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Pumba

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Friday, July 19th 2013, 11:56am

(Negative) Emotionen gegenüber dem Hund während Ausbildung/Sport

Edit Panouk: Split aus kimenas-obedience-hochs-und-tiefs



Damit Beccis und Kims Obe-Thema nicht damit überschwemmt wird, dachte ich, ich eröffne mal ein separates Thema dazu, find ich nähmlich ein Wichtiges!

Pumba

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Friday, July 19th 2013, 11:57am

Von Pixel-Paws :

Quoted

So, ich beginne hier mal ein Obedience-Thema für Kimkim. =)

Für
mich war schon bei ihrem Einzug bei mir klar, dass ich Obedience machen
will. Ich fand den Sport super und merkte auch bald, dass er für das
unsichere und sehr zum hibbeln neigende Hundekind gut geeignet ist, da
es sehr die konzentrierte und ruige Arbeit zusammen mit mir fördert.

Als
Kim etwa jährig war, ging ich kurz in eine Obediencegruppe, fühlte mich
da aber überhaupt nicht wohl. Obwohl wir beide mit Abstand die jüngsten
waren, waren wir den anderen weit voraus. Wärend diese noch mit "wir
fressen keine Töggeli und drehen keine Sonderrunden auf dem Platz"
beschäftigt waren, hätte ich gerne vorwärts gemacht.
Lange waren
wir da nicht dabei. Dann fand ich eine neue Trainerin, welche privat in
ihrem Garten trainierte. Grundsätzlich fand ich es nicht schlecht, sie
konnte gut auf uns eingehen, da wir nur zu dritt waren. Aber im
Nachhinein betrachtet gab sie mir viele Tips, die für Kim nicht
angebracht waren. Leider meldete sie sich nach der Winterpause nicht
mehr bei mir, womit dieses Training für uns auch gestorben ist.

Dann
gab es eine lange Pause, da ich mit der Lehre und Snoopy der dazu kam,
viel zu tun hatte. Ich übte zu Hause mehr so just for fun etwas.

Als
ich umgezogen bin nach Suhr (Kim war da 4 Jahre alt), suchte ich wieder
nach einer Gruppe, da ich mit Kim auch etwas machen wollte. Ich landete
beim KV Bäderstadt und begann wieder intensiv mit Kim zu üben. Unser
Stand war recht gut, sodass wir bald in die fortgeschrittene Gruppe
wechseln konnten, was mir auch viel besser gefallen hat, da die
Beginnersgruppe wieder mehr mit Grundgehorsam zu kämpfen hatte, was ich
beim Obedience einfach nicht ausstehen kann!

Das Training war
wirklich super gegliedert, bei je zwei Trainerinnen waren je 4-5 Teams,
welche abwechselnd mit der Trainerin oder zu zweit Übungen mit Hilfen
gemacht haben. So hatte die Trainerin auch für jedes Team genug Zeit und
konnte auf jeden spezifisch eingehen.

Leider hatte ich da noch
zu wenig Durchsetzungsvermögen, um Kimena langsam aufzubauen. Meiner
Meinung nach wäre es nötig gewesen (grad im Carre, was neu für sie war),
aber laut Trainerin hätte sie es schon verstanden und ich lies mich
dazu drängen, grosse Schritte nach vorne zu machen. Weil es dann oft
nicht geklappt hat, wurde ich nervös und genervt, was sich sofort auf
Kim übertrug. So begann unsere Abwärtsspirale.

Schon immer hatte
Kim Mühe mit der Grundposition. Die machte sie zwar gut, aber freudig
war was anderes (auch da denke ich im Nachhinein, habe ich es wohl zu
schnell aufgebaut). Kam jetzt Druck von mir, begann sie immer mehr zu
meiden.

Ich lief dann trotzdem zwei Prüfungen, die beide echt
genial gelaufen sind! Kimena war so aufgepusht von der HuPla-Stimmung,
dass sie meinen Druck völlig ausblenden konnte. Mein Glück! So schafften
wir nach diesen zwei Beginners (wir hätten es schon nach dem 1. Mal
geschafft, hätte ich das Reglement gelesen... *hüstel*) den Aufstieg in
die Klasse 1.

Im Training lief es derweilen immer mieser. Vor
jeder Übung musste Kim in die GP und schlich nur noch herum, bewegte
sich in Zeitlupe, was mich echt zur Weissglut brachte, und manchmal
legte sie sich auch einfach an den Rand und ich musste sie mit viel
Locken dazu bringen, wieder mit zu machen. Sie hielt das Apportel nicht
mehr sauber und lies es vor mir auf den Boden fallen, verliess sehr
verunsichert die Bleib-Positionen etc. Einfach ober ätzend! Aus ihrer
Sicht wollte sie ja nur beschwichtigen, und ich wusste es auch, aber es
machte mich soooo wütend, weil sie aus meiner Sicht ja keinen Grund
hatte! Manchmal war ich total gut gelaunt und freute mich aufs
Training. Und dann schlich sie da so rum und tat wie wenn ich sie
täglich verprügeln würde... Da hatte ich manchmal echt Lust, ihr mal
richtig eine zu klatschen, damit sie mal den Unterschied zwischen "ich
bin nur genervt" und "jetzt raste ich mal aus" sieht! Leider bin ich
einige male dann auch echt pampig geworden. :S Das hat ihr logischerweise den Rest gegeben.

Dann
kam mein Stellenwechsel und wir mussten das Training aufgeben. Hätte
ich aber so oder so gemacht, weil ich selber merkte, dass wir so kein
Stück weiter kommen und meilenweit von einem neuen Start entfernt waren!
Spass hat es weder mir noch Kim gemacht, es war nur noch nervig!

Im
Nachhinein betrachtet ist ein Stellen- und Wohnungswechsel, sowie den
geliebten 2. Hund abgeben für Frauchen keine gute Kombination gewesen.
Nur so zu meiner Verteidigung. ;)

Es
verging ein Jahr. Als Kim im Oktober wieder fix bei mir wohnte, habe
ich begonnen, ihr Futter für die Grundposition zu verclickern. Ich stand
da und gab ihr grosse Hilfen. Leider kam ich nicht zum gewünschten
Effekt, sie Beschwichtigte unheimlich stark und ich merkte, wie diese
Wut wieder in mir aufstieg. So habe ich begonnen, ihr jeweils den ganzen
Napf hinzustellen, wenn sie die GP halbwegs einnahm. Vor jeder Mahlzeit
gab es also ein "Watch", ein "OK" und ihr Futter. So hatte ich keine
Zeit, sauer zu werden.
Und ab da ging es langsam aber stetig
Bergauf. Anfangs musste ich viel helfen, aber schon bald war es nicht
mehr nötig. Und dann kam nach etwa 2 Monaten der Tag, an dem ich merkte,
dass Kim total freudig, schnell und ohne zu Beschwichtigen neben mir in
die GP kam! :hurra:

Natürlich setzte ich das Futtergeben so weiter.

Pumba

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3

Friday, July 19th 2013, 11:59am

Quoted

von Becci

Ich bin sehr ungeduldig, ja. Und ich habe eine recht tiefe Reizschwelle, bin also sehr schnell genervt. ;)
In der Regel merkt man das nicht mal. Ich bin dann innerlich sehr
genervt, versuche mir aber nix anmerken zu lassen (von granaten-hässig
kann bei mir sicher keine Rede sein). Meine alte Trainerin z.B. hat nie
was bemerkt! Kimena aber natürlich schon und meine jetzige Trainerin zum
Glück auch. Das hilft wirklich sehr.

Ehrgeizig bin ich ganz
sicher auch, aber ich versuche, meinen Ehrgeiz jeweils dem Stand des
Hundes anzupassen. Ich weiss ja, was die Hunde können und was nicht. Und
wenn ich weiss, dass Kim etwas kann aber sie tut es nicht, weil sie so
beschwichtigt, nervt mich das tierisch, weil sie es ja anders könnte.
Besonders Sachen, die wir brauchen und die immer funktionieren, wie ein
einfaches "bleib" oder so. Das ist recht schwer und ich arbeite daran,
das zu durchbrechen und den Hund so zu nehmen, wie er jetzt grade im
Moment ist.



Quoted

von Duffy :

Ganz ehrlich Pixel, was ich echt nicht verstehe und werte das jetzt
bitte nicht als persönlichen Angriff. Wenn du doch schon weisst das du
einen so sensiblen Hund hast, der dir ganz klar zeigt, wie unwohl er
sich fühlt, wenn er sogar von dir weggeht an den Rand liegt usw. Wieso
beherrschst du dich nicht?

Man sollte bei Hunden nach möglichkeit
seine Gefühle eh immer im Griff haben, aber wenn ich als Beispiel
genommen, plötzlich nen freien Fremden Hund sehe, komm ich auch in
Panik. Aber wenn ich Trainiere, dann muss ich mich doch nicht stressen.
Dann lass ich lieber das Training ausfallen.

Ich habe auch ein
sensibelchen Zuhause (man sollte es nicht meinen). Bei Zuviel Druck
klappt Sie weg, also dann muss ich mich doch unter kontrolle halten! Ich
habe doch die Verantwortung den Hund so zu motivieren, dass er mit
Freunde mitarbeitet. Wenn du schreibst, boah ich hab so ne Wut hätte ihr
am liebsten eine geklatscht, das find ich echt nicht in Ordnung. Es
gibt Trainings da klappt bei uns nix, dann verlange ich ein simples sitz
und höre auf. Fertig Punkt!

Du hast doch schon einen Hund der
alles für dich gibt, warum weisst du das denn nicht zu schätzen. Andere
müssen für so eine "will to please" wie kim ihn zeigt ewig arbeiten.

Nimms doch etwas lockerer und zeige deinem Hund souveränität, dann siehst du ja auch die Erfolge!

Nr 2 von Duffy :

Ja hat sich überschnitten.

Das meine ich will to please, dein
Hund tut sowieso schon alles für dich. Andere müssen dafür kämpfen, also
ich z.B. Sind völlig unterschiedliche Rassen ist klar. Aber ich denke
du weisst was ich dir damit sagen will.

Schätze deinen Hund, sei
Souverän und wenn du schlecht drauf bist, lass einfach sein. (Das
letzte mal als ich vom Pferd geflogen bin, hatte ich eine beschissene
Laune und dachte noch, egal komm reit jetzt...Tja und peng lag ich
unten)


Edit: Panouk, Zitatfeld eingefügt

Pumba

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Friday, July 19th 2013, 12:23pm

Oh mein Gott, sorry ihr Lieben, ich bin so ein Zitat-Banause, ich hoffe man versteht einigermassen die Zusammenhänge?! :whistling:

So und jetzt noch zu mir:

Bei allem was mir nicht so wichtig ist, habe ich meine Emotionen gut im Griff, resp. es ist gar nicht so nötig diese im Griff zu haben, weil ich mich nicht nerve, wenn etwas nicht klappt .... :halo:

Grunderziehung, Basics und Agility sind mir sehr wichtig, da hab ich ab und an auch mit meinen Emotionen zu kämpfen.

Es gab da bis jetzt 2 Vorfälle, welche im Nachhinein betrachtet zwar peinlich sind, ich grundsätzlich aber trotzdem dazu stehen kann und zwar :

Ich habe zu dieser Zeit intensiv Agility trainiert mit Umbra, gepaart mit Schwimmtraining für optimalen Muskelaufbau (findet sie witzig), Physiotherapie (hat sie immer genossen) etc. sie wurde rundum wie ein Spitzensportler gehegt und gepflegt :thumbsup: Dann waren da also diese 2 besagten Turniere, beim einen (ein Teamwettkampf!) brachte sie es fertig, Sprung Nr 1-4 komplet abzuräumen, bei Nr 5 auf dem Laufsteg nicht auf mein Auflösungskommando zu warten um dann Nr. 6 auch noch direkt abzuräumen - ich hätte sie - sorry - erwüüüürgen können - ich konnte dem Desaster nicht seinen lauf lassen und hab den Lauf abgebrochen. :waffe:

Ich habe Umbra ins Fuss zitiert und bin wutschnaubend auf dem direkten Weg zum Auto gelaufen. Ich musste sie 5 Min aus den Augen haben um mich zu sammeln (um sie dann auszulaufen/cooldown) Dieser direkte Weg zum Auto führte durch die outdoor Festbeiz, ich hatte mich kurz nicht mehr unter Kontrolle und hab vor mich hingeflucht, ziemlich laut und ziemlich primitiv ! Während Umbra mit nicht ganz so erhobener Rute, aber sonst relativ gelöst und brav neben mir her marschierte. Ich würde sie niiiiemals anfassen, schlagen oder irgendwas in dieser Art !!!! Aber es war für die Zuschauer sicher kein schöner Anblick und ich werde Heute manchmal noch darauf angesprochen (das Ganze ist 5 Jahre her!)

Der andere Vorfall, war sehr ähnlich, WM-Qualis: Madame im ersten Lauf mal wieder alles am Abholzen (Sprungstangen), hab sie dann konsequenterweise, aber noch relativ neutral vom Platz gestellt - wer schluddert darf nicht weiter machen .... soweit so gut ! Diese Massnahme hat eig. immer "gegriffen" .............. Nicht an diesem Tag, ich ging motiviert an den 2. Lauf - Madame Sprung Nr 1 = Stange am Boden ... Neee oder ?! :donner: Sofort wieder abgebrochen um Madame ins Auto zu "geleiten" - wie immer ohne ihr auch nur ein Haar zu krümmen, aber halt vor mich hinfluchend ... wieder führte der Weg leider an der Beiz vorbei. Hatte mich kurz unter Kontrolle, da fragen mich Kollegen : und wie liefs ?!? Ich bin sicher, 5 Sek nach der Frage, hätten sie sich gewünscht nicht gefragt zu haben! :lol:

Tagtraum

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Friday, July 19th 2013, 12:38pm

Das kenne ich auch, mein Weg damit umzugehen ist meist:
Tief durchatmen, eine kurze Runde gehen oder spielen, dann das Ziel mind. 3 Übungsschritte tiefer ansetzen, und nochmal 3 kurze Einheiten üben, dann positiv abschliessen.
Allenfalls kann ich danach auch weitertrainieren, muss mich aber dann wirklich zusammennehmen, das Ziel nicht zu hoch zu nehmen und nur 3-4 Übungen hintereinander.

Aber wie schon erwähnt wurde, wenn man gefrustet ist, das Training besser sein lassen oder halt die Ziele ganz tief ansetzen, so dass man sich wieder freuen kann.

Pumba

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Friday, July 19th 2013, 12:47pm

Noch ein Bsp. bei welchem ich hätte Austicken können :

Ich habe seit Feb. einen Golden Retriever Rüde bei mir "zur pflege". Ich betreue ihn seit insg. 2 Jahren. Er kennt den Abruf, hat aber gelernt, sein richtiges Frauchen gekonnt zu ignorieren etc.
Ich habe mir rel. viel Mühe gemacht, den Rückruf wieder zu festigen (positiv Aufgebaut), was auch ziemlich toll klappt.
Am Wasser ist schwierig mit ihm .... Seinem Frauchen schimmt er regelmässig davon und sie hat also schon mehrfach knapp 1 Std darauf gewartet dass er sich aus dem Wasser bequemt und weiter läuft ! (Wenn sie davon läuft ist ihm das herzlich egal)
Es kam der Tag, da stand er im Bach 10 meter vor mir, ich wollte weiter, hab ihm gerufen, er kam kurz schauen, sah dass ich weiter wollte und verschwand Bachaufwärts ..................... :donner: :donner: :donner: :donner:

Es war heiss, ich stapfte samt Schuhen in den Bach und hab den 40 Kg Burschen aus dem Bach geholt - als er mich im Bach erblickte, spührte er mich sofort - er wurde ganz klein ... Ich hab mich in solchen Fällen problemlos im Griff ihn nicht zu schlagen oder sowas! Wenn sich der Hund so devot zeigt, sind für mich keine weiteren Massnahme nötig .... (weiter Massnahmen hier zb am HB/Kragen aus dem Wasser ziehen/zerren, 40 Kg die nicht wollen, züpfelt man nicht aus dem Bach...)

Ich hatte anschliessend 4 Monate lang, keine Probleme mit ihm am Wasser! Wir haben auch ein bisschen geübt, dass er bei mir laufen muss bis an den Bach und erst dann hinein darf und sicher nicht Kiliometerweit voraus rennt etc. Klappt tiptop .... Letzten Mittwoch war ich mit 4 Hunden am Bach 2 Labis (1 und 2 Jährig!), meiner Umbra und dem Goldie.... Ich war ca 30 min am Wasser, alle hatten Fun, ca all 5 Min hab ich alle abgerufen, gefüttert, wieder frei gegeben (ging mir vorallem, darum dass die Labis unter Kontrolle blieben! und sie nicht lernen, bei abruf am Wasser ist der Fun vorbei!) Der Goldie kam auch jedes Mal ganz brav und freudig!

als ich dann wirklich gehen wollte, Bauchtasche angeschnallt, alle Leinen umgehängt, abruf ... alles stand da - nur Mr. Golden hebte nur kurz den Kopf im Bach, sah was ich vor hatte und verschwand sofort, hocherhobenen Schwanzes im Bach :waffe: :waffe: :waffe: Ich weiss ja nicht wies Euch geht, mich macht sowas wirklich sauer !!! :ugly: Übrigens hab ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr daran gedacht, dass der Goldie ev. Probleme machen könnte, denn es war jetzt lange sooo gut ! :huhu:
Lange Rede kurzer Sinn, noch 2x gerufen (wer weiss ... klar mit stinkwütendem Unterton, freundlich überspielen bringt eh nix, dumm sind sie ja nicht) alle anderen Hunde wieder frei gegeben und samt Schuhen in den Bach geklettert und den Übeltäter rausgeholt.
Wir waren seither wieder ca 4x am Wasser und er "funktioniert" wieder wie ein Örgeli :rolleyes:

Gibt es hier drinnen wirklich Leute die von sich behaupten können, niemals nie stinkig auf den Hund zu sein .... ? ;)

Duffy

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Friday, July 19th 2013, 12:53pm

Nein ich bin sogar oft stinkig mit meinen Hunden. Aber ich mache dann einfach nichts oder nur die einfachsten Sachen.
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Luna

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Friday, July 19th 2013, 1:03pm

Einmal hatte ich auch einen Ausraster. Ich habe Prüfungsangst und bin deswegen immer sehr sehr angespannt. Vor zwei Jahren startete ich am Gruppenmehrkampf. Die UO lief ganz gut. Führigkeit hatte ich bei brütender Hitze am Mittag. Ich hatte mit Luna monatelang das Voraus geübt und so gehofft, dass sich all die Mühe nun auszahlt. Dem war leider nicht so, Luna zeigte ein erbärmliches Voraus, bzw eigentlich gar keins. Den Rest machte sie zwar sehr gut, was meine Stimmung jedoch nicht aufheiterte. Nach dem Richterkommentar ging ich zum Auto, ich war so wütend und enttäuscht, ich sagte allen sie sollen mich in Ruhe lassen. Dann beim Auto kam unser Übungsleiterobmann auf mich zu, streckte mir die Hand entgegen mit den Worten "gratuliere dir". Dann hats mich verjagt, ich hab ihn angeschrieen über den ganzen Parkplatz. Sagte ihm für was er mir überhaupt gratuliere, sei ja eine Scheissleistung usw. Der arme Mann verstand die Welt nicht mehr. Und ich schäme mich noch heute für diesen Ausraster :blush:

ahkuna

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Friday, July 19th 2013, 1:19pm

Früher hatte ich öfters Ausraster, bin auch kein geduldiger Mensch, muss ich leider gestehen :blush:

Was mich immer nervte war, wenn neben dem Hundeplatz geschossen wurde (glaub Pistole, es ist nur ein leises "pitsch") und Danjo vor sich hin gezittert hat. Dann funktionierten nicht mal mehr die einfachsten Sachen. Oder wenn iiiirgendwo in der Ferne sich ein Gewitter zusammenbraute fiel mein Hund in sich zusammen.

Irgendwann begann ich dann, sobald Danjo irgendwoher ein "bumm" wahrnahm, mich mit ihm hin zu setzen und brach das Training ab. Ins Auto wollte ich ihn nicht tun, denn ich wollte, dass er sich mit der Situation auseinander setzt, aber sein Hirn nicht mehr anstrengen muss, wenns nicht mehr geht.
Heute geht das Training inzwischen, trotz "pitsch" nebenan.

An Prüfungen bin ich noch nie ausgerastet, dort steh ich auch nicht so unter Anspannung, ich liebe Prüfungen. Klar war ich enttäuscht, wenns nicht lief wie geübt, aber sauer wurde ich nie, dann noch eher im Training.
Eigentlich erst grad letztes Training, hab ich ihn über Distanz angeschrien. BH, voran am Sprung vorbei mit detachieren, er kann die Übung, immerhin hatten wir die BH3 schon 2x bestanden. Ok, Übung schon lange nicht mehr gemacht, also schön mit Voranstängeli geübt, Monsieur wusste jedoch plötzlich nicht mehr was "steh!" heisst und setzte sich beim Stab hin, dann war ihm das zurückkommen fremd und er lief zum ersten Stängeli zurück, könnte ja nochmals ein Guddi drin nachgewachsen sein :grumpy: und "sprung" wusste er auch gleich nicht mehr wie der ging und trottete mit erhobenem Schwanz dran vorbei zu mir zurück *nerv*

Das erste mal liess ichs durchgehen, setzte nochmals an, Voranstängeli wurden neu beladen und begann von vorne, jedoch genau das selbe von vorn, also gut, Abbruchsignal und auf zu einem dritten mal, was wieder so ablief und da wurde ich hald auch mal wieder sauer was Danjo und der Rest des Hundeplatzes zu hören bekam :blush:

Aber sonst hab ich mich weeeeit besser im Griff als früher. Ich denke das liegt vorallem daran, dass ich mit ihm meine Ziele erreicht hab (BH3 bestehen und ihn als Rettungshund ausbilden) und nun alles gelassener ansehe.
Und zum Andern "hilft" mir meine Gesundheit dabei ruhiger zu bleiben :lol: , denn wenn ich mich wirklich aufrege rast mein Blutzucker in den Keller und ich habe gleich ne Unterzuckerung, die ich dann schleunigst ausgleichen muss, also versuch ich natürlich alle Ursachen möglichst zu vermeiden :lol:

Betti86

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Friday, July 19th 2013, 1:33pm

Hihi

Ich bin eigentlich die ruhe in person, aber auch kira hat mich ab und zu um den verstand gebracht :blush:
ich habe ja auch plauschagi mit iht gemacht, leider hatt sie schon von klein an die doofe mode mich anzubellen (freudig) wen ich laufe/schneller werde...
im Agi war es dan so, dass sie die ersten sachen super machte. wurde ich jedoch schneller sprang sie neben mir her und fing an zu bellen, nahm so die hindernisse nicht mer sauber und fing an abzuräumen :huh:
Ein paar mal hat sie sich sicher weh getan... :bored:
die trainerin meinte, ich solle sie mal kurz mit einem scharfen ,,nein,, anfaren wen sie wieder bellt.

hab ich gemacht. kira mein sensibelchen, schwanz runter, läuft mir vom platz weg... tja.... :lama:
wen ich nicht bellen darf mach ich nicht mer mit :grumpy:

kira ist extrem motiviert, kommt aber nur ein wenig druck von mir ist fertig... ist bei allem so. auch an militarys musste ich mich viel beherrschen.
sie verweigert dan einfach und ich mach mich zum clown :blush:

sie nimmt aus prinzip keine bälle ins maul, die schon mal ein anderer im mund hatte... wasserposten mag sie nicht.
die einzgen posten wo sie unschlagbar ist, sind die suchposten (fressen suchen...) das macht ihr am meisten fun.

June ist da anderst. ich arbeite mit ihr möglichst ohne druck, versuch mich zu beherrschen... aber june spürt mich genau :blush:
,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

Cleopatra

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Friday, July 19th 2013, 1:38pm

Ich bin sehr froh, dass Cleo kein solches Sensibelchen ist, denn manchmal fauche ich sie schon an, wenn sie absoluten Blödsinn veranstaltet. Ich lief da auch mal mit einem Häufchen Elend vom Dummytrainings-Platz, weil sie die einfachen Dinge einfach nicht mehr beherrschte, in die falsche Richtung lief usw. Aber ich versöhne mich immer wieder nach kurzer Zeit mit ihr. Ich schlucke das runter und mache dann einfach was anderes. Beim Dummytraining bin ich halt recht konsequent, ich rufe sie zurück, wenn sie nicht eine gerade Linie läuft usw. Und wenn es ihr dann zu blöd wird, kläfft sie mich auch mal an - in etwa "Hallo, was willst du eigentlich. Gib halt mal ein kluges Signal". Ich bin froh, dass ich keinen Hund für Agi und Co. habe, das wäre einfach nicht meine Welt und mein Nervenkostüm auch zu schwach dafür.
Unser Hundeblog - www.stadtwoelfe.ch

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Friday, July 19th 2013, 2:56pm

Da bin ich ja froh, geht es nicht nur mir so. ;)

An Prüfungen werde ich erstaundlicherweise nicht genervt. Gut, meine Wüffs geben mir da auch kaum Anlass dazu, bei meiner alten Hündin war das anders. Als wir unseren aller ersten Dogdanceauftritt hatten, und sie wirklich kaum mitgemacht hat nachdem sie merkte, dass es keine Gudis gibt (obwohl wir einen total süssen Tanz gehabt hätten), ging ich danach in die Garderobe und als jemand kam und begeistert fragte: "Und wie liefs?" bin ich in Tränen ausgebrochen. ^^ Es war mir soooo peindlich! Die Leute die da vor Ort waren, fanden meine Reaktion total daneben, aber ich konnte echt nicht anders. Die Entäuschung und die Scham, mich vor all den vielen Leuten völlig blamiert zu haben... schrecklich (ich war damals 15, man sehe es mir bitte nach :blush:).

Bei Kim ist es sehr speziell. Ich weiss bei ihr genau, dass sie die Verhalten, die mir so auf den Zeiger gehen oft nur zeigt, wenn ich mich überhaupt daran aufrege. Je ruiger ich bin, desto ruiger ist sie es auch. ;) Das ist echt richtig schwer, ist für mich aber eine gute Sache um daran zu lernen. Aber leider gelingt es mir Phasenweise kein Stück, da rege ich mich SO auf über ihr Gehibbel, dass wir wieder einige Rückschritte machen, weil ich es mit Druck versuche zu unterbinden. :grumpy: Aber immerhin kommen wir vorwärts, im Vergleich zu vor zwei Jahren ist sie ja jetzt schon ein anderer Hund.

June ist eh der Meister in mich aufregen. Mein Gott... bei ihr muss ich mir immer wieder sagen: "Becci, es ist ein Flat, sie KANN nicht anders!" Das hilft etwas, wenn auch nicht immer.
Und in der Wohnung gebe ich ihr inzwischen jeweils 2-3 Chancen (was für meine Verhältnisse viel ist, Kimena oder damals auch Snoopy hätten sich das nicht rausnehmen dürfen), wenn sie dann nicht tut was ich sage (wenn ich sage, sie soll sich irgendwo hinlegen statt mir beim putzen im Weg zu stehen, meine ich das genau so!), werde ich unmissverständlich! Und dabei latsche ich auch mal grob in sie hinein, damit sie einfach merkt, dass das mein voller Ernst ist. Sie kann das aber sehr gut wegstecken, und die Tatsache, dass sie trotzdem dauernd im Weg rum steht zeigt mir auch, dass sie kein Trauma davonträgt. ;)

Beim Sport lasse ich es bei ihr gar nicht so weit kommen. Darum habe ich die Idee mit dem Obedience wieder begraben, weil ich mich so darüber genervt habe, wie unglaublich langsam sie lernt. Jetzt im Mantrailing habe ich immerhin etwas, was sie schon sehr gut kann von sich aus. Zudem muss ich nicht viel dazu beitragen, ich muss "nur" lernen, den Hund richtig zu lesen. Obedience trainieren wir immer noch, aber zu Hause und völlig ohne Stress. Wenn sie bereit ist für ein Training, darf sie mal mitkommen, und sonst lasse ich es halt bleiben. =)

Panouk

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Friday, July 19th 2013, 3:20pm

Ich habe diesen Thread von "Drumherum" nach "Verhalten und Erziehung" verschoben, ich denke er passt eher hierhin:)


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Luna

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Friday, July 19th 2013, 3:27pm

Ich staune, ich scheine ja im Training Nerven wie Drahtseile zu haben :D Ganz ganz selten regt
mich mal einer meiner Hunde im Training auf. Ich rege mich viel öfter über mich selber auf.

Pixel: wieso hast du dich für einen Flat entschieden, wenn dich seine spezifischen Rasseeigenschaften nerven und du ihn nicht für sonderlich intelligent hälst (liest sich aus diversen Postimgs deinerseits raus)

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Friday, July 19th 2013, 3:52pm

Weil sie sehr gut zu uns passt. ;) Verglichen mit anderen Hunden ihrer Rasse die ich kenne, ist sie zudem wirklich nicht schlimm. Sie ist genau noch so viel Flat, dass ich es gut verkraften kann. ^^ Immerhin wurde sie abgegeben, weil sie "kein richtiger Flat" sein soll. Für mich also perfekt. :D

Ist ja nicht so, dass ich sie nicht liebe und mich den ganzen Tag lang nur nerve. Sie ist ein total toller Hund, der mir viel Freude bereitet. Nur ist sie manchmal etwas schwer von Begriff. ;) Und da der Mensch dazu neigt, das Schlechte immer hervor zu heben, schreibe ich zu wenig Gutes. Aber um zu zeigen, dass ich June nicht nur als Nervie sehe, guckst du mal hier:
Junes 2Do-Liste im Alltag

Kiss

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16

Saturday, October 26th 2013, 1:42am


Gibt es hier drinnen wirklich Leute die von sich behaupten können, niemals nie stinkig auf den Hund zu sein .... ? ;)

Iiiiich, oftmals werde ich nicht stinkig, ich könnte sie stattdessen gleich auf den Mond schiessen...... 8)

Feli02

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17

Saturday, October 26th 2013, 7:52am



Gibt es hier drinnen wirklich Leute die von sich behaupten können, niemals nie stinkig auf den Hund zu sein .... ? ;)
Nein, es gibt nur Leute die von sich behaupten im Hundesport nie stinkig auf ihren Hund zu sein.

Da ich immer nur 3. Hand Hunde habe liegen meine Prioritäten vermutlich einfach anders.
Wenn einer von uns als Team keine Lust hat an einem tag, dann lassen wir es eben. Der Sport soll uns ja beiden Spaß machen und mit einem Abbruch habe ich gar kein Problem.

