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perrolina

Meister

Beiträge: 2 271

Hunde: Amiga, Perro de Agua Español, März *2008

Verein: Private Trainingsgruppe und Perro-Club CH

Hundesport: ZOS, Tricksen

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21

Montag, 11. März 2013, 21:56

Wenn es nach Amiga ginge würde sie wohl am liebsten den ganzen Tag tricksen und mit mir im Garten spielen. Was wir spielen ist ihr egal, Hauptsache etwas zusammen mit mir - Unterordnung üben ist für sie genauso Spielen wie Apportieren oder Frisbee schmeissen. Oder ich könnte mich mit ihr mitten in den Wald setzen und sie an der 10m Leine einfach machen lassen. Das fände sie auch cool und wäre danach total zufrieden.

Effektiv sieht das bei uns folgendermassen aus:
vor dem Frühstück eine Runde an der Leine ums Quartier, 10-15 Minuten
Montag und Dienstag nachmittags ca. 1.5 Stunden Spaziergang an der 2m-Leine mit Mutter von Freund in sehr gemütlichen Tempo, ca. 5-6 Km
Montag und Dienstag abends geht mein Freund noch je eine halbe Stunde auf einen Leinenspaziergang mit ihr.
Amiga hat also an zwei Tagen die Woche ausschliesslich Leinenspaziergänge und keine Kopfarbeit - es sei denn es packt mich mal und ich kann mich dazu aufraffen.

Mittwoch bis Sonntag nachmittags 2-2.5 Stunden Spaziergang mit mir. Entweder machen wir ziemlich Km (ca. 10) oder eher wenig Km (ca. acht) dafür einiges an Abwechslung unterwegs. Das kommt auch auf die Spazierroute drauf an. Wenn wir vorwiegend im Wald unterwegs sind, gibt es keine Bespassung, wenn wir auf eher eintönigen Strecken unterwegs sind, gibts mehr Entertainment von mir - was wir da alles so machen, habe ich auch mal ausführlich im anderen Thread beschrieben "was macht ihr auf euren Spaziergängen". Oder wir fahren mit dem Zug in eine Stadt und laufen von da irgendwo hin zum nächsten Bahnhof. Stadt ist auch cool weil viele Gerüche und Eindrücke und Zugfahren ist noch cooler weil viele Brösmeli und komische Flecken am Boden :rolleyes: . Am Abend gibt es jeweils noch eine kurze Versäuberungsrunde ums Quartier an der Leine. Je nach Lust und Laune von mir trickse ich noch ein bisschen mit ihr. Entweder auf dem Spaziergang oder am Abend zu Hause.

Amiga fordert zu Hause nie irgendwas. Entweder passt das mit der Auslastung sehr gut, so wie ich das mache mit ihr oder sie ist einfach anpassungsfähig oder ein bisschen beides. Zu Hause pennt die irgendwo in meiner Nähe und wenn ich ihr sage "komm wir machen was" machts ping und sie steht da und freut sich. Wenn ich ihr nach 2 Minuten sage, dass das alles war, pennt sie gemütlich weiter.

Ich achte darauf, dass Amiga mindestens 2 Stunden Bewegung hat pro Tag. Nicht weil sie das braucht sondern, weil ich finde, dass das gesund ist für sie. Wie übrigens für mich auch. Ich bin der Typ der absolut glücklich und zufrieden wäre, den ganzen Tag auf dem Sofa rumzuhängen aber auch mir tut es gut, wenn ich mich regelmässig bewege. Ausserdem finde ich 2 Stunden "Qualitätszeit" die man mit aktiv mit dem Hund verbringt pro Tag ein Muss. Wenn ich nicht gewillt bin, die aufzubringen, brauche ich keinen Hund zu haben. Wie ich die 2 Stunden gestalte ist egal. Das muss kein 8 Km-Marsch sein aber auch nicht 2 Std. mit der Freundin im Café hocken und der Hund muss unter dem Tisch rumdümpeln.
Lg Nicole

sun

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Hunde: Leif, DSH x Labi *2010

Verein: SC-OG Winterthur

Hundesport: BH, Tricksen

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22

Montag, 11. März 2013, 22:09

Bei uns ist es so das wir:
-morgens die Kids ins Dorf bringen auf den Schulbus, an der Leinen ca. 20min
- gleich anschliessend oder etwas später ca. 30-50min spazieren, zwischendurch UO, Tricks, Dummy, Balli usw.
- am Nachmittag je nach Lust, Laune, Programm 30-40min spazieren

Je nach Umgebung an der Schlepp oder frei, oft fahre ich morgens weg zum spazieren und der Nachmittagsspaziergang wird von Zuhause aus gemacht. Wochenende werden oftmals grössere Spaziergänge gemacht mit anderen Hunde, die fallen dann schon mal 2 Stunde aus, dafür gibts nur den einen Spaziergang und höchstens noch eine kleine Versäuberungsrunde.
Auf den Spaziergängen wird er gerne gefordert/beschäftigt, sonst beschäftigt er sich gerne selber.... darum läuft er an der Schlepp wenn ich mal den Kopf abschalten will.

