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Danish

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Saturday, July 27th 2013, 3:49pm

Zusammenhang von Angst und Wirklichkeit

Hallo Fories!

Ich bin mir nicht sicher, wie ich anfangen soll. Seit einiger Zeit fällt mir in meinem "Hundebekanntenkreis" auf, dass immer die HH, welche am meisten Angst vor irgend etwas haben und ALLES tun, um es zu verhindern, genau mit den angstauslösenden Problemen zu kämpfen haben!

Die eine (eher nicht so tragische) Seite, ist die der Erziehung und Ausbildung. Da können "Löcher" immer wieder gestopft werden.

Sehr auffällig ist es in meinem Bekanntenkreis vor allem bei der Gesundheit. Ein paar Beispiele:

Hundehalterin A hat eine DSH-Hündin. Von Anfang an war nur das beste, teuerste und gesündeste Trofu gut genug. - Hund hat eine extreme Futtermittelallergie, welche sich bereits mit 4 Monaten zeigte. - Gemäss Dermathologin sei das sehr früh und deute auf eine recht extreme Form der Allergie hin.

Gleiche Hundehalterin lässt die Hündin kaum von der Rollleine, weil sie permanent Angst hat, dass sie aus Pfützen trinkt oder etwas Falsches frisst (gut, verstehe ich bei einem extremen Allergiker-Hund!) - und genau dieser Hund frisst andauernd irgend welches Aas, rennt kopflos auf JEDE Pfütze zu und will daraus trinken, inhaliert jeden Pferdeapfel etc. etc.

Ebenfalls gleiche Hundehalterin merkt nach der Kastration, dass die Hündin schlecht frisst und besteht auf das volle Testprogramm. Resultat: schlechte Nierenwerte - Verdacht auf Leishmaniose (?), Niereninsuffizienz oder Addison.....

Hundehalterin B hat einen Labbi-Rüden aus Leistungszucht. Auch hier - nur das teuerste Futter ist gut genug. Hund kotzt von Anfang an, hat Blut im Stuhl - Giardien. Kürzlich Pankreatitis, also entzündete Bauchspeicheldrüse). Der Labbi darf nun nix fettiges mehr fressen, weil er extrem sensibel ist......

und so weiter, und so fort.

Manchmal frage ich mich echt, was ich "falsch" bzw. "richtig" mache. Meine Hunde dürfen überall und jederzeit schnüffeln, wenn sie irgend was am Wegrand fressen - na, dann ist es halt so. Beim Grossen kann ich mit "pfui, aus" je nach dem, wie aufmerksam ich bin, noch ein Ausspucken veranlassen - bei Magic ist das noch nicht möglich. Also mach ich da kein Trara drum.

Meine Hunde haben immer und jederzeit Spielzeuge zur freien Verfügung. Keiner macht was kaputt, sie sind trotzdem scharf darauf im Training - und gefressen hat auch noch keiner einen Ball.

Sie schlabbern ab und zu - wenn ich mal wieder zu unaufmerksam bin - aus einer Pfütze im Wald, ohne dass ich in Panik verfalle, das aber nur, wenn es wirklich sehr heiss ist. Ansonsten sind ihnen Pfützen, Pferdeäpfel, Fuchskacke und Aas herzlichst egal.

Natürlich achte ich auf das Futter - aber gerade Magic erhält noch das Welpenfutter von RC (ja, ich weiss....) und er verträgt es super. Wechseln werde ich mit ca. 12 Monaten. Jasko erhält momentan Magnusson adult - später möchte ich wieder barfen.

Meine beiden hatten wirklich nix bisher - die Fuchsräude mal beiseite gelassen, da diese wirklich flächendeckend auftauchte in meiner Region.

Fällt diese Wechselwirkung zwischen Angst und Eintreffen nur mir auf? Ist das "esoterischer Mist"? Oder kann es sein, dass man wirklich gewisse Dinge "heraufbeschwört"?

GANZ WICHTIG:
Das hier ist keine Verurteilung von Usern hier mit kranken Hunden!!!!!! Es gibt nun mal Hunde, die sind von Anfang an krank - da kann man wohl weder im positiven noch im negativen Sinne daran was ändern. Es soll wirklich nur eine Auflistung meiner Beobachtungen sein - verknüpft mit der Frage, ob ich mir da was einrede oder ob ich echt einfach nur Glück hatte....

ahkuna

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Saturday, July 27th 2013, 4:04pm

Ist mir auch schon aufgefallen, aber nicht im gesundheitlichen Bereich, sondern eher im Training und Gehorsam.

