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Bones

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 11:54

Stern TV Sendung zum Thema Qualzucht bei Rassehunde vom 15.01.14

Hier der Link dazu, leider find ich grad die Sendung nicht online aber hier ist in etwa beschrieben, um was es ging www.stern.de/tv/sterntv/hunde-qualzuchte…rd-2082974.html

Die, die es gesehen haben. Was haltet ihr davon?

Meine persönliche Meinung:
Die Dame mit ihrem gestromten Mops(mischling) ohne VDH-Papiere (!!) ist selbst schuld! Man kauft sich doch nicht einen Welpen bei ner Vermehrerin, die den Hund mit 11 Monaten decken lässt und im alter von 2.5 Jahren, bereits 3 Würfe hatte :lama: Dazu lädt man dann einen TA ein, der extrem voreingenommen ist und totalen Quatsch erzählt. Fröhlich lässt man den Herrn Rufmord begehen. Die Dame vom Mopsclub war in meinen Augen auch nicht ganz sauber aber die durfte ja keinen Ton sagen, ohne dass ihr der TA über die Schnauze fuhr - wofür gibtgs eigentlich nen Moderator, wenn es doch jedem frei steht, die Gäste mit Worten niederzumetzeln? Die tat mir ehrlich gesagt manchmal etwas leid.

Wenn ich keine Ahnung von Hunden hätte, wäre meine jetzige Meinung in etwa so: Der VDH ist ne abgrundtief böse Geldmaschinerie, die die Hunde absichtlich kaputtzüchtet und die Leute dazu zwingt, kranke Hunde zu kaufen :ugly: gesunde Rassehunde gibts nicht! Falls sie dann doch mal atmen können, haben sie sicher HD, ED oder Epilepsie. Meinen nächsten Hund hol ich mit beim viel besseren nicht-VDH Verm... pardon, Züchter und wenn dieser trotzdem kaputt ist, sind bestimmt die Ahnen mit ihren phösen FCI Papieren schuld! :waffe: oder ich hol mir lieber einen aus dem Ausland, der ist NIENIENIE krank, da der nie das grankmachende FCI-Gen in sich trägt :lama:

Fakt, bzw. meine persönliche Meinung: Ja, um gewisse Hunderassen stehts nicht gut. Es gibt jedoch auch bei den vermeindlich kranken Rassen Hunde, die absolut gesund sind. Das Aund O ist die gewissenhafte Auswahl des Züchters - ist hald mit etwas Arbeit verbunden. Nur so kommen die Rasseclubs ins grübeln und achten darauf, dass nicht die, mit den übertriebenen Rassemerkmalen den Champion machen, sondern hier auch die Gesundheit mit einfliessen lassen würden. Gegen ne kurze Nase ist ja nix einzuwenden. Wems gefällt, von mir aus. Aber dass die Nase einwärts wächst muss ja nun auch nicht sein ;) NICHTSDESTOTROTZ: es gibt auch gesunde Hunderassen, bei denen Kranke Exemplare nicht im überschuss exisitieren. Schief gehen kann immer etwas - schliesslich können auch Gesunde Menschen unverschuldet ein schwer krankes Kind bekommen! Auch hier sollte man sich nicht leicht tun, mit der Auswahl des Züchters. Schliesslich gibts noch anderes Dinge zu beachten als nur die Gesundheit!

Kurzum: Ein sehr sehr schlecht gestalteter und mies Recherchierter Beitrag!!

Isch habe fertig^^
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Crispy

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 12:49

Welches ist denn für Dich eine gesunde Hunderasse?

Bones

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 13:06

Ich nenne bewusst keine Rasse. Denn ich weiss, das eh Widerworte kommen ;) aber es ist nunmal so, dass gewisse Rassen weniger Defizite aufweisen, als andere.
Verstehst was ich meine? Verbesserungswürdigkeit gibts überall. Jedoch sind die "qualzuchten" mehr davon betroffen als die Rasse xy.

Mir gehts hier aber in erster Linie darum, WIE das Thema angegangen wurde. Diese sehr unseriöse Berichterstattung ist Gift für gewissenhafte Züchter.


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Donnerstag, 16. Januar 2014, 15:47

Danke @Bones Du sprichst mir aus der Seele - obwohl....

.....das was da über den Neufundländer gesagt wurde entspricht leider exakt der Wirklichkeit in der Neufundländerszene! Die ED- und/oder OCD-Operation gibts quasi zum Welpenstarterset gratis dazu und wenn der Neufi leider viel zu früh verstirbt, dann gibts bei Facebook die Neufi-Rainbowbridge-Gruppe...... die sich dort gegenseitig bemitleiden und den 1. oder x. Rainbowbridgetag ihres (toten) Hundes zelebrieren..... aber trotzdem wieder beim selben Züchter kaufen........ oder eben alles als Gottgegeben darstellen.......

jeden Morgen steht ein Dummer auf.....




edit. zum besseren Verständnis: das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern jahrelang selber erlebt.

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 16:07

Solange mit Tieren Geld verdient wird, wird Schindluder betrieben...

Mir gefiel der Tierarzt. Der war wenigstens klar in seiner Meinung :) . Die doofe Mopszüchterin kam jedoch ins stottern, weil sie selber eine Qualzucht betreibt. Solche Leute lügen sich selber jeden Tag immer wieder an...

Die Menschen züchten Hunde, die sich nicht einmal auf natürlichem Weg paaren können. Sie züchten Hunde, die Schwierigkeiten beim gebären haben. Sie züchten Hunde für die Handtasche. Sie züchten Hunde die so gross sind wie ein Shetland Pony. Diese traurige Liste könnte man noch stunden lang weiter schreiben.....leider....

Ich persönlich werde mir keinen Rassehund mehr anschaffen. Ich will kein Tier, das bewusst auf irgend welche Eigenschaften und ein bestimmtes Aussehen gezüchtet wurde. Das die Inzucht in der Zucht erlaubt ist, bestärkt meine Meinung gewaltig...

Magi

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 16:09

http://rtl-now.rtl.de/stern-tv.php aber nur bis zur nächsten Sendung umsonst.

Ich weiss nicht was ich dazu sagen soll. Auf FB hab ich eine gesehen die ein Mops Foto zeigte und meinte ihr Mops sei gesund und einen angeblich überzüchteten Zeigte. Ausser das der eine fetter war als der andere sah ich keinen Unterschied.
Auch den Mops den ich "kenne" der sehr sportlich gehalten wird und zwar rennen kann, röchelt blöde vor sich hin.

Herniksy's eine Mopshündin ist die erste die ich getroffen habe die nicht schnarcht während sie still steht. Oder habe es zumindest so in Erinnerung. Auch Zelda fand da zum ersten mal einem Mops kann man ja tatsächlich Hallo sagen.
Sie hält sonst die Rasse nicht für Hunde. :whistling:

Du hast auf einer Seite schon recht Bones, der Tierarzt war ein extremist und hat auch keine Alternativen erklärt was für Hunde man denn kaufen soll. Er sagte ja nie das Mischlinge die erste Wahl wären nur dass der VDH böse ist. Man hätte wirklich erklären sollen worauf zu achten ist, dass es Tests gibt die Aussagekräftig sind (geröngte Elterntiere.. usw)
Wiederum, waren die anderen beiden Parteien auch extreme. Das Naivchen, die Besessene und der Extremist. Passte also recht gut zusammen.

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

Crispy

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 16:13

Weniger Defizite ist für mich halt noch lange nicht gesund. Und für mich gibt es auch andere Formen von "Qualzuchten" wie zB der BC der keine Sekunde nicht fixieren kann, die vielen vielen neuen Allergiker, die Epihunde usw.

Ich fand den Tierarzt auch gut. Endlich mal Jemand mit einer klaren Meinung. Trotzdem ist mir ein VDH/FCI Hund mit untersuchten Eltern etc immernoch lieber als so ein komischer Dissidenzverein.

Und ja, ich würde auch wieder einen Rassehund kaufen. Denn auch einen Mischlingswelpen suche ich ja nach Aussehen (yööö Effekt und persönlicher Geschmack) und auch nach den vorhandenen Rassen aus (ein Hundesportler nimmt eher keinen Chimix etc). Nur das ich da keine untersuchen Elternteile habe und wenigstens die Chance habe, etwas an Krankheiten zu minimieren.

Ob Mischlingen wirklich gesünder sind? Keine Ahnung...

Bones

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 17:33

Mischlinge gelten beshalb als gesünder, weil sie zu selten untersucht werden. Würde jeder mischlingshundhalter das gleiche Prozedere machen, wie es beim Rassehund als normal angesehen wird, sähe es da unter Garantie ganz ganz anders aus


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Donnerstag, 16. Januar 2014, 18:07

@Zelda: Ja, das ist so. Nikky hört man wirklich nur nach Anstrengung und im Sommer atmen. Trotz des wirklich tollen Charakters von Möpsen sind mir die gesundheitlichen Einschränkungen vieler Exemplare zu schlimm, als dass ich wieder einen Mops wollte. Leider... ;(

Silvie

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 18:27

Ich weiss leider von zu vielen Missständen unter dem Deckmantel der FCI (der alle anderen Verbände wie VDH, SKG usw. untergestellt sind), daher hat diese bei mir sehr stark an Ansehen und Glaubwürdigkeit verloren- ABER, ausserhalb der FCI ist es meist noch schlimmer!


