Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 1001 Hunde im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Luna

Fortgeschrittener

Beiträge: 332

Hunde: Luna, Labi *2005, Cento, Mali *2004, Aristo, DSH *2014

Verein: HuSta

Hundesport: IPO, VPG, BH

Danksagungen: 16 / 4

  • Nachricht senden

61

Mittwoch, 13. März 2013, 09:23

@pumba: Wenn du Hunde hast, die dieses Programm locker meistern, dann ists ja super. Hab ja auch nichts dagegen :D Mich ärgerts nur, wenn Leute eben Hunde haben, die dann nicht mehr schön arbeiten und sich dann wundern, wieso.... vielleicht ist auch Agy nicht ganz zu vergleichen mit UO-Training. Wenn meine müde sind, merke ich es am meisten in der UO.

Pumba

Profi

Beiträge: 634

Hunde: Umbra, Mali, *2003 & Viva, Mali, *2009

Verein: SKBS

Danksagungen: 29 / 9

  • Nachricht senden

62

Mittwoch, 13. März 2013, 12:37

Ich hab ne Freundin, sie hat 2 Mischlinge (Windhundxschäferigs und TollerXCollie) sie ist so extrem, dass sie z.b auch vor einem Military (gut und gerne 3 Std Marschzeit mit Posten) noch 1-2 Std spazieren will, da verzichte ich dann auch darauf, weil ich einfach keinen Bock habe 4-5 Std einfach so zu spazieren (Wanderferien sind was anderes) :D

Aber ich verstehe schon was du meinst :blush: Ich ärgere mich am Ende der Trainingswoche auch nicht, wenn nicht mehr alles so klappt wie gewünscht oder lasse mal eine Sequenz gut sein, auch wenns nicht klappt ^^

Es gibt bei mir auch oft Tage an welchen ich Trainiere und dann keine grossen Spaziergänge mehr mache und dann hab ich auch kein schlechtes Gewissen oder so :D

Magi

Profi

  • »Magi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 482

Danksagungen: 38 / 31

  • Nachricht senden

63

Mittwoch, 20. März 2013, 11:24

Hab mir nochmals viele Gedanken darüber gemacht und möchte es hier nochmals anschubsen. Und auch noch meine eigene Antwort abgeben.

Erfahrung habe ich nur wirklich mit drei Hunden und alle drei sind sich so verschieden das ich es einfach mal Hauptsächlich auf Zelda beziehe. Ob ein Spaziergang für sie genug und richtig war erkenne ich bei ihr meistens daran ob sie danach bis am Abend wenn hier im Haus Action entsteht durch schläft oder davor schon unruhig wird. Bei uns gibt es verschiedene Spaziergangsvarianten die sich täglich varrieren;

Von keinen Spaziergang bis hin zu 4-5 Stunden auf 2-3 Spaziergänge verteilt.
Von Wald und Wiese 1km bis hin zu 10km "stupid" der Aare entlang oder umgekehrt, einige Kilometer durch den Wald dafür nur kurz an die Aarenfelder, Ball und Rücksuche und nachhause.
Zelda kennt also zwei extreme und kommt mit beiden sehr gut klar sofern diese nicht täglich sind.
Über ca. 2 Wochen hinweg kann ich das ganze ausbalancieren, eine ganze Woche keinen Spaziergang würde nicht funktionieren, eine Woche über 4 Stunden aber auch nicht.

Für sie ist das mentale viel wichtiger als die Kilometer, fehlen ihr Kilometer oder der Freilauf was im Sommer öfters der Fall sein wird, so lässt sie das im Garten aus in dem sie einfach 10min ihre Runden dreht oder in der Hundeschule kommen wir extra 15min früher an, damit sie alleine dort noch die Sau raus lassen kann. Das kann sie also recht gut selber kompensieren wenn es mir misslungen ist, dem gerecht zu werden. Meistens hat es aber nicht mit fehlenden Kilometer zu tun, sondern fehlendem Freilauf und Sprints. (Ich hoffe die Rennbahn über die Sommersaison wird das noch mehr Auffangen können)

Schlimmer sind die folgen von Mentaler Unterforderung. Gehe ich mit ihr 3-4 mal nur 15min die selbe Runde oder auch 30min und es ist die selbe Runde. Ist sie am Abend eine richtige Zecke. 3 Tage hintereinander den selben grossen Spaziergang und sonst nichts für den Kopf? Ebenfalls schrecklich für sie (und danach auch mich).
Setze ich da einige Minuten im Garten mit Suchspielen und sonstiger Mentaler Beschäftigung an, ist es wieder egal wenn sie nur wenig und die selbe Strecke draussen war. Nach einem Tag Garten mit immer wieder etwas tun ist sie definitiv müder als nach 2 Stunden Spaziergang an Reizarmer Umgebung an der Leine ohne hündische Gesellschaft.

