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Hiaschi

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Hunde: Hiascha, Kooikerhondje

Hundesport: Trailen; Sonst: Alles e chli, aber nüt rächt.

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41

Dienstag, 12. März 2013, 09:20

Bis vor 1-2 Jahren habe ich auch noch strikt darauf geachtet, dass ich mit meinem Hund jeden Tag mindestens 2 Stunden Laufen gehe. Da war es am Morgen eine halbe Stunde, an freien Nachmittagen 2 Stunden und am Abend nochmals eine halbe Stunde. Als ich wieder 100% arbeiten konnte wurde es irgendwann zu einem MUSS und ich genoss es nicht mehr so. Ich ging morgens eine Dreiviertelstunde, Mittags eine halbe bis eine Stunde und am Abend nochmals so weit, dass ich auf 2 Stunden kam. Ich achtete ziemlich genau darauf. Immer wieder hört und liest man ja (auch hier), dass ein Hund das braucht und sonst nicht glücklich ist. Hiascha reagierte immer mehr auf meine Stimmung und schlich die ganze Strecke nur noch hinter mir her und frass was er finden konnte. Ich war mir da nicht bewusst, warum er das machte und ärgerte mich immer mehr. Nur schon der Gedanke an einen Spaziergang verdarb mir die Laune. Wenn ich dann mal nicht so lange draussen war, hatte ich ein schlechtes Gewissen. "Ich bin doch ein schlechter Hundehalter, wenn ich nicht so lange spazieren gehe und verdiene keinen Hund". Hiascha war es aber eigentlich egal wie viel er nach draussen kommt. Lieber keinen Spaziergang als einen Stress-Spaziergang. Auf Wanderungen am Wochenende war die Stimmung oft besser und Hiascha lief teilweise auch wieder von sich aus voraus, ohne dass ich ihn zwingen musste.

Vor ca. einem Jahr sah ich ein, dass etwas geschehen muss. Ich holte dann Katrin Schusters Hilfe. Wir analysierten sein und mein Verhalten und ich kam bald mal drauf, dass ich der Auslöser für sein Verhalten bin. Ich begann dann umzudenken und gehe heute nur noch weiter Laufen, wenn ich wirklich gute Laune habe. Sonst lasse ich es besser sein und mache ein paar kleinere Runden und trainiere dafür etwas mehr. Heute sieht es etwa so aus: Unter der Woche: Morgen - 10 Minuten; Mittag - halbe Stunde; Abend - halbe Stunde oder weniger, im Sommer mehr. Am Wochenende bei guter Laune: einen grossen Spaziergang à 2 Stunden aufwärts. Sonst weniger.

Bei Hiascha kommt es eindeutig nicht auf die Steckenlänge drauf an, damit er ausgelastet ist. Er ist überhaupt kein Bewegungs-Junkie. Lieber für einen Kilometer eine halbe Stunde brauchen und jedes einzelne Blümchen abchecken als 8 Kilometer zügig laufen und ständig dazu ermahnt werden, vorwärts zu laufen.

Ja, ich musste umdenken und habe die Bedürfnisse von Hiascha akzeptiert (die nicht ins Hundespaziergang-Bild von einigen passen). Mit anderen Hundehaltern Spazieren zu gehen ist oft schwierig, da diese vorwärts laufen wollen und ich immer noch ein schlechtes Gewissen habe, wenn man halt auf Hiascha immer wieder warten muss. Für mich zu akzeptieren, wie Hiascha ist, habe ich hinter mir. Dieses Bedürfnis aber auch vor anderen HH zu verteidigen fällt mir im Moment noch schwer. :blush:

Heute geniesse ich es extrem, wenn ich mal wieder alleine mit einem lauffreudigen Hund spazieren gehen kann. Einfach Kilometer hinter mich bringen. Andererseits ist es auch sehr schön, einen Hund zu haben, der keine längeren Spaziergänge braucht und auch mal einen Tag nur mit Versäuberungsrunden locker wegsteckt.

Luna

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Hunde: Luna, Labi *2005, Cento, Mali *2004, Aristo, DSH *2014

Verein: HuSta

Hundesport: IPO, VPG, BH

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42

Dienstag, 12. März 2013, 09:31

@perrolina: und ich wundere mich immer über die Teilnehmer in Trainingswochen, die vor Trainingsbeginn weiss nicht wie lange spazieren gehen, über Mittag nochmal den Drang haben mit dem Hund zu laufen und am Abend wieder. Das geht dann 3 Tage gut, ab dem 4. Tag arbeitet der Hund dann nicht mehr. Eine Fährte auszuarbeiten ist für den Hund viel anstrengender als ein normaler Spaziergang. Ebenso der Schutzdienst usw. Vielleicht wird das etwas unterschätzt. Meine fallen jedenfalls am Abend immer hundemüde in ihre Bettchen auch ohne zig Spaziergänge am Tag. Ich wundere mich da wesentlich mehr über die Leute, die ihre Hunde nach einem anstrengenden Tag (z.B. Agyturnier) noch ins Restaurant schleicken, wo der Hund keine Ruhe hat. Da wäre es ihm in seiner Box wohler.

Ich sehe es ebenfalls wie Bones, man kann sich auch daurend forderne Hunde heranerziehen. Ständig Action, nie einfach mal Ruhe.....

catba

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Hunde: Ghiro (Lagotto) April 2006 / Dixie (Mudi) November 2011

Verein: Agility Club ATN Jolly Tatz / Lagotto Club Schweiz

Hundesport: Agility, Trüffeln, Fährten, Dummy, Trickseln

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43

Dienstag, 12. März 2013, 09:41

das sehe ich auch so...das Beispiel mit dem Agi Meeting...es ist für den Hund weit mehr, als nur 3x 1 Minute im Ring stehen...das ganze "Drumherum" gehört auch dazu...Ghiro z.B. ist nach einem halben Tag Meeting bedient :) früher habe ich auch Ghiro noch lange Spazieren geführt um die Wartezeit zu überbrücken, da ist aber totaler blödsinn...natürlich richtig Ein und Auslaufen, aber danach ist die Ruhe zwischen den Läufen sehr wichtig, damit der Hund sich erholen kann...

Duffy

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Hunde: Bibu, Russel, Duffy, Conti, Jazz, DP

Verein: HSV Ettenheim, Merlindogs Altdorf

Hundesport: Mantrail, Tricksen, UO

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44

Dienstag, 12. März 2013, 09:58

@Magi hier keine (fast) reine Flexi/Schleppleinen Hunde? DUFFY? *kreisch

ich kann nicht zitieren sorry :D

Ja Duffy ist momentan zu 90% ein Schleppleinen Flexihund. Im Sommer wenn Sie fauler wird, entspannt sich das auch hoffentlich wieder. Allerdings hat mein Hund sicher kein Qualitätsverlust dadurch. Sie darf immer wieder für für Arbeitssessions oder für Speedrunden von der Leine.

Ich brauche nicht jeden Tag 2-3 Stunden mit meinen Hunden raus. Ich kann wenn ich will und wenn ich kein Bock oder Zeit hab, dann halt nicht.

Wir gehn morgens ein kurzes Ründchen zum Versäubern.
Mittags in der Regel ne Runde von ca. einer Stunde, manchmal auch zwei...
am Nachmittag nochmal versäubern und am Abend nochmal ne Runde ums Quartier.

Manchmal ist die Hundesitterin da, die geht dann länger oder am WE machen wir grosse Ausflüge.

Ich hab keine Hunde die Ihren Spaziergang einfordern, eher dann mal drin, wenn ich zu wenig gemacht habe, dass Sie mich zum Clickern oder so auffordern.

Wenn ich höre, dass manche jeden Tag 3-4 Stunden draussen sind, ne das ginge bei mir gar nicht, zeitlich gesehn, was aber nicht heisst, das ich mit meinen Hunden nichts mache.

Auf den Spaziergängen läuft manchmal ganz viel, manchmal wieder gar nichts. Hatte ja auch mal einen Thread dazu eröffnet. Meine Hunde müssen sich nach mir richten und nicht ich mich nach Ihnen....Also zähl ich wohl auch zu den Tierqüalern :D
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Cleopatra

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Hunde: Cleo, Labrador x BGS, *2010

Hundesport: Dummytraining

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45

Dienstag, 12. März 2013, 10:49

Also bei uns gibt es auch keine Regel wieviel und was an den Spaziergängen läuft. Unter der Woche sind wir morgens und mittags je 30 minuten unterwegs und am Abend mindestens eine Stunde, meistens mehr (je nach Wetter). In der Früh gibt es oft eine kleine Leckerlifährte oder Dummyversteckspiele, mittags eine Runde apportieren, mit Zapfen spielen, oder einfach nur schnüffeln auf der Wiese. Abends bin ich dann entweder mit Hundekollegen unterwegs, oder wir machen Dummytraining und Suchspiele gehen in den Wald zum Stöbern und Spielen, oder ein bisschen UO auf der Wiese usw. Zu Hause machen wir eigentlich sehr wenig, nur wenn das Wetter ganz schlecht ist, gibt es eine Runde Futterdummy-Suchen, bisschen Kopfarbeit usw. Zudem stehen mind. 1x in der Woche unsere Physio-Übungen auf dem Programm wie Slalom, auf den Hinterbeinen laufen, über stangen laufen usw.
Im Büro gibt es ab und an mal einen Ball der fliegt, oder sie schläft oder beschäftigt sich mit dem Leckerliball.
Ich persönlich merke bei Cleo einen riesigen Unterschied. Wenn ich einfach vor mich hin laufe oder sogar noch telefoniere, dann habe ich eine Trödeltante hinter mir hertraben die nur blödsinn macht (zusammenfressen, wälzen), eine irre Distanz lässt usw. (das macht sie manchmal auch, wenn wir mit anderen Hunden unterwegs sind, weil ich dann ja nicht so aufpasse). Wenn ich aber einen Futterdummy mit habe, der verloren gehen könnte, ein leckerli das plötzlich zu boden fällt, einen Dummy den man mit Suchpfiff im Gebüsch suchen darf, usw. dann gibt es kein Trödeln, dann habe ich 100% aufmerksamkeit und dementsprechend müde ist das Krötlein wenn wir dann nach Hause kommen.
Ich denke man kann nicht generalisieren welcher Hund wieviel braucht, ich merke einfach, dass es uns gut tut, wenn Spiel- oder Suchsequenzen (oder auch mal UO) auf den Spaziergängen eingebaut werden.
Unser Hundeblog - www.stadtwoelfe.ch

perrolina

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Hunde: Amiga, Perro de Agua Español, März *2008

Verein: Private Trainingsgruppe und Perro-Club CH

Hundesport: ZOS, Tricksen

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46

Dienstag, 12. März 2013, 10:55

@Luna
Ja da gebe ich dir absolut recht. Wie gesagt, wenn ich ein Wochenendseminar mache mit meinem Hund gehe ich auch nicht vorher, über Mittag und abends stundenlang spazieren. Da gehe ich zum Versäubern und den Rest der Zeit ist sie im Auto in der Box und soll entweder das gelernte verarbeiten oder sich erholen von der Kopf- oder Nasenarbeit. Genau gleich bei einem Agility-Meeting (ich mache ja kein Agi aber wenn ich denn machen würde....)

@all
Ich habe mich wohl unverständlich ausgedrückt. Ich meine nicht, dass solche Meeting- resp. Prüfungstage schlecht sind für die Hunde und dass man das nicht machen oder gefälligst vor, zwischen und nach noch stundenlang rumlatschen soll. Auch finde ich es total affig, wenn Hunde nach einem Agimeeting noch ins Restaurant mitgeschleppt werden. Ich finde, ein gescheiter Mix muss her. Einmal die Woche solch ein Prüfungstag ist kein Thema aber ich habe bspw. eine Nachbarin, die macht nichts anderes mit ihren Hunden als Agitraining und Agimeetings. Die Hunde gehen immer von 0 auf 180 und genau so verhalten sie sich auch im Alltag. Das ganze Dorf hat schon Angst vor den Hunden - nicht weil die "böse" sind auf dem Spaziergang, nein, nein, spazieren gehen können die gar nie - aber die springen immer wieder über den Gartenzaun und gehen auf vorbeispazierende Hunde los.
Das ist dann z.Bsp. so eine Hundehalterin bei der ich denke, die würde besser mal ein paar Tage Training auslassen und ihre Hunde gemütlich über die Felder zotteln lassen. Das wäre wahrscheinlich für diese Hunde eher "Qualitätszeit" - nicht weil Agi schlecht ist, sondern weil der Mix nicht stimmt.

Oder halt Leute, die das "über den Hund reden" mit "sich mit dem Hund beschäftigen" verwechseln und dabei stundenlang in der Clubhütte Bier stemmen.

Ich hoffe ich konnte mich nun verständlicher ausdrücken.

@Hiaschi
als ich die Viertelstunde mit dir und Hiascha unterwegs war, hatte ICH ein schlechtes Gewissen, weil ich so gemütlich spazierte und Amiga jede Pipipfütze untersuchen liess. :D.
Lg Nicole

Troll

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Hunde: Der Schotte, Collie x Border Collie '04 Pöttitli Cotonmix '97

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47

Dienstag, 12. März 2013, 10:56

Man kann nicht sagen, ein Hund muss jeden Tag 2,5 Stunden spazieren gehen oder mindestens 6 Kilometer Joggen oder am Bike traben und noch 30 Minuten tricksen plus Hundeschule 1 - 2 Mal die Woche. Das Ganze ist individuell zu betrachten und die Balance zwischen Kopf- Laufarbeit muss stimmen, aber auch die Balance zwischen Akivität und Ruhe. Es kommt auf den Hund und seine Art und Bedürfnisse an. Manche Hunde kriegen schon fast zu viel Programm auferlegt, anderen würde etwas mehr gut tun, dieses mehr muss nicht in Kilometern oder Minuten gemessen werden sondern in Qualität-/Intensität - Beziehungszeit, Zusammenarbeitszeit, Sportzeit, je nach individuellem Bedürfniss des Teams.

Rumschnüffeln ist ein sozialer Anlass und von grosser Bedeutung, die ich meinen Hunden gerne biete und so kann man für die selbe Runde je nach Spuren und Nachrichten mal länger, mal kürzer unterwegs sein. Aber bei meinem Grossen (ColliexBorder) merke ich auch, wenn ich zuviele Spaziergänge hintereinander mache, wo er nur vor sich herschnüffelt, dass er gedanklich abhängt und der Appell dann für mich zu lasch wird. Also baue ich gern mal kurze Gehorsams Uebungen ein unterwegs, lass ihn mal Futter suchen, einen Trick ausführen und dann wechseln wir wieder in Schnüffelmodus. Es geht bei ihm darum, die mentale Verbindung zu halten. Er war enorm gleichgültig und latschte einfach von mir weg als wir ihn damals übernahmen, ihn musste ich über ein gewisses Mass an "Arbeit" unterwegs abholen. Hundesport ist er mit mir nicht mehr drin, wenn's von der Arbeitszeit meiner Tochter her aufgeht, ist er einmal die Woche im JuHu dabei.

Meine Hunde richten sich zwangsläufig nach mir und ich weigere mich, mir meinen Tagesablauf von ihnen diktieren zu lassen. Wir sind alles keine Morgenactionfreaks die im Morgengrauen rumrennen, wir machen einen gemütlichen Vormittagslauf, je nach Kater (...der in letzter Zeit wieder die VM Runde mit will) den sogenannten Catwalk (übersichtliche kleinere Runde) für welche wir zwischen 20 und 35 Minuten brauchen, je nach Mauselöchern, interessanten Duftspuren, Begegnungen etc. Die Katerfreien Runden sind dann länger und da kann sich die Vormittagsrunde zwischen 40 bis 80 Minuten ausweiten, je nach Lust und Laune, Wetter und meinen anderen Tagesverpflichtungen. Am Nachmittag/frühen Abend nochmals in etwa das selbe.

Gestern war mir der Catwalk selber zu wenig, also hab ich Sophie und den Kater daheim abgeladen und bin mit Aaron noch einige Minuten geradelt, sind ja da wieder am Aufbauen und fangen jetzt klein an. Zwischendurch Gas geben tut ihm schon gut und von alleine ist er nicht der Typ, der regelmässig und ganz allein für sich Rennanfälle kriegt. Und nicht immer treffen wir auf adäquate Renn- und Tobepartner. Aber am Rad soll er nicht einfach galoppieren über längere Strecken, mir geht es hier um Ausdauer und Muskeln.

Am Abend machten wir dann wieder mit beiden Hunden eine nette Runde, (gemischt mit Schnüffeln und etwas Distanzarbeit) von ca 90 Minuten - herrlich wenn's jetzt wieder heller wird. Hunde waren stinkzufrieden und müde, hat gut gepasst.

PS: es ist kein Problem, wenn es mal nur zum Pieseln rausgeht, wenn's hier chaotisch zugeht oder ich krank bin, es zerlegt mir niemand die Bude. Aber eben, ich habe gesetztere Hunde die keine Workalholics sind.

Jason

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Dienstag, 12. März 2013, 11:14

@Verena, dann kannst du mich gleich mit dazu zählen.

Denn auch bei mir gibt es kein festes Programm, wann wir wie viel machen, sondern je nach Zeit und Lust sind wir mal einen ganzen Tag unterwegs und dann wieder mal nur für kurze Gassispaziergänge. Auch beschäftige ich Jason an den Tagen mit kurzen Spaziergängen nicht extra zusätzlich Zuhause.

Das war nicht immer so. Denn bei Sandro hatte ich mir am Anfang immer Gedanken gemacht, wenn ich nicht mind. einen 1 1/2 stündigen Spaziergang gemacht hatte. Erst als mir bewusst wurde, dass es doch eigentlich wichtiger ist, wie ich die gemeinsame Zeit mit ihm verbringe statt wie lange, kam ich davon los. Und ich stellte auch fest, dass es sowohl ihm als auch mir gut tat, dass er an meinen beiden Arbeitstagen einfach mal Pause machen durfte.

Wie sehr er das selbst auch braucht, hat er uns ganz deutlich in unseren Wohnmobilferien gezeigt, als er sich irgendwann einfach vor die Tür verkrümmelte, um seine Ruhe zu haben. Etwas, was er Zuhause nie gemacht hatte.

Und auch heute noch ist auf den Spaziergängen nur ein ganz kleiner Teil der gemeinsamen Beschäftigung gewidmet. Einen Grossteil verbringt Jason mit Schnüffeln, dem Beobachten, was so um uns vor geht und dem Begrüssen von anderen Hunden, sofern vorhanden. Nur an den beiden Tagen, wo ich vor der Arbeit nur ganz kurz rausgehe, beschäftige ich ihn einen grösseren Teil auf der Spazierrunde.

Und im Sommer als wir 3 Wochen wandern waren, habe ich daneben nichts anderes mehr mit ihm gemacht und er war genau so zufrieden, wie wenn ich mit ihm einen ganzen Tag in der Stadt verbringe. Aber auch hier gibt es keine Regel ohne Ausnahme - sowohl auf den langen als auch den kurzen Spaziergängen.

Nur in den beiden ersten Jahren habe ich Unterwegs mehr mit ihm gemacht. Er hätte zwar auch schon damals nicht zwingend darauf bestanden. Aber seine Ideen, was er stattdessen machen könnte, die ihm vorallem im ersten Jahr und abgeschwächt auch noch im zweiten Jahr kamen, entsprachen nicht immer ganz meinen Vorstellungen.

Hingegen war Jason, wie auch schon damals Sandro, ein Hund, der Zuhause von Anfang gut entspannen konnte und weder hier noch Unterwegs seine Beschäftigung einfordert aber sofort 100% da ist, wenn wir was machen, aber genauso gut auch mal mehrere Tage nichts tun kann. So z.B. auch dieses Jahr als ich während 3 Wochen mit Jason nur gerade zum Versäubern raus konnte und ich mich auch sonst nicht mit ihm beschäftigen konnte. Nicht einmal gross Kuscheln lag drin. Und trotzdem merkte man ihm so gut wie nichts an. Nur gegenüber anderen Hunden war er nach dieser Zeit kurz wieder etwas grantiger.

Von dem passt das Ganze so für uns und ich bin dankbar dafür, dass sich meine Hunde so gut in mein Leben integriert haben und sie genau so wenig feste Zeitpläne brauchen bzw. brauchten.

Moni

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49

Dienstag, 12. März 2013, 11:56

@Meily: Genau so ist es ja bei Hermes und mir auch. Bulldoggen... ;)

Hiaschi

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Dienstag, 12. März 2013, 12:01

@Hiaschi
als ich die Viertelstunde mit dir und Hiascha unterwegs war, hatte ICH ein schlechtes Gewissen, weil ich so gemütlich spazierte und Amiga jede Pipipfütze untersuchen liess. .


Ehrlich? :D Wir sollten mehr miteinander laufen gehen. Dann müssen wir beide kein schlechtes Gewissen haben und haben trotzdem jemanden zum quatschen. Unsere Hunde sind sich ja auch sonst recht ähnlich.

Hiascha war doch der, der immer wieder einen Busch untersuchen musste! Amiga war eher bei uns.

perrolina

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Dienstag, 12. März 2013, 12:18

@Hiaschi
als ich die Viertelstunde mit dir und Hiascha unterwegs war, hatte ICH ein schlechtes Gewissen, weil ich so gemütlich spazierte und Amiga jede Pipipfütze untersuchen liess. .


Ehrlich? :D Wir sollten mehr miteinander laufen gehen. Dann müssen wir beide kein schlechtes Gewissen haben und haben trotzdem jemanden zum quatschen. Unsere Hunde sind sich ja auch sonst recht ähnlich.
Hiascha war doch der, der immer wieder einen Busch untersuchen musste! Amiga war eher bei uns.


Ja die war eher bei uns weil sie mich nicht 'verlieren' sondern mich unter Kontrolle behalten wollte. Wenn ich langsamer laufe, lässt sie sicher eher mal dazu hinreissen auch mal ein bisschen zu schnüffeln. Und das will ich eben bei ihr fördern, dass sie sich mal mit der Umwelt auseinander setzt und nicht nur mit mir. Wir müssen wirklich mal zusammen spazieren gehen. Die Hunde würds freuen, mich auch und du müsstest halt Amigas Lärm aushalten :D
Lg Nicole

Tabasco

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Dienstag, 12. März 2013, 13:49

Zitat

Die von vielen verpönte Regelmässigkeit hat für mich sehr viele Vorteile. Da ich zu denen gehöre, die regelmässige Arbeitszeiten hat und den Hund täglich fünf Stunden alleine zu Hause lässt, ist es sehr praktisch, wenn der Hund relativ pünktlich zwischen 6 und 6.15h morgens sein Geschäft verrichtet.

Weil sich der Hund ja vorwiegend unserem Lebensrhythmus anpassen muss, ist für dich die Regelmässigkeit sehr wichtig.
Bei uns hingegen ist eben vieles unregelmässig, da möchte ich nicht wegen dem Hund einen festen Tagesablauf haben.

Natürlich haben auch wir gewisse Regelmässigkeiten und Rituale, genauso wie ihr auch nicht alles nach Zeitschema macht.
Wichtig finde ich einfach, dass es nicht nur für den Hund sondern auch für den Besitzer stimmt.

Crispy

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Dienstag, 12. März 2013, 14:23

Meine Hunde haben weder ein Spazier Ritual, noch sonst eine Regelmässigkeit. Meine Hunde müssen sich einfach vorallem in der Saison mir/uns anpassen, dafür habe ich dann im Winter mehr Zeit mich Ihnen zu fügen :-). Dafür sind sie nie alleine zu Hause, irgentwer ist immer da.
Spaziergänge wie man die so macht, gibts bei uns einfach auch nicht täglich. Dafür sind wir stundenlang auf dem Hof, Wiesen, Felder etc unterwegs. Die 2 Mädels haben auch ihre kleinen Aufgaben, die sie erledigen müssen und in den Hundesport gehts auch noch (inkl Kopfarbeit zu Hause).

Ich denke einfach das man auch zuviel machen kann...Bei mir sollen Spaziergänge auch Spaziergänge bleiben. Ich trainiere dann selten etwas. Ausser halt es geht nur auf Spaziergängen, wie zB Begegnungen mit einigen Dingen...

perrolina

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Dienstag, 12. März 2013, 14:41

@Tabasco
Ja genau. Und das Tolle an unseren Hunden ist ja eben, dass sie sich so gut uns Menschen anpassen können und drum das Miteinander so viel Mehrwert bringt.
Lg Nicole

sighthound

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Dienstag, 12. März 2013, 19:12

meine brauchen keine tägliche kopfarbeit um ausgelastet zu sein. spaziergänge sind bei uns in erster linie wirklich zum rennen, spielen untereinander oder auch mal mit mir (zb. kong) oder mit unseren hundefreunden. ich mache längst nicht auf jedem spaziergang übungen. wir sind fast jeden tag noch mit andern leuten unterwegs. wir machen täglich 2 spaziergänge à je mind. 1 stunde, oftmals ist es aber mehr. habe ich nachtdienst, gehen wir anders laufen als sonst und das ist kein problem. normalerweise machen wir ca. 8.30 uhr den ersten spaziergang, am nachmittag dann nochmals einen. wir müssen dazu immer das auto nehmen, da ich hier meine dawn nicht freilaufen lassen kann, ausser im winter wenn es viel schnee hat. so sind wir jeden tag an einem andern ort unterwegs. immer denselben ort finden meine langweilig und ich noch mehr.
leinenspaziergänge für nastassja bringen ihr gar nichts, da hat sie null bock drauf. sie ist so gut wie nie angeleint. jendayi kommt gut klar mal an der flex oder der schlepp zu sein, aber sie ist schon lieber frei. auch sie ist fast nie angeleint. dawn kommt auch mit schlepp oder flex gut klar, wenn sie dazwischen gelegenheit hat auch mal freilauf zu geniessen. ich kann also gut 2.5 stunden am stück laufen gehen und davon ist dawn 50% angeleint und danach trotzdem erledigt. im normalfall läuft aber auch sie fast den ganzen spaziergang frei.
habe ich nachtwache, schlafe ich am morgen und gehe entweder so ab 11.30 uhr 30 min laufen und dann am nachmittag wieder eine grosse runde oder aber ich mache es so wie heute und gehe ab etwa 12 uhr gleich eine richtig grosse tour von mind. 2.5 stunden. das sind dann die gelegenheiten wo dawn meistens streckenweise angeleint sein muss.

versäuberungsrunden gibt es bei mir nicht, sie dürfen dies im garten erledigen. sie haben zum garten jederzeit zutritt, da hundetür, auch nachts. sie toben da auch mal eine runde zusammen, aber ich benutze ihn weder zum arbeiten noch um die hunde zu bewegen.

donnerstagmorgen und freitagmorgen haben wir training, einmal mit nastassja und einmal mit dawn. davor gehen wir ganz normal laufen.

ich bin weder die grosse trickserin, noch habe ich lust jeden tag auf dem hupla zu stehen oder meine hunde mehrheitlich mit arbeiten auszulasten. genau deshalb passen windhunde zu mir wie sonst keine andere rassengruppe. ich laufe dafür unheimlich gerne, könnte keine hunde gebrauchen, die keine lust auf lange spaziergänge haben. ich laufe mit den windis auch mal eine grössere wanderung von 4 und mehr stunden. sie machen das problemlos mit aber sie kommen auch sehr gut nur mit ihren 2 mal 1 stunde märsche zurecht. im winter machen wir trainingspause und dies ohne dass die hunde irgend eine veränderung zeigen.
herzliche grüsse von conny mit sighties, cats, chins and bunnies

http://snowhite-symphony.de.tl

nourach

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Hunde: Chuck, Appiborder *2010

Hundesport: Agility, Trickseln

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Dienstag, 12. März 2013, 19:32

Bei uns sind die Spaziergänge total unterschiedlich.
Am Morgen gibts meistens nur ne kurze 10 Minuten Runde. Oft bin ich und Chuck noch viel zu müde und brauchen unsere Zeit in die Gänge zu kommen. Das kann schon mal locker bis 10 oder 11 Uhr dauern.
Meistens machen wir 1 grossen Spaziergang am Nachmittag, der ca. 1-2 Stunden dauert. Dort darf Chuck schnüffeln, rennen, Stöckchen holen, mit anderen Hunden spielen und einfach nur geniessen. Übungen bauen wir eher selten ein, wenn dann eben in nem Stöckchen/Tannenzapfen Spiel wo er vor dem Holen noch diverse Kommandi aussführen muss.
Am Abend gibts dann nochmals ne mittelgrosse Runde.

Gestern Nachmittag zum Beispiel ging ich mit einer Kollegin und ihren 2 Hunden laufen. Es war das erste Mal, dass sich alle drei Hunde auf einmal trafen und es war wohl etwas zu viel. Es gab zwar keine Keifferein aber doch merkte man allen Hunden an, dass sie etwas gestresst waren. Nach 40 Minuten waren wir wieder zu Hause und Chuck schlief bis heute morgen durch. Dies war also ein extrem kurzer Spaziergang aber mit so vielen Eindrücken, dass es wohl doch sehr anstrengend war.

Leinenspaziergänge gibts hier oft. Gerade jetzt im Winter ist Chuck fast durchgehend an der Schlepp, weil es einfach zu viele Skifahrer/Schneeschuhläufer/Winterwegspaziergänger hat. Auch bei meiner Mutter ist er fast ausschliesslich an der Leine, ausser am Wochenende wenn er mit ins Ferienhaus darf. Ich glaube nicht, dass es ihm gross was ausmacht. Wenn wir einen Leinenspaziergang haben, darf er aber auch an jedem Ästchen schnüffeln und alle 2 Meter Pipi machen wenn er will :D

Ich plane also meine Spaziergänge nicht gross im Vorraus und halte mich an kein bestimmtes Ziel, wie weit oder wie lange ich laufen möchte. Wenn ich keine Lust mehr habe, gehts nach Hause und wir machen am nächsten Tag wieder etwas mehr.
Wir gehen aber jeweils mindestens einmal die Woche auf einen grossen, ausgedehnten Spaziergang/Wanderung/Snowboardtour und dort kann er sich so austoben wie er will.
Menschen sind manchmal wie Hunde. Zum Glück sind Hunde nie wie Menschen.

Turbokäthy

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Hunde: Mora, Mali×Podenco, *2008

Verein: Dog4You

Hundesport: Mantrailing, Longieren

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57

Dienstag, 12. März 2013, 20:39

Da ich sehr unregelmässige Arbeitszeiten habe (morgens/nachmittags/12h/nachts/keine Regelmässigkeiten mit meinen arbeitsfreien Tagen), sehen meine Spaziergänge auch sehr unterschiedlich aus. Zusätzlich kommt es auch auf meine Stimmung und meine Spazierlust an. Morgens bleibt meine Prinzessin so lange liegen, bis sie merkt, dass ich langsam die Schuhe montiere. Solange schläft sie zusammengekringelt irgendwo in der Wohnung.

Mora ist ja bei meiner Schwägerin, wenn ich am Arbeiten bin. Sie macht mit ihr mal etwas Apportierarbeit und ist oft auf der Hundewiese anzutreffen, oder mit der Auszugleine im Wald. Insofern ist sie schon mal gut versorgt mit Hundesozialkontakt. Ich gehe mit ihr meist 2 x tgl. je nach Zeit und Lust 1-1.5h spazieren. Habe ich frei und muss mich mal um Wohnung, Kühlschrank und Wäsche kümmern, da wird es halt mal um einiges kürzer. Und sonst zwischendurch Velofahren (Mora ist dabei frei), da nehme ich oft den Futterbeutel mit und sie kann ihr Morgenessen jagen :D. Seit längerem sind wir ja im AJT-Training und bin momentan wieder viel mit der Schleppi im Wald anzutreffen. Die ist von all der Schnüffelei, den Rehdüften, meinen Anweisungen/Befehlen so platt, dass sie am Ende des Spazottels oft Konzentrationsschwierigkeiten hat und nicht mehr so gut hört. Genauso gut kann ich mal nur mit ihr spazieren gehen, ohne dass viel läuft. Da der Radius immer noch ein aktuelles Thema ist, muss sie sich auch immer auf mich achten, was sie sicher auch ermüdet. Unregelmässig nehme ich sie auch mal mit in die Stadt, einfach um auch das mal wieder zu üben. Ca. 1x im Monat trailen wir, jeden Samstag sind wir am longieren und jeden Mittwochabend sind wir in der Sporthundegruppe.

Ich habe mir lange Zeit auch ständig Gedanken gemacht ob sie wohl genug ausgelastet ist und die Qualität stimmt. Aber da sie zu Hause immer zufrieden schläft/döst/liegt, denke ich, dass ich es richtig mache :) .
Liebe Grüsse von Sandra und Mora:wgreywolftail:

Nym'hya

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Hunde: Atlanta - American Bulldog, Hiven & Boomer - Malinois

Hundesport: BH, IPO, Canincross-Hundebiathlon

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Dienstag, 12. März 2013, 21:03

Als ich im Sommer meinen Fuss gebrochen habe, wurden meine Hunde während einigen Monaten nicht mehr so bewegt wie sonst immer. Meinen Freund ging manchmal mit Ihnen mit dem Velo, aber auch nicht allzu regelmässig. Ansonsten gab es nur eine sehr kurze Runde, da ich mit den Krücken ziemlich Bewegungsbehindert war. Ansonsten etwas spielen im Garten aber nicht viel mehr.

Mit dem will ich sagen, dass Hunde sich sehr gut anpassen können. Ich dachte am Anfang, dass sie durchdrehen würden... anfangs war natürlich etwas schwierig aber mit der Zeit haben sie sich an dieser Ruhe-Phase daran gut gewohnt.

Ab und zu tut ihnen auch gut mal etwas faulenzen :D
I'll never walk alone...

Silvie

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Hundesport: Windhunde-Rennen

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Dienstag, 12. März 2013, 21:31

Also einen richtigen Rhythmus im eigentlichen Sinne haben wir auch nicht- im Herbst/Winter und solange die Temperaturen es zulassen mache ich am Vormittag und Nachmittag jeweils mind. 1 Stunde einen Spaziergang.
Aber das kann vom Zeitpunkt her variieren. Mal marschieren wir schon zwischen 8 und 9 Uhr los- manchmal erst nach 10 Uhr und Nachmittag das Selbe.


Wird es im Hochsommer zu heiss, ändert sich das natürlich- da mache ich morgens früh eine grosse Runde, mittags eher nur kurz und Abends dann noch mal eine Runde. Das Problem ist, dass es oft noch bis Sonnenuntergang zu warm ist und bei Dämmerung wird es mit meinen Jägern eher schwierig mit Freilauf.
Dann mache ich halt ne kleine Velo-Runde oder gehe zwischendurch in den Wald, da sie bei grosser Hitze ohnehin nicht viel herumtoben.

Oder ich gehe auf's Vereinsgelände und lasse sie dort mal austoben- je nach lust und laune.

Pumba

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Dienstag, 12. März 2013, 23:47

@luna
Ich denke es kommt auch auf die geistige und körperliche Kondition an ....

Ich hatte schon x-mal den Vergleich:

1-2 Std Spazieren am Morgen und am Nachmittag eine Fährte
Nur Versäubern am Morgen und am Nachmittag eine Fährte
= Beide Male ist das Fährten genau gleich gut !


1-2 Std Spazieren am Morgen und am Nachmittag Agilityturnier (3 Läufe - pro Lauf ist sie mit Aufwärmen und Auslaufen insgesamt ca 20 Min dem "Trubel ausgesetzt")
Nur Versäubern am Morgen und am Nachmittag Agilityturnier
= Beide Male konnte ich keine Leistungssteigerung oder Leistungsabfall feststellen
und beide Male waren sie genau gleich Müde am Abend :P


Trainingswoche in einem abgelegenen Lagerhaus im Jura - 7 Tage, wovon 6 Tage Agility (2x1 Std Agility-Training jeden Morgen, am Mittwoch kein Agility dafür 2x1 Std Clickerseminar) - jeden Tag gehen wir am Nachmittag an unser geliebtes "Wasserloch am Bach" 30 Min Hin und 30 Min zurück, wir sitzen dann ca 1 Std dort - die Hunde baden etc. - dh zusätzlich 2 Std nennen wir es Auslauf zusätzlich zu den 2 Std Training .... Alle meine bisherigen Hunde die mich dorthin begleitet haben (3Malis&1Labi) haben noch jedes Jahr (ich gehe seit 15 Jahren in dieses Trainingslager!) bis am letzten Tag tiptop gearbeitet - ich habe sehr wohl einen leichten Leistungsabfall an den letzten beiden Tagen bemerkt, (leider gottes vorallem auch bei mir selbst) aber der Leistungsabfall der Hunde war nicht derart schlecht, dass man damit nicht mehr hätte normal arbeiten können... Am letzten Tag wenn die Müdigkeit bei mir von den teils kurzen Nächten (*hüstel*) zum Vorschein kam, musste vorallem ich mich an der Nase nehmen um noch konzentriert zu trainieren :ugly: