Sie sind nicht angemeldet.

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 1001 Hunde im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

perrolina

Meister

  • »perrolina« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 271

Hunde: Amiga, Perro de Agua Español, März *2008

Verein: Private Trainingsgruppe und Perro-Club CH

Hundesport: ZOS, Tricksen

Danksagungen: 107 / 199

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 25. Juni 2013, 07:36

Strassenhunde

Dieses Video habe ich heute auf FB gesehen und es hat mich grad total beeindruckt.

Frey-Dodillet hat dazu folgenden Text gepostet:

Zitat

Was für ein eindrucksvolles Hundeleben! Und während der gesamten 11 Minuten habe ich gedacht, von denen will kein einziger gerettet werden. Kein einziger! Lieber nach zwei saftig-lebendigen Straßenjahren tot als für den Rest des Lebens in Erkrath-Hochdahl im 5. Stock an der Schleppleine bewusstlos geklickert zu werden.

Dem ist meiner Meinung nach nichts hinzuzufügen....wie seht ihr das?

Edit: für die, die eingebettete Videos grad nicht anschauen können, hier noch den Link dazu
https://www.youtube.com/watch?feature=pl…d&v=UToSTrHQi9o
Lg Nicole

Duffy

Meister

Beiträge: 2 302

Hunde: Bibu, Russel, Duffy, Conti, Jazz, DP

Verein: HSV Ettenheim, Merlindogs Altdorf

Hundesport: Mantrail, Tricksen, UO

Danksagungen: 66 / 198

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 25. Juni 2013, 08:18

Oh Super hab mein Text grad selbst gelöscht....

@Perro, ich hab sogar noch ne viel viel extremere Meinung dazu. Werde mich aber hüten diese öffentlich zu schreiben, sonst werd ich wohl erschossen.Gerne in einem persönlichen Gespräch.

Da wir viel und lange in Spanien waren, kenne ich die freilebenden Hunderudel sehr gut. Dort gibt es zum Teil Gruppen mit über 20ig Hunden. Die am Meer Fischen, die Mülltonnen durchwühlen, aber niemanden belästigen. Ich glaube zu denken die Hunde würden uns brauchen ist schwachsinn, denen gehts dort sooo viel besser wie hier in Dtl. in nem Block mit einer Tierschützerin an seiner Seite.
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Ina

Profi

Beiträge: 1 193

Hunde: Ina, Mali, *2011

Verein: Private Trainingsgruppe, DRK, KV Embrach

Hundesport: BH, Rettungshund

Danksagungen: 36 / 28

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 25. Juni 2013, 08:43

Ich habe auch eine Meinung zum Thema Strassenhunde die ich nicht komplett sage, weil ich mit 100% Sicherheit von den sogenannten "Tierschützer" gesteinigt werde.
Aber Hauptsache man hat den armen, armen traumatisierten Hund von der Tötungsstation gerettet. Wahrscheinlich ist der Hund nun traumatisiert weil er sich in unserem Leben zurecht finden muss und seine Freiheit mit einer Flexileine eintauscht. Ich krieg bei dem Thema regelmässig die Kriese....

Bones

Trainer

Beiträge: 3 909

Hunde: Jade Appi-Mix '07, Bones Malinois '12, Nikita Mix '05, Mäx Mix '12

Verein: SKBS

Hundesport: Agility

Danksagungen: 101 / 13

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 25. Juni 2013, 08:51

Ihr kennt meine Meinung und diese wird nicht gerne gelesen/gehört :D Ich sag nur, das grosse Geschäft mit dem Mitleid...