Der Qualitative Spaziergang für Zelda wäre also;
2 Stunden spazieren am Stück (für möglichst viel verschiedenen Input)
mindestens 3-4 unterschiedliche Strecken
Mit Wild und Waldspuren für den Kopf (ausarbeiten einer Fährte -> Mentale Beschäftigung und Impuls)
Mit einer Wiese für Freilauf und Sprints
und kleinen Sequenzen mit mir arbeiten. Die sind aber wichtiger für uns als Team und weniger für ihre Qualität, mache ich nichts, werde ich auch schnell mal nicht mehr beachtet und bin nur das störende "Ding" am anderen ende der Leine.

Nur kann ich ihr die Kombination von langweiliger Wiese und interessantem Wald nicht bieten.


Bei Laila sieht es ganz anders aus, ihr ist die mentale Beschäftigung relativ egal. Sie beschäftigt sich auf jedem Spaziergang selbst, egal ob das nun einfach nur Felder, ein Flussdamm oder Wald ist. Obwohl ihre Waldbeschäftigung nicht gerade ideal ist :whistling:
Mentalerkram im Garten? schön und gut aber verleidet ihr schnell und kaum nimmt man eine Leine in der Hand steigt bei ihr die Euphorie (die bei Zelda nur entsteht wenn sie WIRKLICH raus möchte - also nicht so häufig). Als sie hier her kam, fand ich waren ihr die Kilometer einiges wichtiger als heute, sie musste gezwungener Masse lernen das es auch langsamer und weniger weit voran gehen kann. Es ist einer der Gründe warum sie am Morgen auf einen Spaziergang darf und Zelda nicht.
Sie freut sich schon 5min bevor mein Vater überhaupt aufgestanden ist, Zelda verkriecht sich sobald sie hört das man die Leine nimmt.
Am morgen ist sie nur zu motivieren, wenn ich mich in einem bestimmten Ritual startklar mache, weil es für sie heisst wir gehen wohin und nicht "nur" spazieren.

Angelernt ist sicher das sie am Abend nochmals im Haus Action macht und möchte, durch das traram wenn alle zuhause sind. Auch angelernt denke ich, mit viel Kopfarbeit müde zu werden weil ich das als Welpe schon gefördert und teilweise überfordert habe. Eine Abneigung gegen Spaziergänge? Keine Ahnung woher sie die hat - ich ging mit ihr schon früh 5-15min raus und verbrachte viel Zeit ausserhalb vom Garten. Vielleicht zu viel? Aber in der Regel fördert ein zu viel ja einen Junky und nicht eine Schnarchnase :rolleyes:

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

64

Montag, 1. April 2013, 08:33


Wer ist nun der glücklichere Hund?
8km dafür durchgehend ohne Leine?
5km viel ohne Leine mit Kong/Rücksuche/UO
10km aber nur Arbeitsleine oder kürzer ohne sonstige Aktivität
und was es nicht alles noch für Varianten gibt.


Das sind unsere Spaziergänge bei Sch....wetter wie gestern...

perrolina

Meister

Beiträge: 2 271

Hunde: Amiga, Perro de Agua Español, März *2008

Verein: Private Trainingsgruppe und Perro-Club CH

Hundesport: ZOS, Tricksen

Danksagungen: 107 / 199

  • Nachricht senden

65

Montag, 1. April 2013, 08:44

@Ywe
Ja die Pudel sind schon tolle Hunde - fast so toll wie die Perros :D

Wie sieht das denn aus mit der Qualität der Spaziergänge für Maxine? Sie trickselt nicht so gerne hast du mal geschrieben oder? Geniesst sie es einfach, Nurja zuzuschauen und ab und zu einen Keks mitzukassieren oder ist sie eher der Schnüffelhund?
Lg Nicole

66

Montag, 1. April 2013, 11:15

@ Perrolina
Das ist eine gute Frage, die ich mir oft auch gestellt habe. Maxine hat nie etwas lernen müssen, sie war ja als Zuchthündin gedacht. Bös gesagt, die Mitläuferin der 3 anderen Hunden bei uns. Ich war mit ihrem Light-Gehorsam zufrieden, dass sie kommt, wenn man sie ruft. Ob das Tricksen nicht auch ihr Spass gemacht hätte, ich weiss es nicht. Heute ist sie über 11 Jahre alt und jede Aufgabe verunsichert sie, beim Klicker rennt sie davon, das macht mir einfach keinen Spass. Ich denke sie ist zufrieden, wenn sie einfach überall dabei ist, mitläuft und dann auch ein Leckerli bekommt.
Als ich mit dem Züchten aufhörte, wollte ich nur noch Hunde zum Gernhaben. Auch mit der Kynologie im Allgemeinen wollte ich mich nicht mehr befassen, ein anderes Hobby füllte mich genug aus. Und dann kam Nurja, mein geplanter Schosshund im Alter. Ein Hundeleben ohne ernstahfte Beschäftigung war für sie aber undenkbar, das war mir sofort klar. Es kommt immer anders als man denkt. Heute bin ich wider in Hundeforen, trainiere Hundesport und gehe an Wettkämpfe, es gehört offenbar einfach zu meinem Leben. Man kann gespannt sein, was meine Nachkommen einmal auf meinen Grabstein schreiben :D