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Nora

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  • »Nora« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 21. August 2013, 23:02

Der Sinn von Hundewiesen

Auslöser für diesen Thread ist wohl letztendlich, dass irgendwo ein Yorkshire Terrier auf einer Hundewiese getötet wurde. Die ursprüngliche Frage in FB war deswegen, wer so alles seinen kleinen Hund auf die Hundewiese lassen würde... Für mich war das nicht ganz so relevant und deswegen frage ich hier:

Worin besteht der Sinn von Hundewiesen?

Hier kommt mein Verständnis davon, wie Hunde 'natürlicherweise' funktionieren: Sie haben idealerweise ihre Gruppe, nicht irgendeine, ihre eigene. Mit dieser Gruppe bewohnen sie ein Revier - das wird mehr oder weniger täglich auf den Spaziergängen abgegangen, neu markiert, beschnuppert. Soziale Kontakte beschränken sich hauptsächlich nach innen - also in der eigenen Gruppe. Die sozialen Kontakte nach aussen sollten - ebenfalls aus rein biologischen Gründen - immer eher konflikthaft sein: Fremde Hunde bedeuten Konkurrenz (Futter, Sexualpartner), Krankheit, aber auch ggf. Vermehrung - oder eben wiederum Konkurrenz, wenn es um Vermehrung geht.

Das Ziel von Hundewiesen soll es sein, Hunden Sozialkontakte zu ermöglichen. Aber ist das nicht... unlogisch? Immerhin wäre der einzelne Hund immer in dem Stress, sich in einer gegebenen Gruppe zu etablieren oder als Feind vertrieben zu werden. Und das immer wieder auf's Neue. Denn anders als bei einem Spaziergang (der womöglich nicht mal in dem festen Revier einer der Hunde stattfindet) ist eine Hundewiese ein statisches Objekt, ein Ort, der zu einem Revier gemacht werden kann. Was wiederum Stress bedeuten würde, denn bei jedem neuen Aufeinandertreffen, jedem Abgang, jedem Neuankömmling entstünde eine Dynamik, in der die Hunde permanent damit beschäftigt wären, zu beobachten, wo sie gerade stehen. Ist das wirklich ein sinnvoller, positiver Ersatz für Sozialkontakte?

Und: Ich denke schon, dass es einen Unterschied macht, ob die Hunde kastriert sind oder nicht... weil Hormone einfach eine irre Motivation sind. Aber nur weil Aufeinandertreffen kastrierter Hunde möglicherweise weniger aggressiv verlaufen... sind sie dann dennoch wünschenswert?

Wer hat hier Erfahrung mit Hundewiesen und kann mir sagen, ob meine Herangehensweise totaler Blödsinn ist und wenn ja, warum. :)

Magi

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2

Mittwoch, 21. August 2013, 23:26

Deine Herangehensweise finde ich nicht blöd.
Nur ein aber habe ich ein zuwenden. Durch Zucht und Selektion ist nicht jede Rasse so revier bezogen wie andere. Gerade Meutehunde haben tendenziell weniger Probleme mit neuen Gruppen. Ich sehe das vor allem bei meiner Züchterin. Dort kommen Ferienhunde häufig zu ihren eigenen und die Zusammenführung braucht zwar feingefühl in den ersten 10 Minuten, danach ist aber ruhe. Keilerei hatte sie noch nie. Natürlich werden Hunde die irgendwie unüblich sind für Meutehunde, also entweder durch falsche Sozialisierung, schlechte Erfahrung oder einfach ein seltenes Exemplar das nicht ins "ich mag alle Schema" passt, werden gar nicht in eine Gruppe gesteckt. Ganz erstaundlich finde ich auch, dass sie selten getrennt füttert, ihre Methode ist sogar 3 Becher über den Zaun kippen und jeder sammelt sein Kram ein. Auch da gibts keine Kelerei. Nur Welpen/Junghunde oder Hunde von den oben genannten Gruppe "Ich mag nicht alle" werden Einzeln gefüttert.
Mir natürlich bewusst, dass ich eine von den eher wenigen Rassen habe, die so von der Zuchtselektion her sind. Denke aber auch bei anderen Rassen gibt es Exemplare die eher Meutehunde sind und weniger Revier bezogen.


