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21

Friday, April 26th 2013, 2:47pm

Ah, hängt mich doch nicht an dem Beispiel auf, ich wollte damit ausschliesslich ein Gegengewicht geben auf die vorhergehenden Beispiele von Arbeitern die Lohn erhalten, weil Hunde nicht so denken! ;) Wie gesagt... ich mag diese generellen Mensch-Hunde-Vergleiche überhaupt nicht.

Im Grunde stimme ich vielem von den anderen zu, ich bin ja nicht grundsätzlich gegen Leckerlis, aber es ist nicht meins, permanent Leckerlis dabeihaben zu müssen, weil ich sonst Angst haben muss, dass der Hund nicht mehr hört. Das war damals bei meiner 1. Hündin der Fall, und das möchte ich echt nicht mehr haben.

Quoted

Wenn man mal auf dem Spaziergang nicht so gut drauf und deswegen in Gedanken nicht ganz dabei ist, merkt das der Hund ganz genau und nutzt es schamlos aus.

Ähm... nein. Definitiv ist das bei meinen Hunden nicht der Fall! Ich gehe an schlechten Tagen sogar gerne raus... ohne Lecker und Ball, so kann ich ganz versunken in meinen Gedanken meinen Weg gehen und mich daran erfreuen, wie entspannt meine Mädels sind.

Tabasco

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22

Friday, April 26th 2013, 2:52pm

Keine Frage, Tabasco bleibt dann auch entspannt. Aber er versucht es schon auszunützen.

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23

Friday, April 26th 2013, 2:57pm

Ich verkneife es mir jetzt, dies einer Rasse zuzuordnen. :D (Grins- und Wegrennsmilie fehlt *hust*)

Snoopy war auch so. Hardcore sogar. Ich geniesse es daher wirklich enorm, dass meine beiden Mädels dies noch nie in irgendeiner Art und Weise versucht haben. Ich hoffe, das bleibt so. ^^

Tabasco

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24

Friday, April 26th 2013, 3:01pm

Quoted

Ich verkneife es mir jetzt, dies einer Rasse zuzuordnen. :D (Grins- und Wegrennsmilie fehlt *hust*)

Darfst du gerne. Man sagt ja, dass der Aussie intelligent sei...

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25

Friday, April 26th 2013, 3:13pm

Soll ich hier einen Zickenkrieg vom Stappel reissen, weil ich aus deinem Satz rauslesen könnte, dass meine Hunde strohdumm sind? ;)

Immerhin sind Border offiziell die intelligentesten Hunde. Flatse, ok, der könnte schon bissl blöd sein. Bissl. :D

Im Ernst... Ich habe zwei enorme Sensiebelchen, die jedem "Streit" mit mir aus dem Weg gehen. Es ist ihnen egal, wie ich drauf bin, sie wollen es mir einfach nur recht machen. Daher ist meine Gefühlslage ziemlich wurst. Mit Intelligenz hat das herzlich wenig zu tun...

Das bringt mich auf einen weiteren Aspekt im Thema... es gibt Hunde, für die ist es Belohnung genug, etwas machen zu dürfen! Das wurde ihnen so angezüchtet.
Das mit dem Leckerligeben ist also vielleicht auch eine Frage des Hundes/der Rasse. =)

Yasodhara

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Friday, April 26th 2013, 3:47pm

Sicher kommt es auf die Rasse oder von mir aus auf den Charakter des Hundes an. Ich wollte erst auch alles ohne Leckerli machen. Ich fand das blöd und umständlich. Als dann Kimahri bei uns einzog und ich mit ihm das Sauberwerden trainierte bin ich die ersten 2 Wochen fast verzweifelt.


Wenn ich ihn draussen mit Lob und Freude überschüttet habe für ein Bisi, hat er mich jeweils angekuckt, als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank. Er hat sogar leicht Abstand von mir genommen, wahrscheinlich um sicher zu gehen dass die durchgeknallte Tante nicht noch Schlimmeres mit ihm anstellt.
Ich merkte keinerlei Fortschritt, also änderte ich meine Taktik und es gab für das Geschäft draussen ein Gudi und siehe da, nach zwei weiteren Tagen war er stubenrein.

