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Nora

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1

Freitag, 2. August 2013, 09:59

Selbstschädigende Stereotypien durch Reizmangel

Das kommt von Normen Mrozinski - gerade ist mir ein wenig egal, dass darin ein Vermittlungsaufruf enthalten ist... Ich finde es traurig, aber auch spannend, wie massiv Verhaltensstörungen von der Umgebung beeinflusst werden können und wollte das gerne mit euch teilen und diskutieren. Aber Achtung, der Anfang des Videos ist nicht so schön anzusehen... Um alle Texte im Video lesen zu können, lohnt es sich, hin und wieder den Pause-Knopf zu drücken.

"So, ich habe mal ein Vorher-Nachher-Video vom "Tiger" zusammengeklöppelt und seinen ersten Tag gefilmt.

Entstanden ist ein weiteres Plädoyer FÜR die Einführung von Gruppenhaltung in Tierheimen. Danke an die Tierheimmitarbeiter/innen, die sich für den Kerl eingesetzt haben. Tiger ist sicherlich kein suuuuper einfacher Hund, trotzdem kann er sofort in ein hundeerfahrenes Zuhause umziehen, wenn sich jemand verliebt haben sollte.



[späterer Kommentar auf FB von Normen]Wenn die Langeweile haben, probieren die sich aus und wenn dann darauf eingegangen wird, kann sich das Verhalten manifestieren. Man muss halt ein wenig drauf achten und ihn rechtzeitig da raus holen."

Mir war übrigens aufgefallen, dass Tiger auf der Hinterhand taumelt - auf Nachfrage schreibt mir Normen, dass der Hund praktisch keine Muskeln hat und sich noch im Wachstum befindet. Es sieht also so aus, als wäre das nicht direkt krankhaft, sondern bedingt durch komplett fehlende Bewegungsmöglichkeiten.

Ich bin gespannt, wie der Hund sich entwickelt - dass er am ersten Tag bei Normen ausreichend reizgeflutet wurde, glaube ich zweifellos - dass er beim Fressen grosse Ambivalenzen durchsteht, sieht man aber auch... ich bin gespannt, wie der Hund sich entwickelt... und wünsche ihm, dass er in der Gruppenhaltung und bei seinen zukünftigen Besitzern die notwendige geistige und körperliche Auslastung findet. :)

perrolina

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2

Freitag, 2. August 2013, 10:15

Cool Nora. Danke dass du dieses Video hier eingestellt hast :thumbsup: . Ich habe es auch gerade gesehen auf FB und mir gedacht, dass das spannend wäre fürs Forum.
Etwas Sinnvolles dazu sagen kann ich grad nicht - du hast schon alles gesagt :D

...nur zwei OT-Dinge.... der Arco ist ja gewachsen :herz: und: irgendwie zweifle ich ja immer mehr an dieser Schäfer- und AAH-Szene in Deutschland. Das hatte für mich bisher immer einen etwas romantischen Touch aber wenn ich mir solche Videos anschaue :huh:

Auf jeden Fall freue ich mich für diesen Hund, dass der jetzt in fachkundigen Händen ist und eine zweite (oder die wievielte es denn auch sein mag) Chance kriegt auf ein hundgerechtes Leben.
Lg Nicole

Duffy

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3

Freitag, 2. August 2013, 11:08

Habs auch schon auf FB gesehn. Also am Anfang tut mir der Kerl einfach nur leid. Schön zu sehen, wie er im Rudel dann richtig aufblüht und eigentlich ein ganz netter Kerl zu sein scheint.
http://www.hundesitter-ortenau.de/

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4

Freitag, 2. August 2013, 11:15

wer auch immer die möglichkeit hat mehrere hunde zu halten, sollte dies dem einzelnen hund zuliebe auch tun.
ob tierheim oder privat ist (für mich) relativ. gerade bei tierheimen finde ich es jedoch um so wichtiger.
so halten wir es seit jahrzehnten und hatten noch nie hunde mit (psychosomatischen) defiziten, egal welcher art.
gerade wenn man dem hund als einzeltier zeitlich nicht genügend soziale kontakte, oder reizauslastungen/beschäftigungen bieten kann, wird es grenzwertig.
um so schöner für tiger dass er zu norman kam.
8) ein genial schöner und toller junger rüde, der es mehr als verdient hat einen tollen platz zu bekommen.

ahkuna

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Freitag, 2. August 2013, 12:59

Armer kleiner Kerl.

Ich hab mich bei gucken gefragt, ob der sich seiner Hinterhand überhaupt bewusst ist? Es sieht so aus, als würde sich seine Aggression gegen seine Rute richten, immer wenn die von Hinten in sein Blickfeld gelangt, fängt er an sie zu jagen. :(

Zum Glück ist er nun in Händen, die ihm hoffentlich helfen können und ihn aus seinem Verhalten raus bringen. :thumbup:

@Perro
Ist der Kleine da wo auf der Wiese sitzt das Welpi wo auf mir geschlafen hat beim Seminar? :herz:

perrolina

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6

Freitag, 2. August 2013, 13:05

@Perro
Ist der Kleine da wo auf der Wiese sitzt das Welpi wo auf mir geschlafen hat beim Seminar? :herz:

Jaaaa! :herz:
Also....ich geh da jetzt einfach mal von aus, weil Normen den Arco ja behalten hat und das von der Grösse her hinkommen täte. So viele Harzer Fuchs Welpen wird er ja nun auch nicht haben. Aber hast du gesehen auf dem Video? Der guckt immer noch so frech :D

Sorry fürs OT :blush: ich bin jetzt ganz still!
Lg Nicole

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7

Freitag, 2. August 2013, 13:10


Jaaaa! :herz:
Also....ich geh da jetzt einfach mal von aus, weil Normen den Arco ja behalten hat und das von der Grösse her hinkommen täte. So viele Harzer Fuchs Welpen wird er ja nun auch nicht haben. Aber hast du gesehen auf dem Video? Der guckt immer noch so frech :D

Sorry fürs OT :blush: ich bin jetzt ganz still!


der kleine harzer wird sicher das welpi gewesen sein.
:D der ist mir auch gleich aufgefallen. der freche blick hatte er schon als ganz kleines... :herz:
*fertig o t*

Tagtraum

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Freitag, 2. August 2013, 20:38

irgendwie zweifle ich ja immer mehr an dieser Schäfer- und AAH-Szene in Deutschland. Das hatte für mich bisher immer einen etwas romantischen Touch aber wenn ich mir solche Videos anschaue


Was meinst du damit, steh grad auf dem Schlauch?

perrolina

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Samstag, 3. August 2013, 09:59

Hmmm.....ich muss da gleich mal vorweg sagen, dass das eine rein subjektive Meinung ist von mir. Einfach nur mein Empfinden, nichts mit Hand und Fuss und so....

In ein paar vergangenen Diskussionen kam mir das alles irgendwie so rüber als sei die Art wie die Schäfer mit ihren Hunden umgehen das einzig Wahre und Hundgerechte. Welpensozialisierung braucht es nicht, Beschäftigung braucht es nicht, alles was wir Nicht-Schäfer mit unseren Hunden anstellen ist unsinnig. Rassezucht nach FCI ist böse weil da entstehen kranke Hunde, etc.
Bei der Menge der zu vermittelnden Altdeutschen Hütehunden, die auf FB zu finden ist, kommen bei mir immer mehr Zweifel auf, ob diese Altdeutschen Hütehunde wirklich nur für die Arbeit an den Schafen gezüchtet werden.

Diese kritischen Worte der Userin Feli02 haben mich noch in meinen Überlegungen bestärkt Link

Zitat

Insgesamt, finde ich, haben diese Hunde wenn sie Berufstätig sind selten was zu lachen. Die Altdeutschen drücken üblicherweise große Herden, aber richtige Wanderschäferei wie man sie früher kannte gibt es nur noch ganz selten. Die Schäfer die mit ihren großen Herden zur Landschaftpflege zwischen Mai und Oktober durchs Land ziehen kann man in Deutschland an zwei Händen abzählen. Das sind dann auch die wirklich gut ausgebildete Hunde haben und zwischendurch an Meisterschaften teilnehmen.
Der Rest dieser wunderbaren Hunde sind entweder in privater Hand (bei Ahnungslosen wird es dann oft zum Drama) oder hängen zwei/drittel ihres Lebens an kurzer Kette am Schäferwagen und Zwinger/Stall/Verschlag. Das verbotene Abknipsen der Reißzähne siehr man noch unglaublich oft
Wir hatten im Tierheim sehr viele Beschlagnahmungen von Schäfern oder Privat- Abgaben von ein bis zwei jährigen Hunden die die Leute beim Schäfer oder Bauern für 50 € oder so gekauft haben. das ist auch der Grund warum ich schon den zweiten Hund dieser Rasse habe :whistling:
Und später wenn sie alt sind..........entweder kommen sie dann ins Tierheim (wenn sie viel Glück haben) oder verschwinden auf Nimmerwieder sehen.

Dies so meine Gedanken hinter der obigen Aussage. Wie gesagt nur mein Bauchgefühl.
Lg Nicole

Nora

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10

Samstag, 3. August 2013, 10:18

Woher weisst du, dass Tiger von einem Schäfer kommt? Stand das irgendwo? Ich dachte, es wäre gar nichts über seine Vorgeschichte bekannt?

