hundehalter ja eher so, dass sie dies nicht zulassen, weshalb sich auch dies in Grenzen halten sollte. Das wäre dann eher bei den Katzen ein Thema, die sind aber nicht für die Weiterentwicklung des Neospora caninum geeignet und können die Infektion nicht weitergeben.
Über den Kot anderer Hunde können sich Hunde nicht anstecken, da der Zwischenwirt fehlt. Nur Pflanzenfresser können sich über den Kot der Fleischfresser anstecken.

Die wirkliche Gefahr geht meines Erachtens am ehesten von den Bauernhofhunden aus, die tagtäglich ohne Aufsicht herumstreunen, mit hoher Wahrscheinlichkeit Mäuse fressen und sicherlich auch mal in die Wiese scheissen, ohne dass der Bauer das mitbekommt und den Kot dort aufsammelt...
Die nächste realistische Gefahr ist die, dass die Bauern beim Heu machen zerhächselte Mäuse mit reinbringen, die solche Zysten tragen, die beim Rind im Verdauungstrackt dann auswanderen und dort erneut Zysten bilden.



Neben diesem speziellen, gibt es noch andere Parasiten, die einfach im Rind oder Pflanzenfresser allgemein Nester / Zysten bilden, diese Larvennester warten allgemein darauf vom Fleischfresser gefressen zu werden. Je nachdem WO diese Nester gebildet werden, kann das für so ein Rind schon dramatische Folgen haben. Einige setzen sich z.B. auch ins Hirngewebe aber auch andere wichtige, gut durchblutete Organe werden gerne aufgesucht. Meist sitzen die Nester in Muskelgewebe wozu auch das Herz gehört, auch nicht so optimal.

In der Fleischbeschau werden diese Nester hoffentlich entdeckt und grosszügig rausgeschnitten, denn der Mensch gilt hier als Fehlwirt, in dem sich die Larven ähnlich wie beim Zwischenwirt in die Gewebe einnissten und darauf warten gefressen zu werden. Das passiert beim Menschen leider nie, daher Fehlwirt :lama: .
Aber auch hier können dann entsprechende Beschwerden auftreten, wenn die Nester wichtige Organe verdrängen oder zerstören.


Wie gesagt ist das alles aber hauptsächlich dann ein Thema, wenn Hunde regelmässig Mäuse oder anders infiziertes Fleisch fressen, nie entwurmt werden und dann noch auf die Wiesen scheissen.



Liebe Grüsse,
Katrin
Die Frau mit Hut und Malamut :P

Tierpsychologin, Katrin Schuster

Kelpie

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14

Dienstag, 25. Juni 2013, 11:23

hab hier noch nen passenden Link gefunden.
Katrin hat das ja schon super zusammen gefasst.

http://www.die-tierfreunde.de/wissen-a-z…kaelbertod.html
"Kelpie's sind wie Maseratis, schön und schnell, sie müssen jedoch mit Gefühl, Vorsicht und Präzision gelenkt werden."

15

Dienstag, 25. Juni 2013, 13:40

Die wirkliche Gefahr geht meines Erachtens am ehesten von den Bauernhofhunden aus, die tagtäglich ohne Aufsicht herumstreunen, mit hoher Wahrscheinlichkeit Mäuse fressen und sicherlich auch mal in die Wiese scheissen, ohne dass der Bauer das mitbekommt und den Kot dort aufsammelt...


Ich wollte gerade auch schreiben, dass es wohl nicht so schlimm sein kann, mit dem Kuhsterben wegen Hundekot, solange der Bauer seine eigenen Hofhunde auf seinen Wiesen herummachen lässt, und das stets unbeobachtet. Und das kann ich nun im Appenzell, wo die Milchwirtschaft vorherrscht, zu genüge beobachten. Dort vor allem habe ich noch keinen Bauern gesehen, der seinen Hund täglich zum Versäubern ausführt. Aber eben, weiss das der Bauer überhaupt, was für Gefahren auch von seinem eigenen Hund ausgehen?

Nora

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16

Dienstag, 25. Juni 2013, 13:45

Halb-OT: Ich habe nur einen Hofhund mehr oder weniger aus dieser Perspektive kennengelernt... und der hat immer auf den Dachboden der Garagen gekackt. :grumpy:

(Der Dachboden wurde später komplett abgerissen, weil nicht zu retten...)

Hätten die Leute dort Kühe gehabt, wären die also sorgenfrei grasen gegangen. *fg*