@Duffy
Nun weiss ich was wir Sonntag beim Frühstück diskutieren ;)
Hundeschule und Fleecetaue

Kiss

Profi

Beiträge: 721

Danksagungen: 101 / 51

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 25. Juni 2013, 08:56

Erstaunlich.... im Land der Meinungsfreiheit....... man traut sich kaum seine Meinung zu sagen. :whistling:

Strizi

Fortgeschrittener

Beiträge: 396

Hunde: Ymo, Tervueren, *2010

Verein: HS Gotthard

Hundesport: Begleithund

Danksagungen: 6 / 2

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 25. Juni 2013, 08:58

Ich schliesse mich da eurer Meinung an.
Leben das heisst:
Immer einmal mehr aufstehen als hinfallen

perrolina

Meister

  • »perrolina« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 271

Hunde: Amiga, Perro de Agua Español, März *2008

Verein: Private Trainingsgruppe und Perro-Club CH

Hundesport: ZOS, Tricksen

Danksagungen: 107 / 199

  • Nachricht senden

7

Dienstag, 25. Juni 2013, 08:58

Sicher muss man unterscheiden zwischen Strassenhunden, welche effektiv auf der Strasse geboren und gross geworden sind und den ausgesetzten Hunden - die es ja leider auch massenhaft gibt. Wenn nun meine verwöhnte Trulla von heute auf morgen in L.A. auf die Strasse gesetzt würde, wäre die bestimmt nicht glücklich darüber.

Das Problem ist halt, dass bei der ganzen Retterei nicht unterschieden wird und dabei natürlich auch an die Vermittlungschancen und nicht zuletzt an die Kasse gedacht wird. Ich würde wetten, dass ein kleiner, wuschliger, weisser Mischling, der auf der Strasse geboren und aufgewachsen ist, eher gerettet wird als ein Rottweiler der erst kürzlich an der Tankstelle ausgesetzt wurde und sein Leben bisher auf dem Sofa verbracht hat.

OT: Wir dürfen hier doch unterschiedliche Meinungen haben und diese auch kundtun. Schliesslich sind wir keine Spürst-du-mich-hältst-du-mich-zünden-wir-eine-Kerze-an-Runde und für etwas gibts schliesslich diese Smilies hier :waffe: :schleuder: :keule: :box:
Wenn wir nur verdeckte Andeutungen machen und unsere Meinung hinter vorgehaltener Hand sagen, wirds doch dann vielleicht bald mal langweilig im Forum oder nicht?
Lg Nicole

Ina

Profi

Beiträge: 1 193

Hunde: Ina, Mali, *2011

Verein: Private Trainingsgruppe, DRK, KV Embrach

Hundesport: BH, Rettungshund

Danksagungen: 36 / 28

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 25. Juni 2013, 08:59

@ Kiss: Ich bin es nur Leid mit solchen Tierschützern zu disskutieren. Es bringt eh nix und das Geschäft mit den Auslandshunden geht munter weiter.

Nora

Administrator

Beiträge: 2 721

Hunde: Anti, SWH x DSH, *2010 & Ixy, Mal, *2011

Verein: SC OG Winterthur

Hundesport: BH, Trickseln

Danksagungen: 126 / 20

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:08

Ich finde es schon sehr sinnvoll, das Thema zu diskutieren. Dabei sollte man vielleicht auch mal die Motivation hinter dieser Art von Tierschutz beleuchten - vom Retter bis zum Halter eines solchen Hundes...

Ich äussere mich dazu gern - nur nicht gerade jetzt, aber später... :D

Beiträge: 608

Hunde: Chadie, Husky, 2004; Joe, Husky, 2005; Yuki, Husky-Mix 2006

Danksagungen: 38 / 2

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:09

Beeindruckendes Video.

Und ansonsten: findet ihr nicht, dass ihr ein bisschen viel pauschalisiert, generalisiert und durcheinanderwerft? Und macht das die Sache besser?

Ich bin weder militanter Tierschützer noch Befürworter noch explizit Gegner von Auslandshunden, schliesslich habe ich selber Auslandshunde, zwei Franzosen, einen Deutschen ^^ .

Strassenhunde einzufangen, in den Flieger zu stecken und hierher zu kisten, ist eine fragwürdige Praxis, ja. Und wenn man nunmal von der Frage absieht, ob man dem Hund damit einen Gefallen tut, ist das Ganze ja auch nicht selten problembehaftet.

