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Nora

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1

Monday, December 31st 2012, 1:22am

Zur Ruhe finden...

Da mach ich dieses Forum und weiss gerade nicht, wo ich dieses Thema am besten unterbringe... ^^

Nach meinen Erfahrungen mit Dina und Banouk, den zwei Malis, die hier einst lebten (aber sicher nicht Anti, dem Energiesparhund *fg*), war mir klar, dass ich Ixy von Anfang an auch und besonders dazu bringen möchte, sich entspannen zu können. Dabei war es mir wichtig, dass sie nicht nur herumliegt, sondern auch loslassen kann.

Die Aufgabe stellt mich auch heute noch vor Herausforderungen, denn Ixy ist in ihrem Innersten davon überzeugt, dass die Welt sich nur dreht, weil und wenn sie darauf aufpasst. So versucht sie, durch Gequengel und immer neues, selbstständiges Auflösen des Pause-Befehls auf sich aufmerksam zu machen und die Weltherrschaft erneut an sich zu reissen. Korrigiere ich sie, ist das für sie genauso Ansporn, wie wenn ich sie machen lasse. Es mag hart klingen - aber dank ihres ungefilterten, jungen Daseins tue ich ihr in bestimmten Entwicklungsphasen einen Gefallen, wenn ich sie 'ausschalte'... bspw. indem ich sie irgendwo anleine oder in einer Box unterbringe.

Endziel ist, dass Ixy abschalten kann. Unser Weg ist manchmal gerader und manchmal hat er viele Kurven. Momentan hat sie sich beispielsweise ausgedacht, dass Entspannen an sich eine gute Sache ist, aber sicher nicht im Haus gilt, weil sie dort auf die Katzen aufpassen muss. Das gilt aber nur bis abends... dann scheint ihre Arbeitszeit vorbei zu sein. Wir sind dran... :D

Lange Rede, kurzer Sinn: In welchem Alter, wie und in welcher Form habt ihr das Pausieren aufgebaut? Oder habt ihr gar nicht? Findet ihr es sinnvoll? Aus eurer Erfahrung... überträgt sich so ein Training auch auf andere Situationen und ist dann hilfreich?

Mali

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2

Monday, December 31st 2012, 2:20am

Oh wie ich das von K2 her noch kenne. :blush:

Ich habe ihn ja erst 6 Monaten bekommen und habe gleich von Anfang an mit der Box gearbeitet. Sprich, zum runterfahren hab ich ihn in der Box parkiert, ebenfalls über Nacht. Mit 2 Jahren war die Sache längst gegessen und kurz darauf zogen wir um, wo die Schäfis ihr eigenes Reich bezogen (Zwingeranlage). Auch dort, nach der Arbeit ging er im Zwinger in seine Hütte und hat mal eine Runde gepennt.

Bei Iras habe ich das Problem nicht, sobald ich im Haus bin, pflanzt sich der Schwarze auf seine Decke und meditiert. :rolleyes: Wenn er doch mal nicht runterfahren kann, sperr ich ihn in mein Schlafzimmer und "peng" Monsieur pennt.

Sinnvoll ist es sicher, gerade bei so Temperamentsbolzen wie Ixy oder meinem Junior. Immer mit 200 unterwegs zu sein, führt früher oder später zu einem Kurzschluss. :ugly:
Wenn dich das Leben zu Boden haut, steh wieder auf und sag:"Du schlägst wie ein Mädchen!!"

Joker

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3

Monday, December 31st 2012, 7:43am

Es ging mir mit DiNozzo am Anfang ähnlich, der "höselete" mir überall hin hinterher oder tobte in der Wohnung rum, so dass er nicht zum schlafen kam. Joker hat es ihm dann vorgemacht, dass man auch liegen bleiben kann, wenn ich durch die Wohnung düse und was mache. Klappt noch nicht immer, aber es wird immer besser. Wenn ich am PC bin, krugelt er sich auf dem Sofa oder dem grossen Bodenkissen oder auf dem Lehnstuhl zusammen, das hat er auch von Joker. In der Wohnung ein Schlaftier und draussen ein Wildfang...
Liebs Grüessli

Katja und die Krümelonis
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Ina

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4

Monday, December 31st 2012, 9:55am

Ina ist da wieder ähnlich gestrickt wie Ixy.... ihre oberste Priorität ist die Katzen zu beherrschen... ich sag immer sie ist Sadam Hussin der Katzenschreck Diktator :cursing: Ich habe auch von Welpe an darauf geachtet, dass sie genug schläft und es gibt Monate da ist es auch kein Thema. Zurzeit befindet sie sich mal wieder im Welpenstadium und muss sie oft anleinen, in die Box oder ganz aus der Situation nehmen. Dann gehen wir ins Schlafzimmer und dann schläft sie nach paar Sekunden wie ein Stein :D

catba

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5

Monday, December 31st 2012, 10:06am

Ghiro hät ein vergleichbares "Symtom"...er ist mir immer nachgewatschelt...wenn ich z.B. am PC sitze und er schläft in der nähe, dann stehe ich auf und hole etwas, husch, ist er wach, aufgestanden und geschaut was ich mache...doof wie es auch tönen mag, aber seit dem ich bewusst an mehr "Ruhe" gearbeitet habe, geht es viel besser :) ich bin ganz fest der Meinung, dass die Ruhe im Hund, mit mehr Ruhe im Tagesablauf zusammenhängt..

Bones

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6

Monday, December 31st 2012, 11:18am

Mein Lieblingsthema :D

Bones schlief bis ca. halbjährig praktisch nur in de Box. Die Zeit, in der sich der suesse Welpe einfach hinknalle war extrem schnell vorbei. Sie sass konsequent ihre Stunden in der Box ab und es war ach oft so dass kaum war sie drinnen, fiel sie schlafend um. Ich musste mir von gewissen Leuten anhören dass ich den Hund doch nur "abstelle"

Mittlerwiele ist sie nur noch Nachts in ihrer Box oder wenn ich sie alleine lassen muss. Sie kann aber Nachts auch ausserhalb der Box schlafen, ich werd nur nicht gerne auf ihre Art geweckt - tut weh :rolleyes:

Es war dann erst so, dass sie abschalten konnte, wenn ich und die anderen Hunde dabei waren. Kaum kam Dani, war sie nervig und unrhuig. Einfach weil er sich nicht durchsetzen kann/konnte. Wenn sie uebertrieben hat, musste sie auch in die Box. Sie nervt Dani noch immer aber wenn sie nen Anpfiff von mit bekommt, läst sies sein und legt sich hin.

Was tagsueber nie klappt, dafuer abends umso besser, dass sie wirklich tief einfschläft. Die ist so entspannt, die raffts nicht wenn ich ihr die Krallen schneide oder sonst wie an hr rumzupf :ugly: musste ihr auch schon nen langen Dorn aus der Pfote operieren. Sie ist nicht aufgewacht :D

Was ihre Beschäftigung betrifft und das macht auch noch nen sehr grossen Teil aus, ich mach noch immer ganz bewusst (in Augen anderer) wenig mit ihr.
In einer Woche wird sie 10 Monate alt. Ihre Beschäftigung sieht so aus, dass sie morgens eine Aufgab bekommt. Kann sein dass ich Clicker oder dass sie ihren Dummy suchen muss. Zusätzlich bekommt sie 2x 30min Spaziergang und da bau ich jetzt nach und nach ein paar kleine, kurze Uebungen ein. z.B. um etwas rumschicken, Futter/Dummy suchen oder die Grundstellung. Ist aber wirklich nur ne Sache von wenigen Minuten. Abends gibts dann nochmals was kleines fuer den Kopf. Hatten wir ein anderes Programm, mach ich Abends nix mehr und am drauf folgenden Tag etwas weniger. Ich werde die Dauer der Spaziergänge dosiert hochschrauben aber bestimmt werde ich nicht bestimmte Km am Tab abspulen, sondern eher auf die Qualität und auf das, was sie mir signalisiert achten

Im Moment fahr ich gut so. Sie ist drinnen eigentlich ein recht angenehmer Hund geworden, der auch mal gut abschalten kann.

Jade ist eher der Hund, der lange nicht so ruhig war wie jetzt. Mit ihr hab ich von Anfang an viel zu viel gemacht. Sie ist ein ziemlich hibbeliger und ungeduldiger Hund. Sie hasst es zu warten. Wenn ich frueher am Kiosk was kaufen wollte, ging das nicht ohne ihre nörgelei :rolleyes: sie verfolgte mich daheim ständig. Es war sogar so, wenn ich aufs Klo ging und die Tuer hinter mir zumachte, machte sie diese einfach auf, setzte sich vor mich hin und starrte mich an. Wenn ich mit ihr clickerte und ich ihr signalisierte dass jetzt fertig ist, stand sie vor mich hin uns starrte mich noch an, bis sie dann wirklich glaubte dass es jetzt nix mehr gibt.

Evtl. hängt da auch vieles damit zusammen, dass wir in einem Haus wohnten, wo es noch 4 andere Hunde gab, die sie nicht ausstehen konnte und sich bis heute die ne Furie auffuehrt, wenn sie ein Hund dieser Rasse sieht... Aber das meiste ist bestimmt von mir hausgemacht. Seit ich bewusst ihre Aktivität runtergefahren hab, schnappt sie z.B. im Agi viel weniger nach mir und seit wir umgezogen sind, bleibt sie auch öfters mal einfach dort liegen wo sie gerade ist. Ihre Spaziergänge dauern im Schnitt 2x 40min am Tag. Daheim liegt sie nur rum und schläft. Kopfarbet bekommt sie weniger als Bones aber sie hat dafuer 1x die Woche Agi und an den Wochenenden Meetings. Reicht bei ihr aus.

Bei Nikky ist Ruhe kein Thema, ihr hobby ist schlafen :D Aber draussen im Garten ist sie diejenige, die am wenigsten abschalten kann, da sie es als ihre Aufgabe sieht, den Garten zu bewachen. Meistens sitzt oder liegt sie irgendwo und beobactet die Umgebung ganz genau
Hundeschule und Fleecetaue

Desi

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7

Monday, December 31st 2012, 11:24am

Bei Lisa MUSSTE ich dies aufbauen den sonst wäre dieser Hund 24h irgendwas am tun gewesen.
Sie war damals 3,5 jährig. Zuvor arbeitete ich immer was mit ihr mal kürzer mal länger, danach schickte ich sie ins Körbchen Zuhause, am Anfang war es eine Boxe. Sobald sie sich nur annährend entspannte, den Kopf ablegte oder die Augen versuchte zu schliessen kam von mir ein ruhiges: Pausä machä.
Es war ein extremes Geduldspiel. Nach etwa 6 Monaten war sie bereit und ging auf mein Kommando selbst in ihr Bettli.
Auch heute noch ab und zu muss ich dran ermahnen das wir nun viel Action hatten und das wir nun Pause machen :)

Mayrah

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8

Monday, December 31st 2012, 11:32am

Tja, Mayrah ist da wohl ein ganz extremes Beispiel... Bereits als ich sie vom Zūchter holte, also mit 8 Wochen, war es so, dass sie nie von sich aus geschlafen hat... Geschweige denn sich hingelegt... Anfangs hat es nur mit der Box funktioniert, die hat sie schon gekannt und das war echt Super! Sobald sie in der Box ist, wird gepennt, sekundenschnell :sleeping:
Mit der Zeit wars dann mōglich, sie im Wohnzimmer anzuleinen, sobald die Leine am Halsband war, wärs, als hātte man den Strom abgestellt.
Etwas später, so mit etwa 8 Monaten hat sie von sich aus angefangen zu schlafen. Allerdings nur, wenn ich alleine zu Hause war und am PC was erledigt habe. Für mich war das schon ein riiiiesen Fortschritt...
Heute ist es so, dass sie auch von sich aus schläft, wenn mein Freund (Mayrahs heiss geliebter Spielpartner :ugly: ) zuHause ist und wir auf dem Sofa lümmeln. Laufen wir allerdings in der Wohnung umher, will sie immer alles wissen und ist somit immer auf Draht... Sie kennt aber den Befehl "go ligge", dann verkrümelt sie sich unter den Coutschtisch (nein, ich hab sie da nie hingeprügelt, das hat sie sich selbst ausgesucht... 8| ) und schielt noch ein bisschen hervor, pennt dann aber meist ein. Leine und Box brauchen wir eigentlich nie mehr, auch nicht, wenn Besuch da ist. Morgens pennt sie schon mal bis um 10 Uhr und wenn ich zu, früh mal aufs Klo muss, kommt sie nicht mal mehr mit :hurra: jaja, über was für Dinge man sich freuen kann :halo:
Wir werden es bestimmt weiter ausbauen, denn ich bin mir sicher, hätte ich ihr all die Pausen nicht verschaft, wāren noch eine Sicherungen mehr durchgebrannt (bei Ihr und mir ^^ )
Bei Mayrah hātte es nix gebracht, das "go ligge" frūher aufzubauen, sie hätte es schlicht nicht gekonnt... Das Kommando bringt uns in anderen Situationen leider noch nichts, ausser dass sie allgemein ruhiger und entspannter ist, aber es funktioniert erst zu Hause. Ich hoffe aber schon, dass wir es weiter ausbauen können und Mayrah so auch in fremden Situationen sich entspannen kann.

