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Nora

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Montag, 6. Mai 2013, 22:24

Akela, der Luchs-Suchhund

Das hier ist jetzt mal ein etwas anderer Link, den ich aber gerne mit euch teilen möchte, weil ich die Idee toll finde und sowieso immer dafür bin, die Wissenschaften zu unterstützen.

Akelas Halterin ist eine Doktorandin der Forschungseinrichtung KORA - und Yasodhara hat mich auf einen Aufruf aufmerksam gemacht, den ich hiermit gerne weitergebe:

http://www.rockethub.com/projects/12349-…description-tab

Hier der Text aus der Beschreibung mal schnell frei übersetzt:

Zitat

Ich bin eine Doktorandin, die an einem Projekt forscht, das sich auf die Duftmarkierungen und Fresseigenschaften des Europäischen Luchses in der Schweiz konzentriert. Der Luchs, der heute eine geschützte Art ist, wurde in meiner Heimat in den 1970ern wieder eingeführt, nachdem er vor hundert Jahren ausgerottet worden war. Ich untersuche, wie Luchse miteinander kommunizieren und ihre Territorien durch Urin-Markierungen abgrenzen. Da ihre Hauptbeute, Rehe und Gemsen, diese Markierungen ebenfalls erfassen können, müssen sich Luchse mit möglichen Abstrichen auseinandersetzen: Um miteinander kommunizieren zu können, müssen sie ihrer Beute ihre Anwesenheit verraten.
Für diese Arbeit habe ich meinen Münsterländer, Akela, ausgebildet, um mir bei den Feldstudien zu helfen. Er kann Luchs-Fährten, ihre Beute, Urin-Markierungen, den Kot und ihre Ruhestätten finden. Seine Nase kann helfen, wo das menschliche Auge an seine Grenzen kommt. Akela arbeitet auch mit anderen Leuten, die an meinem Projekt beteiligt sind, aber er gehört mir und ich bin die, die ihn hauptsächlich trainiert. Er ist jetzt fast zwei Jahre als und wird immer besser in dieser sehr spezialisierten Arbeit. Damit er gesund bleibt und bereit für all die kommenden Abenteuer, benötigt er natürlich Futter, Impfungen und Entwurmungen. Mit Deiner Unterstützung kannst du etwas dazu beitragen, dass Akela seinen so wichtigen Beitrag an unserem Projekt in den kommenden zwei Jahren leisten kann.


Es geht insgesamt aber natürlich nicht darum, dass Akela kein Futter mehr bekommt, wenn nicht genügend Geld zusammen kommt - es geht eher darum, dass seine Halterin Kristina durch diese Spenden ihre Zeit in Akelas Ausbildung und ihr Forschungsprojekt investieren kann, anstatt mit anderen Nebenjobs Geld zu verdienen (deren Zeit dann von der Zeit für die Ausbildung abgezwackt werden müsste).

Ich hoffe, dass - sofern es noch Fragen gibt - Yasodhara vielleicht ein wenig bei ihrer Beantwortung aushelfen kann. :)

Yasodhara

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2

Dienstag, 7. Mai 2013, 16:05

Danke für's Reinstellen und Übersetzen, Nora. Ich hab's gestern einfach nicht mehr geschafft.
Und jetzt da Kristina auch hier angemeldet ist, kann sie allfällige Fragen gleich selbst beantworten. :hurra:
Also los, her mit den Fragen....

kristina

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3

Dienstag, 11. Juni 2013, 16:19

Merci für's Reinstellen des Links!

Ich muss vielleicht noch sagen, warum ich dieses Crowd-Funding Projekt gestartet habe:

Ich mache meine Doktorarbeit im Rahmen eines Artenschutz-Programms für den Luchs von KORA. Dabei geht es um die Erhaltung und das Management des Luchses in den Nordwestalpen. Der Einfluss des Luchses auf seine Beutetiere Reh und Gemse wird untersucht, ebenso wie die Auswirkungen von Inzucht auf die Gesundheit der Luchse (der Luchs wurde in der Schweiz ja nach seiner Ausrottung wieder angesiedelt und alle heutigen Luchse stammen von ganz wenigen Tieren ab) und die Einstellung der lokalen Bevölkerung gegenüber den Naturschützern. Mein Projekt untersucht das Sozialverhalten und die Kommunikation der Luchse mittels Urinmarken. Es ist ein rein wissenschaftliches Projekt aber gleichzeitig ein Teilaspekt des gesamten Programms, das die Erhaltung des Luchses zum Ziel hat.

In all diesen Bereichen arbeitet Akela mit: Beim Finden von toten Beutetieren des Luchses, beim Aufspüren von Urinmarken und Luchsspuren, und beim Finden von jungen Luchsen, die dann markiert und untersucht werden.

Natürlich muss Akela nicht verhungern, wenn ich das Endziel des Crowd-Fundings nicht erreiche. Ich würde lieber in ein Kellerloch ziehen und mich von Spaghetti-Pesto ernähren als meinen Hund wegzugeben. Aber es ist heutzutage wirklich sehr schwierig, Geld für Naturschutz- und Forschungsprojekte zu finden. Deswegen suche ich an ganz verschiedenen Orten nach Unterstützung für mein Projekt, nach dem Motto: "Kleinvieh macht auch Mist!"

Mit eurer Unterstützung helft ihr also nicht nur Akela dabei, seine Arbeit zu machen, sondern es kommt auch dem Luchs bzw. der Forschung zu Gute.


Gruss

Kristina