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Magi

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Samstag, 23. November 2013, 14:38

Kontrollzwang - gekläffe bei anderen Hunden

Hier lebt ja noch Laila ein Labrador x Appenzeller Mix, von den Pfoten und der Gangart schätze ich da noch was Wuschelmolossigeres drin (Bernhardiner, Leonberger..).
Vor über einem Jahr kam sie mit 8 Jahren zu uns. Abgabegrund wegen (wirklicher!) Allergie vom Kind. Lebte bei der Vorbesitzerin immer mit Hunden zusammen und hatte ein schönes Hunde leben. Gibt da nichts zu beklagen, keine Traumas, keine böse Strassen Vergangenheit.

Aber die Hündin kann keine Hunde anständig kreuzen, geschweige denn zu sehen wie andere Hunde spielen. Soweit ich weiss, war alles schon bei der Vorbesitzerin so, jedenfalls das kreuzen haben wir schon vor der Übernahme gewusst und auch gesehen wie das abläuft.

Kreuzen sieht in der Regel so aus, Zelda wird angeleint wegen ihrer überschwänglicher Art zu begrüssen. Laila wird danach auch angeleint. Zelda kommt zur Strassen Innenseite, Laila zur Aussenseite. Jedes fixieren wird stimmlich abgemahnt, jedes mich anschauen oder an lockerer Leine laufen wird stimmlich gelobt.
Je nach Hund wird schon 20 Meter vorher fixiert oder erst auf voller Augenhöhe, ist der Hund ihr nicht geheuer (selbst wenn dieser sehr gut kommuniziert und den Blick abwendet) wird er angekläfft. Zähne werden nicht gezeigt, Hauptsache laut ist die Devise. Da unsere Körperlichen Verhältnisse unfair sind, kann ich sagen, sie gibt nicht alles was sie kann - denn ich kann sie locker noch halten.

Ich hab hier auch schon die Leine fallen lassen müssen weil ein Vollidiot seinen Hund in MICH rennen lassen hat während ich beide Hunde sehr kurz an der Leine hatte. Sie ist auch da nicht auf den Hund aggressiv los, hat ihn eingeschränkt, angeknurrt und nur gedroht. Sehr lange und deutlich. Ich konnte sie daraus sehr gut stimmlich abrufen und wieder an die Leine nehmen. Deswegen denke ich, ist da nicht viel Ernsthaftigkeit dabei.

Ist sie frei und der Kontakt entsteht so, schicke ich bei Junghunden erst den Laila zum "abchecken" und sie grenzt diesen dann sofort ein mit Wegabschneiden, Kopfauflegen, knurren. Bis ich sie abrufe und an die Leine nehme. Danach darf Zelda und es wird in der Regel ein Spiel welches Laila Umgehend verhindern möchte. Mit gekläffe - wird dann stimmlich abgeschalten und wenns nicht hilft auch mal am Halsband kurz genommen und Blickkontakt verlangt. Im Notfall auch mal mit wenig Körpereinsatz.
Danach beginnt das gejammer und heul Konzert das ich nicht mehr Abschalten kann, an dem scheitere ich. Da hilft kein Platz, kein rum Zupfen an der Leine, kein Schnauze - nichts. Futter nimmt sie zu dem Zeitpunkt sowieso keines.

Bei älteren Hunden schicke ich zu erst Zelda damit sie von diesem "gemassregelt" wird für ihr überschwängliches Hallo und wenn Zelda beginnt sich abzuwenden und rum zu schnüffeln lasse ich Laila frei. Entweder knurren sich beide Hunde wenige Sekunden an und die Wege trennen sich von selber, oder sie schränkt den Hund ein so lange ich zuschaue was ebenfalls nicht lange ist. Und nur in den wenigsten Fällen gibt noch die weiteren Optionen sie mag den anderen Hund von anfang an und findet ihn cool (unkastrierte Appenzellerrüden, unkastrierte Retrieverrüden..) oder sie bekommt eines kurz auf's Dach und schleicht sich dann davon.
In der Regel bevorzuge ich aber keinen Kontakt, ausser es ist wirklich ein toller Junghund für Zelda zum rumtoben.

Mein Eindruck ist, Laila möchte alles und jeden Kontrollieren. Jetzt ist nur meine Frage wie mach ihr klar, dass ich für Zelda schaue und nicht sie und fremde sowieso nicht kontrolliert werden sollen? Fixieren wäre ja noch egal, aber es ist nervig wenn da ein 25kg Hund vor sich hin kläfft und danach jammert während man sich auf Zelda achten muss und/oder mit dem anderen Hundebesitzer reden möchte.


Mich stört auch nicht, dass wir nur an der Leine kreuzen können. Denn das mach ich sowieso lieber als zwei Hunde auf einen anderen los zu lassen. Aber dieses gekläffe und geheule wenn wir stehen bleiben und sie an der Leine ist... :lama:

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Samstag, 23. November 2013, 15:04

Du beschreibst grad Jade :thumbsup: ich arbeite auch grad intensiver an diesem Verhalten. Ich bin aber gerade im Moment noch dabei, das Verhalten zu unterbrechen und umzulenken. Ich mache alles uebers Futter. Jade ist so elendig verfressen, das sollte theoretisch funktionieren :D
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Magi

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Samstag, 23. November 2013, 16:13

Und wie machst du das genauer mit dem Futter?

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Samstag, 23. November 2013, 16:30

Hmm ich finds noch schwer zu beurteilen ob es wirklich Kontrollzwang ist, könnte es auhc unsicherheit sein ?? ich kenn sie ja nicht so ist das schwer zu beurteilen ...
und wenn da Kontrollverhalten mitspielt ist das hier ...

Zitat

Ist sie frei und der Kontakt entsteht so, schicke ich bei Junghunden erst den Laila zum "abchecken" und sie grenzt diesen dann sofort ein mit Wegabschneiden, Kopfauflegen, knurren. Bis ich sie abrufe und an die Leine nehme. Danach darf Zelda und es wird in der Regel ein Spiel welches Laila Umgehend verhindern möchte. Mit gekläffe - wird dann stimmlich abgeschalten und wenns nicht hilft auch mal am Halsband kurz genommen und Blickkontakt verlangt. Im Notfall auch mal mit wenig Körpereinsatz.
Danach beginnt das gejammer und heul Konzert das ich nicht mehr Abschalten kann, an dem scheitere ich. Da hilft kein Platz, kein rum Zupfen an der Leine, kein Schnauze - nichts. Futter nimmt sie zu dem Zeitpunkt sowieso keines.


eher kontroproduktiv, da du sie ja quasi hinschickst um "den Job" (den anderen abzuchecken ... wozu eigentlich? wegen zelda um zu kucken ob Kontakt mit dem anderen hund io ist oder wieso machst du das genau so?) zu erledigen, ihr dann aber mittendrin sagst ... ne doch nicht komm wieder her und dann schickst du Zelda hin ... und damit scheint sie ja dann nicht umgehen zu können und ihr nachfolgendes Verhalten lässt Frust vermuten ...
und je nachdem was für ein gegenüber da ist (wenn auch ohne Leine) kann so ein provokatives Verhalten durchaus zu ner Prügelei führen.

Schwierig was zu raten ohne den Hund zu sehen, aber ich würde da auch in Richtung Gegenkonditionierung arbeiten (sprich eine andere Erwartungshaltung bei Sichtung eines Hundes antrainieren), und nebenbei an ihrer Frusttoleranz und daran dass sie draussen mit anderen Hunden nix zu regeln hat. Frisst Laila gar kein Futter draussen, oder nur wenn sie sich schon aufregt?? Vermutlich wirst du so arbeiten müssen, dass sie gar nciht in dieses Verhalten fallen kann. Wenn sie das schon Jahrelang bei den Vorbesitzern gemacht hat, ist es vermutlich auch schon zu einem grossen Teil gewöhnung geworden. Wenn möglich Bogenlaufen fällt mir erst mal auch noch ein (ist halt nicht immer machbar ... )

joa ... erst mal so ein paar Gedanken von mir, vielleicht hilft dir das etwas weiter ...
Lg Nathalie


Magi

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Samstag, 23. November 2013, 16:55

Wenn ich die Hunde hin lasse, schicke ich erst Laila, weil Zelda in der Regel ein Spiel beginnt und Laila gefrusteter ist wenn sie immer an der Leine bleibt. Kann sie kurz die "Meinung Geigen" und ich lass erst dann Zelda hin, dann kläfft sie an der Leine rum, aber einfaches gemotzte. Ob das so richtig ist, kann ich dir nicht sagen, es erschien mir einfach immer in der Reihenfolge besser zu laufen als anders herum. Beide gleichzeitig geht nicht, weil Zelda dann den Hund bedrängt und zum Spielen auffordert während Laila ihn abdrängt und sagt er hätte sich gefälligst nicht zu bewegen so lange sie ihn überprüft. Das finde ich dann für den fremden Hund sehr unfair.

Mal eher stichwortartig der Ablauf von beiden Varianten;
Variante A Zelda zuerst Laila danach;
- Zelda geht hin
- begrüsst und fordert zum Spiel
- Laila zieht an der Leine, Versucht alles um zu dem Hund hin zu kommen
- kläfft dabei und murrt um sich herum
-- kommt der Hund zu ihr ist sie ein Berserker der zwar nicht zu packt aber rumtobt und auch recht grob wird. Da muss ich den fremden Hund abwimmeln.
-- spielt der Hund mit Zelda, zerrt Laila noch extremer herum und Versucht körperlich dahin zu kommen

Variante B zuerst Laila danach Zelda
- Laila geht hin und kontrolliert den Hund, entweder klärt es sich sofort oder eben nicht.
- Ich rufe sie ab, egal wie die Situation war, während sie knurrt oder sonstiges, schaue ich dass ich es laufen lassen kann - höchstens ich hab das Gefühl es kippt gleich.
- lasse Zelda von der Leine und in dem Moment macht Laila noch nichts
- ignoriert der andere Hund Zelda, ist es entweder ein gekläffe weil sie den anderen so Scheisse findet oder ruhe
- spielt er mit Zelda, kläfft und jault Laila aber ohne sich körperlich dafür einzusetzen zu dem Hund hinzu kommen.
-- kommen die spielenden Hunden zu uns möchte sie den anderen einschränken, knurrt ihn aber nicht an.
-- bleiben sie in der ferne, gekläffe und gejammer..

Deswegen sehe ich in A mehr Frust als in B.

Das idealste sind alte Hunde denen die Welt egal ist und über alles drüber stehen, da geht sie hin, zieht kurz die Lefzen hoch und die Sache ist gegessen, egal was der alte Hund tut. Danach geht Zelda hin, merkt dass der sich keinen Wank bewegt und wir können dann in Ruhe stehen bleiben. Alle sind ruhig und glücklich.

Sie frisst draussen wenn sie keine "Aufgabe" hat, so bald sie einen Hund fixiert oder im Visier hat, dann kann ich sie nur Umlenken in dem ich sie am Halsband mit nehme in die Gegenrichtung. Hunde sind ihr auch egal so lange sie genug weit entfernt sind, sind sie aber erstmal anfixiert - dann gibts nur Richtungswechsel oder anleinen und kreuzen.

Anfangs ging ich allem und jedem aus dem Weg, jetzt nicht mehr, das ist mir schlicht weg zu blöde. Vor allem weil ich bei der Routine ruhiger bleibe und es gelassener sehe da einen tobenden Hund an der Leine zu haben.

Was Zelda übrigens bei dem fixieren und gekeiffe tut weiss ich nicht wirklich. Manchmal hab ich das Gefühl sie unterstüzt Laila und fixiert mit, aber halt nicht so extrem dass ich es wirklich bemerke. Dafür müsste mich wohl schon jemand von aussen Beobachten. Mein Vater hat dafür leider nicht so das Auge, er sieht darin eh keine grossen Probleme.

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6

Sonntag, 24. November 2013, 10:36

Bin grad nur am Handy ...

Wie reagier Leila denn auf andere Hunde wenn sie alleine ist? Ist es das gleiche, oder reagiert sie nur so wenn Zelda dabei ist?
Lg Nathalie


Magi

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7

Sonntag, 24. November 2013, 11:41

Sie reagiert gleich, auch wenn zwei fremde Hunde spielen ohne Zelda.
Es ist zwar schon stärker wenn es ein Hund ist den sie kennt, aber immer vorhanden das Verhalten. Auch das kreuzen.

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8

Sonntag, 24. November 2013, 12:01

Ich machs folgendermassen:

Wenn uns ein Hund entgegenkommt, steh ich meistens in die Wiese und mach nen fuer Jade guten Abstand. wenn sie den Hund anguckt - und noch nicht ins Starren verfallen ist - schmeisse ich ihr ein paar Leckerlis an. Die, die sie nicht gleich gefangen hat, sammelt sie vom Boden auf. Sie guckt mich an, will schliesslich mehr, lobe sie und dann gibts wieder Leckerlis. Je nach Situation, schmeisse ich ihr wieder welche auf den Boden oder geb sie direkt aus der Hand. Ich schmeisse sie auf den Boden, wenn sie ihren Blick nicht ganz lösen kann. Dabei geh ich noch nen Schritt retour, um die Distanz nochmals etwas zu vergrössern. Wenn sie mich anguckt, loben und Leckerli reinschieben. Ich achte mich immer darauf, dass sie nen Moment lang den anderen Hund anguckt.

Wenn ich keine Möglichkeit habe etwas auf die Seite zu stehen oder Jade bereits fixiert, drehe ich um und lauf ne andere Strecke. Ich lasse ihr einfach keine Chance in alte muster zu verfallen.

Das gleiche mache ich uebrgens auch mit Mäx, den ich eh meistens mit dabei hab, wenn ich mit Jade unterwegs bin und auch bei Bones konnte ich so grosse Erfolge feiern (jaja, da sollte ich mal wieder den Thread aktualisieren)
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Magi

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9

Montag, 25. November 2013, 16:52

Hm, die Methode gefällt mir eben nicht so gut. Weil ich Laila nie einzeln dabei habe, immer mit Zelda zusammen. Und es so eigentlich ein Futterkrieg gibt. Sie fetzen sich nicht, sind auch nicht Futterneidisch, aber es kommt eine unglaubliche Hektik in das ganze.
Im Prinzip müsste ich jedes Kreuzen vom Hund meiden, um ein fixieren zu vermeiden. Aber das ist hier kaum möglich.

Heute standen auch wieder plötzlich um eine Ecke zwei angeleinte Hunde. Die wurden ordentlich fixiert, Kamm gestellt und weil ich zu langsam war mit zurück Rufen (wurden wie gesagt von denen überrascht) hat sie dem einen Kurz den Kopf auf den Rücken gelegt, danach konnte ich sie endlich abrufen und dann war für sie die Sache aber schon lange gegessen. Die andere Hunde waren (für mich verständlich) sauer (und gefrustet?). Der andere Hundehalter sah es zum Glück gelassen und meinte nach meiner zweiten Entschuldigung es sei ja schon längst wieder gut :aufgeb:

Soweit ich beobachten konnte war Zeldas Körperhaltung in etwa so
also durchaus Startklar?

Hach.. :( ich möcht den Hund ja nicht um alle Ecken verbiegen, sie muss Hunde nicht lieben. Aber wenn sie wenigstens nicht mehr wie blöde kläffen würde wenn sie angeleint ist. Hier gehört es einfach zum guten Ton wenn man noch miteinander redet, kurz Hallo sagt etc. und je nach Hundehalter mach ich das auch gerne. Mit ihr dabei ist das aber fast unmöglich :grumpy:

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Nina

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Freitag, 3. Januar 2014, 06:07

Mit "Kreuzen" meinst du angeleinten Begegnungsverkehr, oder?

Auch wenn sie der Typ "Kontrolletti" ist, klingt das für mich auch nach einem Frust-Problem.

Wenn das Problem auch ohne Zelda besteht, würde ich erstmal nur mit Laila dran arbeiten. Also getrennt raus gehen, damit du am Anfang dich ganz auf sie konzentrieren kannst. Sind die Begegnungen mit Zelda denn gar kein Problem? Kann sie gut an der Leine laufen auch bei sowas?

Ich persönlich lasse meine Hunde möglichst nie (!) in so einer hohen Erregungslage aus der Situation raus kommen. Die unterbreche ich möglichst sofort, setz den Hund wieder ordentlich an mein Bein, streichel ihn ab und lobe ihn ruhig-den Blick kontrolliere ich falls nötig noch mit einer flachen Hand (mit der ich den Kopf halt kontrolliere-ich haue nicht :D ). Je öfter ein Hund eine Situation in so einer hohen Erregung verlässt, desto eher wird er diese auch in Zukunft mit dieser Situation verknüpfen. Nun besteht das Problem bei Laila ja schon einige Zeit. Man kann also davon ausgehen, dass da bereits eine ritualisierte Handlung mit spielt. Die ist dann leider auch nicht mehr so einfach zu "löschen".

Man kann da recht gut über "Führung" auch dran gehen. Das lässt sich über ein Forum aber kaum raten. Das kann besser ein guter Hundetrainer vor Ort. ;)

Ansonsten finde ich den Vorschlag des "Clickerns" eigentlich sehr gut. Die Idee dahinter ist ja eigentlich die, dass du diese alte Verknüpfung "fremder Hund=Aufregung" mit etwas Neuem "überschreiben" kannst. Da bietet sich das Markern des Blickes zum anderen Hund eben an. Dadurch schaffst du eine klassische Konditionierung "fremder Hund=supertoll bei Frauchen". In der Praxis würde es dann folgendermaßen aussehen: Laila sieht einen Hund, sofort Click und Belohnung. Hat sie sich die abgeholt und schaut den anderen Hund an wieder Click und Belohnung. Nicht nur, dass du so gegenkonditionierst-der "Click" ist letzten Endes auch eine Umorientierung. Der Hund schaut dich an, woraus sich in Zukunft eine nette Verhaltenskette entwickelt: Anderer Hund wird entdeckt, Laila schaut dich an --> perfekt!

Dies lässt sich ja auch prima bei Spielsituationen stellen. Zelda spielt mit einem Hund und du positionierst dich mit etwas Abstand zum Geschehen. Laila sieht das Treiben, sofort Click und Belohnung. Die kannst du auch variabel gestalten. Mal Futter das gesucht wird, mal ein körperliches Spiel mit dir - einfach das was sie auch gut findet.

Wenn es mit beiden zusammen Futterkrieg gibt, würde ich auch daran gezielt arbeiten. Hektik führt nicht zum Leckerchen. ;) Das würde ich gezielt in reizarmer Umgebung üben. Mit zwei Hunden lassen sich ja auch prima Übungen machen, wzB beide müssen sitzen und du rufst nur Eine zu dir, während die Andere warten muss. Da müssen sie sich konzentrieren und du hast beide in einer ruhigen Arbeit.

Man muss halt dabei genau abpassen wann der Hund noch empfänglich ist und wann nicht. Wie gesagt: Ich breche sowas auch rigoros ab. Man hat nicht immer die Möglichkeit auszuweichen oder jede Situation voraus zu sehen. Ich zerre meine Hunde aber auch nicht durch jede Begegnung die nicht sein müsste. Ich bin ein bekennender "Straßenwechsler" und an "Engstellen-Wartender". Dabei erwarte ich dann aber ein gutes Benehmen von meinen Hunden.

Der Thread ist ja schon etwas älter-hat sich denn mittlerweile etwas ergeben?

Magi

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11

Freitag, 4. April 2014, 14:21

So, nun schreib ich hier endlich mal wieder.

Madame Laila von und zu Appenzeller hat mitgemischt macht ihrem Mix alle ehre.
Nach wie vor, wird gern und viel gekläfft, immerhin soll alles gefälligst nach ihrer Nase gehen. Ihre Anforderungen sind zwar nicht so überissen wie bei Zelda, aber ihre Frustrationstoleranz, Impulskontrolle und co lassen zu wünschen übrig.

Nach dem ich einige von euch erwähnten Methoden ausprobiert habe, kam ich auf den grössten Erfolg mit verbalem loben und strafen. Also gutes Verhalten wird belohnt, schlechts abgestellt und wenns sein muss auch mal mehr. Denn sie weiss es, sie kann es. Es mag zwar nicht die netteste Art sein, aber sie nimmt schlichtweg kein Futter wenn sie einen Hund gesichtet hat. Hantiere ich mit Futter, hab ich dann noch nerve Beagle neben mir und das wird dann einfach schwer im Handling und vor allem Timing.
Es ist nun ein Stückweit besser geworden, sie bekommt nun - wenn es geht - auch als Belohnung, das sie zum Hund hin darf. Ich lasse nun vermehrt Zelda hin und sag den Leuten was Sache ist. So wird sie selber auch ruhiger, weil sie weiss, sie kommt ja auch gleich dran.
Vorher habe ich Hundekontakt gemieden, auch für Zelda. Es war kein abschnüffeln erlaubt. Kam ein freier Hund habe ich ihn abgewehrt, weil ich dachte, es wäre einfacher wenn ich es löse.
Seit ich aber Zelda dann voran schicke, Zelda es lösen lasse und danach Laila hinlasse - klappts recht gut.

Wie es alleine funktioniert weiss ich nicht, müsste ich mal wieder mit meinem Vater zusammen sitzen. Da ich immer beide dabei habe und nie getrennt.

Allen in allem, wird nun viel an Impulskontrolle trainiert und Frustrationstoleranz. Das fehlt ihr einfach Wahnsinnig. Wenn ich vergleiche was Zelda aushalten kann und was Laila, sind dazwischen Welten.
Viele Dinge, nehmen wir aber nun hin wie sie sind, mein Vater sieht darin einfach keinen Sinn sein Liebling zu erziehen :D

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12

Samstag, 5. April 2014, 03:11

Ich kann ja nicht wirklich schreiben finde das Thema aber sehr interessant.

Laila und duffy frei. Glaube bei dem verhalten. ...uuiii das würde nicht gehen ^^
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13

Donnerstag, 10. April 2014, 23:23

Nein, Laila und Duffy würde nicht gehen. Weil Laila auch nicht merkt wann sie "kleine Brötchen" backen muss. Es gibt eine Hündin wo sie so vermöbelt wurde, das sie danach ein Spaziergang mit ihr gar nicht mehr ging weil Laila nur noch an mir klebte und beschwichtigte. Aber ansonsten musste man sie immer aus der Situation herausholen (was Gott sei Dank geht) und sie selber vor ihrem übereifer schützen. Eine Duffy würde sich ein Kopfauflegen sicher nicht lange gefallen lassen.

Heute waren wir an der Langen Erlen und ich war so stolz auf Laila. Im Tierpark war sie relativ gestresst, weil sie das kurze Leinen laufen nicht mehr so gewöhnt ist und die vielen Eindrücke für sie anscheinend auch viel waren. So ging es danach runter ans Ufer damit sie mit Bewegung Stress abbauen kann (wirkt bei ihr sehr gut) und jede Hundebegegnung war zwischen solala bis super.

Einen schwarzen Schäferartigen hat sie überrumpelt und liess sich nicht stoppen. Der hat das aber zugelassen und abgedreht, danach war für beide die Sache geregelt (keiner von beiden hat gebellt). Zwei Jagdhundeartige (Oder Ridgebacks ohne Ridge? keine Ahnung..) kamen auf sie zugestürmt und haben ihre Masche bei ihr gemacht. Sie blieb ruhig und hat die Situation selber gelöst :hurra:
Dann noch einen Hund hat sie leicht bedrängt und liess sich dann abrufen und einen weiteren wollte Zelda zum spielen auffordern. Da hat sie auch ohne gekläffe gesplittet.


Es ist noch absolut unsouverän und übertrieben in ihrer Handlung. Aber sie hat nicht gekläfft, keine grossartigen Stressanzeichen gezeigt und vor allem, sie hat bei keinem zu stark überreagiert sondern sich wieder lösen können. :thumbsup: :thumbsup:


(Zelda war die ganze Zeit frei, soo ein tolles Hundchen gewesen :hurra: :hurra: :hurra: )

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14

Freitag, 11. April 2014, 10:38

Freu mich das es so schön war in den langen erlen. Aber irgendwann würde ich ja so gerne zelda kennenlernen und mit ihr und duffy geht ganz bestimmt
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15

Freitag, 11. April 2014, 11:58

So - erstmals freuts mich, dass ihr bereits Erfolge erzielen konntet! :thumbup:
Hab den Thread leider erst jetzt entdeckt.

Was genau 'bestrafst' du verbal und wie ?
Ich darf an meiner Seite auch einen bellfreudigen Appenzeller-Mix geniessen und ja, es kann durchaus sehr mühsam sein. Wir haben es über die Jahre aber schon ziemlich gut in den Griff bekommen, sodass sie viel weniger bellt - im Gegenzug gibt's dann immer mal wieder Minuten, in welchen sie sich das Herz aus dem Körper kläffen darf und sichtlich glücklich damit ist. ^^

Arbeitest du eigentlich an der Art von Laila gegenüber anderen Hunden oder akzeptierst du dies einfach ?
Luna war früher ja auch etwas schwierig in Hundebegegnungen, Geprotze, Gekläffe, Geknurre, Geprügel. Mittlerweile ist es viel ruhiger und ab und an gibt es sogar Hundebegegnungen ohne Sicherung an der Leine - im Normalfall aber immer angleint. Dew und Luna lasse ich auch nur getrennt zu fremden Hunden, Luna immer zuerst - dies auf Grund der Rudeldynamik, die bei unseren Beiden sehr schnell ausartet. Dew hat das Gefühl, der König der Welt zu sein, pufft alle an und wenn es zum Eklat kommt, schützt ihn Luna dann schon.

Vor einigen Jahren kläffte Luna sehr oft während andere Hunde im Training den Agi-Parcours liefen, nach 'etwas' Training konnte sie kommentarlos, frei, am Boden liegen und zugucken. Sie hat gelernt, dass im Platz Ruhe herrscht und das absolut nichts Schlechtes ist - so kann ich sie mittlerweile fast überall im Alltag ruhig stellen und auch sie beruhigt sich so viel schneller, da sie den Ablauf gewohnt ist. Wir arbeiten ausschliesslich nur mit verbaler und körperlicher Bestätigung, somit gibt's bei uns kein Futter. Dies, weil sie zu Beginn des Trainings so im Trieb war, dass sie es erst gar nicht realisierte und ich zudem kaum was dabei habe, weil es sehr gerne vergessen wird - darum auch kein Clicker.

Magi

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16

Freitag, 11. April 2014, 12:50

Laila ist, wenn sie die Ohren offen hat, sehr gut zu beeindrucken.
Ich bestrafe vor allem ein angespanntes fixieren und ein anschleichen. Das wird mit "Laila - NEI! sii loh" kommentiert. Löst sie es auf kommt gleich ein "suuuupi feiiini" und so weiter. Sie reagiert darauf gut. Mal "rucken" (ja ich gehöre zu denen :lama: ) tue ich nur wenn sie zieht.
Frei kommentiere ich auch immer fast jede Aktion von ihr mit "suupi, so esch guet" oder "Laila nä-ää!".

Hmm, so gezielt arbeiten ist einfach schwer. Für mich ist die Motivation es zu ändern zu klein um mit ihr getrennt Spazieren zu gehen und dann auch noch Hunde zu suchen. Mit beiden Hunden zusammen ist ein Umlenken bedingt möglich aber eben das mit dem Futter oder Clicker kann ich vergessen. Laila fühlt sich damit nicht angesprochen obwohl sie es kennen würde, für sie ist dann der Hund zu wichtig und ich hab eine bettelnde, nervende Zelda an der anderen Hand. Löse ich die Situation ohne Hilfsmittel ist wenigstens Zelda ganz normal wie immer.

Frei schicke ich, wenn es geht, immer Zelda. Weil diese einfach alle Hunde in Ordnung findet und ich dann auch den anderen Einschätzen kann. "dominiert" der fremde Hund Zelda, lass ich Laila nicht hin, ist er souverän und/oder zurück haltend, lass ich Laila dazu wenn es einen Grund dazu gibt. (Wenn ich mit den Leuten rede, sie in die selbe Richtung laufen etc.)

An der Langen Erlen hab ich sie aber einfach machen lassen. Da hab ich nur sie jeweils aus der Situation gezwungen bevor sie fand pöbeln zu müssen. Hat aber keinen frontal von Anfang an angemotzt :thumbsup:

(Manchmal hab ich ja das Gefühl es liegt sowieso an mir, dass sie überhaupt pöbelt. Dann kommt mir aber in Sinn das wir sie ja so übernommen haben :D )

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Freitag, 11. April 2014, 13:29

Weisst du, wieso Laila pöbelt/provoziert/wasauchimmer ?

Bei Luna war der Grund ziemlich sicher ihre Unsicherheit, welche wir lösen konnten. Dies aber nur dadurch, dass sie anfangs konsequent nicht mehr in eine solche Situation kam - und somit keine Hundekontakte mehr hatte. Mittlerweile geht's wirklich eigentlich sehr gut und es ist viel entspannter, mit ihr fremde Hunde zu kreuzen.
Habe mich übrigens immer sehr darauf geachtet, dass ich absolut nur Positives lobe und das Negative ignoriere bzw. versuche, nichts Negatives kommen zu lassen. Klar, anfangs kommst du dir etwas doof vor, aber bei uns hat es erstaunlich schnell gefruchtet. Sobald sie den Hund sah und noch ruhig blieb, lobte ich sie mit einem ruhigen "Suupi", "Brav, Muus" oder "Oh, chunt en Hund ?" - so, dass sie spürte, dass absolut alles in Ordnung war. Anfangs waren es zwei Sekunden, die ich loben konnte, bis das grosse Gestürme wieder begann - mit der Zeit wurde es weniger bzw. längere Sequenzen, die ich loben konnte und ja, heute sind die Begegnungen zu 80% absolut ruhig und entspannt und ich könnt mich noch jedes Mal vor Freude kneifen, dass wir es hinbekommen haben.

Falls du weiteres wissen möchtest, gib mir Bescheid. Ansonsten kann ich dir auch ein Buch empfehlen, darauf basiert unsere Arbeit, einfach etwas abgeändert auf uns. Im Vornherein hätt ich nie gedacht, dass uns das Buch hilft, aber ja - kommt immer anders, als man denkt.

Achja, pssst. Wer uns am Massage-Seminar sah und jetzt denkt "Aber die war gar nicht so wie die jetzt schreibt" - im Alltag auf einen fremden Hund zu treffen oder erst eine Stunde fahren, um auf mehrere Hunde in einem Raum zu treffen, ist für uns noch immer ein sehr, sehr grosser Unterschied und für unsere Verhältnisse hat sie sich eigentlich ganz gut benommen.. Halt etwas kläffig, aber ebä :whistling:

Cordt

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Hunde: RHT, Cordt *2009

Hundesport: Mantrailing, Nasenarbeit

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Freitag, 25. April 2014, 14:39

Ich gebe mal meinen Senf dazu, vielleicht lässt Du Dich davon animieren.

Vorab einmal kurz. Das Strafen für das Verhalten unterbindet es zwar, aber der Auslöser für das Verhalten verschwindet dadurch nicht.

Ich weiß nicht, ob Du mit einem Clicker oder/und auch einem Markersignal (das ist wie ein Click nur halt nicht manuel durch den Clicker "gemacht", sondern kann ein Schnalzen oder ein kurzes Wort, bei uns ist es das Wort "Click") arbeitest.
Wenn ja, dann würde ich Dir erstmal "Click for Blick" empfehlen, damit bekommst Du erstmal ein "Fuß in die Tür", kannst Laila auf Dich umlenken.
Man kann das dann später noch weiter ausbauen, ist auch in dem Artikel erklärt.

Wenn Du bisher noch nicht mit Markersignal/Clicker arbeitest, aber neugierig geworden bist, dann gibt es hier Spass mit Hund ganz viele Infos. ^^
LG
Ilona & "Konzentrat" Cordt

Der Dackel ist ein Konzentrat.

Magi

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19

Samstag, 29. November 2014, 02:34

Auch hier hat sich etwas getan. Es wird besser!

Wenn wir die Hunde von weitem sehen ist ihre Einstellung nun Neugieriger geworden und weniger auf Abwehr. Es geht noch gewisse Hunde die sind absolut Tabu. z.b. Border die extrem fixieren und geduckt entgegen kommen oder Hunde die zuerst Bellen.
Aktuell arbeite ich mit einer Art zeigen und benennen und schön füttern. Auch hab ich, auch wenns wahrscheinlich manche hier nicht so ganz verstehen, sie häufiger machen lassen. Wenn einer einfach denkt seinen tut-nixler nicht anzuleinen. Leine ich sie ab und bestätige jegliches nettes Verhalten. Sobald sie Mobbt (Kopf auflegen, einschränken und so weiter) werd ich ungemütlich und sobald sie sich selber korrigiert, darf sie wieder hin. Das hat glaub ich auch noch sehr viel Druck uns beiden weg genommen. Weil ich nicht immer Dachte "na toll, nun muss ich uns da nun durch Boxen" sondern "na gut, selber Schuld. Missbrauch ich deinen Hund halt als Versuchskaninchen". Ich weiss ja, dass sie nicht den direkten Konflikt sucht, sobald einer echten Stress möchte, beschwichtig sie. Sie ist einfach nur eine Zickende Mobbing Trulla mit seeeehr lautem Organ :ugly: (neverever ein Appimix für mich!)

Ansonsten merken wir, wie sie nun im alter Schrullig wird. In der Nacht läuft sie nur noch neben einem, im Dunkeln ist sie viel Wachsamer und Sie ist eine mischung zwischen Welpe und Greis :ugly:

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Magi

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20

Montag, 4. Mai 2015, 19:18

Wir haben heute 2 Hunde gekreuzt.
Lautlos :) und das obwohl alle drei dabei waren.

Wir haben heute 3 Hunde am Horizont gesehen und sie hat keinen fixiert oder grossartig beachtet.
Und das obwohl alle drei dabei waren.

Sie wird zwar langsam senil, dement und langsamer, hab aber auch das Gefühl sie hat allgemein Begriffen was ich von ihr erwarte. :herz:

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