Panouk

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9

Monday, December 31st 2012, 12:01pm

Anouk schlief und schläft Nachts immer noch in ihrer Hundebox neben Herrchens Bett. Seit mehreren Monaten ist die Box nicht mehr verschlossen. Sie geht selbständig hinein nachdem Herrchen Anouk in den oberen Stock getragen hat. Sie bleibt nun auch am Morgen drin bis Herrchen mit den ersten Tätigkeiten im Bad fertig ist. Danach wird sie in den unteren Stock getragen wo ich jeweils stürmisch begrüsst werde. Danach geht es versäubern und sie bekommt ihre erste Mahlzeit.

Früher war sie jeweils nach den Mahlzeiten kaum ruhig zu bekommen. Ich schloss mich jeweils mit ihr in ein kleineres Zimmer ein. Dies half meistens. Sie kommt eher zur Ruhe wenn nur eine Bezugsperson anwesend ist. Ausserdem lebt sie immer noch nach ihrer inneren Uhr. Das hat sich noch nicht verändert. Sie hat so ziemlich genau ihre Wach-und Schlafphasen wie als junger Welpe. Am Mittag hilft ihr, wenn ich selber auf das Sofa liege. Dann kommt sie sehr gut zur Ruhe und ich brauche mein Powerschläfchen weil ich eine sehr Frühaufsteherin bin.

Sie kann jedoch meistens auch gut herunterfahren wenn ich im Haus bin, aber im oberern Stock bin wo sie noch keinen freien Zugang hat. Am besten klappt das alles wenn sie nicht gerade ihren inneren wildphasenrytmus hat.

Wichtig scheint mir bei ihr zu sein, dass momentan nicht allzu viele Aktivitäten ablaufen. Sie ist ein Hund der sowieso allzeit bereit ist und dabei hibbelig wird ausser eben wenn sie gerade ihrem Schlafrythmus frönt;)

Wir haben sofort von Beginn an die Ruhephasen berücksichtigt und wenn immer möglich eingehalten.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Disthen

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10

Monday, December 31st 2012, 3:14pm

Bei Hunden denen es schwierig fällt, mal selbstständig Pause zu machen, habe ich die Konditionierung auf eine bestimmte Entspannungsmusik als geniales Instrument empfunden und auch Kunden von mir sind damit sehr gut gefahren und begeistert. Das heisst, wenn Pause angesagt ist, immer die selbe ruhige Musik laufen lassen z.B. wenn man Hundi in die Box verfrachtet. Natürlich darauf achten, dass man dann auch selbst Pause macht und nicht etwas rumwuselt. Mit der Zeit verknüpft der Hund die Musik mit jetzt läuft nichts also kann ich pennen. Habe unseren Labi von Anfang an auf Enya (arbeite auch bei Körpertherapien immer damit) konditioniert. Als sie das alleine bleiben lernte war der CD-Sammler einfach mit Enya bestückt und die pennte. Autofahren - Enya lief - Caja pennte etc.

Hatte heute Morgen auch ein tolles Erlebnis. Unser Pferd war total ausser sich in der Box. Bei uns haben sie mit Kuhglocken ab morgens 4.30 h den alten Silvester ausgeläutet - Albtraum für Pferde: plötzlich Kuhglocken im Dunkeln und man sieht nichts. Als Töchterchen anrief bin ich raus und hab ihn runtergefahren über Entspannungsmassage mit Enya. Das Pferd vis à vis wurde von der Besitzerin gerade gesattelt. Tja, der schlief dann beim zäumen und legte ihr gemütlich den Kopf auf die Schulter. Ein anderes Pferd an dem ich seit ca. 3 Jahren nicht mehr gearbeitet habe, davor aber sehr häufig da sie einen totalen Knall hatte vom Vorbesitzer, wurde auch sofort ruhig und erkannte die Musik ebenfalls wieder.

nourach

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wcf.user.option.userOption75: Agility, Trickseln

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11

Monday, December 31st 2012, 4:44pm

Ich hab mir darüber eigentlich gar nie gross Gedanken gemacht. Bei unserem alten Hund wars nie ein Problem, der schlief am liebsten 22 Stunden am Tag.
Aber auch bei Chuck ists eigentlich kein Problem. Er legt sich hin, schläft und ich kann tun und machen was ich will, solange ich auf dem selben Stock bleibe. Wenn ich hoch gehe um mir in der Küche was zu holen, steht er auf und läuft mit mir hoch und geht dann dort wieder schlafen. ^^

Nur an lauten/hektischen Orten brauchten wir gut 1.5 Jahre bis es ohne Probleme klappte um auch dort zu schlafen. Wie z.B. im Restaurant. Lange sass er jeweils neben mir auf dem Boden und guckte jeden an, der vorbeilief. Ich hab ihn dann jede Woche 2 mal mit ins Restaurant genommen, auch wenns nur zum Kaffee trinken war und diesen Sommer wars das erste Mal, dass er unter dem Tisch eingeschlafen ist - alle viere von sich gestreckt mit tollen Schlafgeräuschen - da kamen dann ein paar doofe Blicke :ugly:
Menschen sind manchmal wie Hunde. Zum Glück sind Hunde nie wie Menschen.

Pfote

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12

Monday, December 31st 2012, 4:52pm

So richtig aufgebaut habe ich das Pausieren nicht. Unser Border Collie war aber mit 10 Wochen schon, obwohl er tagsüber oft selbständig ruhte, abends um ca. 20 Uhr nicht mehr in der Lage, selbständig zur Ruhe zu finden. Von einer auf die andere Minute tickte er richtig aus und rannte wie von der Tarantel gestochen im Wohnzimmer umher. Nach 2 oder 3 solchen Abenden habe ich ihn dann gepackt und in die Box verfrachtet. Nachdem er ca. 30 Sek. protestiert hatte, ist er regelrecht in einen Tiefschlaf gefallen. wir mussten das dann nur 2 oder 3 x wiederholen, von da an rannte er jeweils nach ein paar "Spinnerrunden" selbständig in die offenstehende Box und schlief ein. :sleeping:

Unsere momentan Jüngste schläft nachts in der Box. Bei ihr ist es so wie bei Bones, sie könnte auch ohne Box, aber ich müsste wohl befürchten, dass sie früh morgens oder auch mitten in der Nacht plötzlich eine seeeehr unsanfte Schlabberattake auf mich oder meinen Mann macht. :ugly: Und das morgentliche Begrüssungsritual ist ebenfalls alles ander als angenehm.Tagsüber ist sie nie in der Box, auch nicht wenn wir weggehen und alle drei Hunde alleine sind.

Ich halte es allgemein so, dass ich mit den jungen Hunden nicht zu viel mache und drauf achte, dass sie genug Ruhe haben. Die junge Borderhündin ist zwar immer in meiner Nähe, macht dies aber ohne mich zu belästigen oder fordernd zu sein. Z.B. jetzt liegt sie ca. 3 Meter von mir entfernt und döst vor sich hin. Ab und zu geht sie mal in die Küche zum Chefkoch und schaut ob dort alle i.O. ist. :D

Für mich kommt es jeweils auf den Hund drauf an, ob ich solche Ruhepausen einführen muss oder nicht. Bis jetzt musste ich das nur bei Fynn machen und es war wie gesagt eine richtige Erleichterung für den Hund, die er sofort angenommen hat.

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wcf.user.option.userOption68: Amiga, Perro de Agua Español, März *2008

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Monday, December 31st 2012, 9:48pm

Wir haben Amiga oft am Sofa angebunden. Hauptsächlich aus dem Grund, weil sie die Katze nicht jagen sollte und ich irgendwann keine Lust mehr hatte, immer auf Nadeln zu sein und aufzupassen.

Amiga ist ja mein erster Hund und ich hatte von dem ganzen Ruhethema damals noch keine Ahnung. Heute sehe ich aber, dass die Zwangsverlegungen aufs Sofa viel dazu beigetragen haben, dass Amiga zu Hause sehr gut runterfahren und entspannen kann. Mittlerweiles kann sie in Tiefschlaf fallen auch wenn ein anderer Hund zu Besuch ist.

Auch an fremden Orten klappt das immer besser. Da brauchte ich aber lange Zeit die Leine als Hilfe. Die musste einfach am Halsband hängen, ob die irgendwo festgebunden war oder nicht, spielte keine Rolle. Wenn Amiga allerdings leinenlos an einem fremden Ort ist, wo es einiges zu Entdecken gibt, schafft sie es immer noch nur schwer, zur Ruhe zu kommen.
Lg Nicole

Nora

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wcf.user.option.userOption68: Anti, SWH x DSH, *2010 & Ixy, Mal, *2011

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Monday, December 31st 2012, 10:33pm

Und das ist eben hier momentan die Crux! Ixy geht in ihr Körbchen und sie schläft dort auch komatös - aber die Zwergblödkatze kommt, holt sie ab und führt Klein-Ixy durch das obere Stockwerk. Zusätzlich hat sich Ixy seit neustem ausgedacht, dass es IMMER raus geht und zu einer riesigen Ixy-Party, wenn ich die Couch verlasse. Sie springt dann förmlich in einem 180° Winkel die Treppe hinunter und ist innerhalb von Millisekunden komplett hysterisch. Sobald wir draussen sind, ist alles wieder gut - setze ich mich wieder hin: Alles gut.

Und genau da ist das Problem: Ixy kann eben einfach aufspringen - und eigentlich hätte ich damit auch kein allzu grosses Problem, wenn sie dabei nicht das halbe Haus einreissen würde.

Das gibt noch ein paar hübsche Trainingssessions. :D Und vorher ein Handwerkerwochenende, denn hier gibt es praktisch nichts, woran man einen 26kg-Mali anbinden könnte, was nicht sofort und ohne grössere Widersprüche nachgeben würde.

Ixy ist jetzt 1.irgendwas... und ich glaube, das Pause-Dasein wird hier noch eine ganze Weile ein Thema sein. Ähnliche Herausforderungen hatte ich auch mit Anti - bis Ixy einzog. Da meinte er ja plötzlich, nun zu erwachsen für so ein Theater zu sein.

Mehr morgen - ich merke gerade, dass ich irre müde bin und mich nicht mehr konzentrieren kann... :opi:

Napffüller

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15

Monday, December 31st 2012, 10:43pm

Ein sehr spannendes Thema.

Sidney ist ja mein erster Hund, bei ihr habe ich mir nie solche Gedanken
gemacht und bin sehr froh ist dennoch
alles gut gekommen.

Cougar kam mit 3,5 Jahren zu mir, kannte vorher nur die Zwingerhaltung. In der
Wohnung war er der Horror, alles was Flauschig war wurde zerstört, er lief
ständig hin und her, konnte sich keine Sekunde Ruhig hinsetzen. Deshalb habe
ich ihn zum Runterfahren auch in seine Box gesteckt (irgendwie hört sich das ja
brutal an ;)). Auch wenn ich die Wohnung verliess, musste er in der Box warten,
da mir mein Wohnungsinventar zu lieb war ;). Heute sind wir so weit, dass er
auch ausserhalb ohne Problem schlafen kann, nur er kann nicht im Schlafzimmer
schlafen wen ich mich im Wohnzimmer aufhalte. Früher sprang er auch auf sobald
ich mich bewegte, heute kann er zum Glück endlich weiterpennen. Ich finde es
sehr Wichtig bei gewissen Hunden solche Ruhezeiten gezielt einzubauen.
Lebe deinen Traum 8)

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16

Monday, December 31st 2012, 11:11pm

...denn hier gibt es praktisch nichts, woran man einen 26kg-Mali anbinden könnte, was nicht sofort und ohne grössere Widersprüche nachgeben würde....
Hat euer Sofa Füsse? Wenn du die Leine da drum bindest und du dich aufs Sofa setzst? Wir haben halt so ein Ecksofa, da ist dann schon viel zu Ziehen.
Lg Nicole

Nora

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Monday, December 31st 2012, 11:29pm

Ja, nein, eben leider nicht so richtig - das sind nur so gaaanz flache, sehr grosse vierecke - da fiddel ich mich blöd, bevor Ixy angeleint ist.

