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Panouk

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Montag, 29. Juli 2013, 17:56

Nee kaputt ist es nicht es ist nicht optimal in der Stellung, aber wie Du erwähnst und ich in meinem vorherigen Post ist das diesbezüglich eine Mutmassung, wollte ich aber doch erwähnt haben.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Danish

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42

Montag, 29. Juli 2013, 22:31

Noch ein paar Gedanken dazu:

Ein Vergleich mit der Natur passt mMn darum schon nicht, weil in der Natur Hunde (oder Wölfe, Füchse etc.) nicht jeden Tag die gleiche Menge des gleichen Futters erhalten. Da wird am Tag 1 der Bauch vollgeschlagen von der erlegten Beute, an Tag 2 gibts die letzten Reste, Tag 3 und 4 gibts nix ausser ein paar Beeren, Tag 5 ne Maus oder was anderes kleines, Tag 6 wieder nix und Tag 7 erlegt man wieder eine Beute.....

Da kommt mal mehr, mal weniger an "guten" Energiequellen in den Körper und der nimmt, was er kriegen kann. Auch gibt es nicht jeden Tag Kalzium....

Beim Trockenfutter ist es aber nun mal so, dass durch die festen Fütterungszeiten immer die gleiche Menge an Zusatzstoffen in den Organismus gelangen. Und wenn nun jeden Tag zu viel Kalzium, Fett, Proteine o.ä. gefressen werden, kann das - gerade im Wachstum - sehr wohl negative Auswirkungen haben, denke ich.

Und wenn wir schon Trofu geben, warum dann nicht solches, welches auf die Bedürfnisse des Hundes im jeweiligen Alter zugeschnitten ist? Eben WEIL Trofu-Fütterung so überhaupt nichts mehr mit "Natur" zu tun hat.

Was für mich halt auch noch wichtig ist, ist die Tatsache, dass ich einen Hochleistungssportler "heranziehe". Kein Wolf dieser Welt macht auch nur ansatzweise das, was ich mit meinen Hunden mache. Nicht, dass Wölfe faule Säcke wären - auf keinen Fall. Aber man kann die Aktivitäten eines Haus-, Sport- oder Diensthundes nicht mit dem eines freilebenden Caniden vergleichen. Ein Marathonläufer muss auch anderst essen wie ich, damit er seine Leistung erbringen kann.

Silvie

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43

Dienstag, 30. Juli 2013, 00:00

@Danish... schau mal in die BARF- Gruppe auf FB. Da ist diese Form des Fütterns gerade "in"

2-3 Tage dem Hund nix geben und danach "all you can eat" :saufen: - weil Hund= Wolf, ne??? :weed:

Also, ich hoffe es klingt jetzt nicht überheblich- aber auch ich habe Hochleistungssportler an der Leine- und der würde sicher nicht diese überragende Leistung erbringen, wenn ihm bei der Aufzucht am Futter etwas gefehlt hätte.

Im übrigen glaube ich nicht das ein gutes Welpenfutter schädlich ist oder so- sondern einfach nur unnötig.

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44

Dienstag, 30. Juli 2013, 00:40

welpenfutter käme mir keines ins haus.
ich habe schon damals bei allen welpen und junghunden das adultfutter "gepimpt" mit hüttenkäse, quark, joghurt und eigelb. kalzium en masse...
jeden morgen und abends gab und gibt es sowieso fleisch und evtl. innereien, als auch fisch.
unsere welpis bisher hatten nie futter, geschweige denn wachstumsprobleme...
vom herdi, über den mali, dsh und bis zum labi keiner. ich würde und werde es immer wieder so machen.

Nora

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45

Dienstag, 30. Juli 2013, 07:00

Sorry, ich habe jetzt nicht alles gelesen... Hier mal meine Erfahrungen zu Welpenfutter:

Sowohl Banouk als auch Anti bekamen in den ersten Monaten Welpenfutter - und beide hatten während der Wachstumsschübe Probleme mit oder Schmerzen in den Gelenken der Beine. Bei beiden hat sich das (bei Banouk definitiv, bei Anti merke ich zumindest nichts mehr) ausgewachsen, aber gerade bei Anti war das ein ziemliches Bohei. Wenn ihr euch erinnern könnt - damals wurde mal ED diagnostiziert, mal nicht, Blutabnahmen, Röntgen, Schmerzmittel...

Bei Ixy habe ich es dann anders gemacht und mal abgesehen von ihren anderen Problemen hatte sie nie auch nur irgendein Problem mit den Gelenken - sie bekam ziemlich direkt nach dem obligatorischen Sack RC Welpenfutter Adultfutter. Und Ixy hat sich nun wirklich nicht geschohnt, während sie Anti verkloppt hat... *fg*

Beim nächsten Hund lasse ich das Welpenfutter weg - es gibt dann zusätzlich Quark und Co., aber sicher nicht mehr dieses Boostfutter, das meines Erachtens (!) ein zu schnelles Wachstum fördert und den Hunden dann Probleme bereitet, weil das Skelett nicht hinterher kommt.

Pixel-Paws

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46

Dienstag, 30. Juli 2013, 07:47

@Danish... schau mal in die BARF- Gruppe auf FB. Da ist diese Form des Fütterns gerade "in"

2-3 Tage dem Hund nix geben und danach "all you can eat" - weil Hund= Wolf, ne???

Ich frage mich dabei, wie die das machen. Meine Wüffs hatten zu meiner Barfzeit manchmal einen Fastentag und kriegten dann etwas Grosses (ein halbes Kilo Pansen, ein Huhn, etc.). Und Kimena hat mir jedes mal das Huhn wieder erbrochen! Habe dann damit aufgehört. All you can eat, gepaart mit einem ausgesprochenen Schlinger... kann mir das iwie nicht vorstellen.

Bones

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Dienstag, 30. Juli 2013, 07:53

OT: nach einem halben Jahr zwang machen die das vöööööööllig freiwillig ^^ :lama:
Hundeschule und Fleecetaue

Silvie

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48

Dienstag, 30. Juli 2013, 08:33

@Pixel: ich halten von dieser Methode nicht sehr viel- ausser man hat einen Hund der von sich aus regelmässig das Futter verweigert und ist auch sonst kein wirklich guter Fresser.

Für meine ist diese Methode absolut nicht geeignet- denke die sind durch ihre selektive Zucht von ihrem Stoffwechsel auch gar nicht mehr dafür geschaffen.

Nikit

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49

Dienstag, 30. Juli 2013, 21:59

Vielen Dank für eure Beiträge!

Es ist erstaunlich, dass soviele HH vom Welpenfutter wegkommen. Wir tendieren auch eher zum Adultfutter mit 2-3 x pro Woche Fleisch wenn der Puppysack aufgebraucht ist.
Ich denke einfach die Futtermittelindustrie lässt sich auch Sachen einfallen, damit noch mehr verkauft wird, aber ob es besser ist?

Übrigens ist der ganze Link auf der ersten Seite von Danish interessant zum lesen!

LG
Nikit

Danish

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Dienstag, 30. Juli 2013, 22:08

Natürlich ist vieles Werbung pur - die Futtermittelindustie will logischerweise auch Geld verdienen. :)

Aber - dass der Bedarf von Welpen / Junghunden und erwachsenen Hunden unterschiedlich ist, ist nun halt mal so. In der Natur regelt das Angebot und der "Gluscht" wohl einiges. Aber das haben wir halt nicht, wenn wir Trofu füttern. Und daher habe ich gerne exakt abgepasste Mengen an Zusätzen.

Aber jedem so, wie es ihm passt! :)

gerd leder

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Freitag, 3. Januar 2014, 20:24

die schäfer bei uns füttern ihre arbeitshunde mit schlachtabfällen und totgeborenen lämmern. wenn das nicht ausreicht, gibt es trockenfutter, irgendein einfaches. die welpen bekommen dasselbe. diese hunde arbeiten als erwachsene an großherden bei einer tageskilmeterleistung von manchmal über 60 km.

Nora

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Freitag, 3. Januar 2014, 21:50

Ich glaube... Gerd hält nichts von Welpenfutter... aber ganz sicher bin ich mir nicht. :D

gerd leder

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Freitag, 3. Januar 2014, 22:01

nö. bis vor wenigen jahrzehnten gab es kein welpenfutter, in vielen ländern gibt es nicht einmal hundefutter. aber hunde gab es. der haushund wäre das einzige säugetier, das nach der entwöhnung von der muttermilch eine andere nahrung benötigt als erwachsene artgenossen. hab für meine tochter auch kein kinderfutter gebraucht, auch kein juniorfutter.....und inhaltsstoffe habe ich auch nicht berechnet, jetzt ist sie 18, kerngesund und schlank

Nora

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Freitag, 3. Januar 2014, 22:18

Wie gesagt: Ich glaube, dass es einen Grund hat, warum es alle anderen Tierarten auch ohne besonderes Wochenfutter schaffen, erwachsen und gesund zu werden. Mich würde da wirklich mal eine Langzeitstudie interessieren, aber ich habe - zugegeben - noch nicht danach gesucht.

Bones

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Freitag, 3. Januar 2014, 22:19

Aber es gibt doch Kinderfutter, die aus dem Gläschen mit viiiiel Liebe gemacht :herz: :lama:

Ne ganz ehrlich, ist doch ueberall ne Marketingstrategie, egal ob Hundewelpen oder Menschenskinder.... Schlägt hald gant gut ein, schliesslich will man ja nix falsch machen.
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Silvie

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Freitag, 3. Januar 2014, 22:23

Haha, ich mag den Gerd! :D

Silvie

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Freitag, 3. Januar 2014, 22:29

Aber es gibt doch Kinderfutter, die aus dem Gläschen mit viiiiel Liebe gemacht :herz: :lama:

Ja, mit viel "liebe" im Supermarkt gekauft- es ist ja unheimlich schwierig Gemüse und Obst zu pürieren.. das muss man für viel Geld in Gläsern abgefüllt kaufen, ne :ugly:


Wenn ich diese dämliche Werbung mit "Folgemilch" und Pülverchen und Säftchen extra für Säuglinge und Kleinkinder sehe bekomme das Kotzen. Ich sage nicht das es schlimm ist mal in Ausnahmefällen auf diese Produkte zurück zu greifen, aber es wird suggeriert das die Kinder das brauchen um gesund zu sein! Und genau das selbe Prinzip sehe ich auch beim Welpenfutter.

gerd leder

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Freitag, 3. Januar 2014, 23:05

meine hunde füttere ich übrigens mit schlachtabfällen, deren zusammensetzung nach dem zufallsprinzip ständig wechselt, dazu essenreste, altes brot, tote hühner, tote lämmer und ab und zu trockenfutter, wenn ich unterwegs bin. wenn sie zu dick werden, gebe ich weniger, werden sie zu dürr, gibt es größere portionen. normalerweise halten sie aber ihr gewicht

BlueHeeler

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Freitag, 3. Januar 2014, 23:10

Ich habe ja auf Barf umgestellt und öfters überlege ich ob ich einen neuen Hund also auch einen Welpen nicht ebenso gleich roh füttern soll. Eigentlich hatte ich mir gedacht ich komme nach Cole wieder davon weg, weil ich es doch aufwendiger finde als Dose auf und Futter rein. Aber wenn ich hier die Beiträge so lese überdenke ich es nochmal. Ich kann nur so viel sagen, Cole bekam Rohfleisch als er noch bei seiner Mutter war und Josera Welpenfutter trocken als Ergänzung. Als ich ihn bekam gab es den Sack Welpentrofu dazu. Vertragen hat er es aber nicht. Und Shiva kam glaub ich 1998 zur Welt. Die Mutter hat sich wenig gekümmert um die Welpen, da sagte der Tierarzt man solle Hackfleisch (vom Rind) und rohe Eier zufüttern. Das darf man heutzutage eigentlich keinem mehr erzählen :D aber die Welpen von damals leben alle noch


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gerd leder

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60

Samstag, 4. Januar 2014, 09:45

in der DDR gab es kein welpenfutter. auch einfaches trockenfutter stand nicht immer zur verfügung. und BARF war ebenfalls kaum möglich. die haben gefüttert, was es gerade gab. und, ach ja, klasse hunde haben die gezüchtet......