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Magi

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Freitag, 4. April 2014, 15:02

Bindungsarbeit

Hat jemand ein paar Ideen?

Geht mir hauptsächlich darum mal wieder neues zu machen.

Das Grundprinzip hab ich schon verstanden, so ist es nicht, nur würde mich über eure Methoden freuen wie ihr aktiv (also nicht passiv, wie füttern, kuscheln, Spazieren gehen) an der Bindung zum Hund arbeitet.

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lionfish

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Freitag, 4. April 2014, 15:12

Mit dem Hund spielen.
Ich versuche es zu erklären, du hälst das Spielzeug und machst ein Zerrspiel. Der Hund darf das Spielzeug auch mal haben, dann machst Du gleich wieder auf Dich aufmerksam, damit er es Dir bringt. Ziel ist es, dass es mega spannend ist bei Dir zu spielen.
Rennt er mit dem Spielzeug weg und spielt alleine belohnt er sich dort. Die Belohnung sollte aber sein mit Dir zu spielen. (Hoffe ich habe das richtig erklärt, haben das so im Kurs vermittelt bekommen)

Verstecken
Braucht es mehrere Personen.
In einem Abstand von ca. 6-8 Meter halten zwei Personen ein Leintuch hoch. Eine Person hält den Hund und der Hundehalter verschwindet hinter dem Tuch und ruft den Hund ab. Möglichkeit wäre auch, ein Person plus Hundehalter liegen unter dem Tuch und der Hund muss den Hundehalter finden.
Liebe Grüsse

Dany mit Lucky und Tyson

Bones

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Freitag, 4. April 2014, 15:24

Löst zusammen Aufgaben wie z.B. Geschicklichkeitssachen, bei denen sie deine Unterstützung braucht. Allgemein Dinge, die etwas kooperation vom Hund aus gegenüber dir erfordern ist super für ne gute Beziehung. Aber du kannst auch Dinge nehmen, die sie bereits gut kann und diese mit viel Lob und allem was Spass macht bestätigen. Dinge, bei denen sie noch etwas unsicher ist, kannst du da super nutzen (sofern du dir sicher bist, dass sie es meistern wird).

Das spielen, welches Lion erklärt hat, könntest du noch ausweiten, indem du sehr körpernah spielst. Setz dich dafür auf den Boden und spiele um dich herum, unter deinen Beinen durch usw

Du könntest auch so ne art Schatzsuche machen, indem ihr beiden die Gegend erkundet und zuuufällig findest du was total tolles - was du natürlich vorher dort deponiert hast - aber das weiss Hund ja nicht :D andererseits kannst auch du sie alleine was finden lassen und du findest es einfach nur toll dass sie jetzt genau DAS gefunden hat etc.
Hundeschule und Fleecetaue

Crispy

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Freitag, 4. April 2014, 15:25

Beim Verstecken gehen die Meinungen halt auch auseinander. Hier mal der Absatz aus meinen SKG Unterlagen:

"Was sie jedoch niemals machen sollten ist sich einfach zu verstecken, statt einer gefestigten, auf Vertrauen basierten Bindung schaffen sie Misstrauen und Kontroll- statt Kontaktblicke. "

Ich finde es hat schon etwas Wahres, vorallem das mit dem Kontrollblick.

Bones

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Freitag, 4. April 2014, 15:29

Ich denke das kommt warscheinlich auf das jeweilige Mensch-Hundeteam drauf an und auch wie man es macht. Für einen Hund, der schon eher zum Kontrollieren neigt oder ne Trennungsangst hat, ist das sicherlich nicht so geeignet. Erst echt nicht, wenn man kreischend und fuchtelnd wegrennt weil man Hundchens Aufmerksamkeit haben möchte :D
Hundeschule und Fleecetaue

Crispy

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Freitag, 4. April 2014, 15:32

Ich finde ja Distanzarbeit auch je nach Hund sehr bindend. Für mich eine wichtige Übung für Hunde, die aus Unsicherheit sehr an ihrem Menschen "kleben" oder eine sehr großen Bewegungsradius haben, wie z.B. jagdlich ambitionierte Hunde. Ich finde das zB das Longieren eine gute Möglichkeit...

Wie wären denn zB auch Tricks? Das geht ja auch gut draussen und unterwegs.

Ich denke Alles, was ihr zusammen macht und Beiden Spass macht hilft bei der Bindungsarbeit.

Silvie

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Freitag, 4. April 2014, 20:46

Also, ich clicker und "trickse" inzwischen total gerne- hätte ich früher nie für möglich gehalten… Sarion's Verletzung zwang mich jedoch nach Möglichkeiten zu suchen ihn mehr geistig auszulasten… es hat definitiv unsere Bindung gestärkt. Er sucht viel mehr Blickkontakt während dem Spaziergang, er ist viel einfacher zu führen und sein Rückruf ist sensationell.

perrolina

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Freitag, 4. April 2014, 22:41

Ich schliesse mich da Silvie an. Tricksen hat uns sehr viel gebracht und auch das Zusammen-Aufgaben-lösen, das Bones beschreibt ist eine super Sache.

Vielleicht kannst du mal ein Würstchen an einer Schnur anbinden und dann das Würstchen so unter ein Möbelstück legen, dass Zelda nicht rankommt. Dann kannst du sie auf die Idee bringen, die Schnur ins Maul zu nehmen und damit das Würstchen hervor zu ziehen. Solche Sachen halt.

Zerrspiele sind für mich und Amiga nichts. Amiga mag Zerrspiele nicht so wirklich und wird dabei eher stinkig und dreht auch zu sehr hoch.
Lg Nicole

Anne

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Samstag, 5. April 2014, 18:24

Ich fand, dass ganz einfach die Beschäftigung mit Mairin und mir ein immer stärkeres Team gemacht hat, also grundsätzlich das gemeinsame Lösen von Aufgaben. Nicht nur Mensch verlangt, Hund führt aus, sondern Dinge wie gemeinsam spazieren, nicht nebeneinander (es werden coole Sachen wie Futtersuche, Spiele, Holzhaufen erklimmen, durch Unterholz streunern etc. gemacht) und natürlich Hundesport.

Ich frag mich immer, wie fest man bewusst an der Bindung arbeiten kann.. Entsteht Bindung nicht sowieso durch qualitätsvolle Auseinandersetzung mit dem Vierbeiner? Und bieten wir die nicht sowieso jeden Tag? Natürlich habe ich sicher auch einen Hund, der von sich aus wahnsinnig stark menschorientiert ist, und bei dem ich mir deshalb wohl über das Konzept 'Bindung' vielleicht eher weniger Gedanken mache.. Aber auch bei, ich weiss nicht, nennen wirs mal selbständigeren Hunden - kann man da bewusst an der Bindung arbeiten, oder muss man vielleicht ein Stück weit auch einfach damit leben, dass 'Bindung' bei diesen Hunden etwas anderes ist? Ich denke, ein Husky oder ein Beagle wird halt nie die gleiche Bindung zum Menshcen haben wie ein Aussie oder Border.. machts ja aber deshalb nicht schlechter, solange man dem Hund eben das qualitätsvolle Miteinander gibt.. und das führt von ganz alleine zu der Bindung, zu der man als Team fähig ist.. nicht?

Magi

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Montag, 7. April 2014, 21:46

Danke für eure Antworten.

Das meiste tun wir schon seit Welpenzeit, wie das Tricksen. Wir lernen zwar nur langsam neue Tricks aber weiten die vorhanden immer wieder mal aus. Mein Hund kann nun endlich auf Distanz das umgehen von Gegenständen :win:
Spiele bei/um/mit mir gibts auch immer wieder, gerade am abend setz ich mich mal auf den Boden und wir spielen mit dem Plüschball oder mit meinen Händen.

Ich glaube nicht, dass unsere Bindung schlecht ist. Nur hätte ich da mal gern was neues Ausprobiert, scheint aber wohl eher so, dass es da wirklich kein grosser "geheim"Tipp mehr gibt.

Dann gehts wohl einfach weiter im Programm :D
(Die Idee mit dem Würstchen unter dem Sofa muss ich aber wirklich mal provozieren. Bis jetzt hab ich nur aus versehen schief geschossene Belohnungen retten müssen)

Verstecken war für sie nie Bindungsarbeit, weil für sie bedeutet Bindung nicht, das sie an mir klebt sondern das sie mir vertraut und auf mich baut. Sie riecht ja, wo ich bin, das genügt ihr vollkommen. Sehen ist zweitrangig.

@Anne, ja es äussert sich sicher anders wie ein Border oder Beagle Bindung hat, aber in der intensität kann man es sicher gleich haben. Nur darf man als Beaglehalter nicht enttäuscht sein wenn man keine Klette hat und als Border wenn man ein Kontrolleti hat.

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Cudi

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Montag, 7. April 2014, 23:17

Hmmm... Was versteht Ihr denn eigentlich genau unter Bindung?

Für mich hat Bindung nichts damit zu tun, ob der Hund nun an mir klebt oder nicht. Auch sonst geht für mich so einiges eher unter "erlerntes Verhalten" als unter sowas wie "Bindung/Beziehung". Für mich ist es auch nicht so, dass ein Hund der eher für mich arbeitet eine bessere Bindung haben muss, als ein selbständiges Exemplar. Immer den Kontakt zu mir zu suchen kann auch einfach aufmerksamkeitsheischendes Verhalten sein, welches sich für den Hund in irgendeiner Art lohnt - ohne dass er mich eigentlich wirklich toll finden muss. Wie findet man heraus, ob man eine gute Bindung hat?

Ich finde das Spiegeln sehr eindrücklich. Ich finde es faszinierend, mich auf meinen Hund einzulassen damit er sich im Gegenzug auf mich einlassen kann. Als ich damit angefangen habe, zeigte sich schon beim ersten - meinerseits noch etwas unbeholfenen - Versuch, dass Duke und ich uns "einfach verstehen" und uns gegenseitig vertrauen. Mit Jace war (und ist es immernoch) viel schwieriger... Das hat auch damit zu tun, dass Jace halt noch nicht so lange bei mir ist, unsere "Bindung" einfach noch ausbaufähig ist - wir müssen noch so einiges zusammen erleben :D

Wie wäre es also mal mit dem Spiegeln? "Do as I do" finde ich auch noch interessant (wobei es da wieder eher um erlerntes Verhalten geht).

Duffy

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Dienstag, 8. April 2014, 00:03

Cudi würdest du das spiegeln etwas näher erklären? :)
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Magi

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Dienstag, 8. April 2014, 00:08

Mir sagt ehrlich gesagt der Begriff "Spiegeln" im Zusammenhang mit Bindung nichts. "Do as i Do" kenne ich von YT, aber noch nie getestet, wäre auch mal was :D

Bindung zeigt sich zum Beispiel in folgendem:
Während mein Vater arbeitet, ist Laila bei mir, kommt auch freiwillig zu mir und an Wochenenden wenn ich Laila nicht übernehmen kann und er trotzdem weggeht, möchte sie darauf hinweisen, dass er sie vergessen hat abzuliefern. Aber, hat sie die Wahl zwischen ihm und mir, bevorzugt sie immer ihn. Nicht wegen dem Bettchen, nicht wegen den Freiheiten sondern einfach seine Nähe ist ihr mehr Wert als meine. Ihre Bindung zu ihm ist einiges stärker als zu mir.

Wenn es aber um Gehorsam geht, so ist es beim gemeinsamen Spaziergang eher so, das Laila zu mir rennt. Weil ich auf der einen Seite mehr Druck mache und auf der anderen auch Hochwertiger Belohne. Geht es aber nicht um Gehorsam, läuft sie neben/hinter/bei Ihm, nicht bei mir.

Erlerntes Verhalten wäre hier auf dem Spaziergang meine Konsequenz. Welchen Schlafplatz sie bevorzugt und wessen Nähe, kann man nicht erlernen, weil sie immer die freie Wahl hatte ausser in der Nacht.

Bei Zelda finde ich es echt schwer, was nun genau Bindung ist und was nicht. :lama: Wurde auch sehr kontrastreich von Trainern beeurteilt was Bindung zwischen uns betrifft. Von "WOW" bis hin zu " :ugly: ".
Mein eigenes Gefühl sagt aber, sie ist gut, darf aber nicht aufhören daran zu arbeiten.

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Nora

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Dienstag, 8. April 2014, 08:02

Ha, danke, dass das mit der Bindung gefragt wird. Ich würde zB dein letztes Beispiel, Magi, jetzt nicht unbedingt als Indikator für eine bessere Bindung nehmen: Erstens weil dein Vater ein Mann ist und weil Menschen, die nicht immer da sind, tendenziell eine grössere Faszination auf Hunde ausüben. Das ist ja in etwa das, was beim Hundetrainer passiert, wenn dort alle lange geübten Dinge funktionieren, bei einem selbst aber nicht. Der Hund ist bei einem Fremden viel aufmerksamer, weil es einfach spannender ist und er viel mehr schauen muss, dass er die Person versteht.

Die grösste Aufmerksamkeit, die auch lange danach und sehr anhaltend für mehr Kontaktaufnahmen sorgt, bekomme ich von Anti, wenn ich frei shape. Beim freien Shapen knobelt Anti an neuen Tricks und ich knobele daran, wann ich was clicke. Wir knobeln zusammen, freuen uns zusammen und arbeiten zusammen. In der Folgezeit führt das immer dazu, dass Anti schneller und öfter mal zu mir kommt, abcheckt, ob heute wieder so etwas spannendes passiert, insgesamt besser hört und eine viel geringere Distanz zu mir aufbaut. Der Nachteil ist, dass er dann oft beim normalen Training ausprobiert. Da wird dann plötzlich aus einem hübschen Platz ein Peng oder eine Rolle, da werden im Sitz Pfötchen gegeben und ähnliches.

Ansonsten ist das mit der Bindung bei Anti ja so eine Sache: Wenn er ein grösseres (Weiber-)Rudel findet, dem er in Zukunft möglicherweise viele Anti-Kinder machen kann, ist er auch mal weg... und ich frage mich, wann und ob er registrieren würde, dass ich nicht mehr da bin. Er ist schon ein wenig... egozentrisch. *fg*

Ich schreibe übrigens nur von Anti, weil Ixy - wie viele Malis, denke ich - dazu veranlagt ist, so eine solide und extreme Bindung einzugehen, dass es eher darum geht, sich und dem Hund Raum zum Atmen zu verschaffen. Die Grenze zwischen Bindung und Kontrolle ist da ganz schmal. Deswegen mache ich mit ihr lieber so Sachen wie Distanzarbeit, bei denen es gerade darum geht, die Kontrolle ein wenig aufzugeben und sich auf die Bindung zu konzentrieren (und sie ist einfach zu... doof für's freie Shapen :D).

perrolina

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Dienstag, 8. April 2014, 08:38

Es gab vor einiger Zeit hier schon mal eine Diskussion über Bindungs- und Beziehungsarbeit. Ich stelle den Link hier mal ein, vielleicht kann man die Threads ja auch zusammenführen?

Bindung und Beziehung
Lg Nicole

Cudi

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Dienstag, 8. April 2014, 13:09

@ Duffy: Na klar doch ;)

Beim Spiegeln macht man das, was der Hund tut. Wenn er blinzelt, blinzelt man auch. Wenn er gähnt, gähnt man auch. Wenn der das Bein hebt, entlastet man das Bein ebenfalls. Man passt seinen Gang dem Hund an, "imitiert" das rumschnüffeln durch Senken des Kopfes. Generell spiegelt man NUR erwünschte Verhaltensweisen (wenn jetzt zBsp ein Hund um die Ecke kommt und meiner pöbelt, mach ich da natürlich nicht mit!). Man merkt, wie der Hund es registriert, dann kann man selbst etwas tun. Man kann zBsp den Kopf abwenden, und der Hund tut das dann auch. Als "Gegenleistung" (Belohnung) spiegelt man dann wieder den Hund. Liest sich etwas doof, ich weiss - ich finde es aber sehr spannend und es ist unheimlich eindrücklich. Man muss sich aber darauf einlassen (auch wenn man sich etwas doof dabei vorkommt).

Das lässt sich dann auch im Hundesport umsetzen, wenn der Hund es kennt. Man kann dann den Hund zBsp bei der Freiablage unterstützen, indem man entspannt dasteht, sein Becken entspannt und selbst ruhig bleibt. Dann entspannt auch der Hund und ist nicht mehr "auf dem Sprung". Oder auf der Fährte, indem man den Kopf eher gesenkt hat und selbst konzentriert auf diese Arbeit ist. Beim Gegenstand auch kurz das Becken entspannen und nicht gleich zum Hund hechten unterstütz ihn dabei, schnell und zuverlässig zu platzen. Wenn der Hund schon etwas ausser Puste ist, kann man den Hund zum hecheln bringen, indem man selbst leicht mit offenem Mund atmet (Duke ist da so ein Spezialist. Der will lieber weiterfährten und hechelt beim Gegenstand auch bei hohen Temperaturen kaum "freiwillig".).

Ist das irgendwie verständlich? Liest sich ziemlich bescheuert, ich weiss :ugly:

Ich hab das übrigens von da , wens interessiert.

perrolina

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Dienstag, 8. April 2014, 14:01

Danke Cudi für die Erläuterung. Das muss ich unbedingt mal ausprobieren :thumbsup:

(Am liebsten würde ich das ja gleich auf der Stelle tun - ich hocke im Büro und Amiga liegt im Tiefschlaf unter dem Schreibtisch)
Lg Nicole