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Saturday, February 9th 2013, 12:39am

das mit dem igel ist so eine sache. ;) wir hatten ja in liesberg jeden frühling die krötenwanderung. alle unsere hunde haben mindestens 1x die lernerfahrung gemacht, dass man keine kröten lutscht... weil die wiederlich schmecken und es ziemlich brennt im maul. einmal kam eine kollegin von mir mit, die hatte einen kleinen terrier. auch dieser nahm eine kröte ins mail, spuckte sie im ersten moment erschrocken mit einem knurrigen winseln wieder aus... und dann packte er das viech und schüttelte es tot! ab da war keine kröte mehr vor ihm sicher! :ugly:

das schiebe ich aber, wie auch das mit dem igel, ganz klar auf die art und weise, wofür die rasse gezüchtet wird/wurde! seit ich bilder von völlig zerfezten und zerrissenen patterdatel terrier-kopf gesehen habe, ist auch klar, warum. wenn diese hunde schmerzen erfahren, ist es ihre aufgabe, noch verbissener dran zu gehen! so lange, bis er oder das gegenüber (fuchs, dachts, wasauchimmer) tot ist. genauso ja beim mali. wäre ja jetzt nicht sooo praktisch, wenn das hündchen quitschend davon rennt, wenn ihm der verbrecher einen tritt in den bauch gibt. oder früher halt schafe.

aber natürlich ist das überhaupt nicht! von natur aus gesehen hat ja jedes tier einen selbsterhaltungstrieb. auch wölfe vermeiden bei einer jagt jegliche verletzungsgefahr, aus dem einfachen grund: wenn sies nicht tun, ist das ihr todesurteil!

daher ist das igelbeispiel eigentlich nicht schlecht. auch wenn ich ebenfalls gleich dieses bild vor augen hatte:




(OT: ich will mal solche schuhe! http://compipeter.beepworld.de/files/meineneuenschuhe.jpg)
quelle: http://www.compipeter.de/witze-3.htm

Bones

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62

Saturday, February 9th 2013, 1:11am

Ich find deine Logik gar nicht mal so verkehrt, ABER: wieviele Malis werden durch Schmerz zum parieren gebracht? Alleine der Stachler ist noch immer ein allseits beliebtes Hilfsmittel im HuSpo. Muesste demnach nicht eine andere Reaktion kommen als Gehorsam? Wären diese Hunde wirklich so Schmerzresistent, wären diese Hilfsmittel ja eigentlich hinfällig, da sie nix nuetzen? Aber ja, es sind dann auch durchaus diese Hunde, die dann auch mal um sich langen und dabei den HF erwischen. Solche Hunde werden dann hald gerne schnell unter den Teppich gekehrt oder verkauft und ich denk es gibt eine genegend hohe Dunkelziffer solcher Hunde. Trotzdem denke ich, dass ein wesentlich grösserer Teil sich seinem Schicksal fuegt. Ich muss auch grad an as Video denken, welches vor nicht allzu langer Zeit durchs Netz geisterte. Der Mali wurde in diesem Training sehr oft geschlagen und dreckig behandelt. Dieser Hund wehrte sich nicht, sondern legte Kadavergehorsam an den Tag. ich vermute eher dass es vorallem vom Charakter abhängig ist
Hundeschule und Fleecetaue

Ina

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Saturday, February 9th 2013, 7:50am

Ich denke auch das es beim Mali auf den Charakter ankommt. Ina wäre da ähnlich, tut etwas weh/ unangenehm=töten.Aber es gibt Malis die einem alles recht machen wollen und somit bei solchen Bestrafungen quasi zusammenbrechen und sich fügen. Evtl. haben die sich einmal gegen den HF gekehrt und kann mir vorstellen das die Hunde dann gebrochen werden.

andi+rudel

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Saturday, February 9th 2013, 9:27am

unser mali ist auch mal zu einem igel gestürtzt, rein geschnappt und irrritiert hat er abgelassen.
dann waren igel (zum glück) kein thema mehr.
kommt auf die charaktere vom hund an würde ich sagen und das nicht alleine der rasse zuordnen.
wobei ich mir durchaus vorstellen kann das terrier da wiederum anderst z.t. reagieren un dman evtl. von der wahrscheinlichkeit ausgehen kann, dass diese rassebedingt hier richtig in rage kommen können.
weiss ausserdem ein hund wie er einen igel töten kann, wird er es sicher immer wieder versuchen.

Silvie

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65

Saturday, February 9th 2013, 10:35am

Also ich weiss das Sarion's Halbbruder schon 2 Igel regelrecht "gehäutet" hat... 8|

Will mir das ehrlich gesagt gar nicht vorstellen müssen "kopfkinoausschaltet*

hasch-key

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Saturday, February 9th 2013, 10:46am

Ja, Igel :) . Bei zwei meiner Hunde hat es über Pieks --> Igel ist doof gefunzt, einen hat es tatsächlich wütend gemacht.