Bones

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Samstag, 3. August 2013, 10:35

Ich glaub ich versteh was Line meint. Es wurde ständig gelobt, wie wenig die Welpen bei einem Schäfer erleben und wie reizarm sie doch aufwachsen und nachher tolle Hunde sind. Hingegen sind "unsere" alle hyperaktiv und reizueberflutet - jetzt mal ueberspitzt gesagt. Und nun kommt so ein Extrembeispiel, was passiert, wenn ein Hund ohne reize aufwächst.

...andererseits, wenn keine infos ueber Tigers bisheriges Leben bekannt sind, wie kann man sich denn sicher sein, dass diese Stereotypen aus Reizmangel enstanden sind? Hat sich dies erst so im Tierheim entwickelt?
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Nora

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Samstag, 3. August 2013, 10:41

Wobei ja aber bei einem Schäfer der Hund nicht alleine ist, oder? Ich denke, das mit der Reizarmut ist ein Rückschluss aus der Art und Weise wie der Hund darauf reagiert, als das plötzlich andere Hunde sind.

Ich weiss nicht, wie das bei Schäfern tatsächlich abläuft - ich kenne nur die Erzählungen von Normen und Gerd Leder... und ich kann mir vorstellen, dass jemand dachte, er tut dem Hund einen Gefallen, wenn er ihn ähnlich aufzieht und dabei aber verschiedene Dinge nicht bedacht hat? Laut Normen gehen die Junghunde ja auch schon mal mit zu den Schafen - sie arbeiten dort einfach nicht, sondern lernen zu warten. Allein das Zuschauen dürfte aber schon mehr als genug Reiz für einen jungen Hund sein.

Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass gerade das Leben in einer Hundegruppe einen Hund auf natürliche Weise enorm beschäftigt, weil es dort viel mehr Interaktion gibt. Mensch und Hund werden ja schon aufgrund der Tatsache, dass sie zwei sehr unterschiedlichen Arten angehören, immer nur bruchstückhaft kommunizieren können, was sicher für einen Einzelhund auch viel Frust bedeuten kann. Oder?

Bones

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Samstag, 3. August 2013, 11:01

Schon möglich dass dies jemand nachahmen wollte und es kreuzfalsch gemacht hat. Wissen tuts ja keiner von uns. Ist jetzt einfach meine interpretation aus Lines Reaktion heraus. Denn ich muss ehrlich gestehen, ich lese die Texte mit diesem Thema nicht, sondern ich ueberfliege sie nur, weil sie mich nicht grossartig intressieren, bzw. ich meine eigene Meinung habe, was ich einem Welpen zumuten kann und was nicht. Meine Hunde leben hald auch nicht auf nem Hof und hueten Schafe. Sie sind Familienmitglieder und Sporthunde. Also hab ich demnach andere Wege und Ziele wie ein Schäfer.
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Panouk

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Samstag, 3. August 2013, 11:21

War dieser Hund wirklich ausschliesslich reizarm gehalten worden? Für mich sah es eher aus wie wenn er die meiste Zeit in einer kleinen Box gehalten wurde oder an einer sehr kurzen Kette.

Mich würde auch interessieren ob dieser Hund nach längerer Zeit in der Rudelhaltung noch immer beim Fressen die Rute unter dem Bauch gezogen hat.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

perrolina

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Samstag, 3. August 2013, 11:37

Bones hat mich schon richtig verstanden was die Sozialisierung angeht.
Woher weisst du, dass Tiger von einem Schäfer kommt? Stand das irgendwo? Ich dachte, es wäre gar nichts über seine Vorgeschichte bekannt?
Ja ich habe das auch so gelesen, dass nichts über die Vorgeschichte bekannt sei. Diese Tatsache kam eben noch dazu, dass ich für mich zum Schluss komme, dass die Begriffe AAH und Altdeutsche Hütehunde oft mal zum Deckmäntelchen für stinknormale Vermehrerei von Mischlingen werden. Weil, wenn man sich die Ziele der AAH anschaut kann es ja eigentlich nicht sein, dass soviele Altdeutsche in ungeeignete Hände geraten oder gar unbekannter Herkunft sind.
Wobei ja aber bei einem Schäfer der Hund nicht alleine ist, oder?
Ja doch....mehr oder weniger schon oder? Also Zwingerwand an Zwingerwand mit den anderen Hunden oder tagsüber alleine im dunklen Hänger während die anderen Hunde auf Arbeit sind oder an einer Kette.

...zwei sehr unterschiedlichen Arten angehören, immer nur bruchstückhaft kommunizieren können, was sicher für einen Einzelhund auch viel Frust bedeuten kann. Oder?
Ja das denke ich schon. Wenn der Hund aber artgerecht beschäftigt und ausgelastet wird und ihm täglich Sozialkontakte ermöglicht werden, bin ich überzeugt davon, dass es dann einem Einzelhund wesentlich besser geht als vielen Hunden in Mehrhundehaltung, denen zu wenig Platz zur Verfügung steht, die zuwenig Bewegung haben und keine Abwechslung.
Wie Andi hier ja schon erwähnt hat:
gerade wenn man dem hund als einzeltier zeitlich nicht genügend soziale kontakte, oder reizauslastungen/beschäftigungen bieten kann, wird es grenzwertig.

Im Tierheim finde ich natürlich Gruppenhaltung eine sehr gute Sache. Wenn es denn mit Verstand gehanhabt wird und die Hunde nicht einfach ohne Aufsicht zusammengeschmissen werden und Mobbingopfer Tag für Tag in einer Ecke hocken und auf bessere Zeiten warten müssen.
Lg Nicole

Nora

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Dienstag, 6. August 2013, 07:33

Ein kleines Update - ja, ich habe die Genehmigung, bei Normen zu klauen. :D

Zweiter Tag bei Normen:
"Kollege Tiger entspannt sich langsam aber stetig. 5 Minuten für einen Napf, das ist nahezu meditativ für ihn. Und immer noch kein Brummkreiseln :-)"

Bilder vom zweiten Tag:
"Dieses Bild sagt meiner Meinung nach mehr als alle Videos. Das Tigerchen ist einfach ein toller Hund! Nur still halten für die Kamera muss er noch lernen :D"




Dritter Tag:
"Müde :)"



"Kollege Tiger hat das Spielen für sich entdeckt :-)"

Das Video kann ich leider nicht einbetten, weil FB... Ich hoffe, Normen lädt es noch bei YT hoch...

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17

Dienstag, 6. August 2013, 09:53

toll wie sich Tiger macht!!!

er ist ja sowas von ober mega hübsch! :herz:
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Dienstag, 6. August 2013, 22:45

Schön zu lesen, wie gut sich Tiger entwickelt! Ein riesen Glück für den Hund ;)

Hier auch noch so ein unschönes Beispiel (am Besten guckt man es sich ohne Ton an :grummel: ):

http://youtu.be/WoyO4L3StoU
(Edit: Youtube will grad nicht ins Bett...)

Ich hatte einen Hund im Training, der litt an akraler Leckdermatitis. Der war gut aufgezogen und sozialisiert worden, die Besitzer verloren dann das Interesse und liessen den Hund verkümmern. Der fing an seine Karpalgelenke bis auf den Knochen aufzulecken. Der Hund wurde dann zum Glück neu platziert. Die neue Halterin, die dann zu mir ins Training kam, hat aber haute noch damit zu kämpfen, dass der Hund bei geringstem Stress nicht wieder dieses Verhalten zeigt. Der Hund hatte das über Jahre getan und es hat sich leider extrem ritualisiert. Dem Hund geht es aber heute super gut und hat einen supertollen Platz!

Ich finde das ein spannendes Thema. Es ist krass, wie unheimlich schnell Stereotypien auftreten können. Diese BBC-Doku zu einem Menschenversuch zeigt sehr anschaulich, wie extrem wir auf externe Reize angewiesen sind. Das geht da nicht mal 48 Stunden, bis die Menschen quasi durchdrehen, bei absolutem Reizentzug. So ein "Gruselexperiment" auf welches ich mich niemals einlassen würde *PANIK* 8|

Duffy

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Mittwoch, 7. August 2013, 08:12

Ja Cudi da hast du wohl recht. Bibu hatte ganz heftig so Leckanfälle, die leckt sich die vorderen Pfötchen wund. Das hatte Sie lange bevor Sie zu mir kam. Wir haben es heute gut im Griff aber wenn Sie Stress hat kann es immer wieder zu einem Rückfall kommen....

Schau mir jetzt mal das Video an
http://www.hundesitter-ortenau.de/

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Pixel-Paws

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Mittwoch, 7. August 2013, 08:25

Ich finde das ein spannendes Thema. Es ist krass, wie unheimlich schnell Stereotypien auftreten können. Diese BBC-Doku zu einem Menschenversuch zeigt sehr anschaulich, wie extrem wir auf externe Reize angewiesen sind. Das geht da nicht mal 48 Stunden, bis die Menschen quasi durchdrehen, bei absolutem Reizentzug. So ein "Gruselexperiment" auf welches ich mich niemals einlassen würde *PANIK*

Ich finde das auch total spannend!

Ich habe mal von einem Häftling gelesen, der zur Strafe in genau so einen Raum gesteckt wurde. Er hat sich dann von seiner Jacke einen Knopf abgerissen, hat die Augen zu gemacht, hat den Knopf irgendwo hin geworfen und mit geschlossenen Augen gesucht und dabei gesungen. Das hat ihn davor bewahrt, den Verstand zu verlieren! Finde das echt heftig...