Die, wo in Hundeschulen rennen (wie ich :rolleyes: ) und alles tun, damit der Hund lernt und folgt, nicht Leinen zieht und allgemein nicht auffällt, haben immer wieder ein Problem, an dem sie rumdoktern und trainieren müssen.
Und Andere, die grad mal den Hund als Familienhund halten von vielem noch nie gehört haben und soooo viele Sachen nicht wissen, weil es sie evt nicht interessiert, haben die wenigsten Probleme.

Aufgefallen ist mir z.B. an 2 Beispielen:
Ich übe mit Danjo schon seit Welpenalter das Leinenlaufen und doch MUSS er immer vor mir laufen :rolleyes: , wenn er frei ist, läuft er zickzack über den Weg (nervig für die Velofahrer, drum muss ich dort gucken) doppel :rolleyes: und und und, und wie läufts bei den Punks? Die latschen durch die überfüllte Innenstadt, am See antlang, sitzen am Central und all ihre Hunde sind frei und keiner läuft bei denen weg, keiner "muss" mal kurz Kopflos über die Strasse huschen, weils dort gut riecht und sind alle frei, auch beim durch die City laufen.

Hatte echt mal in so einer *ich-zieh-mein-Frauchen-dann-umher-wann-ich-will-Phase* so ne Kriese, dass ich mir vornahm, den nächsten Punk auf der Strasse anzuhauen, wieso sein Hund permanent hinter ihm läuft, sich an IHM orientiert und kein Schritt an ihm vorbei auf den Zebrastreifen latscht, obwohl der Punk sehr wahrscheinlich noch nie was von Natural Dogmanship gehört hat oder so. (ist doch das, wo der Hund immer hinter dem HF sein muss, oder?)

Zweites Beispiel: Leinenunverträglichkeit mit anderen Hunden. Ich guck immer, dass mein Hund nicht zu anderen Hunden hin und keiner zu ihm hin kann, wenn er an der Leine ist, WEIL er eben dann schnell gereizt ist und es schon einige male gekippt ist. Hab auch schon dran gearbeitet und und und
Nun komm ich beim Tag der offenen Tür eines TH im Deutschen nicht mehr aus dem Staunen heraus. Da lassen alle ungeachtet die Hunde aneinander schnüffeln, miteinander spielen und das alles an der Leine. Und das Beste? KEIN Krawall! Kein Hund meint, den andern blöd anpöbeln zu müssen.

Da frag ich mich auch immer wieder, ob man sich nicht zuviele Gedanken machen kann und mit einem "an einem Problem arbeiten" evt was verschlimmbessert und eher verstärkt, was vorher evt gar noch nicht schlimm war?

Danish

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Saturday, July 27th 2013, 4:12pm

Das mit den Punks kann ich dir erklären - die gucken nicht permanent nach ihren Hunden. Die Hunde lernen da sehr schnell, dass SIE gucken müssen, dass sie den Anschluss nicht verlieren. Vor allem ist deren "Alltag" sehr entschleunigt. D.h. der Hund kommt gar nie in so eine hibbelige Stimmung rein....

Bei der Ausbildung fällt es mir eben auch auf. Jene, die das grösste Trara mit "ich fass nix an, was mein Hund in der Schnauze hat, damit er keinen Abgabe-Konflikt bekommt" machen, haben am Ende am meisten Probleme damit. Meiner hatte diese Phase auch. Habe ich aber konsequent ignoriert und mit Schleppi abgesichert - und siehe da, mit 6 Monaten bringt mir klein-Magic alles ganz stolz, damit ich es bewundern kann.... ;)

hasch-key

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Saturday, July 27th 2013, 4:25pm

Hm, interessante Frage. Zumindest bei Menschen stelle ich immer wieder fest, dass die, die am Besorgtesten um ihre Gesundheit sind und am meisten Geschiss drum machen, auch dauernd etwas haben und da dann auch immer eine big story draus gemacht wird.

Bei Hunden - schwer zu sagen. Mein Eindruck ist, dass die Anzahl der Allergiker-Hunde auch zugenommen hat. Bei Schlittenhunden meiner Meinung nach, da viel zu wenig Wert auf eine entsprechende Selektion gelegt wird; "Frisst gut und säuft gut" finde ich aber ein zentraler Punkt Zughunden.
Keine Ahnung wie das bei DSH und Co. ist.

Nora

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Saturday, July 27th 2013, 4:32pm

Muahahar... da mache ich mir auch Gedanken drüber. :)

Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich bei Anti als er noch klein war, immer besonders aufmerksam spazieren ging: Ich wollte Hundebegegnungen, ich wollte möglichst viel Gefährliches vermeiden... und es hat sehr lange gedauert, bis ich das erkannt habe und vor allem, bis ich dann Anti von dem Trip runter hatte, immer aufmerksam zu gucken und zu suchen - vor allem, wenn ich ihn an die Leine rief. *fg*

Heute bin ich etwas schlauer: Ich schaue nur noch aus dem Augenwinkel, Menschen, Reiter, Radfahrer in einer bestimmten Distanz ignoriere ich komplett - anfangs hat Anti, wenn er sie entdeckt hatte, dann immer geschaut, ob und wie ich reagiere - und weil er schon so angefixt war, war er immer total alarmiert. Mit einem Lass-Das und totalem Egalsein habe ich das grösstenteils abgeschaltet.

Aber gerade diese Angstmache finde ich wirklich... spannend. Nebenluft ziehen muss unterbunden werden (sic, sorry, Danish ;) ), Pfützen, Stöckchen (gerade kursiert wieder ein tolles Foto auf FB), TroFu (und natürlich besonders RC wegen der Bären), normale Halsbänder, Hunde tragen Schuhe, weil sie sonst die Ballen kapott haben (weil sie nicht gelernt haben, ein Maß zu finden), Gummispielzeug ist böse, kaltes Wasser ist böse, Kaukram ist falsch, das falsche Geschirr ist schlimm, Grannen, Spelzen, Zecken - übel! Aulandzecke!, ohne Box im Auto, zu heiss, zu kalt... 'künstliche' Vitamine, Parasitenmittel-Gifte, Auren, Energien, zu lang allein, zu wenig allein... Rassehunde sind böse, Strassenhunde sind böse, Qualzuchten sind böse, Gebrauchshunde sind böse, SD ist böse, Beschäftigung ist überhaupt böse! Clickern ist böse, Rucken ist böse, nach dem Hund aus dem Haus gehen: böse. Seinem Hund keine Grenzen setzen: schlimm. Bellen. Böse. Keilerei. Böse. Anzeige. Alles muss man vermeiden - dem Hund zuliebe.

Ich habe ja auch so meine Stressthemen - aber inzwischen bin ich doch wieder mehr bei der Hundehaltung, die mich nicht zu 1000% fordert. Pferdeäppel: Na, von mir aus - Katzen- und Menschenscheisse: Bah! Pfützen: Pui, halbwegs fliessende Rinnen: Jaja, mach nur - stink' halt. Stöckchen habe ich eh noch nie verboten, Tannenzapfen (auch solche, an denen ein Hund wegen ihrer Winzigkeit praktisch sofort sterben könnte) auch nicht - durch's Gras geturnt? Okeee... Usw. usf.

Ich habe ja das Gefühl, dass das Zusammenleben hier - vor allem mit Anti - immer entspannter wird. Zu einem nicht unwichtigen Teil liegt das sicher auch daran, dass er doch langsam erwachsen wird - aber ich glaube auch, dass es Flausen gäbe, die er bis heute zelebrieren würde, hätte ich da ein unnötiges Bohei drum gemacht.

Mit Ixy ist es nochmal ein wenig anders - dort wäre es mir nur allzu recht gewesen, wenn sie - so wie Dina und Banouk davor - einfach hätte fressen können, was man ihr vorgesetzt hat. Das waren noch Zeiten, hach... aber ansonsten ist mit ihr sowieso (für mich) alles wesentlich entspannter, weil sie viel weniger dickköpfig und unabhängig ist.

ahkuna

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Saturday, July 27th 2013, 4:59pm

Das mit den Punks kann ich dir erklären - die gucken nicht permanent nach ihren Hunden. Die Hunde lernen da sehr schnell, dass SIE gucken müssen, dass sie den Anschluss nicht verlieren. Vor allem ist deren "Alltag" sehr entschleunigt. D.h. der Hund kommt gar nie in so eine hibbelige Stimmung rein....

Und doch frag ich mich, denn ein kleiner Fehler eines Welpen und der Hund ist nicht mehr existent.

Klar, eine meiner Kolleginnen hat auch ne kleine Hündin, die ihr nur um die Füsse rumtribbelt, die sah in ihrem Leben noch nie ne Leine, aber auch sie erzählte mir, wie oft sie in der Welpenzeit rennen musste, damit klein Hundi nicht unters Auto kam. Wie schätzen die die Gefahr ein von einem Auto, wenn sie nie Schmerzen (oder sonst was negatives) damit verbunden hatten?

Danjo guckt auch extrem was ich mache, wo ich durchlaufe und orientiert sich an mir, aber immer aus Distanz, denn er will ja als Erster am Ziel sein :rolleyes: So läuft er hald oft den Weg wieder zurück, wenn er den Falschen genommen hat, aber trotzdem brachte ich es nie fertig, dass er an meinem "Bein klebt" im Alltag und ich weiss, würde ich den in der Stadt Zürich frei laufen lassen, wür der innert kürzester Zeit entweder unterm Tram/Bus oder Auto landen.

Ina

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Saturday, July 27th 2013, 5:17pm

Lustiges Beispiel Pferdeäpfel... eigentlich war mir das immer total egal wenn Ina die frass. Dann merkte ich das sehr viele HH ein echtes Gschiss um diese machte und mich komisch anschauten, weil ich nicht reagiere. Ok Corinne denkt, oh ein gut erzogener Hund sollte das nicht machen und verbiete es Ina auch. Ohne Erfolg, Ina machte ein lustiges Spiel draus. Mittlerweile ist es mir sowas von egal und siehe da, die Dinger sind nicht mehr interessant :D
Denke auch weil ich so Angst habe das Ina bei Velofahrer und Jogger wieder negativ auffällt bin ich viel zu angespannt und habe eine zeitlang wie einen Adler die Umgebung gescannt :lama: Natürlich war Ina somit in Alarmbereitschaft. Ein Teufelskreis.Nun ist sie grösstenteils an der Schlepp und ich bin entspannt unterwegs. Ich bin überzeugt das Ina die bald nicht mehr so spannend findet.
Ich denke es ist vielfach einfach auch der Druck von der Umwelt das man als HH meint alles perfekt machen zu müssen. Schnell heisst es sonst schadenfreudig: " Die hat ihren Hund nicht im Griff", " die hat keine Ahnung" und " wenn es mein Hund wäre"... etc. Alles schon auf mich bezogen gehört. Mit Ina habe ich gelernt auf das Gerede nicht mehr zu hören. Sollen sie doch und wetten sie können es nicht besser :D
Das mit der Allergie ist nun halt doch zu meinem nervigen Thema geworden und hat mich Trofu Fan dazu bewogen, Ina zu barfen. Vor Ina hätte ich so gemacht :ugly:

herniksy

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Saturday, July 27th 2013, 6:03pm

Ich beobachte ähnliches bei mir. Nikky als Ersthund ist am unkompliziertesten. Und da hatte ich echt eigentlich keine Ahnung von Hunden, sondern habe einfach nach Bauchgefühl gemacht.
Bei Hermes wusste ich logischerweise mehr und habe von Anfang an auf verschiedene Dinge geachtet. Resultat: an einigen von diesen Punkten müssen/mussten wir arbeiten. Ok, er ist sicher eine "schwierigere" Rasse als ein Mops, trotzdem... Ich kenne ein paar Ersthundehalter mit einem Ambull, die weitaus weniger Probleme haben als wir.

Bones

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Saturday, July 27th 2013, 6:20pm

Das hat ungemein viel mit dem Focus und Stimmungsuebertragung zu tun - meine ich zumindest. Erziehungstehnich lege ich extrem viel Wert auf guten gehorsam und gutes Verhalten. Ich vemrute, genau da liegt teilweise die Krux, warum Bones manchmal so ist, wie sie hald manchmal so ist :) auf scheissegal-Modus umzustellen ist fuer mich als Perfektionist und "Monk" extrem schwierig.

Beim Futter und den Allergien hab ich so meine Theorie aber keine wirklichen Beweise dafuer: Hunde, die von Anfang an getreidefrei etc gefuettert werden, reagierne im Nachhinein schlimmer, wenn sie mal etwas mit getreide bekommen, als Hunde, denen man auf gut Deutsch "den letzten Dreck" fuettert. Daher bekommen meine ein gutes Futter, jedoch enthält dies Mais, Reis oder was auch immer. Solange sie es auch ertragen, gibts sowas. Die Theorei basiert darauf, dass ich indisches essen absolut nicht vertrage. Das kommt innert ner Stunde ueberall wieder raus :lama: allgemein reagiert mein Körper auf ungewohnte Lebensmittel, obwohl ich absolut keine Allergien haben.

Dazu kommt noch der Putzfimmel der Leute. Das tut ja schon den Kindern nicht wirklich gut, diese werden ja auch immer kränklicher in ihrem sterilem Umfeld. Da kann sich schon gar kein vernuenftiges Immunsystem aufbauen. Ich kenn ne Mutter, die meidet einen bestimmten spielplatz, weils da kein Wasser gibt um die Hände zu waschen :ugly: mein Gott, kein normales Kind stirbt wenn es bis es daheim ist hald schmutzig ist...

So, das wäre meine Theorie :D evtl. auch völliger Mist. Was meint ihr?
Hundeschule und Fleecetaue

Magi

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Saturday, July 27th 2013, 10:04pm

Mir wurde von Allergie Futter abgeraten (mir gefielen nur die Inhaltsstoffe, nicht weil es "Allergie-"Futter gewesen wäre) eben genau wegen deiner Theorie. Hab Zelda als Welpe kreuz und quer Dinge Angeboten und bis auf Brot (und giftiges .. ) verträgt sie es auch mal in grösserer Menge. Aber selbst bei Brot gibts nur bisschen Blähungen und dünner Kot.

@Nora deine Auflistung mit was alles böse ist, gefällt mir. Es zeigt wie unmöglich es ist einen Hund zu halten ohne nicht mindestens ein Tabu zu brechen.

Es gibt manche Sachen die sind mir enorm wichtig und genau das ist teilweise passiert. Ein für mich sehr peinliches Beispiel, Zelda hat mit über ein Jährig in eine fremde Wohnung gepinkelt und evtl. sogar noch an einem anderen Ort, da war es nicht ganz klar wer der Täter war. Das ist so eine Paranoia von mir, das Zelda etwas zerstört oder reinpinkelt wenn ich in anderen Wohnung zu Besuch bin..

Wehe Laila kann ich genau das erste mal seit sie hier ist, am Zughundeseminar nicht halten :bored: das ist meine nächste Panik.. :grummel:

ahkuna

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Saturday, July 27th 2013, 10:15pm

Hab noch ne Theorie von wegen dass die Hunde der "Angsthabenden Besitzer" eher krank sind:

Die wo Angst haben, achten sich doch extrem auf die kleinsten Anzeichen. Also wenn jetzt jemand schiss hat, dass er nen Allergiker erwischt, achtet der doch auf jedes kratzen vom Hund, untersucht Haut und was auch immer. Lässt es evt zur Sicherheit vom TA anschauen und sobald der mit Blutuntersuchungen kommt, gibt's sicher immer wieder mal nen Wert, der aus dem Rahmen fällt, der sich aber ohne zutun evt wieder regulieren würde. Nun hat aber der TA nen ungewöhnlichen Wert vor sich und rät zu nem Medi, was der/die HH natürlich gleich einsetzen wird und somit in ein System vom Körper eingreift, was gar nicht nötig wär. Somit fällt da was durcheinander und der Hund wird erst ab da wirklich zum Allergiker.

Klar, sind da jetzt die wirklich kranken Hunde ausgenommen, aber es fiel mir schon mal auf, dass die Physiotherapeutinnen von Danjo auch selber immer Hunde haben/hatten, die "ständig verschobene Wirbel haben" oder "das Unterwasserlaufband auch selber benötigen", ja warum denn? Weil die den "Apparat Hund" ganz genau kennen und auf das kleinste Zeichen von Hinken oder schief laufen reagieren, wo Laien evt noch nichts tun würden.

Ich hab z.B. letzthin meine Katze untersuchen lassen, weil sie mir immer wieder rollige Anzeichen zeigt, obwohl sie seit 2 Jahren kastriert ist. Nun hat sie mir wegen den Hormonschüben nicht mehr gefressen/getrunken und wenn doch, alles wieder erbrochen. Beim Untersuch gabs ein Blutbild, was zwar alles als normal anzeigte, ausser die Nieren, die Werte waren zu hoch. Zum Glück hab ich nen TA, der von sich aus findet: "Jaja, das kann sich alles selber wieder einpendeln, gucken wir in 2 Wochen wie die Werte dann sind" (ok, hät er auf Medi plädiert, wär ich die gewesen wo gesagt hätte "jaja, gucken wir in 2 Wochen weiter")
Im Katzenforum wurde ich aber gleich drauf angesprochen, dass es CNI sein könnte (Nierenschaden).
Ich liess mich aber nicht wahnsinnig machen und brachte sie 2 Wochen später wieder vorbei und taadaa, Nierenwerte wieder im Normbereich.

