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perrolina

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Dienstag, 27. November 2012, 20:53

Hundebegegnungen - Organisierte Hundespielrunde

Ich weiss das ist eine umstrittene Sache und wenn eine solche Veranstaltung nicht gut geführt ist, kann viel kaputt gemacht werden - trotzdem möchte ich jetzt dazu einen Thread eröffnen und vom letzten Sonntag erzählen...weils nämlich so toll war :)

Einmal im Monat veranstaltet 'meine' ehemalige Hundeschule eine Hundespielrunde. Es geht dabei um ein offenes Zusammentreffen von innerartlich sozial verträglichen Hunden. Das ganze findet statt auf einem eingezäunten Gelände auf ca. 5000m2. Es ist nicht einfach eine flache umzäunte Wiese sondern ein Gelände mit Hügelchen, einem Teich, einem Schnitzelplatz, etc. (man kann sich also zurückziehen wenn man das möchte).

Die Trainerin kennt in der Regel alle teilnehmenden Hunde persönlich und kann gut einschätzen bei welchen Begegnungen es zu Spannungen kommen könnte. Zu Beginn kommen sämtliche HF ohne Hund auf den Platz und es wird besprochen, welche Hunde nicht zusammen treffen werden und wie sich die Hundeführer zu verhalten haben. Es wird mitgeteilt, welche Hunde allenfalls zuerst oder während des ganzen Treffens mit einer Schleppleine abgesichert werden.
Die Spielrunde dauert ca. eineinhalb Stunden inkl. der Zeit für die Vorbesprechung und im Anschluss daran gehen, die die Lust haben noch auf einen gemeinsamen Leinenspaziergang mit einer eingebauten kleinen Lerneinheit.

Am letzten Sonntag waren es 13 Hunde unterschiedlichster Rassen: Flatcoated Retriver, Deutscher Schäferhund, Rhodesian Ridgeback, Australian Shepherd, Lakenois, Welsh Corghi, Chihuahua, Lagotto, Perro, Malinois, Labradormischling, Schäfermischling. Das Verhältnis Rüden / Hündinnen war ausgeglichen. Bei einer Hündin war klar, dass sie unverträglich ist mit Hündinnen - sie wurde nur mit Rüden zusammen auf den Platz gelassen. Es waren nie mehr als 6 Hunde gleichzeitig auf dem Platz und die Konstellationen wurden immer wieder ausgewechselt. In der Zwischenzeit konnte der HF mit seinem angeleinten Hund auf einer eingezäunten Terrasse warten und den anderen Hunden zuschauen.

Es geht bei der Veranstaltung nicht um die Resozialisierung von Hunden, sondern darum Hunden die aus irgendwelchen Gründen nicht oft Gelegenheit haben, auf Artgenossen zu treffen - sei das weil sie jagdproblembedingt hauptsächlich an der Leine geführt werden oder vielleicht weil der HF unsicher ist bei Hundebegnungen - eine kontrollierte Gelegenheit für Hundekontakte zu bieten.

Ich gehe mit Amiga dahin, weil sie andere Hunde für völlig überflüssig hält und es doof findet wenn sie meine Aufmerksamkeit nicht für sich hat. Sie bellt mich dann pausenlos an. Aus diesem Grund gehe ich selten mit anderen Hundehaltern und ihren Hunden spazieren. Um das aber zu üben gehe ich jeweils zu diesen Spielrunden. Beim ersten Mal, vor ca. einem halben Jahr hat sie eine Stunde lang durchgekläfft - am letzten Sonntag kein einziges Wuff :D . Ausserdem trottet sie nicht mehr pausenlos an meinem Fussknöchel daher sondern fängt immer mehr an Kontakt aufzunehmen und auch mal rumzuschnüffeln.

Für mich ist das eine super Sache und vielleicht ist ja auch mal jemand von euch daran interessiert, mitzukommen. Wenn ihr noch mehr darüber wissen wollt - nur fragen - ich werde begeistert Auskunft geben :D
Lg Nicole

catba

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Dienstag, 27. November 2012, 20:58

eine interessante Entwicklung bei Amiga...Ghiro ist auch wenig interessiert an andern Hunden, vorallem wenn es auf einem Platz stattfindet...beim Laufen mit mehreren Hunden geht es sehr gut, da kann er sich super integrieren...aber wenn alle so stehen und die Hundis spielen sollten, das findet Ghiro doof und würde wahrscheinlich neben mir bleiben...

perrolina

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Dienstag, 27. November 2012, 21:05

Ah, das habe ich vergessen zu schreiben:

Es bleibt eben niemand stehen und schaut nur den spielenden Hunden zu. Alle bleiben immer in Bewegung und spazieren rum. Der Platz ist eben nicht nur eine flache Wiese sondern hat Wege, eine Brücke führt über einen Teich usw. Man kann also sehr gut einen Spaziergang simmulieren. Gespielt haben am Sonntag lediglich zwei Hunde die ca. 8 Monate alt waren. Alle anderen Hunde haben zwar kurz Kontakt aufgenommen, sind aber auch gleich wieder ihres Weges gegangen.

Amiga einfach so auf eine Wiese zu stellen mit der Idee "spiel du mal schön mit den anderen" würde nicht gehen. Sie braucht andere Hunde nicht zu ihrem Glück und mit denen Spielen schon gleich gar nicht. Sie giftelt sie nicht an oder so, sie ignoriert die einfach. Ganz selten trifft sie mal auf einen Hund, der sie unglaublich interessiert und mit dem sie dann auch mal eine Speedrunde einlegt. Am Sonntag war ihr Liebling der Chihuahua :D
Lg Nicole

catba

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Dienstag, 27. November 2012, 21:19

achso, das tönt schon anders...dann finde ich es gut :D muss auch manchmal schmunzeln bei Ghiro, er spielt auch nur, wenn es einfach wirklich mit dem Gegenüber passt...die Auswahl erstaunt mich immer wieder :lol:

Magi

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5

Dienstag, 27. November 2012, 21:51

Wo gehst du denn zur Hundeschule? :)

Für Zelda sind solche Sachen super. Sie ist sehr sozial aber auch bisschen unsicher und wenn die Chemie zwischen ihr und dem Hund passt. Dann kann ich sie entweder wegen ihr (jagig) oder dem anderen (Hundehalter möchte nicht) spielen lassen :(

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

perrolina

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Dienstag, 27. November 2012, 21:55

@Magi

ich schick dir den Link per PN - weiss grad nicht, ob ich hier so ungeniert Werbung machen darf... :halo:
Lg Nicole

Joker

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Donnerstag, 29. November 2012, 08:23

Perrolina, kannst du mir den Link auch schicken, ich suche sowas für DiNozzo.
Liebs Grüessli

Katja und die Krümelonis
www.kueblers-onlineshop.ch

Nora

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8

Donnerstag, 29. November 2012, 08:40

Hach ja... Hundebegegnungen... Eigentlich wäre das ja genau das richtige für mich. Egal, ob ich an Anti oder Ixy denke - beide haben da ganz unterschiedliche Ansätze und beide finde ich... suboptimal. Das Problem ist, dass ich eher Sorge habe, dass sich so ein Kurs negativ auswirken würde.

Bei Anti ist die Sache relativ klar: Wenn er zu anderen Hunden kann, vergisst er mich komplett. Ich könnte gehen, es wäre ihm egal. Daran würde ich gerne arbeiten, hätte aber keine Idee, wie das leinenlos zu bewerkstelligen sein sollte - denn dann habe ich keinen Zugriff zu ihm.

Bei Ixy wäre das schon spannender: Nach ihren bescheidenen Erfahrungen mit der Hundepension Shitstorm durfte ich auch gestern wieder beobachten, dass sie mit fremden Hunden, die auch noch Kontakt suchen, doch extrem giftig ist. Sie verscheucht, kontrolliert und dominiert - und führt sich auf, wie die letzte echte Hexe.

So... und damit wäre ich bei meiner eigentlichen Frage: Wenn die Halter da mehr so rumlaufen - wie lernen die Hunde denn? Wie wird auf die unterschiedlichen Ansprüche eingegangen?

Frau F.

Fortgeschrittener

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9

Donnerstag, 29. November 2012, 09:14

interessantes Thema, als Büro- und Reisehund hat Fraser ja extrem wenige Begegnungen und das tut mir Leid für ihn, denn er mag Hunde egal ob männlich, weiblich, intakt oder nciht, sehr gerne.

Daher gehe ich seit geraumer Zeit in eine Sozialstunde einmal die Woche. Allerdings gehts da nicht um's spielen sondern um die sozialen Interaktionen, was extrem spannend ist. Der Spielteil - so es den denn benötigt - kommt aber nicht zum Tragen. Daher würde mich auch interessieren, wo das ist.
--------------------------------------------------------------------------------------------
mit Grüßen von Frau F.

--- deren hier geäußerten Gedanken alleinig ihren Blickwinkel wiedergeben ---


Jason

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Donnerstag, 29. November 2012, 10:56

@Nora: Ich denke mir, dass für euch dann eher Gruppenstunden und geführte Spaziergänge an der Leine was wären, deren Ziel es ist, dass die Hunde lernen, sich trotz der anderen Hunde mit ihren Besitzern zu beschäftigen. Und zwar nicht im Sinne von Unterordnung sondern vielmehr bei Alltagsbeschäftigungen und -übungen.

Bei diesen freien Hundebegegnungen geht es ja mehrheitlich darum, die Hunde unter sich kommunizieren zu lassen. Was Anti ja schon bestens kann und für Ixy Stress zu bedeuten scheint. Wobei auch ihre Kommunikation klar ist.

Moni

Duffy

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Verein: HSV Ettenheim, Merlindogs Altdorf

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11

Donnerstag, 29. November 2012, 13:07

Also ich finde das sehr interessant. Bibu könnt ich dann grad für ein paar Stunden dort abgeben und einkaufen oder so.
:D

Die fände das ja super, was nicht heisst das sie unbedingt spielen muss oder will, aber Kontakt ist für Sie so wichtig wie die Luft zum Atmen...Tja was mit Duffy dort passieren würden, wären es nur grosse und Intakte Rüden, würde es sicher gehn, da sich aber in grösseren Gruppen nicht so wohl fühlt, fände ich so etwas sicher mal total spannend.
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

perrolina

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Donnerstag, 29. November 2012, 15:31

Perrolina, kannst du mir den Link auch schicken, ich suche sowas für DiNozzo.
Ja gern, mach ich gleich. :)
....das Problem ist, dass ich eher Sorge habe, dass sich so ein Kurs negativ auswirken würde.
Es ist eigentlich kein Kurs...es ist ein Zusammentreffen von mehreren Hunden - die sich kennen oder eben häufig nicht kennen - in einem gesicherten Umfeld, mit klaren Spielregeln und unter fachmännischer Leitung.

@Nora, ich weiss schon, wo deine Bedenken liegen. Du hast Angst, dass wenn Anti ungehindert und nach eigenem Gusto zu ganz vielen Hunden hin kann und mit denen spielen darf, er die alle adoptiert und du dann mit einem Laster voller Hunde nach Hause musst :D

Ich würde jetzt mal davon ausgehen, dass ein Hund wie Anti an diesem 'Anlass' vorerst mal an einer lockeren 10m-Leine in eine kleinere Hunderunde geführt würde. Dann würdest du 1:1 Anweisungen erhalten, wann du Anti an der Leine aus der Situation rausführen sollst, wann du ihn ansprechen sollst, wann du eben gar nichts sagen sollst (und das ist so gut wie immer), wann du die Leine allenfalls auf den Boden fallen lassen sollst oder gar ganz entfernen kannst.
Falsch machen kann man als Hundeführer da rein gar nichts. Es geht nicht um die Abrufbarkeit des Hundes, es geht nicht um den Gehorsam des Hundes. Das einzige was man machen muss, ist sich an die Anweisungen der Trainerin halten und das heisst in den meisten Fällen: nicht mit dem Hund reden, schon gar keine Kommandos geben, in Bewegung bleiben, keine Kekse verteilen, Hund verbal bestätigen wenn er freiwillig Kontakt mit dem HF aufnimmt und allenfalls mal den Hund wegführen von einem anderen Hund.

Bei einem Hund wie Anti wird es höchstwahrscheinlich einen Kandidaten in der Runde haben, der verunsichert auf so einen grossen, kontaktfreudigen Hund reagiert - ob das nun ein Mensch oder ein Hund ist. Da ist es vor allem auch für Antis Gegenüber sehr wertvoll, wenn Hund oder Mensch in kontrolliertem Rahmen sehen kann, wie locker man aus so einer Situation raus kommt wenn man eben nicht hektisch wird.

Mir persönlich haben solche Treffen sehr viel gebracht, weil ich vor allem bei grossen Molossoiden oder auch bei Schäferhunden immer die Hosen voll hatte. An diesen Treffen habe ich gesehen, dass Amiga gut mit solchen Hunden umgehen kann. Dass sie nicht verunsichert reagiert und sehr wohl zu sagen weiss, wann es ihr zu viel wird und dass sie auch verstanden wird. Einmal war ein jähriger Rottweilerrüde dabei. Sehr stürmisch, sehr direkt und für mich sehr angsteinflössend. Hach und mein Mäuschen hat da einfach gestanden "na komm du mal her du junger Hüpfer, dir erzähl ich dann schon wie das läuft mit mir".
Bei Anti ist die Sache relativ klar: Wenn er zu anderen Hunden kann, vergisst er mich komplett. Ich könnte gehen, es wäre ihm egal. Daran würde ich gerne arbeiten, hätte aber keine Idee, wie das leinenlos zu bewerkstelligen sein sollte -denn dann habe ich keinen Zugriff zu ihm.
Das sehe ich genauso wie Moni schon geschrieben hat:
@Nora: Ich denke mir, dass für euch dann eher Gruppenstunden und geführte Spaziergänge an der Leine was wären, deren Ziel es ist, dass die Hunde lernen, sich trotz der anderen Hunde mit ihren Besitzern zu beschäftigen. Und zwar nicht im Sinne von Unterordnung sondern vielmehr bei Alltagsbeschäftigungen und -übungen.
aber anlässlich solch einem 'Anlass' hast du Gelegenheit, den aktuellen Stand gut einschätzen zu können und du gibst anderen die Möglichkeit, Begegnungen mit jungen stürmischen Schäferhundrüden zu üben :D Ausserdem ist im Anschluss jeweils noch ein Leinenspaziergang mit drin. Du könntest das also auch gut verbinden. Auf den Platz mit Ixy und anschliessend spazieren mit Anti.

Bei Ixy wäre das schon spannender: Nach ihren bescheidenen Erfahrungen mit der Hundepension Shitstorm durfte ich auch gestern wieder beobachten, dass sie mit fremden Hunden, die auch noch Kontakt suchen, doch extrem giftig ist. Sie verscheucht, kontrolliert und dominiert - und führt sich auf, wie die letzte echte Hexe.
Naja....mit Hündinnen die älter sind als Ixy und sie nicht belästigen, kann sie aber gut umgehen und ist überhaupt keine Hexe. Ihr würden solche Hundebegegnungen vielleicht mehr Sicherheit geben und sie könnte neue Strategien entwickeln wie sie damit umgehen soll.
So... und damit wäre ich bei meiner eigentlichen Frage: Wenn die Halter da mehr so rumlaufen - wie lernen die Hunde denn? Wie wird auf die unterschiedlichen Ansprüche eingegangen?
Es wird bei diesem Anlass nur auf die Hunde und ihre Bedürfnisse eingegangen. Den Hundehaltern wird erklärt, wie sie die verschiedenen Situationen zu verstehen haben und wie sie eine angespannte Situation auflösen können.

Daher gehe ich seit geraumer Zeit in eine Sozialstunde einmal die Woche. Allerdings gehts da nicht um's spielen sondern um die sozialen Interaktionen, was extrem spannend ist. Der Spielteil - so es den denn benötigt - kommt aber nicht zum Tragen. Daher würde mich auch interessieren, wo das ist.

Interessant finde ich bei diesem 'Anlass', dass die Hunde so gut wie nicht spielen miteinander obwohl sie ja die Gelegenheit hätten dazu. Letzten Sonntag waren zwei gleichaltrige Junghunde dabei, die in etwa gleich tickten. Eine Flathündin und ein Labimixrüde. Die haben die ganze Zeit gespielt miteinander und ohne dass es ihnen jemand sagen musste schön am Rand des Platzes, etwas abseits von den erwachsenen Hunden. Und keiner von den Erwachsenen ging zu den beiden hin und wollte etwas aufmischen oder so. Amiga tendiert dazu, vorbeiflitzende Hunde bellend korrigieren zu wollen - bei den beiden nichts. Die anderen Hunden nahmen Kontakt auf und gingen ihren Weg. Es gab auch die Situation, dass zwei immer am gleichen Grasbüschel schnüffeln mussten oder auch ab und zu ein Drüberpinkeln aber die Situtation war nie spannungsgeladen und es wurde auch nie rumgetobt. Alles in allem eine total entspannte Stimmung für Hund und Halter.


@Fraser
ich schick dir den Link gerne per PN - ein freundlicher Amstaff....das wäre ja perfekt für mein persönliches Desensibilisierungsprogramm :thumbsup: und Fraser hätte bestimmt seinen Spass da.

Ich weiss halt nicht, wie die Trainerin das handhaben wird, wenn sich mehrere ihr unbekannte Hundehalter anmelden. Bisher waren da immer Hunde, die sie kennt aus Huschu oder Alltag und sie konnte die Konstellationen gut planen.
Lg Nicole

Ina

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Donnerstag, 29. November 2012, 15:39

Kannst du mir Bescheid geben wenn der nächste Anlass ist? Ina ist aus Unsicherheit auch eine Hexe und uns beiden würde eine solche Veranstaltung sehr gut tun.

perrolina

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Donnerstag, 29. November 2012, 15:40

@Duffy

Oh ich habe deinen Beitrag gar nicht gesehen :blush:

Ja Bibu hätte da ihre Freude. Vor allem weil auch der Platz noch so Spannendes zu bieten hat....viele Mauslöcher, Fuchsspuren, etc. :D

Am letzten Sonntag war auch eine Hündin dabei, die unverträglich ist mit anderen Hündinnen. Das wurde immer so eingerichtet, dass sie dann einfach mit allen Rüden auf dem Platz war. Es hat wirklich für alle gestimmt. Vielleicht wäre das wirklich mal was für Duffy.

Ich glaub ich sag der Huschu einfach mal, sie soll so ein Treffen mal für die 1001-Forumshunde veranstalten, das wär doch eine Idee :thumbsup:.
Lg Nicole

perrolina

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Donnerstag, 29. November 2012, 15:42

@Ina

Ja klar mach ich gerne :thumbsup:
Lg Nicole

Magi

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16

Donnerstag, 29. November 2012, 15:55

Wäre sicher eine Überlegungwert, bei dem Intresse?
Würde Sie dass denn machen oder war das nur so ein spontaner Ideenfunken?

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Kat

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Donnerstag, 29. November 2012, 16:24

Hallo perrolina

An so einem Anlass wäre ich auch sehr interessiert. Allegra möchte zwar immer mit allen spielen, aber wenn es viele Hunde sind ist sie manchmal etwas überfordert.
Äs Grüessli vo dä Katharina

Krümel

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Donnerstag, 29. November 2012, 18:00

Das klingt ja richtig toll! Vor allem wenn es so sorgfältig durchgeführt wird. :thumbsup:

perrolina

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Donnerstag, 29. November 2012, 20:27

Wäre sicher eine Überlegungwert, bei dem Intresse?
Würde Sie dass denn machen oder war das nur so ein spontaner Ideenfunken?
Ich könnte mir schon vorstellen, dass sie das macht - werde sie auf jeden Fall mal fragen.
Lg Nicole

Joker

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20

Donnerstag, 29. November 2012, 20:28

Au ja, das wäre toll!
Liebs Grüessli

Katja und die Krümelonis
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