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Duffy

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41

Mittwoch, 30. April 2014, 13:59

Ich glaube so langsam kommt Ihr etwas vom Thema ab :D Wir hätten ja noch Jagdthreads.

Mir ging es hauptsächlich darum, wie ich mich mit dem zukünftigen Junghund hier im Wald verhalte. Vertrau ich erstmal darauf, dass er da bleibt oder sichere ich Ihn lieber ab.

Ich vermute letzteres wird der Fall sein, da wir hier wirklich super schön wohnen, lieber ein paar Jagdmomente verhindern und den Hund "zuverlässig" machen und dann nach und nach die Schleppe kürzen. So war mein Gedanke. Wir haben ein paar Ortschaften ja freie Felder und viele Hunde da werde ich sowieso desöfteren hinfahren um dem kleinen viel zu zeigen.

Vermutlich werde ich wohl auch wenn er denn "Junghund" ist viel getrennt spazieren gehen, da ich hoffe das er sich so das Jagdverhalten nicht von Duffy abschauen kann. So wäre mal der Plan. Da das ja alles noch zukunftsmusik ist, hab ich ja noch einiges an Zeit.
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UliH.

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42

Mittwoch, 30. April 2014, 14:07


Vermutlich werde ich wohl auch wenn er denn "Junghund" ist viel getrennt spazieren gehen, da ich hoffe das er sich so das Jagdverhalten nicht von Duffy abschauen kann.

Die Frage ist bei meinen Überlegungen sehr mit interessant. Wie weit schaut sich der Junghund das Jagdverhalten des Althundes mit ab? Hat da jemand Erfahrungen?
Liebe Grüße

Uli

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Bones

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43

Mittwoch, 30. April 2014, 14:28

Jagen wird irre schnell abgeguckt. Typisches Meuteverhalten. Alleine schon das abscannen kann sehr ansteckend sein. Wenn er ersthund ein solches Verhalten zeigt, würde ich sehr lange keine gemeinsamen Spaziergänge machen. Es sei denn, man weiss dass es an einem Ort nix jagbares hat.

@Duffy
Lieber erst Schleppi dran, statt danach mühsam etwas auszuarbeiten...
Hundeschule und Fleecetaue

Magi

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44

Mittwoch, 30. April 2014, 15:16

UlliH.

Laila kam mit 7 Jahren als reiner Sichtjäger zu uns. Hie und da schnüffelte sie mal im Gestrüpp aber ging nie Spuren. Seit sie mit Zelda zusammen lebt hat sich das drastisch verändert. Sie geht auch mal Spuren und zwar richtig gut. Sie zeigt Wildab an und wird nervöser wenn Rehe vorher den Weg kreuzten. Sie ist nun bald 2 Jahre hier und zeigt das Verhalten seit ca. 1 Jahr.
Die Verbindung unter den Hunden ist nicht sooo gross, eher Richtung Zweckfreundschaft.

Zelda hingegen, achtet nun auf Lailas Körperhaltung, weil diese als Sichtjäger viel weiter scannt. Während Zelda als reiner Spurjäger so manches in der Ferne übersieht. Ist Laila 20m vor uns und wird nervös, kann man davon ausgehen das es Zelda auch wird und genau an dieser Stelle spurt.

Ist/War echt spannend zu beobachten wie sich das stark verändert hat und diese beiden ein grosses Meuteverhalten an den Tag legen. Zum Glück ist Laila nach wie vor recht gut abrufbar, sonst wäre es eine Katastrophe :lama:

@Silvie, bevor ich deine Jungs kannte, fand ich Windhunde auch lasche Hunde. Die zwar schnell waren aber für mich nichts mit "könnten töten und jagen Hardcore" zu tun haben. Denke, wenn man noch keine Windhunde gesehen hat die nicht fett gefüttert und nur die kurze Leine kennen, gesehen hat, unterschätzt man die Hunde schnell mal. Genau so, wie man eben den Chow gerne Unterschätzt. Egal welcher nun schneller (was zwar offensichtlich) ist oder welcher mehr austickt. Denke beide Hunde sind eine Welt für sich :D

Allgemein zurück zum Thema, man kann eine Schleppleine auch am Bauchgurt befestigen mit Ruckdämpfer, bei grösseren Rassen. Duffy möchte ja keinen 60kg Hund, von dem her bin ich schon sicher dass das mit der Schlepp geht. Duffy hat sie ja auch an einer, somit traue ich ihr das Handling zu. Einem erst Hundehalter, der sich eine Dogge holt, wäre ich auch viel vorsichtiger zu raten den an eine Schlepp zu hängen :lama:

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Duffy

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Mittwoch, 30. April 2014, 15:54

Nach so langer Zeit mit Schleppleine und Flexi bin ich auf alle eventualitäten vorbereitet :lol:
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sighthound

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46

Mittwoch, 30. April 2014, 22:49

bei mir ist die sache klar: wie bei silvie läuft hier kein welpe an einer schleppe, wieso auch? er soll nicht lernen, dass er nicht fort kann (und frauchen somit auch nicht), sondern dass es gut ist, wenn er nicht fort will. selbst mein jäger dawn zeigte als welpe und junghund kein interesse am wild. heute ist sie nur auf reinen leinenspaziergängen an der schlepp, das kommt sehr selten vor. sonst läuft sie entweder den ganzen spaziergang frei oder ich nehm die flex mit, wenn es abschnitte hat, wo ich weiss, sie muss an die leine. ist sie auf einmal im jagdmodus, beginnt bei ihr mit scannen, kommt sie halt an die flex. bei ihr ist es, anders als bei vielen windis so, dass sie im wald auch suchen gehen würde. es ist nicht mal primär, dass sie wild sucht, sie würd einfach gern durchs unterholz rasen, ist nichts, kommt sie sofort wieder. ist aber was, geht sie natürlich, daher im wald keine experimente. aber einen windhund, der als welpe/junghund nie frei lief, lernt das nicht und den kann man in aller regel später nicht mehr oder nur sehr schwer frei lassen.
beim welpen verstecke ich mich schon mal wenn er zuwenig auf mich achtet oder ich "esse" seine guetzli, ich siele ein spiel ganz ohne ihn etc. wie soll das gehen an der schlepp. ausserdem wissen meine hunde genau ob schlepp dran ist oder nicht. dawn kann sehr ruhig und unauffällig an fremden katzen vorbei, in der regel auch an rehen. als könnte sie kein wässerchen trüben... doch wehe, da wäre keine leine dran...
ach ja, meine hunde würden nicht töten, mein jäger dawn am allerwenigsten, eher würd sie ein reh zu tode schlabbern, aber das macht im fall vom reh für mich keinen unterschied, ich will trotzdem nicht dass sie hinterher geht. im fall von katzen macht es schon einen unterschied für mich.
herzliche grüsse von conny mit sighties, cats, chins and bunnies

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Pixel-Paws

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Mittwoch, 30. April 2014, 23:07

Ich glaube, die "Gegner" von Welpe und Schlepp verstehen der Sinn der Schlepp nicht ganz. ;)

Die Schlepp zeigt dem Hund ja nicht, dass er angebunden ist, sondern lassen ihm alle Freiheiten die er auch ohne Leine hätte, ausser abhauen! Ich finde den Lerneffekt mega wichtig, also dass der Welpe von der 1. Sekunde an lernt, dass weggehen nicht zieht.

Wer mit der Schlepp umzugehen weiss, manipuliert ja auch nicht dran rum, ausser im Notfall. Notfall wäre zum Beispiel: Welpi sieht anderen Hund, möchte naturgemäss hin. Frauchen ruft mit Spielzeug und trallala, Welpi bleibt stehen, entscheidet sich dann aber für das Begrüssen des fremden Hundes. In der Situation wäre es doch absolut optimal, wenn er da schon lernt, dass sowas nicht geht. Also Schlepp hinterhechten, Welpi abholen. Dannach darf er wieder frei laufen wie er möchte.

Kim hatte auch erst mit zirka 7 Monaten eine Schlepp gekriegt. Was gar nix gebracht hat. Ich hätte viel früher damit beginnen sollen um eine reelle Chance zu haben. Sie hats zwar dann auch anders gelernt, aber trotzdem.

Übrigens sehe ich das auch noch anders... Viele Welpen sind eher unsicher und neigen dazu, einzufrieren in gewissen Situationen oder gar panisch zu reagieren. In der Situation kann man auch froh drum sein, dass man mittels Leine helfen kann.

sighthound

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 10:07

wenn dawn als welpe panisch war und das war sie bei fremden hunden oft, wäre es für sie der horror gewesen, nicht flüchten zu können, ist es übrigens noch heute. ich lasse sie absichtlich flüchten. ich geh ja mit einem welpen nicht an der strasse ohne leine oder sonstwo, wo es gefährlich sein kann. ihre rassen sind nun mal eher fluchttiere. ausserdem hat sie schon zu oft erlebt, dass ich ihr an der leine ja sowieso nur bedingt helfen kann (tutnixler ohne leine sei dank!!). für mich ist es daher wichtig, dass sie ihre strategie entwickelt. in so einer situation würd ihr im leben nicht in den sinn kommen, dann einfach mal eben jagen zu gehen, auch heute nicht, selbst mitten in einem wald nicht.

und selbst eine 20 m schleppe hätte meinem hund nicht alle freiheiten ermöglicht, die sind nun mal von null auf 60 und mehr km/h und schon als welpe wollen die rennen und für ihre muskeln ist dies auch wichtig (aufgrund der grösse).

und das problem mit fremden hunden hatte ich sowieso weniger, das ist wohl typenabhängig. sind die andern ohne leine, ja dann darf mein welpe auch mal hin und ich rufe erst gar nicht. er soll erfahrungen machen. das muss wohl jeder selber wissen und es gibt kein richtig und falsch. ich werde jedoch niemals einem welpen die leine dran machen, egal was für eine (ausser natürlich dort wo es erforderlich ist, aber dorthin geh ich mit einem welpen zu beginn erst gar nicht). meine können freilauf stets bevor sie richtig an der leine laufen lernen. das mache ich so seitdem ich mit hunden zu tun habe.
herzliche grüsse von conny mit sighties, cats, chins and bunnies

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Feli02

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 10:22

Eigentlich habe ich immer versucht meinen Hunden beizubringen zu mir zu kommen wenn sie sich fürchten, gerade wegen anderen Hunden.
Ich kümmere mich dann schon drum.
Mit wäre es ein Gräuel meine Hunde in so einer Situation kopflos weg rennen zu sehen.
Die Tochter einer bekannten hat ihre Minihunde kürzlich 2 Tage im Wald suchen müssen und einer davon war sogar verletzt. Aber nicht von dem Labbi der sie gejagt hat, sondern von ihrer panischen Flucht ins Gehölz
Viele Grüße
Andrea und Pack

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 10:36

Ich glaube, Leute, die noch nie einen Hund wie Hermes oder Duffy hatten, können nicht vollständig nachvollziehen, welches Gefühlschaos ein Ausflug des Hundes auslöst. Man ist wütend, man fürchtet um seinen Hund, man fürchtet um Wildtiere, Autofahrer etc... Wer solche Erfahrungen gemacht hat, sieht das mit der Leine bzw Schleppe einfach anders. Deshalb meine Ansicht, Vorsicht ist besser als Nachsicht und es ist einfacher, ein Verhalten gar nicht entstehen zu lassen als es mühsam wieder abzutrainieren. Natürlich kommt es immer auf den Hund an. Aber selbst bei meinem Ferienmopd machte ich je nach Weg eine Schleppe dran, weil sie Autos jagt und das auf recht weite Distanz. Hätte die Besi dieses Verhalten von Anfang unterbunden bzw verhindert, wäre es wohl kaum so extrem geworden. Gerade weil Möpse js sonst kaum jagig sind.


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Ina

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 11:10

Ich bin absolut für Schleppe vorallem wenn es sich um einen selbständigen Hund handelt. Ich hätte bei Ina von Anfang an viel konsequenter mit der Schleppe arbeiten sollen. Das haben wir nun auszubügeln. So ein Hund muss nur 1 mal Erfolg haben das er nicht umkehren muss wenn man nicht will. Ina ist oft nicht Nett zu ihrer Umwelt und ich hätte mir so einigen Stress erspart.
Beim nächsten kommt eine Schlepp vom ersten Tag an drauf. Wenn ich dann sehe das dieser nicht so kamikazenhaft ist, kann ich immer noch die Zügel lockern :)

Danish

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 11:23

Mein Magic hatte noch nie Erfolg - eben wegen der Schlepp. Das heisst aber nicht, dass er deswegen nicht jagen möchte...... Die Schlepp ist für mich nur Absicherung - nicht Ausbildung. Ich kann mit der Jagdmotivation meiner Hunde leben. Im Dienst und Sport kanalisiere ich sie in die entsprechende Arbeit und in der Freizeit sind sie an "gefährlichen" Orten gesichert!


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Whyona

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53

Donnerstag, 1. Mai 2014, 11:37

Ich denk pauschalisieren kann man es sicher nicht, das ist Hunde und auch Halterabhängig :-)

Ich mein wenn ich zu Indira gar nix gesagt hätte würde ich auch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass sie an nem Reh einfach hinterherkuckt. Aber mein Ziel war es sie einfach abrufen zu können, und sie dann auch kommt. Und da sie erst gar nie erfolg mit durchstarten hatte, dafür bei mir ne obergeile Party mit Ball und co stattfand, kam sie trotz Reh dann auch postwendend zu mir.

Zum Flüchten ... Whyona hatte das problem zum Glück nie, bei Indira wäre es einfach, je nach gegenüber, zu unkontrollierten rumgerenne gekommen, weil sie anfangs keinen Plan hatte wie man da mal anständig rangeht. Whyona liess ich dann halt einfach von der Leine, bei Indira hab ich dann Kontakte an der Leine zugelassen. Wohlgemerkt natürlich nur bei Hunden wo ich gemerkt habe dass sie friedlich, aber halt neugierig sind. Bei Hunden die auf Krawall gebürstet sind, kenn ich nix, die bekamen auch mal ne Ladung Kies ab, die lass ich nicht ran. Indira hats dankbar angenommen und blieb einfach hinter mir, Whyona war eher der meinung zu zweit sind wir stärker und stänkerte mit mir mit ...
Flüchten wird halt dann gefährlich, wenn der andere Hund anfängt den Flüchtenden zu hetzen und nicht abrufbar ist ...
Lg Nathalie


sighthound

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 11:37

genauso ist es hier auch, also einfach dass sie nicht im dienst sind... :lol: ich könnte 7 jahre nur eine schleppe dran haben, am ersten tag ohne und es käme ein reh und sie wären weg, das ist für mich so sicher wie das amen in der kirche oder aber sie haben keinen wirklichen jagdtrieb wie meine nastassja und dann brauchen sie die schleppe sowieso nicht. und wenn sie dann vorher nie rennen konnten, dann sind sie dann nicht nach 3 min wieder da. meine züchterin lässt ihre hunde niemals frei laufen. einmal die haustür offen und zwei waren weg, 1.5 stunden im wald verschwunden, das passiert mir nicht mal wenn wild direkt vor der nase hochgeht.
rennen ist ja nicht immer gleich jagd, auch bei einem jagdmotivierten hund nicht.
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Silvie

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 11:55

….ich könnte 7 jahre nur eine schleppe dran haben, am ersten tag ohne und es käme ein reh und sie wären weg, das ist für mich so sicher wie das amen in der kirche oder aber sie haben keinen wirklichen jagdtrieb wie meine nastassja und dann brauchen sie die schleppe sowieso nicht.
Genau das ist der Punkt- die Situationen an denen die Schleppleine zu tragen käme (akute Wildsichtung) wären viel zu selten um daraus einen wirklichen Lerneffekt zu erzielen, dazu noch die eher geringe Wahrscheinlichkeit das man genau im richtigen Moment auf die SL treten kann um ein Durchstarten zu verhindern.

Mir wäre das Risiko das sie dann mit der SL abdüsen und sich verletzen weil das Teil sich irgendwo verheddert viel zu hoch.

Mal noch ne andere Frage: wie machen das die Mehrhundehalter unter den SL- Befürwortern? Vielleicht sind meine Hunde bzw. Ich zu dämlich dafür, aber das endet doch in ständigem "verheddern" oder nicht?

Ich hab bei Gareth mal versucht eine SL dran zu machen- das war echt ne Katastrophe…. wenn auf freiem Feld genau 1 dummer Busch stand, hat er es geschafft sich garantiert mit der SL sich darin zu verfangen. :lama:

Whyona

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 12:09

Also zwei lange schleppen wären mir wohl auf dauer auch zu doof .... sind wir nur ein kurzes Stück durch den Wald, gefährdetes Gebiet, dann hatten beide ne 3 meter leine dranne. Ansonsten für längere Touren im Wald, Indira die Schleppe (die dann bald mal geschleppt hat, da sie wirklich gut abrufbar war und sie den Radius auch eingehalten hat) und Whyona kam an die Flex... da geht das Handling dann schon, etwas gewöhnungsbedürftig aber machbar.
Lg Nathalie


Danish

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 12:45

Da ich nur getrennt spazieren gehe stell sich das Problem nicht..... :o)


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Donnerstag, 1. Mai 2014, 12:48

Zwei kürzere Schleppen und eine lange gehen schon. Die Hunde lernen, sich selber zu entwirren. Und Biothan (bei den Möpsen) verheddert sich auch nicht so schnell.


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Idesiree

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 13:26

Also ich hatte ja bei Venia lange und fleissig die Schleppe dran.
Ich bin heute der festen Überzeugung, bei einem richtigen Jäger kann ich noch 10 Jahre die Schleppe dranlassen, der wird- wenn er denn kann- genau gleich gehen;-)
Es kommt sicher sehr auf den Hundetypen an. Ein Hund der gezüchtet wurde um mit dem Menschen zusammenzuarbeiten, könnte die Massnahme sicher nützen.
Jetzt bei Origine würde ich die Schleppe höchstens dranmachen, um sie daran zu hindern nicht zu kommen wenn ich rufe o.ä. Wegen dem Jagen? ne, dann hätte ich mir schlicht keinen solchen Hund mehr geholt.

Noch wegen dem Abschauen:
Ich glaube nicht daran, nein. Sunny hat NICHT, kein Stück gejagt damals im Alter. Sie legte sich ohne Aufforderung hin bei Wildsichtung. Venia hatte einfach den Trieb, schon sehr früh sah ich das.
Auch das lange- mühsame- Training an der Schleppe hat daran nicht, aber auch gar nichts geändert!
Klar ist, dass der Hund nicht sehen sollte, wie der Adulte geht, sollte vor allem nicht sehen, dass der noch Erfolg hat. dass das was ausmacht, ja das glaube ich. Wenn ich in den Wald gehe, dann sind sie einfach an der Leine oder eben, einer an der Schleppe, der andere an der Leine vielleicht. Aber die Schleppe lasse ich dann natürlich nicht schleifen, denn das ist viel zu gefährlich, sondern für mich hat sie dann nur die Funktion einer langen Leine...

Ein sehr gutes Beispiel war, als Conny und ich an der Thur Laufen gingen. Aus dem Nichts, denn dort KANN es nichts haben, prescht Nastassja los, die die sonst eh nie geht. Die beiden Jäger, Dawn und Venia? Ne, die gingen nicht, schauten uns verständnislos an und kamen zu Frauchens so a la? Was hat denn die?? Ich bin überzeugt, man kann viel trainieren, aber die Genetik trainiert man auch mit Schleppe nicht um;-)
herzliche Grüsse von den Whippetgirls

sighthound

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Donnerstag, 1. Mai 2014, 14:20

genau... diese situation war wirklich überraschend für uns. ich weiss bis heute nicht, was nastassja hatte. die geht sonst nur wenn freund von uns entgegenkommen, aber da waren keine freunde und auch keine fremden. und dawn, die sonst immer mitgeht, selbst wenn sie gar nicht sieht warum, blieb stehen und venia auch.

mit 3 hunden und 3 schleppen würd ich durchdrehen. am anfang hatte nastassja sogar vor dawns flex angst, vor der schleppe erst recht. sie wäre niemals über diese drübergelaufen und bei der flex traute sie sich nicht vorbei. mittlerweile geht es. ich schaffe nicht mal eine schlepp und eine flex gleichzeitg oder zwei flexis. aber ich bin mir das auch nicht gewohnt, da jendayi und nastassja immer frei laufen bis auf kurze stücke und immer getrennt laufen, dafür reicht schlicht meine zeit nicht aus und dafür hab ich jetzt (in meinem fall) auch kein rudel.
auch hier gab es nichts abzugucken, nastassja jagte damals nicht mal wild das direkt vor uns davonrannte und dawn bekam auch nie mit wie andere hunde jagten, dafür sorgte ich schon. sie kam von alleine auf den trichter. bei uns kommt das wild an den zaun, sie bleibt trotzdem ruhig da liegen, regt sich null auf. wir haben nins, chinchillas, katzen... alles kein problem und ich legte bei ihr sehr viel wert auf eine schnelle reaktion beim abruf. was hätte ich mehr tun sollen? es ist eben eine rasse mit jagdtrieb, punkt.
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