Versteht man, was ich damit sagen will? :lama:

jeep

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Saturday, July 27th 2013, 10:21pm

@Ahkuna: Da ich früher selbst in der Punk-Szene war (mit allem was dazu gehört) muss ich Folgendes sagen: Es gibt oftmals ganz böse Keilerein unter den Hunden wo sogar Hunde ernsthaft verletzt werden, es werden Hunde überfahren und Gehorsam ist tw. gar nicht vorhanden. Aber ja, der Hund lernt sich an dem ( oftmals zugedröhnte,) Halter zu orientieren. Er lernt, sich in gewissen Situationen zurück zu nehmen und in Anderen hart zu reagieren- das ist sein Leben...

Bei "richtigen" Punks ist das Zusammenleben Hund/Mensch nicht immer so romantisch und harmonisch wie es von aussen scheint!

ahkuna

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Saturday, July 27th 2013, 10:26pm

Das glaub ich schon auch, dass es das gibt.
Mir hat es einfach wahnsinnig imponiert, wie die 2 Punks damals durch Oerlikon liefen, 3 Hunde hinter sich, alle frei und wirklich an deren Fersen geheftet. Keiner der 3 scherte aus oder überholte gar.

Tja, es imponiert einem halt immer das, was man selber nicht hinbekommt :blush: :lol:

Duffy

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Saturday, July 27th 2013, 11:28pm

Ich bin total müde und kaputt vom ganzen Tag arbeiten. Ich finde den Thread aber sauspannend und werde gerne noch was schreiben :thumbup:
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Kiss

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Saturday, July 27th 2013, 11:38pm


Sehr auffällig ist es in meinem Bekanntenkreis vor allem bei der Gesundheit. Ein paar Beispiele:

Hundehalterin A hat eine DSH-Hündin. Von Anfang an war nur das beste, teuerste und gesündeste Trofu gut genug. - Hund hat eine extreme Futtermittelallergie, welche sich bereits mit 4 Monaten zeigte. - Gemäss Dermathologin sei das sehr früh und deute auf eine recht extreme Form der Allergie hin.

Die Allergiehäufigkeit steigt, das ist nachgewiesen. Die Umwelt wird einen Teil dazu beitragen. Es gibt eine interessante Studie aus Schweden, welche besagt, dass 90% aller Hunde, welche allergische Reaktionen zeigen, im Süden von Schweden wohnen, also in den dicht besiedelten Gebieten, wo auch die Menschen mehr verdienen und sich ein Premium Trockenfutter leisten können. Im ärmeren nördlichen Gebiet findet man lediglich 10%.

Hinter dieser extreme Konstellation hängt aber mit Sicherheit auch der Fakt, dass sich die ärmeren Leute aus dem Norden keinen TA leisten können oder wollen und ein Hund halt gegebenenfalls auch erschossen wird, wenn es nicht mehr geht. Diese empfindlichen Hunde kommen dann aber auch nicht mehr in die Zucht, somit wäre das genetische Risiko auch bedeutend kleiner und es pflanzen sich in der Regel nur gesunde oder weniger empfindliche fort.

Der zweite Faktor, und dies ist nun meine persönliche Ansicht und Erfahrungen, weniger Premium wäre oftmals sinnvoller. Aber die Werbeindustrie hat gute Arbeit geleistet und sie pokert mit dem Faktor "Angst". "Wenn der junge Hund nicht alle Nährwerte in der genau richtigen Konstellation erhält, wird er krank."
Eine normal gelagerte Mutter, welche ihr Baby stillen konnte, gibt ihrem Baby peu à peu feste Nahrung. Der Organismus kann sich langsam an diese Stoffe gewöhnen und in der Regel gibt es so deutlich weniger Probleme. Aber was macht die Futterindustrie mit unseren Welpen? Sie bringen einen ganzen Cocktail von Stoffen in geballter Ladung "damit das arme Hündchen ja auch alle Nährstoffe in ausgewogener Form bekommt" und überfordert somit das Immunsystem deutlich. Das Immunsystem eines Hundes braucht ca. 10 Monate um sich vollständig aufzubauen. Ich vertrete die Ansicht, und meine Erfahrungen waren durchwegs positiv, weniger verschiedene Stoffe und weniger aufwendig ist oftmals gesünder.

Zur Verdeutlichung bekam ich dann vor noch nicht langer Zeit eine Studie zugeschickt über Knochenhautentzündungen, welche u.a. mit dem Stoffwechsel und schnellem Wachstum zusammenhängen und ebenfalls deutlich im Vormarsch sind. Darin las ich, dass man diese Krankheit in der alten DDR gar nicht kannte! Warum wohl? Ich denke es hat mehr oder weniger die gleichen Gründe wie die Studie aus Schweden.

Silvie

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Sunday, July 28th 2013, 12:05am

Ich habe manchmal das Gefühl gewisse Hundehalter haben verlernt ihren gesunden Menschenverstand einzuschalten.

Ob Hyper-Super Premiumfutter (mit oftmals bedenklich hohen Proteingehalt) oder "extrem-BARF" Kult bei dem jeder einzelne Bestandteil der Nahrung auf das Gramm genau abgezählt wird abgewogen wird... - was soll das?

Was die Erziehung anbelangt, war ich noch nie jemand der mit seinen Hunden Kadavergehorsam angestrebt hat- im Gegenteil, das ist irgendwie nicht meine Welt. Es gibt nur ein Kommando auf das ich wirklich Wert lege- der Rückruf.

Angst habe ich vor 2 Dingen:

Hundehalter die ihre Vierbeiner nicht einschätzen können und das meine beim Hetzen überfahren oder sich sonst irgendwie verletzen könnten.

Viele verstehen nicht warum ich meine an der Leine behalte, obwohl die stark befahrene Landstrasse ja vermeintlich weit weg ist... weit weg ist für meine aber innert 10 Sekunden erreichbar.

andi+rudel

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Sunday, July 28th 2013, 10:21am

ich habe mich dem run der futtermittelindustrie nie angepasst...
hier gibt es für die hunde was ich gerade kaufe. aber garantiert kein premium futter.
ayla veträgt hochwertiges nicht und ich füttere dann den beiden anderen ebenso das gleiche wie auch ayla.
ich bin auch alles andere als der "besorgte hundehalter"..welche immer nur die hunde beobachtet usw.
aylas blöde oherentzündungen mal ausgenommen.
hunde werden nunmal leider überkanditelt, gehätschelt und verwöhnt. der fokus richtet sich übermässig viel auf hund. wie soll ein hund sich da -normal- entwickeln?
bei uns rumpelt es auch mal kurz unter den hunden, wird massgeregelt usw.
soll ich mich da mit argusaugen immer einmischen, damit ja keiner einen kratzer bekommt?
das können die hunde untereinander besser regeln als ich.
für mich ist es alleine der trend, dass hunde heutzutage einen viel höheren stellenwert als noch vor jahren hatten.
der hund muss perfekter begleiter und oftmals auch partnerersatz sein.
die heutige rolle vom "sozialpartner" hund hat sich gewaltig verändert.
die selektion von rein gesunden tieren hat sich stark verändert. man "braucht" keine reinen arbeitstiere mehr und somit wird der tierarzt wohl in zukunft noch mehr an bedeutung gewinnen.
kranke tiere werden gepäppelt, sei es mit unendlich viel medis, hochleistungsfutter usw...
mit solchen tieren wird wohl in zukunft auch gezüchtet. der tierarzt wird`s schon richten....

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Monday, July 29th 2013, 9:49am

Finde ich eine spannende These.

Ich erinnere mich gleich an zwei Fälle. Eine Kollegin, war von Anfang an sehr bedacht, fast ängstlich, dass ihren Hunden jaaaa nix passiert. Aus Pfützen oder Teichen trinken, absolut tabu, spielen lassen nie mit grösseren Hunden, etc. Inzwischen ist es Fakt, dass ich niemanden kenne, der eine grössere Krankengeschichte hat mit ihren Hunden wie sie. Echt schlimm! Wobei sie für die Krankheiten sicher nichts kann, aber ich werde trotzdem den Gedanken nicht los, dass man sowas anzieht, je mehr man sich dagegen sträubt.

Anderes Beispiel im Sport: Zwei Kolleginnen, haben schon im Welpenalter mit Agility begonnen, die Hunde trainiert, Seminare besucht, das ganze Programm. Nie was erreicht! Andere Kollegin hat sich dagegen gewehrt, hat erst mit 11 Monaten im Agi begonnen, weil sie sich vorher um die Grundsätze der Erziehung gekümmert hat, ist inzwischen mehrmals an WMs und co gestartet.

