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Magi

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Montag, 11. März 2013, 19:49

Qualität der Spaziergänge

Heute gingen mir folgende Fragen durch den Kopf.

Was ist dem Hund wichtig an einem Zufriedenstellendem Spaziergang?
Wer oder was ist Massgebend für einen ausgefüllten Spaziergang?
Wie hochwertig sind die verschiedenen Spaziergangvarianten?

Ich hab unglaublich mit Vorurteilen zu kämpfen, denke unter anderem aber auch weil ich mich selbst sehr kritisch sehe in diesem Bezug. Einerseits möchte ich Zelda möglichst viel Spaziergang ermöglichen, andererseits bin ich Körperlich nicht in der Verfassung viele Kilometer in schnellem Tempo zu laufen.

Erst wollte ich heute Velo fahren gehen, gibt mehr Tempo und doch komme ich damit nicht viel weiter als zu Fuss, weil es für mich mehr auf die Gelenke geht und jede Steigung noch anstrengender ist. Im Chat hab ich dann kurz mit Bones das Thema angeschnitten und sie gab einen guten Input "Körperliche und Mentale Auslastung"

Was braucht also ein Hund auf dem Spaziergang um glücklich zu sein?
Ist es die Zeitdauer? Sind es die Kilometer? Die Übungen/Konzentration (UO, Rücksuche, sich am Menschen orientieren)? Das erleben (schnüffeln, Umweltreize wie Katzen und Autos)?

Was braucht mein Hund?
und die andere frage
Habe ich ihm das so anerzogen?

Meine Antworten auf meine eigene Frage ist für Zelda eine andere als für Laila und auch hier merkt man Zelda ist einfach zu mir passender - und mehr mein Hund.

Wenn ich vergleiche mit so manch anderem hier im Forum, dann bin ich schon fast ein Tierquäler :blush: Was Zeitrahmen und vor allem Distanz betrifft. Wenn ich aber sehe wie glücklich Zelda nach 2 1/2 Stunden "wir schlendern durchs Birrfeld" schläft, dann frag ich mich. Woher kommt das? Alles kann ja nicht verkehrt sein, zumindest für sie.

Wer ist nun der glücklichere Hund?
8km dafür durchgehend ohne Leine?
5km viel ohne Leine mit Kong/Rücksuche/UO
10km aber nur Arbeitsleine oder kürzer ohne sonstige Aktivität
und was es nicht alles noch für Varianten gibt.

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Luna

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Montag, 11. März 2013, 20:05

Ich denke, das kommt auch etwas auf die Veranlagung des Hundes an. ...

Ich oute mich dann ebenfalls als Tierquäler...ich mache ganz ganz selten lange Spaziergänge mit meinen Hunden. Und das nicht, weil ich nicht lange laufen könnte, ich bin kern gesund. Ich verbringe nur meine Zeit lieber anders mit meinen Hunden :blush:

Magi

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Montag, 11. März 2013, 20:13

Was ist für dich nicht lange? Und wie weit ist so ein nicht lange?

Wie verbringst du denn sonst deine Zeit mit den Hunden? Training?

Hier kann man ja so schön lesen was viele während dem Spaziergang machen Was macht Ihr auf ganz "normalen" Spaziergängen

Mir fehlt da aber bisschen der Zeitrahmen, die Distanz die zurück gelegt wird und wie wichtig diese Zusätze wie Kongwerfen oder Rücksuche für euch sind, oder eher gesagt für den Hund.

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Bones

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Montag, 11. März 2013, 20:13

Solch einen Thread wollte ich uebrigens schon länger eröffnen :)

Ich denke, fuer einen Hund ist es qualitativ hochwertiger, wenn er schnueffeln und sich bewegen darf wie er will, als (vom Menschen) angestrebte Kilometer abzuarbeiten.

Aber es kommt natuerlich darauf an wie man sich den Hund eranzieht. Es gibt durchaus Bewegugnsjunkys unter den Hunden, die nichts lieber tun als stundenlang mit dem Besitzer rumzulaufen und bespasst zu werden und sichtlich ungliecklich sind, wenn man das gewohnte Programm nicht von A bis Z abspult - ich glaub jedoch nicht, dass es ein Hund gibt, der von Natur aus so ist.

Alleine schon von der Natur her, sind Hunde nicht dazu gedacht, Täglich viele Stunden draussen rumzurennen. Denn wenn es darauf an käme, hätten die Hunde nicht mehr die Reserven, sie sie benötigen wuerden um Beute zu schlagen - was "leider" noch immer in ihrem Instinkt tief verankert ist.

Ich nehme hier gerne das Beispiel von Strassenhunden, da es mir zu wider ist, von Wölfen zu sprechen. Was tun Strassenhunde den lieben langen Tag? Agi? Ball spielen? Joggen gehen? nein. Sie schlafen und stehen nur auf um zu fressen und um mit Artgenossen zu interagieren.

Ich seh beim besten Willen nix falsches daran, mit dem Hund etwas Spass zu haben, auch mal Velo zu fahren oder hald eben Sport zu betreiben. Umso wichtiger ist es, dass die Erholungsphasen dazwischen genuegen, um sich zu erholen und auf die Beduerfnisse des Hundes zu achten. Meine lieben es rumzuschnueffeln, mal eine Speedrunde zu drehen, mal die Schnauze tief in die Erde zu stecken und verbotenerweise zu buddeln oder einfach nur dahinzutrotten und das draussen sein geniessen. Ich finde, sie sind auf eine ganz andere Art muede, als wie wenn ich mit ihnen viel gemacht hab. Dies kann ich leider nicht genau beschreiben aber die Hunde strahlen dann eine gewisse Zufriedenheit aus. Klar gibts vorallem bei Bones zwischendurch Uebungen die ihre aufmerksamkeit fordern - immerhin steckt sie noch immer mitten in der Erziehung aber mir wuerde es niemals einfallen, sie permanent zu bespassen, nur weil sie einer Gebrauchshunderasse angehört.

Leider muss ich jetzt los, mir fallen bestimmt nic x-andere Dinge zu diesem Thema ein.
Hundeschule und Fleecetaue

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Montag, 11. März 2013, 20:23

Ich oute mich auch als Tierquälerin. ;) Ich bin kerngesund, dennoch spaziere ich nicht x km pro Tag. Meine Hunde sind bspw nach einem langen Spaziergang nicht viel müder als nach einem kurzen. Meine Hunde mögen kurze und typgerechte Auslastung, ob draussen oder drinnen ist sekundär. So mag Nikky das Apportieren vom Futterbeutel total. Auch Tricks (draussen wie drinnen) macht sie gerne. Chrissy dagegen spaziert am liebsten gemütlich und zottelt hinter mir her. Bei Tricks macht sie zwar mit, aber brauchen tut sie es nicht. Hermes arbeitet auch gerne mit dem Futterbeutel. Allen drei macht es aber nichts aus, wenn wir drei "langweilige" und kurze Runden im Quartier machen. Die pennen genau so zufrieden Zuhause wie wenn viel Action war oder wir woanders hingefahren sind.

Magi

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Montag, 11. März 2013, 20:27

Naja, was ist eben kurz, was ist lang.

Für manche ist ein 8km Military ein klacks. Für mich ist das je nach dem schon eine Wanderung :whistling:
Für die einen sind 2 Stunden "mal eben Spazieren gewesen" für die anderen ein Sonntagsausflug.

Würde mich da um mehr Details freuen :D Köpfen wird euch keiner!
Und wenn doch, verkaufen wir es als frisches BARF :aufgeb:

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Tabasco

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Montag, 11. März 2013, 20:29

Ein interessantes Thema!

Zuerst mal kommt das ganz auf den Hund an. Gewisse Hunde(rassen) sind ohne genügend Bewegung auf Dauer wohl nicht erfüllt - ich denke da an Nordische.

Tabasco beispielsweise wird am nachhaltigsten müde, wenn er vielen Umweltreizen (Stadt/Hunde) ausgesetzt war. Aber ob das für ihn auch befriedigend ist, wage ich zu bezweifeln.
Für ihn ist der Mix aus Schnüffeln, Rennen, suchen und zusammen spielen das, was ihn am meisten befriedigt. Der Spaziergang muss weder zeitlich noch örtlich lang sein. Im Gegenteil, wenn er länger als eine Stunde dauert, haben sich bei ihm zuviele Eindrücke angesammelt, und er wird stressanfälliger.

Sehr gerne hat er Spaziergänge an unbekannten Orten. Da steht dann die olfaktorische Komponente im Vordergrund, etwas was ihn auch recht nachhaltig ermüdet.

Was mir zu diesem Thema auch noch gerade einfällt: Manche HH züchten sich regelrecht einen Langstreckenläufer, oder einen Balljunkie, oder einen Dauerbespasstseinwoller oder was auch immer selber. Ich kenne jemanden, der lief bereits mit seinem halbjährigen Hund stundenlange Märsche. Dass dieser Hund sich später mit nur kurzen Spaziergängen nicht zufrieden geben wird, ist ja klar.

Bones

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Montag, 11. März 2013, 20:37

Pro Hund, da ich meistens einzeln geh, ca. 2x 40min pro Tag. Kommt auf ganz aufs erlebte drauf an
Hundeschule und Fleecetaue

Nym'hya

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Montag, 11. März 2013, 20:39

Ich denke, das kommt auch etwas auf die Veranlagung des Hundes an. ...
Ich sehe das auch so wie Luna. Es hat Hunde welche jeden Tag Kopfarbeit brauchen, nur spazierengehen und nebenan trabele ist ihnen nicht genug und auf der anderen Seite hat es auch Hunde die nicht jeden Tag Übungen, UO und Kopfarbeit brauchen.

Ich denke, dass jeden Hund sich über Kopfarbeit freut aber nicht jeden das gleiche Verlangen hat.
I'll never walk alone...

Nym'hya

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Montag, 11. März 2013, 20:49

Also wenn man über Kilometer und Zeit redet sehe ich es so:

Unter der Woche mache ich mittags kurze Spaziergänge (etwa 2 km) oder gehe mit dem Velo (dann können schon 4 km sein) da ich nachher wieder arbeiten muss (ich habe etwa 40 Minuten Zeit).

Am Abend haben wir entweder Training, gehen noch spazieren (etwa 3-4km) oder Joggen.
Wenn ich jogge gehe ich momentan ungefähr 6 km (im Moment bin ich noch im Wieder-Aufbau :blush: ).

Im Sommer werden meine Hunde wieder viel schwimmen gehen, das macht sie auch sehr müde und zufrieden.
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Montag, 11. März 2013, 20:50

Also, ich bin normalerweise 2-3 Stunden am Tag mit meinen draussen... allerdings kann sich das auch mal verkürzen wenn das Wetter entsprechen besch...eiden ist.

Meine brauchen einfach mal die Gelegenheit sich kurz aber richtig auszutoben.
Heute Nachmittag war es wirklich eklig draussen... ich lief trotzdem los, und wartete quasi bis sie ihren "Flitzeanfall" hatten und konnte dann wieder guten Gewissens nach Hause gehen :whistling:

Meinen bringt z.B 30 Minuten auf freiem Feld herumtoben mehr, als 2 Stunden an der Leine im Wald oder sonst wo zu laufen.

Allgemein sind meine eigentlich relativ unkompliziert- sie brauchen keine Dauerbespassung, manchmal nehme ich den Kong mit, manchmal einen Frisbee oder ein Seil... aber das ist eher ein Plus als ein MUSS.