Aber... ich dreh einfach irgendwo riesige Haken in die Balken - das muss halten! :)

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Monday, December 31st 2012, 11:34pm

Wir haben die Leine halt fix da liegen lassen - die könntest du einmal einfädeln und dann jeweils nur noch Ixy an den Hals hängen.....
Lg Nicole

Jason

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Tuesday, January 1st 2013, 1:04am

Sandro, welcher mit 7 1/2 Jahren zu uns kam, war ein Hund, der an den meisten Orten gut entspannen konnte. Auch konnte er von Anfang an problemlos mehrere Stunde alleine Zuhause bleiben. Was er aber überhaupt nicht konnte, war ruhig liegen zu bleiben, wenn ich mich im Haus bewegte. Da musste mir überallhin folgen.

Das ging soweit, dass ich mich beim Lesen auf dem Sofa nicht einmal mehr bewegen konnte, ohne dass er aufblickte - ich könnte ja irgendwo hin gehen Ich empfand dies sehr stressig für ihn, da er so nie ganz abschalten konnte. Deshalb habe ich mit ihm aufgebaut, dass er liegen bleiben kann, bis ich ihm sage, dass er mitkommen soll. Dabei halfen mir ua. sein Korb und eine Leine, die ich am Radiator fest befestigt hatte.

Bei Jason musste ich drinnen die Ruhe nicht üben. Die hat er schon von der Züchterin mitgebracht und konnte so von anfang stundenlang irgendwo schlafen, egal was wir machten (oft wusste ich nicht einmal genau, wo genau er sich zum Schlafen hingelegt hatte). Gemäss Züchterin war der ganze Wurf schon so, dass sie sich einfach schlafen legten, wenn sie müde waren, selbst dann, wenn die übrigen Welpen noch spielten (selbst in der ersten Welpenstunde legte er sich irgendwann hinter eine Kiste und verschlief die restliche halbe Stunde :D ).

Auch draussen konnte er sich irgendwo hinsetzen und einfach mal beobachten, was da gerade los ist. Womit er aber immer Mühe hatte, war, wenn andere Hunde arbeiteten und er nicht mitmachen durfte (am Schlimmsten war dabei, wenn er schon wusste, was diese machen sollten, diese es aber noch nicht begriffen hatten). War er selbst dran, konnte er aber trotz der anderen Hunde konzentriert mit mir arbeiten.

Und so habe ich in Absprache mit dem Trainer einen Grossteil der Jungehundestunden dazu genutzt, ihm zu zeigen, dass man trotz der anderen Hunde zur Ruhe kommen kann und er diesen auch nicht sagen muss, was sie zu tun haben. Dabei habe ich viel mit dem Clicker gearbeitet und bestätigt, wenn er ruhig geblieben ist, während die anderen Hunde etwas machten. Und wenn er mal während der Theorie gar nicht zur Ruhe kam, habe ich ihn etwas weiter weg angebunden - dort konnte er problemlos entspannen und uns aus der Ferne beobachten. Und ich habe auch schon bald ein entsprechendes Pausensignal eingeführt, welches ihm sagte, dass nun von mir keine Interaktion mehr kommt.

Auch haben wir mit gut 8 Monaten in eine Familienhundegruppe gewechselt, da ihm die Ruhe der älteren Hunde gut taten und diese sich auch nicht gross für ihn interessierten, selbst wenn er ausnahmsweise mal zu ihnen ausbüxte (und auch während dieser Trainings hat mir der Clicker gute Dienste geleistet).

Mit 1 1/2 Jahren haben wir mit Obedience angefangen. Und auch hier musste er erst noch einmal lernen, dass die anderen Hunde auch ohne seine Hilfe klar kommen und dass er nicht jedes Apportel holen muss, welche diese nicht gleich beim ersten Mal apportieren. Aus diesem Grunde war er in diesen Trainings noch lange an der Leine, während die anderen schon frei liefen.

Moni