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Duffy

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Montag, 25. Februar 2013, 13:01

(Terrier) Zittern

So ich habe mal eine Frage vorallem auch an die Nicht Terrier halter.

Zittern eure Hunde auch?

Beim Terrier ist ja das "Terrierzittern" sehr bekannt, nicht zu verwechseln mit der Ataxie, sondern einfach ein Muskelzucken, bei anspannung und kurz vorm "losspeeden"

Acetylcholin ist ein Neurotransmitter in den Muskel-Endplatten, dieses Cholin ist bei fast allen Terriern von Haus aus erhöht und führt zum fallweisen Zittern - eine chemische Reaktion, nichts weiter. Stupst man den Hund an oder tut sich sonstwas, wird Adrenalin ausgeschüttet, es erfolgt eine weitere chemische Reaktion und das Zittern ist weg

Dies ist die Erklärung die ich im Netz gefunden habe, wirklich einig ist sich die Fachwelt hier aber wohl nicht.

Bei Bibu kenne ich das schon immer, auch die anderen Jackys aus der "Zucht" zeigen gerne das Zittern. Bibu zeigt, das zittern, bei Angespanntheit z.B.kurz bevor Sie auf die jagd darf, oder draussen beim Vorstehen, zittert der ganze Hund. Auch im Haus, zeigt Sie mittlerweile vermehrt das zittern, sei es beim Futter richten, Clickern, usw. Auch wenn Sie etwas gerne hätte aber es nicht bekommt, geht Sie auf Ihren Platz und zittert dort vor sich hin. Mir kommt es vor, als würde es immer extremer werden, aber ich kann mich da auch täuschen.

Gesundheitlich ist Sie komplett durchgecheckt, vor 2 Monaten und für Ihre 16 Jahre ist Sie laut Tierarzt, noch lange davon weg, krank zu sein. Im Gegenteil, Ihr Herzkreislaufsystem sowie die Bemuskelung, wären super.

Nun würde mich interessieren, da es gerade wieder in einem Terrierforum thematisiert wird, ob auch andere Hunderassen betroffen sind, bzw. ob ihr das von euren Hunden auch kennt?
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perrolina

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Montag, 25. Februar 2013, 13:14

Ich kenne das Zittern bei Amiga gar nicht. Die Zittert nie. Der Lagotto von meinem 'Schwager' zittert auch sehr oft und teilweise recht heftig - bei Aufregung, Anspannung, Angst, Konflikten.
Lg Nicole

Magi

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Mittwoch, 27. Februar 2013, 13:30

Zelda bei
Anspannung
Nervosität
Vorfreude (bekannte Hunde, Schwester..)
beim Vorstehen
Unsicherheit
Überforderung (Reizüberflutung)

Bei fast allem, lasse ich sie einfach wie sie ist, ausser bei Unsicherheit/Angst und Überforderung. Dann darf sie zwischen meine Beine, bekommt mein Schal gebunden oder ich gebe leichte Spannung aufs Geschirr und lege die Hand auf ihre Schulter.

Denke aber nicht das es das Terrierzittern ist, eher eine Art von Stressabbau.

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

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Mittwoch, 27. Februar 2013, 13:39

Hermes zittert auch aus Anspannung (Katzen!), Unsicherheit und Stress.

Troll

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Mittwoch, 27. Februar 2013, 13:45

Sophie hat das tw auch, manchmal sehr ausgeprägt. Kann sogar beim Fressen auf ihrem Plätzchen bei der Heizung vorkommen. Mir schien tw, es sei vor allem dann zu beobachten, wenn sie eher wenig gefressen hatte, aber ich glaube das täuscht. Manchmal sitzt sie da und vibriert einfach vor sich hin, aber findet nicht täglich statt, lässt sich nicht mit Temperaturen erklären oder erhöhter Reizlagen. Da sie sonst fit, munter und vital ist wird da nix weiter abgeklärt. Bei ihr schieb ich's aufs Alter, wie's früher war weiss ich natürlich nicht und kann auch niemanden deswegen fragen.

