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Silvie

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Hunde: Nacho*15.07.2009 & Sarion 31.05.2012 Whippet Rüden

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21

Freitag, 17. Mai 2013, 16:23

Ich denke es gibt da keine Regel- kenne Rentner die ihren körperlich überlegenen Hund super im Griff haben, und es gibt junge Menschen die mühe haben ihren 15 Kg Hund zu bendigen.

Nacho's Züchterin hatte früher Irische Wolfshunde und ging mit 5 von diesen Riesen alleine Spazieren- ohne Probleme.
Die hat aber das nötige Wissen und die Erfahrung so ein Rudel souverän zu führen ohne körperlich nachhelfen zu müssen.

Ich würde im alter (je nach Gesundheitszustand etc.) mit über 70 auch eher einen Senior nehmen- einfach auch der Bequemlichkeit wegen ;)

Kiss

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22

Freitag, 17. Mai 2013, 16:40

Ja, also wer mich falsch verstehen will, soll das tun. ;) Mir egal. Aber ich finde es unverantwortlich, sich als Rentner eine junge Deutsche Dogge oder einen sonstigen grossen Kraftprotz anzuschaffen, den man nicht mehr halten kann und desswegen für andere Hundehalter eine Gefahr darstellt.


Ich bekenne mich 1. als unverantwortlich, da ich mit einem jungen Hund liebäugle der ausgewachsen genug Kraft hat.
Ich bekenne mich 2. als erfahren genug, dass ich mit dem niemanden in Gefahr bringen werde.

Ich mag undifferenzierte Rundumschläge einfach nicht :rolleyes:

Nym'hya

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Hunde: Atlanta - American Bulldog, Hiven & Boomer - Malinois

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23

Freitag, 17. Mai 2013, 16:40

http://www.facebook.com/photo.php?v=4985…&type=2&theater

habe gerade diesen Video auf FB entdeckt... Hut ab!
I'll never walk alone...

Kiss

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24

Freitag, 17. Mai 2013, 16:44

http://www.facebook.com/photo.php?v=4985…&type=2&theater

habe gerade diesen Video auf FB entdeckt... Hut ab!

Genial, danke!
(schnell rechne, es würden sogar für 2 Hunde reichen bis ich 90 Jahre bin ;) )

Nora

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25

Freitag, 17. Mai 2013, 17:00

Verbohrte Menschen gibt es ganz offensichtlich in alt und jung... ob einer seine Einstellung zum Hund den jetzigen gesellschaftlichen Normen anpassen will, liegt sicher mehr am Charakter und der sozialen Kompetenz (darüber muss ich nochmal nachdenken *g*).

Aber eines glaube ich wohl: Es gibt für jedes Alter den passenden Hund - ich glaube nicht, dass ich mit 85 noch einem Welpen hinterherhetzen will oder nervlich grosse Lust darauf hätte, so einen Hibbel zu bedienen. Es gibt aber mehr als genügend erwachsene Hunde, über die auch mehr als genügend bekannt ist, und die dennoch ein neues Zuhause suchen - und dann können sich Hund und älterer Mensch gegenseitig das Leben nach Lust und Laune bereichern.

Bei den heutigen Möglichkeiten der Kommunikation gibt es da doch fast keine Grenzen, wenn es um das Finden des richtigen Hundes geht, um eine (vielleicht bezahlte) Person, die den Hund sonst auch mal mit auf längere Spaziergänge nimmt, falls das nicht mehr so gut möglich ist und inzwischen mehr als genug Wissen um das Auslasten des Hundes jenseits der körperlichen Auslastung.