Hunde, die in einer Tötungsstation sind, die haben dagegen keine Option mehr auf Strassenhunddasein, und es soll ja auch in Spanien und Co. Abgabehunde geben, die zuvor in einer Familie gelebt haben. Wenn die nun jemand adoptieren will, so what?

Grds. finde ich Hilfe vor Ort der richtige und auch bessere Weg, sofern es aber eine Nachfrage für diese Hunde gibt, wird es auch entsprechende Angebote geben. Und dagegen ist ja erstmal nichts einzuwenden, sofern eine entsprechende Entscheidung bewusst getroffen wurde ;) .

BlueHeeler

Fortgeschrittener

Beiträge: 430

Hunde: Cole, Australian Cattle Dog, *2007 / Shiva, Hütehund-Mischling *1999

Verein: -

Hundesport: ZOS

Danksagungen: 4 / 6

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:20

es werden in letzter Zeit auch hauptsächlich Welpen angeboten, die angeblich von der Straße gerettet wurden. Aber inwieweit kann man der Sache trauen? Die meisten fahren ja nicht selbst nach Osteuropa, Spanien und Co. um den Hund abzuholen sondern verlassen sich auf eine eigens eingerichtete Fahrkette. Da erscheint es mir auch möglich, dass man sich gar keinen Hundewelpen von der Straße holt sondern aus der 'Wühltisch'zucht, die dann unter einer vermeintlichen Tierschutzgruppe gegen Schutzgebühr vermittelt werden.

Ich denke oft, auch in Deutschland sind die Tierheime voll und die Hunde haben es hier oftmals nicht schöner. Letztes Jahr wurde viel Geld gesammelt, damit dass nächstegelegene Tierheim in meiner Nähe seine Zwingeranlagen renovieren kann. Dazu wurden in der Tageszeitung Bilder der renovierungsbedürftigen Anlage gezeigt und manche Zwinger sahen schon sehr gruselig aus.

Spenden soll man ja auch für die vielen Tierheime der Straßenhundevereine im Ausland. Aber lieber würde ich mein Geld für ein vernünftiges Kastrationsprogramm spenden, dass ja zumindest schonmal in Deutschland für Katzen ins Leben gerufen wurde. Auch wenn es kaum jemand glaubt oder weiß, in Deutschland gibt es eine Flut von herrenlosen Straßenkatzen. Viele davon landen übrigens in unserem Garten. Aktuell füttere ich auch gerade seit einigen Monaten so eine kleine Katze. Und überhaupt teilen wir unser Leben seit Jahren nur mit solchen Streunern.
Also meine Meinung lieber erstmal kastrieren und nicht nach Deutschland schleppen und das noch voll intakt zum fröhlichen weiter vermehren ;)
Hug a Heeler - you will love it! :herz:

Ina

Profi

Beiträge: 1 193

Hunde: Ina, Mali, *2011

Verein: Private Trainingsgruppe, DRK, KV Embrach

Hundesport: BH, Rettungshund

Danksagungen: 36 / 28

  • Nachricht senden

12

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:26

Ja! Kastrationsaktionen vor Ort finde ich sehr sinnvoll. Wir schleppen Flugzeugweise Hunde von dort in die Schweiz oder Deutschland und die Vermehrung geht ungestoppt weiter.

Beiträge: 608

Hunde: Chadie, Husky, 2004; Joe, Husky, 2005; Yuki, Husky-Mix 2006

Danksagungen: 38 / 2

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:28

Kastrationsprogramme finde ich auch absolut unterstützenswert, langfristig ist das auch der richtige Weg meiner Meinung nach.
Da könnte man aber zuerst hier mit anfangen, wir wohnen ja etwas ländlicher und die Babykatzenflut auf den Bauernhöfen hier ist erschreckend :thumbdown: .