Unser verstorbene Terriermix zeigte nie ein Vibrato und auch bei keinem der anderen Hunde hab ich das je beobachtet.

Jason

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Mittwoch, 27. Februar 2013, 14:39

Bei Jason habe ich es noch nie erlebt. Und bei Sandro auch nur, wenn er in Panik war und nicht davonlaufen konnte.

Moni

Hiaschi

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Donnerstag, 28. Februar 2013, 08:43

Hiascha macht das vor allem, wenn er etwas erwartet, aber nicht ganau weiss, was. Zum Beispiel, wenn wir irgendwo draussn warten auf jemanden. Das Zittern betrifft aber nur die Vorderbeine. Er sitzt dann da wie ein Häufchen Elend und schlottert vor sich hin.

Als junger Hund machte er das öfter als heute. Da schlotterte er sehr oft vor sich hin. Heute eher selten. Sein Nervenkostüm ist mit der Zeit allgemein stärker geworden - immer noch nicht stark, aber stärker... ;) . Auch weiss er heute, dass man am Bahnhof auf einen Zug wartet und dass er im Auto aufs Trailen wartet, wenn ich die neongelbe Leine auspacke. Das Wissen was kommt, gibt ihm Sicherheit und er kann entspannen oder sonst angespannt die Umgebung scannen, aber ohne Zittern.

Jaaaa... und beim Tierarzt schlottert er wie Espenlaub am ganzen Körper. :rolleyes: Aber das Theater ist etwas anderes. Da erwartet er jeden Moment den Todesstoss. Die angebotenen Guezli kann er aber immer noch essen. Schliesslich braucht er noch ein wenig Stärkung für auf den Weg ins Jenseits. :D

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Donnerstag, 28. Februar 2013, 09:50

Chadie hat das auch, die anderen Zwei nicht, er schon seit wir ihn haben.
Wir haben vor ein paar Jahren echt alles durchchecken lassen, grosses Blutbild, Mittelmeerkrankheiten, Hüfte, Beine, Rücken, auch per CT. Ergenis damals war, dass Hund tolle Werte hat, gesunde Knochen, keine Arthrose und der TA danach vermutlich Karibikurlaub gemacht hat :P .
Bei ihm wirds etwas weniger, wenn ich B Komplex zufütter.

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Donnerstag, 28. Februar 2013, 10:46

@ Haschkey: was hat es mit dem Vitamin B Komplex auf sich, in welcher Form hast Du das gegeben?

Duffy

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Donnerstag, 28. Februar 2013, 10:49

Das mit dem Vitamin B Komplex wird oft in Verbindung mit dem Muskelzittern empfohlen, hab das jetzt auch schon mehrere male gelesen.
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Donnerstag, 28. Februar 2013, 10:52

@Troll: die wissenschaftliche Erklärung habe ich vergessen, B ist unter anderem wichtig für Nerven. Ich habe so B-Komplex Tabletten aus dem Drogeriemarkt aus D (gibts aber evtl. auch beim Coop und sicher, aber eben teuer, in der Apotheke): Da Chadie verfressen ist, bekommt man alles (und noch mehr :rolleyes: ) in ihn rein.

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Donnerstag, 28. Februar 2013, 11:00

hm.... da müsste man mal überlegen und berechnen, wieviel davon die richtige Menge für einen 3,3 kg leichten Hund wäre.... Duffy, hast Du das auch schon in Betracht gezogen für Bibu?

Udi

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Donnerstag, 28. Februar 2013, 11:12

Soweit ich weiss, scheidet der Körper das nicht benötigte Vitamin B über die Nieren wieder aus.
Habe es meiner Doggenhündin eine Zeitlang gegeben. Das war Becozym aus der Apotheke.
Es gibt bei den Bulldoggen oder auch Dobermänner und noch andere Rassen das sog. "Head Bobbing" auch Kopftremor genannt. Diesen Hunden sollte man einen Vitamin BKomplex und Calcium verabreichen.
Das hat jetzt wahrscheinlich nichts mit dem "Terrierzittern" zu tun, welches Gioja auch hat. Wobei ich denke, dass es bei ihr teils mit dem Alter, aber auch Stress und mit Kälte zu tun hat.
"Immer schön locker durch die Hose atmen" :whistling:

Duffy

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Donnerstag, 28. Februar 2013, 11:52

@Troll

ich bin jetzt ehrlich gesagt erst am überlegen, ob ich Bibu damit etwas unterstützen könnte. Mein TA meinte eben, es wäre alles okay mit Ihr, das Terrierzittern ist ja bekannt und ich solle mir keine Gedanken machen. Wenn Sie unter Anspannung steht, dann ist das für mich auch alles noch logisch und nachvollziehbar. Aber nicht, wenn Sie in Ihrem Körbchen, kurz vorm Wegdösen ist und dann anfängt zu zittern. Sie hat glaub keine Schmerzen, aber ohne die ständige Zitterei, wäre es Bibu sicher auch wohler.
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Donnerstag, 28. Februar 2013, 12:08

damit sitzen wir im gleichen Boot - wär gut zu Wissen, wie sich das Hundetier dabei fühlt, ob es dadurch irritiert ist oder ob's ihnen egal ist.... Aber eben, solange sie sonst fit und munter sind - ich schiebs bei Sophie einfach auf's Alter, die hat ja nix terrierartiges in sich, Alterstremor....

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Donnerstag, 28. Februar 2013, 12:56

Chuck zittert fast immer und überall. Ob auf dem Spaziergang oder zuhause beim rumliegen. Angefangen hat er damit mit ca. 6 Monaten.
Gemäss Tierarzt sei es ein Zittern das bei Border Collies häufig auftritt und unbedenklich sei.

Ich werde fast täglich auf sein Zittern angesprochen, auch im Hochsommer hat das arme Tier natürlich kalt oder Angst.

Ich glaub aber nicht, dass es ihn stört da er auch während des Zitterns zuhause einschlafen kann. Eine zeitlang habe ich versucht es mit Schüssler etwas in den Griff zu bekommen, hat aber fast nichts gebracht. Dafür bekommt er jetzt bei ganz schlimmen Momenten eine Massage - nützt zwar auch nur bedingt aber schaden tuts wohl auch nicht.
Menschen sind manchmal wie Hunde. Zum Glück sind Hunde nie wie Menschen.

Duffy

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Donnerstag, 28. Februar 2013, 12:59

Also scheint es ja doch so zu sein, dass dies auch bei anderen Rassen auftritt. Bei den Russels achten gute Züchter "scheinbar" darauf, keine Zitternden Hunde zu verpaaren. Obwohl ich das ehrlich gesagt nicht ganz glaube, weil die richtigen Terrierleute ja stolz sind, dass Ihre Hunde zittern, weil dann sind Sie "heiss"
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Montag, 24. November 2014, 08:05

Ich hol das da gerade nochmal hervor :) : aus verschiedenen Gründen habe ich mich in letzter Zeit mit dem Zittern beschäftigt und bin dabei auf Magnesiummangel bzw. erhöhten Magnesiumbedarf gestossen. Nun füttere ich das seit ein paar Wochen zu (Magnesium kann bei oraler Gabe fast nicht überdosiert werden, im dümmsten Fall nimmt der Darm es nicht mehr auf und es gibt Scheisserei ;)) und das Zittern ist viel weniger geworden und die Chirotante meinte derletzt, dass die Muskeln ganz anderst ansprechen.
Nun könnte es evtl. ja auch sein, dass Terrier (die ja gerne hochgefahren unterwegs sind oder schnell auf 100 sind) einen erhöhten Magnesiumbedarf haben, nur so als Idee. Ist insgesamt leider kein erforschtes Thema aber ich find`s noch interessant. Beim Ausdauersport beim Mensch schaut man bspw. ja auch recht gut, dass der Elektrolythaushalt (Magnesium ist ein Elektrolyt) ok ist.

Duffy

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Montag, 24. November 2014, 23:08

Ja das mit dem Magnesium ist mir bekannt. Für welchen deiner Wuffs brauchst du das denn?
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Dienstag, 25. November 2014, 07:08

Chadie ;) .