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Ina

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Monday, August 5th 2013, 5:23pm

Dann meinst du ich müsste Ina an eine kinderlose Hausfrau geben?

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Monday, August 5th 2013, 6:51pm

Dann meinst du ich müsste Ina an eine kinderlose Hausfrau geben?

Nein, das meine ich damit auf keinen Fall. Mit der 'kinderlosen Hausfrau' habe ich bloss versucht das Gegenteil zur Angestellten mit 100% Pensum zu finden.
Aber ganz ehrlich? Ich würde so schnell wie irgendwie möglich die Umstände für Ina komplett ändern und zwar richtig komplett, nicht halb komplett oder so gut wie es halt möglich ist. So wie du das beschreibst und ich ja auch ein Stück weit von dir persönlich weiss, ist das doch keine Leben. Weder für dich, noch für Ina noch für die Katzen.

Ich habe mich lange zurückgehalten und mich nicht mehr geäussert zu dem Thema. Wenn ich aber solche Sätze lese

Quoted

Ina stand mit gekrümmten Rücken, zitternd am ganzen Körper, Luft schlucken und wieder kotzend ( pardon) in der Ecke. Sie war schier am explodieren und es kamen mir die Tränen als ich den völlig aufgelösten Hund sah.....sie hatte sich aber so extrem in den Anfall reingesteigert, weil ich nicht da war

dann könnte ich heulen. Weil ich dich kenne und mag und weiss, dass du deinen Hund liebst und weil ich Ina kenne und mag und weil ich ganz allgemein Tiere und Menschen mag.....ich könnte hier noch ganze Seiten füllen zum dem Thema aber ich reiss mich jetzt zusammen und hock mir auf die Finger.
Lg Nicole

Ina

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Monday, August 5th 2013, 7:09pm

Ich weiss du meinst es nur gut. Für mich kommt aber nun der Punkt wo mein eigenes Thema mir zu Emotional wird. Nur noch... Ich versuche immer mein bestes für meinen Hund, arbeite auch mit Katrin zusammen, weil es mir wichtig ist meinen Hund besser zu verstehen.
Aber es lässt sich nicht immer alles schnell ändern. Nächste Woche kommt jemand meine Katzen anschauen. Ich glaube ich kann mich nicht ausdrücken damit man es versteht was ich meine betreffend Stress. Auch weiss ich von diversen, fachlich guten Leuten, dass meine Lebensumstände nicht nur schuld an dieser Krankheit ist.
Somit klinke ich mich hier aus diesem Thema aus. Das Thema kann geschlossen werden oder wenn ihr möchtet könnt ihr auch weiterdiskutieren.

Duffy

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64

Monday, August 5th 2013, 7:12pm

Oh Ina,

nicht aufhören zu berichten. Hab trotz das ich dich nicht kenne oft an euch gedacht. Kann mir vorstellen wie schwer es manchmal für dich sein muss. :troest:
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Bones

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Monday, August 5th 2013, 7:25pm

Ina, lass dich nicht von solchen Aussagen entmutigen, weiterzuberichten
Hundeschule und Fleecetaue

Panouk

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Monday, August 5th 2013, 7:28pm

Ina, sehr gute Freunde von mir hatten einen Mali mit massiven Beschwerden, so wie Du sie hier beschreibst. Es waren erfahrene Hundehalter, Mehrhundehalter, der Hundeführer in der Mondioszene und zugleich Figurant. Sie haben diesen kranken Hund behalten und haben sich von diesen Sportarten distanziert, weil sie natürlich in ihrem Umfeld auf Unverständnis gestossen sind, einen solchen kranken Hund am Leben zu erhalten.

Dieser Hund wurde einiges über zwölf Jahre alt. Das genaue Alter ist mir jetzt entfallen, irgend ein Alter zwischen zwölf und vierzehn Jahren. Sie haben sich wirklich sehr strickt an den Diätplan gehalten, wobei auch damit immer wieder diese Schübe kamen, wenn auch um einiges seltener. Ich weiss in etwa was sie all die Jahre durchgemacht haben.