Bones

Trainer

Beiträge: 3 909

Hunde: Jade Appi-Mix '07, Bones Malinois '12, Nikita Mix '05, Mäx Mix '12

Verein: SKBS

Hundesport: Agility

Danksagungen: 101 / 13

  • Nachricht senden

14

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:31

@Hasch-Key
Ich finde einfach, in solchen Ländern sollte man auch mal drüber hinwegsehen können, dass nicht jeder gerettet werden kann. Grosse Kastrationsprogramme wären schonmal sinnvoller als mit dem Spendengeld die Hunde hier her zu karren. Einnahmen wären ja genug da - bei 600.-/Strassenhund :whistling:

Und sorry, es würde mehr Sinn machen, all die Krüppeli zu erlösen, statt denen durch die angeblich eh schon knappen Spedengeldern Rollis zu kaufen oder teure Operationen zu bezahlen. Mag hart klingen, ist aber meine Meinung. Bedeutet aber nicht dass mir solche Hunde leid tun. Man meisten leid tut es mir, dass diese durch Gutmenschen weiterhin vor sich hinseuchen müssen
Hundeschule und Fleecetaue

Duffy

Meister

Beiträge: 2 302

Hunde: Bibu, Russel, Duffy, Conti, Jazz, DP

Verein: HSV Ettenheim, Merlindogs Altdorf

Hundesport: Mantrail, Tricksen, UO

Danksagungen: 66 / 198

  • Nachricht senden

15

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:31

@Line, ich werde das was ich denke nicht laut aussprechen, weil die Meinung einfach zu krass ist. Ich weiss das mein geschriebenes nicht so angekommt wie das gesprochenene, deshalb mag ich meine extrem krasse meinung auch nicht schreiben.

Aber Grundsätzlich kann ichmich BlueHeeler anschliessen. Unsere Tierheime platzen aus allen Nähten, Hunde sitzen Jahrelang im Tierheim, kosten Geld und werden nicht vermittelt. Aber nein, wir müssen noch Hunde von sonstwo auf der Welt herholen, weil die Hunde es ja soooo viel schlechter haben.

Nein haben Sie oftmals eben nicht. Ich will nicht leugnen, dass es schlimme Zustände in manchen Ländern gibt. Aber muss man andere Probleme zu seinen eigenen machen??? Ich glaube nicht. Erstmal sollten wir schauen das wir von dem Haufen Hunde und Katzen runterkommen die wir selbst in den Tierheimen sitzen haben. Was nie passieren wird, weil es dann immer noch die Vermehrerhunde dazu gibt. Aber wenn ich lese, Hund schon seid 3 Jahren im Tierheim dann sträuben sich bei mir dir Haare. Der Hund bekommt kein Zuhause, aber einer aus Spanien bekommt es? Was ist an dem Hund ausm dt. Tierheim schlechter??? Weil er nicht in der Tötungsstation war?

Ich glaube es hat auch viel mit dem eigenen Ego zu tun, ob man sagt, ja ist halt mein Hund ausm Tierheim oder ohhh das ist so ein armer der kommt von Spanien auf der Strasse oder war in Italien schon in der Tötungsstation und ist soooo ein armer.

Ich kann kaum zählen wie viele Leute ich kenne die einen solchen Hund zuhause haben und nur Probleme um ein Beispiel zu nennen. So ein netter Strassenhund zu einem relativ Hundeunerfahren Mann; Er knapp 40ig Hund Dobermann 30 kilo. Ängstlich, frisst alles zusammen, haut ständig ab, jagd wie der teufel usw....

aber hey er hat doch den Hund gerettet ;)
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

BlueHeeler

Fortgeschrittener

Beiträge: 430

Hunde: Cole, Australian Cattle Dog, *2007 / Shiva, Hütehund-Mischling *1999

Verein: -

Hundesport: ZOS

Danksagungen: 4 / 6

  • Nachricht senden

16

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:38

Ich finde es jetzt nicht super verwerflich einen Hund aus dem Ausland zu nehmen. Manchmal, naja, man sieht ein Bild und denkt der ist es! Dann muss man eben seinem Herzen folgen :D
Hug a Heeler - you will love it! :herz:

Beiträge: 608

Hunde: Chadie, Husky, 2004; Joe, Husky, 2005; Yuki, Husky-Mix 2006

Danksagungen: 38 / 2

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 25. Juni 2013, 09:48

@Bones: ja, sehe ich grds. auch so ;) .
Und das Argument "hier hat es genug bedürftige Tiere" finde ich auch nachvollziehbar.

Nur; wo ziehen wir dann die Grenze, wenn ich in der CH wohne, darf ich dann nur einen Hund aus einem CH Tierheim adoptieren? Und was, wenn es da keinen passenden gibt? Dann soll ich statt einem Husky einen Border Collie adoptieren? Oder einen Labrador??? Ist jetzt extra etwas zugespitzt :P . Aber Deutschland oder Frankreich sind dann weniger Ausland als Spanien und Co.?
Hmpff :) .

Was Tierschutzarbeit anbelangt, ob inländisch oder ausländisch, habe ich ohnehin meine Mühe, habe ja 2-3 Jahre ziemlich aktiv bei zwei Orgas mitgemacht. Leider geht es öfters mal mehr um Befindlichkeiten als um die Tiere selbst. Und gerade wenn die Tiere arm dran sind, wird von einigen nicht sauber vermittelt.
Ich war bei der einen Orga mal ne Zeitlang für die Vermittlung der Nordischen zuständig, was man da für Anfragen bekommt ist unglaublich, da könnte man ganze Bücher mit füllen :rolleyes: . Bei dem einen Hund (Malamute Wooly, sah aus wie ein Teddybär) kamen pro Woche ca. 20 Anfragen, leider war ewig keine passende dabei. Nach vier Wochen hatte ich die halbe Orga im Hals hocken, von wegen ich wöllte für den Hund nicht das Beste, nach 8 Wochen alle; nach 12 kam dann der Jackpot. War aber ziemlich anstrengend :P .

Was ich damit sagen will: mir ist zunächst erstmal zweitrangig, ob Ausland oder nicht; da man bei Auslandshunden aber schlechtere Exitoptionen hat, MUSS hier besonders seriös gearbeitet werden, Interessenten besonders sorgfältig ausgewählt werden. Und seriös heisst NICHT, Welpen lustig für teures Geld zu verschachern und auch NICHT die Mitleidsnummer zu fahren, sondern seriös heisst nein sagen zu können, wenn es nicht passt.

Leider gilt gerade bei ehrenamtlichem Engagement häufig der Satz "gut gemeint ist nicht gut gemacht", ich habe selten so wie Fehleinschätzungen zu Hunden erlebt wie im Tierschutz.

By the way: zwei meiner drei Rüden sind auch rüdenunverträglich :ugly: . Gehe mal gerade nachsehn, ob alle noch leben :) .

Magi

Profi

Beiträge: 1 482

Danksagungen: 38 / 31

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 25. Juni 2013, 10:54

Vornweg, nicht jede Katze die streunert ist auch heimatlos!

Mein Kater war ein sehr potenter Kater in seiner Jugend und ging Kilometerweit sein Revier erweitern. Teilweise kam er Wochenlang nicht nachhause. Unsere ehemalige Nachbarin war so eine, die jede Katze fütterte obwohl sie keine eigene hatte! Da standen 5 Näpfe draussen, ein Katzentürchen in die Garage usw.. das Ende vom Lied war, sie hatte fast die halbe Nachbarschaft Katzenlos gemacht weil es bei ihr einfach Whiskas und co gab und bei den meisten anderen eben "normales" Futter und keine Milch..
Dracula kam immer gesund nachhause, sicher hat er hie und da mal Futter irgendwo auf einer Terrasse geklaut. Aber er wäre einfach früher nachhause gekommen, wenn er mal nichts mehr zu fressen gefunden hätte.
Genau so wie die Katze hier am Waldrand, wird ständig von Passanten gefüttert "das arme Tier, so weit weg von den Häuser" "sie bettelt doch, dann muss sie Hunger haben". Die hat aber ebenfalls eine warme Stube, wird gepflegt und alles. Die führt nun einfach ein Doppelleben, was gefährlich ist. Denn alle Katzen die weiter als 300m vom letzten Haus an den Waldrand gehen, dürfen erschossen werden. :ugly:
Bauernhofkatzen die gut genährt sind, also pummelig - dank fremden fütterung, haben übrigens mehr Kitten. Als Katzen die ihre Nahrung selber beschaffen müssen und so auf ihre Energie achten müssen. Bauernhofkatzenfüttern -> mehr Bauernhofkatzenproduzieren.

