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Alte Lady

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Hunde: Papillon Emil *06/14

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Samstag, 17. Januar 2015, 15:04

Welches Verhalten muss ich ändern, damit er wieder normal frisst

Hallo,

ich habe ein Problem - nicht mein Hund.

Wir haben unseren Papillon mit 6 Monaten vom Züchter bekommen. Er ist gut sozialisiert, benimmt sich hervorragend und hat normal gefressen, 2 x am Tag Orijen Puppy. Natürlich hat er beim Einzug nicht so gut gefressen und ich habe den Fehler gemacht, ihm alles mögliche darunterzumischen, damit er frisst. Hinzu kam sein Zahnwechsel, wo mir jeder was anderes erzählt hat, was mich verunsichert hat, weil ich immer Angst hatte, dass der Hund nicht genügend bekommt.

Ich hatte immer große Hunde, wenn die mal nicht gefressen haben, habe ich mir nie Gedanken gemacht, wenn sonst alles okay war. Irgendwann standen sie wieder am Futternapf. Ich muss auch dazu sagen, dass ich früher nicht so viel Zeit hatte, darüber nachzudenken, auch nicht beim Zahnwechsel. Meine großen Hunde waren weder über- noch unterernährt und haben gerne gefressen. Aber ich habe mir früher nie so viel Gedanken gemacht muss ich ehrlich gestehen, es gab ja auch kein Anlass. Ich hätte allerdings früher auch nie einen Hund in eine Box über Nacht gesperrt, was ich bei meinem Papillon jetzt tue und es als angenehm empfinde, weil ich weiß, dass er sicher da drinnen ist, wenn ich schlafe. Zeiten verändern sich und man muss sich mitverändern. Ich habe früher auch nicht geclickert - auch wenn meine Hunde gefolgt haben - aber mit Emil mache ich das und es macht uns beiden Spaß.

Er ist jetzt fast 7 Monate und ich will ihm halt auch nur das Beste geben. Aber wenn er nicht frisst, nimmt er halt auch gleich ab. Zwischendurch hatte er erbrochen und Durchfall und bekam Reis mit gekochtem Rinderhack und Möhrchen. Er hat 300 g abgenommen und es hat sich rausgestellt, dass er Giardien hat und wird entsprechend behandelt. Er frisst auch wieder, allerdings die Kroketten püriert und ich muss gekochtes Rinderhack daruntermischen, damit er frisst. Stuhlgang ist auch wieder okay. Mittlerweile ist er ca. 29 cm groß und hat wieder 200 g zugenommen, also jetzt gesamt 3,2 kg.

Wie kann ich meinen Hund wieder an das Trofu gewöhnen, zweimal am Tag, ohne dass ich ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn er mal nicht frisst. Ich habe einfach Angst, dass er wieder abnimmt und das Gefühl, dass er das spürt. Das überträgt sich natürlich. Ich finde das Orijen super.

Habe ihm aber auch schon verschiedene andere getreidefreie TroFu angeboten und er hat dankend abgelehnt.
Als Belohnung beim Clickertraining kriegt er Hundewurst, aber nie mehr als 10 g.

Soll ich jetzt beim Fressen meinen Kopf durchsetzen? Wenn ja, kann ich ihm natürlich erstmal keine Leckerli geben, das heißt auch nur bedingt mit ihm trainieren.

Kann es sein, dass ein Hund, der immer Trofu bekam, auf einmal so etwas nicht mehr mag? Das kann ich nicht glauben, will man mir von verschiedenen Seiten aber weismachen. Ich solle barfen, was ich nicht tue, ich solle gekochten Pansen mischen, was ich getan habe. Er probiert alles, aber am nächsten Tag verweigert er und wartet bis er etwas anderes bekommt. Er kommt schon und lässt sich einiges vorsetzen, aber wenn es ihm nicht gefällt, wendet er sich ab.

Es hat sich in Sachen Hundeerziehung und Hundefütterung ja doch vieles verändert und ich bin total verunsichert, ob es nur mein Verhalten ist, was ihn dazu bringt oder er es nicht verträgt.

Ich freue mich auf Eure Antworten.

LG
Alte Lady

Pumba

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Samstag, 17. Januar 2015, 15:40

In deinem Fall würd ich mich an den Grundsatz halten: ein gesunder Hund (egal welcher Grösse) verhungert nicht vor dem vollen Napf - egal was da drinn ist ! ;)


Ich habe einen Beagle in der Kundschaft (Ferienhund), der genau wie Deiner Futtertechnisch einfach zu sehr verwöhnt wurde und jetzt praktisch gar nichts mehr frisst ..... Bei mir hungert er - freiwillig - 3 Tage, dann beginnt er Galle zu kotzen und am Abend frisst er was im Topf ist ! :P


Was ist so schlimm daran, wenn er abnimmt? Sobald er wieder frisst, kannst du ihn wieder auffüttern. Grundsätzlich doch lieber zu dünn, als zu digg :)


Laut deinen Schilderungen töhnt es schon einbisschen so, dass du ihn zum Gourmet erzogen hast und ihm einfach nicht passt was er im Topf hat ..... :whistling: Hat beim Beagle auch so angefangen, dann haben sie ein bisschen Le Parfait zum Trofu gemischt, 1 Woche später hat das dem Monsieur nicht mehr gerreicht, dann musste Fleisch unter gemischt werden - 2 Wochen später war ihm das auch nicht mehr gut genug - er hat dann gar kein Trofu mehr gefressen .... Dann bekam er Resten unters Fleisch gemischt usw. sie mussten sich stets steigern, damit es ihm gut genug war ...... Bei mir hungert er 3 Tage, dann frisst er Trofu ohne dass ich was untermischen muss :thumbsup:








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Samstag, 17. Januar 2015, 16:26

Hallo Pumba,

danke für den Willkommensgruß.
Das ist auch mein Grundgedanke. Aber wie ist das bei solch kleinen und vor allen Dingen jungen Hunden? Seine Hüftknochen spürt man schon deutlich. Die Züchterin meinte, dass 3,2 kg im Rahmen sind. Aber wie das so ist, dann kam eine Züchterin von Shelties und meinte, der ist ziemlich zu dünn, den darf man nicht hungern lassen. Die Wirbelsäule darf man nicht so deutlich spüren??

Das vor dem Napf sitzen lassen würde momentan ja auch zu den Giardien passen. Denn vielleicht sind sie dann so schneller ausgehungert. Wir machen gerade eine Kur mit Panacur, müssen nun 5 Tage aussetzen und dann nochmal 7 Tage geben. Wie gesagt, der Kot ist momentan okay und früher bin ich immer davon ausgegangen, so lange meine Hunde jeden Tag gesunden Kot absetzen, ist fütterungstechnisch alles okay.

Mich ärgert es, dass ich so verunsichert bin, aber der kleine Kerl ist uns innerhalb von wenigen Stunden so ans Herz gewachsen :wLovestruck: , und ich wollte niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie mehr einen Hund, und von jetzt auf nachher habe ich entschieden, dass ich wieder einen haben möchte, aber eben halt der Situation angepasst, klein für Wohnung, Womo und E-Bike.

LG Alte Lady

Pumba

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Samstag, 17. Januar 2015, 17:50

Es ist sicher richtig, dass Hunde im wachstum nicht unterernährt sein sollen - aber ich frag jetzt mal anders rum:

Wie lange hast du denn bis jetzt durchgehalten mit nix "anderes" geben als das was du in den Napf tust? Einen halben Tag, 24 Std oder länger .... ;) :troest:

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Samstag, 17. Januar 2015, 17:51

nicht länger als 12 Stunden

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Samstag, 17. Januar 2015, 18:00

muss mich berichtigen, gestern Abend 21.00 Uhr ist schon mehr als 12 STunden :ugly:

Habe ihm heute - zum Test - getrocknete Entenbrust angeboten, hat er nicht genommen, obwohl den ganzen Tag nix gefressen ?( und natürlich dann wieder weggenommen.

Pumba

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Samstag, 17. Januar 2015, 23:22

Ich würd mal versuchen durchzuhalten bis mind Montag .... Wenn du mit ihm üben willst, dann biete ihm dort das gleiche Futter an, wie du ihm als Hauptmahlzeit (Orjen?) fütterst, wenn ers nicht will - pech für Ihn, dann tut es auch mal 2 Tage ein ausgiebiges verbales Lob ;)

Biete ihm gaaaaar nichts anderes an, lass ihn nicht betteln wenn ihr esst ! :thumbup: Wenn dus ihm anbietest, dann lernt er, dass du ständig mit was Neuem, im besten Fall, mit was Besserem kommst, warum soll er dann das Gute Zeug fressen, wenn er - in seinen Augen - 5* Delux Gourmet Futter bekommen kann, wenn er nur lange genug alles Andere verweigert ?! :halo: ;)


Was du tun könntest, wenn es deinem Seelenfrieden dient, lass halt sein Trofu stehen und nimm es ihm nicht weg, ev. hast du "Glück" und er frisst es irgendwann, wenns ihm genehm ist, ihn keiner Beobachtet usw ;)

Was du auch noch versuchen könntest: das Trofu in einem anderen Napf zu füttern, anstatt Metal,zb ein Napf aus Plastik verwenden - wenn er allerdings aus dem aktuellen Napf sein Gourmet-Fressen sehr wohl frisst, nur sein Trofu nicht, dann kannst du dir das mit dem Austauschen ersparen ;)


Viel Erfolg und zeig uns doch mal ein Bild von deinem Süssen :thumbsup:

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Sonntag, 18. Januar 2015, 07:43

Hallo Pumba,

danke für Deine Ermutigung. Ich habe die Fressenssituationen nochmal revuepassieren lassen.
Emil hat mit dem TroFu zwischendurch immer etwas gespuckt. Deshalb vermute ich, dass
es ihm nicht so sehr bekommt, weshalb er es verweigert.

Emil hat das Fasten gestern still angenommen und viel geschlafen. Er musste eine Zeitlang auf seiner Decke bleiben, weil ich um ihn herum alles ab- und ausdampfte (wegen der Giardien), aber alles für ihn kein Problem. Wir waren eine Stunde spazieren (er ist bei dem Sauwetter freiwillig mitgegangen, wo er sich sonst weigert) und er hat auch total lieb mit mir zwischendurch gespielt. Er hat nicht nach Fressen gebettelt, macht er sowieso nie. Er hat aber gestern garnichts zu sich genommen, nicht mal Wasser! Und das bereitet mir eben doch Sorgen.

Nachdem er heute morgen nun 300 g abgenommen hatte, habe ich ihm etwas von dem "alten Fressen", Orijen-Mehl mit Rinderhack und etwas Nassfutter untergemischt. :blush: Jetzt muss ich abwarten, ob er heute wieder spuckt.
Der kleine Kerl ist tatsächlich nur noch Haut und Knochen. Hinzu kommt, dass er ja letztes Wochenende Durchfall hatte und immer wieder gespukt hat. Wir waren letzten Sonntag auch noch beim Tierarzt (habe ich total verdrängt, 80 Euronen hat der verlangt, für einmal hingucken, zwei Spritzen und Darmsanierungspulver!!).Hinzu kam, dass ich selbst in die Klinik musste zu einem Eingriff, was die ganze Sache auch nicht einfacher machte. Ob sich das übertragen hat?

Ich bin total verunsichert, wenn er etwas älter wäre, hätte ich wohl bis morgen durchgehalten.

Vielleicht ist das Nassfutter doch das Bessere für IHN :S .

Mein Hund ist toll, er ist intelligent, sehr gelehrig und neugierig, sehr einfühlsam und feinsinng, ganz sanft beim spielen, kein Draufgänger aber auch nicht ängstlich, ist anhänglich ohne aufdringlich zu sein, er ist lustig, vorsichtig mit 2-Beinern, wenn er sie noch nicht kennt, hat kein Problem mit anderen Hunden, außer sie kläffen ihn an, er schaut liebend gerne Fernsehen und sitzt bei mir beim musizieren und singen und liebt es mit Herrchen LKW zu fahren.

Aber so ein Dilemma beim Fressen hatte ich noch mit keinem Hund, wo doch Nahrung ein absolutes Grundbedürfnis eines jeden Lebenwesens ist. Ich will es einfach nicht glauben, dass er mäkelt, und wenn doch, wird er mit mir ein Problem bekommen, wenn er erwachsen ist. Aber ist denn Nass- statt Trockenfutter haben wollen schon mäkelig?

LG Alte Tante

Achso, muss mal gucken, ob ich es technisch schaffe, ein paar Bildchen raufzuladen.

Ina

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Sonntag, 18. Januar 2015, 10:43

Vielleicht hat er wirklich noch etwas Magenschmerzen aufgrund seiner Erkrankung. Falls er nichts Frisst und trinkt könnte man schauen ob er das Wasser besser nimmt mit etwas Bouillon. Auf den ersten Blick scheint es aber schon so das er zum mäklig sein, Erzogen worden ist. Jedoch kommt halt nun dazu das er momentan im Magen/Darm etwas angeschlagen ist durch die Giardien.
Einen mittleren Hund würde ich ohne weiteres einige Tage Fasten lassen. Bei 3 Kilo würde ich das wahrscheinlich nicht 3 Tage durchziehen. Hat er den noch Durchfall? Weil dann geht weitere Substanz verloren. Wenn er Nassfutter lieber hat warum nicht dieses Futtern? Wenn er dann wieder anfängt mäklig zu werden würde ich aber standhaft bleiben und nicht immer mehr das Futter aufwerten oder anderes Nassfutter anbieten. Auch würde ich ihm keine Entenbrust einfach so anbieten. Ist doch ziemlich hochwertig und mein Hund muss für so etwas Arbeiten. Wahrscheinlich gibst du zuviel Aufmerksamkeit dem Fressen. Sonst stell mal das Futter in einen Raum und lass ihn alleine.

Alte Lady

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Sonntag, 18. Januar 2015, 11:04

Danke Ina, für Deine Antwort.

Kann sein, dass er schon mäkelig von mir gemacht worden ist. Von seinem Züchter glaube ich nicht. ;(

Was ich nicht verstehe, dass ICH so unsicher bin, vielleicht weil er oft erbrochen hat und das Gewicht wirklich sehr schwankt.

Momentan ist gerade Medi-Pause und haben wir noch einmal 7 Tage mit Panacur vor uns und danach werde ich ja sehen. Allerdings muss ich hier nun wirklich konsequent füttern, auch wenn es Nassfutter wird. Sonst bestätige ich ihn noch mehr in seinem Verhalten.

Eine Futtermittelberaterin meinte, dass ein Hund spürt was er braucht und wenn er das Futter nicht mehr frisst, dann wird er es ihm nicht guttun????????????

Ich werde mich bemühen, wie sie schon sagten, dem Fressen nicht zu viel Aufmerksamkeit zu widmen und mich mehr auf das Spiel und Training zu konzentrieren. Da muss ich jetzt durch. Und mein Kleiner, durch mein Fehlverhalten auch :cursing: .

LG Alte Lady

Ina

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Sonntag, 18. Januar 2015, 11:09

Man will halt immer alles richtig machen und du hast ihn ja noch nicht so lange. Kann es sein das er bei der Züchterin mit anderen Hunden gefüttert worden ist? Das kann erklären warum er dort ein besserer Fresser war ( Futterneid ). Ich würde jetzt mal abwarten bis er wieder richtig gesund ist und kein hochwertiges Futter gratis anbieten.
Puppyfutter braucht er in meinen Augen sicher nicht mehr. Ist ja bereits ein Junghund und meine bekam gar nie Puppyfutter.

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Sonntag, 18. Januar 2015, 14:00

Emil hat bei der Züchterin im Rudel gefressen. Natürlich animiert sowas, ist ja klar.

Du wirst jetzt lachen, ich habe hier einen kleinen Steiff-Mops, sehr echt ausschauend. Sogar mit dem habe ich es versucht, habe ihn ein bisschen futterneidisch gemacht und tatsächlich hat er gefressen. Aber er hat mich natürlich durchschaut, iss ja nicht doof.

Unser Fehler war, dass er, anfangs bei uns nicht gefressen hat, was ja normal ist UND ICH DAS EIGENTLICH WISSEN MÜSSTE und wir ihn mit allem möglichen animiert haben zu fressen. :thumbdown:Wir hätten einfach abwarten müssen und unserem Instinkt vertrauen. Wenn man viel frägt, kriegt man viele Antworten und nun bin ich dermaßen stinkig auf mich selbst. Hinzu kam der Zahnwechsel und jeder erklärte uns, das kann nur mit den Zähnen zusammenhängen, der hat
bestimmt Schmerzen.

Die Tierärztin meinte auch, dass er kein Puppy-Futter mehr braucht. Bin ja schon am umstellen auf Adult-Futter, ich mische schon mit dem Puppy-Futter.

Ich freue mich, dass ich mich hier austauschen kann und bestärkt werde.

LG Alte Lady

Pumba

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Sonntag, 18. Januar 2015, 18:49

Das wollte ich auch fragen, kannst du dir nicht vorstellen ihm halt immer Nassfutter zu geben? Ist ja kein BARF, sondern quasi Fertigfutter aus der Dose ;)

Ich denke auch, dass er nicht Haut und Knochen sein soll und wenn er nicht mal trinkt, muss man schon irgendwie dafür sorgen, dass er zu Flüssigkeit und Energie kommt, wie Ina bereits geschrieben hat :thumbsup: Wenn ihm Bouillon nicht schmecken sollte ..... ;) Kannst du auch etwas Honigwasser anbieten ... Honig hätte noch ein paar nette Nebeneffekte :

http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebe…es/honig-gesund

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Sonntag, 18. Januar 2015, 20:22

Ja Pumba,

ich werde wohl nicht umhin kommen, Nassfutter zu füttern. :sleeping: Da weiß ich, dass er es frisst und er hat mehr Flüssigkeit.

Wie Du schon sagst, wenn man der Situation viel Aufmerksamkeit zukommen lässt, spürt das der Hund. Ich möchte jetzt endlich wieder einen satten und zufriedenen Hund und wenn das mit Nassfutter möglich ist :blush: ?!

Ich wollte es besonders gut machen und habe mich schon gefreut, dass ihm der Züchter schon sehr gutes Futter gibt. Und Orijen ist gut. Das ist aber meinem Hund egal, er kann ja nicht lesen, was im Futter ist. Es gibt auch gutes Nassfutter. Ich hoffe, dass wir dann auf dem richtigen Weg sind, nein ich hoffe nicht, ich bin mir sicher !!!!! :thumbsup:

Durch die Kommunikation mit euch, bin ich auf den Grund meines Problems gekommen. Und daran werde ich arbeiten.

Danke euch.

LG Alte Tante

Julliet

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15

Montag, 19. Januar 2015, 07:32

Also ich hatte eine Hündin die sehr schwierig war Futtertechnisch... der hab ich einfach All you can eat Trofu angeboten und sie hat sich dadurch selber reguliert. Der Mäkelchihuahua meiner Mama kriegt das jetzt auch und hat sich super damit eingependelt.

Ich persönlich würde, wenn er das Nassfutter frisst, aktuell wärend der Krankheit Nassfutter füttern und wenn er wieder was auf den Knochen hat und die doofen Giardien besieht wurden, dann anfangen ihn Futtertechnisch erziehen oder umzustellen auf das was du willst.

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Bones

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Montag, 19. Januar 2015, 13:30

Ich schreib jetzt mal was hier so abging, vielleicht hilft dir das ja weiter

Ich Rabenhundemutter liess meinen Mali ÜBER NEN MONAT LANG mehr oder weniger hungern :whistling: Da ich aktiv trainiere und Wettkämpfe mache, musste ich sie zumindest an den Wettkampftagen "zwangsernähren" gabs hald Extrawurst in Form von selbstgekochtem, was ausgesehen hat wie schon mal gegessen :lama: aber das frass sie prima. Wie gesagt, wir zogen das Motto friss oder stirb seeeeehr lange durch. Mal Frass sie ein paar Körnchen, mal überhaupt nicht und mal liess sie nur ne Hand voll liegen. Was nicht sofort gefressen wurde, wurde weggestellt. Da wir insg. 4 Hunde haben, musste ich das dem Frieden zuliebe so machen. Während sie streikte, durfte auch keiner hinter ihr durch laufen. Da wurde sie zum Biest!

Tja, dann bekam sie Zwingerhusten und kurz darauf reagierte sie auf das verabreichte AB mit wässrigem, blutigen Durchfall. Sie verlor immer mehr Substanz und mutierte zu nem wandelnden Skelett ohne Kondition - geht natürlich gar nicht, für nen aktiven Sporthund!! So und dann fing ich an Karottensuppe mit pürierter Pute zu kochen. Als es ihr dann besser ging, ging ich über zu meiner Kalorienbombe, die sie damals an Wettkampftagen bekam. Irgendwann mischte ich ne Hand voll Trofu drunter und steigerte die Menge immer mehr. Nachdem sie wider vollständig gesund war, frass sie bis heute auch wieder brav ihre Portionen leer.

Die mäkelei kam übrigens von der Scheinträchtigkeit. Nach einer Läufigkeit will sie einfach nicht so recht fressen. Als Welpe hatte sie auch keine wirklichen Ambitionen, den Napf zu leeren. Ich musste per Hand füttern, das ging ;)

Hätte ich nur nen Einzelhund, würde ich es so handhaben wie Julliet es bereits schrieb. Die verstorbene Hündin meiner Eltern wurde auch nur so gefüttert und wenns leer war, wurde nachgefüllt.
Hundeschule und Fleecetaue

Nikit

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Montag, 19. Januar 2015, 13:45

Ich denke das Fressverhalten kann auch vererbt werden. Deshalb finde ich es sehr wichtig, dass Züchter auch auf diesen Punkt Rücksicht nehmen in der Zuchtplanung. Zumindest bei sportlich gehaltenen Hunden finde ich es extrem wichtig, dass sie gut fressen.

lg
nikit

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Montag, 19. Januar 2015, 15:51

@Nikit, beim Züchter hat er sehr gut gefressen. Ich habe das dort auch gesehen.

@bones: Bei all meinen Hunden fütterte ich "all you can eat" und keiner war zu dick oder zu dünn.
Bei Emil geht das nicht, weil mein Mann ihn tagsüber mit zur Arbeit hat, das heißt er ist auch zeitweise in seiner Box. In der Box die Näpfe aufstellen finde ich nicht so toll, zumal die beiden den ganzen Tag unterwegs sind, mit Auto und zu Fuß. Deshalb ist es uns lieber, dass er seine Zeit hat, wo er frisst und er, mein Mann kann sich dann auch darauf einstellen.

Habe jetzt mit Nassfutter begonnen und es klappt. Hund kommt, innerhalb von 5 Minuten ist der Napf leer, blitzeblank. Allein die Tatsache, dass er schon mal hinterherläuft, wenn es in die Küche geht, finde ich beglückend.

Wenn ich zurückdenke, ist mir aufgefallen, dass er mit Trofu nicht sehr viel getrunken hat, obwohl ständiges Frischwasserangebot vorhanden ist. Hat er dann etwas mehr getrunken, kam immer wieder mal etwas Flüssigkeit mit Nahrung hoch oder er hat nach dem Saufen leicht gehüstelt. Nicht oft, aber doch, dass es mir aufgefallen ist. Aber wie das oft so ist, fallen einem erst später so manche Dinge ein, die vielleicht wichtig sind.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie das mit dem Nassfutter ist. Er frisst gut und legt sich danach ab zum schlafen. :thumbsup: Er muss nun erstmal wieder Kräfte sammeln.

Könnte sein, dass dies mit den Giardien zusammenhängt, aber genausogut, dass er das Nassfutter besser verdaut? ?( . Ich weiß es nicht, habe aber auch keine Lust dauernd zum TA zu rennen.
Auf alle Fälle ist im Moment mal dieser psychische Druck weg, weil er gut frisst und es ist ein Ohrenschmaus zu hören, wie die Schüssel klappert, weil er sie blitzeblank ausschleckt. :hurra: .