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Pixel-Paws

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1

Donnerstag, 8. August 2013, 09:21

Reiter-Hunde-Pferde-Begegnungen und ihre Problematiken

Ich hab mal eine Frage an die Pferdeleute.

Wie findet ihr folgende Konstellation.

Grosspferd
Reiterin, ohne Helm
grosse Handpferd
Hund an der Flexi

?

Ich finde die Kombination rein Bauch- und Verstandesmässig extrem gefährlich, aber ich würde gerne Meinungen von anderen Pferdeleuten hören.

Gestern hats die Tante dann auch noch nicht für nötig befunden, ihren Hund kürzer zu nehmen, damit er nicht zu meinen (neben meinen Velo sitzenden und angeleinten) Hunden hin kann. Also könnte man noch anfügen, dass sie nicht grad umsichtig daher kommt.

Kiss

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2

Donnerstag, 8. August 2013, 09:25

Hmmmm ich bin in einer Zeit gross geworden, wo man noch ohne Helm radfahren konnte, reiten ebenfalls, ich habe es überlebt.......Hunde mussten nicht überall angeleint werden und die meisten Menschen hatten noch bessere Nerven als heutzutage..... Ist denn irgendwas passiert?

Bones

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3

Donnerstag, 8. August 2013, 09:30

Kommt drauf an. Wenn sie offensichtlich alles im griff hat, meinetwegen. Aber bei solchen Dingen dreht sich bei mir schon mal vorbeugend mein Magen. Ich reite zwar nicht, aber ich hab bisher nur ganz selten pferdeleute mit Hund gesehen, die wirklich alles griff hatten. Da mach ich meist nen grossen Bogen drum. Die Leute hier lassen leider meistens ihren verstand und das Hirn im Stall :(
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4

Donnerstag, 8. August 2013, 09:37

Also ich hatte Diti immer ohne Leine am Pferd dabei, aber nur weil ich wusste das ich sie sicher neben dem Pferd ins Platz tun konnte und wenn die leute ihre hunde nicht rangelassen habe dann blieb sie da auch, sonst waren sie selber schuld.

Wir konnten auch Problemlos kreuzen ohne das es einen aufstand gab.

Aber ich finde das ist eher eine Seltenheit... hier im Dorf haben wir eine die hat nen grossen Schweizer Senn... und weder Pferd noch Hund um Griff, das finde ich dann eher Mühsam und fahrlässig. Da der Hund dann auch oft auf der anderen Strassenseite läuft und man warten muss bis sie vom pferd gekrabbelt ist um hund einzusammeln bevor man mit den Hund durchfahren kann.

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Nora

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5

Donnerstag, 8. August 2013, 09:39

Grosspferd
Reiterin, ohne Helm
grosse Handpferd
Hund an der Flexi

Ich stelle mir das gerade vor und frage mich, mit welcher dritten Hand sie ihr Pferd gelenkt hat. :D

Eine Hand hält das mitlaufende Pferd, eine Hand hält die Flexi... und womit genau hat sie die Zügel ihres Pferdes gehalten? ^^

Es klingt zumindest irgendwie nicht nach einem entspannten Ausritt - ansonsten und wenn der Hund nicht gerade versucht hat, deinen zu ermorden... ajo... klingt nicht ideal, aber würde bei mir wohl erstmal in die Nicht-mein-Bier-Schublade sortiert werden. :)

Pixel-Paws

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6

Donnerstag, 8. August 2013, 09:40

Hmmmm ich bin in einer Zeit gross geworden, wo man noch ohne Helm radfahren konnte, reiten ebenfalls, ich habe es überlebt.......Hunde mussten nicht überall angeleint werden und die meisten Menschen hatten noch bessere Nerven als heutzutage..... Ist denn irgendwas passiert?

Sollen wir anfangen, über Sinn und Unsinn von Helm zu streiten? Nicht im Ernst, oder?

DIR ist nichts passiert, aber geh doch mal ins Parablebikerzentrum und frag die Leute nach den Unfällen.

Finde die Aussage grad etwas daneben, sorry. Sei froh und dankbar, ist dir nix passiert! Ich habe hier eine Arbeitskollegin, deren Rücken bei einem Reitunfall zertrümmert worden ist. Sie kann von reinem, fast schon unglaublichen Glück reden, kann sie ihre Beine noch benutzen! Seitdem trägt sie einen Rückenspanzer, hätte sie ihn vorher schon getragen, könnte sie heute die Nächte noch durchschlafen und hätte einen funktionierenden Magen, welcher wegen der starken Medikamente die sie täglich braucht so angegriffen ist.

Es ist immer leicht, gross zu reden, wenn einem selber nie was schlimmes passiert ist! Ich denke, wenn man die Unfallzahlen von damals mit heute vergleicht, sieht man den Unterschied!

Phu... *tiiieeef durchatmen*

@Bones
Im Normalfall sind die Pferdeleute hier sehr nett, nur die fallen unangenehm auf. Ich habe ihnen dann nachgerufen, sie sollen nächstes mal den Hund nicht hinlassen (obwohl sie es wohl selber gemerkt haben, Kim hats ihnen auch "erklärt". :lama: ).

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7

Donnerstag, 8. August 2013, 09:41

Ich bin früher auch mit Handpferd geritten, kommt auf die Pferde an und die Reiterin :) .
Flexi und Pferde finde ich dann schon etwas gefährlicher.
Und was den Helm betrifft: als Jugendliche damals war das völlig uncool, entsprechend hat man den weggelassen wo es nur geht. Wenn man allerdings mal eine schlimme Kopfverletzung live gesehen hat, unabhängig ob Bike, Pferd, Skiunfall, denkt man nochmal darüber nach.
Ich persönlich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass mein Kopf durchaus schützenswert ist, andere mögen das anderst sehen ;) .

P.S.: Da nichts passiert ist bzw. es ja nicht mal eine brenzlige Situation gab, würde ich wohl an Deiner Stelle Bones`Ansatz wählen, wenn Du beim Kreuzen ein doofes Gefühl hast.

Pixel-Paws

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Donnerstag, 8. August 2013, 09:43

@Nora
DAS habe ich mich auch gefragt. :D Aber naja, was solls.
Es ist mir auch wurst, ausser, sie lässt nächstes mal den Hund wieder hin! Wenn meine austickt, es eine Rauferei gibt, ein Pferd scheut... Oh mein Gott! Und bei dem Riesengaul fliegt sie tiiieeef, wenn sie dann fliegt! :P

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Donnerstag, 8. August 2013, 09:44

Die *NichtmeinBier* Schublade wäre es auch bei mir. Wenn sie keinen Helm trägt, hat sie selber schuld. Was gehts mich an?

Allerdings sollte sie wenigstens ihren Hund im Griff haben und da hättest Du ja die Möglichkeit gehabt, sie direkt anzusprechen...Warum also nicht einfach mal nachfragen und vielleicht auch darauf aufmerksam machen?

Gruss Wendy

Kiss

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10

Donnerstag, 8. August 2013, 09:46

Cool dawn Pixel, es war halt so, ich bin sicherlich mehr wie 200 mal vom Pferd gefallen, hatte bestenfalls mal ein paar Kratzer Ob die Zeiten heute besser sind und es weniger Unfälle gibt, wage ich zu bestreiten, sie passieren anders heutzutage.

Bones

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Donnerstag, 8. August 2013, 09:47

Hier hab ich nich nie gesehen dass einer vom Pferd krabbelt. Hier wird einfach dran vorbeigelaufen, Hund ist irgendwo und wenn Hund anfängt zu bedrängen, wird irrational rumgeschrien, worauf Hund aber schon ziemlich abgehärtet ist. Ich nenns alibischimpfen ^^ denn man kann ja nchit behaupten, na hätte nix getan :lama:

Den grössten Bogen mach ich um den einen Border, der im zickzack der Kutsche nachtigert. Der schiesst völlig grundlos auf alles zu und attackiert. Dem Besitzer ists egal.
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Pixel-Paws

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Donnerstag, 8. August 2013, 09:49

Warum also nicht einfach mal nachfragen und vielleicht auch darauf aufmerksam machen?

Wie gesagt, habe ihr dann nachgerufen, sie solle nächstes mal den Hund nicht hinlassen. Da sie ihn beim letzten Treffen nicht hingelassen hat, habe ich mich darauf verlassen, dass sie es wieder nicht tut. Naja.

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Donnerstag, 8. August 2013, 09:51

Hier gibt es ein Pferd, das hyperobernervös auf meine Hunde reagiert. Allerdings hat mich mal eine seiner Reiterinnen gebeten, mit meinen Hunden nicht so weit auszuweichen, damit sie das mit dem Pferd üben kann - ganz spontan. Und da Antixy Pferde doof finden und sich nicht wirklich für sie interessieren, haben wir eine kleine Übungssession eingelegt: Antixy sassen 1m abseits des Wegrandes, Pferd musste möglichst unhysterisch vorbei laufen und durfte sich dafür die Zeit nehmen, die es brauchte, um die Situation einschätzen zu können. So haben wir auch herausgefunden, dass es für das Pferd am Angenehmsten ist, wenn Antixy sitzen und nicht liegen.

Leider halten das nicht alle Reiter dieses Pferdes so und zwingen es durch diese Situation - und nur die allerwenigsten tragen hier irgendeinen Schutz. Ich habe mir inzwischen gemerkt, wer das Pferd reitet, und entscheide danach, wie weit ich mich mit Antixy zurückziehe, um die Reiter nicht zu gefährden... denn dieses Pferd läuft schnaubend und mit riesigen Augen vorbei, um in 80% der Fälle plötzlich einen riesigen Satz irgendwo hin zu machen. Ideale Situation, um als Reiter den Sattel unkontrolliert zu verlassen. -.-

Dieses Pferd habe ich schon mindestens zwei Mal ohne seinen Reiter hier über die Felder galoppieren sehen und habe mir dann schon Sorgen gemacht... ich möchte nicht verantwortlich sein, wenn ein Reiter vom Pferd stürzt. :/

Danish

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Donnerstag, 8. August 2013, 10:00

Ich gehe ja auch zwei Mal pro Woche mit einem Hafi reiten. Wenns irgendwie geht, nehme ich Jasko mit. Der folgt super und hat immer eine (rote) Schleppi am Brustgeschirr. Da sehen immer alle von weitem, dass ich den Hund an der Leine habe. Wenn Radfahrer o.ä. kommen, dirigiere ich ihn ins Platz - funzt tadellos auch auf grössere Distanz. Wenn Hunde kommen, rufe ich ihn zu mir, weil er einfach eine Gwundernase ist, und immer zu allen Hunden hin will. - Er weiss zwar, dass er das nicht darf, aber er hat halt auch gemerkt, dass ich auf dem Rücken vom Pferd nicht den gleichen Einfluss auf ihn habe wie auf ebener Erde.... :)

Helm sollte heute - wie beim Skifahren - einfach selbstverständlich sein. Auch der ruhigste Kaltblüter kann mal durchstarten. Und es braucht nicht viel, um irreparable Hirnschäden zu haben.

Ich ziehe sogar den Helm an, wenn ich nur zu Fuss mit dem Hafi spazieren gehe. Einfach, weil ich notfalls lieber aufsitze. Dann hab ich ihn nämlich besser unter Kontrolle (auch ohne Sattel) also vom Boden aus. Wenn ein Hafi scheut und den Kopf rumreisst, muss man als Mensch nicht viel gegensetzen wollen!

Mit Magic fange ich jetzt an, dass er ab und zu mitkommt, wenn ich zu Fuss mit dem Pferd unterwegs bin. Aber auch da habe ich immer die Schleppi drauf, weil er so überhaupt keinen Respekt vor den Pferdehufen hat und wenn auf der anderen Seite etwas interessant riecht, dann will Klein-Magic sofort da hin. Und sofort heisst auf dem kürzesten Weg - notfalls unter den Beinen des Pferdes durch. Und mit einer Flexi finde ich das brandgefährlich. Die Schleppi kann ich loslassen und dann steht das Pferd höchstens drauf.

Ich habe mehr Probleme mit Hundehaltern, die ihren Hund frei lassen, obwohl ich auf dem Pferd sitze und die Schleppi gut sichtbar in der Hand halte. Das letzte, was ich brauche, ist eine Keilerei neben dem Pferd.....

Pixel-Paws

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Donnerstag, 8. August 2013, 10:01

ich möchte nicht verantwortlich sein, wenn ein Reiter vom Pferd stürzt. :/

Genau das ist der Punkt. Will ich auch nicht, darum mache ich mir überhaupt gedanken darum. Bei Pferden bin ich noch penibler wie bei anderen Begegnungen. Bei Radfahrern lege ich die Hunde ja auch entfernt von mir iwo an den Rand, bei Joggern und Spaziergängern rufe ich nur kurz her ins Fuss, aber bei Reitern da bin ich penibel und rufe ab, leine an, bleibe stehen und lege ab, bei mir. Ich will nicht für einen schwer verletzten oder toten Reiter verantwortlich sein. Selbst wenn ich nichts dafür könnte, weil ich alles korrekt gemacht hätte, würde mich das ewigs verfolgen!

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Donnerstag, 8. August 2013, 10:05

Ach Hund und Pferd, Helm oder kein Helm, Handpferd oder nicht. Eine Neverendig Story :D

Und jaaa ich gehöre zu den Leuten die völlig unvernüftig ohne Helm ins Gelände gehen ;) Für mich sind nicht abrufbare Hunde das grösste Problem, die meisten Reitbegleithunde die ich kenne (und das sind einige) sind sehr gut händelbar, sonst würde es ja auch gar nicht gehen...
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

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Donnerstag, 8. August 2013, 10:10

Letztendlich ist es aber genau das, woran man sich gewöhnen muss: Nachgeben können und anderen ihren (nicht immer durchdachten oder sehr sinnvollen) Freiraum lassen. Problematisch wird das für mich nur, wenn ich mir sicher bin, dass andere darauf vertrauen, dass jeder für sie mitdenkt und für sie die Gefahren-Minimierung betreibt. Das gilt für Radfahrer, Fussgänger, Autofahrer... ach, eigentlich alle. Letztendlich ist es aber mein Bier, dass ich mich überhaupt gedanklich einmische und meine neurotische Ader, die mich dazu bringt, mich von solchen Beobachtungen und Situationen dirigieren zu lassen.

Das ist - auf einer anderen Ebene - wie mit meinen Nachbarn hier, die sich unendlich daran aufreiben können, weil ich am Ende der Saison den Grill nicht wegräume. Das macht die ernsthaft unglücklich, so dass sie es allen (ausser mir) erzählen müssen. Von denen habe ich gelernt: Entweder ich akzeptiere, dass andere anders handeln und leben - oder ich werde unglücklich darüber, dass nicht alle so leben, wie ich es für richtig halte... und das kam mir dann doch nicht ganz logisch vor. :D

Unolino

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Donnerstag, 8. August 2013, 10:12

Ich reite ja schon über 13 Jahre und bin selber auch Hundehalterin und gehöre wahrscheinlich zu den seltenen Exemplaren, die sagen: entweder Hund oder Pferd. Es sind und bleiben beides Tiere, und meiner Meinung nach kann sich ein Mensch nie 100% auf zwei Tiere gleichzeitig konzentrieren und dann wird es oft gefährlich. Meistens sind die Hunde ja frei, anleinen kann man ja vom Pferd aus nur schwer und die meisten Hunde tun und lassen was sie wollen. Reiter hören auch nicht, wenn man sie um etwas bittet, zum Beispiel den Hund zu sich nehmen oder so. Klar, es gibt immer wieder Ausnahmen, aber meines Erachtens nach machen das die meisten Leute, die zu faul sind einzeln Spazieren zu gehen...sorry...

Nora

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Donnerstag, 8. August 2013, 10:17

Ist schon krass... da scheine ich hier echt Glück zu haben... mit praktisch allen Reitern (ob mit oder ohne Hund). Die sind wirklich - bis auf zwei pubertierende Mädels, die ihre Pferde wie die Bekloppten von A nach B scheuchen und dabei kreischend und quiekend auf den Pferden rumhoppeln - alle supernett, kommunikativ und ihre Hunde sauber, wohlerzogen und in den meisten Fällen überhaupt gar nicht daran interessiert, Antixy kennenlernen zu wollen. Die bedanken sich, die halten mal ein Schwätzchen, grüssen und bremsen alle in angemessenem Abstand ab, um im Schritt zu passieren.

Danish

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Donnerstag, 8. August 2013, 10:17

Das ist jetzt aber eine schöne Pauschalisierung, Uno....

Mit der richtigen Technik und einem gut sitzenden Sattel ist es überhaupt kein Problem, den Hund an die Leine zu nehmen - vor allem, wenn z.B. eine Schleppi am BG ist. Da braucht man sich nur runter zu lehnen. Man kann dem Hund auch beibringen, auf Kdo an der Seite hochzustehen, wenn man zu klein oder das Pferd zu gross ist.

Und als faul würde ich mich nicht bezeichnen: Ich sehe es eher als Bereicherung auch für meine Hunde, dass sie das erleben können. Zudem ist das Tempo für die meisten Hunde viel angehemer als das Schneckentempo, das wir Menschen (aus der Sicht der Hunde) normalerweise an den Tag legen.

Und natürlich muss der Hund unter Kontrolle sein. Solange er es nicht ist, bleibt er halt angeleint, auch auf dem Pferd!