Finde ich... jawoll. :halo:

Bones

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26

Freitag, 17. Mai 2013, 17:46

*nerv* viel text, viel gedanken gemacht, alles gelöscht :bored: vielleicht tipp ichs später nochmals

Kurzum: Es sollte keine Altersbeschränkung geben. Ist alles Sache vom Handling. Alte Leute sind mir jedenfalls noch nie vermehrt negativ aufgefallen, eher im Gegenteil. Dummheit ist ja auch nicht auf ein bestimmtes Alter beschränkt :lama:

Hab schon nen Mann im besten Alter, eingewickelt in ner Schleppi gsehen, der von nem Doggenrueden ueber den Waldboden geschleift wurde .[sarkasmus] Man sollt evtl. grosse und schwere Hunde verbieten[/sarkasmus]
Hundeschule und Fleecetaue

Duffy

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27

Freitag, 17. Mai 2013, 18:56

Ganz ehrlich gibt für mich keine Pauschalantwort. Manche sollten wohl nie Hunde haben egal welcher grösse, andere können mit 90 sicherlich noch nen Mali führen.

Wichtig ist das das jeweilige Team passt ;)
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Pumba

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28

Freitag, 17. Mai 2013, 19:42

Wenn ich alt bin, halte ich einen Magyar Agar :D Und sitze am Weekend mit Cüpli auf der Rennbahn :thumbsup: :P

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29

Freitag, 17. Mai 2013, 20:24

Oh Jenny, was für eine tolle Idee! :thumbup: Ich komm dann auch zum Cüpli trinken :D sorry fürs off topic...
"Über den Hund rede nicht mit anderen Hirten. Die sehen das nicht
objektiv; jeder denkt, sein eigener Hund sei der beste. Lass sie denken.
Der beste Hund ist dein Hund. Das wisst ihr beide, dein Hund und du."


(L. Tuor - Über das Schafhüten aus "Neues Handbuch Alp")

Pumba

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30

Freitag, 17. Mai 2013, 21:45

Gäll :opi: Prost ! :hurra: Sorry fürs OT ...

Ich glaube nicht, dass die körperliche Kraft eines (älteren) Menschens entscheidender Faktor ist, ob der Hund sicher durch den Alltag geführt werden kann... :thumbup:

Nym'hya

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31

Freitag, 17. Mai 2013, 21:54

Nein, ich denke auch nicht, dass Kraft im Vordergrund steht. Wenn die Hunde saudumm tun würden könnte ich auch fliegen, zusammen sind sie so schwer wie ich. Da braucht man auch etwas anderes statt nur Kraft :blush:
Aber die Gesundheit spielt wohl eine wichtige Rolle, wenn einen älteren Mensch nicht mehr lange laufen kann, Velofahren etc. wird er wohl kaum den Bewegungsdrang mancher Rassen gerecht werden.
I'll never walk alone...

jeep

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32

Freitag, 17. Mai 2013, 23:47

Ich antworte jetzt einfach nur aufs Eingangsposting: Es gibt keine pauschlae Altersbegrenzung!

Ich bin vor jahren einer ü70erin begegnet mit DSH und sie vermöchte sowohl den Hund zu halten wenn er in die Leine hing als auch mit Worten zu führen, dass es ( fast) nie zu solchen Situationen kam.

Genauso wie ich in ZH eine ziehrliche, jung Asiatin kannte mit 2 deutschen Doggen, die sie ebenfalls halten konnte und auch im Griff hatte ( wobei ich behaupte, wenn diese volle Pulle zogen und das aus dem nichts hätte sie diese auch nicht mehr halten können).

Mir hingegen ist es (nur einmal aber) schon passiert, dass ich einen Moment unachtsam war und Jeep's leine losgelassen habe als er dran gezogen hat und bin noch junge und Jeep keine 10kg!

Auch empfinde ich es nicht so, dass alle ( oder viele) alte und ältere Leute ihre Hunde "einfach machen lassen". Im übrigen sind die meisten älteren (ab ca. 50/60+) viel gelassener wenn mal was schief geht. ärger gibt es meist mit den Jungen oder jüngeren...

Summasumarum: Junge HHs die blöd sind, haben noch die möglichkeit anständig und verantwortungsbewusst zu werden- aber manche sind noch im hohen Alter genauso doof :lama:

Im übrigen dürfte sonst auch niemand auf einem Pferd sitzen und im öffentlichen Raum reiten- wenn wer bitteschön kann ein Pferd halten!

sighthound

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Verein: private huschu, whippet-windspiel-club schweiz, schweiz.barsoiclub, pate bei el galgo senior

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33

Samstag, 18. Mai 2013, 20:41

ich bin 35, stufe mich als jung ein, einigermassen erfahren aber ich könnte keine deutsche dogge halten, wenn diese es unbedingt verhindern möchte und so geht es wohl den meisten. also dürfte ja dann niemand eine deutsche dogge (als bsp, gibt ja noch andere in der grössen/gewichtsklasse) halten. ich wiege grad mal 55 kg, eine dogge deutlich mehr. meine hunde wiegen zusammen gut 70 kg, ich kann sie trotzdem problemlos halten. sind auch keine leinenpöbler. die deutsche dogge die ich am besten kenne, könnte eine rentnerin am rollator halten, um es mal etwas krass auszudrücken. die doggenhündin ist eine total liebe, hat aber sogar vor einem chi angst wenn der nur etwas laut genug kläfft und würde sich nie, niemals zur wehr setzen. der sehr rüstige herr mittleren alters in meiner huschu wird seinem kurzhaar holländer aber kaum gerecht und kann ihn fast nicht halten, weil der bei allem austickt (nicht aus aggression übrigens).

man kann doch niemandem vorschreiben, wann er sich was zuzutrauen hat. ich stufe die gefahr bei älteren leuten kein bisschen höher ein als anderswo. meine whippethündin ist ein typischer mitläufer, die kann man auch einer person geben die körperlich eingeschränkt ist. andere whippets hingegen, da käme bereits ich an die grenzen, weil die einfach so "saudumm" tun können. und gerade bei leuten, die sich grosse, schwere hunde holen, oder schäferhunde oder andere die von nicht wenigen leuten mit vorurteilen behandelt werden, machen sich oftmals sehr viele gedanken dazu und sind mir daher viel lieber als andere die sich retriever und co. holen, weil das ja so supertolle familienhunde sind und dann glauben, die könne man einfach mal "machen lassen".
ältere leute haben oftmals mehr zeit als junge für einen hund, das kann auch ein vorteil sein. und warum soll sich ein älterer mensch einen zwerghund holen, wenn sein herz für gebrauchshunde schlägt und er immer solche geführt hatte zb.? nur weil sich einige leute dann sicherer fühlen würden??
herzliche grüsse von conny mit sighties, cats, chins and bunnies

http://snowhite-symphony.de.tl

Crispy

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34

Sonntag, 19. Mai 2013, 07:50

... sondern mehr, dass diese noch eine andere Einstellung zum "Rudelverhalten" haben so à la einfach mal machen lassen. Die Einstellung zum Hund hat sich schon drastisch verändert...


Mich stört diese Aussage. Als ob sich ältere Menschen nicht auch mit weiter entwickeln würden...wenn ich all die Geschichten hier lese mit Hundebegegnungen und was da alles passiert, dann ist es aber doch sehr deutlich das es doch kaum Probleme mit älteren Hundehaltern gibt. Ich hatte jedenfalls noch nie ein Problem mit einem ü60 oder älteren Hundehalter.
Im Gegenteil. Die Hunde von den älteren Hundebesitzern, die ich kenne sind alle samt viel besser erzogen als der Rest.

Gruss Wendy

35

Sonntag, 19. Mai 2013, 08:47

dass diese noch eine andere Einstellung zum "Rudelverhalten" haben so à la einfach mal machen lassen. Die Einstellung zum Hund hat sich schon drastisch verändert...


Habe mich auch gefragt, wie das Unolino wohl gemeint hat? Hat sich die Einstellung älterer Leute wirklich drastisch verändert? Aber ich kann ganz junge Mneschen gut verstehen, auch ich meinte einmal, dass mir die ganze Welt gehört und habe mich häufig überschätzt. Vielleicht und ich hoffe, es, wird man doch etwas weiser im Alter :huh:

Über die vielen positiven Antworten zum Thema älterer Mensch und Hundehaltung gefällt mir ungemein gut - danke!

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Hunde: Nikky, Mops, *2006, Chrissy, Mops, *2006, Hermes, American Bulldog, *2009

Hundesport: BH, Longieren, Fährten, Futterbeutel-Training

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36

Sonntag, 19. Mai 2013, 12:16

Ich muss sagen, die meisten Probleme habe ich mit (Haus)Frauen im mittleren Alter, deren einziger Lebensinhalt der Hund ist, aber trotzdem keine keine Ahnung von der Körpersprache etc haben. Gleich danach kommt die Gruppe der jungen Leute, die einfach machen lassen oder es auch noch besser wissen. Ältere Menschen sind meistens unproblematisch, nehmen ihren Hund an die Leine und sind oft auch sehr an Hermes' Rasse interessiert (während die Hausfrauen im mittleren Alter G E N A U wissen, dass Kampfhunde ganz böse sind, doppelt so viele Zähne wie andere Hunde haben und eine Beisskraft 10x so stark....).

Pixel-Paws

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Hunde: Kimena, Border Collie Mix, 07 | June, Flatcoated Retriever, 11

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37

Dienstag, 21. Mai 2013, 08:54

Ich möchte hier nur nochmals klar stellen, dass ich

1. nicht von ÄLTEREN Menschen rede. Für mich ist jemand mit 60 zwar älter, aber nicht alt!

2. es mir um die Personen geht, die aufgrund ihres Alters bereits Körperlich nicht mehr so fit sind. An einem Alter kann man das nicht festmachen, logisch kann man auch als junger Mensch durch Krankheit geschwächt sein, aber im Alter ist das nun mal gegebener. Natürlich gibt es Leute, die mit 90 oder 100 noch absolut fit sind, aber sind wir ehrlich... das ist die absolute Ausnahme, die meisten werden nicht so alt, geschweige denn sind sie fidel und aktiv in dem Alter! Es gibt auch einzelne Kinder, die schon weit vor anderen Kindern Sprechen oder Klavier spielen, aber das sind auch absolute Ausnahmen. ;)

Vielleicht denke ich einfach so, weil ich da schon negative Erfahrungen gesammelt habe, keine Ahnung.
Denn die aller meisten negativen Hundebegegnungen, die mir wirklich stark in Erinnerung geblieben sind, sind alle mit Hundehaltern von älteren Semestern geschehen! Die eine, die mir ans Scheinbein gekickt hat weil ich ihren Hund mit meinem Bein vom belästigen meines ängstlichen und darum angeleinten Hundes beschützen wollte, war auch eine alte Dame! Also da habe ich leider ganz andere Erfahrungen gemacht wie Herniksy oder Wendy. Aber vielleicht sind die Suhrer und Aargauer Rentner da auch einfach die absolute Ausnahme, keine Ahnung. ^^

3. nie gesagt habe, dass man sich KEINEN Hund halten soll. Es geht mir nur um das anpassen an die eigenen Fähigkeiten, was ich aber von einem jungen Hundehalter auch erwarte. Kinder schickt man schliesslich aus genau den selben Gründen nicht mit einem Hund gassie!

@Kiss
Es tut mir echt leid, aber den Schuh mit dem Alter ziehst du dir selber an. ;) Ich habe grossen Respekt von dir und würde sowas nie sagen. Ich habe dich bisher auch nie als alt oder schwächlich empfunden. Wenn du das findest, ist das deine Sache, bei allem Respekt...