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Mittwoch, 17. April 2013, 22:15

Ich kann nicht verstehen, dass ein Tierarzt einem jungen Ersthundebesitzer, Junggeselle, in eine 3 Zimmerwohnung, einen Tosa Inu empfielt und dabei keine Probleme kommen sieht?? :donner:

Magi

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Mittwoch, 17. April 2013, 23:08

Ist der Part mit Jungeselle und 3 Zimmer Wohnung relevant?

Das Ersthundebesitzer verstehe ich, dass da nicht jede Rasse für jede Person geeignet ist. Aber das ist auch wieder Personen und Hunde abhängig.

Der Hundeshop rund um günstiges Zubehör...

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Donnerstag, 18. April 2013, 07:34

Ist der Part mit Jungeselle und 3 Zimmer Wohnung relevant?

Das Ersthundebesitzer verstehe ich, dass da nicht jede Rasse für jede Person geeignet ist. Aber das ist auch wieder Personen und Hunde abhängig.

eigentlich unnötige Frage, Jungeselle und Wohnung, das ganze Bild zusammen passt einfach nicht, und ich kenne die Umstände genau, sonst hätte ich das nicht geschrieben.
Kannst es wieder löschen Nora, bitte.

Nora

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4

Donnerstag, 18. April 2013, 07:39

Ich verstehe weder den Zusammenhang, noch sehe ich einen Grund, etwas zu löschen. Erläutern und ausdiskutieren hielte ich für wesentlich sinnvoller... ;)

Magi

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5

Donnerstag, 18. April 2013, 08:02

Wenn du die Person kennst und es ihr nicht zutraust, dann widerspreche ich dir da auch nicht. Wäre ja auch ziemlich doof, da ich die Person nicht kenne.

Aber das Jungeselle und 3 Zimmer Wohnung ein No-Go für einen grösseren Hund/Molosser ist, finde ich nicht. Deswegen finde ich das auch keine unnötige Frage, den aus deinem Satz ist das gesamt Bild nicht viel aussagend. Ersthundehalter ist immer schwierig eine Rasse zu empfehlen, für manche ist ein Malteser schon zu viel Verantwortung und zu schwer handelbar, andere können auf es Anhieb mit einem Mali, Molosser oder was man noch alles nicht empfiehlt als erst Hund. Für mich war nicht klar, das du die Person kennst und es schlichtweg nicht zutraust. Das ist ja das Massgebende. Oder?

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perrolina

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6

Donnerstag, 18. April 2013, 08:32

Bei Wiki steht: Der Tosa Inu wurde ursprünglich zur Verwendung in Hundekämpfen gezüchtet und wird heute oft als Wachhund verwendet.

Wir sind doch alle gross darin zu verlangen, dass die Hunde artgerecht gehalten und ausgelastet werden. Unter diesem Gesichtspunkt verstehe ich Ywes Frage durchaus.

Dreizimmerwohnung, Junggeselle und Wachhund passt einfach nicht. Junggeselle arbeitet höchstwahrscheinlich 100%. Entweder er lässt den Hund den ganzen Tag zu Hause, was schon mal nicht in Ordnung wäre oder er kann den Hund zur Arbeit mitnehmen, dann bewacht er da vielleicht irgendwas, was er nicht bewachen sollte oder aber der Hund verbringt seinen Tag bei einem Hundesitter oder in einer Hundepension. Da diese Rasse ursprünglich für Hundekämpfe gezüchtet wurde, wird sie innerartlich nicht wirklich sozialverträglich sein. Also sind auch da die Probleme vorprogrammiert.

Natürlich gibt es eine ganze Menge Hunde, welche nicht nach ihrem rassetypischen Verwendungszweck ausgelastet werden, die ganzen Jagd- und Hütehunde zum Beispiel. Nur sind diese Rassen in der Regel innerartlich verträglich, es gibt jede Menge alternative Auslastungsmöglichkeiten und die Haltung dieser Rassen ist in einem durchschnittlichen Arbeitsalltag gut möglich.

Wenn ein Tierarzt solch eine Empfehlung abgibt ist das ja schon eine Sache, wenn sich dann aber auch noch ein Züchter finden lässt, der unter diesen Umständen einen Tosa verkauft, finde ich das verantwortungslos.
Lg Nicole

Silvie

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7

Donnerstag, 18. April 2013, 08:40

Aber das Jungeselle und 3 Zimmer Wohnung ein No-Go für einen grösseren Hund/Molosser ist, finde ich nicht.
Doch finde ich schon- wobei "grösserer Hund" wohl definitionssache ist, aber einen Molosser würde ich nie und nimmer in einer 3 Zimmer Wohnung halten, schon gar nicht wenn man ganz alleine ist und den Hund zwangsweise auch mal längere Zeit alleine lassen muss... :lama:

Duffy

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8

Donnerstag, 18. April 2013, 08:43

Sorry was hat das jetzt mit nem Molosser zu tun????

Also selbst die Mastinos könnte man super gut in ner 3 Zimmer Wohnung halten. Da war Duffy ja schon ne arme Sau als Molosser in ner 1 Zimmer Whg. Das sind ja keine Herdis!
http://www.hundesitter-ortenau.de/

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Silvie

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9

Donnerstag, 18. April 2013, 08:45

OK, es kommt dann wohl noch mal auf die Rasse an- bei dem Wort Molosser hab ich halt automatisch Herdi's und ähnliche Hunde im Kopf. :whistling:

Nora

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Donnerstag, 18. April 2013, 08:47

Junggeselle arbeitet höchstwahrscheinlich 100%. Entweder er lässt den Hund den ganzen Tag zu Hause, was schon mal nicht in Ordnung wäre oder er kann den Hund zur Arbeit mitnehmen, dann bewacht er da vielleicht irgendwas, was er nicht bewachen sollte oder aber der Hund verbringt seinen Tag bei einem Hundesitter oder in einer Hundepension.

Und was ist, wenn er selbstständig ist und dort arbeitet, wo er wohnt? Wir wissen es nicht, dazu gibt es viel zu wenig Informationen.

Zitat

Da diese Rasse ursprünglich für Hundekämpfe gezüchtet wurde, wird sie innerartlich nicht wirklich sozialverträglich sein. Also sind auch da die Probleme vorprogrammiert.

Das halte ich für... ein Vorurteil. :)

wiki: "Der ideale Tosa soll sich durch Geduld, Gelassenheit, Unerschrockenheit und Mut auszeichnen."

Das sind für mich keine Merkmale, die bei mir jetzt Alarmglocken schellen lassen würden. Ganz im Gegenteil...

Zitat

Wenn ein Tierarzt solch eine Empfehlung abgibt ist das ja schon eine Sache, wenn sich dann aber auch noch ein Züchter finden lässt, der unter diesen Umständen einen Tosa verkauft, finde ich das verantwortungslos.

Wir kennen den Junggesellen nicht, wir kennen seine Lebensumstände nicht, wir kennen den Tierarzt nicht und wissen nicht, in welchem Verhältnis er zu dem Junggesellen steht... zumindest ich kenne keinen Tosa und noch weniger einen Züchter eines Tosa. Ich würde mich nicht trauen, da Verantwortungslosigkeit zu diagnostizieren... und habe ein wenig Sorge, dass hier möglicherweise - und sicher nicht bewusst - jene Vorurteile gegen solche Rassen einen Beitrag leisten, der diesen Hunderassen schon so viel Mühe macht.

Ich finde ja auch, dass es Rassen gibt, die in der Schweiz nicht gut aufgehoben sind - aber anhand der eher knappen Beschreibung auf wiki sehe ich bei dieser Rasse eigentlich keine Anzeichen für so eine Meinung (bei mir!).

11

Donnerstag, 18. April 2013, 08:48

das 1001 H ist zwar nicht Facebook, trotzdem lässt sich ohne Schwierigkeiten alles ergooglen, auch mein Geschreibsel. Ich kann/will einfach nicht näher hier erläutern, darum war es schon doof von mir, hier mit dem Thema überhaupt anzufangen.
Für manche kann es einfach nicht genug exotisch sein, oder ein Statussymbol. So eine Rasse hat schon mal ihren Preis und wird auch nicht an jeder Ecke gezüchtet. Und ich finde es einfach nicht i.O., wenn man Ersthundehalter so in Probleme hineinlaufen lässt. Denn dass es Probleme geben wird ist sicher nicht von der Hand zu weisen, wenn ich den Charakterbeschreib lese. Zudem ist die Rasse auch unter gefährliche Hunde aufgelistet und ist in manchem Land und auch in diversen Kantonen nicht erwünscht. Es gäbe so viele kurzhaarige Hunde, die dem Bild kurzhaarig und gross auch entsprechen würden. Muss es denn gerade sooo extrem sein?

Duffy

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12

Donnerstag, 18. April 2013, 08:48

@Silvie, kein Problem, wollte nur drauf hinweisen ;)

@Yve du willst jetzt nicht als langjährige Hundehalterin sagen, dass du etwas darauf gibst, ob jemand (Kanton, etc) einen Hund als gefährlich einstuft???!!!!

Also wenn dies auch unter Hundehaltern so verbreitet ist, muss man sich über nichts mehr wundern. Ich kenne Pudel und Westis, die beissen und sind Aggro. Im Gegenzug kenne ich Amstaffs und Pittbulls, die als Therapiehund arbeiten....

Verdrehte Welt :lama:
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13

Donnerstag, 18. April 2013, 08:51

das 1001 H ist zwar nicht Facebook, trotzdem lässt sich ohne Schwierigkeiten alles ergooglen, auch mein Geschreibsel.

Du schreibst in Rätseln... Geht es um ein Problem, das in einem anderen Forum besprochen wird oder was? Von mir aus kannst du auf alles verlinken ausser auf's HTF. :D

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Donnerstag, 18. April 2013, 08:58

Ihr könnt mich ruhig schlagen, aber ich sehe es ähnlich wie Ywe- ich hab manchmal einfach das Gefühl es muss für manche einfach was "besonderes" sein, etwas "exotisches" was halt nicht jeder hat- es geht überhaupt nicht um die Rasse an sich- und ja, das kotzt mich an.

Natürlich kenne die Person und die Umstände nicht, aber muss es denn unbedingt als Ersthund so eine Rasse sein??? Warum verdammt? Tut mir leid, ich verstehe das einfach nicht!

Dann kommen immer die Argumente "Jeder Hund kann schwierig sein... blah blah blah"
Stimmt, aber man kann es sich auch unnötig selber schwer machen und am Ende leidet der Hund darunter.

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15

Donnerstag, 18. April 2013, 09:03

Hm, man kennt die Person nicht und ich finds etwas anmassend gleich das schlimmste zu befürchten. Als ich Jade holte lebte ich auch alleine in ner 2.5Zi Wohnung und arbeitete 100% hätte ich sie mir nicht holen dürfen? 8|
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Donnerstag, 18. April 2013, 09:09

Ich sehe das Problem wegen der Wohnung auch nicht. Vorallem finde ich 3 Zimmer für EINEN Jungesellen noch viel. ^^

Viele Molosser sind ja auch eher träge und ruige Hunde. Einem Hund ist es absolut egal, ob er auf 200m2 pennen kann oder auf 20. Den meisten reicht ja ein Bett. :D

Mich hat auf dem Gang auch schon eine Nachbarin angesprochen, dass sei doch sicher wahnsinnig eng für die Hunde, in meiner Wohnung. Ich wusste im ersten Moment nicht, ob sie mich veräppelt oder ob sie es ernst meint. Wir haben jetzt einen Monat lang zu zwei mit vier grossen Hunden da drin gelebt, und es war überhaupt kein Problem! Jeder hatte sein Plätzchen und Rückzugsort, so lagen sie auch nicht immer im Weg herum.

Nora

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Donnerstag, 18. April 2013, 09:11

Natürlich kenne die Person und die Umstände nicht, aber muss es denn unbedingt als Ersthund so eine Rasse sein???

Das gilt aber für so viele Rassen, Silvie... Das ist es ja. Das kann man bei Windhunden und bei Wolfhunden rufen, bei jagigen Terrorterriern und bei Schäferhunden. Letztendlich ist es vollkommen egal - es hängt alles davon ab, wie gut der Erstbesitzer darin ist, sich mit Informationen zu versorgen und wie gut seine Beobachtungsgabe ist.

Grundsätzlich verstehe ich ja, was du meinst - aber 'exotisch' im Sinne von 'selten' muss nicht bedeuten, dass dahinter ein Mensch steckt, der sich dann nicht mit dem Hund beschäftigt. Ich kann mir sogar vorstellen, dass gerade, wenn einer so viel Zeit in die Recherche und Suche eines Züchters investiert hat, er ganz grundsätzlich bereit ist, sich mehr mit dem Hund auseinander zu setzen.

Ich sage nicht, dass es nicht eine total dämliche Anschaffung gewesen ist - ich versuche nur, weil wir praktisch nichts wissen, auch die andere mögliche Seite zu beleuchten, weil ich eine Pauschalisierung schwierig finde.

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18

Donnerstag, 18. April 2013, 09:17

Also was mich an Ywes Aussage stört, ist das mit dem Jungesellen und der Wohnung. Das mit der Rasse kann ich nachvollziehen.

Vorallem: Ich denke kaum, dass er den TA gefragt hat: "Ey Alter, was gibt es für eine krasse Rasse für mich?!" sondern hat wohl eher einfach um Rat bei der Rassewahl als Ersthund gefragt. Dass der TA dann sowas sagt, finde ich schon speziell.

Tabasco

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19

Donnerstag, 18. April 2013, 09:18

Zitat

kann mir sogar vorstellen, dass gerade, wenn einer so viel Zeit in die Recherche und Suche eines Züchters investiert hat, er ganz grundsätzlich bereit ist, sich mehr mit dem Hund auseinander zu setzen.

Aber wie Ywe geschrieben hat, ist es der TA, der ihm diese Rasse empfiehlt.

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Donnerstag, 18. April 2013, 09:20

Nun, ich denk man kann sowas nicht an der Rasse festmachen. Gibt ja auch Leute die mit scheinbar ganz netten Pudeln komplett überfordert sind. Andere kaufen sich nen Viszla als Ersthund und die machen es prima. Es kommt doch nicht auf die Rasse drauf an - wirklich nicht. Wichtig ist doch, dass der zukünftige HH weiss, was er sich da ins Haus holt und sich über die Rasse und deren eigenheiten informiert. Gilt für einen typischen "Familienhund" wie ein Labbi genau so, wie für einen Tosa Inu.
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