Für mich sieht so der perfekte Spaziergang aus: Ich fahre ins nächste grössere Dorf, parke und wir spazieren ca.10min zu dem Dorfrand wo die Felder beginnen. Durchs Dorf nutzen wir jedes Mäuerchen, Hydrant, Pfosten ect. um kleine Kunststückli/Uebungen zu machen, treffen einige Leute/Velos/Katzen/Hunde an, und am Dorfrand wird geschnüffelt und sich erleichtert. Dann gehts ohne Leine weiter, machen ein paar UO übungen als Belohnung darf er eine Runde mit seinem Ball rennen. Dann spazieren wir weiter, treffen ein paar Hunde, je nach sympathien gibts Kontakt oder einfach Leinenbegegnungen. Auf dem Rückweg machen wir noch eine Verlorensuche mit meinem Handschuh oder Dummy, teffen vielleicht noch einen Reiter, üben das wir keine Krähen jagen sollten ( :cursing: ) und dann wieder zurück zum Auto.

Ich glaube solche Spaziergänge mag Leif auch sehr (einzig das mit den Krähen würde er anders schreiben :rolleyes: ), lasten ihn aus, Kopfarbeit ist drin, Alltagstauglichkeit wird geübt, Spiel und Spass ist dabei. Aber am liebsten geht er mit seinem Hundekumpel spazieren: rennen, toben und spielen...... so versuche ich eine gute Mischung von den beiden verschiedenen Spazierarten zu bekommen.
*Leif is life*

Panouk

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23

Montag, 11. März 2013, 22:28

Wir sind mit unseren ausgewachsenen und fitten Hunden im besten Alter täglich im gesamten zwei bis drei Stunden unterwegs gewesen. Im gesamten etwa 12 bis 15 km täglich. Das hatten wir immer in etwa so durchgeführt.

Schnüffeln, Rennen, vielleicht mal auf einen Baumstamm hinauf, Abrufübungen, ab und an einen Kong geworfen. Sonst eigentlich Hund, Hund sein lassen. Dazu kam in den wärmeren Monaten die Zeit im Garten oder auf der Terrasse, wo sie selber entscheiden konnten, ob sie spielen wollten oder den Pelz von der Sonne wärmen zu lassen. Unsere Lupina liebte es mit mir den Rasen zu mähen und uns, mich und den Rasenmäher zu dirigieren. Sie hatte also auch ihre Hütehundeeigenschaften. In den wärmeren Monaten, bei heissem Wetter ein kurzer Spaziergang, dafür Baden und Schwimmen bei den nahen Gewässern.

Am Abend wurde vor allem unsere DSH zwei mal die Woche zum Joggen ( keine allzu lange Strecke etwa 5km) mitgenommen. In jungen Jahren die Terrier ebenfalls. Vom Radfahren bekam sie leider wunde Pfoten, deshalb liessen wir das bleiben. Mit unserem DSH Rüden waren wir oft mit dem Fahrrad unterwegs auch weitere Strecken. Oder es gab eine kurze Sequenz Unterordnungsübungen oder eine Fährte. Zweimal die Woche waren sie auf dem Hundeplatz, der gewöhnliche Tagesablauf dabei beibehalten.

In den Ferien waren es weitere Strecken. Bei den sehr langen Strecken und vielen Höhenmetern gingen Lupina und GÖGA ohne mich und die kleineren Hunde auf Touren.

Mit Anouk 9 Monate alt, ist der gewöhnliche Tagesablauf etwa zwei mal 40 Minuten spazieren, mit sehr viel Schnüffeln, ab und an Futtersuche in den Holzbeigen und Abrufübungen, Kontaktaufnahme zu mir/uns immer loben oder bestätigen. Ich versuche die Spaziergänge hier eher gemütlich anzugehen.

Oder ein Spaziergang durch die Stadt jetzt mindestens einmal die Woche, vorher zweimal.

Am Abend etwa 4 mal die Woche kurze Trainingseinheiten. Einmal die Woche eine Fährte ausarbeiten, sobald es noch länger hell sein wird am Abend, wird vermutlich eine Zweite dazu kommen. Ein- bis zweimal in der Woche Erziehungskurs. Danach kann der darauffolgende Morgenspaziergang kürzer ausfallen, wie der Spaziergang am Nachmittag vor der Hundeschule.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Magi

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24

Montag, 11. März 2013, 23:20

Ausserdem finde ich 2 Stunden "Qualitätszeit" die man mit aktiv mit dem Hund verbringt pro Tag ein Muss. Wenn ich nicht gewillt bin, die aufzubringen, brauche ich keinen Hund zu haben.
Wir hatten das ja mal im Chat und das gab mir nach zu denken. Hab seither mich richtig penibel darauf geachtet wie viel "Qualitätszeit" ich mit Zelda verbringe. Für mich und Zelda ist das definitiv auch wenn ich im Garten mit ihr Trickse, Apportiere oder einfach sonst Sachen mache. Von anderen Hundehalter weiss ich aber, das ihre Hunde das nicht so empfinden. Wie ist da Amiga? Und auch an die anderen, können das eure Hunde? Mal einen ganzen Tag nicht Spazieren?

Ich nehme hier gerne das Beispiel von Strassenhunden, da es mir zu wider ist, von Wölfen zu sprechen. Was tun Strassenhunde den lieben langen Tag? Agi? Ball spielen? Joggen gehen? nein. Sie schlafen und stehen nur auf um zu fressen und um mit Artgenossen zu interagieren
Sie gehen aber eine Gewisse Strecke um Futter zu beschaffen, jedenfalls die nicht direkt vor Ort gefüttert werden. Auch je nach Rasse haben sie ein Herdenschutzhund ähnliches Verhalten und Markieren ihr Revier ab um immer wieder von Vorne neu zu Markieren. Das sind ja auch Laufkilometer und Mentale Eindrücke?
Meinen bringt z.B 30 Minuten auf freiem Feld herumtoben mehr, als 2 Stunden an der Leine im Wald oder sonst wo zu laufen.
Meiner bringt es mehr, 2 Stunden im Wald an der Schlepp zu sein als 30min auf dem selben Feld, ausser der Spielpartner ist wirklich sehr interessant.
Wichtig ist mir, dass keine Regelmässigkeiten aufkommen, was die Zeiten und Längen der Spaziergänge betrifft. So ist Tabasco mit dem zufrieden, was er gerade bekommt und fordert an ruhigen Tagen nicht "sein" Pensum ein.
:thumbsup:
Ich kannte mal jemand, die ging wegen ihrem Hund nachhause. Nicht weil er zu lange alleine gewesen wäre, ihr Freund war zuhause und passte auf. Sondern weil PUNKT 22 Uhr die Abenrunde fällig ist sonst gibts Radau. Genau so mit dem Füttern, alles war Zeitlich geplant. Einer der Gründe warum ich das nicht mache. Manchmal erwische ich mich aber, das ich doch immer so ca. um 14 Uhr los laufe und doch immer ca. um 19 Uhr mit ihr Trickse :halo:

Echt spannend wie Unterschiedlich alle sind, von 5-xx Kilometer, von gut 2 Stunden bis locker 4.

Gibts hier keine (fast) reine Flexi/Schleppleinen Hunde? DUFFY? *kreisch

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Bones

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25

Dienstag, 12. März 2013, 00:10

@Line
Wie kommst du zu dieser Aussage?

Zitat

Ausserdem finde ich 2 Stunden "Qualitätszeit" die man mit aktiv mit dem Hund verbringt pro Tag ein Muss. Wenn ich nicht gewillt bin, die aufzubringen, brauche ich keinen Hund zu haben.


Demnach muesste ich meine Hunde abschaffen. Ist Qualitätszeit fuer ich wirklich nur dann was wert, wenn man etwas aktiv mit seinem Hund macht? Dazu zählen doch auch die täglichen Kuschelrunden, die man abends auf dem Sofa verbrngt und ähnliche Sachen. Frueh morgens, wenn ich Bones aus der Box hole, setze ich mich kurz hin und sie geniesst es gestreichelt und gekrault zu werden. Hat sowas fuer dich keinen Wert? Mir sind solche Dinge viel wichtiger als Bällchen schmeissen und Tricks lernen.

Nicht böse gemeint aber deine Worte stossen mir grad extrem gegen den Kopf.