Kopfarbeit brauchen sie auch nicht zwingend, obwohl ich ganz gern mal so kleine Übungen mit ihnen mache, vor allem wenn es draussen eher gruselig ist.

Tabasco

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Montag, 11. März 2013, 20:59

Würde mich da um mehr Details freuen

Ein normaler Wochentag kann spaziermässig etwa so aussehen: Im Lauf des Vormittages 40min Spaziergang, davon etwa 5min an der kurzen Leine und 10-15min an der langen (Flex), je nachdem wo wir laufen gehen und welchem Getier/Verkehr/Menschen/Hunde wir begegnen. Der Rest läuft er meist frei. In dieser Zeit machen wir meist ein oder zwei Dinge gemeinsam, entweder eine Rücksuche, eine Flächensuche, etwas UO, ein paar Tricks und ein Spiel.

Nach dem Mittag gehen GöGa und ich (wir arbeiten meist von zuhause aus) nochmals eine Runde, auch etwa 40min, ebenfalls mit ein, zwei Zusatzeinheiten, wobei hier häufig eine Personensuche eingebaut wird. Wenn wir schon zu zweit laufen.

Manchmal laufen wir nach dem Abendessen noch eine kurze Runde ums Quartier: 10min an der langen Leine.

Es kann aber ebenso gut nur ein einziger Spaziergang sein. Es gibt selten auch Tage, da kommt Tabasco nicht über die Grundstücksgrenze hinaus.

Manchmal gibt es einen Velospaziergang. Der dauert weniger lang dafür etwas weiter als ein normaler.

Am Wochenende werden die Spaziergänge meistens nicht viel länger, dafür häufig in anderen Gebieten.

Wichtig ist mir, dass keine Regelmässigkeiten aufkommen, was die Zeiten und Längen der Spaziergänge betrifft. So ist Tabasco mit dem zufrieden, was er gerade bekommt und fordert an ruhigen Tagen nicht "sein" Pensum ein.

Filou

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Montag, 11. März 2013, 21:01

Hmm bei mir ist das total
Unterschiedlich...aber ich bin ganz sicher auch rin Tierquäler...;)

Am Nachmittag ist er praktisch jeden Tag au dem Ponyhof dabei in seinem Zwinger von wo aus er alles beobachten kann, was er auch seeehr gerne tut und manchmal kommentiert...nerv...!

Dann mach ich eigentlich täglich Kpfarbeit mit ihm, dass gefällt ihm am meisten und er ist voll dabei...wirklich laufen gehe ich nicht sehr lange da wird praktisch immer der Futterbeutel apportiert oder UO oder Tricks, Rücksuche etc ansonsten Schlepp weil sonst adee Filou in der Nähe von Wald...

Und wenn ich auf gar nichts Bock hab, dann die Flex dran und ne Stunde laufen gehen mit ganz wenigen Kommandis

Tabasco

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14

Montag, 11. März 2013, 21:05

Und wenn ich auf gar nichts Bock hab, dann die Flex dran und ne Stunde laufen gehen mit ganz wenigen Kommandis

Das mache ich ab und zu auch. Speziell wenn Tabasco einen seiner unbrauchbaren Tage hat.

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Montag, 11. März 2013, 21:08

Also zeitlich sieht das bei mir so aus:
- morgens: 15-20 min
- nachmittags: 30-40 min (selten mehr, wenn ich zb mit jemandem abmache)
- abends: je nachdem wie viel am Nachmittag los war (viele oder wenige Eindrücke, langer oder kurzer Spaziergang etc).

arikea

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Montag, 11. März 2013, 21:17

Bei Blaze siehts im Moment so aus:
Morgens 15 min. Pipi-Gaggi-Runde an der normalen Leine.
Mittags 30 min. - 2 Std. meistens mit ein bischen Kong/Frisbee-Irgendwas-Spielen und dazwischen kurzen UO-Sequenzen, und gaaaanz viel Schnüffeln und Rennen.
Abends 15 min - 30 min meistens nur Pipi-Gaggi-Runde ohne andere Aktivitäten.

Am meisten geschafft ist Blaze, wenn wir mal nen Ausflug "in die Stadt" machen.
Ansonsten merkt man keinen Unterschied, ob ich nun UO oder Köngle oder Nasenarbeit mit ihr mache während der Spaziergänge oder gar nichts. Auch wenn wir eine Wanderung machen, egal ob 2 Stunden oder einen ganzen Tag, ist sie nicht mehr kaputt.
As liabs Grüassli Arikea

Nora

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Montag, 11. März 2013, 21:25

Also... ich gehe vormittags ca. 20-40mins spazieren, nachmittags dann 1-2h. In welcher Kombination hängt dabei hauptsächlich davon ab, wie viel Lust ich und die Hunde haben, mich und sich durch Scheisswetter zu kämpfen. Ein bis zwei Male die Woche spazieren wir länger - ca. 4-7 km laut Google Maps - danach sind die Hundchen aber bedient.

Ich habe das jetzt extra mal nachgeschaut: Wir können ohne Probleme eine Stunde auf ca. 1.8km Weg verbringen... und das hat allein damit zu tun, dass sich Antixy ihre Bewegung selbst holen. Ich selbst schlendere mehr als dass ich ordentlich laufe - und wie Troll so schön feststellte, als sie uns vor einigen Wochen auf den kleinen Rundgang begleitete: Bei Antixy muss man sich wirklich nicht beeilen. Das machen sie ganz allein...

Ich denke, dass es zwar ganz stark davon abhängt, was der Hund für eine Veranlagung und was für einen Charakter hat, aber ich sehe auch, dass die Art des Aufwachsens dabei einen Einfluss hat. Anti fand mich immer relativ sinnlos - er hat sich immer viel lieber mit Düften beschäftigt. Es war immer recht schwierig, etwas zu finden, was sein Interesse weckte ohne dabei Widerstände und Druck heraufzubeschwören. Das änderte sich mit Ixys Ankunft extrem. Ihm war der Kontakt zu Ixy sehr wichtig - Ixy hingegen war von Anfang an sehr auf mich fixiert und musste erst mit der Zeit lernen, Anti als sinnvolle Beschäftigung zu sehen. Das Gleiche galt für ihre Umwelt. Ich habe sie darin immer bestärkt... heute bin ich für Anti wichtiger geworden, weil ich den Ruhepol mime, wenn Ixy übertreibt, weil er sich von Ixys Interesse an mir hat anstecken lassen... und für Ixy bin ich etwas unwichtiger, so dass sie auch mal im Bach rumplanschen kann, ohne permanent nach mir Ausschau zu halten. Was wir so auf den Spaziergängen treiben, steht in dem verlinkten Thread. :)

Insgesamt weiss ich nicht, ob es an meinem 'Training' liegt, dass es heute so ideal (für mich ideal) ist, wie es ist - aber für mich ist die Konstellation zweier unterschiedlich geschlechtlicher Hunde mit nicht allzu grossem Altersabstand und ungefähr gleicher Rasse, aber mit unterschiedlichen charakterlichen Eigenschaften, die richtige Lösung gewesen.

Wenn es um Auslastung und Muskulatur geht, denke ich, dass Antixy nicht unterhalb des Standards liegen. Anti war definitiv weniger muskulös, bevor Ixy hier war - und man konnte auch beobachten, wie er sich Geschwindigkeit und Wendigkeit antrainierte... Ixy könnte ich körperlich und sicher auch mental mehr auslasten - aber ich weiss, dass sie das als Gelegenheit nutzt, um Dinge auszublenden... und um insgesamt hochzufahren. Aber ich möchte, dass sie sich mit ihrer Umwelt befasst und inzwischen klappt das auch gut. Allerdings sind beide wirklich nicht darauf trainiert oder es gewohnt, lange Zeit unterwegs zu sein, weswegen sie sich ihre Kräfte auch nur wenig einteilen... allerdings sind sie jung genug, um trotzdem durchzuhalten. Wobei Anti irgendwann quengelig wird und Ixy weit voraus läuft, weil sie Heim will. :D

Leinenspaziergänge finden meine Hunde zum kotzen (weil sie es praktisch nicht gewohnt sind) und auch nur ein Kilometer ohne schnuppern und gucken finden sie ebenfalls blöd. Letzteres wäre besonders für Anti komplett inakzeptabel, Ixy verfällt dann in eine Art 'Opferrolle' und watschelt meditierend neben mir her, ohne auch nur nach links oder nach rechts zu schauen. Es stresst sie dann übrigens sehr, wenn Anti aus der Reihe tanzt, sie fängt dann schnell an, zu duckseln und beschwichtigt viel und extrem.

Pumba

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Montag, 11. März 2013, 21:41

Unabhängig vom meinem Job als Dogsitter - haben und hatten meine Hunde schon immer insgesamt 2-3 Std Auslauf pro Tag! Auf den Spaziergängen dürfen sie einfach "sein" - sie müssen ein paar Befehle ausführen wenn Jogger etc kommen - thats it !
Mit Viva beginne ich nun mit dem (Anti)Jagdtraining - da gibt es dann ein paar Sessions auf dem Spaziergang, allerdings auf einer Runde bei welcher Anfangs nur Sie und Umbra (welche das Training schon kennt) dabei sein werden und keine Kundenhunde, das wird also eine zusätzliche Runde geben! :P
Oft übe ich NACH dem Spaziergang kurz ein paar Dinge auf einer Wiese (UO, Futterbäumchen, ein paar Agilitydinge etc.)

Meine Hunde dürfen noch 1x pro Woche auf eine Fährte und Viva hat 2x Agilitytraining. Zuhause klickern wir Abends nach Lust und Laune.

Aber eben, auf den Spaziergängen dürfen meine Hunde grundsätzlich einfach "sein" :) Ich bin vielleicht etwas krass, aber ich finde ein Hund (egal welcher Rasse!!) sollte doch mind pro Tag 1-2 Std Auslauf (nicht Training, Hupla usw) bekommen (nicht nur im Garten) .... :thumbup:

catba

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19

Montag, 11. März 2013, 21:49

ich liebe lange Spaziergänge mit Ghiro :D am Morgen mache ich eine kürzere Runde, meisstens im Ranft gleich vor der Haustüre aus (zwischen 30Min-45Min)...am Nachmittag bin ich dann länger unterwegs, je nach Wetter variiert es zwischen 1,5 Stunden und 3 Stunden...Ghiro arbeitet gerne und ich mach auch fast jeden Tag etwas und sei es "nur" versträute Leckerlis suchen...ich achte aber gut darauf, dass er auch seine Zeit bekommt, mal einfach rum zu schnüffeln :D

Luna

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20

Montag, 11. März 2013, 21:50

Also bei mir siehts so aus: Am Morgen vor dem Arbeiten gehe ich eine kleine Runde, ca. 20 min. Danach geh ich Arbeiten. Wenn ich nach Hause komme ca. 13.00 Uhr, pack ich die Hunde ins Auto und wir gehen trainieren (Montag und Freitag Fährten/Revieren, Dienstag und Donnerstag UO). Am Wochendende ist es meistens so, dass ich am Morgen Nasenarbeit mache und gegen 16 Uhr nochmal auf den Hundeplatz fahre für UO usw. (usw. = Balli werfen, Trickli üben, mit Kollegen quatschen)

Nach dem Training lassen wir die Hunde meist noch etwas rumspeeden, schnüffeln, usw.

Am Mittwoch ist Ruhetag (meistens jedenfalls). Da mach ich ausser 3 kurzen Spaziergängen nichts.....

Ach ja und im Sommer dürfen sie bädele nach dem Training :D