Wenn ich aber beim Gassi mit durch die Luft fliege und mit dem Gesicht auf die Wiese knalle oder meine Fernbedienung zerfressen ist, machts mir durchaus mal schlechte Laune
Viele Grüße
Andrea und Pack

agathe

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Saturday, October 26th 2013, 7:57am

An Wettkämpfen bin ich nie "eklig" zu meinem Hund. Ich versuche dies für uns immer so zu gestalten, dass es ein gutes Erlebnis ist. Vor allem, weil ich möchte, dass es dem Hund dabei gut geht. Ob wir dann auch noch die besten Leistungen abrufen können, dass ist dann noch das "Sahnestückchen" dazu.

Im Training bin ich in der Regel sehr ausgeglichen. Es passiert aber auch schonmal, dass ich ungeduldig werde... Vor allem, wenn mich das rundherum nervt. So geschehen letzten Donnerstag. Da habe ich immer einen Raum im GZ hier, in dem ich erst selbst mit Agathe ca 30 Minuten trainiere und dann kommt meine Gruppe für die Dogdance Stunde. Ich habe einen neuen Teilnehmer... Der die "Rituale" noch nicht kennt. Er kam also um 19:45 und klopfte an die Türe... Agathe rennt aus der sehr konzentrierten Arbeit raus und motzt, ich rufe sie freundlich zurück. Es klopft nochmals, Agathe motzt noch mehr, ich werde pampig und rufe sie laut zur Ordnung. Das Training danach war bescheiden... Wir trainierten den Slalom durch die Arme und sie machte immer nur eine Seite, woraufhin ich diese dann einmal blockierte... Dann ging gar nix mehr... Und ich habe sie dann schrittchenweise wieder durch die Arme geführt. Zum Schluss war es dann perfekt... Aber solche Abstürze müssen nicht sein. Sie sind bei uns extrem selten, alle 5-9 Monate mal wenn es viel ist. Sonst kann ich meinen Unmut über bestimmte Abläufe im Training gut kanalisieren bzw. Als Anregung zum ändern des Trainings aufnehmen.

Danish

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Saturday, October 26th 2013, 9:54pm

Ich setze meine Emotionen im Training sehr gezielt ein. Und da ich das beinahe in Perfektion beherrsche, kann ich das "nein - wütend - Hund ändert Verhalten - sofort wieder fröhlich - braaaaaaaaav, Bubi" wirklich sehr gut einsetzen!

Ich denke, dass es - gerade bei einer eher nervösen Rasse wie dem Mali - unabdingbar ist, dass man als Hundeführer selber eine ehrliche Ruhe ausstrahlt. Die Hunde sind ja nicht dumm - die merken, wenn man ihnen Fröhlichkeit oder Ruhe nur vorspielt.

Innerlich kochen tu ich höchstens Mal zu Hause, wenn Magic mal wieder alles vergisst, was ich ihm in den letzen Monaten an "Hausregeln" beigebracht habe und das Sideboard, der Küchentisch oder das Regal ausgeräumt, überrannt oder umgeworfen wird..... Dann bin ich auch nicht in Sekundenbruchteilen wieder nett zu ihm. Da soll er nur wissen, dass sein Verhalten Sch****e war.

Aber auf dem Hundeplatz oder im Dienst? Nö - ich weiss, was mein Hund kann, ich weiss, was ich kann - und ich weiss, was wir zusammen in der Lage sind, zu bewerkstelligen. Jasko hat mich nie "verarscht" - weder im Training noch auf Turnieren und schon gar nicht im Einsatz. Wenn was schief lief, kann ich davon ausgehen, dass er sein Möglichstes gegeben hat oder ich einen Fehler gemacht habe.

Wie es bei Magic wird, kann ich noch nicht sagen. Er wird meine Geduld sicher vermehrt auf die Probe stellen, denke ich. Aber ich bin einfach zu sehr Logik-Mensch, als dass ich mich von Emotionen übermannen liesse. Was bringt es mir in dem Moment, wenn ich wütend bin? Nix. Was bringt es dem Hund? Nix. Ist wie beim Autofahren. Wenn der vor mir schleicht - so what? Macht es ihn schneller, wenn ich fluche? Nö.

Vermutlich habe ich deswegen auch keine Prüfungsangst. Bringt nix! :D Ich weiss, was wir können und das beruhigt mich...... :thumbsup:

Kiss

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20

Saturday, October 26th 2013, 10:04pm

Kann ein Hund einem überhaupt verarschen?
Ist es ev. nicht einfach ein neg. Lerneffekt?

Ja ich weiss, im Training machte er es immer richtig, an der Prüfung nicht.
Habe ich mich genau wie im Training verhalten?
Habe ich nur auf demselben Platz trainiert?