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Pixel-Paws

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Hunde: Kimena, Border Collie Mix, 07 | June, Flatcoated Retriever, 11

Hundesport: Obedience, Trickdog

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41

Dienstag, 21. Mai 2013, 10:30

Gibt auch noch andere Hunde, die hübsch anzusehen sind.

Es geht ja nicht um hübsch oder nicht, sondern um passend oder nicht. Wenn man im Mali DEN Hund gefunden hat, aber kein Vereinsmensch ist, aber dennoch gerne und viel zuhause just for fun trainiert... warum kein Mali? Das ist doch dem Hund wurst...

perrolina

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42

Dienstag, 21. Mai 2013, 10:32

Und... Jede Sportart ist allemal noch besser, als ihn als Familienhund "verblöden" zu lassen

Solche Aussagen finde ich ja total schwierig. Ich kann gar nicht zählen wieviele Familienhunde ich kenne, die ein wesentlich interessanteres und abwechslungsreicheres Leben haben als Sporthunde, die einmal wöchentlich aus dem Garten oder ihrer Box gelassen werden um für 3 Minuten über einen Parcours zu hetzen.

Nun ja, jetzt habe ich halt das Pech das mein Hund weder Nervenstark noch Wesensfest ist. Somit haben wir unsere Arbeit im Rettungshundebereich gefunden.

Du willst damit aber nicht sagen, dass Nervenstärke und Wesenfestigkeit im Hundesport wichtiger sind als im Rettungshundebereich, oder?

An der Nervenstärke und der Wesensfestigkeit kann man auch arbeiten und mit dem Hund zusammen etwas erreichen. Dass dafür im Diensthundebereich nur bedingt Zeit bleibt ist logisch aber wenn es um den Hundesport geht, muss der Hund doch nicht im Alter von 2 Jahren die perfekte Maschine sein 8|.
Lg Nicole

Ina

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43

Dienstag, 21. Mai 2013, 10:44

Natürlich ist es im Rettungsbereich auch wichtig. Im SD war es mir ein zu schmaler Grat. Unsicherer Hund der schnell im Wehrbereich ist. Für mich Anfänger eine nummer zu Gross! Im Rettungshundebereich kannst du da viel weniger kaputt machen... es ist eine andere Arbeit, dir aber auch sehr anspruchsvoll ist....wenn du verstehst was ich meine. Für mich ist es leichter dort an Inas Nerven zu arbeiten. Auch gibt diese Arbeit ein gutes Selbstvertauen, für den Hund. Natürlich kann jemand erfahrenes einen unsicheren Hund im SD stärker machen.
Auch ist Ina so gut kompatibel mit Menschen darum haben wir in den Bereich gewechselt.

Whyona

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Hunde: Whyona, Tervueren Juni 2002 / Indira DSH Mai 2011

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44

Dienstag, 21. Mai 2013, 10:46

Da kann ich Danish nur beipflichten ...

Viele wollen einen malinois, einfach weil sie im Sport (wenn richtig Ausgebildet!!) einfach nur geil sind, aber dann bitte im Alltag problemlos sein und Agressionen gegen Hunde oder Menschen nein danke ... Nur kann man nicht immer alles haben, ich habe doch einige Malinois kennenlernen dürfen und da waren nicht wenige dabei, die waren da nicht ohne, aber wurden gut gehandelt vom Hundeführer ...
Wobei es hier wirklich auch auf die Linie ankommt und dann natürlich auch auf den individuellen Charakter ankommt, aber wenn ich dann unsichere und ängstliche Malinois sehe, dann blutet mir das Herz ... Dieses Schicksal mussten schon Tervueren und Gröni erleiden, warum jetzt auch der Malinois ... Dann lieber ursprünglich gezüchtet, auch mit der gegebenen Agression und nur in die richtige Hände vermittelt ...

Was mich auch sehr erstaunt hat, dass ein malinois ziemlich leicht die Zuchtzulassung bekommt, wenn ich es jetzt zB mit dem Leistungs DSH vergleiche ... keine Ahnung warum das so ist.

Nora, ja ich denke es macht unter Umständen einen sehr grossen unterschied wenn ein erfahrener Hundeführer die Ausbildung eines Hundes übernimmt. Ich bin überzeugt davon, dass Indira im Schutzdienst in Händen eines erfahrenen Hundeführers schon einiges weiter sein könnte (dafür lehrt sie mich ganz viel :D )... Was nutzt der beste Hund wenn man ihn nicht Auszubilden oder zu führen weiss, und umgekehrt kann jemand mit Erfahrung einen nicht so guten Hund sehr weit bringen ... Schlussendlich ist es das Team Hund und Hundeführer was es ausmacht und natürlich auch die Unterstützung von aussen die man bekommt oder eben auch nicht.

Pixel, Ein Malinois gehört ausgelastet (neiiin nicht 24h am Tag, aber ist eben kein Couchpotatoe) und wenn du einen malinois bekommst der wirklich noch so ist wie er sein sollte, kann es unter umständen sein, wenn der nicht anständig, gezielt und richtig gefördert und ausgelastet wird, und seine Triebe nicht richtig gelenkt ausleben kann ... nee glaub mir, den hund willst du nicht haben, ich habe schon zwei solche Malinois kennengelernt, die werden dann echt grenzwertig im Alltag ... und nein nicht weil sie nicht anständig erzogen worden sind, sondern weil die sich so aufstauen dass sie sich dann eben ein anderes Ventil suchen ... mit regelmässigen Schutzdiensttraining sind dass sehr entspannte Hunde im Alltag ...

Und auch wenn ich Indira ankucke, wenn ich mit der nicht regelmässig konzentriert arbeite, dann wird sie echt nervig (klar gehen mal ein paar Tage mit weniger, aber so auf dauer neee ) und wirklich ehrlich, das wäre doch einfach nur verschwendetes Potenzial oder nicht??... Das heisst nicht dass man mit jedem unbedingt im Verein aktiv sein muss, aber eine ausgeglichene Balance zwischen Kopfarbeit und Bewegung muss schon gegeben sein ...

Und wenn man einfach nur von anfang an nen Familienhund haben will der mitläuft, dann muss es meiner Meinung nach nciht unbedingt ein malinois sein, da gibt es ganz viele andere Rassen die sich dafür eignen ...
Lg Nathalie


Luna

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45

Dienstag, 21. Mai 2013, 10:49

@Nora: Bestimmt wurde Cento von Werner Haag sehr korrekt ausgebildet. Und klar, hat es einen grossen Einfluss darauf wie ein Mali ausgebildet/erzogen wurde. Aber egal wie du ausbildest, das Wesen kannst du ja nicht wirklich verändern. Cento führt heute ein ganz anderes Leben. Er wurde von Welpe an auf die internationale IPO-Karriere vorbereitet. Er lebte das Leben wie es die meisten Hunde bei den grossen Hundesportler leben. Heute lebt er bei mir in der Wohnung, nach wie vor sind wir sehr aktiv im Hundesport. Aber er geht auch spazieren und nimmt am Alltag teil. Ich denke, dass es für ihn schon eine relativ grosse Umstellung war und er auch viele neue Situationen kennengelernt hat. Er zeigte sich da nie ängstlich oder unsicher. Ihn haut so schnell nichts aus den Socken. Und das hat ihm sein Besitzer sicher nicht beigebracht, das ist seine Art. Und ganz klar, hab ich es sicher in vielen Dingen einfacher als ihr, die einen jungen Mali habt, der noch nicht ausgebildet ist. Allerdings gab es bei mir schon auch Zweifel, ob das geht mit ihm, ich wurde auch gewarnt von einigen Leuten, einen solchen Hund zu übernehmen. Denn ich bin bei weitem nicht so ein guter Hundeführer wie sein Besitzer, kann den Hund also nicht so führen wie er. Ich hab überall viel weniger Druck auf dem Hund, was sich in einigen Dingen positiv auswirkt, in anderen aber auch wieder zu Problemen führen kann. Wir haben jetzt angefangen mit Schutzdienst und ihr könnt mir glauben, diesen Hund da unter Kontrolle zu behalten ist also verdammt schwer!!

Ein Mali ist im Normalfall einfach kein reiner Familienhund. Die meisten sind dann nicht glücklich. Es gibt aber sicher auch Malis, die es sind. Ich glaube, einem unglücklichen/nicht ausgelasteten Mali merkt man das schnell an :D

Pixel-Paws

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Dienstag, 21. Mai 2013, 10:58

Ich habe jetzt nie von einem Familienhund geredet, der nur mitläuft. ^^ Gegen die bin ich auch ganz klar, aber egal welche Arbeitsrasse sich da ausgesucht wird!

Ich kenne selber einen Mali, der für den Alltag wirklich kaum "zu gebrauchen" ist (klingt so hart...), nur schon dieses Beispiel reicht mir als Warnung fürs Leben. Ich kann mit 100%iger Sicherheit sagen, dass ich nienieniemals einen Mali halten werde. ;) ABER es soll ja Leute geben, die auf Herausforderungen stehen.

Und es ist für jeden Hund eine Verschwendung, der fürs Agi die ober Kanone wäre und sich mit bissl Tricksen und sonstigem zufrieden geben muss. Aber eben... das sehen nur die Menschen so, den Hunden ist das komplet egal, hauptsache, sie dürfen etwas arbeiten und werden gefordert.

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Hunde: Sunny Malinois 11.04.09, Kira italienischer Misch x Masch 06.06.12

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47

Dienstag, 21. Mai 2013, 11:00

@Ina
Dann sind wir wieder an dem Punkt: Wie definiere ich einen Familienhund?

Letzthin hat eine Bekannte von mir den Wunsch geäussert, sich einen Mali anzuschaffen, weil ihr Sunny vom Wesen her und natürlich optisch, so gut gefällt. Diese Bekannte hat Sunny bis jetzt nur drinnen erlebt.
Ich habe meine Bekannte dann eingeladen, mit mir einen Spaziergang zu machen. Nach dem Spaziergang wollte sie nun doch keinen Mali :lama: Sie hat gesehen, wieviel Temperament dieser Hund hat. Sie hat auch gesehen, dass wenn Sunny frei läuft, ich mit meiner Aufmerksamkeit immer bei meinem Hund bleiben muss, wegen dem jagen.
Auch habe ich sie gefragt, ob sie bereit ist, mit diesem Hund alle Probleme die auftauchen können zu lösen, wenn nötig mit einem privaten Trainer.


Meiner Meinung nach, muss man beim Anschaffen jeglicher Rasse eines Hundes, bereit dazu sein, diesen zu nehmen wie er ist. Genau so wie es einige hier auch machen.
Ich glaube kaum, dass Bones im Tierheim landen würde, wenn sie sich nicht für Agi eignen würde.

Doch wie sieht es mit den Hundesportlern in den oberen Rängen aus? Die sich den Hund holen um Weltmeister zu werden? Ich bin überzeugt, dass hier der grösste Teil der Hunde irgend wo landet... Es soll ja auch Sportler geben, die ganze Würfe kaufen....

Dann würde ich, wenn ich als Mali auf die Welt kommen würde, lieber nicht bei solch einem super Sportler landen.

Das mit dem "Ursprünglichen" finde ich so ne Sache: Meiner Meinung nach sollte ein Tier nicht als Sportgerät gezüchtet werden, sondern als Begleiter. Sei es in der Familie oder bei der Arbeit.

Ich möchte nicht wissen, wie oft ein Mali mit Starkzwangmitteln dazu gezwungen wird, das zu tun wofür er gezüchtet wurde....

Nora

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48

Dienstag, 21. Mai 2013, 11:02

Und es ist für jeden Hund eine Verschwendung, der fürs Agi die ober Kanone wäre und sich mit bissl Tricksen und sonstigem zufrieden geben muss. Aber eben... das sehen nur die Menschen so, den Hunden ist das komplet egal, hauptsache, sie dürfen etwas arbeiten und werden gefordert.

Den Absatz verstehe ich nicht, Pixel... Fehlt da irgendwo ein Wort?

Luna

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49

Dienstag, 21. Mai 2013, 11:07

Doch wie sieht es mit den Hundesportlern in den oberen Rängen aus? Die sich den Hund holen um Weltmeister zu werden? Ich bin überzeugt, dass hier der grösste Teil der Hunde irgend wo landet... Es soll ja auch Sportler geben, die ganze Würfe kaufen....
Es ist ganz klar, die Sportler "in den oberen Rängen" (wie du sie nennst) geben die Hunde weg, wenn sie nicht taugen, das ist ganz klar. Aber dort gibt es auch welche, die für die Hunde dann einen guten Platz suchen und sie nicht einfach irgendwohin verschachern. Sind auch bei diesen Hundesportlern nicht alle gleich....

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50

Dienstag, 21. Mai 2013, 11:36

@Luna
Ja, das denke ich auch, dass nicht alle gleich sind ;)

Wie sieht es mit der Haltung dieser Hunde aus? Wie viele Sporthunde werden in Zwingern gehalten? Dürfen selten einen Spaziergang machen und am Leben Ihres Menschenrudels teil haben?
Das ist für mich halt einfach nicht in Ordnung... Der Hund ist unser bester Freund und kein Sportgerät.

Danish

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Dienstag, 21. Mai 2013, 11:42

Ganz ehrlich? So viele gibt es davon nicht mehr..... Natürlich gibt es viele, die teilweise im Zwinger sind. Aber dieses "einsperren - rausholen - Training - einsperren" ist schon lange vorbei! Vermutlich gibt es immer ein paar Unbelehrbare - aber die sterben aus!

Gerade der Mali kann so keine Topleistung erbringen, weil er ein extrem auf dem Menschen bezogenes Tier ist.

Bebbina

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52

Dienstag, 21. Mai 2013, 11:47

Ganz klar, ein Mali will arbeiten und ausgelastet werden. Aber sind nicht alle Hunde mehr oder weniger so wie wir sie halten?

Pixel-Paws

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Dienstag, 21. Mai 2013, 11:50

Und es ist für jeden Hund eine Verschwendung, der fürs Agi die ober Kanone wäre und sich mit bissl Tricksen und sonstigem zufrieden geben muss. Aber eben... das sehen nur die Menschen so, den Hunden ist das komplet egal, hauptsache, sie dürfen etwas arbeiten und werden gefordert.

Den Absatz verstehe ich nicht, Pixel... Fehlt da irgendwo ein Wort?

Ne, eigentlich nicht. ^^ Ein Komma vielleicht?

Ich bezog es auf die Aussage, dass es eine Verschwendung ist für einen Mali mit viel Potential, wenn dieser nur Familienhund mit Freizeitsport sein muss. Ist es doch für jeden Hund, der Potential für irgendwas hätte. Das war die Aussage.

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Hunde: Sunny Malinois 11.04.09, Kira italienischer Misch x Masch 06.06.12

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Dienstag, 21. Mai 2013, 11:54

Dann is ja gut :)

Ich bin jedenfalls extrem froh und dankbar, dass ich diese Rasse durch Sunny kennen lernen durfte. Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie unerschrocken und doch vernünftig vorsichtig, meine Malöse durch die Welt geht.
Wenn ich mir hin und wieder Aufgaben ausdenke, die Sunny lösen soll, bin ich meistens überascht und stolz darauf, was meine Hündin alles kann :herz:

Bones

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Dienstag, 21. Mai 2013, 12:01

Ich muss mich vielleicht genauer definieren. Den letzten Post hab ich im Auto (Beifahrer wohlbemerkt :D ) geschrieben. Ich sag nicht, dass sich nur derjenige ein Mali holen darf, der WM-Ambitionen hat - dann duerfte ich selbst auch keinen halten, aber auch ich hab so meine Ziele mit meinem Maligetier. Wollte ich an die FCI-WM, hätte ich es mir leichter gemacht und mir ne andere Rasse angelacht :lol:

Item. Ich denk ein Mali braucht vor allem eine Aufgabe, die aus mehr besteht als nur aus Spaziergängen und Bällchen Spielen. Bedeutet nicht, dass man jeden Mali auf hohem Pruefungsniveau arbeiten muss aber ich sehe es einfach so, dass ein Mali sportlich gearbeitet werden sollte. Ob IPO, Sani, Bh, Agi oder auch auch immer ist egal. Man sollte abr einfach auch einen Gegenpol zur Arbeit finden. Mir wuerde auch IPO unheimlich gefallen aber Agi + IPO ist sehr grenzwertig, finde ich, weil beide Sachen sehr pushend (zumindest der SD-Teil im IPO) sind. Unser Gegenpol zum Agi ist Nasen- und Kopfarbeit. Ein Mali, der v.a. in der Nasenarbeit tätig ist, sollte auch auf jeden Fall ein Ventil bekommen sich körperlich ordentlich auszutoben.

Tja Bones ist in Augen vieler wohl ein kleines Krueppeli :D fuer meine Sportart hätte sie aber nicht besser ausfallen können. Vom Wesen her ist sie etwas verrueckt und kein einfacher Hund aber hätt ich mich langweilen wollen, hätt ich mit keinen Mali geholt. Sie ist gut so wie sie ist und ich bin froh, hab ich nicht ihre 27kg Schwester oder den 64cm Bruder bekommen :D

Und ne, der Zwerg wuerde nie und nimmer im TH landen, wenn sie absolut ungeeignet fuer Agi wäre. Gibt auch noch andere tolle Tätigkeiten, die ihr wahnsinnig Spass machen wuerden :)
Hundeschule und Fleecetaue

Pumba

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Dienstag, 21. Mai 2013, 18:23

Ein Mali ist ein Sport/Diensthund - ich sehe es als "Verschwendung" wenn ein Mali nur Familien-tricksli-spaziergangshobbyUO-hündli sein darf !

Mich begleitet jetzt der 3. Mali durchs Leben, den ich mein Eigen nennen darf ... Alle 3 hatten in ihrem Leben: BH/Obedience (teils mit Prüfungen), Fährten (teils mit Prüfungen), Agility (mit Prüfungen) - alle 3 waren/sind grundsätzlich sozialverträglich und alltagstauglich (Viva teils noch mit Vorbehalt, aber das bekommen wir auch noch hin, ausser ev.. dem Jagdtrieb) :D

Ich hätte Bock auf SD, besonders Franzö. Ringsport - auch weil ich die Möglichkeit hätte, hier sehr Nahe im Elsass bei tollen Leuten zu trainieren ... Aaaaber ICH liebe Agility, meine Malis findens auch ganz lustig UND ich finde: ambitioniert SD trainieren (ja diesen Anspruch mit den Ambitionen hätte ich dann an mich selbst) und ambitioniert Agility trainieren, einfach zuviel des Guten an körperlichem Verschleiss!!
Würde ich aber eines Tages einen Mali aus einer Zucht erwischen, der sich im Agility - sorry mein Ausdruck - als Kröte erweist, dem stell ich gerne eine SD Sportart vor und schaue obs ihm gefällt ...

Obedience und Fährten darf bei mir sowieso jeder Mali :

Obedience mach ich, weil eine solide UO und Training in der Gruppe und/oder unter Aufsicht einfach eine solide Basis für absolut Alles bildet (auch Alltag m.M.n)...

Fürs Fährten kann ich mich seit Viva da ist, sogar richtig begeistern. :thumbsup: Es tut beiden Malis extrem gut, ruhig und ohne Einwirkung durch mich zu arbeiten, ich sehe ihnen dabei super gerne zu, wir trainieren nur noch privat, aber so ca vierteljährlich, lass ich mir von nem Profi auf die Finger schauen ... :halo:

Ich frage mich halt oft, ob es nicht auch in der Verantwortung der Züchter selbst liegt, sie verkaufen die Hunde schlussendlich an HintzundKuntz als "reine" Familienhunde oder reine Agilityhunde (by the way, ich kenne viele (alle?) erfolgreichen schweizer Agymalis und diese können alle viel mehr als nur Agy, die sind im Stande ne ordentliche UO zu zeigen, werden im IPO geführt oder haben noch andere Sporthobbys, keiner ist reiner Agyhund!) .........................
Oder bestimmt einfach die Nachfrage das Angebot ....

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Dienstag, 21. Mai 2013, 18:30

@Pumba
Was genau meinst du mit "Verschwendung"? Meinst du damit, dass ein Mali unglücklich ist, wenn er in keiner Sportart geführt wird?

Pumba

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Dienstag, 21. Mai 2013, 18:35

Wenn man das Potenzial nicht mal annähernd ausschöpft, dann seh ich nicht ein, wozu man solche eine Rasse hält? Dann sehe ich das als Verschwendung ... weil der Hund viel mehr könnte als er zeigen kann/darf ....

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Dienstag, 21. Mai 2013, 19:31

Was meinst du mit "zeigen darf/kann"? Wem soll der Hund etwas zeigen? Dem Hundeführer oder der Öffentlichkeit?

Mein Hund ist meiner Meinung nach glücklich. Sie darf mit mir zusammen Spaziergänge erleben, tricksen, Frisbee spielen, Fahrrad fahren usw. Wir brauchen dazu kein Publikum und ein Schema F das uns diktiert, was wir zu tun haben.

Ich hasse zum Beispiel die Fährten Arbeit. Keine Ahnung - ich machs einfach nicht gerne. Seit ich mit dem BH training aufgehört habe, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Endlich, ich muss nicht mehr fährten. Sunny muss jetzt ihre Nase bei anderen Dingen einsetzten. Ich denke kaum, dass ihr das fährten fehlt....

Klar könnte man mit Sunny einiges mehr machen. Sie wäre da sicher mit dabei. Doch würde es ihr auch gut tun mehere Stunden am Tag auf 100 zu sein? Ich denke wohl eher nicht... Es gibt Tage da mache ich mehr mit ihr und an anderen Tagen weniger. So ist meine Malöse nicht gleich auf 180 wenn ich mal einen oder zwei Tage flach liege ;)

Silvie

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Dienstag, 21. Mai 2013, 19:50

Wenn man das Potenzial nicht mal annähernd ausschöpft, dann seh ich nicht ein, wozu man solche eine Rasse hält? Dann sehe ich das als Verschwendung ... weil der Hund viel mehr könnte als er zeigen kann/darf ....
Das finde ich jetzt ehrlich gesagt...bedenklich. Ich kenne mich mit dieser Rasse nicht aus- aber ich denke ein Halter der sich Mühe gibt seinen Mali auch alternativ zu beschäftigen, muss nicht zwingend eine Sportart mit ihm ausführen, nur damit dieser nicht "verschwendet" wird.

Das wäre als ob ich jedem Windi-Halter vorwerfen würde, die verschwenden den Hund weil er nicht im Bahn oder Coursing laufen darf...