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Duffy

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1

Montag, 28. April 2014, 15:52

Leine dran oder nicht bei Welpen und Junghund?

Hi zusammen,

da ich ja zwei jagdlich sehr aktive Hunde habe, möchte ich bei dem nächsten Hund so gut wie es geht vorbeugen :blush:


Wie habt Ihr das bei euren Welpen und Junghunden gehandhabt? Ist am Anfang der Folgetrieb stark genug oder habt Ihr lieber die Schleppleine dran gelassen?

Wir wohnen jetzt mitten im Wald und mein Ziel wäre es das der Hund später mal ohne Leine dort laufen kann. Ja Ja ich weiss kann auch anders, aber ich möchte es probieren ;-)

Da ich selbst immer nur adulte Hunde hatte bzw. noch zu jung war um mich an etwas zu erinnern, wäre es schön hier ein paar verschiedene Meinungen einzuholen.
Auch etwas allgemeiner gehalten, worauf ihr gerade in der Mehrhundehaltung bei der Aufzucht von Welpe und Junghund achtet? usw.
Wenn jemand n gutes Buch zu dem Thema kennt, nur her damit.

hab ja noch n paar Monate zur Vorbereitung :D
LG
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Magi

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2

Montag, 28. April 2014, 15:58

Kurz und knapp; SCHLEPP!

Folgetrieb bei grossem Instinkt kannst vergessen.

Schlepp kannst ja je nach dem schleppen lassen und gibt ja genug leicht Leinen.
Wenn er einmal geht, dann haben die das schon recht drin, deswegen ist jede Wild begegnung mit Absicherung Garantiert besser.

Freilauf und Rückruf ohne Leine würde ich nur in Gebieten üben wo du dir 100% sicher bist das kein Jagdlicher Erfolg kommt. Also z.b. da wo du auch Duffy mal rennen lässt.

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Silvie

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3

Montag, 28. April 2014, 17:18

Also, weder Sarion noch Nacho hatten je ne Schleppleine dran- ich halte davon sowieso nicht viel.

Im Welpenalter klebten Beide sowieso an mir, da hätte ich theoretisch nirgendwo ne Leine gebraucht, hab sie eigentlich nur dran gemacht damit sie lernen daran zu laufen.

Den Folgetrieb unbedingt ausnützen! Hab noch nie einen Welpen gesehen der mit 8 Wochen schon ein Hardcorejäger war! Der Selbsterhaltungstrieb, also dem Rudel zu folgen, ist in dem Alter stärker ausgeprägt, sonst ist da was mächtig im Ungleichgewicht.

Immer rufen und jedes kommen ausgiebig loben und belohnen. Das hat sich bei meinen bis heute bewährt, und das obwohl ich deren Jagdtrieb durch den Windhundsport ja indirekt fördere.

Danish

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4

Montag, 28. April 2014, 17:40

Der grosse Vorteil, wenn die Schlepp von Anfang an drau ist, ist eben, dass der Hund sie als selbstverständlich erachtet. Ich kenne genügend Hunde, die erst nach dem ersten Ausflug abgesichert wurden! Das kann dann jeder Vierbeiner unterscheiden.

Mein Magic ist heute noch immer an der Schlepp, wenn wir raus gehen. Zu seinem eigenen Schutz aber auch zum Schutz aller anderen Tiere inkl Rehe!


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Duffy

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5

Montag, 28. April 2014, 18:43

Aha da gehen die Meinungen schon auseinander. Spannend!
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Cordt

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6

Montag, 28. April 2014, 18:51

Cordt kennt die Schleppleine nur als Sicherung, wenn er auf unserem Wochenendgrundstück (6000 qm nicht eingezäunte ländliche Fläche mit Wildbesuch) draußen ist und wir ihn nicht dauerhaft im Auge haben können. Da er aber sehr gerne daußen auf dem Rasen liegt, wird das eine Ende der Schleppleine am Pfosten der Terrassenüberdachung befestigt und das anderem am Geschirr und er kann sich auf dem Rasen liegend in der Sonnen durchgaren lassen oder auch in den Schatten oder rein, wenn es ihm zu heiß wird.

Ich habe bei ihm von Anfang an an der Impulskontrolle gearbeitet und alles über Markersignal aufgebaut. Es gab für mich schon immer ganz wichtige Grundregeln. Der Hund hat nicht ohne meine Aufforderung den Weg zu verlassen, ich "wünsche" regelmäßig Kontaktaufnahme zu mir sind die ersten beiden und für mich wichtigsten.

Ein Abbruchsignal haben wir nicht, dafür ein Signal zur Umorientierung das positiv belegt ist, diverse Signale die auch in Notsituationen sehr gut funktionieren (Arbeitspfiff, "Kegeln", "Spielen") und Verstärker die bedürfnisorientiert sind. Der Rückrufpfiff ist bei uns ein selten genutzes Signal, deswegen nicht "verbraucht".

Wenn man gegen den Effekt "der Hund merkt wann die Schleppleine dran ist und wann nicht" etwas machen will, dann würde ich immer zum Kürzen der Leine tendieren. Meter für Meter die Länge abbauen, bis am Ende nur noch ein kurzes Stück am Karabiner dran ist, dass man am Geschirr befestigt.
Von Anfang an an der Schleppleine am Radius des Hundes arbeiten, damit man die Leine nach ihrem Namen auch nutzen kann und diese auf dem Boden schleppen kann, das gibt dem Hund nicht so ein angeleint-Gefühl, einigen hilft dabei auch eine Befestigung der Leine an einem Bauchgurt, damit man gar nicht so viel mit den Händen herum tüddeln muss, außerdem gibt es so keine bösen und heißen Bremsverbrennungen an den Fingern (natürlich helfen hier auch zur Not Radler-Handschuhe) und man hat den ganzen Körper zum Ausbremsen, wenn der Hund in die Leine donnert.

Unter Strich würde ich bei einem Welpen bzw. Junghund ohne Schleppleine arbeiten, denn das Krux eben dieser ist der Abbau ohne das der Hund weiß nun kann er tun und lassen was er möchte.
LG
Ilona & "Konzentrat" Cordt

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Silvie

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7

Montag, 28. April 2014, 18:52

Ich sehe in einer Schleppleine auch immer potentielle Gefahr- mag aber auch mit meiner Rasse zusammenhängen. Wenn die mal lossprinten hast du eh kaum mehr eine Chance gross drauf zu treten und wenn die sich dann irgendwo damit verheddern? Hab da diverse Horrorszenarien im Kopf :lama:

Gerade Welpen & Junghunde die doch gerne wuseln und spielen, stelle ich mir das ausserdem extrem störend vor. Und wenn man es dann in der Zeit abmacht, kommt wieder die "Gefahr" das sie wissen wann es dran ist und wann nicht. :rolleyes:


Abgesehen davon finde ich auch als Mensch die Dinger kacke- gerade bei so Schmuddelwetter wie wir es aktuell gerade haben immer das dreckige doofe Teil in der Hand- bähhh neee.


Ich bin da aber etwas speziell- ich hasse auch Rolleinen wie die Pest :ugly:


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8

Montag, 28. April 2014, 19:44

Ich bin bei Welpen gegen eine Schleppe. Beim Jundhund, je nach trieb, pupertät und gehorsam eventuell eine Hilfe.
Lebe deinen Traum 8)

Magi

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9

Montag, 28. April 2014, 19:57

Und wie möchte man den Welpen/Junghund davon abhalten einem Reh hinter her zu spurten?
Es geht ja um effektiv direkt im Wald.

@Silvie, kenne nun genug Hunde die ihre ersten Jagderfolge zwischen 4 und 7 Monaten hatten und 4 Monate ist für mich noch Welpe.

Nö, da kommt für mich ganz klar eine Schlepp dran wenn man schon weiss, das die Rasse dazu stark neigt zu jagen (auch auf Spur, sind ja nicht nur Sichtjäger). Denn jeder Erfolg, arbeitet gegen die Möglichkeit seinen Hund jemals komplett im Wald frei laufen zu lassen.

wie man dann an der Impulskontrolle, Umlenkung und co arbeitet ist dann ja etwas anderes und sowieso von Hund/Mensch Team nochmals unterschiedlich.

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Silvie

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10

Montag, 28. April 2014, 20:08


@Silvie, kenne nun genug Hunde die ihre ersten Jagderfolge zwischen 4 und 7 Monaten hatten und 4 Monate ist für mich noch Welpe.

Ernsthaft? Also bis ca. 10 Monate hätte ich mit Sarion ohne Leine im Wald laufen gehen können- der reagierte nicht mal bei Wildsichtung.

Im Wald und in Wildreichen Gebieten gehören Hunde meiner Meinung nach sowieso an die Leine, macht also für mich keinen Sinn dort mit Schleppleine zu üben.

Feli02

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11

Montag, 28. April 2014, 20:29

Wer Recht hat oder nicht oder sagt uns nur das Licht :lol:

Aber mein Senf dazu.
Ich bin der Überzeugung es gibt keinen Folgetrieb. Es gibt einen Überlebenstrieb und einen Sexualtrieb (vielleicht) und das war es dann auch
Es gibt Welpen die kleben und es gibt Welpen die von sehr klein an sehr autark sind. Mit Sicherheit ist das nicht nur individuell sondern teilweise auch rassebedingt

Andreas der hie auch mitschreibt hatte bei bei seinem Borderterrier von klein an eine Schleppe dran und später den Rest seines Leben einen abrufbaren Terrier.
Ich dachte ich hätte den ersten Altdeutschen Hütehund ohne jagdliche Motivation. Als sie ca. 15 Monate war wußte ich das dann auch besser :rolleyes:
Sie war einfach nur ein Spätentwickler
Viele Grüße
Andrea und Pack

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12

Montag, 28. April 2014, 23:20

Jemand sagte mal "Ein Jahr Schleppleine = 10 Jahre Freiheit". Hätte ich bei Hermes von Anfang eine Schleppe drauf gehabt, wären einige Jagderfolge ausgeblieben. Seinen ersten kleinen Ausflug (Enten hetzen) machte er mit ca. 5 Monaten. Ich bin seither ein überzeugter Anhänger der Philosophie, die Freiheit zuerst einzuschränken und mit der Zeit zu öffnen als umgekehrt (viel Freiheit am Anfang, die man dann irgendwann einschränken muss, was logischerweise Frusr erzeugt).


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Crispy

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Dienstag, 29. April 2014, 08:59

Für mich sind da andere Faktoren entscheidend, nämlich wie ist der Welpe überhaupt vom Wesen her und ich denke auch die Rasse ist auch nicht ganz unwichtig. Ich denke nicht, man kann da pauschal etwas empfehlen, sondern muss sich doch auch erstmal den Hund angucken.

Crispy und Breeze kennen die Schleppleine von Welpe an. Allerdings hab ich sie nie lange drangelassen, da halt meine Hunde tendenziell sehr klebig sind an mir (und ich mir wünschen würde, sie würden einfach auch mehr Radius machen um mich rum). Ich bin aber froh, kennen Beide die Schleppleine, denn gerade im letzten Urlaub war das sehr praktisch.

Und wer eine Schlepp benutzt, muss halt auch mit Konzentration dabei sein. Es darf einfach nicht passieren, das der Hund mit Schlepp in den Wald abhaut. Dann habe ich als Besitzer einfach geschlafen und nicht der Hund gehört ausgemeckert, sondern ich. Leider sieht man das immer wieder und daher kommen auch die Horrorgeschichten.

Ich denke gut aufgebaut und konditioniert ist die Schleppleine ein tolles Hilfsmittel, je nach Hund. Aber nur, wenn der Besitzer weiss was er macht und sich im Klaren ist, das die Schlepp kein Freifahrtsschein für sich selber ist.

Über den Aufbau der Schleppleine gibts ja einige Bücher. Ich kann aber nicht sagen, welches da empfehlenswert ist...Das hier ist sicher das Bekannteste:
http://www.amazon.de/Mit-Metern-zum-Erfo…tern+zum+erfolg


Gruss Wendy

Whyona

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14

Dienstag, 29. April 2014, 11:17

Ich würds auch abhängig vom Hund, resp Rasse machen.

Bei Indira hatte ich lange die Schleppe dran, nur schon weil sie nicht mir gehörte und ich kein Risiko eingehen wollte. Und sie hatte nie Erfolg mit Hetzen, ich konnte sie dann auch von nem Reh abrufen. Bei ihr habe ich nen Pfiff konditioniert mit fliegendem Spielzeug, das hat ausgereicht und natürlich so allgemein Übungen zur impulskontrolle, was sich ja schon aufgrund unseres Trainings ergeben hat.

Wenn bei mir wieder ein Hund einzieht mit grossen Beutetrieb, was sehr wahrscheinlich sein dürfte :D , dann werd ich kucken, denke so ab 4 Monate, oder so ... das werd ich dann spontan je nach Hund entscheiden, kommt einfach eine Schleppe dranne, so dass ich Hetzerfolg unterbinden kann. Ich habe lieber einige Wochen, Monate arbeit mit der Schleppe, als nachher einen jagenden Hund .... wehred den Anfängen ... und in gesichertem Gebiet kann ja man das frei laufen ohne probleme üben ...

Aber es gibt viele Wege nach Rom ...
Lg Nathalie


Silvie

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15

Dienstag, 29. April 2014, 11:38

Ich glaube kaum das man mit einer Schleppleine einen Hund mit richtig Jagdtrieb davon abhalten kann bei akuter Wildsichtung nicht auszulösen.

Ich finde Schleppleine macht für Hunde Sinn, die viel mit der Nase am Boden sind und dabei die Aufmerksamkeit nicht auf den Halter richten… die kann man damit sicher recht gut "erziehen" so nach dem Motto "Hey, ich bin jetzt schon über 10 Meter von dir Entfernt… " Oder allgemein damit der Hund den Abstand besser einhält.

Meine kommen ja im Alltag anstandslos, wüsste nicht warum da ne Schlepp irgendwie Hilfreich sein sollte- bei akuter Wildsichtung könnt man sie theoretisch erschlagen sie würden noch gehen. Da könnte ich 10 Jahre lang täglich ne Schleppleine dran machen, das würde sich nicht ändern :whistling:

Whyona

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16

Dienstag, 29. April 2014, 11:51

Wie gesagt ... ist das sehr Hundeabhängig ... ich hätte keine Illusionen einen speziell für die Jagd gezüchteten Hund (vor allem wenn noch zur selbständigen Arbeit gezüchtet) nur weil ne Schleppe dranhängt vom Jagen abzuhalten ...

Aber, und ich kann nur von meinen Erfahrungen mit Schäferhunden berichten, bei Indira hat es sicher enorm viel gebracht, dass sie nie einen Erfolg beim hetzen hatte, dafür umsomehr bei mir ... sie ist aber auch auf zusammenarbeit gezüchteter Hund, dem ein fliegendes Balli genug Ersatz auch für Wild ist ...
Und sowohl Indira und auch Whyona sind reine Sichtjäger ...

Wobei man sagen muss, nur mit ner Schleppe ist es ja nicht getan ... da gehört ein sauberer Rückruf, impulskontrolle etc ja auch dazu ...
Lg Nathalie


Duffy

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17

Dienstag, 29. April 2014, 12:29

Bin grad nur am handy werde nachher antworten. Finde eure Ansichten alle spannend muss mal in mich gehen. Ihr seid super :thumbsup:
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Feli02

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18

Dienstag, 29. April 2014, 13:32

Aber da gibt es ja auch eine Spanne von Null bis Hundert. Auch innerhalb der gleichen Rassen
ich denke mit Radiustraining, gesichertem Superrückpfiff und dem Vermeiden von Mißerfolg bzw Erfolg (kommt drauf an wen man fragt :evil: ) kann in den allermeisten Fällen viel erreicht werden.
Das man nicht bei jedem Hund gleich viel erreicht ist klar.

Ich denke ich wäre bei meinem Hund schon sehr viel weiter wenn ich ihn an der Schleppe arbeiten könnte
Ich glaube kaum das man mit einer Schleppleine einen Hund mit richtig Jagdtrieb davon abhalten kann bei akuter Wildsichtung nicht auszulösen.

Viele Grüße
Andrea und Pack

UliH.

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19

Dienstag, 29. April 2014, 14:06

Der Chow ist Einzelsichtjäger - leider.

Als der kleine Prinz mit 8 Wochen zu uns einzog dachten wir auch, dass der Welpe uns folgen würde. Schon mit seine 8 Wöchelchen hat er uns jedoch gezeigt, dass dem nicht so ist und er durchaus andere Interessen hat, als uns zu folgen. Leider ist die SL dann erst mit ca. 2 Jahren zum Einsatz gekommen. Da war das Kind aber schon in Brunnen gefallen. Der mit dem Trainer geschulte Rückruf hat nicht funktioniert, als er dem Hasen hinter her ist. (Rusty, ncit der Trainer) - Ergbebnis: Kreuzband durch und TPLO.

Die SL kam dann einige Monate zum Einsatz ... aber ... ganz ehrlich? Ein entspanntes Laufen war es weder für mich noch für den Hund. Ich habe dann aufgegeben und bin komplett auf ne Flexi-Leine umgestiegen. Der Prinz läuft nun seit 10 Jahren an selbiger. Frei läuft er nur, in absolutem ausbruchsicherem Gelände.

Mein nächster Hund wird wieder ein Chow. Ich hoffe, dass ich dieser etwas mehr "Rudelverhalten" hat, als mein "alter Prinz".
Liebe Grüße

Uli

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Silvie

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20

Dienstag, 29. April 2014, 14:42

...- Ergbebnis: Kreuzband durch und TPLO.
Kurz OT: du meinst das hätte nicht auch im Alltag beim Toben passieren können? ?(

Eine Bekannte von mir hat Greyhounds & Whippets und sie ist hypervorsichtig lässt ihre nie frei herumtoben, wegen Verletzungsgefahr etc.
Vor einigen Wochen hat sich einer der Whippet zu Hause in den eigenen vier Wänden das Bein mehrfach gebrochen- war ein unglücklicher Unfall, aber eben… es kann immer und überall passieren.

Grundsätzlich sollte die Anatomie eines Raubtieres so sein, dass er hinter sein Beutetier hersprinten kann ohne sich grad schwer zu verletzen ;)