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Ina

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Montag, 30. September 2013, 16:40

Ina und die Katzen

Hallo Leute

Ich bin irgendwie gerade völlig durch den Wind... Ina war am Weekend, wie immer wenn ich Dienst habe, bei meiner Kollegin. Diese hat neu eine Katze die keine Angst vor Hunden hat und ruhiger Natur ist.
Ina hat keinen einzigen Jagdversuch gestartet, sie zeigte eher Respekt vor der Katze. Nun ja, ich fühle mich als Oberversager und könnte heulen.
Ich habe nun nachgedacht warum Ina meine Katzen so hasst...sie zeigt zu Hause Zwangsverhalten weil sie die Katzen nicht jagen darf.
Für mich kommt folgender Entschluss:
1. Es hat mit dem Revier zu tun und mit mir als Bezugsperson. Ina ist ein Kontrolletti wenn es um mich geht oder ihr Revier. Ist zwar schon besser aber noch lange nicht optimal. Andere Hunde würde sie in der Wohnung vermöbeln auch solche die sie kennt. Das habe ich aber verpasst zum üben.

2. Sie weiss das meine Katzen Angst haben und super Opfer sind. Die Katzen rannten schon weg als sie ein Welpe war.

3. Ich bin unfähig gegenüber meinem Hund in einer solchen Situation, ihn glaubhaft in die Schranken zu weisen.

Menschliche Besucher sind kein Thema.

Es haben ja einige Leute hier drinn Hunde die extrem territorial veranlagt sind. Habt ihr mir vielleicht noch Tipps?
Es gilt noch zu sagen das Ina ohne mich sehr unsicher ist und sich keinen falschen Schritt getraut. Auch war es nicht ihr Revier.
Ich werde sicher den Versuch starten und zu meiner Kollegin gehen und schauen wie sich Ina verhält wenn ich Anwesend bin.

Edit: Katzen zu verklickern das sie nicht wegrennen sollen wird nicht machbar. Meine Katzen mochten von Anfang an Ina nicht. Liessen sich aber gemeinsam mit Leckereien füttern. Auch sind es Freigänger... die Katze von meiner Kollegin geht nicht nach draussen und somit einfach immer anwesend und nicht so autonom.

Ina

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2

Montag, 30. September 2013, 17:02

Ach ja, die Katzen würde nun sehr wahrscheinlich mein Exfreund nehmen :) Ausser er ändert seine Meinung wieder einmal. Aber jetzt als ich das erfahren habe kommt mein Dickschädel zum Vorschein... Es könnte vielleicht doch klappen in einer neuen Wohnung mit den Katzis. Da könnten sie 3 Wochen nicht raus. Jedoch mache ich mir doch etwas Sorgen um meine Katzen weil sie Ina nicht mögen und gestresst sind. Ach, vielleicht einfach eine schlechte Konstellation?

Bebbina

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3

Montag, 30. September 2013, 18:12

Tipps geben kann ich dir leider nicht. Kann nur sagen, dass unsere Maligritte ähnlich ist. Katzen draussen hasst sie. Die Katze meiner Schwiegermutter ebenso, obwohl sie die von klein auf kennt. Aber die Katzen der Hundesitterin interessieren sie überhaupt nicht. Ich hab sogar mal gesehen, wie sie neben einer davon lag. Dachte das gibt's nicht.. :ugly:

Ina

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4

Montag, 30. September 2013, 18:20

Ich habe auch gedacht das gibts nicht, das Ina keine Anstalten macht die Katze zu jagen ?( Keine Ahnung.... vielleicht hatte die Katze einfach eine ruhige, souveräne Austrahlung...

ahkuna

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Montag, 30. September 2013, 19:18

Aber jetzt als ich das erfahren habe kommt mein Dickschädel zum Vorschein... Es könnte vielleicht doch klappen in einer neuen Wohnung mit den Katzis. Da könnten sie 3 Wochen nicht raus. Jedoch mache ich mir doch etwas Sorgen um meine Katzen weil sie Ina nicht mögen und gestresst sind. Ach, vielleicht einfach eine schlechte Konstellation?

Ganz ehrlich? So wie ich Ina bei Dir zu Hause mit Deinen Katzen erlebt habe... würde ich sagen, lass es. So weh es tut, aber eine Trennung ist wahrscheinlich für Ina und die Katzen der kleinere Stress als ewig zusammen zu bleiben.

Ich denke auch, dass dies hier

Zitat

2. Sie weiss das meine Katzen Angst haben und super Opfer sind. Die Katzen rannten schon weg als sie ein Welpe war.

einer der Hauptgründe ist, warum es nicht funktioniert. Was weg rennt ist Beute und so verhält sich Ina auch. :S

Wenn Dein Ex sie übernehmen würde, wär das eine super Lösung, ihm vertraust Du ja im Bezug zu den Katzen?

Ina

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Montag, 30. September 2013, 19:29

Ja, eigentlich ist für mich die Entscheidung gefallen die Katzen wegzugeben. Dieses Erlebnis macht mich trotzdem noch einmal nachdenklicher und trauriger.
Ich habe einfach Mühe damit, das ich es nicht geschafft habe, das es klappt. Besser gesagt gebe ich mir innerlich die Schuld. Bin in solchen Sachen extrem hart zu mir.
Aber hast du schon Recht, Ahkuna. Aber irgendwie hatte ich einfach wieder einen Funken Hoffnung aber wenn meine Katzen nicht mitspielen wirds einfach schwierig.
Ja, ich wollte von Anfang an das die Katzen zu meinem Ex gehen. Er schaut gut zu ihnen und werde sie sicher besuchen gehen. Hoffe er ändert seine Meinung nicht wieder. Habe ihm auch gesagt das ich die Katzen wieder zu mir nehme, falls es irgendein Problem gibt.

agathe

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Montag, 30. September 2013, 21:04

Ich denke nicht, dass Du Dich schlecht fühlen musst, weil Du nun entschieden hast, die Katzen abzugeben.

Nachdem ich Deinen ersten Beitrag hier las, dachte ich "besser wenn die Katzen aus dieser schwierigen Situation draussen sind und alle kommen zur Ruhe" und es beruhigt mich am Ende zu lesen, dass Du auch so entschieden hast.

Es schmerzt sehr, ein Tier für dass man ja eigentlich eine lebenslange Verpflichtung eingehen will, umzuplatzieren. Aber wenn es einfach nicht passt, es immer wieder ziemlich Stress hat, ist es besser. Es erfordert manchmal mehr Kraft so einen Entschluss zu treffen als an der häuslichen Situation zu basteln.

Ich halte die Daumen, dass es mit Deinem Ex und den Katzen klappt! Nur Mut!

chnopf

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Montag, 30. September 2013, 22:02

Ich denke auch, dass es für dich (deine Nerven) und Ina besser ist wenn du die Katzen deinem Ex überlässt. Dort haben auch sie ihre Ruhe.

Deswegen schlecht fühlen musst du dich nicht. Meine Hexe jagt Katzen normalerweise wie blöd. Bei der einen Hundesitterin hatte sie drei Katzen die sie liebte! Und mit lieben meine ich, sie haben sich am Morgen Nase an Nase begrüsst, sind zusammen rumgelegen usw. Hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, ich hätte es nicht geglaubt.

Es ist immer etwas anderes an einem fremden Ort. Das ist auch mit Kinder so. Zu Hause benehmen sie sich unerzogen, auswärts haben sie plötzlich Manieren. Nur so als Beispiel.

Du hast eine strenge Zeit hinter dir. Tu dir was gutes und halte an deinem Entschluss fest. Das kommt gut :troest:

Ina

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Dienstag, 1. Oktober 2013, 08:52

Es ist schon so, an " fremden" Orten benimmt man sich besser. Aber es beruhigt mich das andere Hunde die Katzen als Jagdobjekt ansehen bestimmte Katzen akzeptieren können. Dachte schon das liegt 100% an mir.
Keine Ahnung warum mich das so aus der Bahn geworfen hat... Aber natürlich will ich das Beste für alle Beteiligten.

sighthound

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Dienstag, 1. Oktober 2013, 13:58

es ist für mich ein unterschied, ob ein hund katzen hasst oder einfach jagdtrieb hat. dawn jagt draussen katzen, aber sie liebt katzen trotzdem. erwischt sie eine, tut sie ihr gar nichts. sie würde sie eher zu tode lecken als zu töten. zuhause lebt sie mit meinen katzen, egal ob die wild durchs haus rennen (bei 2 jungkatzen kommt das täglich vor) oder einfach nur daliegen. meine maine coon kann die hunde auch ärgern, indem sie sich mitten ins wohnzimmer legt und anfängt zu fauchen wie eine irre. das regt jendayi derart auf, dass sie zu kläffen anfängt. doch niemals würd sie sich dabei vergessen und die katze töten wollen. sie will sie dann nur auf den nächsten katzenbaum scheuchen, weil sie eigentlich angst hat in dem moment vor ihr. meine dürfen aber raus und rein und im garten wettrennen machen, das ist gar kein thema.

meine barsois sind aber null territorial und jendayi an einem extrem kleinen ort (kurz bellen um zu sagen, hier wohn ich, und dann darf jeder mit oder ohne hund aufs grundstück). meine katzen sind null gestresst und die heimlichen chefs der hunde. besonders die jungtiere tanzen ihnen ganz schön auf der nase rum. der verstorbene jayden war jendayis lieblingsspielgefährte, da verschmolzen katze und hund zu einem ganzen. wenn dann da mal aus übermut eine katze gejagt wird, so ist das etwas was ich verbiete aber nichts mit aggression oder gefahr zu tun hat.
draussen auf dem freien feld ist ein grosser unterschied zu zuhause, auch bei meiner dawn. trotzdem: so wie du beschreibst, das möchte ich mir und meinen katzen nicht zumuten.
herzliche grüsse von conny mit sighties, cats, chins and bunnies

http://snowhite-symphony.de.tl

chnopf

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Dienstag, 1. Oktober 2013, 14:39

Finde es ganz normal, dass du dir solche Gedanken machst. Mich "ärgert" es manchmal auch wenn ich erfahre was auswärts mit Asta alles klappt und bei mir nicht ;) Es gibt aber Dinge die will oder kann ich nicht ändern oder es braucht zu viele Nerven. Geb ich auch ganz ehrlich zu.

Bei dir kommt dazu, dass die Situation vermutlich schon zu festgefahren ist. Da ist es nochmals schwieriger es irgendwie hinzubekommen.

Kopf hoch, du hast auf dein Bauchgefühl gehört und dich richtig entschieden :)

Feli02

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Dienstag, 1. Oktober 2013, 17:23

Tut sie den Katzen wirklich was?
Viele Grüße
Andrea und Pack

Ina

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Dienstag, 1. Oktober 2013, 19:36

Sie ist enorm hoch im Trieb wenn eine Katze wegrennt... wenn der Schalter im Hirn umkippt, dann gehe ich schwer davon aus das sie die Katze packt.

Feli02

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14

Dienstag, 1. Oktober 2013, 21:20

Dann denke ich auch das Du 100% im Sinne Deiner Katzen entscheidest, wenn Du einer der beiden Parteien ein neues Zuhause suchst.
Ich glaube nicht das es an Dir liegt, eher an der jagdlich hohen Motivation Deines Hundes und den Fluchtverhalten Deiner Katzen.

Dexter scheucht meine Katzen auch öfter mal, bzw er versuchts :cursing:
Ich bin aber sicher das er ihnen nix tut und sie haben ein ganzes Zimmer mit Katzenklappe an der zum Resthaus das nur für die Katzen zugänglich ist.
Es sind ehemalige wilde Katzen ,leicht zu scheuchen.
Ich bin absolut sicher, hätte Dexter es mit meinem leider schon verstorbenen Katern Dylan und Morrison zu tun, wäre er es wo durch die Wohnung gejagt würde
Viele Grüße
Andrea und Pack