Huch, wurde gerade bisschen lang, der Katzenteil. Aber das geht mir einfach schon ziemlich nahe.

Mit den Auslandshunde hab ich ganz grosse Mühe. Hab mich damit nie grossartig befasst, was ich aber direkt gesagt bekommen habe, gehört habe usw. Das reicht mir schon.

Bei einem Praktikum in einem (privaten) Schweizer Tierheim, kam eine Vorbei von einer Ungarischen (oder sonst wo Osten) Stiftung die dort Tiere rettet und in die Schweiz bringt. In dem besagten Tierheim, waren einige Schäferhunde, ein optisch Labradormischling und einer Richtung heutiger SoKa Einstufung. Ausser der Labbimix waren alle ganz tolle Hunde, nur mit dem Labbimix wurde kaum gearbeitet. Da stellte man das Futter rein, machte das gröbste sauber und ging wieder raus. Fertig. Er wäre ja sowieso nicht vermittelbar und grosse Hunde wie Schäfer wolle keiner mehr. Jedenfalls um auf den Punkt zu kommen, die Tierheimleitung haben zur Ungarischen Tierschützerin folgendes gesagt "Ja bring mit ca. 6 Hunde mit, momentan sind wuschlige mittelgrosse bei den Männer sehr beliebt. Für die Frauen bringst mir aber eher kleinere helle, dazu noch 1-2 Familienhunde. Du weisst schon was ich so gebrauchen kann." ähm ja? Es hörte sich in etwa so an, wie wenn ich mit Sandra die Trixie Bestellung bespreche. Nur ging es da um Hunde.

Auf die Frage, warum sie Hundeimportieren und genau nach Wunsch, kam dann ganz klar und direkt "die bringen Geld. Und wir bekommen was wir wollen. Alle die hier in der Schweiz abgegebenen Hunde, sind gross und haben einen schlechten ruf. Auf denen bleiben wir nur sitzen"

Also da ging es kein bisschen um Tierschutz sondern um die Tierheimkasse zu füllen. Mir kam das Kotzen und ich ging am nächsten Tag nicht mehr hin :grumpy:

Wie alle hier, bin ich absolut für Kastrationsaktionen, dafür würde ich gerne Spenden wenn ich mir 100% sicher sein kann das die Organisation wirklich dieses Ziel hat und nicht um "Tierschutz-Bonuspunkte-Prestige-Ansehen" zu erlangen. Denn heutzutage hat man irgendwie mehr Schleifchen verdient mit einem Auslandaufenthalt für Tiere als im CH-Tierheim, hat mehr Schleifchen verdient mit einem Auslandshund als mit einem Schweizerabgabetier.. Obwohl es doch alles einfach Tierschutz ist, bzw. sein sollte?

Für mich ist und bleibt klar; solange ich mich dagegen Wehren kann und mich nicht komplett irrational in einen Auslandshund verliebe. So Versuche ich immer den Schweizer Hunden Vorrang zu geben.

Der Text ist schon echt lange, aber das muss ich nun auch noch Anfügen, Sorry :halo:

In Italien gibt es die Segugios Italianos, der Laufhund schlechthin. Da ist jeder Beagle Harmlos dagegen. Das sind richtige Workaholics! Dort werden sie häufig in Zwinger gehalten, 3-8 Hunde. Nicht gerade schön, selten sauber, Futter ist in der Regel zwar genug vorhanden aber nicht immer ideal. Aber diese Hunde dürfen auf die Jagd, auf die selbstständige Jagd. Dafür sind sie da, dafür leben diese Hunde.
Es kommt aber immer wieder vor, das den Jäger die Hunde geklaut werden, von Tierschützer! Hier irgendwo vermittelt werden als arme, Seelen die einen Sofaplatz wollen. Hier dann der grosse Schock. Diese Hunde jagen sobald sie ab der Leine sind, das war schliesslich zuhause auch immer so. Und die gehen wirklich Stunden und x-Kilometerweit. Also muss die Schlepp dran, oder noch besser die 3m Leine.
Die Hunde, die Jahrelang ihrer Passion nachgehen durften, Kilometerweit rennen und nie sich im Haus zurecht finden mussten. Immer Hündische Gesellschaft hatten und und.. Denen kann man hier schlichtweg nicht gerecht werden. Und wer einmal wie ich ein Segugio nach der Jagd in die Augen schauen durfte, wie erschöpft aber GLÜCKLICH dieser Hund ist. Der weiss, auch wenn die Umstände dort nicht schön sind. So wählt er lieber die Jagd und ein mieses Zuhause. Als das Sofa und tausende von Regeln + Leine. Sonst würden die Hunde gar nicht zu ihrem Jäger zurück kehren, sondern sich verstelbstständigen. Aber sie tun es, sie kommen nach Stunden zurück zum Jäger und lassen sich ohne Worte anleinen.

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Kiss

Profi

Beiträge: 721

Danksagungen: 101 / 51

  • Nachricht senden

19

Dienstag, 25. Juni 2013, 10:57



OT: Wir dürfen hier doch unterschiedliche Meinungen haben und diese auch kundtun. Schliesslich sind wir keine Spürst-du-mich-hältst-du-mich-zünden-wir-eine-Kerze-an-Runde und für etwas gibts schliesslich diese Smilies hier :waffe: :schleuder: :keule: :box:


:D :herz: :D
Meine Aussage ging natürlich eher dahin, dass gewisse Erfahrungen einige User soweit brachten, dass sie sich gar nicht mehr getrauen ihre Meinung zu sagen, vor lauter Angst von irgendwem angegriffen zu werden.

Ich habe zwar keine Angst und bin relativ hart im nehmen, trotzdem bin ich es auch leid bei einigen Themen grosse Diskussionen zu führen, welche einem dann doch nicht weiterbringen.

BlueHeeler

Fortgeschrittener

Beiträge: 430

Hunde: Cole, Australian Cattle Dog, *2007 / Shiva, Hütehund-Mischling *1999

Verein: -

Hundesport: ZOS

Danksagungen: 4 / 6

  • Nachricht senden

20

Dienstag, 25. Juni 2013, 11:12

Sorry Magi,
nicht Missverstehen,
a) wir haben keine Nachbarschaft
b) ich kenne mich so gut aus, dass ich wild von nicht wild unterscheiden kann
c) definitv gibt es bei uns in der Region eine Plage (die Kommunen fordern regelmäßig zur Kastration auf) und immer wieder bekommen WIR anrufe ob der Verein Katzennothilfe vielleicht zufällig eine unserer 3 (nur 3) Katzen eingefangen hätte.

Im Grunde läuft das Ganze auch so ab, die Katzen werden lediglich eingefangen zur Kastration gebracht, markiert und wieder frei gelassen. Niemandem wird eine Katze weggenommen und die Tiere landen nicht im TH ;-) Ich finde diese Aktion der verschiedenen Vereine super, da sie eben die sinnlose Vermehrung von zB Bauernhofkatzen eindämmt.

Anfüttern oder Anlocken tue ich sie nicht, unsere Katzen werden draußen gefüttert, da sie Freigänger sind und dann kommen nun mal auch andere und holen sich was ab. Viele Kommen und gehen und ich suche sie auch nicht und fett ist hier keine :D

Jedenfalls wollte ich eigentlich mit dem Beispiel nur sagen, dass ich die Aktion gut finde, Tiere einfangen, kastrieren, markieren und frei lassen. Wäre auch schön man könnte es bei Hunden umsetzen.

Sollte ich mich für Dich missverständlich ausgedrückt haben tut es mir Leid, ich bin kein militanter Tierschützer bzw hab mit Tierschutz gar nix am Hut :halo:
Hug a Heeler - you will love it! :herz: