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Danish

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 16:33

Seminarbericht "Mentale Einstellung in der Ausbildung"

Teil 1

Hoffe, das ist hier richtig....

Mental-Seminar mit Dorothée Schneider

Bei dieser Seminarbeschreibung komme ich selber nicht sehr gut weg… Aber ich habe so viel gelernt, das möchte ich gerne mit euch teilen!

Eigentlich war es kein Seminar - jedenfalls war es nicht offiziell irgendwo ausgeschrieben. Eine Bekannte hat das Wochenende organisiert und gefragt, ob ich nicht auch kommen wolle….. Und ohne gross über Sinn oder Unsinn, zu fahrende Distanzen oder Seminar-Inhalt (es hiess anfangs nur "es geht um UO") zu machen, sagte ich zu…..

Erste Überraschung war, als ich mal den Namen der Seminarleiterin googelte…..

Mentaltrainerin, Tiefenentspannung…… öööööh, was? Nö, ne? Ich bin doch kein "Ooooooohm"-Typ….. Aber naja, gebucht ist gebucht - und wenns nix ist, dann wars zumindest nicht schädlich…..

Zweite Überraschung…… der Schwarzwald geht bis kurz vor Stuttgart? Aha - drei Stunden Fahrt…. Na bravo!!!! Immerhin fuhren wir zu zweit in einem Auto - das machte die ganze Sache etwas kurzweiliger…..

Aber, das mal vorneweg, es hat sich definitiv, 1000%ig, einfach in jeder Hinsicht gelohnt!!!!!

Das Seminar ging um die mentale Einstellung im Training, Problembehebungen durch die richtige Einstellung des Hundeführers und praktische Anleitung und Tipps für den Alltag mit dem Hund.

Am ersten Tag trafen wir uns nach dem Frühstück für eine "Kurzanamnese" und gegenseitigem Kennenlernen. Sie wollte von uns eine kurze Beschreibung unserer Hunde und was wir an diesem Wochenende gerne angehen würden.

Ich werde mich hier auf Magic und mich beschränken. Bin mir nicht sicher, ob ich bei den anderen Teams alles noch richtig auf die Reihe kriegen würde!

Ich beschrieb Magic wie folgt:

Mali-Rüde, fast 1 Jahr alt, mitten im Testosteron-Höhenflug, glaubt, die Welt gehört ihm, in Ausbildung zum Diensthund/Schutzhund. Probleme: Sehr niedrige Frusttoleranz, Übersprungshandlungen gegen mich (Hochspringen, Schnappen) und Gegenständen (schreddert ALLES, frisst aber nichts davon), sehr schnell ablenkbar im Alltag und bei der Arbeit.

Dorothée erzählte uns dann etwas über ihr Ausbildungskonzept. Es geht darin hauptsächlich darum, dass dem Hund über die richtigen Gedanken und Körpersignale gesagt wird, was er zu tun hat und ob er es richtig macht. Richtig angewandt benötigt man so kaum Korrekturen.

Dabei geht es ihr sehr stark um die so genannte "Spiegelung". Das bedeutet, dass der Hundeführer entweder die Körperhaltung des Hundes imitiert - oder der Hund die des Hundehalters. Eine Spiegelung des Verhaltens sei unter Hunden eine sehr grosse Form der Sympathiebekundung. Wenn Hunde am gleichen Grasbüschel schnuffeln - das ist z.B. Spiegelung. Wenn der Hund also ruhig im Platz liegen soll, sollte der Hundeführer nicht extrem angespannt daneben stehen. Denn das erzeugt im Hund ebenfalls eine angespannte Haltung. Viel mehr soll der Hundeführer sein Becken "sacken lassen", damit der Hund dies auch tun könne.

Bei den richtigen Gedanken geht es in erster Linie darum, dass unsere Gedanken unsere Ausstrahlung definieren. Wenn ich als HF schon daran denke, dass der Hund jetzt sicher gleich aus dem Platz aufstehen wird - dann "muss" der Hund es fast machen. Wenn ich hingegen in mir ruhe und mir sicher bin, dass der Hund liegen bleibt, dann wird er das auch tun.

Eigentlich alles sehr logisch….. *gg*

Aber dazu mehr bei den einzelnen Übungen.

Als ich Magic das erste Mal raus nahm, ging es darum, die Frustationsgrenzen auszutesten und ein Verhaltensmuster dagegen zu erstellen. Also los….. bissi UO gezeigt und dann ging's auch schon los……

Kleine Zusammenfassung:

1. Mein Hund hat eine etwas grössere Individualdistanz. Er findet die Position extrem nahe an meinem linken Bein nicht unangenehm - aber auch nicht obertoll. Da dies in der PO aber so gewünscht wird, soll ich seine Position bestätigen, indem ich mein Gewicht auf das rechte Bein verlagere. Dieser halbe Zentimeter Luft, die ich ihm dabei gebe, bestätigen ihn bereits und machen die Position viel angenehmer. (Distanz machen = Respekt) Kein Wort, kein Lob nur gucken, blinzeln, lächeln und Gewicht verlagern.

Jep, passte. Magic blieb bei mir während der Geraden und auch während den Wendungen. Immer wieder runter gucken, lächeln, blinzeln….. ist aber schwer, wenn man hochkonzentriert versucht, eine einigermassen gute Falle zu machen….

2. Mein Hund mag keine Berührungen während der Arbeit. Immer, wenn ich ihn mit Berührung bestätigen wollte, kam er in die Übersprungshandlungen, machte Distanz, schnappte nach meinem Arm. Könnt ihr euch vorstellen, wie schwer es ist, die Hand ruhig zu halten, wenn man beim vorherigen Hund 10 Jahre lang so etwas Trieb in die Arbeit brachte?? Also Hände still halten, gucken, blinzeln, lächeln……

Jep, passte.

3. Mein Hund braucht keine Beute in der Unterordnung. Er ist triebig genug. Die Bestätigung sollte ruhig erfolgen und nicht über Spiel. Durch das Austoben in der Beute vergisst er, was er eben gelernt hat. Also allerhöchstens Futter, gucken, blinzeln, lächeln und Hände still halten!

Ihr Fazit nach 15 Minuten: "Und wo hat dein Hund jetzt genau ein Problem?" - Tja, wo eigentlich? Am anderen Ende der Leine, befürchte ich!

Am Nachmittag zeigte sie mir ein paar Übungen, wie ich ihn in Stresssituationen, bevor er zu Übersprungshandlungen greifen muss, runter holen kann. Magic hat momentan (testosteronbedingt, wie ich glaube) ein leichtes Leinenaggressions-Problem. Naja, ich meinte auf jeden Fall, dass er eines hat….

Habe ich schon erwähnt, dass ich richtig schlecht aussah, an diesem Seminar? Mein kleiner Mali-Bub hat mich so richtig schön vorgeführt. Im positiven Sinne, versteht sich!

Aber ich schwenke ab!

So zeigte sie mir (und den anderen) den "Bärengang". Dabei wird mit einem langsamen (seeeeeehr langsamen), breiten Gang hinter den Füssen Guddelis auf den Boden geworfen. Der Hund soll dann ruhig hinter einem gehen und am Boden nach den Guddelis schnuffeln.

Wie es der Zufall wollte (wobei Dorothée nicht an Zufälle glaubt!) kamen dann auf einem nahen Weg eine Gruppe Personen mit Hunden auf uns zu. Also ran an den Speck - oder an den Bärengang.

Zuvor - ich machte mir natürlich Sorgen - sagte sie mir, ich solle mir einfach vorstellen, wie Magic hinter mir bleibt und ruhig am Boden schnuffelt. Ich soll mich weder auf die anderen Hunde noch auf Magic selber konzentrieren. Ich soll mir einfach ein klares, ruhiges Bild im Kopf machen...... leichter gesagt als getan. Aber ich versuchte es!!!!

Bisher hat sich Magic sofort in die Leine gestellt und - mit Meinereiner im Rücken - den grossen Macker rausgehängt. Jetzt konnten 3 Personen und 3 oder 4 Hunde in 10 Meter Entfernung an uns vorbei gehen und mein kleiner Proll hatte nicht den Hauch eines Interesses daran, sich in irgend einer Art und Weise aufzuplustern, sich in die Leine zu werfen oder sonst wie Stunk zu machen…..

Danach machten wir noch ein paar Übungen, um den Körperkontakt zu fördern, wobei die Bestätigung über Futterlecken passierte. Lecken beruhigt und regt anscheinend Regionen im Gehirn an, die für das Wohlbefinden zuständig sind. Sie gab uns dann den Tipp, bei Hunden mit einem Aggressionsproblem etwas "milchiges" als Bestätigung zu nehmen (Quark o.ä.). Das schütte zusätzlich noch so was wie "Baby-Erinnerungs-Hormone" aus (sie nannte uns den Fachausdruck und übersetzte ihn für uns Laien so!). Ich nehme als Bestätigung eine Fleischpaste, die ich auf einen Deckel schmiere. Dort kann er diese dann richtig ablecken. So hatten wir Magic innert weniger Minuten so weit, dass er sich an meine Brust drückte, als ich am Boden kniete und ihm das "hier"-Kommando gab.

Und auch hier ging es immer darum, sich das richtige Bild vorzustellen. In Gedanken den Übungsablauf vorauszu"denken" und somit nonverbal dem Hund die richtigen Signale zu geben.

Am nächsten Morgen ging es zuerst um die Leinenführigkeit. Wir versammelten uns vor meinem Auto. Als Aussteigeritual legte ich, als das Gitter offen war und er noch warten musste, ein paar Guddelis auf den Boden, die er nach dem Aussteigen suchen und fressen durfte. So war schon mal etwas weniger Bewegung im Hund. Danach liess ich ihn an der 3m-Leine gehen. Einerseits war es das wohl allen bekannte "Stop-and-Go"-Prinzip, andererseits sollte ich das richtige Verhalten spiegeln. Sah sicher lustig aus…. Magic schnuffelte an einem Stein, ich ging neben ihm in die Hocke und interessierte mich auch dafür (nein, ich schnuffelte NICHT daran!). Wenn er die Wegseite wechselte, wechselte ich sie auch. Und tatsächlich kam Magic gar nie in eine Situation, in der er an der Leine hätte ziehen können….. Als das mit dem Spiegeln einigermassen funktionierte, sollte ich mal die Richtung vorgeben. Also wenn Magic kurz auf mich konzentriert war, wechselte ich die Seite - und tatsächlich, Magic folge mir sofort. Ich zeigte Interesse an einem Busch, er schnuffelte dort intensiv.

Einerseits kam ich mir doch etwas komisch vor - aber es funktionierte richtig gut! Ist jetzt nichts, wenn man einigermassen zeitnah von A nach B kommen will…. aber dafür gab es ja die nächste Übung.

Danish

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 16:33

Teil 2:

Dorothée nennt es die "Zielschlaufe". Beim Stop-and-Go soll man ja möglichst nie vorwärts gehen, wenn der Hund zieht. Das bedingt aber Zeit. Wenn man nun gesittet mit dem Hund irgendwo hin will, ohne dass er permanent irgendwo schnuffelt oder so, hält man die Leine so in der Hand, dass vom HB aus die Leine locker ist. Mit dem hinteren Teil der Leine geht man vorne am Hund durch, dass sie locker auf der Höhe der Ellenbogen anliegt. Wenn der Hund nun nach vorne zieht, zieht man nicht am Halsband sondern es gibt automatisch leichten Druck auf die Vorderpfoten. Man kann den Hund auch leicht zurück ziehen, ohne dass es eine Einwirkung auf den Hals gibt. Ziel ist, dass der Hund schön neben einem läuft, nicht vorprellt aber dennoch umher gucken und auch schnuffeln kann.

Ich hätte echt nicht gedacht, dass das bei Magic funktioniert. Aber ich irrte mich. Ich konnte wirklich ganz locker mit ihm zwischen den anderen Teilnehmern hindurch gehen. Er wollte nirgends hochspringen, nicht ausbrechen, nicht weg rennen. Er genoss es, dass er in alle Richtungen gucken konnte, schnuffeln durfte und trotzdem immer Kontakt zu mir hatte.

Am Nachmittag wiederholten wir nochmals einige Übungen. Ich machte nochmals etwas UO mit Magic, arbeitete am Körperkontakt und versuchte, mich zu beherrschen, was das Vollblabbern und Antatschen meines Buben angeht. Wenn ich das beherzige, klappt es extrem gut….

Ich war anfangs wirklich skeptisch, was dieses Wochenende anbelangt. Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass ICH an diesen beiden Tagen mehr gelernt habe als an manch anderen Kursen zusammen. Nicht an Trainingstechniken sondern an der Art, wie MEIN HUND mich wahrnimmt und wie ich ihm klare Signale geben kann.

Ich versuche, die Tipps und Tricks im Alltag anzuwenden. Und auch wenn ich immer wieder in mein altes Verhaltensmuster zurück falle, so denke ich doch immer öfters daran - und dann sehe ich auch sofort Resultate!

Hiaschi

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 16:42

Hey toll! Der Kurs hat sich sicher gelohnt.

Ich war ja letztes Jahr. Hier mein Bericht: Mentaltraining für Hundehalter bei Dorothee Schneider

Es ist wirklich einer der wenigen Kurse, die mir persönlich und langfristig etwas gebracht haben. Im Mai mache ich diesen Kurs bei Dorothee: http://www.certodog.ch/kurs/25/ Ich freue mich total. Beim Kurs letztes Jahr hat mich das Spiegeln am meisten beeindruckt und ich bin gespannt in welchen Bereichen man es sonst noch anwenden kann ausser bei der UO.

Und: Wir sollten den Seminarkalender wieder mal nachführen... Ich mache später den Anfang (oder weiter...)

Danish

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 16:49

Nicht gut genug gesucht, danke für den Link, Hiaschi! Ich bin wirklich begeistert von Dorothée. Wir haben sie im Februar für zwei Tage gebucht. Freue mich schon total darauf!

Hiaschi

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 16:56

War kein Vorwurf. Es kann nicht genug Dorothee-Schneider-Kursberichte geben! :D

Ich war anfangs auch skeptisch, da ich schon ein Mentaltraining besucht hatte, wo es mehr um Ommm und Grüne-Wiese-mit-Schmetterlin-Vorstellen ging als um den Hund. Bei Dorothees Kurs geht es aber wirklich um praktikable Techniken um seine Probleme mit dem Hund zu lösen. Es bedeutet nur "leider" auch eine Menge Arbeit an sich selber - wieder einmal.

Danish

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 17:02

Vor allem ihr eigener Hintergrund ist sehr interessant. Sie selber hat nix mehr mit PO und Prüfungen am Hund, versteht aber sehr gut, wenn man auf so was hinarbeitet und gibt praktische Tipps, wie man das PO-konforme Arbeiten mit ihrer Methode erreichen kann!

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 17:22

Spannend dein Bericht! :thumbsup:

Ja, so "Körperseminare" offenbaren schonungslos die eigenen Schwächen. Ich hätte so ein Mentaltraining auch nötig... :blush: Ich stelle mir häufig allerlei Horrorszenarien vor (z.B. Hermes erwischt eine Katze) und verspanne mich dabei. Das spürt Hundchen natürlich sofort und wird auch angespannt. Ich achte mich zwar darauf, aber ganz immer gelingt es mir nicht, die Entspannung in Person zu sein... ;)

Panouk

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 17:28

Danke für deinen Bericht, sehr interessant.

Übrigens gibt es hier im Forum bereits Links zu Dorothée Schneider. Dort findet man die Angebote zu den Kursen :)


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Ina

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 20:14

Vielen Dank für deinen spannenden Bericht :thumbsup: So ein Seminar würde mir sicher auch gut tun.

Strizi

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Freitag, 31. Januar 2014, 09:05

Vielen Dank für den interessanten Bericht :thumbsup:

Ich schliesse mich da Ina's Meinung an, so ein Seminar täte mir sicher sehr gut :)
Leben das heisst:
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sun

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Freitag, 31. Januar 2014, 09:24

Beim durchlesen deines sehr interessanten Seminarberichts dachte auch ich: das wäre perfekt für mich und würde mir sehr gut tun :blush: :)
*Leif is life*

Hiaschi

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Freitag, 31. Januar 2014, 09:27

@Ina und Strizi: Dann meldet euch an! Ich würde mich im Mai über Begleitung freuen! Es ist zwar nicht der eigentliche Mentaltraining-Kurs, aber es wird sicher wieder sehr lehrreich und ich verspreche euch viele Einsichten in euer Verhalten und Denkweisen.

@Sun: Du natürlich auch! Wir haben uns nun ja schon länger nicht mehr gesehen!

Ina

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Freitag, 31. Januar 2014, 09:43

Ja der tönt super. Ich überlege es mir denn 380.- Franken ist viel Geld für mich.

sun

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Freitag, 31. Januar 2014, 10:18

@Sun: Du natürlich auch! Wir haben uns nun ja schon länger nicht mehr gesehen!

Habe gerade im Terminkalender geschaut, genau an dem Samstag im Mai habe ich Schule ;( Jänu, ich hoffe wir sehen uns sonst bald mal wieder, evtl. wieder mal ein Military zusammen ;)
*Leif is life*

chnopf

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Freitag, 31. Januar 2014, 10:49

Vielen Dank für den spannenden Bericht Danish.

Hiaschi der Kurs im Mai würde mich sehr interessieren. Weisst du ob man sich noch mit Hund anmelden kann? Weiss nicht ob es ohne viel Sinn macht bei mir... ;)

Strizi

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Freitag, 31. Januar 2014, 11:17

Der Kurs ist sicher sehr spannend, aber halt auch ziemlich teuer. Glaube das liegt im Moment nicht drin. :S
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Magi

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Freitag, 31. Januar 2014, 12:31

Danke fürs Berichten.
Klingt sehr spannend und aufschlussreich :)

Kannst du noch genauer den Bärengang erklären? Auf Youtube hab ich den mal gesehen und ehrlich gesagt für sehr lächerlich gehalten. Da du das nun live erlebt hast und vielleicht auch besser erklärt. Warum ist dieses breit beinige gehen Notwendig? Würde da ein normales, lockeres gehen nicht auch reichen?

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Feli02

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Freitag, 31. Januar 2014, 13:07

Ser spannend! Danke :thumbsup:
Viele Grüße
Andrea und Pack

Danish

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Freitag, 31. Januar 2014, 13:16

@Magi: Es sieht nicht nur lächerlich aus - es fühlt sich auch so an..... :blush:

Aber der Erfolg spricht für sich. Und es ist einfach EINE Variante, den Hund "runter zu holen" und auch etwas abzulenken, ohne dass er das so richtig mitbekommt.

Der auffällig langsame, breitbeinige Wackelgang wird extra praktiziert, dass der Hund nicht im normalen Alltag plötzlich hinter einem am Boden nach Guddelis sucht. Der Hund soll gezielt - wieder mit der Körpersprache, die in diesem Fall im Alltag eben sonst nicht vorkommt - in eine andere Stimmung gebracht werden.

Wenn man den Bärengang genügend oft praktiziert, wird der Hund, sobald man diesen beginnt, hinter einem am Boden schnuffeln. Und Schnuffeln beruhigt.

Ist jetzt nix, das ich in der Stadt machen würde...... :lama: Aber mal unterwegs, wenn auf genügend Entfernung Hunde entgegen kommen - why not?

Magi

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Freitag, 31. Januar 2014, 13:19

also könnte man jede ruhige, ungewohnte Bewegung machen, irrelevant wie die ausschaut. Ok, dann versteh ich das schon bisschen besser. Dachte immer man intepretiert da in den Gang viel mehr hinein.

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