@Magi
Ja, auch Strassehunde bewegen sich um Futter zu beschaffen. Aber sie bewegen sich nur fuers nötigste und spulen nicht täglich eine vorgeschriebene Anzahl von Kilometern ab und bespassen sich gegenseitig bis zum umfallen

Wenn wir im Sommer den ganzen Tag im Garten rumhängen oder werkeln kanns schon auch mal so sein dass die Hunde nur den Garten sehen und nicht raus kommen. Duerfen sich da aber auch frei bewegen und tun und lassen was sie wollen. Keiner klebt abends vor lauter voriger Engergie an der Decke. Und nein, ich fuehl mich dabei sicher nicht schlecht :lama:

Und ja, wir haben Teilzeit-Flexihunde. Bisher haben sie sich noch nciht drueber beschwert :D
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Magi

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26

Dienstag, 12. März 2013, 00:28

Du gehst ja noch ins Agi, an Seminar, Trickst mit ihnen, blödelst mit ihnen im Garten
2x40min sind 1:20, weitere 40min schaffst du locker an "Qualitätszeit" und das auch ohne das kuscheln dazu zu rechnen. Denkst du nicht?

Ich war jedenfalls erstaunt als ich auf 2 1/2 Stunden kam obwohl ich Krank war und keinen Schritt aus der Haustür machte, das ist mehr als an manchen Spaziergangstagen :D

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Bones

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27

Dienstag, 12. März 2013, 00:45

Nein. ich bin ziemlich trickfaul. Manchmal ueberkommts mich, dann hab ich Wochenlang keine Lust darauf. Das Dummy suchen am Morgen dauert auch nicht ewig, da ich um 8 ausser Haus muss. das sind so ca. 15 min. Trainings und Seminare zähle ich nicht zum Alltag und auch wenn ich training hab, dann geh ich nur mittags spazieren und der Abendspaziergang wird durch Training ersetzt. Vor und nach dem Training gibts ne kleine Runde um sich zu versäubern. Jeweils nur so lange bis die Geschäfte erledigt sind. Ich definier wohl Qualität etwas anderst...
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Desi

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Hunde: Lisa, Border Collie, *2004 & Pallina, Spitzmix, *2005

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28

Dienstag, 12. März 2013, 00:49

Huch ja also bei uns gibt es sehr viel Bewegung.
Im Alltag wenn ich arbeite gehen wir morgens 45min, mittag kurz raus und abends gibts dann noch ne gute Stunde. Während dem arbeiten kommen sie immer wieder mal mit wenn ich mit Feriehunden spazieren gehe oder in den Auslaf gehe. Manchmal brauch ich die Mädels auch zu Trainingszwecken mit anderen Hunden.

Haben wir Frei dann schläft Frauchen am morgen gerne etwas länger. Da lass ich die Hunde um 7.00 meist kurz in den Garten und gegen Mittag gehen wir dann on Tour zwischen 2-4 Stunden in die Natur, oder gehen in die Stadt, letzhin waren wir im Dählhölzli in Bern. Da gibt es dann verschiedenes zu tun: UO, spielen, Suchspiele, schnüffeln etc.

Wenn ich mit Lisa jören gehe, gehe ich mit Pallina zuvor eine Stunde alleine spazieren. ;)

Edit: mal einen ganzen Tag ohne spazieren wäre für meine die Hölle. Gerade für Lisa, die versäubert sich ungerne im Garten, höchstens mal Pipi...aber dazu braucht sie ihre Bewegung dazu sonst kommt nix :D

Magi

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29

Dienstag, 12. März 2013, 01:13

Und wenn das versäuberungs Problem nicht wäre?

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Desi

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Hunde: Lisa, Border Collie, *2004 & Pallina, Spitzmix, *2005

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30

Dienstag, 12. März 2013, 01:39

Und wenn das versäuberungs Problem nicht wäre?


Dann würde ich trotzdem spazieren gehen. Den Garten brauch ich mehr als Beschäftigungs und Spielplatz und nicht als Klo. Ich lass aber vor dem ins Bett gehen oder morgen früh schon raus zum Pinkeln.

Aber ich bleibe stehts dabei wenn ich Hunde halte dann bewege ich die auch und zwar ausserhalb des Gartens damit sie auch etwas anderes zum schnüffeln haben. Hätte ich keinen Garten, müsste ich auch spazieren gehen ;)

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Dienstag, 12. März 2013, 07:15

Also, ich gehe unter der Woche morgens ca. 1h-1h 30 und dann mittags nochmal dasselbe. Morgens nur laufen ohne Bespassung, mittags mit Bespassung. Gelegentlich geht mein Lebensgefährte abends noch, mittlerweile eher weniger.
2x die Woche (unter der Woche) gehe ich mit Chadie und Joe joggen, Yuki geht mit meinem LG biken. Als es noch Schnee hatte, sind wir geskatet (Langlauf). Jetzt, wo es früher wieder hell wird, machen wir auch öfters mal eine Frühmorgens-Kurzskitour.
Wochenends sind wir meist in den Bergen unterwegs, Zeiten sind unterschiedlich, ab 4h aufwärts.