Deswegen wäre es für mich kein Problem auf eine Hundewiese zu gehen. Zelda gehört zwar langsam zu den Zickigeren Beagle, aber trotzdem ist sie noch eine die jeden Hund toleriert und höchstens um frischen Pansen/Knochen oder ein frisches Kaninchenfell streiten würde. Das Problem ist leider nur - ich kenne die anderen Hunde nicht und ich kann selten die anderen Hunde 100% Einschätzen. So ist sie durch ihre Grösse und ihr doch nicht ganz so umfangreichen Kommunikation schnell das Mobbingopfer.
Hundewiesen hätten meiner Meinung nach ihre Berechtigung, nur wird es wohl nie immer die idealsten Hundehalter vor Ort haben die ihren eigenen Hund einschätzen und selber aus der Situation nehmen.
Du und Ich (und ein paar andere hier aus dem Forum) haben ja wunderschön beobachten können, wie eine Hundewiese nicht ablaufen sollte. Und das ist nicht auf die 10Minuten am Schluss gemeint sondern durchgängig. Es wurden Hunde gemobbt, die Besitzer haben getratscht anstatt auf ihre Hunde geschaut usw.

Ich hätte hier gerne eine eingezäunte Hundewiese um mit 1-3 Hunden jeweils einen kontrollierten Freilauf für Zelda zu ermöglichen.

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Danish

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3

Donnerstag, 22. August 2013, 11:09

Hundewiesen gibt es ja hauptsächlich dort, wo grösstenteils Leinenzwang herrscht. Die Hundewiesen sind daher ein Ersatz für die "Natur", wo Hunde herum renne und ihren Bewegungsdrang befriedigen können.

Das mit den Sozialkontakten ist eine Interpretation, der ich nicht folgen kann. KEIN Hund braucht fremde Sozialkontakte!

4

Donnerstag, 22. August 2013, 11:16

In Amriswil gibt's auch einige so kleine, eingezäunte Hundewiesen mit Robidog in einer Ecke. Ich kam da mal per Zufall mit Luna an einer vorbei, sie steckte den Kopf zum Eingang rein, hob eine Pfote um loszugehen, roch nochmals und drehte sich (ja, Vermenschlichung, juche!) mit einem echt lustig angewiderten Blick wieder Richtung Strasse. Sie fand das wohl nicht lecker.
In dieser Stadt sind die Hundewiesen, zumindest nach Auskunft von Freundchen, hauptsächlich zum Versäubern der Hunde gedacht. Wohl in der Hoffnung, dass die Hunde nicht überall in die Vorgärten urinieren und Häufchen setzen. Ob die auch wirklich genutzt werden, wage ich zu bezweifeln - ich zumindest setz da keinen Schritt rein und Luna schien mir auch nicht, als wolle sie das unbedingt.

Magi

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5

Donnerstag, 22. August 2013, 11:17

Fremde Sozialkontakte, sind das Hunde die nicht zum Rudel gehören oder Hunde die man nur einmalig trifft?

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Pixel-Paws

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6

Donnerstag, 22. August 2013, 11:19

Früher fand ich es immer schade, dasss es in der Schweiz keine Hundewiesen gibt. Heute gottenfroh! ^^

Meiner Meinung nach ist es etwas, was mehr Stress und Probleme bei den Hunden verursacht, wie das sie ihnen etwas nützen. Nur leider sehen die Besis das nicht ganz so.

Ich habe mich ja sogar von Hundetreffen, wo man sich immer fortbewegt (also das mit dem Revier wenigstens mal wegfällt), distanziert, weil ich mehr gestresste wie entspannte Hunde gesehen habe und auch zum Wohl meiner Hunde zum Schluss kam, dass das "die wollen zusammen spielen" leider überhaupt nicht so ist.

Duffy

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7

Donnerstag, 22. August 2013, 11:19

Es kommt sicher auch auf die grösse der Wiesen an. Ich kenne einige solcher Wiesen, einige sind toll gemacht, andere gar nicht.

Mit Duffy bräuchte ich so nirgens hingehen aber Bibu findet sowas toll. Man darf nicht vergessen, das Hundehaltung in einer wirklichen Grossstadt, was ganz anderes ist wie bei uns auf dem Land. Es gibt kaum möglichkeiten dem Hund freilauf überhaupt zu ermöglichen,,,
http://www.hundesitter-ortenau.de/

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perrolina

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8

Donnerstag, 22. August 2013, 11:21

Das mit den Sozialkontakten ist eine Interpretation, der ich nicht folgen kann. KEIN Hund braucht fremde Sozialkontakte!
Tut er nicht? 8o
Wie ist das denn bei Hunden aus Einzelhundehaltung? Ich dachte Hunde brauchen unbedingt Sozialkontakte - wobei mein Hund da ja total anderer Meinung ist :whistling:
Lg Nicole

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9

Donnerstag, 22. August 2013, 11:36

Mit Hermes müsste ich auf keine Hundewiese gehen... ;) Den Möpsen würde das nichts ausmachen, aber brauchen tun sie es nicht. Meine Hunden reicht der Sozialkontakt unter sich und mit ein paar ausgesuchten "Fremdhunden".
In Malmö sah ich einen tollen Hundestrand / Hundewiese. Das war eine riiiiesige Wiese und die Hunde wirkten da mehrheitlich entspannt.

Danish

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10

Donnerstag, 22. August 2013, 12:23

Tut er nicht? 8o
Wie ist das denn bei aus Einzelhundehaltung? Ich dachte Hunde brauchen unbedingt Sozialkontakte - wobei mein Hund da ja total anderer Meinung ist :whistling:


Nö, tut er nicht. :D

Der einzige Sozialkontakt, den ein Hund wirklich braucht, ist seine "Familie"! Dazu zählen die Menschen und die Hinde im gleichen Haushalt. Wobei bei den Hunden auch schon wieder differenziert werden muss. Es gibt genügend Beispiele, wo mehrere Hinde unter dem gleichen Dach leben, die sich aber definitiv nicht brauchen.

Natürlich muss ein Hund lernen, mit anderen Hunden zu kommunizieren und sie zu akzeptieren. - Das beinhaltet aber weder Spielen noch eine Stunde gemeinsamer Spaziergang. Wenn ein Hund so was toll findet, dann soll man es ihm ermöglichen. Das sind aber nur sehr wenige.

Ein Hund brauch Sozialkontakte - aber keine fremden!

ahkuna

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11

Donnerstag, 22. August 2013, 12:28

Ich meide Hundewiesen wie die Pest und wenn das irgendwann hier so wird wie in Amerika, wo überall Leinenzwang ist und man genau grad mal auf Hundewiesen die Hunde frei lassen kann... dann gute Nacht :rolleyes:

Mit Danjo ist das ein Ding der Unmöglichkeit und ich brauch es auch nicht dringend.

Klar ists schön wenn Hundi spielt mit den Andern, aber meiner Meinung nach braucht das ein Hund nicht wirklich. Danjo hörte in einem gewissen Alter von alleine auf, mit Jedem "spielen" zu wollen. Er nimmt bei Begegnungen Kontakt auf und dann interessiert er sich eigentlich nicht mehr für den fremden Hund (wenns normal abläuft, also ohne Rüdenkeilerei)

Ich meide auch extra Hundestrände, denn da dort die Hunde erlaubt sind, sind auch die meisten frei und die Besis gucken erfahrungsgemäss weniger drauf, was und wen ihr Hund belästigt. Wenn man sich aus dem Weg gehen kann ists ne tolle Sache, aber das ist ja auch nicht der Sinn einer Hundewiese/Strand :lol:

12

Donnerstag, 22. August 2013, 12:41

ahkuna, wir waren schon an mehreren Hundestränden in Holland und Deutschland und hatten noch nie ein Problem mit anderen Hunden, die Besitzer haben immer alle auf ihre Hunde geschaut :thumbsup:

perrolina

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13

Donnerstag, 22. August 2013, 12:54

Nö, tut er nicht. :D
Der einzige Sozialkontakt, den ein Hund wirklich braucht, ist seine "Familie"! Dazu zählen die Menschen und die Hinde im gleichen Haushalt. Wobei bei den Hunden auch schon wieder differenziert werden muss. Es gibt genügend Beispiele, wo mehrere Hinde unter dem gleichen Dach leben, die sich aber definitiv nicht brauchen.

Natürlich muss ein Hund lernen, mit anderen Hunden zu kommunizieren und sie zu akzeptieren. - Das beinhaltet aber weder Spielen noch eine Stunde gemeinsamer Spaziergang. Wenn ein Hund so was toll findet, dann soll man es ihm ermöglichen. Das sind aber nur sehr wenige.

Ein Hund braucht Sozialkontakte - aber keine fremden!
Das freut mich ja jetzt, zu lesen :) Dann kann ich mir mein sporadisch auftretendes schlechtes Gewissen wegen meiner Einzelhundehaltung künftig sparen. Und auch meine Überlegungen, ob an meinem Hund was verkehrt ist, weil sie eben nur ganz selten mit einem anderen Hund spielen will. Amiga hat überhaupt keine Probleme auf einer Hundewiese. Die läuft da einfach durch als wäre kein anderer Hund da. Wenn ein Hund zu ihr hinkommt, lässt sie ihren Ball fallen, schnüffelt den anderen kurz und indiskret ab, nimmt ihren Ball wieder zwischen die Zähne und zieht von dannen :D (ohne Ball übrigens gleiches Verhalten)
Also ich war noch nie wirklich auf einer Hundewiese, wie man sie aus Deutschland oder den USA kennt, nur an Orten wo es sehr viele freilaufende Hunde hat - so allmendmässig halt. Gibt es in der Schweiz überhaupt Hundewiesen?
Lg Nicole

Magi

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14

Donnerstag, 22. August 2013, 12:59

Wäre Zelda ohne hündischen sozial Kontakt, wäre sie glaub ziemlich Unglücklich. Ich merke ja schon, das Laila nicht der ultimative Meute Ersatz ist weil sie nicht gleich tickt. Für sie wäre eine Hundewiese genial, sofern eben alles passt. Sie wird gerne zum Mobbingopfer durch ihre Art und weise (falsch?) zu kommunizieren. Mir ist aber nicht möglich 2 Beagle zu halten und würde ich in einer Stadt wohnen, wäre ich durchaus Nutzer solcher Wiesen. Aber wohl zu Randzeiten, mit Leuten die ich kenne und vertraue.

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Ina

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15

Donnerstag, 22. August 2013, 16:29

Für Ina wäre eine solche Hundewiese das Worst Case Szenario :lama: Die findet fremde Hunde nicht notwendig und ich kann mit ihr nicht so ohne Probleme mit anderen Hunden spazieren gehen. Zum Beispiel geht eine Amiga problemlos weil die sie nicht beachtet und nicht aufdringlich ist alle anderen zeigt sie ihre Zähne und zickt rum. Mit Malis geht es am besten und sie hat wenige Hundekumpels mit denen sie ihr Rempelspiel machen kann. Kleine neutrale Hunde gehen auch gut. Aber so Wiesen und Hundestrände werde ich wie die Pest meiden.
Ich habe eigentlich immer das Gefühl für Ina stimmt es ganz gut wenn sie nur mit mir unterwegs ist.

Luna

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16

Donnerstag, 22. August 2013, 16:58

Gebe Danish voll und ganz recht! Sehe ich genau so

Gigithar

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17

Donnerstag, 22. August 2013, 23:02

Das schlimme auf solchen Hundewiesen oder Hundestränden ist hier ,
daß die Leute ankommen , den Hund ableinen und das war es dann quasi -
der Hund soll sich alleine austoben , während der Mensch in Ruhe quatschen-telefonieren-o.ä.
kann. Furchtbar ! Keiner achtet auf seinen Hund , sieht oder versteht auch einfach nicht ,
was gerade vor sich geht und niemand greift rechtzeitig oder überhaupt mal ein .
Muß ich nicht haben , mit meinen großen ( und auch noch schwarzen ) Hunden bin
ich letztendlich immer die Böse und hab Schuld :cursing:

Wenn ich Paco dabei habe , meide ich jeglichen Fremdhundekontakt , weil er
der Meinung ist , jeden fremden Hund , der in unsere Gruppe rennt , zerlegen zu müssen...
Meine Hunde brauchen keine fremden Sozialkontakte , die haben sich und einige ausgewählte Hundebekanntschaften .
LG
Claudia

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18

Samstag, 24. August 2013, 18:46

Ich sehe das ähnlich, grds. braucht ein Hund sicher keine Fremdhundekontakte.

Nun ist das heutzutage aber eben so, dass viele Hunde und Menschen auf eher dichtem Raum wohnen (zumindest einige), entsprechend die Anforderungen an Hunde bzgl. Sozialverhalten vermutlich auch anderst sind als noch vor 20 Jahren. Entsprechend wäre ein Hundewiese, vorausgesetzt da würden wissende und fähige HuHa rumlaufen (!), eine gute Gelegenheit um entsprechende Interaktionen zu üben, also z.B.prolligen Wichtigtu-Rüden deutlich zu machen, dass nicht alles angeprollt werden muss, was Eier hat; eher ängstlichen Hunden Sicherheit geben, dass andere Hunde nicht so schlimm sind, grds., dass unterschiedliche Hunderassen- und Typen unterschiedlich kommunizieren,. etc.
Das setzt aber voraus, dass man aktiv dabei ist, Situationen einschätzen kann und auch entsprechend handelt - auf Hundewiesen eher nicht der Fall, siehe auch voriges Post.

Ich bin mit meinen Hunden jahrelang ins Plauschtraining gegangen, wo anfangs auch in unterschiedlich grossen und gemischten Gruppen Freilauf stattgefunden hat und fand das immer eine gute Übung und hatte auch nicht das Gefühl, dass meine Hunde gestresst dadurch waren; Joe steht auf so etwas eh :rolleyes: . Das war aber, wie gesagt, kein "alle leinen ab und keiner kümmert sich".
Brauchen tun sie`s sicherlich nicht, für das anschliessende Training war das aber immer gut, da die anderen Hunde dann nicht mehr interessant waren :) .

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19

Samstag, 24. August 2013, 20:03

Deswegen gehe ich ja in ein Hundebegegnungstraining. ;) Dort ist nix mit Leine fallen lassen und dann schauen wir mal... ;)

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Sonntag, 25. August 2013, 01:41

wir haben ja einen ausgesprochenen "hundewiesen hund" : fagi.
er lebte zuvor in wiesbaden und da gibt es eine riesige hundewiese, deren gründer auch fagi`s pflegis waren.
als wir fagi abholten waren auch wie mit den hunden dort. die einzige möglichkeit in dieser gegend, dass hunde frei laufen können.
wir hatten auch glück, dass wir als erste dort waren und fagi, cheyenne und ayla sich im freilauf kennen lernen konnten.
nach c.a. einer std kamen weitere hunde und ihre besi`s dazu.
ich muss sagen, dass jeder auf seinen hund gut geachtet hat und durchaus auch, falls nötig eingegriffen wurde. :thumbsup:
ayla konnten wir nach 1 std etwa nicht mehr frei laufen lassen...
ab da war das "ihres" dort und sie immer aufmerksamer auf neulinge.
sie braucht keine fremden hunde und wenn ihre reviertätigkeit in gang kommt wird es ungemütlich.
herditauglich sind solche hundewiesen auf jeden fall dauerhaft für diese hunde nicht.

also ich bin sicher nicht prinzipiell dagegen, wenn wirklich jeder auf seinen hund achtet und dort eben auch gewisse regeln herrschen an die sich alle zu halten haben. mit -leine los- und macht was ihr wollt ist niemand gedient.