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Danish

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Hunde: Jasko, Malinois, *2003, Magic, Malinois, *2013

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1

Freitag, 14. November 2014, 22:56

Welche Barf-Formen sind hier vertreten?

Mich würde mal interessieren, wie ihr genau barft. Es gibt so viele "Möglichkeiten" - und genau so viele Gründe, warum man genau so füttert, wie man es tut.

Ich weiss von HH, die nur immer eine Sorte Fleisch füttern, von welchen, die Trofu und Barf mischen, solche die aufs Gramm ausrechnen und abwiegen und "Schludderis" wie mich, die einfach mal machen.... :rolleyes:

Schreibt doch mal auf, wie ihr füttert und warum ihr so füttert. Es muss ja keine Grundsatzdiskussion über die "richtige" Art geben. Richtig ist, was dem Hund gut tut..... :thumbsup: Gerne auch, wenn ihr das Fleisch kocht oder andünstet (auch wenns dann eigentlich kein BARF mehr ist) - einfach immer mit Grund, warum. Das interessiert mich am meisten! :blush:

Ich fange gleich mal an: Ich bin - wie erwähnt - ein Schludderi. Ich hasse abwägen, bin der Handgelenk-mal-Pi-Typ und gucke meine Hunde immer mal wieder von oben an, ob sie zu dick oder zu dünn sind. Wägen tu ich sie nur, wenn sie beim TA ne Spritze bekommen..... Ich kaufe das Fleisch meistens beim Goldenway. Normalerweise immer gleich so 40kg, das reicht für gut einen Monat.

Ich habe vor Jahren mal für Jasko ausgerechnet, dass um die 900g pro Tag die "ideale" Menge ist. Diese Menge habe ich ausgerechnet, als er noch "voll im Saft" war - später habe ich es dann reduziert. Von damals habe ich auch noch in etwa im Griff, wie viel Muskelfleisch, Innereien oder RFK ich brauche für einen Monat (jetzt halt einfach x2).

Heute bekommen beide 750g Fleisch pro Tag. Hinzu kommt, je nach dem, bis zu 250g Gemüse/Obst. Bei Jasko reduziere ich dann das Fleisch, wenn viel Beilage dazu kommt. Bei Magic kommt es einfach oben drauf - der kann das vertragen.

Ich schaue nie in den TK, wenn ich das Fleisch raus nehme. Ich fasse rein und hole 1.5kg Fleisch raus. Ob es sich dabei nun um Muskelfleisch oder Innereien handelt, ist mir egal. Das Fleisch wird bei mir auch gemischt, je nach dem, was ich erwische. So kann es sein, dass sie Pferdefleisch mit Rindinnereien bekommen oder gehackte Poulethälse mit Hase. RFK gibt es natürlich auch, da ist es aber einfacher, gleich eine volle Portion zu geben. Das mische ich nicht mit gewolftem Fleisch, weil sie die RFK auf ihren Decken fressen dürfen.

Ab und zu gibt es einen ganzen Fisch (hauptsächlich im Sommer) oder ganze Pansen (ebenfalls nur draussen...... wäääääääh!)

Fastentag mache ich keinen, da ich die Menge so im Griff habe und da ich körperlich viel von beiden Hunden verlangen, sehe ich sie näher am Leistungsportler als am Wolf..... :wcrazy: Sie dürfen sich ja auch nicht den Wanst vollschlagen - ich denke, dass da locker das Doppelte an der normalen Portionenmenge Platz hätte...... :lama:

Ab und zu, wenn ich lange arbeite, bekommen sie Magnusson-Trockenfutter (Magic das normale, Jasko das light). Das füttere ich dann im Dienstzwinger. Beide vertragen den Wechsel sehr gut. Je nach dem, wenn der Innereienanteil etwas hoch war, gibts bissi Durchfall.

Grundsätzlich lebe ich nach dem Motto "passt schon". Ich mache kein Bimborium und keine Wissenschaft daraus. Mache ich bei meinem eigenen Essen ja auch nicht.

Ach ja - ich füttere nur 1x pro Tag, immer abends, irgendwann nach 18 Uhr. Es kann aber durchaus auch mal fast Mitternacht werden, bis etwas in den Napf kommt.

Feli02

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2

Samstag, 15. November 2014, 08:43

Gerne, interessantes Thema :)

Ich füttere nach Auge und Gefühl, ohne Waage. Gewogen werden meine Hunde (jetzt leider nur noch Hund) nur beim Tierarzt. Üblicherweise tut sich am Gewicht aber nie viel. Ausser das der Dexter dankenswerterweise inzwischen mindestens 2 kg zugenommen seit Übernahme.

Ich füttere vorallem eines, möglichst abwechslungsreich. Ausser Klassisch rohes Fleisch Obst und Gemüse füttere ich auch Milchprodukte, und gebe Essensreste von mir. Da ich vegan esse, sind das überwiegend gekochtes Gemüse (oft Eintöpfe und so) Nudeln, Reis, Kartoffeln und andere gekochte Getreidearten
Öle teilen wir uns meistens, da habe ich auch viel Variation drin. Lachsöl darf er für sich selbst behalten.

Ein großen Teil des Fleisches beziehe ich von regionalen Nebenerwerbslandwirten. Da bekomme ich relativ häufig Blättermagen und Pansen und gelegentlich auch Leber, Lunge, Kehlköpfe, Herz, Milz, Hoden. Das gibt es bei diesen Gelegenheiten dann immer frisch aus dem Eimer bis es leer ist. Nennt sich hier Schmelzer Schlachtplatte ;)
Den Rest beziehe ich von einer Barf-Einkaufsgemeinschaft Frisch und TK-Fleisch, Aus der Truhe des Futterhauses und aus diversen Supermärkten.
Da gilt die Prämisse so abwechslungsreich wie möglich aber ohne Pferd und Exoten.
Kräuter Bierhefe und Co kommen immer Kurweise rein. Die bestelle ich bei Pahema

Trockenfutter gibt es nur als Leckerlies, dafür dann aber alle Sorten, meistens Probepackungen



Der Grund ist einfach der das ich denke das Nahrung frisch und abwechslungsreich sollte. Ich habe vor 15 Jahren oder so Swanie Simon kennen gelernt. Ich habe mir ein paar Wochen angesehen das ihre Hunde tatsächlich fit und gesund sind und am rohen Fleisch nicht sterben :blush:
Und habe meine Fütterung dann ebenfalls umgestellt.

Dexter bekommt inzwischen durchschnittlich 500 g Fleisch am Tag plus Beilagen auf zwei Fütterungen)
Mehr frisst er nicht mehr und hält auch sein Gewicht gut damit
Als ich ihn übernommen habe bekam er 1000 g Fleisch + Beilagen und hat nicht zugenommen damit
Viele Grüße
Andrea und Pack

Ina

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Samstag, 15. November 2014, 11:07

Mein Hund ist ja ein Spezialfall... sie bekommt nun Elchfleisch, Rentier und selten Wachtel. Zu Anfang bekam sie es gekocht, dann gedünstet und nun wieder Frisch. Innereien nur gaaaaanz selten sowie Knochen auch. Wenn Knochen dann nur Klein und Weich. Gemüse und Obst kriegt sie entweder von Barfland, die verträgt sie super gut oder ich koche Kartoffel, Möhren mit Banane, Apfel und alles zusammen püriert. Milchprodukte wie Hüttenkäse verträgt sie nicht. Da ich zu unausgewogen Füttern kann wegen ihrer Magengeschichte kriegt sie eine Mineralmischung und Knochenmehl dazu. 1x täglich kriegt sie Fenchel/ Kamilleetee und neu mit Slippery elm dazu. Sie kriegt 500gr Fleisch mit 120 gr Gemüse- Obstpampe. Ich wäge aber nicht ab und sie kriegt nach Gefühl mal mehr oder weniger. Gefüttert wird 2x täglich.
Seit ich sie so füttere hält sie ihr Gewicht und ist nun mit 24.5 Kilo optimal. Alle anderen Futter kann sie nicht verwerten und war immer Untergewichtig.
Falls sie mal einige Tage bei jemanden anderem ist oder wir weg sind kriegt sie das Allergikerfutter Purina HA.

Duffy

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4

Freitag, 21. November 2014, 22:08

So ich schreib hier auch mal noch was dazu.

Ich barfe zu ca 80% würd ich sagen :D

Es gibt manchmal morgens oder wenn ich es sehr eilig habe Trockenfutter. Hab ich sowieso immer da. Bei mir ist das wichtigste, dass es Getreidefrei ist weil Duffy extrem reagiert.

Ich bestelle einmal im Monat Fleisch und bestelle immer quer Beet. Ich wiege nie ab, meine Hunde haben alle ein super Gewicht. Bibu hat jetzt mit absicht ein bissl mehr und Duffy krankheitsbedingt. Aber ich finde mit dem Barfen kann man das auch super kontrollieren. Aufgeteilt wird auf 2 mal am Tag. Morgens ne kleinere Portion, tagsüber leckerchen und je nachdem wie viel wir gemacht haben bekommen Sie dann ne grosse Portion Barf am Abend.

Jazz macht mich noch arm, Jungspund im Wachstum halt. Selbstverständlich achte ich bei einem Junghund auf Calzium und Oma kann keine harten Knochen mehr haben. Ansonsten arbeite ich in einem Metzgereigasthof und somit haben wir immer noch "Abfälle" aus der Schlachtung, die richtet mir der Metzger immer hin. Super Sache :thumbup:

Meinen Hunden gehts soweit blendend und ich fahre mit meinem System sehr gut. Deshalb verteufle ich kein Fütterungssystem, manchmal gibts auch ne Dose und alle haben es gern. Ich geh auch zum Mc Donalds und mein Pferd frisst gerne auch mal Zucker...So What :P
http://www.hundesitter-ortenau.de/

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Feli02

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Samstag, 22. November 2014, 08:03

Und was fütterst Du ausser Fleisch?
Viele Grüße
Andrea und Pack

Duffy

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6

Samstag, 22. November 2014, 08:57

Alles ausser Getreide. Bin aber auch sehr verwöhnt. Meine fressen alles :D

in der Regel mach ich selbst Gemüse und Obst Mix den ich portionsweise einfriere. Wenn was wie Tabletten in den Hund müssen ist das Allheilmittel Banane :lol:
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Whyona

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7

Sonntag, 23. November 2014, 00:13

Naja wirklich barfen tu ich nicht, momentan auch mangels Tiefkühler ...

Aber ich geb ab und an mal Fleisch, oder halt was grad an Resten übrig ist. Entweder zum TroFu/NaFu dazu oder halt einfach so.
Lg Nathalie


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Hunde: Chadie, Husky, 2004; Joe, Husky, 2005; Yuki, Husky-Mix 2006

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Sonntag, 23. November 2014, 17:55

Also, vor Chadies Lebergeschichte haben wir teilgebarft, d.h. morgens Fleisch, abends Trofu. Als Fleisch gab es abwechselnd Hühnerhälse oder Karkassen, Pansen, ab und an Innereien, Rindfleischmix, mal Wild, etc.
Chadie füttere ich ja seit der Lebergeschichte so halb Leberdiätmässig und er bekam seither auch kein Trofu, sondern wahlweise Reis, Hirse, Kartoffeln, irgendwas Gemüsiges und mageren Fisch, oder Geflügel und seit dieser Wohe auch mal Hühnchenschlegel oder Blättermagen.
Als Öle habe ich Lachsöl, Leinöl und Lebertran.
Momentan bin ich am Studieren, ob ich nicht alle drei komplett frisch füttern soll.

Ein Effekt bei Chadie ist zumindest, dass er nicht mehr so staubsaugt bzw. auch nicht so sehr interessiert daran ist, könnte evtl. mit dem volleren Napf zusammenhängen :S .

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Hunde: Meite, Mix *2004 ~ Kira, Mix *2009 ~ Mim, BC *2012

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Dienstag, 25. November 2014, 10:40

Gebe hier meinen Senf auch noch dazu, denn ich habe kürzlich von Barf wieder auf Trofu umgestellt...

Meite wurde insgesamt vier Jahre gebarft. Ich habe mich dabei an die Regel 30% Gemüse und Obst / 70% Fleisch und Knochen gehalten. Am Anfang habe ich jeweils noch ganz genau abgewogen, habe dann aber rasch gemerkt, dass mir das zu kompliziert ist ;) so habe ich dann irgendwann einfach nach Gefühl gefüttert. Ich habe vor allem darauf geachtet, dass ich ausgewogen füttere. Also Fleisch, Pansen, Innereien und halt eben Knochen in ausgewogenem Mass. Ich habe jeweils relativ viele verschiedene Fleischsorten gefüttert und rasch herausgefunden, was Meite besonders mochte (Rind, Poulet) und was überhaupt nicht (Fisch, Kaninchen). Nicht ganz so schmackhafte Fleischsorten oder Fisch wurden dann aus dem Menüplan gestrichen bzw. nur selten gefüttert. Ergänzt habe ich die Mahlzeiten jeweils mit Öl, manchmal etwas Salz und ab und zu mal etwas Honig sowie einem Ei. Auch andere Zusätze kamen bei uns in die Futterschüssel, gerade weil Meite ja an Arthrose leidet und ich sie so etwas unterstützen wollte. Meite hat Barf im grossen und ganzen recht gut vertragen und auch gern gefressen. Was sie aufs Alter hin jedoch immer schlechter vertragen hat, waren Knochen, auch in kleinen Mengen. Das Absetzen von Kot machte ihr sichtlich Probleme und harter Kot war keine Seltenheit - leider! Ich habe es dann mit gewolften Knochen versucht aber auch dort war der Erfolg eher mässig.

Mim habe ich ab dem 1. Lebensjahr ebenfalls auf Barf umgestellt. Sie war dabei gewichtmässig immer eher an der unteren Grenze (trotz grosser Fütterungsmengen!), kann aber auch damit zusammenhängen, dass sie zu dem Zeitpunkt noch im Wachstum war. Ansonsten hat sie Barf sehr gut vertragen und sehr gerne gefressen. Auch Knochen waren in der Regel kein Problem.

Tja und dann... habe ich mich entschieden wieder auf Trofu umzustellen. Weshalb? Nun, es gibt ein paar Gründe, die für die Umstellung verantwortlich waren.

Zum einen Meites Probleme beim Absetzen von Kot. Irgendwie fand ich, dass das kein Dauerzustand sein konnte. Dann fing Meite plötzlich an, am Hinterteil ganz stark zu riechen - richtig, es waren die Analdrüsen! Wir waren deswegen mehrere Male beim TA aber das Problem tauchte immer mal wieder auf. Ich hab mich dann gefragt, ob das mit der Ernährung zu tun haben könnte und habe mich im Internet schlau gemacht. Dort stand, dass dieses Problem eigentlich eher häufig bei Hunden auftritt, die mit Trofu gefüttert werden bzw. die eben zu weichen Kot haben und die nicht, wie bei Meite der Fall, mit zu hartem Kot zu kämpfen haben. Trotzdem wollte ich ausprobieren, ob eine Futterumstellung die Situation verbessert.
Weitere Gründe waren der Zeitaufwand und der Kostenfaktor. Alle erzählen bei Barf immer, dass es nicht teurer ist als ein hochwertiges Trofu. Nun, entweder fressen meine Hunde zu viel oder ich kaufe falsch ein aber ich habe pro Monat auf jeden Fall mehr ausgegeben, als ich es jetzt mit einem hochwertigen Trofu tue. Tja und dann muss ich ehrlich zugeben, dass ich manchmal eher zu der faulen Sorte Mensch gehöre und mich der ganze Aufwand ums Barfen (Gemüse und Früchte klein schneiden, pürieren, portionieren, einfrieren, wieder auftauen... Fleisch bestellen, das schwere Paket zu Hause die Treppe hochschleppen, alles im TK verstauen, wieder auftauen, portionieren, ...) manchmal etwas angegurkt hat! :grumpy:
Ein weiterer Punkt war der, dass meine Hunde ab und zu "fremd" gehen. Sprich, Meite ist öfters bei meinem Vater, Mim geht ab und zu mit meinem Freund mit ins Büro. Mein Vater hatte schon Mühe, sich mit Barf anzufreunden, hat es mir zuliebe aber getan. Dann musste ich aber immer alle Portionen schön säuberlich zusammenstellen, bevor Meite zu ihm ging, weil er nicht gewillt war, selber Fleisch aufzutauen und die Mahlzeiten zusammenzustellen (was ich ihm auch nicht verübeln kann ;) ). Ganz mühsam fand ich es, wenn mein Freund und ich mal für ein paar Tage ohne Hunde weg gingen. Dann musste ich die Mahlzeiten zuerst portionieren, dann säuberlich anschreiben, wieder einfrieren und dem Hundesitter erklären, wann er welche Mahlzeit aus dem TK zu nehmen hat.

Das hört sich für die Meisten von euch sicherlich nach "Peanuts" an aber wie gesagt, ich bin manchmal leider etwas faul und Barf ist nun mal doch mit etwas grösserem Aufwand verbunden, als wenn man Trofu füttert. Ich will an dieser Stelle jedoch nicht aussschliessen, dass mein Zeit-Management vielleicht einfach zu wenig gut ausgereift war :)

So habe ich also vor einigen Wochen wieder auf Trofu umgestellt und zwar gleich beide Hunde. Und was hat sich seither verändert? Meites Probleme mit den Analdrüsen sind verschwunden. Obs am Futter liegt oder nicht ist schwer zu sagen. Vielleicht wars auch einfach ein vorübergehendes Problem und hat überhaupt nichts mit der Ernährung zu tun. Ganz sicher hat sie aber deutlich weniger Mühe beim Absetzen von Kot!
Bei Mim habe ich bemerkt, dass sie an "Substanz" gewonnen hat aber auch hier ists schwer zu sagen, obs einfach generell an der Entwicklung liegt und vielleicht gar nicht unbedingt mit der Fütterung im Zusammenhang steht.

Leider bemerke ich aber auch negative Punkte seit der Umstellung... Meite kratzt sich wieder öfters :thumbdown: ich habe sie dann kürzlich mal durchgecheckt und gesehen, dass sie an der einen Seite einen relativ grossen Fleck hat, sieht fast aus wie ein Hot Spot, allerdings ist er trocken und nicht feucht, deutet also wohl eher auf ein Ekzem hin!? Das sind wir momentan am beobachten, ich gehe aber stark davon aus, dass es mit der Ernährung in Zusammenhang steht, da sie solche Ausschläge mit Barf nie hatte, soweit ich mich erinnern kann!
Dann die Verdauung... herrje, ich wusste nicht, dass Hunde so viel kacken :lama: echt nicht. Hatte ich bei Barf im Leben nie. Da haben meine Hundis ein-, wenns hoch kam vielleicht zwei Mal pro Tag Kot abgesetzt. Und jetzt? Ihr könnt es euch denken... zudem pupst Mim ab und zu echt höllisch, das hatte sie bei Barf nie.

Und all diese Punkte lassen mich dann doch wieder zweifeln :huh: soll ich wieder auf Barf umstellen?

Kommt hinzu, dass ich die Fütterung von rohem Fleisch und Knochen eigentlich ganz spannend finde und es zudem in meinen Augen Sinn macht, möglichst viele Teile vom Tier zu verfüttern, sprich, Dinge, die sonst im Abfall landen, können bei Barf sehr gut verwertet werden (Ohren, Fell, Pansen, ...).

Keine Ahnung... im Moment bin ich etwas ratlos. Aber ich werde schon meine für mich und die Hunde passende Lösung finden ;)
"Über den Hund rede nicht mit anderen Hirten. Die sehen das nicht
objektiv; jeder denkt, sein eigener Hund sei der beste. Lass sie denken.
Der beste Hund ist dein Hund. Das wisst ihr beide, dein Hund und du."


(L. Tuor - Über das Schafhüten aus "Neues Handbuch Alp")

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Hunde: Meite, Mix *2004 ~ Kira, Mix *2009 ~ Mim, BC *2012

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10

Dienstag, 25. November 2014, 10:42

Duffy, hab erst jetzt deinen Beitrag gelesen... was fütterst du deiner Oma dann jetzt für Knochen und verträgt sie diese gut?

Ansonsten wollte ich zu dem Absatz hier noch sagen:

Meinen Hunden gehts soweit blendend und ich fahre mit meinem System sehr gut. Deshalb verteufle ich kein Fütterungssystem, manchmal gibts auch ne Dose und alle haben es gern. Ich geh auch zum Mc Donalds und mein Pferd frisst gerne auch mal Zucker...So What :P

Sehe ich ganz genau so :thumbup:
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Lilith88

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Dienstag, 25. November 2014, 10:54

Mein Hund wird seit anfangs Sommer Rohgefüttert. Seit da frisst er deutlich schöner und ich wechsle gerne mit div. Fleischsorten ab da er ja auch keinerlei Probleme damit hat. Ich taue immer mehrere Fleischsorten auf und portioniere die.Dabei sind Rind, Lamm, Poulet, Pute und Pferd. Ente und Kaninchen hab ich noch nicht probiert.Wie gesagt da ist er eben speziell.Alles was Kalb ist wird grundsätzlich nicht gefressen wieso auch immer.

Am Anfang hab ich abgewogen einfach um ein Gefühl für die Menge zu bekommen weil nur so mit dem Auge hab ich echt keinen Plan.Ich habe einen Futterplan erstellt aber an den halte ich mich auch nicht so genau dran :D.Bei uns gibts sehr oft Pansen.Auch bei uns gibts Milchprodukte ins Futter und an einem Tag ein komplettes Ei.Thema Ei schneiden sich ja auch die Geister.

Zusätze gibts bei mir nicht.Bin der Meinung wenn ein Hund gesund ist braucht er sowas nicht.Bei kranken Hunden ist das eine andere Sache.Man wollte mir schon zu oft Pülverchen aufschwatzen aber da bleib ich strickt.Mit Rohfütterund wollen ja viel eine möglichs naturähnliche Ernährung und sorry aber welche Wildhunde haben denn in ihrer Höhle Vitamin Pulver etc und mischen dass dann noch bei :D?

Öl hab ich aktuell Leinöl aber da wird auch abgewechselt.

Für den Grünzeugteil geh ich durch die Gemüse/Früchteabteilung und kauf was es grad so hat und was für die Fütterung okey ist.Hab mir dazu das Buch Natural Dog Food gekauft um zu wissen was geht und was nicht.

Fastentage und Fischtag gibts hier nicht da mein Herr Fisch nicht mag und Fastentag da würd der mir wohl den Vogel zeigen und meinen Mitarbeitern die Haare vom Kopf fressen :D.

Gefüttert wird hier am Morgen und Abend.Je nach dem verschiebt sich halt der Morgen auch auf den Mittag.

Speziell bei uns ist vielleicht noch dass er ab und an den ein oder anderen Tag bei meiner Mutter bzw. Grosseltern ist.Ich mach da paar Portionen einfach mit Muskelfleisch, Grünzeug und ein Gutsch Öl bereit. Die stehen bei Mum im TK und falls mal Fütterung bei ihr stattfindet kann sie die rausnehmen.Am Anfang meinte sie das gäbe ein totales Desaster für sie wenn ich meinen Hund so ernähre.Aber da mach ich ihr alles bereits dass sie max. ein Ei darunter machen muss oder wenn sie grad Hüttenkäse da hat bisschen davon noch was reinmacht.Pansen hab ich ihr extra auch nie mitgegeben da sie sowas gar nicht mag und ich ja froh bin wenn sie meinen Hund so füttert wie ich es mag.Dann will ich mir das mit Pansen nicht verbocken.

Wie macht ihr es bei Ferien?Ich hatte ja noch nen Vortrag von Buon Viando und eben das Problem im Urlaub war das einzige dass ich bis da noch nicht sinnvoll gelöst hatte.Nun hab ich mir eine Kühlbox mit Anschluss für 230V sowie für 12V gekauft.Da im Ausland sowieso Fleisch deutlich günstiger ist nehm ich ganz wenig Fleisch mit für den Notfall und kauf mir dort etwas.Es ist nicht tragisch wenns dann halt 1 Woche nur Rinderhack gibt.Aber so hab ich auch in einem Hotelzimmer die Möglichkeit das Fleisch zu kühlen und muss niemanden damit beauftragen.Ich bin eben jemand der nur ungern auf andere angewiesen ist bzw. sie sich wegen mir etwas Arbeit machen müssen.
Liebe Grüsse

Steffi & Pepi

Feli02

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12

Dienstag, 25. November 2014, 13:34

Ich war bisher erst einmal 8 Tage mit meinem Hund in Urlaub. Das war ein Wanderurlaub und ich konnte nicht viel mitnehmen mitnehmen. Dabei hatte ich Rodi Würstchen die ungekühlt aufbewahr werden können für die ersten beiden Tage, Schafsfettpralinen und Rindfleischpulver von Carnello als morgendliche Portion
Ansonsten habe ich ihn mit Butterbrot mit Braten aus meinen täglichen Lunchpaket gefüttert, habe Naturjoghurt, Ei oder Quark von meinem Frühstück abgezweigt und insgesamt 3 mal unterwegs in einer Metzgerei Fleisch gekauft
Viele Grüße
Andrea und Pack

Bones

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Dienstag, 25. November 2014, 23:38

@Chrigi

Hab ichs mir doch grad noch am Montag gedacht, dass Mim etwas mehr Substanz hat :D Würd nicht gleich wieder umstellen, sondern vielleicht mal schaues wie es mit ner anderen Sorte wird. Bei Bones brauchte ich ja auch ne Weile bis alles 100%ig passte.
Hundeschule und Fleecetaue

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Mittwoch, 26. November 2014, 08:01

@ Fäbs: Schon, hat mans gemerkt? Gut :D Muss bloss aufpassen, dass es nicht noch mehr Substanz wird 8o Aber eigentlich ist sie im Moment ganz gut "im Futter" wie ich finde ;) Bei Mim ist's, bis auf das gelegentliche Pupsen, ja gar nicht das Problem, die verträgt das neue Trofu eigentlich ganz gut. Nur Meites Haut macht mir etwas Sorgen. Das Ekzem heilt nun zwar wieder ab aber ich muss die Sache sicher beobachten. Hab einfach keine Lust, zig verschiedene Trofus auszuprobieren :lama: aber logo, wenns nicht anders geht, dann machen wir das halt so.
Was fütterst du denn eigentlich momentan?
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Bones

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Mittwoch, 26. November 2014, 09:57

Bones und jade bekommen harmony bzw granatapet, da die beiden kein Getreide fressen sollten. Die anderen beiden haben aus ner Geldnot heraus das landi Futter für sensible hunde bekommen. Nikky ist topfit und mäx hat endlich seine kacke im Griff. Er hatte auch immer eher zu dünn. Da es Ihnen so echt prima geht, werden sie weiterhin damit gefoltert. Wenn wir finanziell wieder komplett gefestigt sind, überleg ich mir ne Umstellung auf was besseres.


Für seltsame wortkreationen oder sonstige seltsame Sachen ist die autokorrektur meines iphones schuld! :lama:
Hundeschule und Fleecetaue

Feli02

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16

Mittwoch, 26. November 2014, 10:19

Chrigula: Fütterst Du eine getreidefreies Trockenfutter?
Viele Grüße
Andrea und Pack

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Mittwoch, 26. November 2014, 10:39

@ Feli02: Ja, Meite erhält das Seniorfutter von Harmony: Harmony Senior Getreidefrei Ist das erste Trofu, welches ich seit der Umstellung von Barf ausprobiert habe und so im grossen und ganzen habe ich das Gefühl, dass sie es nicht schlecht verträgt. Bis eben auf dieses eine Ekzem, welches ich momentan etwas beobachten werde...
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Mittwoch, 26. November 2014, 12:11

Ich füttere zu 50% frisch : Morgens Trofu und Abends Barf : wobei ich BARF für Faule (und Reiche :whistling: ) praktiziere und fixfertige BARF Würste füttere : www.primafu.ch


Ansonsten wollte ich zu dem Absatz hier noch sagen:

Meinen Hunden gehts soweit blendend und ich fahre mit meinem System sehr gut. Deshalb verteufle ich kein Fütterungssystem, manchmal gibts auch ne Dose und alle haben es gern. Ich geh auch zum Mc Donalds und mein Pferd frisst gerne auch mal Zucker...So What :P

Sehe ich ganz genau so :thumbup:
Seh ich auch so ! :thumbsup:

Duffy

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Mittwoch, 26. November 2014, 12:35

@chrigula am besten verträgt oma Geflügel Knochen
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Donnerstag, 27. November 2014, 15:44

Mir fällt auch auf, dass der Output bei reiner Frischfütterung am Geringsten ist, selbst wenn man noch Reis/ Kartoffeln/ Hirse dazugibt. Und ich füttere auch nur getreidefreies Trofu.Bei getreidehaltigem Trofu hatte ich immer das Gefühl, dass hinten mehr rauskommt als vorne reingefrüttert wird :S .

Was dank des Barf Booms ja ganz praktisch ist, ist, dass man das Zeugs portionsfertig kaufen kann inklusive des Gemüses, auf pürieren, einfrieren und was weiss ich, hätte ich keine Lust. Mir kommt es aber auch deutlich teurer als Trofu vor, obwohl ich immer teures Trofu hatte.

Für den Urlaub gibt es ja auch schon TK-Fertigpackungen, z.B. von Duck, ich habe allerdings das Gefühl, dass das bei drei Hunden nen teures Vergnügen wird. Da ich aber nicht zu den "Trofu tötet Hunde" HuHa gehöre, wird es auf Trofu rauslaufen, evtl. gehe ich auch wieder zu halb/ halb über.

@Chrigula: ich habe bei Yuki auch das Problem, dass er Unmengen braucht und eher etwas dünner geworden ist. Er ist eben auch nen sehr aktiver Hund, der alles 300% macht :rolleyes: .