Finde das wirklich spannend.

Ich selber kenne es allerdings von mir eher weniger. Bei Kimena habe ich alles erreicht, was meine grössten Ängste waren und da, wo ich locker flockig dran ran ging, gab es leider Negatives daraus. =(

Das mit dem Kacke fressen ist eine Sache, die ich nach unserer Bernermixhündin NIE WIEDER wollte, und da bin ich wirklich hart! Wer was frisst was er nicht soll, der hat meine Hand in der Schnauze, und ich fische das ekligste, schleimigste und stinkendste Zeug wieder aus dem Hundemaul, selbst wenn es halb runtergeschluckt ist. Funktioniert super, ausgenommen von einigen wenigen Ausnahmen sind meine Hunde kackfressfrei. :D
Genauso beim Appell. Ich wollte nach Molly nie wieder einen Hund, der nur mittels Leckerlis kommt. Habe ich zu 100% erreicht bei Kim, auch mit Junes Rückruf bin ich recht zufrieden.

Allerdings gibt es Sachen, bei denen denke ich, die werden eintreten, weil ich mich daran schier aufhänge. Meine aller, aller, allergrösste Sorge ist es, dass Kimena relativ jung an irgend einem Scheiss sterben wird. Wie meine Molly. Ich hoffe aus allertiefstem Herzen, es ist mein wirklich grösster Wunsch, dass sie alt (14 Jahre plus...) werden darf. Aber ich denke, ich wünsche mir das so sehr, dass sich eher meine Sorge bewahrheiten wird, und sie schon mit 8 oder 9 an Krebs stirbt. Leider kann man das kein Stück beeinflussen. 50:50 Joker.

Duffy

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Tuesday, July 30th 2013, 12:00pm

Also ich habe Duffy ja mit 4 1/2 übernommen. Als Sie zu mir kam, kratzte Sie sich permanent. So und nu? Ab zum TA, glaube Sie ist auf 20ig verschiedene Sachen allergisch. Dann hab ich umgestellt auf Barf, Getreidefrei. Ich habe auf jedes Jucken geachtet, weil ich mit Allergikern keine Erfahrung hatte. Meine Eurasierhündin und Bibu können Alles....wirklich alles fressen ohne eine Reaktion.

Mittlerweile gibts morgens gutes Trofu und Abends Barf. Nach wie vor Getreidefrei, weil das einfach nicht geht. Die letzten 2 Jahre hatte Sie auch öfters reaktionen wenn Sie im hohen Gras war oder etwas falsches gefressen hat. Mittlerweile weiss ich was ich geben kann und was nicht. Ich mache mir keinen Stress mehr wenn Sie doch ein Stück Brot erwischt. Es mag Einbildung sein, aber seid dorther hatte Sie keinen nennenswerten Schub mehr.

Das gleiche mit der Arthrose, die wurde diagnostiziert, ED, Arthrose nicht operabel. Sie hat immer wieder gehinkt. Ich war fix und fertig. Ich sollte schauen das sie nicht springt, immer warm gelaufen ist. Soll nicht toben usw. usw. Ich war fertig mit der Welt, hab mich an alles gehalten. Kein Ballspiel, kein Toben etc. Dauernd musste ich Schmerzmedis geben. Heute achte ich auf ein gutes Warmlaufen und im Winter trägt Sie halt einen Mantel. Fertig. Ich gebe alle 2-3 Wochen mal ne Rymaldil das wars. Früher habe ich sofort etwas gegeben wenn Sie unklar gelaufen ist. Heute tobt Sie mal über Tische und Bänke draussen und nix passiert. Ich glaube ich habe mit meiner überführsorglichkeit noch mehr dazu beigetragen. Jetzt hat Sie halt die Arthrose, ich lass Sie nicht übern Agi Parcour semmeln, aber wenn Sie mal etwas rennen will oder den Ball holen....Soll Sie halt

Glaube aber auch wie Bones, das viel mit Stimmungsübertagung zu tun hat.

Achtet mal drauf; kunden wollen bei mir infos über ein auto. Dann gefällt ihnen z.B. ein roter Ford Focus. Sie können sich aber noch nicht entscheiden, erbitten sich 2 Wochen bedenkzeit. Was werden Sie in den 2 wochen am meisten sehen? Ford Focus!!!! ;)
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

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Tuesday, July 30th 2013, 12:01pm

Ja, der typische "Schwangere Frauen" Effekt. :D