Und zum anderen: ich probiere so viel als möglich auch mit Alternativverhalten bestätigen; nur dauert das halt länger als etwas z.B. über Disc abzubrechen. Dann gibt es eine ganze Reihe von Dingen, wo man sich Zeit nehmen kann, bei einigen wenigen eben nicht. Ein Beispiel dafür wäre bei mir Rumspacken an der Leine bei Katzensichtung. Zum einen laufen hier jede Menge Katzen rum, zum anderen habe ich da sofort Gruppeneffekte bei drei Hunden und drei Spackos an der Leine sind dann schon ein Problem. Schlussendlich sollte das aber immer individuell an den Hund angepasst sein.

rubahe

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Saturday, February 9th 2013, 11:49am

Bezüglich klauen vom Tisch. Ich gebs zu, ich führe meine Hunde gar nicht in Versuchung. Bei uns gibt es kein betteln am Tisch und es wird nicht am Tisch gefüttert. Mit Quirine habe ich diesbezüglich keine Probleme, die kommt nicht in die Küche, wenn wir am Essen sind. Ayka versucht es hin und wieder, wird dann aber von mir aus der Küche verwiesen. Liegt sie in der Küche und die Augen gehen nicht Richtung Tisch, darf sie bleiben.
Aber wenn ich im Wohnzimmer auf dem Salontisch etwas zu essen habe und kurz weg muss, stelle ich mein Essen auf den grossen Tisch im Wohnzimmer. Also klauen ist bei uns kein Thema, wir haben andere Problemchen! :D

Igel im Garten werden zwar verbellt von Quirine und Ayka versucht sie zu verjagen, aber sonst lassen sie sie zum Glück in Ruhe.
Grüessli Ruth mit Ayka und Quirine :)

ahkuna

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68

Saturday, February 9th 2013, 12:42pm

:lol: :lol: Pixel, diese Bilder hatte ich genau auch vor Augen, als ich das Igelbeispiel schrieb :lol:

Bones

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69

Saturday, February 9th 2013, 2:34pm

Warum ignoriert ihr meine Frage? hätte da wirklich gerne ne Antwort darauf ;)

Quoted

wenn z.B. der Hund durch einen Klaps auf die Schnauze nicht gelernt
hat, das Essen klauen sowas von blöd ist und weiterhin klaut - was ist
die Steigerung davon?

Also, was macht ihr wenn euer Hund auf eine grobe Handlung nicht das gewnschte (meide-)Verhalten zeigt? Was ist die Steigerung und vorallem, wo hört es auf?
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hasch-key

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Saturday, February 9th 2013, 3:15pm

@Bones: ich hau meinen Hunden net auf die Schnauze :) .
Ich glaube Dir geht es aber mehr um die Steigerung und die damit verbundene "Gewaltspirale"?

Meiner bescheidenen Meinung und Erfahrung nach muss man sich VORHER gut überlegen, was und wie setzt man ein und dann auch mit entsprechender Entschlossenheit und vor allem Timing vorgehen, dann braucht es auch keine Steigerung, da Hund kapiert hat ,das geht nicht. Und da kann entschlossenes körpersprachliches Auftreten schon genug sein ohne körperlich zu werden.

Und ich habe auch ein prima Beispiel, wo man den Aversivreiz jetzt deutlich höher setzen müsste, das aber eben nicht gewünscht ist;-): Der Joe quietscht gerne mal, wenn er warten muss, vor der HuSchu, vor der Bahn, etc. Ursprünglich hat da mal ein leichter Knuffer gereicht und Joe hielt die Klappe. Nur irgendwann hat Joe festgestellt, dass Herrchen ihn vor anderen (mich und HuTrai vielleicht ausgenommen) nicht knufft und da sicher auch nicht dranbleibt, also läuft er dann erst so richtig zur Höchstform auf, zumal das ungemein bestätigend ist. Hund guckt bedeutungsvoll in die Runde, sieht, die ungeteilte Aufmerksamkeit ist ihm sicher und los gehts. Und da dann alle noch mehr gucken und ihn ansprechen, ist das noch mehr Bestätigung und er legt noch etwas an Lautstärke zu. Nun könnte ich das durchaus mit etwas mehr Deutlichkeit stoppen, nur die Defaults, wenn ich nicht verantwortlich bin, sind mir zu gross. Und bzgl. Alternativverhalten aufbauen: da ist Hund multitasking. Ich denke das ist aber ein Sonderfall, da eben nicht nur einer an der Erziehung beteiligt ist.

Was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass das bei gutem Handling und Timing nicht passiert bzw. passieren sollte, denn sonst wird das in der Tat blöd;-).

Pumba

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71

Saturday, February 9th 2013, 8:25pm


Ich frag mich einfach, wenn z.B. der Hund durch einen Klaps auf die Schnauze nicht gelernt hat, das Essen klauen sowas von blöd ist und weiterhin klaut - was ist die Steigerung davon?


Wie geschildert ich schlage den Tisch, nicht den Hund :troest: Richtig Lernen tun sie auf diese Art sowieso nichts, sie unterlassen es um die Gefahr des Unangenehmen zu vermeiden. Wenn er weiterhin klaut, war das Timing schlecht und/oder die psychische Energie (Ernsthaftigkeit) meinerseits zuwenig....
Ich hab sie schon beantwortet :D