Du bist für Dich und Ina verantwortlich und ich wünsche Dir so sehr, dass ihr endlich eine Gemeinsamkeit haben dürft ohne all diese massiven Belastungen. :troest: .


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

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Monday, August 5th 2013, 7:34pm

Ich glaube, ich verstehe, was du meinst mit dem Stress und verstehe Perrolinas Beiträge ehrlich gesagt nicht.

So wie ich es rauslese, hat Ina ein sehr ruiges Leben, eines, dass ich mir für viele andere völlig abgedrehte Hütehunde nur wünsche! Aber irgendwann erreicht man einen Punkt, an dem man den Stress nicht mehr weiter senken kann, und nach den Katzen und der Arbeitsumstellung, ist das wohl erreicht.

Was soll sie denn machen? Sagen wir, der Hund kommt wirklich zu einer kinderlosen Hausfrau (die dann also ein Sozialfall ist der wohl recht nennenswerte Probleme haben müsste...). Sie gehen Gassie und Ina wird von einem freilaufenden Hund angegriffen. Stress pur! Oder die Frau verliebt sich, wird danach verrarscht und ist am Boden zerstört = wahnsinniger Stress! Oder sie kommt dummerweise in eine Gebiet, in dem es viele Katzen oder sehr viel Wild hat... mega Stress!

Nur als Beispiel, keine Ahnung ob es zutrifft oder nicht. Es ist nicht möglich, ein Hundeleben (oder ein Menschenleben) Stressfrei zu gestalten! Richtig schlimm wird es bei so einer Krankheit.

Nein, meiner Meinung nach ist so ein Hund in unserer Gesellschaft nicht lebensfähig. Es sei denn, man sperrt ihr in den Keller und gibt ihm 3x am Tag die Möglichkeit, sich im abgeschotteten Gärtchen zu versäubern. Und dann? Kriegt der Arbeitshund irre Stress, weil er nicht mehr artgerecht ausgelastet wird. Und dann? Beginnt man ein wenig zu Clickern, damit er Kopfmässig ausgelastet ist. Dabei ist er so aufgeregt, dass er wieder gestresst ist und einen Anfall hat...

Es tut mir für Ina so leid, wirklich! Ich fände es aber total schade, wenn hier zu geht, ich lese immer mit in der Hoffnung, dass ihr für Ina was gefunden habt, dass ihr hilft. =( Und ich bewundere euch für eure Geduld! Ich glaube, Ina kann froh sein, ist sie bei einer Fachkundigen Besitzerin gelandet.

Liebe Grüsse

Ina

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Monday, August 5th 2013, 7:53pm

Die Gedanken die Pixel geschrieben hat, so meinte ich das. Ich kann mein Leben nicht komplett meinem Hund anpassen. Ich muss 100% arbeiten gehen. Ich kann doch nicht zum Sozialfall werden? Und nein, ich kann nicht einfach so in ein Büro arbeiten gehen. Ich suche privat schon lange einen Platz für meine Katzen und es ist ein grosses Opfer das ich meinem Hund zuliebe mache. Ich habe mich bewusst für einen Welpen entschieden, damit dieser von Anfang an sich an mein Leben gewöhnt. Wenn Katrin mir sagt das ich stolz auf mich sein kann, wie Ina ist vom Verhalten her, dann glaube ich das. Sie ist draussen ein Mali der ruhig in der Gegend schnüffeln kann und ansonsten Lebensfroh ist. Mit einem völlig überdrehten und gestessten Hund wäre die Rettungshundearbeit nicht möglich. Auf den Hundesportplätzen wird mir vorgeworfen meinen Hund zu ruhig zu arbeiten, sie sei zuwenig schnell ( aufgekratzt) für einen Mali. Aber genau das ist mein Ziel. Sie ruhig aber denoch rassegerecht auszulasten.

Tabasco

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Monday, August 5th 2013, 8:30pm

Ich lese schon lange bei Inas gesundheitlichen Problemen mit und kann dir soooo gut nachfühlen. Auch wir sind schon lange auf der Suche nach der endgültigen Diagnose, die Tabasco dann hoffentlich mal in ein Gleichgewicht bringt. Bis dahin muss ich ihm ebenfalls so wenig Stress wie möglich und doch soviel Auslastung und positive Erfahrungen wie möglich geben.

Du weisst bestimmt, was das beste für deine Ina ist! Lass dich nicht verunsichern!

Zu dieser Aussage hier

Quoted

Sagen wir, der Hund kommt wirklich zu einer kinderlosen Hausfrau (die dann also ein Sozialfall ist der wohl recht nennenswerte Probleme haben müsste...)
kann ich wirklich nur PFUI sagen. Weshalb muss eine kinderlose Hausfrau zwingend ein Sozialfall sein?

Crispy

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Monday, August 5th 2013, 9:44pm

Ich lese sonst hier auch nur still mit, aber ich fände es schade wenn du nicht mehr berichten würdest.

Ich glaube Du kennst Deinen Hund und Deinen Alltag etc am Besten und weisst genau was Du machst. Du verzichtest schon auf sooooo vieles. Und wenn ich mir so die Dinge durchlese, finde ich nicht das Ina sehr viel Stress hat. Ich denke, das kann hier auch niemand wirklich beurteilen. Niemand hat mal ein paar Tage in Deinem Leben mit Ina verbracht und kann sich so eine Meinung bilden.
Hey Du bist vom Fach und Du tust ja wirklich ALLES was geht. Lass Dich nicht verunsichern. Nur wer einen kranken Hund hat(te) und weiss wie hilflos man ist, kann das nachvollziehen was Du durchmachst. Einige Bemerkungen machen es da halt einfach nochmal schlimmer. Aber lass Dich nicht unterkriegen...

Nora

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Monday, August 5th 2013, 9:47pm

Sagen wir, der Hund kommt wirklich zu einer kinderlosen Hausfrau (die dann also ein Sozialfall ist der wohl recht nennenswerte Probleme haben müsste...).

Das Thema hatten wir ja schon mal - Pixel hat mir damals schon gesagt, dass sie mich so sieht. Ich kann damit leben. Und natürlich denke ich, dass Perro mich als das gesellschaftliche Gegenteil einer 100%-Arbeitenden angegeben hat - denn tatsächlich lebt Ixy aufgrund genau dieser Tatsache ganz anders als Ina. (Nur Hausfrau... sollte man mich vermutlich eher nicht nennen. *hüstel*)

Ich kenne Ina nicht - ich habe sie leider erst einmal erlebt. Da Ixy nicht ganz so gravierende, aber doch sehr ähnliche Probleme hat, ziehe ich sie jetzt mal als Vergleich heran und stelle mir vor, ich würde noch (mehr als) 100% arbeiten und Ixy würde in der Zeit in einer Box in einem Raum mit anderen Hunden warten, bis ich mit der Arbeit fertig wäre. Ich bin mir sehr sicher, dass das für sie Stress wäre. Und ich würde mich wundern, wenn Ixy, wenn sie den Tag an einem Ort verbringen müsste, wo sie schon recht viel Unangenehmes erlebt hat (OPs, Untersuchungen etc.) , nicht gestresst wäre. Latent vielleicht - aber ich weiss, dass sie sich gerne eine Meinung bildet und sich da hineinsteigert und an ihr festhält. Corinne, kannst du dir vorstellen, dass sowas bei Ina auch der Fall wäre? Ich kann mir schon vorstellen, dass neben der genetischen Prädisposition diese oder ähnliche Lebensumstände bei den beiden Schwestern für den Unterschied in der Heftigkeit der Anfälle ausmachen... so kann ich - und ich weiss, was für ein Luxus das ist - natürlich immer sofort reagieren, wenn Ixy einen Anfall bekommt. Sie schluckt, kommt zu mir gewackelt und wir stehen das gemeinsam durch. Bevor sie sich in irgendwas reinsteigern kann, kann ich gegenwirken - was dir leider nicht vergönnt ist. Und das meine ich vollkommen unkritisch. Es bleibt aber die Möglichkeit, dass ein Hund wie Ina mit einer derartigen genetischen Veranlagung und Ausprägung einer Krankheit tatsächlich in deinem Leben nicht so optimal untergebracht ist - ganz unabhängig davon, wie sehr du sie liebst und wie sehr du dich bemühst - denn das erkennt dir hier wirklich keiner ab, Corinne. Wenn dem so ist, dann wissen hier auch alle, dass du das nicht alles ändern kannst, aber wenn du das mehr auf dem Scanner hast, dann könntest du vielleicht im Rahmen eures Zusammenlebens Alternativen zu der jetzigen Situation finden, die dann auf euch massgeschneidert sind.

Damit kommen wir zu einer allgemeinen Sache: Bitte, Corinne - keiner meint es hier böse... weder mit dir, noch mit Ina. Aber du kannst auch nicht erwarten, dass bei diesem grossen und schwierigen Thema - so emotional es auch sein mag - nicht mal nach etwas gefragt wird, was kritisch klingt, aber immerhin als Gedankenansatz nachvollziehbar ist. Was bringt es dir, wenn alle immer nur schreiben: "Arme Ina! Arme Corinne!"? Natürlich... moralische Unterstützung während der nervenaufreibenden Zeiten. Aber auch Nachfragen darüber hinaus solltest du annehmen können, denn letztendlich könnten sie dich viel weiter bringen als reine Mitleidsbekundungen. Ich fände es unfair all jenen gegenüber, die sich hier wirklich einen Kopf machen und versuchen, sich in deine und Inas Position zu versetzen, wenn du jetzt einfach abblocken würdest. Das hilft keinem weiter.

Also: Sei tapfer, vergiss nicht, dass es hier - soweit ich das von aussen erkennen kann - keinem darum geht, dir etwas abzuerkennen, sondern es alleiniges Ziel ist, dich und Ina zu unterstützen... Ich verstehe deine Unsicherheit und auch, dass du dich angegriffen fühlst, aber versuch doch vielleicht mal, die Aussagen aus einer anderen Perspektive zu sehen... einer positiveren, konstruktiveren. Bitte. :)

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Monday, August 5th 2013, 9:55pm

Das Thema hatten wir ja schon mal - Pixel hat mir damals schon gesagt, dass sie mich so sieht. Ich kann damit leben. Und natürlich denke ich, dass Perro mich als das gesellschaftliche Gegenteil einer 100%-Arbeitenden angegeben hat - denn tatsächlich lebt Ixy aufgrund genau dieser Tatsache ganz anders als Ina.

Ach echt? Wo/wann soll ich das gesagt haben? :huh: Gerne per PN...

Mit der Aussage habe ich eigentlich keine Sekunde an dich gedacht, schade das du es auf dich beziehst. Ich hatte ganz andere Personen vor meinem geistigen Auge.

Bones

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Monday, August 5th 2013, 10:06pm

Nora, ich denke es ist einfach sehr zermuerbend wenn man ständig hört dass dies und jenes sicher nicht gut sei und das in allen Farben und Varianten und dann noch von Personen, die sie und ihren Hund gerade mal so am Rande kennen. Mal mutmassen ist ja ok, aber nicht ständig und wiederholend mit dem Finger in der Wunde rumbohren. Das ist nicht anständig. Ich bin mir sicher, wenn Corinne die Möglichkeit hätte, wuerde sie sicher noch viel mehr fuer Ina tun. Sie liebt diesen Hund und das merkt man auch... aber man kann sich nicht immer 100%ig nach dem Leben des Hundes richten.
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Ina

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Monday, August 5th 2013, 10:10pm

Ja es ist so, keiner kennt Ina und mich gut. Ich kenne meinen Hund und sie hat wirklich keinen Stress beim Warten. Das garantiere ich! Ansonsten kann mir hier gerne mal jemand eine Überwachungskamera auslehnen, damit ich es zeigen kann :) Ixy ist Ixy... sie ist unter ganz anderen Umständen aufgewachsen. Ina ist Ina und es ist von Welpe an Alltag mich in die Klinik zu begleiten.
Natürlich muss ich mit Kritik rechnen aber langsam hängt es mir echt zum Hals raus wenn ständig irgendwer vermutet, der Hund hat Stress. Der Böse Stress ist ja immer die Ursache für alles :whistling: Ich weiss das es ein ungünstiger Faktor ist und versuche ja alles schon zu vermeiden was geht.
Nein, ich verlange nicht das nur " du arme Corinne" Aussagen kommen. Es hat sehr gute Inputs von anderen Leuten hier in dem Thread für mich.
Man kann mir aber ruhig glauben wenn ich sage das mein Hund nicht übermässigen Stress hat.
Was wäre die Alternative? Sitter? Jaaa, da hat Ina garantiert, heftigen Stress. Umplatzieren? Sehr unrealistisch mit der Krankheit und nicht einfachen Art von Ina. Ich arbeitslos werden? Wenn mir jemand konstruktive Kritik gibt, nehme ich sie gerne an. Jedoch kenne ich meinen Hund am besten.
Ich bin Perro überhaupt nicht böse, habe ja geschrieben das ich weiss, sie meint es nur gut. Es ist glaub ich jedoch nicht so einfach gelöst, wie sie sich denkt.

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Monday, August 5th 2013, 10:14pm

....und dann noch von Personen, die sie und ihren Hund gerade mal so am Rande kennen. Mal mutmassen ist ja ok, aber nicht ständig und wiederholend mit dem Finger in der Wunde rumbohren. Das ist nicht anständig.
Ich gehe davon aus, dass du mit diesen Personen unter anderem mich meinst? Dazu kann ich dir sagen, dass ich Ina nicht nur 'am Rande' kenne und mir auch die Arbeitsumstände seit einigen Jahren recht gut bekannt sind. Ich kenne einige Mitarbeiter aus der Klinik, die auch schon wesentlich länger da arbeiten als Ina.
Es ging mir auch überhaupt nicht darum, in Wunden rumzubohren und ich glaube, dass Ina das auch weiss. Zumindest habe ich ihre Antwort so verstanden. Dass es ihr zu emotional wird kann ich sehr gut nachvollziehen, ginge mir genau so.

Edit: Beiträge überschnitten....
Ich sehe gerade, dass Ina meine Aussage wohl doch als unanständig und in Wunden rumbohren betrachtet. Ok, das wollte ich nicht und das tut mir leid. Auch dachte ich, dass wir uns mehr als 'nur am Rande' kennen aber das ist natürlich alles relativ.
Lg Nicole

Nora

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Monday, August 5th 2013, 10:19pm

wenn man ständig hört

Hm, ich habe es nicht als 'ständig' empfunden... Es war nur einer der möglichen Aspekte. Und wann immer eben so ein beschissener neuer Anfall kommt, weiss ich, dass man irgendwie hilflos mitliest und versucht, irgendetwas konstruktives beizutragen - ohne bösen Willen... eher im Gegenteil. Schau in den 'Hundepension Shitstorm'-Thread... so viele unglaublich nette Hilfsangebote, aber letztendlich stehe ich das doch hier allein durch und das Schreiben im Thread ist mein Abbau-Kanal.

Unterschätzt nicht, wie toll es eigentlich ist, dass hier so viele sind, die einander so ehrlich und gerne helfen wollen. Das ist so viel wert, auch wenn es manchmal weh tut oder man sich missverstanden fühlt oder man die Ratschläge oder die Hilfe einfach nicht annehmen kann, weil eben zwischen dem Forum und der Realität noch Welten sind.

Bones

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Monday, August 5th 2013, 10:26pm

Ja line, ich meinte vor allem dich. Ich hab manchmal das Gefuehl, dass du nicht das Mass hast, wenn es mal gut ist mit deiner Meinung. Auch wenn dus nicht bös meinst, du bist auch schon mir mit deiner Art "zu helfen" ziemlich auf den Zeiger gegangen - du weisst welches Thema ich meine
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Ina

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Monday, August 5th 2013, 10:29pm

Ich schätze es übrigends sehr, ja auch von Perro :D , das ihr euch an dem Thema beteiligt. Nur bin ich trotzdem irgendwie hilflos. Was ist wenn es nicht besser wird? Trotz Katzenabgabe und andere Arbeitszeiten. Was dann? Manchmal wird es mir dann zuviel und die Emotionen nehmen überhand. Dann ist es schwer diese Antworten sachlich und nüchtern zu betrachten.
Ina ist auch nicht in einer Box, sie hat quasi einen kleinen Zwinger.
Es ist kein Gekläffe und alle Hunde sind ruhig am schlafen, dösen. Ich habe Inas Zwingerplatz so gewählt das sie ihren besten Freund dort sieht. Ansonsten hat es Sichtschutz.

Danish

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Monday, August 5th 2013, 10:32pm

Es ist so verdammt schwierig, wenn man hier mitliest! Ich habe Ina ja genau ein Mal gesehen - und habe sie als "typischen" Mali erlebt. Frech, auffordernd, misstrauisch - normal! :) Und ich habe sie in der Wohnung gesehen, wo sie kurz wegen der Katzen gestresst war - auch malitypisch, wie sie sich da verhielt. Nicht generell wegen der Katzen sondern ihr Verhalten, als sie in den "Stress" geriet.

Corinne - ich habe in einm anderen Thread erwähnt, wie sehr ich bewundere, was du für Ina tust. Und dazu stehe ich. Bei mir würde sie nicht mehr leben! :(

Wir müssen bei allem "gut meinen" daran denken, dass Ina eigentlich ein "unvermittelbarer Fall" ist. NIEMAND würde einen so kranken Hund übernehmen - erst recht keinen so kranken Mali.

Alternative gäbe es in meinen Augen nur eine: Euthanesie!

Und ganz ehrlich - ich würde Corinne garantiert keinen Vorwurf machen, wenn sie sich für diesen finalen Schritt "entscheiden" würde! Aber ich verstehe auch voll und ganz, dass sie - in ihrer bevorzugten Lage mit ihrem Beruf - alles versucht, dies zu verhindern.

Wäre sie "nur" Hausfrau und Mutter - vermutlich wäre Ina schon längstens den Gang über die Regenbogenbrücke gegangen.

Napffüller

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Monday, August 5th 2013, 10:51pm

Ich bin ihr
auch eher eine stille Mitleserin. Ich habe Ina und Frauchen erst einmal
getroffen und kenne die privaten Umstände nicht. Ich stelle mir nur vor ich
hätte mir so einen Hund geholt. Ein gesunder Hund kommt mit meinem Alltag super
zurecht, ich sehe es ja bei meinen Beiden. Aber für eine Ina wäre das der
blanke Horror. Nun soll ich mein ganzes Leben auf den Kopf stellen, die anderen
Tiere weggeben, Traumjob aufgeben (wäre so bei mir) und dann doch nicht die
Sicherheit haben, dass es danach besser ist? Nein ich würde es nicht und die,
die mich hier kennen wissen was ich für meine Hunde tu und das ich sie liebe.
Aber hier würde ich mein Möglichstes für den Hund machen und würde es nicht
helfen, ihn erlösen. Bei so heftigen und häufigen Anfällen ist das ja kein
Leben für das Tier, und jetzt dürft ihr mich gerne steinigen.
Lebe deinen Traum 8)