Also wurden nun die Gudis auch sonst angewendet und ich war erstaunt wie rasant dieser Hund alles lernt. Schliesslich fing er an auf den Spaziergängen Eigeninitiative zu zeigen und wiederholte selbständig Aufgaben die ich ihm hin und wieder stellte, um an ein Gudi zu gelangen. Zum Beispiel auf Steine raufspringen usw. Ich dachte, klasse, mein Hund denkt mit und belohnte. Schliesslich war es ja gerade in meinem Fall von Vorteil, dass er bei Eintreffen eines Notfalls eben eigenständig handelt und vielleicht Hilfe holt, oder anzeigt wo ich liege usw.
Nur hat sich das tatsächlich ein wenig verselbstständigt und er nutzt bei passender Laune wirklich jede Gelegenheit um mich zu einer Belohnung rumzukriegen. Ich muss das ein wenig abbauen, das zeigen mir eure Beiträge hier.
Gefallen will er mir dabei sicher nicht, darauf pfeift er. Für Spielzeug würde er noch viel mehr tun, das fange ich erst gar nicht an. Da fährt er auch extrem hoch (für einen Eurasier eben, die Malihalter würden das wahrscheinlich als Ruhephase bezeichnen) und er verteidigt es gegen andere Hunde. Also keine Option für mich.


Nur habe ich mich genau gestern das erste mal dabei erwischt, dass uns jemand entgegenkam und ich ihn zu mir ins Fuss rufen befehlen wollte. Da er im Moment echt in einer spätpupertären Extremphase befindet (echt übel seit etwa 2 Monaten) ignorierte er meinen Befehl, also griff ich gedankenlos schon mal in die Guditasche und wiederholte den Befehl und prompt stand die Mistkröte sofort neben mir. :wacko: Also genau so, wie es nicht laufen sollte. :bored:
Danke für's Wachrütteln. Wir arbeiten daran.

Duffy

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27

Friday, April 26th 2013, 4:31pm

@Pixel,

wie löst du jetzt z.B. eine brenzlige Hundebegnungsituation mit Kim. Glaube du trainierst ja auch grad an dem Thema, wenn du gar nix dabei hast um Sie dann bei "gutem" Verhalten belohnen?
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Bones

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Friday, April 26th 2013, 4:34pm

Ich belohne gerne meine Hunde fuer etwas, was sie gut gemacht haben. Oft ist es Futter, da ich nicht so gerne mit noch vollerenTaschen durch die Gegend laufe aber bei Bones hab ich fuer den Pfiff immer ne Beisswurst dabei. Das findet sie ultimativ und absolut geil - deshalb gibts diese aber auch nur beim Pfiff. Bälle intressieren sie nur so lange wie sie fliegen. Wenn sie "tot" sind, pure langeweile.

Bei Jade belohn ich variabel und es funktioniert immer gleich, bzw. gibts aber Tage, an denen ich meine Taschen randvoll mit Leckerlis habe und sie mir den Mittelfinger aber ganz fest mitten ins Gesicht drueckt. Bei Bones belohne ich noch immer mit viel Futter, denn es muss sich auch erst so einiges setzen. Auch mir ist es tausenmal lieber, wenn der Hund in einer Notsituation wegen dem Leckerli zu mir zurueckkommt, als gar nicht und plattgefahren auf ner Strasse liegenbleibt.

Ich denk es sollte jeder fuer sich selbst wissen. Meiner Meinung nach gibts hier kein richtig oder falsch, es muss fuer jeden einzelnen Stimmen und ich finds etwas daneben wenn man hier etwas jemandem ankreidet, nur weil es der persönlichen Meinung nicht entspricht.
Hundeschule und Fleecetaue

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Friday, April 26th 2013, 4:45pm

@Pixel,
wie löst du jetzt z.B. eine brenzlige Hundebegnungsituation mit Kim. Glaube du trainierst ja auch grad an dem Thema, wenn du gar nix dabei hast um Sie dann bei "gutem" Verhalten belohnen?

Dann vermeide ich sie. Da gehe ich auch mal einen Umweg, wenn ich einen fremden Hund sehe, der ins "Tutnixschema" passt. Aber hier leinen zum grossen Glück die Meisten Leute an, wenn man auch anleint.

Ich wohne ja zum Glück auch recht praktisch, was das angeht. =) Zu gewissen Uhrzeiten weiss ich auch, dass ich kaum jemanden antreffen werde.

Bringt alles nichts und ich treffe doch jemanden, und Kimena verhält sich korrekt, lobe ich mit der Stimme. Sie spricht sehr gut darauf an.

@Bones
Falls du mich meinst mit dem kreiden... ich habe niemandem was ankreiden wollen, solls jeder so machen wie es für ihn am Besten passt. =)

Whyona

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30

Friday, April 26th 2013, 6:46pm

Bin grad nur am Handy :-) kanns aber nicht lassen, muss auch mitsenfen :-)

Hunde sind Opportunisten (richtig geschrieben?). ....

Sie tun etwas entweder weil es sich lohnt (bestärkung, das kann ja alles sein, von Futter, Spielzeug, Lob, Freigabe für irgendwas etc) oder sie tun etwas nicht weil es unangenehme Konsequenzen hat...

Wichtig ist einfach dass die Bestätigung mit der Zeit variiert und für den Hund nicht berechenbar kommt... dann hat man auch keine Probleme wenn man mal nix bei hat... Das würde man dann eben nicht locken (also die bestätigung un Aussicht stellen) sondern ausgeführtes Verhalten bestätigen nennen...

Manchen Hunden wird ein Lob irgendwann für immer reichen, anderen eben nicht... Je nach Situation kann ruhiges Lob mehr bewirken als aufpushendes Spiel etc Im Sport werde ich immer verschiedene Bestätigungen nutzen, weil ich da einen Hund möchte der hoch im Trieb steht...
Lg Nathalie


Pumba

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31

Friday, April 26th 2013, 7:03pm

Ah, hängt mich doch nicht an dem Beispiel auf, ich wollte damit ausschliesslich ein Gegengewicht geben auf die vorhergehenden Beispiele von Arbeitern die Lohn erhalten, weil Hunde nicht so denken! ;) Wie gesagt... ich mag diese generellen Mensch-Hunde-Vergleiche überhaupt nicht.

Im Grunde stimme ich vielem von den anderen zu, ich bin ja nicht grundsätzlich gegen Leckerlis, aber es ist nicht meins, permanent Leckerlis dabeihaben zu müssen, weil ich sonst Angst haben muss, dass der Hund nicht mehr hört. Das war damals bei meiner 1. Hündin der Fall, und das möchte ich echt nicht mehr haben.

Quoted

Wenn man mal auf dem Spaziergang nicht so gut drauf und deswegen in Gedanken nicht ganz dabei ist, merkt das der Hund ganz genau und nutzt es schamlos aus.

Ähm... nein. Definitiv ist das bei meinen Hunden nicht der Fall! Ich gehe an schlechten Tagen sogar gerne raus... ohne Lecker und Ball, so kann ich ganz versunken in meinen Gedanken meinen Weg gehen und mich daran erfreuen, wie entspannt meine Mädels sind.


naja - so ganz stimmt das nicht - siehe Whyonas Bsp. Es lohnt sich für den Hund sehr wohl und das begreift er auch!

Ich glaube, dass es nur mit sehr wenigen Rassen und mit einer sehr bestimmten Haltung/Führung funktioniert, den Hund "perfekt" ohne Motivationshilfe in Form von Futter/Beute zu erziehen/auszubilden......
so wie es z.b Anne Krüger macht und auch weitergibt !
http://www.die-schaeferin.de/index.php/harmonilogie

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Friday, April 26th 2013, 9:41pm

Spannendes Thema!

Ich habe hier zwei gaaanz unterschiedliche Rassen.

wo ich mit Sunny früher locker zu 90% ohne Guddis usw arbeitete, bekommt Venia heute für 70% "geleistetes" Futter oder Spielbestätigung.

Sunny braucht das Futter nicht wirklich, sie arbeitet(e) um der Arbeit willen, für sie war DAS die Belohnung! Jede Interaktion mit mir ist die Belohnung. Ich habe zwar vieles mit Futter aufgebaut, später aber gemerkt dass sie die Guddis gar nicht braucht. Wenn ich ihr z.B. während dem arbeiten ein Guddi geschmissen habe ist sie dem nicht nach und weiterhin an meinen Lippen kleben geblieben.

Anderes Extrem, meine Windige: Mit ihr baue ich ALLES über Futter oder auch mal Spiel auf. Ohne Futterbestätigung würde ich ihr schlichtweg nicht viel beibringen können. Sie liebt die Futterbestätigung und auch das Spiel. So lernt sie gut und schnell Neues, bei ihr "lade" ich das aber immer wieder auf weil sie z.B. ein Platz tatsächlich nach wenigen Tagen viel weniger schnell ausführt wenn ich sie gar nicht mehr belohne.
Keine meiner Hündinnen- auch Venia nicht- würde nicht mehr hören wenn ich nicht füttere- aber! sie hört wirklich sehr viel besser, aufmerksamer, schneller und freudiger wenn sie immer mal wieder- natürlich nicht ständig- aber konstant belohnt wird, auch für ganz banale DInge.

Heute nimmt auch Sunny gerne mal Futterbelohnungen an; mit dem Alter besinnt man sich :D

Früher dachte ich insgeheim; och, die Armen die mit Futter um sich werfen müssen damit was geht, heute sehe ich das anders- sehe es auch bei Sunny anders. Wahrscheinlich wäre auch bei ihr eine "vielfältigere" Belohnung mit Futter und Spiel nicht schlecht gewesen, auch wenn sie def. weniger davon gebraucht hätte wie ein Typ wie Venia...
herzliche Grüsse von den Whippetgirls

Cudi

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Friday, April 26th 2013, 9:46pm

es gibt Hunde, für die ist es Belohnung genug, etwas machen zu dürfen! Das wurde ihnen so angezüchtet.
Ich denke, es ist für jeden Hund Belohnung genug, etwas machen zu dürfen. Nur unterscheidet sich dieses Etwas oft von den Vorstellungen des Halters :D

Witz beiseite: Danke für die tollen Beiträge! Kann da Annes und Noras Beiträge nur unterschreiben!

Was mich manchmal etwas traurig macht: Es gibt Hundehalter, die zerren das ganze Hundeleben lang an ihrem Hund herum, stupsen, rempeln, "signalisieren" mit Leinenruck usw. Hauptsache dass dieser Hund auch ja "wegen mir" und nicht "wegen dem Guddi" folgsam ist... Oft wird dann noch angehängt, man habe das versucht, es funktioniere aber nicht da der Hund dann nur noch aufs Futter geil sei... Tja, eine Methode ist halt immer nur gerade so gut, wie der Anwender :D

Liebi Grüesslis - Ig, är u äs

Duffy

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Friday, April 26th 2013, 10:07pm

Hat sich gelohnt der Thread. Sehr interessante Ansichten und Meinungen :thumbup:
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jeep

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Saturday, April 27th 2013, 9:05am

Mit Mali habe ich dazumals ohne irgendwelche "Lockstoffe" gearbeitet und lediglich durch soziale Interaktionen bestätigt. Aber zum einen hatte ich mit ihr sicher einen einfachen Hund diesbez. und zum Anderen war ich schon damals irre vergesslich (Futter oder Spielzeug? sorry zuhause vergessen...). Aber es war ein jahrelanger und harter Weg zum "perfekten" Hund- sie war nach ca. 3-4Jahren erst soweit. Ich denke, die Zeit ist oftmals ein wichtiger Faktor: Heute muss alles "schnellschnell" gehen und tw. werden normale Probleme verkompliziert und zu hohe Ansprüche gesetzt.

Aber es stimmt, schlussendlich folgt der Hund nicht "weil er so nett ist und uns ja so mag" sondern weil er uns braucht und er sich durch -für uns- positives Verhalten einen Vorteil verspricht. Ich bin nach wie vor kein Fan von Guddies, da ich diese öfters mal vergesse und Jeep nur bedingt darauf anspricht. Welches unsere zuverlässige Belohnung ist? Ich weiss es leider noch nicht...

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Saturday, April 27th 2013, 9:59am

Aber es war ein jahrelanger und harter Weg zum "perfekten" Hund- sie war nach ca. 3-4Jahren erst soweit. Ich denke, die Zeit ist oftmals ein wichtiger Faktor: Heute muss alles "schnellschnell" gehen

Das glaube ich allerdings auch. Als ich den ersten Teilsatz gelesen habe, habe ich gedacht: Ah, noch jemand, dessen Hund nach einem Jahr noch nicht perfekt war - ich mache mir gerade viele Gedanken darüber, ob die Entwicklung einiger Rassen - vor allem natürlich des Malis - nicht oft vollkommen ignoriert wird und einem unreifen Hund viel zu viel aufgedrückt wird, weil er das ja können muss. Bei Anti werde ich definitiv noch ein paar Jahre brauchen, bis alles wohlgeformt ist... und bei Ixy auch - aber weil Ixy eben in ihren ersten Monaten so krank war, weiss ich nicht, ob das ihre Entwickung verzögert hat.

Aber das ist schon wieder OT... *seufzel*

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Saturday, April 27th 2013, 10:18am

Ich probiere nicht mehr zu vergleichen was andere Malis bereits können in Inas Alter...Auch sollte ich laut Rassebeschreibung einen Hund haben der sich leicht führen lässt und nur die Interaktion mit mir Belohnung genug sein sollte. Mittlerweile ist es mir egal das wir noch nicht viel können. Inchen ist einfach anders gestrickt und wenn sie auf Futterbelohnung so gut reagiert warum sollte ich nicht mehr mit Leckerchen um mich schmeissen. Gerade gestern schoss sie wie ein Pfeil Richtung Weide ( Kuhsession hat angefangen :grumpy: ) und danke dem Codewort für Futtersuchen kehrte sie um, da Futter interessanter als Kühe sind. Lieber den Weg als wenn sie die Kühe gejagt hätte.

jeep

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Saturday, April 27th 2013, 10:47am

Geht zwar auch ins OT, aber nur zum besseren Verständnis: Mali war ihr Name, von der Rasse her war sie ein Kelpie-Mix...

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Saturday, April 27th 2013, 3:39pm

Auf dem Spaziergang gibts bei mir manchmal Futter, oft hab ich aber nichts dabei. Wenn sie wissen, dass ich Guddies dabei habe, lösen sich die Hunde nicht von mir, dann hab ich zwei fordernde Nervensägen bei mir ( dass denen das so antrainiert wurde ist mir schon bewusst). Beide hören aber auch ohne Futter gut.
Was mir nie in den Sinn kommen würde, wäre im Hundesport ganz ohne Futter oder Spielzeug zu arbeiten. Im Training bekommen sie immer Futter, nur ein einziges mal gar nichts - und das ist an der Prüfung.
Ich kenne einen Hundetrainer der ist auch total gegen Futterbelohnung. Er bietet auch BH Training an, was ich da gsehen habe war katastrophal. Nur total unmotivierte, lustlos neben dem HF trottende Hunde. Aber hey, hauptsache ALLES ohni Guddies :lama:

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Sunday, April 28th 2013, 8:34pm

Ich denke es kommt vor allem auch darauf an, wie man das Futter einsetzt. Wenn man das Futter nicht dem Hund zeigt um ihn zu rufen, sondern danach als Belohnung gibt, idealerweise auch mal eine andere Belohnung (Lob, Spiel, Streicheln, ...) folgt, wird das Ausführen von Kommandos nicht vom Futter abhängig.

Mein Hund kommt meist auch zu mir zurück ohne Aussicht auf Belohnung, allerdings viel motivierter, schneller und zuverlässiger, wenn Futter in Aussicht ist. Auch lernt sie mit Aussicht auf Futter (Clicker) viel schneller als ohne. Klar - gehen würde es auch ohne, allerdings füttere ich meinen Hund ja eh, wieso also nicht gleich nutzen.