Silvie

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32

Dienstag, 12. März 2013, 07:40

Also "nur" Versäuberungsrunde oder Garten käme für meine auch nicht in Frage... selbst wenn ich sie vor einem Rennen oder Training schone gehen wir normal Spazieren, ich motiviere sie dann einfach nicht zusätzlich zu rennen. 1 Tag vor der Veranstaltung mache ich dann eben die unbeliebten Leinenspaziergänge im Wald oder im Dorf, weil sie quasi gelernt haben das sie dort an der Leine bleiben müssen. Aber mehrere Tage hintereinander ohne Freilauf wäre für meine definitiv nix. :wacko:

Tinuvielle

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Dienstag, 12. März 2013, 08:28

Unser normaler Ablauf sah so aus: Morgens geht mein Freund ca. 20 Minuten mit ihm in den Wald. Es sind ca. 2 Min. Leinenpflicht und danach kann er wirklich rumtoben und Hund sein.(Er kennt weder Flexi noch Schleppe) Am Mittag kommt dann jeweils meine Dogsitterin und geht mit ihm alleine nochmals ca. 20 Min. raus oder wenn er mit mir Büro ist, machen wir einen Spaziergang von gut 3/4 Stunden mit Spielprogramm, im Sommer gehen wir oft an den See schwimmen. Nach Feierabend machen wir je nach Lust und Laune eine halbe Stunde bis Stunde "Aktivspaziergang", d.h. inkl. Rücksuche, Dummy, UO, Verstecken, Leckerliesuche, Fährte etc. Kurz vor Schlafen gehen geht mein Freund nochmals eine Runde ums Quartier zum Versäubern. An den Wochenende sind ist es meistens mehr und es wird viel gewandert. Aufgrund seiner Krankheit mussten wir jedoch das Programm stark eindämmen und daher ist nun viel mehr Nasenarbeit (Fährten, Futterdummy suchen) dabei, damit er trotz wenigen Kilometern auch gut ausgelastet ist. Grundsätzlich könnte ich 5 Stunden mit ihm laufen und er wäre noch nicht besonders müde, das sehe ich ihm Sommer an unseren Wandertouren. Er braucht wirklich auch Auslastung auf den Spaziergängen.
“Properly trained, a man can be dog’s best friend.”

Luna

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34

Dienstag, 12. März 2013, 08:38

Der Vergleich mit den Strassenhunden hinkt etwas, bzw. "verhebt" nicht ganz finde ich. Denn die Rassehunde werden für einen bestimmten Zweck gezüchtet und auf diese Aufgabe selektioniert, was bei den Strassenhunden ja nicht so ist. Deshalb finde ich, sollte man sich bei der Rassewahl halt schon sehr viele Gedanken machen und wissen, für was man den Hund vor allem möchte.

Meine könnten gut ein oder zwei Tage ohne Spaziergänge oder Training sein, ohne durchzudrehen. Mussten sie letzten Herbst auch, da ich ziemlich fest krank war.

Ich persönlich find spazieren langweilig, ich mag lieber Action mit den Hunden. Deshalb trainiere ich lieber, finde es aber wichtig, dass sie auch mal ihre Zeit haben, wo sie in Ruhe schnüffeln können oder im Dreck wälzen usw.

Meily

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35

Dienstag, 12. März 2013, 08:51

Sehr interessantes Thema.
Ich habe mir immer extrem viel Gedanken darum gemacht wie ich meinen Hund auslaste. Genügend lange Spaziergänge, immer irgend welche UO Übungen eingebaut ect. Ich war Morgens 40-50 Minuten unterwegs. Mittags nur kurz und Abends nach der Arbeit wieder für eine Stunde. Und ich hatte immer noch das Gefühl ich müsse mehr und hab dann noch jenes und solches gemacht. 1x in der Woche BH und 1x Trick Dog.

Tja, was soll ich sagen. Ich hab meine Bulldoge unbewusst zu einem Border erzogen. Er konnte nicht mehr ohne arbeit, war die ganze Zeit nervös und fand keine Ruhe mehr. Immer wollte er etwas arbeiten und forderte mich. Dies führte zu mehreren Ausbrüchen von Ihm. Es war schlichtweg zu viel.

Nun haben wir radikal gekürzt. BH gestrichen und Trick Dog nur noch alle zwei Wochen. Spaziergänge sind nur noch Spaziergänge. Er soll schnüffeln und rennen und einfach Hund sein.
Jetzt achte ich genau drauf, dass ich nicht zu viel Übungen mache und auch Ruhetage einlege. Jetzt gehen wir Morgens 15-30 Minuten auf den Spaziergang, Mittags 10 Minuten zum versäubern und Abends zwischen 25-40 Minuten. Mehr nicht. Ab und an bleibe ich auch "nur" im Garten.

Und so passt es für Ihn. Er ist viel ruhiger und ausgeglichener. So wie er sein soll zufrieden.

Ich würde sagen es kommt sehr stark auf den Hund an und wie man ihn erzieht. Ich würde gerne mehr machen mit Hund. Aber es ist nicht gut für ihn. Also lass ich es. Das muss ich akzeptieren. Daher kann man auch nicht pauschal sagen wenn du nicht 2 Stunden mit dem Hund raus gehst sollst du keinen anschaffen. Jeder ist anders und Hunde sehr anpassungsfähig.

Wir haben unsere Mitte gefunden und bleiben dabei.

perrolina

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Hunde: Amiga, Perro de Agua Español, März *2008

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Dienstag, 12. März 2013, 08:51

@Magi
Ja ich erinnere mich an unseren Chat, kam mir auch gleich in den Sinn als ich deinen Thread hier sah. Ich finds super, dass du den eröffnet hast :)
Wegen der "Qualitätszeit"...mir kam da kein anderes Wort in den Sinn....

Zitat

Für mich und Zelda ist das definitiv auch wenn ich im Garten mit ihr
Trickse, Apportiere oder einfach sonst Sachen mache. Von anderen
Hundehalter weiss ich aber, das ihre Hunde das nicht so empfinden. Wie
ist da Amiga? Und auch an die anderen, können das eure Hunde? Mal einen
ganzen Tag nicht Spazieren?
Für Amiga ist eben genau DAS Qualitätszeit, wenn ich mich mit ihr beschäftige. Einen ganzen Tag nicht spazieren gehen ist für sie überhaupt kein Problem, auch zwei Tage nicht. Wenn wir ein Wochenendseminar haben, ist das immer so. Ich merke zwar dann auf dem ersten Spaziergang nach zwei bewegungsarmen Tagen schon, dass sie mehr das Bedürfnis hat rumzufetzen aber die käme trotzdem nicht auf die Idee, im Haus rumzunerven.

Die von vielen verpönte Regelmässigkeit hat für mich sehr viele Vorteile. Da ich zu denen gehöre, die regelmässige Arbeitszeiten hat und den Hund täglich fünf Stunden alleine zu Hause lässt, ist es sehr praktisch, wenn der Hund relativ pünktlich zwischen 6 und 6.15h morgens sein Geschäft verrichtet. Weil ich muss nämlich spätestens um halb sieben unter der Dusche stehen und habe keinen Bock auf extra Runden im Quartier. Noch weniger Bock habe ich auf das ungute Gefühl, wenn sie eben ihr Geschäft nicht verrichtet hat und ich sie dann 5 Stunden alleine lasse. Amiga würde nicht reinmachen wenn sie es irgendwie verhindern kann. Da ich aber selber das Gefühl hasse, dringend zu müssen aber nicht zu können, mag ich das auch meinem Hund nicht antun. Am Abend ist es dasselbe. Ich finde es herrlich wenn die Zweibeiner und die Vierbeiner zufrieden verpflegt und versäubert den Feierabend geniessen und da ich regelmässig um halb sechs aufstehen muss, gehe ich auch ziemlich regelmässig zwischen 22 und 23h ins Bett. Mein Hund muss sich da also meiner Regelmässigkeit anpassen und nicht ich passe mich dem Hund an.
Obwohl ich das nun bald fünf Jahre mache, haben wir kein Problem am Wochenende oder in den Ferien. Amiga kann wunderbar auspennen oder einen Abend lang im Restaurant unter dem Tisch liegen, ohne irgendetwas einzufordern. Was sie allerdings immer macht ist, sie guckt mich punkt 12.00h und punkt 18.00h erwartungsvoll an - weil es normalerweise dann Futter gibt :D. Wenn das aber dann halt mal nicht so ist, ist das auch kein Drama - sie hört dann nach ein paar Minuten auf mit Gucken.

@Bones

Zitat

@Line
Wie kommst du zu dieser Aussage?

Zitat


Ausserdem finde ich 2 Stunden "Qualitätszeit" die man mit aktiv mit
dem Hund verbringt pro Tag ein Muss. Wenn ich nicht gewillt bin, die
aufzubringen, brauche ich keinen Hund zu haben.

Demnach muesste ich meine Hunde abschaffen. Ist Qualitätszeit fuer ich
wirklich nur dann was wert, wenn man etwas aktiv mit seinem Hund macht?
Dazu zählen doch auch die täglichen Kuschelrunden, die man abends auf
dem Sofa verbrngt und ähnliche Sachen. Frueh morgens, wenn ich Bones aus
der Box hole, setze ich mich kurz hin und sie geniesst es gestreichelt
und gekrault zu werden. Hat sowas fuer dich keinen Wert? Mir sind solche
Dinge viel wichtiger als Bällchen schmeissen und Tricks lernen.
Nicht böse gemeint aber deine Worte stossen mir grad extrem gegen den Kopf.


Wir verstehen unter "Qualitätszeit" wohl ziemlich genau das gleiche. Kuschelrunden auf dem Sofa gehören für mich da absolut dazu. Bällchen schmeissen schon weniger - wenn es denn nur ein stupides Werfen ist.

Was mir immer total gegen den Strich geht und ich mich immer weniger zurückhalten kann mit Kommentaren sind die Leute, die beispielsweise an ein Agility-Meeting fahren oder sonst eine Hundesportprüfung, der Hund insgesamt 10 Minuten zum Einsatz kommt, vielleicht noch 5 Minuten eingelaufen und wieder 5 Minuten ausgelaufen wird, die Menschen aber 6 Stunden am Meeting rumhängen - Hund natürlich derweilen in der Box - und am Abend stolz erzählen "ich war heute 6 Stunden mit dem Hund unterwegs!". Oder man geht in eine Hündelerferienwoche, Hund hockt täglich ca. 6 Stunden im Auto, währenddem die anderen dran sind, während dem Abendessen hockt Hund im Auto weil er nicht mit in Restaurant darf und die Nacht verbringt er in einer fremden Box im Hotelkorridor, weil er nicht mit ins Zimmer darf. Aber nachher wird stolz berichtet "ich war eine Woche in den Ferien NUR für den Hund!"

So habe ich das gemeint :)
Lg Nicole

Bones

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Hunde: Jade Appi-Mix '07, Bones Malinois '12, Nikita Mix '05, Mäx Mix '12

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37

Dienstag, 12. März 2013, 08:54

Gut, wenn dieser hinkt, nehm ich Border Collies :)

Ein Schäfer in England hält sich mehrere Border Collies - Arbeitstier pur. Jeder dieser Hunde kommt 1-2x pro Woche an die Schafe. Die restliche Zeit leben sie auf dem Hof - teilweise im Zwinger und kommen erst wieder raus, wenn sie wieder arbeiten duerfen. Die Arbeiten an den Schafen ist sehr Kräftezehrend und sie brauchen entsprechende Erholungszeit. Ist der Schäfer nun ein Tierquäler weil er nicht auch noch Frisbee spielt oder Agi macht und mit den Hunden keine 2 Stunden täglich ueber die weiten Felder tobt?

Versteht mich nicht falsch, ich bin sehr dafuer dass man seinen Hund artgerecht auslastet. Mir stehen aber die Nackenhaare zu Berge, wenn jemand jammert dass der Hund permanent fordere oder einem zuhause verfolgt und ich dann nach nachfragen höre, was dieser Hund täglich fuer ein Programm hat. Ich hatte das gleiche bei Jade. Ich war auch mal der Meinung, dass sie viel Bewegung und Beschäftigung braucht. Es gab Phasen, da war ich täglich 4 Stunden unterwegs und hab oft geclickert. Sie war nervig und dreht mir deswegen z.T. noch heute bei jedem kleinsten Anzeichen von Action extrem schnell hoch. Aber, sie kann im Haus schlafen, ohne mit zu verfolgen und auch draussen im Garten kann sie stundenlang in der Sonne liegen und einfach nur geniessen. Vor einem Jahr war das noch ein ding der unmöglichkeit. Ich wurde im Garten permanent angestarrt. Ich hab das ganze wegignoriert.
Hundeschule und Fleecetaue

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Dienstag, 12. März 2013, 08:59

@Line
Ah na dann ist alles klar :)

Btrf. Agi, ich weiss du nahmst es nur als Beispiel und meintest nicht mich aber trotzdem möchte ich etwas dazu sagen. Ein Meeting ist extrem Anstrengend. Da macht es mehr Sinn, den Hund in der Box zu parkieren als nach dem Lauf noch mit ins Resti genommen zu werden oder wenn man dazwischen stundenlang spazieren gehen wuerde. manch Hund muss vor und nach seinem Lauf auch noch zugucken, wie andere durch den Parcour hetzen. Da bin ich ueberhaupt kein Fan von.
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Tabasco

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Dienstag, 12. März 2013, 09:10

Ich glaube, man darf nicht nur die Spaziergänge für sich alleine betrachten.

Wenn ich z.B. an gestern denke: Da war ich am Vormittag nicht mit ihm spazieren, habe dafür einmal etwas UO gemacht und eine erste Steinpilz-Suchübung zuhause.
Von 12Uhr an war er im Garten, am frühen Nachmittag gab es einen einstündigen Spaziergang, dann gleich wieder in den Garten, zum Teil zusammen mit mir. Dort blieb er bis kurz vor 18Uhr. Aus unseren Garten kann er in drei Richtungen das Geschehen mitverfolgen, was er sehr gerne macht.

Also von dem her ist das garantiert auch aktive Zeit und für mich (und Tabasco) ebenso wichtig wie ein Spaziergang.

Pixel-Paws

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Hunde: Kimena, Border Collie Mix, 07 | June, Flatcoated Retriever, 11

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Dienstag, 12. März 2013, 09:13

Ich finde das eine sehr spannende Frage. =)

Ich für mich musste grade wieder was feststellen, was ich wieder etwas vergessen habe. Nur rennen macht meine Wüffs nicht müde. ;) Ich bin ja 2x mit den beiden Fahrradfahren gegangen mit dem Gedanken, dass ich in kürzerer Zeit (es hat schon eingedunkelt) die beiden tot kriege. Hat leider nicht die Bohne funktioniert, obwohl es eine gut 7km lange Strecke war! Beide waren zu Hause total aufgekratzt und schienen mir sehr unausgelastet.

Anders sah es aus, als Kimena ziehen musste. Aber bei June, die ja nicht Eingespannt war, sah es wieder gleich aus wie die Tage vorher, obwohl sie diesmal durchgehend gallopieren musste. ;)

Gehe ich aber die selbe Strecke zu Fuss, sind die Wüffs danach sehr erledigt und schlafen einige Stunden. Warum?

Ich denke der Hauptgrund ist (und das denke ich auch bei einem 2h Spaziergang mit Zelda auf dem Birrfeld ;) ), dass die Hunde schnüffeln, ihre Umgebung wahrnehmen, sich auf uns konzentrieren müssen, etc. Sie haben also was zu tun. Besonders schnüffeln ist für meine Hunde etwas sehr Erfüllendes. Seit Kimena aktiv markiert, sehe ich ihr richtig an, wie müde sie dadurch wird. Darum gehe ich ab und an mal ohne Spielzeug und ohne Leckerlis gassie, damit die Wüffs wirklich zeit haben, ausgiebig ihre Zeitung zu lesen. =)

Aktionspaziergänge mache ich jetzt auch ab und an, bei denen ich wirklich versuche, ich sie körperlich und geistig fit zu halten/zu kriegen. Langsam machts auch mit June spass, weil sie auch langsam was im Repetoire hat. ;) So schicke ich die Hunde auf Distanz irgendwo rauf und da gebe ich Kommandos wie Sitz und Platz. Oder ich übe unterwegs etwas, ein paar Tricks, einen Trick den wir grade am generallisieren sind, etc.

Und ab und an gibt es auch wirklich nur Powerspaziergänge, wo ich die Bälle dabei habe und nebst Impulskontrolle auch wirklich viel werfe. Oder ich setzte die Wüffs ab und sie dürfen rasen oder ich mache Rücksuche, wo sie auch total hochfahren, etc. Ich liebe es einfach. ;)
Dann sind sie aber am Abend nicht wirklich ausgelastet, sondern einfach körperlich müde. Dann clickere ich jeweils noch etwas mit ihnen, um ihnen die nötige kopfmässige Auslastung zu geben.

@Bones
Den Vergleich mit den ursprünglichen Border Collies finde ich auch etwas schwierig. Grundsätzlich stimmt das schon, aber ob es artgerecht ist, ist die andere Frage. Was man nämlich nicht weiss ist, dass diese Hunde teilweise starke stereotypische Verhaltensweisen an den Tag legen, weil sie halt den ganzen Tag irgendwo angebunden oder eingesperrt sind. 1-2x die Woche an die Schafe ist auch für einen Border nicht artgerecht.

Ich habe da mal ein Video gesehen. Ich finde es aber grade nicht mehr. Jedenfalls sah man da so einen Border, der im Zwinger permanent von einem Fuss auf den anderen hüpfte. Dieses Verhalten zeigte er fast andauernd, auch wenn er zur Arbeit mitgenommen wurde. Nur an den Schafen nicht. Das finde ich dann auch hart.

Ich bin auch kein Fan von Dauerbespassung, aber so ursprünglich möchte ich es doch auch nicht halten. ;)

Aber ansonsten gebe ich dir absolut recht! Genau diese Entspannungsphasen sind mir auch sehr wichtig, grade bei Hunden, die schnell hochdrehen.