FCI- Ahnentafel ist leider keine Qualitätsgarantie- schon gar nicht für einen gesunden Hund! Und ich meine damit nicht die Krankheiten, welche jeder Hund bekommen kann- nein, ich meine explizit Erbkrankheiten die meistens den Züchtern (und Zuchtwart) bekannt sind, aber totgeschwiegen werden, weil die Elterntiere ja so tolle Ergebnisse bei Ausstellungen etc. abgesahnt haben. :thumbdown:


Leider bleibt die Verantwortung beim Welpenkäufer selber! Ich hab inzwischen gar kein Mitleid mehr mit diesen Menschen- schon gar nicht, wenn man ohne sich vorher informiert zu haben bei einem Vermehrer, oder auch FCI- Züchter kauft, der offensichtlich kranke Tiere verpaart!


Unwissenheit ist dabei keine Entschuldigung mehr in der heutigen Zeit! Das Internet bietet eine fast unendliche Möglichkeit sich zu Informieren- dafür muss man sich aber vorher Gedanken machen… und die meisten Menschen sind zu dumm oder zu bequem.


Natürlich können zwei völlig gesunde Elterntiere kranke Nachkommen zeugen- die Genetik ist sehr komplex, und manchmal passen die Gene einfach irgendwie nicht zueinander… die Natur ist nunmal unberechenbar.


Aber wissentlich Hunde zu züchten die körperliche Behinderungen haben, nur um einem menschlichen Schönheitsideal zu entsprechen? DAS finde ich regelrecht pervers! Die Mopstante in Stern TV konnte die Frage warum man denn Hunde ohne Nase züchten muss nicht beantworten… ich weiss die Antwort- weil der Mensch einfach ein Arschloch ist und für seinen persönlichen Geschmack das leiden eines unschuldigen Lebewesens in kauf nimmt! So einfach ist das!

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 18:30

http://rtl-now.rtl.de/stern-tv.php aber nur bis zur nächsten Sendung umsonst.

Ich weiss nicht was ich dazu sagen soll. Auf FB hab ich eine gesehen die ein Mops Foto zeigte und meinte ihr Mops sei gesund und einen angeblich überzüchteten Zeigte. Ausser das der eine fetter war als der andere sah ich keinen Unterschied.

Das war auf meiner Pinnwand, kann das sein? :D


Also, ich kenne einen Mops aus dieser Zucht- du übrigens auch… der kleine im Besitz vom Platzwart des WRK.


Für einen Mops ist der fit, das muss man sagen… röchelt aber auch. Also mehr Nase würde auch dem nicht schaden.

Magi

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 18:38

:halo: Ja, war auf deiner Pinwand. Und ich find zwischen den Hunden ausser das Gewicht kein Unterschied was Nase betrifft. Und jap der andere ist der Rennmops, aber eben - auch wenn er Fit ist, er röchelt :/

Kennst du denn der -nicht-überzüchtete- Hund?

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Silvie

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 18:55

@Magi: das Problem ist, man nimmt als Vergleich einen noch schlimmeren Rassevertreter, und schon sieht der aus eigener Zucht viel besser aus. Ich höre immer "ja, für einen Mops ist er fit".
Man sollte aber einen Hund mit gesunder Anatomie zum Vergleich nehmen, keinen der noch schlimmer degeneriert ist. :whistling:

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 19:24

Meiner Meinung nach tragen die Züchter sehr wohl einen grossen Teil der Verantwortung. Sie sollten die Zucht nicht mit Dollarzeichen in den Augen betreiben, sondern mit gesundem Menschenverstand, Wissen über Genetik und mit viel Liebe. Ein Züchter sollte doch ein Vorbild sein wie ein Hundetrainer auch. Lässt ein Hundetrainer die Scheisse von seinem Hund liegen, kann ich den auch nicht ernst nehmen :ugly:

Bones

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Donnerstag, 16. Januar 2014, 19:26

Gibt einige die so sind, Tinkerbell- Genau so gibts auch schwarze Schafe im Auslandstierschutz, die das Mitleid der Leute ausnutzen um fett Kohle zu machen. Da ist auch nicht immer alles lieb, nett und zum Wohle der Tiere ;)
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Nora

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Freitag, 17. Januar 2014, 08:23

So, dank Link habe ich mir das jetzt auch angeschaut - prinzipiell gehe ich für mich ganz persönlich ja gerne noch einen Schritt weiter und finde auch Schlappohren, kurze Beine und einiges anderes nicht gut. Ich schreibe es aber trotzdem noch mal: Ich möchte damit vor allem keine Hundehalter angreifen oder pauschal verurteilen. Ich halte es einfach für mich so... und wir wissen ja hier auch gut, dass auch diese (grösstenteils optischen) Kriterien nicht geholfen haben, dass hier zwei gesunde Hunde wohnen.

Unwissenheit ist dabei keine Entschuldigung mehr in der heutigen Zeit! Das Internet bietet eine fast unendliche Möglichkeit sich zu Informieren

Im Grunde würde ich das ja auch sagen... aber... im Internet gibt es unglaublich viele Informationen. Und wenn man keine Orientierung hat, wo man suchen muss, dann wird es sehr schwer, sich im Netz eine halbwegs objektive Meinung zu bilden. Nehmen wir den Mops und stellen uns vor, ich würde mich für die Rasse interessieren. Wo gehe ich suchen? Wer hat am meisten Ahnung? Züchter? Die sollten sich doch nun wirklich mit dem Thema auseinander gesetzt haben... oder ein Mops-Forum? Da sind immerhin Halter dieser Rasse... und genau da liegt für mich schon der (haha) Hund begraben: Wer Möpse züchtet, muss das für sich genauso rechtfertigen wie jemand, der Möpse hält. Eigentlich wäre die Sache - wenn man nach Unna geht - aber klar: Möpse sind in der Form, in der sie heute existieren, tierschutzwidrig, wie alle (!) Hunderassen mit Brachycephalie. Als Interessentin müsste ich dann an diesem Punkt sagen: Okay, ein Mops wird es nicht. Und das obwohl ich offensichtlich vorher vermutlich aufgrund des Aussehens einen Mops wollte. Wenn man Ersthundehalter werden möchte... stelle ich mir diese Art von Meinungsumschwung sauschwer vor.

Insgesamt widerspreche ich dir natürlich nicht... ich wollte nur mal auf diese Facette der Problematik hinweisen. :)

Silvie

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Freitag, 17. Januar 2014, 09:00

@Nora: da hast du natürlich recht… für mich z.B würde die Rasse Mops (auch wenn sie zweifellos einen ganz liebevollen Charakter hat) niemals in Frage kommen, weil mir die Suche nach einem gesunden "Exemplar" und das Restrisiko dennoch ein krankes Tier zu bekommen, einfach zu hoch sind.

Leider sind Menschen diesbezüglich sehr egoistisch veranlagt- die meisten lassen sich nicht von ihrer Wunschrasse abbringen, und sagen sich dann einfach "ach, bei meinem wird das schon nicht so sein und hören dann auch bei den Argumenten nur das was sie hören wollen…

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Freitag, 17. Januar 2014, 09:15

Gerade beim Mops wirst du praktisch keinen Züchter finden, der sagt, ja die Tiere müssen leiden. Ganz im Gegenteil! Ich kenne eine FCI/SKG Züchterin, die sagt, die Atemgeräusche sind normal!! Als Ersthundehalter glaubt man doch einem anerkannten Züchter. Das böse Erwachen kommt (vielleicht) erst nachher.

Edit: FCI/SKG Züchter reden zudem auch ganz schlecht zb über den Retromops.

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Duffy

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Mittwoch, 23. April 2014, 17:24

Ich Kram das mal vor...

habe heute einen frenshi bei mir in Pension. Der Hund hat in der ruhe unglaubliche Atem Geräusche. Bei stress kippt er fast um. Musste ihn mehrmals im Spiel bremsen weil er regelrecht überhitzt ist. 1 km Spaziergang hat er mit 3 mal baden grade noch so überstanden.


Wenn ich da duffy anschaue kein Vergleich. Die hechelt nicht mal. Ich weiss nicht warum aber das macht mich gerade furchtbar betroffen und ich frage mich im wie weit so ein hunde leben noch Lebenswert ist? ?

Beim spielen fast umkippen kaum rennen kaum toben... von martha wurde sein Geräusch als knurren missverstanden. ... musste mir das grad von der Seele schreiben
http://www.hundesitter-ortenau.de/

Mein kleiner Hundesitterdienst :)

Silvie

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Mittwoch, 23. April 2014, 18:17

Die Schattenzeiten der Rassezucht ohne Sinn und Verstand. :S

Für mich sollte bei einem Tier immer "Form follows function" an allererster Stelle stehen! Nicht "was findet Mensch am hübschesten" Immer diese masslosen Übertreibungen. Ich frage mich auch wer sowas schön finden kann? :thumbdown: